Nichts da auch leicht feucht gewordene Daune, wie es wenn überhaupt passiert, wenn irgendwas schief geht beim Zelten, keine Sonderbehandlung braucht beim Transport, außer dem Üblichen, eben halt nicht bis Anschlag zu komprimieren.
Das bringt für das Trocknen praktisch nichts, einen feucht gewordenen Schlafsack bekommt man eigentlich nur dann wieder vernünftig trocken, wenn man ihn komplett ausbreitet, nach Möglichkeit auch mit Luft von unten, also entweder bei trockenem Wetter ausgebreitet über das IZ bzw Büsche, oder wenn es feucht ist, ausgebreitet im Zelt, dann sollte man für Durchzug sorgen und am Besten für ein bisschen Wärme.
Den ersten Teil sehe ich genauso, normalerweise habe ich auch Rucksäcke bei, die ein bisschen zusätzliches Volumen haben, das macht kaum was am Gewicht aus, aber macht das Leben wesentlich einfacher und nach einem frischen Re-Supply ist der Rucksack eher voll und dann Futter ich ihn halt leer und alles ist geschützt im Rucksack es kann nichts außen abrutschen / abfallen beim Wandern.
Den zweiten Teil sehe ich anders, klar früher beim Festrumpf-Kanadier oder beim Ally war Platz ohne Ende, aber in einem "vernünftigen" Packkraft hat man eigentlich relativ wenig Platz, höchstens vorne vor dem Sitz, aber das ist die tiefste Stelle und da würde ich jetzt nicht ausgerechnet einen Daunenschlafsack hinlegen.
Auch bei den heftigsten Wildwasserschwimmern mit dem Packraft habe ich noch nie Gepäck vom Bug verloren, umgekehrt kenne ich es aber eigentlich so von früher, wenn ein Kanadierpadler gekentert ist, sind eigentlich alle Anderen damit beschäftigt, auf der Wasserfläche wieder sein ganzes Zeug einzufangen , was vorher lose im Boot lag und Sicherungsleinen sollte man aus Sicherheitsgründen nicht benutzen, mal krass ausgedrückt besser Ausrüstung als Leben weg...
Das sehe ich deutlich anders, @ConTour hat ja erwähnt, daß es ihm auch um das Zelten unter sehr feuchten Bedingungen an Flüssen usw geht.
Ich bin ja nun viel mit Gruppen unterwegs und was ich da alles schon erlebt habe an worst Cases, da kann ich seine Frage danach schon verstehen z.B
- das Gepäck wird ausgeladen, oben auf der Wiese ausgebreitet, dabei rollt leider der schon offene Packsack mit dem Schlafsack die Böschung runter und treibt im Fluss
- der Boden ist total aufgeweicht von einem vorherigen Hochwasser, durch diesen völlig aufgeweichten Boden halten die Heringe nicht richtig, dadurch kommt durch platt liegende Bodenwanne Wasser ins Zelt
- in stärkerer Hanglage bei einem Single Wall rutscht der floating Bathtub, also die Bodenwanne, unter der Zeltbahn nach unten ein kleines Stückchen vor und das Regenwasser läuft von der Zeltbahn in die Bodenwanne rein und durchnässt den Fußteil vom Schlafsack
- bei einem schmalen Zelt wie dem Notch dreht sich derjenige im Schlaf und haut damit mit seinem Hintern einen Stab weg, hat aber so einen gesunden Schlaf, dass er weiter pennt, nur leider ist jetzt das Zelt da nicht mehr komplett dicht
- der Schlafsack wird morgens nach einer Nacht mit viel Regen auf das Zelt zum Trocknen aufgelegt, leider wird er nicht richtig hingelegt, derjenigen merkt nicht, dass der Schlafsack vom Zelt in eine Pfütze runtergerutscht ist
Ich könnte noch weitererzählen, das sind alles so Fälle, wo dann anschließend erstmal Schlafsack trocknen angesagt war.
Deswegen finde ich, es macht schon Sinn, sich ein paar Gedanken drum zu machen, wie man denn unter solchen Bedingungen, wo das Risiko was höher ist, dass der Schlafsack feucht wird, wie man dann mit dem Schlafsack umgeht, ihn wieder trocken bekommt, nur halte ich eben die angedachte Lösung mit diesem Bag für nicht besonders hilfreich.