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Ultraleicht Trekking

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Am 14.10.2020 um 14:08 schrieb Mars:

Lupine Penta: Jetzt sogar bestellbar bei Lupine (gestern gings noch nicht ^^) - Stirnband geht sicher leichter und die Schrauben kann mann ja sicher auch in Titan...

Die Lupine Penta wiegt komplett 109g. Der Lampenkopf kommt auf 90g und das Stirnband auf 19g.

Die Lampe lässt sich im Lademodus (z.B. Powerbank) als Stirnlampe nutzen. Falls gewünscht kann ich mal eine zum Testen mitnehmen und einen kleinen Bericht schreiben.

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Bin gespannt wie sich die Penta schlägt, die Alternative ist für mich die Petzl Antik Core, die aber auch schon mit 75g daherkommt. Ich gehe fast davon aus, dass allein schon das Stirnband einen Wechsel rechtfertigt. Da muss Petzl echt mal nacharbeiten. Bei der Petzl Bindi kann man leider nicht den Akku wechseln - das ist sehr schade, da die Lampe sonst richtig gut ist.

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Wenn man die Penta lädt ist ein wirklich sehr helles rotes Licht an (16 Lumen). Dies dürfte locker reichen, um ein Zelt zu beleuchten. Warum man so eine helle Ladeanzeige nutzt, muss ich mal mit Wolf von Lupine diskutieren. Ich möchte nicht unbedingt Nachts die Lampe laden und im Wald als rote Laterne wahrgenommen werden.:-D  Und die Energieverschwendung ist dabei auch zu beachten.:eek:

Zum Glück lässt sich durch Aktivieren der Tastensperre die Ladeleuchte abschalten.

 

 

 

Bearbeitet von DickGischt
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vor 1 Stunde schrieb itisjustgear:

Bin gespannt wie sich die Penta schlägt, die Alternative ist für mich die Petzl Antik Core

Mit der Petzl Actik Core habe ich ungefähr 700 Meilen zurück gelegt. Der Vergleich mit der Penta ist ungefähr so sinnvoll wie der Vergleich zwischen einer Hasbro Nerf und einer IWI Tavor.

Mit der Penta war ich bisher ungefähr 40 km weit unterwegs (letztes Wochenende). Unglaublicherweise haben sich die EntwicklerInnen bei Lupine sogar überlegt, wie sie das menschliche Blickfeld ausleuchten könnten. Ganz offensichtlich lag auch irgendwo eine schlaue Abhandlung über Linsengeometrie herum. Das Resultat ist auf jeden Fall atemberaubend.

Selbst in der niedrigsten Leuchtstufe wird das Blickfeld perfekt beleuchtet. Mit der Petzl sieht man auf den Seiten gar nichts, hierzu muss die Leuchtstufe heraufgesetzt werden. Nur fängt dann alles an zu reflektieren und dies ist unangenehm. Reflektierende Strassenschilder fangen an zu blenden. Also muss man die Leuchtstufe ständig nachregeln. Weil der Leuchtstrahl bei der Petzl auch vertikal ziemlich dünn geraten ist, muss man auch ständig die Neigung der Lampe verstellen. Will man sein Smartphone konsultieren, ist man gut beraten, die Petzl ganz auszuschalten. Bei der Lupine gibt es keines dieser Probleme. Dafür ist ist das Licht sehr viel angenehmer, zumindest in der Tageslicht-Variante. Ich habe keinen Vergleich zur Neutralweisen-Variante.

Zur Bauqualität: Die Penta ist gebaut wie ein Panzer, böse Zungen würden wohl von Überengineering sprechen. Wahrscheinlich kann man damit sogar die Heringe in den Boden schlagen.

Der Preis relativiert sich mit dem Blick auf die Konkurenz: Für eine Nao+ werden ungefähr 170 Euro fällig. Dafür holt man sich dann Features in den Rucksack, die bestenfalls die Leistung der Lampe nicht einschränken, etwa das wirklich dumme "Reactive Lighting".  Dies sorgt leider zuverlässig für nahezu Dunkelheit, wenn man diese gerade nicht will. Es gibt eine App, mit der man die Nao+ über Bluetooth an Szenarien anpassen können soll (Camp, etc.) - was genau null zusätzlichen Nutzen bringt, weil leider jede einzellne Einstellung selbst der niedrigsten Leuchtstufe der Penta unterlegen ist.

Dann die Rotstufen bei der Penta: Es gibt vier. Damit hat man genügend Licht, um sein Zelt aufzubauen, mit einer Petzl gelingt dies nur, wenn man sein Zelt blind aufbauen kann oder in sehr mondreichen Nächten am Strand. Oder eben mit weissem Licht, bereits im Camp ruhende werden sich bestimmt sehr freuen. Mit der höchsten Rotstufe der Penta kann man bequem wandern. Man kann sogar das Rotlicht mit einem Tastendruck einstellen, also sehr schnell. Beit der Petzl muss man den einzigen Taster ca. 3 Sekunden lang gedrückt halten. Auf dem PCT habe ich deswegen Leute geblendet.

Das Stirnband der Penta eignet sich aus ästhetischen Gründen eher schlecht für einen Thru-hike. Grund: Hoher Weissanteil. Nach zwei Wochen auf einem Trail sieht dies nicht mehr so toll aus. Ausserdem ist der Lupine Schriftzug am Kopf ungefähr was Schild und schwedischer Geist am Automobil... Mit sehr wenig Aufwand kann dies aber durch Shock-Cord ersetzt werden, es ist ohnehin ein wenig schwer.

Fazit: Wer hundert Meter mit der Penta gegangen ist, wird um alle andern Stirnlampen einen grossen Bogen machen. Es gibt nur wenige Menschen, für die sich die Penta nicht eignet. EntwicklerInnen der Konkurrenz würden mit dieser Lampe an ihr ziemlich grobes, jahrelanges berufliches Versagen erinnert. Bei Lichtprofis besteht die Gefahr von Freudentränen, dies würde die Sicht ebenfalls einschränken.

Ja, es gibt leichtere Lampen. So furchtbar können die nicht mal sein, Christine Thürmer nutzt gemäss ihrem IG-Feed derzeit in Italien eine Bindi. Nur: Die Bindi leuchtet einfach irgendwohin und eher schwach. Als Sicherheitsreserve wahrscheinlich genau das Richtige, um regelmässig 5 Stunden in der Nacht zu gehen, je nach Komfortanspruch wahrscheinlich eher nicht.

Auch gibt es Leute, die auf Nitecore Lampen schwören (jegliche Gewichtsklasse und Leuchtleistung). Der Vergleich zwischen einer Nitecore HC65 und einer Penta würde mich interessieren, kann mir aber nicht vorstellen wo die HC65 Vorteile haben soll. Auch gibt es ein neues Design von Nitecore mit dem Namen HU60. Theoretisch kann man dort eine beliebige Powerbank als Akku verwenden. Die PB sollte allerdings 18 W Leistung haben, um die maximale Leuchtstufe erreichen zu können. Es gibt nur altes USB, die Penta hat USB-C zum laden. 

 

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Ich habe Wolf von Lupine per Email angefragt wegen der hellen Ladeleuchte. Hier die Antwort:

"Hallo Gerhard, das wissen wir natürlich auch, wir können nur einfach nicht weiter runter mit der Leistung, dann würde sie flackern. Du fragst jetzt, warum sind denn andere rote LED auch schwächer ? Ganz einfach, die XQ E ist eher was Grosses, die kann  einfach nicht beliebig  gering bestromt werden. Aber sie kann über 100 Lumen rotes Licht. Deshalb auch der Stealth Modus, dann ist es dunkel."

Am WE werde ich die Lampe mal genauer Testen und berichten.

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vor 7 Stunden schrieb janphilip:

Die Lampe sieht schon sehr interessant aus.

Wenn da nach ein paar Jahren der Akku etwas dünn auf der Brust geworden ist, kann man den tauschen (lassen)?

Ich finde es immer bekloppt wenn man Elektronik wegschmeißen muss nur weil der Akku nur noch 50% Kapazität hat..

Guckst Du hier (Akku kostet 12 Euro, einzeln, kannst Du selber tauschen). 

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Nutze die Penta seit zwei Wochen und bin ebenfalls begeistert, allerdings bei mir vermehrt zum MTB-Fahren (zusätzlich zu einer weiteren Lupine am Lenker) und vor allem zum Joggen im Wald in der dunklen Jahreszeit im Einsatz.

Aber auch als helle Stirn-Lampe mit den soliden System-Features von Lupine beim Hiking, gerade im Herbst/ Winter, zu empfehlen.

Bearbeitet von Stue007
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vor 3 Stunden schrieb Stue007:

Nutze die Penta seit zwei Wochen und bin ebenfalls begeistert, allerdings bei mir vermehrt zum MTB-Fahren (zusätzlich zu einer weiteren Lupine am Lenker) und vor allem zum Joggen im Wald in der dunklen Jahreszeit im Einsatz.

OT: Welche Lupine nutzt du denn am Lenker?

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Mein erster Eindruck zur Penta, sehr gut verarbeitet. Das Stirnband ist um Welten besser als das bei Petzl, die Lampe ist vom Stirnband bis zur Lampe, den Schrauben und der Batterie modular aufgebaut, alles läßt sich auswechseln und ist nachkaufbar. Die erste Stromladung ist drin, die Abdeckung des USB-C Anschlusses ist wirklich solide und so langsam gewöhne ich mich in die Bedienung ein. Ich habe mir die 5700k gekauft und bin damit sehr zufrieden. Die Leuchtleistung konnte ich bisher nur im Haus testen, daher kann ich zur Leichtweite noch nix sagen, das Leuchtbild ist aber super gleichmäßig, zeigt keine Schatten, ist in den unterschiedlichen Helligkeiten super einstellbar und zaubert tatsächlich bei der Helligkeit wie ich es vorher nicht kannte. Mit drei weißen LEDs als Hauptscheinwerfer ist das wirklich ne Wucht. Eigentlich reicht da auch schon die niedrigste Einstellung zum wandern. Die 1000 Lumen sind wirklich nur was für 20 Sekunden, da denkt man ein Bühnenscheinwerfer wurde mal eben hinter dir aufgestellt und beleuchtet dein Sichtfeld. 

Ich hätte auch nie gedacht, das Rotlicht so leuchten kann. Alle bisherigen Lampen die ich kannte waren dagegen nix. Da das Rotlicht ebenso wie das weiße Licht nicht nur diffus nutzbar ist sondern auch als Hauptlicht ausgelegt ist, kann man da richtig was mit machen. Da haben die Jungs wirklich einen guten Job gemacht.

Beim Gewicht hätte ich mir eigentlich weniger vorgestellt, allerdings muss der Akku der den Scheinwerfer versorgt ja groß genug sein. Seitdem ich mal mitten in der Nacht meinen Schlafplatz wechseln musste, weiß ich halt auch wie schwer es ist sich in der Dunkelheit zu orientieren und einen passenden neuen Schlafplatz zu suchen. Da reicht ne kleine Petzl e-Lite  einfach nicht aus...
 

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