Geschrieben Mittwoch um 11:252 Ta Ich habe nun viel gelesen und hoffe auf Euer Schwarmwissen. Für eine Bikepackingtour, die wohl nahe an Ultracycling kommt wollte ich vom Zelt weg (zu groß und zu schwer 1,3kg und das Packmaß ist eben groß). Der Plan ist dann in einer Schutzhütte, Bushaltestelle, Vordach eines Gebäudes etc. zu schlafen so ca. 3-4 Stunden maximal. Luftmatratze und ein Dauenschlafsack in UL ist schon da. Aber ich will den Schlafsack schützen und auch nicht im inneren Nass werden. In meiner engsten Wahl waren jetzt Alpkit Hunka XL oder sogar der OR Helium, in Review Videos wurde allerdings gesagt der Helium ist wohl eine Schwitzkammer geworden und ich ihn vielleicht auch als überdimensioniert sehe. Daher nun die konkreten Fragen: Könnt ihr mir für dieses Unterfangen ein Biwi empfehlen? Hat jemand Erfahrungen mit diesem Setup und dem Alpkit Hunka XL Ist der Plan, den ich habe überhaupt (vom Setup) sinnvoll? (ich möchte nicht über die Schlafstrategie sprechen, ich habe noch keine). Hat jemand einen abzugeben oder kennt eine gute Quelle? Gerne auch Tipps, worauf man bei älteren Versionen achten sollte. Ich sage jetzt schon mal Danke und bitte nur bei dem Thema bleiben,
Geschrieben Mittwoch um 12:592 Ta Ich weiß, das du nur ein Bivi suchst, um darin unter Bushaltestellen zu Schlafen, aber nur 3-4 Stunden? Wie lange willst du denn da durchhalten? Falls du doch etwas zum Zelten suchen solltest, kann ich dir das Nordisk Lofoten empfehlen. (gibt gerade mehrere beim Kleinanzeiger ) Es ist das am kleinsten verpackbare doppelwandige Zelt auf dem Markt und wiegt um die 750g. Es ist quasi eine Mischung aus Zelt und Bivi!
Geschrieben Mittwoch um 13:422 Ta Ich habe etwas Ultracycling Erfahrung und würde sagen lass den Bivi weg. Schlafsack und Matte reichen für so ein Vorhaben aus. Du findest mit dem Rad immer etwas wo du dich drunter legen kannst. Notfalls legst du dich in eine Bankfiliale. In dem Fall nimm lieber eine Schlafmaske mit. Sonst funktoniert auch ein Tarp dass du über dein Fahrrad spannst. Fahhrad umdrehen und Tarp drüber spannen.
Geschrieben Mittwoch um 13:512 Ta vor 50 Minuten schrieb RaulDuke: Ich weiß, das du nur ein Bivi suchst, um darin unter Bushaltestellen zu Schlafen, aber nur 3-4 Stunden? Ich glaube es geht darum, möglichst viel Strecke in einer bestimmten Zeit zu schaffen. Da legt man eben nur kurze Schlafpausen ein.
Geschrieben Mittwoch um 14:442 Ta Autor @RaulDukeDas durchhalten ist einfach beschrieben, 1100km muss ich das durchhalten. Die Cutofftime liegt bei 57 Std. in denen ich eben ein paar Stunden schlafen will (also 2 Nächte). Zelt, dass einen Zeltplatz mit Aufbau (abspannen) braucht ist zu viel "Gedöns". Die andere Challange ist 640km ohne Cutofftime, aber so schnell es geht. Also im besten Fall eine Nacht! Wie gesagt eher die Tendenz zu langsamen Ultracycling als zu schnellem Bikepacking. Touren mit Zelt und die entsprechenden Zeiten (Schlafplatzsuche, aufstellen, abbauen, einpacken) kenne ich von meinem Zelt.
Geschrieben Mittwoch um 14:512 Ta Hi, ich hab ein paar Nächte in Schutzhütten mit Bivy verbracht, hier meine Meinung: Der OR Helium ist quasi ein Zeltersatz, d.h. den benutzt man im freien ohne Zelt. Wäre für Schlafen in Schutzhütten, Bushaltestellen, etc. wahrscheinlich Overkill. Mit dem Hunka habe ich keine Erfahrung. Konzeptionell finde ich den jedoch schwierig: Ohne Dach/Tarp wird der Kopf nass. Mit Dach benötigt man eigentlich keinen wasserfesten Bivy sondern nur einen, der Spritzwasser abhält. Und ein Insektenschutznetz gegen Mücken und vor allem Zecken hat der auch nicht. Eventuell passt eine der folgenden Möglichkeiten besser für dich: - Ohne Bivy Schlafen, wie @cozy vorgeschlagen hat. Wenn du nicht im Matsch liegen willst, dann nimm ein Groundsheet mit, entweder aus Tyvek oder aus Plastik (Polycro, XFoil, etc.). Nachteil: Kein Schutz gegen Spritzwasser und Insekten. Und ist dein Schlafsack winddicht? Wenn nicht, dann kann ohne Bivy nur mit Schlafsack Windchill ein Problem werden. - Ein Tyvek-Bivy von 3F UL Gear. Der ist ähnlich wie der Hunka, jedoch preiswerter und vor allem mehr als halb so leicht! Nachteil: Kein Insektenschutz. - Ein Bivy mit Insektenmesh, der Spritzwasser abweisend ist, wie z.B. der Borah Gear Ultralight Bivy (besitze ich) oder der GramXpert Ultralight Bivy. Die jedoch in Kombi mit einem Groundsheet. Da hat man dann den Spritzwasser- und Insektenschutz. Mit der Kombi war ich zusammen mit Tarp unterwegs und hab dann wahlweise in Schutzhütten oder unterm Tarp geschlafen. - MYOG bivy: einfach deinen Bivy selbst nähen. Ist ein einfaches Nähprojekt und du kannst selber Material und Größe wählen. Noch als Hinweis: In einem geschlossenen Bivy mit Insektennetz zu schlafen ist nicht jedermanns Sache. Anderseits bin ich auch schon abends an einer Schutzhütte angekommen und über den Boden ist im Schein der Taschenlampe erst einmal ne riesengroße Hauswinkelspinne in Voll Speed gelaufen 😱 Ohne Bivy mit Insektenschutz schlaf ich daher auf keinen Fall auf dem Boden.
Geschrieben Mittwoch um 19:022 Ta Autor vor 3 Stunden schrieb Gibbon: Hi, ich hab ein paar Nächte in Schutzhütten mit Bivy verbracht, hier meine Meinung: Der OR Helium ist quasi ein Zeltersatz, d.h. den benutzt man im freien ohne Zelt. Wäre für Schlafen in Schutzhütten, Bushaltestellen, etc. wahrscheinlich Overkill. Mit dem Hunka habe ich keine Erfahrung. Konzeptionell finde ich den jedoch schwierig: Ohne Dach/Tarp wird der Kopf nass. Mit Dach benötigt man eigentlich keinen wasserfesten Bivy sondern nur einen, der Spritzwasser abhält. Und ein Insektenschutznetz gegen Mücken und vor allem Zecken hat der auch nicht. Eventuell passt eine der folgenden Möglichkeiten besser für dich: - Ohne Bivy Schlafen, wie @cozy vorgeschlagen hat. Wenn du nicht im Matsch liegen willst, dann nimm ein Groundsheet mit, entweder aus Tyvek oder aus Plastik (Polycro, XFoil, etc.). Nachteil: Kein Schutz gegen Spritzwasser und Insekten. Und ist dein Schlafsack winddicht? Wenn nicht, dann kann ohne Bivy nur mit Schlafsack Windchill ein Problem werden. - Ein Tyvek-Bivy von 3F UL Gear. Der ist ähnlich wie der Hunka, jedoch preiswerter und vor allem mehr als halb so leicht! Nachteil: Kein Insektenschutz. - Ein Bivy mit Insektenmesh, der Spritzwasser abweisend ist, wie z.B. der Borah Gear Ultralight Bivy (besitze ich) oder der GramXpert Ultralight Bivy. Die jedoch in Kombi mit einem Groundsheet. Da hat man dann den Spritzwasser- und Insektenschutz. Mit der Kombi war ich zusammen mit Tarp unterwegs und hab dann wahlweise in Schutzhütten oder unterm Tarp geschlafen. - MYOG bivy: einfach deinen Bivy selbst nähen. Ist ein einfaches Nähprojekt und du kannst selber Material und Größe wählen. Noch als Hinweis: In einem geschlossenen Bivy mit Insektennetz zu schlafen ist nicht jedermanns Sache. Anderseits bin ich auch schon abends an einer Schutzhütte angekommen und über den Boden ist im Schein der Taschenlampe erst einmal ne riesengroße Hauswinkelspinne in Voll Speed gelaufen 😱 Ohne Bivy mit Insektenschutz schlaf ich daher auf keinen Fall auf dem Boden. Danke, das war schon mal ne Riesenhilfe, an die kleinen Tierchen hatte ich gar nicht gedacht, damit werde ich dann in Richtung Borah und GramXpert schauen.
Geschrieben Gestern um 14:41 Uhr1 Ta Am 9.9.2026 um 14:59 schrieb RaulDuke: … Nordisk Lofoten … wiegt um die 750g OT: Deine Waage ist kaputt 😉 Selbst inklusive des 8 g Schnurzugbeutels, den anständigen 5 Y-Heringen mit zusammen 46,5 g, der 35 g Tarpstange und einer zusätzlichen Abspannleine (alle 3 aus dem Bonuspack), meinem 3 g DIY Mesh Organizer, meinem 2 g Fuß für die Tarpstange, 3 Gummis, meinem 4 g magnetischen DIY-Türverschluss und meinem 100 g DIY-Footprint komme ich fürs Nordisk Lofoten 1 ULW insgesamt nur auf 710 g. Bearbeitet Gestern um 14:501 Ta von mtb_squirrel Meine Bikepacking-Ausrüstung: Eichkatz.bike
Geschrieben Gestern um 14:45 Uhr1 Ta vor 19 Stunden schrieb Duckknight: damit werde ich dann in Richtung Borah und GramXpert schauen. 👍 Borah hätte ich dir auch empfohlen. Trage gerne was zum zukünftigen Schwarmwissen und berichte hier über deine Erfahrungen damit. Meine Bikepacking-Ausrüstung: Eichkatz.bike
Geschrieben vor 9 Stunden9 Std Ich nehme auf meine Bikepacking Touren in D nur einen Bivy Bivy (Alpidex 275g oder Terra Nova 210g) plus Matte und Quilt mit. Mit dem Fahrrad kann man innerhalb einer Viertelstunde soviele mögliche Überdachungen finden (geschlafen habe ich bisher in alten Kuhställen, Bunkern, Parkhäusern, Tiefgaragen, Bauwägen, Toillettenhäuschen, unter Terrassenüberdachungen, Haltestellen, Supermarktdächern etc), so dass höchstens mal ein Ponchotarp bei Schlechtwetter mit in die Ausrüstung kommt. Den OR Helium Bivy konnte ich egal bei welchem Wetter nicht kondensfrei bekommen. Im Regen macht er auch keinen großen Spaß, da man ihn nie vollständig schließen darf, wenn man länger drin schlafen und wieder aufwachen will. 😶 “That’s the cool thing about having a path. Even when you get lost, it’s still there waiting for you to find your way back.”
Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren