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VBL - Bivi - Packlinerkombi

Featured Replies

Geschrieben

Ich glaube das Problem liegt weniger an der Gasdurchlässigkeit des Gewebes, sondern eher an der Umfebungsfeuchtigkeit.

Wenn ich richtig gesehen habe ist deine Hülle oben offen und der Quilt spitzt sogar ein Stück heraus.

Der Quilt ist dann wie ein Schwamm der die Feuchtigkeit anzieht. Ein Luftentfeuchter quasi.

Du könntest probieren die Hülle dichter zu bekommen. Es gibt Bettwäsche ohne Reißverschluss, da sieht man ein Prinzip.

“Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen."
(Jean-Jacques Rousseau)

Waldschneider auf Flickr

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Geschrieben
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Bei dem Rettungsdeckentest damals hatte ich als äußere Schicht als Test einen Müllsack genommen, da war der obere Bereich auch offen und der Quilt war trocken. 

Wenn jetzt nur der obere Bereich feucht gewesen wäre dann hätte ich auch gesagt es liegt an der Öffnung, aber nicht wenn der komplette Quilt feucht ist.

Geschrieben

Wie war denn die Witterung bei dem Test mit dem Müllsack? Widrigere Bedingungen als bei Schnee um die 0 Grad gibt es kaum.

“Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen."
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Waldschneider auf Flickr

Geschrieben

Ok, dann bin ich auch überzeugt, dass es am Material liegt.

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Waldschneider auf Flickr

Geschrieben

War auch der Unterschied zwischen Tages- und Nachttemperatur der selbe?

 

mfg

der Ray

"The greatest threat to the planet 
is the belief someone else will take care of it"
  Robert Swan

Geschrieben
  • Autor

War auch der Unterschied zwischen Tages- und Nachttemperatur der selbe?

 

mfg

der Ray

Das kann ich nicht genau sagen, bin aber jeweils erst 1 Stunde vor Sonnenuntergang am Lager aufschlagen gewesen und vom Gefühl her waren es vllt. ein paar Grad unterschied, würde sogar sagen das es gestern wärmer war als damals.

Geschrieben

...  würde sogar sagen das es gestern wärmer war als damals.

 

Das würde es erklären: Warme Luft enthält mehr Feuchtigkeit als kalte. Und gerade knapp über dem Gefrierpunkt ist der Unterschied erheblich. Wenn also der Quilt bei wärmerer Temperatur loftet nimmt er damit viel Feuchtigkeit auf. Wenn dann die Temperatur fällt kondensiert auch mehr Feuchtigkeit.

Ich würde an deiner Stelle ausprobieren wie sich das Ganze verhält wenn du aussen einen kalandrieten oder impregnierten Stoff nimmst. Dann könnte die Feuchtigkeit raus, aber gegen Nebel und leichten Spray von aussen wärst du trotzdem geschützt. Silnylon sollte eigentlich dicht genug sein. Noch dichter ist wahrscheinlich nur Membrane Silpoly, wegen den fehlenden Ripstopfäden. Das Malerfolie oder Polycryo dichter sind kann sein, muss aber nicht. Auch Dampfsperrfolie vom Bau ist nicht komplett gasdicht, auch wenn der Name es suggeriert. Und Malerfolie oder Mülltüten sind nicht besonders Temperaturbeständig. Die fangen bei zu tiefen Temperaturen an zu zerbröseln.

 

mfg

der Ray

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  Robert Swan

Geschrieben
  • Autor

Aber selbst wenn er quilt bei wärmerer Temperatur mehr Feuchtigkeit aufgenommen hat, dann aber mit sicherheit nicht so viel das mein Quilt jetzt da hängt wie ein nasser Sack. 

Im momentanem Zustand möchte ich keine Nacht so draußen verbringen.

Geschrieben

Auch Dampfsperrfolie vom Bau ist nicht komplett gasdicht, auch wenn der Name es suggeriert. Und Malerfolie oder Mülltüten sind nicht besonders Temperaturbeständig. Die fangen bei zu tiefen Temperaturen an zu zerbröseln.

 

mfg

der Ray

 

Dampfsperrfolie vom Bau ist aber deswegen auch genadelt, ähnlich wie genadeltes Tyvek.

Mein Vorschlag mit Folie/Polycro war auch nur zum Testen gedacht, nicht für den Dauergebrauch ... aber brösselt Polycro im Winter als Groundsheet verwendet ?

 

... dann aber mit sicherheit nicht so viel das mein Quilt jetzt da hängt wie ein nasser Sack. 

 

Doch, da ist genug Wasser drinne, finde leider gerade die Tabelle nicht (Wasserdampfsättigung in Anhängigkeit von Temperatur und Druck). Vergleiche doch mal den bekannten Brillenbeschlageffekt ... um jede Daune ist dampfgesättigte Luft ... Kondens rund um jede Daune ... hygroskopische Daune ... platt !

Geschrieben

Interessant auch die frage, wie man das verhindert. Ich habe meinen Quilt bsp. im (luftdichten, auch Gasdichten?) STS Nanosil Packbeutel. Wenn man den erstmal zu lässt und auf den boden legt, dürfte der abends so ca in 1/2h die Umgebungstemperatur angenommen haben, danach erst aufmachen und loften lassen -> keine Warme gesättigte Luft im Inneren die sich dann abkühlen kann. Genau wie man bsp. Kameras von warm->Kalt transportiert, immer in einer Luftdichten Plastiktüte, damit sich kein Kondens auf dem Sensor etc. bilden kann.

Geschrieben
  • Autor

Macht das soviel aus wenn es beim auspacken 4° hat und irgendwann Nachts -4°?

Geschrieben

Wenn ich das für meinen Besdarf interpretiere, dann würde ich wie folgt verfahren:

  • Comforter komprimiert im Packsack unterm dem Shelter liegen lassen, bis das Es-wird-mir-gleich-zu-kühl-Gefühl kommt. Loften also erst bei Nachttemperatur (wenn vor dem Shelter der Tau runterhaut.)
  • Gebrauch dann mit Linerlage zwischen Kleidung und Comforter, ggf. für Rückenschläfer mit Falzkante oben rum.

Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen! ;-)

Geschrieben
  • Autor

Naja bei mir hatte es beim auspacken ja nur 4 Grad, da isses mir schon zu kalt um nur rumzustehen^^ da muss ich schon in den Sack.

Geschrieben

Au der letzten ODS-Tour hatten wir diese Situation: Innerhalb von 10 Minuten nach Sonnenuntergang war alles klatschnass. Und die Nachtemperatur ging nur auf ca. 6° runter. Dennoch: Die Vorstellung, wieviel Wasser da im zu früh gelofteten Comforter ausfällt ist nicht schön. (Allerdings ist meiner mit hydrophobischer Daune.)

Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen! ;-)

Geschrieben
  • Autor

Dann bringt das ganze VBL gedönse ja nix wenn mann da nicht penibel drauf achtet, bzw. müsste die meisten nen nassen Sack bekommen.

Mich wundert dann aber trotzdem das meiner überall nass war, er loftete ja auch im Liner und das dann nur durch die obere Öffnung soviel Feuchtigkeit rein kommen.....puhhhhh!

Geschrieben

Naja, einen VBL nimmt man im Regelfall auch nur bei Temperaturen weit unter Null.

Da kondensiert dann auch nicht die Umgebungsfeuchtigkeit, sondern der selbst produzierte Dampf.

Ergo ist ein VBL in dem Fall auch angebracht. Das spielt aber nur auf einer Mehrtagestour eine wirkliche Rolle.

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Waldschneider auf Flickr

Geschrieben

Probier's doch mal, anstatt dem ganzen Gedöns, mit einem ganz normalen Bivy. Sprich einem wasserdichten Boden, zb aus Silnylon, und einem dampfundurchlässigen Stoff mit Imprägnierung, zb Nylon Taffeta mit DWR.

Es geht ja nur darum den Taupunkt nach außerhalb Der Isolation zu legen und Tau bzw Nebelfeuchte von außen fern zu halten.

Es muss auch kein komplizierter Schnitt sein. Ein Rechteck oben und unten und gut ist.

Damit fahre ich bei so einem Sauwetter am besten!

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Waldschneider auf Flickr

Geschrieben

Hallo

 

 

Es geht ja nur darum den Taupunkt nach außerhalb Der Isolation zu legen und Tau bzw Nebelfeuchte von außen fern zu halten.
 

 

Soweit ich weiß ist der Taupunkt in der Isolationsschicht, damit kondensiert der Wasserdampf des Schweißes im Quilt, dh. in der Isolationsschicht.

 

Es muss also der Wasserdampf des Schweißes vom Quilt ferngehalten werden durch eine Dampfdichte Schicht zwischen Körper und Quilt.

 

und dazu reicht Dampfdichte Folie.

 

Die Außenfläche des Quilts hat Umgebungstemperatur da kann nichts kondensieren, es kann nur Tau fallen oder die Atemluft kondensiert.....

 

Wallfahrer

 

 

 

"Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen..."

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Geschrieben
  • Autor

Wenn die Luftfeuchtigkeit aber sehr hoch ist schlägt sich diese doch auch auf dem Quilt nieder oder?

Geschrieben

Nö. Kaltes Glas aus dem Kühlschrank im Raum: Niederschlag von Luftfeuchte.

Warmes Glas aus Raum in Kühlschrank: Kein Niederschlag am Glas.

Ergo: Warme Schlafsackaußenseite ist kein Problem, wenn von innen keine Feuchte kommt.

Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen! ;-)

Geschrieben

Durch die zusätzliche Hülle verlagert man eben den Taupunkt nach außen. Wegen der zusätzlichen minimalen Isolationsschicht. Das Wasser kondensiert dann in der Regel zwischen der äußeren Schlafsackhülle und dem Bivy.

Bei einem DWR imprägnierten Schlafsack hat man dann in der Regel keine Probleme mit durchnässterer Daune. Ich zumindest nicht und ich schwitze viel! Hab ich aber auch schon mal im Bivy Thread geschrieben

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Waldschneider auf Flickr

Geschrieben
  • Autor

Dann ist die zusätzliche Schicht auf dem Quilt eher kontraproduktiv?!?!

Geschrieben

Dann ist die zusätzliche Schicht auf dem Quilt eher kontraproduktiv?!?!

Wenn die nahezu dampfdicht ist! Ansonsten verdunstet ja auch Feuchtigkeit und kondensiert nicht nur

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