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Ultraleicht Trekking

Packraft - Packraft - Boote > 1,2 kg


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vor 17 Minuten schrieb albo:

das Anfibio Sigma(Delta?)

Joo, das Sigma TX wenn Du evtl. häufiger mit Deiner Frau unterwegs bist, oder das Delta TX wenn es häufiger das Rad sein wird, welches mit Dir im Boot ist, passen da beide sehr gut. Neben den Kleinanzeigen kannst Du natürlich auch mal jeweils eines der Boote im Packrafting Store für ein Wochenende ausleihen, und sehen welches besser passt. Zudem Macht der Packrafting Store auch eins, zwei Mal im Jahr einen Verkauf der Leihboote und Restbestände, da lohnt es sich einen Blick drauf zu haben (und schnell sein, den die sind im Nu ausverkauft - Newsletter abonnieren kann da nie Schaden :D). 

Vielleicht findest Du aber auch jemanden mit den Packrafts bei Dir in der Umgebung, bei dem Du Dir die Packrafts mal ansehen kannst?!

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Frontier: hier ein kleiner Bericht zum Frontier - hatte es für WW 1-2 (Isar Heimgebiet), eine Tagestour ausgeliehen - Modell (müsste das CW220er sein), also ein M (kein S) das Wichtigste zuerst:

Ok kurzer Vergleich vorab,  laengerfristig gibt es dann vernuenftige Testberichte Anfibio Sigma Ist ein klasse Kompromis, gewichtsmaessig nch sehr gut auf Wanderungen tragbar und es ist fuer mich

Wenn ich mich für ein Boot entscheiden müsste, wäre es ganz klar das Barracuda R2. Warum? Vom Packmaß ist das offene Barracuda fast gleich mit dem Nomad S1 mit Spritzdecke. Vom Gewicht ist der Untersc

Veröffentlichte Bilder

vor einer Stunde schrieb albo:

Den Anbieter aus Kirchheim bei München hab ich leider nicht gefunden.

der ist für das nächste halbe Jahr weg... (sabbatical?) oder so. das Sigma hat @khyal gerade im Verkauf, und kann dir sicher auch mehr dazu sagen (Biketauglich etc.)  - zum Frontier - ein CW270 kann ich dir zum Probepaddeln leider nicht anbieten/ hab seit ein paar Tagen ein WW245 - aber noch nicht richtig WW getestet - + das wäre vermutlich auch für dich als Testperson zu klein (ich bin um 160cm) mir ist es fast zu groß :-( - aber falls du es mal "testen" bzw. Probefahren willst melde dich (ich bin Münchner)/ wie gesagt für's bike eher nicht tauglich (da WW).

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vor einer Stunde schrieb albo:

...Hauptsächlich würde ich damit gerne bei mir in Bayern mit dem Rad zu einem Fluß fahren, mit dem Packraft ein Stück paddeln und dann mit dem Rad wieder heim. Ausgedehnte Mehrtagestouren erst mal nicht, außer es findet sich ein passender Mitstreiter.

Paddelerfahrung hab ich bis jetzt noch keine, würde aber schon gerne mal auch leichteres Wildwasser befahren, aber die Skills werden sich schon mit der Zeit steigern.

Wenn es außerdem noch geeignet wäre um ab und zu mit meiner Frau eine kleine Runde auf einem See oder ruhigeren Fluß zu drehen wäre das natürlich optimal, ist aber eher zweitranging.

Da ich jetzt schon viel gelesen habe kommen dafür vor allem das MRS Adventure oder das Anfibio Sigma(Delta?) in Frage.
....
Für das Anfibio spricht vor allem der Preis und daß es anscheinend ein wenig handlicher ist, für das MRS die Robustheit, die Geschwindigkeit und daß es besser für Wildwasser geeignet ist.
...
Nun die Frage an die Experten: Liege ich richtig mit meiner Auswahl und kann mir jemand noch was zu den anderen Herstellern sagen oder gibt es noch andere Empfehlungen die ich nicht auf dem Schirm habe?

Du liegst schon rel richtig, ich wuerde allerdings nur die "Bewaehrten" von Anfibio / MRS in die Auswahl nehmen.

Die gibt es groesstenteils schon laenger, teilweise mit kleinen Detail-Verbesserungen, halten ordentlich was aus und da stehen mit dem PC-Store und Sack & Pack Krefeld Shops hinter, die es schon lange gibt, die einen sehr guten Ruf haben und in beiden Shops gibt es Freaks, die sich damit super auskennen.

Bei irgendwelchen seltsamen Garagen-Importeuren, die teilweise z.B., sagen wir mal, recht abenteuerlichen AGBs in Bezug auf Gewaehrleistung haben (wundert mich dass die so etwas reinschreiben, das koennte ja auch ne richtig fette Abmahnung usw geben) wuerde ich jetzt nicht kaufen, wenn es doch gute Shops mit gutem Service und bewaehrten Booten gibt.

Dein Anforderungsprofil schreit nach dem Anfibio Sigma :mrgreen: und wie Du richtig erkannt hast, waere eine evtl Alternative das MRS Adventure.

Bei meinem vorherigen Sigma hatte ich auch schon ein 27,5er Mountainbike vorne drauf, Raeder hatte ich dabei rausgenommen, draufgeschnallt, wegen Schwerpunkt und um besser an Stegen anlegen zu koennen, das geht gut und mit dem MTB ist ein klarer Vorteil des Sigma, dass er ein deutlich kleineres Packmass als der Adventure hat.

Was die WW-Tauglichkeit des Sigma angeht, war ich letztes Jahr im spanischen Gebirge beeindruckt, da bin ich mit dem Teil Sachen runtergepaddelt, da haette ich mich mit meinen Allys nicht runtergetraut.
Natuerlich kann der Adventure da noch deutlich mehr und laeuft dann auch trockener usw
Aber wenn nicht ausgedehntere Touren zu 2 mit Gepaeck im Vordergrund stehen, wuerde ich den Sigma bei Deinem Profil nehmen.
Wenn es Dich richtig packt mit WW, wirst Du da auch etwas Anderes dazu haben wollen, wie den Alligator (pro) (die "Wildwassersau"), Ponto (wenn man ein offenes Boot fuer WW haben will) o.A.

Wenn Du sie solo paddelst, geben sich Sigma und Adventure in der Geschwindigkeit nicht viel...

Es sind enfach unterschiedliche Schwerpunkte...

Sigma - preisguenstiges, leichtes, klein verpackbares Boot mit hoher Zuladung, aufgrund des Gewichts auch noch sehr gut fuer Hybridtouren mit Wandern bzw MTB geeignet, laeuft aufgrund der Laenge schoen geradeaus, zu 2 nur fuer kleine Touren geeignet

Adventure - das Teil ist aufgrund des hohen Heckvolumens, der dicken Schlaeuche, der aufgehaengten Sitze super WW-geeignet, das Teil kann man zu 2 auch laenger paddeln, aber natuerlich fast das doppelte Gewicht/Packmass vom Sigma
Wenn man solo ins WW geht, auf eng verblockten Stellen kommt es mir auch etwas langsam rum (klar grosse Laenge usw) dafuer laeuft das auch im Meer schoen stabil...

Wenn man sich solo im WW austoben will bzw die Prioritaeten da sehr klar hingehen, wuerde ich am Ehesten einen Alligator (Pro) oder Ponto holen, je nach dem, ob man offen oder geschlossen bevorzugt.

Noch eine deutliche Warnung zu dem Thema Mountainbike auf kuerzeren Booten wie z.B. Delta, kann ich nur dringend von abraten, klar geht das irgendwie mit einem leichten Mountainbike, wenn Du selber nicht zu schwer bist, aber dann hast Du einen grossen Teil der Beine unter dem Bike und wenn Du dann kenterst, kann das verdammt gefaehrlich werden und im Extremfall den Unterschied machen, ob Du ersaeufst, oder nur nass wirst.

Ich wuerde mit dem Sigma anfangen und dann mal naechsten Jahr schauen, entweder Dir reicht der Sigma als leichtes Universalboot, oder wenn es solo richtig gut ins WW gehen soll, Alligator / Ponto dazu, wenn es mehr Touren zu 2 sein sollen Adventure usw

Grundsaetzlich verkaufen sich gebrauchte Anfibio / MRS Packrafts gut, wenn sie in einem guten Zustand sind (jetzt ist natuerlich nochmal speziell, da keine Anfibio und fast keine MRS vor Mitte Herbst neu zu kriegen sind) , da kann man, wenn man die Boote gut behandelt hat, mit rel wenig Verlust auch noch spaeter "umsteigen", wobei ich es ja nett finde, mehrere PC je nach Einsatzzweck zu haben...

Momentan habe ich :
Alligator Pro XL
Ponto
Adventure

Ich hatte schon / war damit unterwegs :
Nomad light
Sigma

Ich hatte schon mehrfach in den Fingern :
Delta
Rebel

Nano SL


Achja ab und zu gibt es die Moeglichkeit, die Boote von mir zu sehen, evtl auch auf einem See Probe zu paddeln, wenn ich ueber ein Wochenende einzelnen Leuten ein PC-Paddel-Training gebe, da die haeufig auch gerne mal andere PC probieren wollen, wenn es dann im 2.Teil auf den Fluss geht, verleihe ich aus naheliegenden Gruenden meine Boote dafuer nicht :mrgreen:


 

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Danke für eure Antworten, da lag ich mit meiner Einschätzung ja ganz richtig.

Ich bin mir nur noch nicht sicher ob ich mir gleich eins kaufen soll oder mir mal eins zum Ausprobieren ausleihe. Es scheint gerade eh nicht lieferbar, außer beim Würzburger Sportversand, da sogar für nur 710,-€.

vor 2 Stunden schrieb crisensus:

 aber falls du es mal "testen" bzw. Probefahren willst melde dich

Danke für das Angebot, würde ich gern mal machen. Vielleicht können wir ja kurzfristig was ausmachen.

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Wie ich ja an mehreren Stellen schon im Forum geschrieben habe, sind die meisten Boote bis in den Herbst nicht lieferbar.
Da das alles ueber einen Importeur laeuft, mit dem ich in Kontakt stehe, weiss ich recht genau, was da abgeht.
Es gibt 2 Laeden, die da eine fachkompetente Beratung durch Leute anbieten, die schon viel mit PC unterwegs waren, das ist der PC-Store und eben Sack & Pack Krefeld.

Was das Ausleihen betrifft kannst Du beim PC-Store nur den Alligator 2s, Adventure und Nomad light ausleihen, kein Anfibio...und die sind bis Mitte Oktober ausgebucht...

Wuerzburger Sportversand ist ein Kistenschieber, der die Dinger zwar in vielen Ausfuehrungen auf der Webpage anbietet, aber wenn dann jemand eins kauft, das dann imho vom Importeuer besorgen muss und der bekommt eben erst Ende September wieder welche.
Der ist auch nicht guenstiger o.A., sondern macht nur etwas Bauernfaengerei, der hat den Sitz rausgerechnet, damit erstmal der Preis guenstiger aussieht und wenn Du dich dann entscheidest, dass Du beim Paddeln nicht ueber dem Boot schweben willst, sondern auf einem Sitz sitzen :mrgreen: wird´s bei ihm sogar teurer als bei den beiden kompetenten Laeden, da er die MwSt-Ermaessigung nicht weiter gibt.
Insgesamt strotzen die Beschreibungen da nicht gerade von Fachkenntnis, z.B. werden da teilweise voellig falsche Gewichte angegeben, bei den Paddeln falsche Laengen, MRS Boote sind angeblich von der Firma Anfibio, Der Adventure hat angeblich 3 Sitze und wiegt mit den 3 Sitzen nur 3,8 kg usw usw usw

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vor 3 Stunden schrieb albo:

Danke für das Angebot, würde ich gern mal machen. Vielleicht können wir ja kurzfristig was ausmachen.

schreib mich einfach an wenn du in der Gegend bist - (so Tag vorher wär' gut? - bin nicht immer am Computer) dann machen wir was aus!

Zum Frontier generell - ja ist China, Material ist (siehe ausführlicher Bericht CW weiter oben) wertig (ich habe den Vergleich zum alpacka - (alte Version)+ die beiden "Testfahrten" auf See (Alligator/ Kokopelli) , Lieferbar: wenn du in China bestellst meines war in 3 Wochen da (Fertigung war allerdings ein reines custom made/Farbe, Maße/Deckpack/removable Spritzdecke (alpacka ähnlich) 1-2 Wochen; Lieferung 1 Woche!) allerdings: wie das ggf. mit der Garantie läuft wenn wirklich was sein sollte - wäre ich vorsichtig. Ich traue den Dingern viel zu daher habe ich meines auch bestellt. Wenn du Garantie etc. brauchst bist du mit dem packrafting store; packrafting europe etc. gut dabei Rest hat dir khyal ja schon geschrieben.

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vor 11 Stunden schrieb Fabian.:

Mal ne doofe Frage:
Kodiak ist die Vertretung für Audac-Packraft, richtig? 
Habe bei der Mail an Audac den Hinweis bekommen, dass die Vertretung nun über Kodiak läuft.
Und Frontier ist ebenfalls Audac? Auf der Frontier Facebookseite ist die Mail von Audac angegeben. 
@Christian@Kodiak

Audac stellt viele aufblasbare Wassersportartikel her (oder hat sie im Programm) Frontier "gehört" zu audac aber macht nur packrafts - (war jedenfalls die Erklärung im März...) /

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Danke!

Habe das gerade mal durchgerechnet. 
Bei einem Selbstimport aus China kommt man beim baugleichen Modell wie das Kodiak Indago 2.5 inkl. TIZIP und abnehmbarer Spritzdecke auf ca. 550€ vs. 870€ bei Koda. 
Die kommen höchstwahrscheinlich aus derselben Fabrik. Zumindest Optionen und Bezeichnung sind genau dieselben. Bei Abnahme mehrerer Packrafts werden die Versandkosten deutlich günstiger.

LG
Fabian
 

Bearbeitet von Fabian.
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Gerade eben schrieb crisensus:

hier schauen (siehe link)  Sport eingeben und ca. 110-120$ für Versand eingeben  https://www.import-shopping.de/steuer-und-zoll-berechnen

Danke. Habs bei unserer Facebookkonversation gesehen und habe es mal durchgerechnet. Da kommt man deutlich günstiger bei weg als direkt bei Kodiak zu bestellen, hat dann aber keine Gewährleistung und keine QC.

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ja -  nunja Gewährleistung  - offiziell hier: https://www.frontiergears.com/faq/ ist aber bei den nicht deutschen ähnlich, d.h. eine einfache Gewährleistung hast du nur wenn du in D kaufst (oder EU, also alpacka, MRS/Anfibio etc.) bei Übersee (egal ob USA etc. wird es eben komplizierter) / soweit mir bekannt (aber ich habe es nie nutzen müssen) ist alpacka da sehr gut, allerdings kannst du dann für die shippping Kosten vermutlich hier auch reparieren lassen.... /

wäre interessant zu wissen wer Erfahrungswerte mit Gewährleistung Übersee und oder auch China hat -  einfach mal zum Vergleich

 

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vor 16 Minuten schrieb Fabian.:

Danke!

Habe das gerade mal durchgerechnet. 
Bei einem Selbstimport aus China kommt man beim baugleichen Modell wie das Kodiak Indago 2.5 inkl. TIZIP und abnehmbarer Spritzdecke auf ca. 550€ vs. 870€ bei Koda. 
Die kommen höchstwahrscheinlich aus derselben Fabrik. Zumindest Optionen und Bezeichnung sind genau dieselben. Bei Abnahme mehrerer Packrafts werden die Versandkosten deutlich günstiger.

LG
Fabian
 

Wie kommst du auf nur 550 €? Ich habe selbst für das exakt gleiche Modell mit Zubehör angefragt und bekam folgenden Kostenanschlag:

The price of CW-250(imported material) is USD$499 (The above price includes Standard equipments: Inflatable large triangle seat, Inflatable backrest, Inflation bag, Stuff bag, Strapping tape, Repair kit, 4 webbing loops at front, 2 webbing loops at rear.)
The price of CW-250 spray deck is USD$91.
The price of Airtight Tizip Zipper is USD$45.
The shipping cost by air is USD$119.
So the total cost is USD$499+USD$91+USD$45+USD$119=USD$754.

 

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vor 4 Minuten schrieb Fabian.:

Habe direkt beim Hersteller in China nachgefragt.
Boot selbst sind 279 USD
Spray Deck sind 60 USD
TIZIP sind 45 USD
Shipping sind dort leider 139 USD
Bei 2 Booten 210 USD mit DHL Express.
Günstiges Shipping wären 80USD über YUN Express.

LG
Fabian

Hhm interessant, also bei Audac/Frontier? Denn ich hatte mit einem Sales Manager von Audac geschrieben, also eigentlich auch direkt mit dem Hersteller.

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vor 9 Minuten schrieb Fabian.:

Es würde mich wundern, wenn Audac selbst der Hersteller ist. Zumindest die Angaben lassen darauf schließen, dass die Boote in einer Fabrik in China gefertigt werden. Die Firma nennt sich Fuzhou Love Inflatables". 

Mit denen hatte ich auch zuerst Kontakt. :-)

Als ich Audac von dem Preis berichtete, bekam ich Folgendes geschrieben:

 
Zitat

 

Okay, i know "Fuzhou Love Inflatables Trading Co., Ltd" very well.
They entered the industry since last year.
Their pictures on Alibaba are all pictures of our products, and even our employees are on it. Our previous brand was "Travel Light". You can see their logo printed on Alibaba's product images.
Their prices are indeed very low. They use domestically produced materials, and we use imported materials. The two are essentially different in terms of degree of tearing and strength. Furthermore, craftsmanship, we have been in the Packraft industry for 5 years. There are stable customers in various markets. The process is very mature.
 
Of course, if you can accept domestic materials, we can also do it. The price will be very cheap.

 

 
 
Die Frage stellt sich hier nur, ob das wirklich so ist, oder nur geschrieben wurde, um mich von dem vermeintlich besseren Angebot abzubringen?! Aber hat mich persönlich überzeugt.
Bearbeitet von Vagner
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  • 2 Monate später...

Moin,

beim herumstöbern habe ich einen (zumindest mir noch unbekannten) neuen Hersteller von Packrafts in Frankreich gefunden, Mekongpackraft. Bietet zwei Modelle an (Einer in zwei Größen und Zweier). Spritzdecke (fest/abnehmbar) oder Selbstlenzer sowie Internal Storage System sind optional wählbar. Vom Gewicht her keine Konkurrenz zu den Anfibio Booten, vom Preis her schon. 

Wenn ich das richtig gelesen habe, werden die direkt in Frankreich hergestellt und nicht importiert.

Schon jemand Erfahrungen damit gemacht? 

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  • 1 Monat später...
Am 26.11.2020 um 13:02 schrieb Gibbon:

Moin,

beim herumstöbern habe ich einen (zumindest mir noch unbekannten) neuen Hersteller von Packrafts in Frankreich gefunden, Mekongpackraft. Bietet zwei Modelle an (Einer in zwei Größen und Zweier). Spritzdecke (fest/abnehmbar) oder Selbstlenzer sowie Internal Storage System sind optional wählbar. Vom Gewicht her keine Konkurrenz zu den Anfibio Booten, vom Preis her schon. 

Wenn ich das richtig gelesen habe, werden die direkt in Frankreich hergestellt und nicht importiert.

Schon jemand Erfahrungen damit gemacht? 

Ich antworte mir mal selbst ;)Die Jungs von paddleadventure haben die Mekong Boote getestet (Danke an die beiden). Hier der Bericht zum Einer, dem Pablo:

https://www.paddleventure.de/mekong-pablo-whisky-bar-test/

Und hier der Bericht zum Zweier, dem William:

https://www.paddleventure.de/mekong-william-shakes-beer-test/

Interessant ist, dass der Zweier auch als einer gefahren werden kann, indem der Sitz mittig platziert wird. Erinnert mich vom Prinzip her an das MSR Nomad S1 light.

 

Der Vollständigkeit halber an dieser Stelle von der gleichen Seite die Links zu den Berichten vom Nortik Trekraft Expedition und dem Anfibio Rebel 2k:

https://www.paddleventure.de/nortik-trekraft-expedition-test/

https://www.paddleventure.de/anfibio-rebel-2k-test/

Bearbeitet von Gibbon
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Am 26.11.2020 um 13:02 schrieb Gibbon:

Moin,

beim herumstöbern habe ich einen (zumindest mir noch unbekannten) neuen Hersteller von Packrafts in Frankreich gefunden, Mekongpackraft.

Der Einer geht bei 490,- € los - wie gelingt dieser Preis (mit französischer Herstellung)? Hoffentlich kauft bald einer der lokalen Sammler ein Boot zum Testen (und Berichten) :-P 

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  • 3 Wochen später...
Am 6.1.2021 um 08:39 schrieb momper:

Der Einer geht bei 490,- € los - wie gelingt dieser Preis (mit französischer Herstellung)? Hoffentlich kauft bald einer der lokalen Sammler ein Boot zum Testen (und Berichten) :-P 

Ich denke, so weit ich das den Fotos und der Beschreibung entnehmen kann: die Boote von Mekong sind anscheinend nur geschweißt und nicht wie jene von Alpacka auch genäht und geklebt.
Aber mich würde so ein Boot auch mal interessieren....

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  • 4 Wochen später...

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    • Von doman
      Nach den Projekten des Trockis und des Zeltes stand noch ein weiteres Unternehmen auf meiner Liste - und das habe ich in den letzten Tagen realisiert. Den Bausatz für das UL-Packraft hatte ich bereits vor ein paar Monaten gekauft - zum Glück, denn inzwischen ist der nicht mehr lieferbar. Nachdem ich meine inneren Zweifel überwunden hatte, ob ich das hinkriegen werde, habe ich mich Anfang der Woche an die Arbeit gemacht. Fast sah es so aus, als könnte ich gleich wieder einpacken, denn mein Ali-Bügeleisen gab nach einem kurzen Probebetrieb seinen Geist auf:

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      Nach dem ersten Aufblasen stellte sich raus, dass anscheinend nur eine einzige Stelle - wo nämlich die vordere Schnauze mit dem Boden verbunden wird (oben links von meinem Daumen) - undicht ist. Mittlerweile ist das Boot aber komplett dicht.

      Vom gezeigten Gewicht kann man noch mal 5 Gramm für den Pappstreifen abziehen, der sich zu der Zeit noch im Boot befand.
      Ich bin insgesamt von diesem Ultraleichtboot sehr angetan. Das kann ich wirklich immer dabei haben, und ich werde auch ausprobieren, ob da auch noch das Rad draufpasst.
      Man sollte bei der Bewertung bedenken, dass es sich hier um keinen Schwimmring mit Boden handelt, wie sie oft als UL-Boot angeboten werden, und auch um kein Stummelpackraft für Pygmäen, sondern um ein ausgewachsenes 2,70 m langes Boot, in dem auch ich mit 1,87 m genügend Platz habe - bei voll ausgestreckten Beinen!
      Test folgt.
       
       
    • Von yoggoyo
      Hi, 
      Ich verkaufe meinen Anfibio ZipSuit in Größe L. Hals-und Handmanschetten sind aus Neopren, Füßlinge aus Latex. 
      Ich habe den Anzug vor einem halben Jahr gebraucht von LandWater Adventures für 340€ gekauft. Es handelt sich um einen der Leihanzüge, die aber coronabedingt dort nur wenig verliehen wurden. Ich selbst hatte den Anzug noch für ca. 5 Tage in Gebrauch. 
      Der Zustand ist gut, man sieht aber einige Flecken und das Neopren hat ein paar kleinere Druckstellen, die die Funktion nicht beeinflussen. An den Handmanschetten löst sich die kleine Abdeckungleiste. Auch das stört nicht, ich habe den Anzug so bekommen und war zu faul die Abdeckungen wieder anzukleben. 
      Die Füßlinge sind locker groß genug bis Größe 45. Mir passt der Anzug mit 1,78cm gut, etwas größer könnte man aber auch noch sein. 
      Der Grund für den Verkauf ist, dass die Halsmanschette an meinem schmalen Hals nicht richtig abdichtet. 
      Ich empfehle den Anzug für alles außer regelmäßigen WW-Einsatz, was aber aufgrund der Konstruktion und der Neoprenmanschetten klar sein sollte. 
      Neu kostet der Anzug so aktuell 484€, bezahlt habe ich 340€. 
      Ich biete Ihn hier für VB 280€ an
      Grüße Konrad 








    • Von Herr Froschler
      Im Prinzip gibt es zwei Methoden ein Schlauchboot zu bauen:
      - man baut sich eine luftdichte Hülle aus stabilem Material (TPU Gewebe, PVC Gewebe, Gummi-Gewebe). Beispiele sind Packrafts, Beiboote aus PVC Plane. 
      - man nimmt eine luftdichte Blase aus einem weniger stabilen Material (TPU Folie, PVC Folie, Gummischlauch) und steckt sie in eine stabile Außenhülle. Die Hülle muß daher nicht luftdicht sein und kann auf verschiedene Weisen realisiert werden. Dieses Prinzip findet man oft bei günstigen Kajaks (Itiwit, Sevylor) und ausserhalb der Schlauchboot Welt bei Luftzelten, Kites, Fahrradreifen.
      Für den MYOG Freund hat die erste Methode den Nachteil dass der Grad der Luftdichtigkeit erst am Ende des Bauprozesses bestimmt wird und in der Regel umfangreiche Nacharbeiten nötig sind um Lecks zu dichten.
      TPU Folie wäre eine Möglichkeit Blasen zu realisieren, die sehr hart aufgeblasen werden können (Kites, Luftzelte), Folie gibts im Kite Bedarf, hat seinen Preis.  Die PVC Folie der Schlauchbootblasen ist sehr schwer, muß verschweißt werden und Bezugsquellen kenne ich nicht - das scheidet also aus. 
      Interessanterweise wird oder wurde im Kite Bereich auch PE Folie für Blasen verwendet. Die Vorteile von PE Folie sind Gewicht, Preis und Verfügbarkeit in vielen Dicken und Formaten u.a. als Schlauchfolie.
      Deshalb hab ich folgenden Versuch gemacht:
      - PE Baufolie in 0.1mm Dicke (die lag gerade rum) mit einem Balkenschweissgerät zu einem Kissen geschweißt 
      - vorher noch ein Loch reingeschnitten und ein SUP Ventil reingeschraubt mit einem Stück PVC Plane zur besseren Dichtheit und zur besseren Einpassung in die Außenhülle. Für die SUP Ventile gibts die abgebildeten Adapter so dass man mit einem Bag, einer Doppelhubpumpe oder Fahrradpumpe aufpumpen oder nachpumpen kann. 
      - das Kissen war beim ersten Versuch dicht, hält die Luft über Wochen und hält ordentliche Belastungen aus!
      - Das PE Kissen hab ich dann in eine Hülle aus PVC Plane gesteckt und wieder aufgeblasen
      PE Schlauchfolie gibts auf ebay bis 80cm Breite (D=51cm) und bis 0,2mm Dicke. 
      Um ein Packraft zu realisieren würde man wohl am besten so vorgehen: aus seinem Lieblingsmaterial eine Außenhülle kleben, nähen oder schweissen. Am Heck einen Wickelverschluss anbringen. 2 Blasen anfertigen, durch den offenen Wickelverschluss einbringen und positionieren. Wickelverschluss schliessen, aufpumpen, fertig. Da die Außenhülle nicht luftdicht ausgeführt werden muss kann man sie zügig realisieren.
      Eine Sache habe ich allerdings nicht komplett verstanden. Bei den meisten Packrafts ist der Durchmesser der Hülle nicht konstant über die Länge. Wenn die Mittelsektion sagen wir mal einen Durchmesser von 28 cm hat und die größte Ausdehnung in Bug oder Heck 90 cm sind, dann wird eine Blase aus Schlauchfolie mit einem Durchmesser von 50cm Bug oder Heck nicht ausfüllen (PE ist nicht sehr elastisch), dh die zwei Blasen müßten sich dort überlappen. Wird das klappen?
      Falls jemand hier schon mal was ähnliches probiert hat oder was beitragen kann, bitte schreiben.
       
    • Von skullmonkey
      Ich bin im Juli 2020 alleine erst durch den Lemmenjoki National Park gewandert und danach 80 km mit dem Packraft - nem Anfibio Rebel 2K - erst ein kurzes Stück den Repojoki und dann den Ivalojoki runtergepaddelt. Erstmal ein Video für diejenigen die gerne in Ruhe sowas sehen, aber es folgen auch noch Text, Tips und Fotos =) 
      Der Ivalojoki verläuft durch die Hammastunturi Wildnis, ein Goldgräber Gebiet, in dem auch heute noch nach Gold gesucht wird. Neben dem Ivalojoki sieht man aber wenig davon, das findet mehr an den kleinen Flüsschen rechts und links statt. Das schöne am Ivalojoki ist das er nicht sehr schwierig ist, was Ihn auch für Anfänger sehr geeignet macht. Auch der Repojoki, an dem ich rein bin, ist einfach.

      Wer nicht auf Mücken und Bremsen steht, nimmt am Besten auch ein Mückennetz für den Kopf mit  
       

      Am ersten Tag paddeln auf dem Ivalojoki habe ich knapp 28 km zurückgelegt, und einen absolut HERRLICHEN Campingplatz gefunden, auf einer Sandbank, in einem Kieferwald. Es gab schon einige Feuerstellen und auch trockenes, totes Holz lag bereit - da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen, und ein Feuer gemacht!

      Am zweiten Tag auf dem Fluss bin ich dann recht bald an Kuttura vorbeigekommen - das ist der Ort an dem 95% aller Paddler reingehen. Wer mag kann recht einfach von Saariselkä aus durch die Hammastunturi Wildnis bis Kuttura oder Ivalojoen Kultala wandern und dann anfangen zu paddeln, oder bei Polar Creek schauen ob Sie einen von Ivalo/ Saariselkä aus nach Kuttura mitnehmen. Wer eher auf Kajaks und Kanus steht, kann die da auch ausleihen.
      Auf der Outdoors.fi Webseite gibt es eine sehr gute Flussbeschreibung der Strecke, alle Stromschnellen sind ausführlich beschrieben und ich habe mir das ganze aufs iPhone in die Notes App kopiert, um es auch offline lesen zu können. Passend dazu ist ein Blick auf den Wasserstand hier. 
       Die Flussbeschreibung hat empfohlen sich Saarnaköngäs anzusehen, und da habe ich diesen kleinen Kollegen getroffen. 

      Ich habe mir Saarnaköngäs gut angesehen, und dann war die Stromschnelle auch einfach zu fahren (ich schreibe dies aus der Perspektive von jemanden der 10 Jahre Paddelerfahrung hat, da ich alleine unterwegs war war ich aber recht vorsichtig - trotzdem denke ich das auch Anfänger die Stromschnelle sicher fahren können). 

      Es gab einige schöne, einfache Stromschnellen, aber ich war auch relativ happy als es langsam gen Ivalojoen Kultala ging. Korhosenkoski, kurz vor dem Ziel, hat mir dann bei der letzten Welle den Schoss voll mit Wasser gemacht - Beine anwinkeln und Problem gelöst  Das war der einzige "Kritische" Augenblick, aber alles gut. Und dann sah ich auch schon die Hängebrücke. 
       

      Die Saunakoski Stromschnelle darunter wurde vorbildlich gemeistert, und dann ging es an Land. Die Hängebrücke war (ist?) unter Reparatur, und so war ich ganz alleine im Ivalojoen Kultala Museum Dörfchen. Das ist echt ein herrlicher Platz, und da ich ganz alleine war habe ich in der Hütte geschlafen. Auf der anderen Seite des Ufers war eine junge Frau mit Ihren beiden Hunden am campen, das waren die einzigste Person die ich den ganzen Tag gesehen habe.
      Am nächsten Tag ging es bei herrlichstem Sonnenschein und Temperaturen nahe der 30°C weiter. Bei den Ritakoski Stromschnellen + Hütten habe ich ne Pause gemacht und die ersten Angler gesehen, und dann ging es weiter. Nach Ritakoski wird es eher "langweilig" da der Fluss breiter und ruhiger wird, und es nur noch einige kleine Stromschnellen gibt. Es gab aber einen enormen Zuwachs an Mücken und Bremsen je weiter ich den Fluss runtergepaddelt bin. 

      Es gab wieder einige herrliche Sandbänke, und sogar vom Packraft aus habe ich Pfade und Feuerringe gesehen. Aber ich wollte noch ein Stück weiter. Ich hatte gedacht bei der Louhioja Hütte zu übernachten - doch da traf ich jedoch die ersten Paddler. Ne Gruppe von sechs freundlichen Finnen waren schon in der Hütte, und auch waren die Mücken hier so zahlreich das ich dann doch noch weiter bin. 
      Kurz darauf habe ich eine herrliche Sandbank angefahren und erklommen, aber das war eine wahre Mückenhölle da ein kleiner See neban an war. Also wieder weiter. 

      Am Ende habe ich auf einer Kiesinsel mein Camp aufgebaut. Das habe ich oft bei Japanischen Wanderern gesehen, und wollte es mal selbst ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war gemütlich und ich habe sehr komfortabel geschlafen (im Video oben sieht man recht ausführlich wie ich alles aufgebaut habe, fängt so ab Minute 21:30 an). Leider wurden es auch immer mehr Mücken, die mich gefunden haben, und so bin ich dann in den bivy und quilt geschlüpft und bin gut eingeschlafen (bin kurz nach Mitternacht von nem Motorboot kurz aufgeweckt worden - ein paar Angler waren noch zu später Stunde unterwegs). 
      Am nächsten Tag lagen dann noch knapp 9 km paddeln vor mir, und mit Toloskoski die zweite Stromschnelle die man sich ansehen sollte laut Flussbeschreibung. Habe ich gemacht, bin fast von den Mücken aufgesaugt worden, bin schnell wieder zurück und dann einfach runtergefahren. Den die Sache ist, den unteren Teil der Stromschnelle kann man eh nicht von oben sehen, und das war der wildere Teil. Da das Wasser relativ niedrig war bin ich am letzten Stein kurz aufgesessen, konnte mich aber im Nu befreien und bin dann fröhlich weitergepaddelt. 

      Und paddeln muss man nun. Nach Tolosjoki wird der Fluss ruhig und breit, Sommerhäuser und Felder säumen das Ufer. Ich bin dann bei Tolonen (kurz oberhalb der Lappispola Stromschnelle) raus, und bin recht einfach & schnell bis nach Ivalo per Anhalter mitgenommen worden. 
      Im Fazit kann ich den Ivalojoki fürs Packraften sehr empfehlen. Man kann die Strecke nach oben und unten hinaus beliebig verlängern, ich denke ich bin den für mich am schönsten und besten Abschnitt gefahren, mit den meisten Stromschnellen, tollen Möglichkeiten zum wild campen und auch interessanten historischen Plätzen mit Ritakoski und Ivalojoen Kultala. Wer schon einen WW Kurs gemacht hat und gerne im Norden mehr Erfahrung sammeln möchte, ist hier richtig. Aber am Besten mit mindestens einer weiteren Person paddeln gehen, und nicht so wie ich alleine  
      Kurz zur Ausrüstung: Ich hatte das Anfibio Rebel 2K mit den TubeBags, das war fantastisch da nix vorne aufm Packraft war - da war nur der DeckPack. Ich bin mit dem Anfibio Wave Paddel gepaddelt, da das auch perfekt als "Zeltstange" für mein MLD TrailStar funktioniert hat. Getragen habe ich alles im Lemmenjoki National Park in dem HMG SouthWest 3400 Rucksack - ich hatte nämlich Essen für 9 Tage dabei, da ich dachte das paddeln würde langsamer gehen. Realistisch kann man in zwei Tagen von Kuttura nach Tolonen paddeln, das sind knapp 50 km, ohne viel Anstrengung. Erheblich langsamer, mit Pausentagen und kleinen Wanderungen, geht natürlich auch! Und wer von Saariselkä aus reinwandert und bis Ivalo paddelt, ist locker ne Woche unterwegs.
      Zeitlich wurde mir vor Mittsommer und der Herbst empfohlen: Dann gibt es wenig oder gar keine Mücken, und das Wasser ist höher. Wer also jetzt im Herbst noch nach einer Tour sucht  ! 
    • Von Herr Froschler
      Hier noch ein paar Updates zu dem PVC Boot, das ich kürzlich vorgestellt habe.
      - Auslegung der umlaufenden Längsnaht: Aus Faulheit nehme ich gerne eine Handpumpe zum Aufpumpen. Das hat jetzt einmal zum Aufreissen der umlaufenden Längsnaht geführt. Kein Problem, hab ich wieder geklebt. Wahrscheinlich werde mittelfristig die Naht öffnen und Seamstrips einkleben um die Scherkräfte abzuleiten.
      - Wasserlage: Auf dem Bild am Poolrand sieht man sehr schön dass das Raft eine ungewöhnliche Form vgl mit einem Alpacka Klon hat. Da Heck und Bug recht voluminös ausgeführt sind wird die Sektion in der Mitte stark verformt, was zu den seitlichen Knicken führt. 
      Im Wasser liegt das Raft hauptsächlich auf Bug und Heck auf. Mit Passagier sinkt dann das Heck leicht ab, der Bug steigt aber nicht auf. Mein Eindruck ist dass das Raft besser Manövrierbar (weniger anspricht) ist als das Vergleichs Raft möglicherweise weil es auf Bug, mittlerem Teil und Heck aufliegt, anstelle von Heck und mittlerem Schlauch. 
      Um die potentiellen Selbstlenzeigenschaften zu ergründen hab ich dann hinten und vorne jeweils ein Loch in den Boden geschnitten.

       
      Das Resultat lässt sich anhand des Bildes mit dem Paddler vorhersagen: Wasser dringt hauptsächlich hinten ein und man sitzt mit dem Hintern in einer Pfütze. Liesse sich durch ein höheres Kissen etwas minimieren. Im Prinzip halt so wie es für die normalen Packrafts beschrieben wird. Für Einsätze ausserhalb von Wildwasser bringt mir das nichts, deshalb kleb ich die Löcher wieder zu.
      Im Urlaub war ich mit dem anderen Packraft am Meer. Beim Wave Surfen mit ein Meter hohen Wellen läuft das Boot relativ schnell voll. Da man da eh durchnässt ist, spielt der nasse Hintern dabei keine Rolle und die Löcher würden echten Mehrwert bringen. 
       
       
       
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