Geschrieben 30. Januar 20206 Jr. Hallo zusammen, im Alltag und auf leichten Wandertouren bin ich jetzt schon länger nur noch mit Barfußschuhen unterwegs. Im Sommer soll es nun einmal über die Alpen gehen (E5). Habt ihr Erfahrungen mit Barfußschuhen im alpinen Bereich? Trittsicherheit ist weniger meine Sorge als Knöchelsupport und generelle Belastung für den Fuß... Zur Zeit habe ich von VIVObarefoot die Magna Trail (Ladies) im Auge, alternativ auch die Tracker Firm Ground (Ladies), für die ich allerdings weniger Verwendung hätte abseits der Alpenüberqueerung. Freue mich über jegliche Erfahrungsberichte :).
Geschrieben 30. Januar 20206 Jr. Das müsste bei entsprechend wenig Gepäck (man braucht echt wenig für den E5!) und entsprechendem Training gehen. Ich fühlte mich auf dem E5 (2x gemacht) mit leichten Schuhen wohler als in Stiefeln. Im Herbst war ich mit Firm-Grounds in den Alpen unterwegs, das ging prima, auch wenn die ersten Tage der Spann Muskelkater hatte. Aber das Gelände war auch gerölliger als auf dem E5. Vorher hab ich viel Skigymnastik gemacht, aus Panik, dass der Knöchel nicht hält. https://leichtenfusses.wordpress.com
Geschrieben 30. Januar 20206 Jr. Hab den ganzen GR11 über die Pyrenäen in Merrell Trailgloves gemacht. So lange du generell trainiert bist in solchen Schuhen zu gehen, kein Problem. Fühle mich damit sicherer als mit schweren boots.
Geschrieben 30. Januar 20206 Jr. Wandere und begehe Klettersteige schon seit mehreren Jahren ausschließlich in Barfußschuhen. Diverse Vivobarefoot, INOV8 oder auch NewBalance Minimus - funktioniert einwandfrei. Erst ab Grad D wird es da manchmal knifflig und du solltest natürlich nicht unbedingt Hochtouren mit Schneekontakt planen. Ein guter Freund kommt selbst mit Vibram FiveFingers klar. Alles eine Sache des Trainings. SUL Wandern / Trekking - <4.6lb / 2.08kg: https://lighterpack.com/r/um0g9u
Geschrieben 30. Januar 20206 Jr. Ich bin zum Everest Base Camp in einem Paar Merrell gelaufen. Bin dann auch von nem Schnee-Blizzard überrascht worden und war etwa ne Woche auf 5000m eingeschneit. Ging aber alles ganz gut mit nem Paar extra dicker Wollsocken. Die Schuhe konnte ich dann allerdings ein paar Wochen später wegschmeißen. Der Matsch auf den unteren Lagen und die Nässe und der Schnee weiter oben haben ihnen dann doch sehr zugesetzt und die Löcher sind immer größer geworden. Seitdem benutze ich etwas stabilere Schuhe wenn die Wanderung länger dauert, höher geht oder man das Wetter schlecht einschätzen kann. Auf kürzeren Touren oder im Sommer hätte ich bei Barfußschuhen aber keine Bedenken.
Geschrieben 30. Januar 20206 Jr. Knöchelsupport ist (nur meine Meinung) eine Frage der Übung und der Gewöhnung des Fußes. Ich rede jetzt nicht von Wochen oder Monaten sondern von Jahren. Je dünner die Sohle desto geringer die allgemeine Gefahr des unkontrollierten Umknickens. Ich gehe seit Jahrzehnten, Sommers wie Winters fast nur in Sandalen, da hat sich das Problem des Umknickens ziemlich entschärft. Generelle Belastung des Fußes - je dünner die Sohle desto höher. Und je höher das Gewicht (Mensch und Rucksack) desto höher die Belastung des Fußes. Da kann ich jetzt keinen Rat geben. Ausprobieren und wenn du eher leicht und eher jünger bist sollte es bei etwas dämpfender Einlegesohle gehen. Bei mir hat sich im letzten Jahr ein Fersensporn entwickelt, der es schwieriger macht bzw. eine gute Anpassung der Innensohle erfordert (am besten völlig flach ohne "Fußbett") Wenn's wahlweise an Logik, gesundem Menschenverstand oder elementarer Menschlichkeit hapert geht es mit Meinungen weiter und zu schlechterletzt verfällt man auf Ideologien. Gesunder Menschenverstand / Redewendung / - Eine seltene Form von Intelligenz. Heutzutage seltener zu finden als ein Rudel Einhörner.
Geschrieben 19. Februar 20206 Jr. Ich habe mehrere Alpenüberquerer in Luna Sandals, Five Fingers o.ä. getroffen. Es geht bei entsprechender Übung und Gewöhnung. Ein paar Testwanderungen können dennoch nicht schaden, da manche mit blauen Zehen liefen. “That’s the cool thing about having a path. Even when you get lost, it’s still there waiting for you to find your way back.”
Geschrieben 20. Februar 20206 Jr. @fettewalze, als DAS klassisches Beispiel möchte ich da Hannibal und seine Truppen anführen (sowie Ötzi) Wenn's wahlweise an Logik, gesundem Menschenverstand oder elementarer Menschlichkeit hapert geht es mit Meinungen weiter und zu schlechterletzt verfällt man auf Ideologien. Gesunder Menschenverstand / Redewendung / - Eine seltene Form von Intelligenz. Heutzutage seltener zu finden als ein Rudel Einhörner.
Geschrieben 2. Januar 20242 Jr. Kannst mal ein Bild machen von Steigeisen an den barfußschuhen? Ich kann mir das gerade nicht vorstellen.
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