wiederfrei Geschrieben Gestern um 11:28 Geschrieben Gestern um 11:28 Wann ist es für euch akzeptabel, dass ihr Schuhe ersetzen müsst. Wieviel Abfall darf man durch unser Hobby verursachen? Nach meiner Erwartung sollte zuerst die Sohle abgetragen sein, bevor der Schuh sonst versagt. Nun sind wieder Schuhe kaputt gegangen, die eigentlich nicht abgetragen sind. Das Profil ist noch praktisch vollständig, aber die Sohle löst sich von der beschädigten Zwischensohle. Es ist eine mechanische Beschädigung von außen, soviel ich sagen kann. Es handelt sich um einen Scarpa Rush Mid GTX. Der Sohlenaufbau ist ähnlich einem Trailrunner. (Die ganzen Diskussionen um Trailrunner vs härteren Schuhen, um Goretex etc oder nicht könnt ihr weglassen). Er ist als Wanderschuh bezeichnet. Entsprechend habe ich ihn auch eingesetzt. Auch in Fels, Stein und Kies, in alpinem Gelände. Ich liebe Scarpa und bin nun entsprechend enttäuscht.... Es ist ein Markenprodukt, europäische Produktion. Was sind eure Erfahrungen bezüglich Lebensdauer von Schuhen?
Lolaine Geschrieben Gestern um 11:48 Geschrieben Gestern um 11:48 Ich hatte schon den Fall, dass der Schuh und die Sohle noch i.O., aber die Dämpfung hinüber war. Bei Probleme mit Dämpfung und Sohle nehme ich die Schuhe noch zum Bikepacken - man muss die nicht gleich entsorgen. MiniMuli reagierte darauf 1
traveloors Geschrieben Gestern um 12:32 Geschrieben Gestern um 12:32 Trackst du in irgendeiner Form deine gelaufenen Kilometer mit den Schuhen? Mal abgesehen vom eigentlichen Thema würde ich mich mal an Scarpa wenden, denn sie schreiben auf ihrer Webseite "Woran Wir Glauben: Der erste Beitrag zur Nachhaltigkeit besteht darin, ein Produkt zu schaffen, das lange hält und bei Bedarf leicht repariert werden kann. Der beste Weg, dies zu ermöglichen, ist, bereits in der Entwurfsphase auf Langlebigkeit zu setzen." Grundsätzlich hab ich auch noch nie bei einem Schuh die Sohle abgelaufen, bevor was anderes kaputt gegangen ist. Bei meinen alten Trailrunnern halte ich es wie @Lolaine und nutze sie jetzt halt noch zum raften, nachdem die Dämpfung nicht mehr richtig wirkt. Mir sind aber auch schon zwei Paar Wanderschuhe viel zu früh kaputt gegangen, leider beides mal mitten auf Tour in Neuseeland und ohne Möglichkeit, sie mal eben beim Hersteller zu reklamieren. Bei meinem Partner hat sich bei normalem Gebrauch nach einem halben Jahr die Sohle von einem Paar Trailrunnern abgenutzt, die wurden dann auf Kulanz von Globetrotter getauscht. Das zweite Paar sieht jetzt nach nicht mal einem Jahr aber schon genauso übel aus. Von keiner der Marken haben wir/ich bisher nochmal ein zweites Paar Schuhe gekauft und trotzdem hab ich gleich vier Beispiele. Scheint also schon ein häufiges Problem zu sein, denn andere nutzen ihre Schuhe sicher noch viel intensiver und ich sehe auch immer mal wieder kaputte Schuhe auf Trails. Schlussendlich liegt meine persönliche Priorität zuerst auf Passform und Bequemlichkeit und erst dann kommt die Nachhaltigkeit, solange es denn für mich wirtschaftlich vertretbar ist. Epiphanie reagierte darauf 1 Aller guten Dinge sind mindestens drei: im November gehts zum dritten Mal nach Neuseeland und das Packraft kommt mit. 🥳
Ameisenigel Geschrieben vor 23 Stunden Geschrieben vor 23 Stunden Ich habe nach diesem Sommer New Balance mit ungefähr 800km ersetzt. Meist auf eher steinigem Untergrund. Sohlen abgelaufen, Dämpfung wurde ungleichmäßig. Das scheint mir übliche Haltbarkeit. Hängt sicher auch vom Körpergewicht ab. https://lighterpack.com/r/bg32x0
wiederfrei Geschrieben vor 20 Stunden Autor Geschrieben vor 20 Stunden 800km ist nicht viel. Ein Unterstufenschüler legt mehr km im Jahr zurück! (Schulweg 39 Wochen, 7 Halbtage, 1km pro Richtung, 39×7×2=546; zusätzlich 1km pro Tag im Durchschnitt)
TheRebel Geschrieben vor 19 Stunden Geschrieben vor 19 Stunden bei mir sind es auch meist 700-800km bis neue schuhe fällig sind... hängt immer ein wenig vom terrain und wetter ab aber ab 500-600 km beginnen die ersten löcher im obermaterial und ab 700-800km sind es grosse löcher im obermaterial und die sohle beginnt sich vom schuh zu lösen! allerdings ist bei mir richtung ende auch meist nicht mehr viel profil vorhanden! auf anspruchsvolleren wanderungen und/oder bei schlechtem wetter greif ich meist zu einem etwas weniger getragenem paar und trag die älteren schuhe dann noch auf kleinen wanderungen oder im alltag weiter bis sie vollständig auseinander fallen! bin bisher immer wieder bei altra lone peak oder timp gelandet weil ich in denen einfach am bequemsten laufe aber ärger mich immer öfter über die noch nie sonderlich gute und über die letzten jahre immer schlechter werdende haltbarkeit!
wechsel-wild Geschrieben vor 19 Stunden Geschrieben vor 19 Stunden vor 5 Minuten schrieb wiederfrei: 800km ist nicht viel. Ein Unterstufenschüler legt mehr km im Jahr zurück! (Schulweg 39 Wochen, 7 Halbtage, 1km pro Richtung, 39×7×2=546; zusätzlich 1km pro Tag im Durchschnitt) Hm, Samstags und Sonntags sollte der ja eigentlich keinen Schulweg haben. Aber der Grundaussage stimme ich zu: 800 km sind wirklich zu früh zum Wegschmeißen. Bei Schuhen, die ich mag, ist es meistens so, das ich irgendwann mit Bedauern feststelle, dass die wohl hin sind und ersetzt werden müssen, und dann trage ich die doch mindestens nochmal so lange, wenn auch nicht auf Touren, wo es drauf ankommt…
MiniMuli Geschrieben vor 19 Stunden Geschrieben vor 19 Stunden vor einer Stunde schrieb wiederfrei: 800km ist nicht viel. Ein Unterstufenschüler legt mehr km im Jahr zurück! (Schulweg 39 Wochen, 7 Halbtage, 1km pro Richtung, 39×7×2=546; zusätzlich 1km pro Tag im Durchschnitt) Naja, er wird hoffentlich nicht jeden Tag die gleichen Schuhe tragen ;-)
MiniMuli Geschrieben vor 19 Stunden Geschrieben vor 19 Stunden vor 35 Minuten schrieb TheRebel: bin bisher immer wieder bei altra lone peak oder timp gelandet weil ich in denen einfach am bequemsten laufe aber ärger mich immer öfter über die noch nie sonderlich gute und über die letzten jahre immer schlechter werdende haltbarkeit! Im Vergleich zu meinen adidas, salomon und onCloud, halten die LonePeak angenehm lange. ich tippe hier auf den breiteren Vorderfuß.
wiederfrei Geschrieben vor 12 Stunden Autor Geschrieben vor 12 Stunden vor 6 Stunden schrieb wechsel-wild: Hm, Samstags und Sonntags sollte der ja eigentlich keinen Schulweg haben. 5 Vormittage und 2 Nachmittage vor 7 Stunden schrieb TheRebel: allerdings ist bei mir richtung ende auch meist nicht mehr viel profil vorhanden! Das ist es, was ich eigentlich erwarte. Dann sind die relativ gleichmäßig verschlissen. Beim Fahrrad halten (Amateur)Wettkampf tauglich Reifen etwa 3000km. Alltagsreifen oder Tourenreifen aber oft bis 10'000km. Bei meinen Wanderungen trage ich A/B Schuhe. Nicht wettkampftaugliche Trailrunner. Da erwarte ich einfach mehr. Muss ich nun auf Kategorie B Schuhe wechseln, so bin ich wieder bei 1,5 kg Gewicht. Fertig mit UL. Ist der hohe Verschleiß bei euch nur bei den ganzen leichten Schuhen? Ich möchte eigentlich nicht zwischen UL und aus Umweltschutzsicht verantwortbar wählen?
RaulDuke Geschrieben vor 11 Stunden Geschrieben vor 11 Stunden Das Thema Müll und Trekking, ist an sich ein prima Thema. Aber, das Trailrunner, bei Dauergebrauch, nicht ewig halten, ist bekannt. Aber leider sind sie durch nichts zu ersetzen. Ich habe mein Leben lang mit Blasen an den Füssen zu kämpfen gehabt. Egal ob in Sportschuhen, oder dicken Wanderstiefeln. In meinen Altra Lone Peaks, habe ich, bis heute, keine einzige Blase gehabt. Des weiteren hat die US Armee vor Jahren einmal eine Studie veröffentlicht, wo sie darauf hingewiesen haben, das ein Kg mehr am Fuß, für die Kondition vergleichbar ist, mit 5 Kg auf dem Rücken. Ich habe diese Studie nie selbst gelesen, aber vor Jahren wurde dieses Thema hier im Forum heiß diskutiert. Trailrunner sind also, wenn man das richtige Produkt gefunden hat, sehr bequem und super leicht. Darum geht es hier im Forum. Wenn man im alltäglichen Leben versucht, möglichst wenig Müll zu verbrauchen, wenig bis gar nicht fliegt, keine Lebensmittel wegwirft, etc, etc, etc, dann ist damit deinem biologischen Fußabdruck genüge getan. Es gab vor Jahren tatsächlich mal einen Faden, hier im Forum, da wurde darüber diskutiert, ob man die Umwelt zu stark belastet, durch den Gummiabrieb, den die Sohlen in der Natur hinterlassen. Wenn es danach geht, müsste man mit einem Baumwolltarp, einer Steppmatratze, aus Baumwolle, gefüllt mit Tierhaaren und einem Baumwoll Rucksack durch die Landschaft ächtzen. Ach ja, an den Füssen müsste man dann Schuhe finden, die Sohlen aus Naturkautschuk, oder Leder haben. Viel Spaß dabei! My Point of View!
wiederfrei Geschrieben vor 9 Stunden Autor Geschrieben vor 9 Stunden vor 2 Stunden schrieb RaulDuke: Ach ja, an den Füssen müsste man dann Schuhe finden, die Sohlen aus Naturkautschuk, oder Leder haben. Viel Spaß dabei! My Point of View! Was bei Reifen geht sollte auch bei Schuhen möglich sein. https://challengetires.com/pages/tech-rubber-compounds Challenge Strada pro! Ist absolut super hält aber leider auch nur 3000km. Das ist aber eben der Mischung geschuldet. vor 2 Stunden schrieb RaulDuke: Das Thema Müll und Trekking, ist an sich ein prima Thema. Aber, das Trailrunner, bei Dauergebrauch, nicht ewig halten, ist bekannt. Aber leider sind sie durch nichts zu ersetzen. Ich missbrauche meine Schuhe nicht. Trailrunner im T3 gehen sicher kaputt (die Verantwortung lassen wir beiseite), wie auch FlipFlops im T2. Dass da die Schuhe nicht ewig halten ist klar. Kategorie A/B Schuhe sollten T2/T3 aushalten.
Ameisenigel Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden Meine Rennradreifen von Conti halten auch länger. Aber die passen nicht an die Füße. Die Haltbarkeit von Trailrunnern hängt sicher vom Terrain und vom Körpergewicht ab (81kg). Freilich lese ich bei denen immer wieder im Netz zur Haltbarkeit 800 bis 1.000km. https://lighterpack.com/r/bg32x0
Ameisenigel Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden T3 laufe ich nicht . https://lighterpack.com/r/bg32x0
ShyFly Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden wenn leichtere Schuhe genau so haltbar wären wie schwerere, wo läge dann der Vorteil der schwereren? Hans-Jürgen reagierte darauf 1
ShyFly Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden vor 4 Stunden schrieb RaulDuke: Des weiteren hat die US Armee vor Jahren einmal eine Studie veröffentlicht, wo sie darauf hingewiesen haben, das ein Kg mehr am Fuß, für die Kondition vergleichbar ist, mit 5 Kg auf dem Rücken. Ich habe diese Studie nie selbst gelesen, aber vor Jahren wurde dieses Thema hier im Forum heiß diskutiert. Trailrunner sind also, wenn man das richtige Produkt gefunden hat, sehr bequem und super leicht. Darum geht es hier im Forum. Ich weiß nicht, ob man das pauschal so sagen kann. Ich für meinen Teil habe eine außergewöhnliche Kondition und eine extrem ausgebildete Beinmuskulatur, meine Schultern hingegen gleichen einer druckempfindlichen Nektarine. Ich unterscheide sehr wohl, wo mir Gewichtseinsparung wichtig ist, und wo weniger.
SML Geschrieben vor 6 Stunden Geschrieben vor 6 Stunden vor 23 Stunden schrieb wiederfrei: Wann ist es für euch akzeptabel, dass ihr Schuhe ersetzen müsst. Wieviel Abfall darf man durch unser Hobby verursachen? Nach meiner Erwartung sollte zuerst die Sohle abgetragen sein, bevor der Schuh sonst versagt. So funktioniert Kapitalismus nicht. Unsere gesamte Wirtschaft ist auf (grenzenloses) Wachstum ausgelegt. Um dies zu gewährleisten, sind Produkte kurzlebig designt. Hält ein Produkt zu lange, führt das zu Problemen – für die Unternehmen. Schuld sind aber auch wir Konsumenten, denn wir kaufen das Zeug ja. Trailrunner sind leicht, aber allein durch die Machart nicht langlebig. Wir haben uns an die leichten Schuhe gewöhnt und wollen nichts anderes mehr. Es wird produziert, was nachgefragt wird. Da Nachhaltigkeit aber in ist, wird an allen Ecken Greenwashing betrieben. Wir glauben das und fühlen uns gut. Siehe Zitat von @traveloors von der Scarpa-Webseite. vor 23 Stunden schrieb wiederfrei: Was sind eure Erfahrungen bezüglich Lebensdauer von Schuhen? Volllederschuhe, 20 Jahre alt. Innenfutter, Sohle etc. – alles schon vom örtlichen Schuhmacher erneuert. Bei guter Pflege halten solche Schuhe ewig, haben ein top Fußklima und sind (wieder bei richtiger Pflege) auch wasserdicht. Hab das mal aus Spaß getestet, aber nach 15 Minuten im Fluss stehen wurde es mir zu langweilig. 😆 Ich habe aber auch Trailrunner im Einsatz. Löcher im Gewebe kann man öfter selber flicken, aber wenn die Sohle runter ist, ist das Lebensende erreicht – da sie nicht erneuerbar ist. Meist ist das bei 800 – 1.200 km der Fall. Das hängt natürlich stark von der verwendeten Sohle selbst und von den Untergründen ab, auf denen man sich bewegt. Auch sollte man bedenken, dass die Dämpfung ebenfalls mit der Zeit altert, wodurch diese auch mit wenig Kilometern nach ein paar Jahren durch ist. Haltbarkeiten zu vergleichen ist aber sehr schwierig, da jeder eine individuelle Fußgeometrie und Gangart hat. Ein Schwachpunkt ist aber immer der Bereich beim Vorderfuß, der bei jeden Schritt geknickt wird. khyal reagierte darauf 1
RaulDuke Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden @SML Du wagst es, dich im UL Forum zu outen, das du klassische Wanderschuhe benutzt… Oh wei, oh wei… 😜 Hahahahaha! Nix für ungut, ist nur gefrotzel!
RaulDuke Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) @ShyFly Natürlich muss jeder selbst wissen, wo seine Schwachpunkte liegen und dementsprechend handeln! Aber ich schätze mal, das die US Armee da schon genau geschaut hat. Immerhin soll der Soldat ja, so er am Ziel angekommen ist, noch ausgeruht und frisch, Meucheln und Metzeln können… Aber wie ich oben erwähnt habe, habe ich mir damals nicht die Studie durchgelesen. Bearbeitet vor 3 Stunden von RaulDuke
SML Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden vor 21 Minuten schrieb RaulDuke: @SML Du wagst es, dich im UL Forum zu outen, das du klassische Wanderschuhe benutzt… Oh wei, oh wei… 😜 Hahahahaha! Nix für ungut, ist nur gefrotzel! Haha, ja ich weiß welch Frevel 😄😄😄 vor 8 Stunden schrieb RaulDuke: Des weiteren hat die US Armee vor Jahren einmal eine Studie veröffentlicht, wo sie darauf hingewiesen haben, das ein Kg mehr am Fuß, für die Kondition vergleichbar ist, mit 5 Kg auf dem Rücken. Ich habe diese Studie nie selbst gelesen, aber vor Jahren wurde dieses Thema hier im Forum heiß diskutiert. Wie @ShyFly erwähnt hat ist dies individuell und nicht jedes Gramm Unterschied merkt man auch direkt. Es kommt auch auf die Dauer der Belastung an. Kenne die Studie bisher auch nicht - hat jetzt allerdings mein Interesse geweckt - aber aus meiner Bundeswehrzeit kann ich die Aussage schon im groben bestätigen. Bei den 30-40 km Märschen mit leichtem Gepäck (~10kg) hätte ich die Stiefel sofort gegen Trailrunner für etwas mehr Gepäck getauscht. Während man den Rucksack kaum gemerkt hat waren die Dinger an den Füßen irgendwann nur noch sau schwer 😀
RaulDuke Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden @SML Na ja, hier wird wohl niemand 10Kg Gepäck mitschleppen, außer man plant eine Skandinavien Durchquerung, im Winter!
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