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Ultraleicht Trekking
martinfarrent

Bivy - wasserdicht oder nicht?

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vor 25 Minuten schrieb Painhunter:

...sondern es muss natürlich mit Sinn und Verstand sein, da ich ja immer noch nach einer LÖSUNG suche die sich auf Tour vertreten lässt und sinnvill ist.

... vielleicht was für Deine Test-Kiste: :mrgreen:

_DSC0708.thumb.jpg.c74c4e89eeb80d2aa160e2ec08be844c.jpg
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8011-bivisack-materialfragen/?do=findComment&comment=127324

VG. -wilbo-

 

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vor 1 Stunde schrieb wilbo:

Dummerweise gibt es Tyvek halt nur in weiß, und es lässt sich auch nicht in gedeckte Farben färben, oder?

Gibt es eigentlich irgendwo eine gute Übersicht über die (ja recht überschaubaren) Angebote an nicht-wasserdichten Biwaksäcken?
 

... den Faden hier habe ich ja sehr erfolgreich wieder in Schwung gebracht! ^^

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vor 10 Minuten schrieb Feurio:

Gibt es eigentlich irgendwo eine gute Übersicht über die (ja recht überschaubaren) Angebote an nicht-wasserdichten Biwaksäcken?

Meines Wissens ist in Europa vor allem (nur?) As Tucas in dieser Hinsicht tätig. Ansonsten ist BPL in den USA die geistige Heimat solcher UL-Bivys. Da findest du alle Infos über alle Modelle... musst nur die Suchfunktion nutzen, zunächst vielleicht völlig generisch: z.B. 'bivy'. Die wasserdichten Säcke kommen im Bewusstsein der Leute dort nur sehr untergeordnet vor. Also werden fast alle Infos für dich relevant sein.

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vor 1 Minute schrieb martinfarrent:

Meines Wissens ist in Europa vor allem (nur?) As Tucas in dieser Hinsicht tätig. Ansonsten ist BPL in den USA die geistige Heimat solcher UL-Bivys. Da findest du alle Infos über alle Modelle... musst nur die Suchfunktion nutzen, zunächst vielleicht völlig generisch: z.B. 'bivy'. Die wasserdichten Säcke kommen im Bewusstsein der Leute dort nur sehr untergeordnet vor. Also werden fast alle Infos für dich relevant sein.

gibt es nicht ein slowenisches oder slowakisches Cottage? Und Cumulus hat doch auch einen "UL Bivvy" der nicht wasserdicht ist...

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vor 25 Minuten schrieb Feurio:

Dummerweise gibt es Tyvek halt nur in weiß, und es lässt sich auch nicht in gedeckte Farben färben, oder?

Gibt es eigentlich irgendwo eine gute Übersicht über die (ja recht überschaubaren) Angebote an nicht-wasserdichten Biwaksäcken?
 

... den Faden hier habe ich ja sehr erfolgreich wieder in Schwung gebracht! ^^

Frag mal @AlphaRay der hat sein Tyvekbivy angemalt. Ich weiß leider nicht mehr mit was...finde den Faden gerade nicht. 

 

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vor 35 Minuten schrieb JanF:

... ach ja, das waren die Leute, deren Site früher fast gar keine und heute ein bisschen mehr Information über die Säcke bereit hält. Das Obermaterial wird aber weiterhin nur als "highly breathable" beschrieben. Oder übersehe ich da was?

Außerdem sind sie gerade unterwegs und nehmen bis Oktober (oder später?) laut Site keine Aufträge an. ;-) Irgendwie finde ich das sympathisch, aber potenziell auch lästig (wenn ich was von denen wollte).

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vor 11 Stunden schrieb sknie:

Frag mal @AlphaRay der hat sein Tyvekbivy angemalt. Ich weiß leider nicht mehr mit was...finde den Faden gerade nicht. 

 

Abtönfarbe aus dem Baumarkt.  GIbts meistens in 0,5 und 1 Liter - zum Wandfarbe einfärben.  Gewünschten Farbton zusammen mischen + in etwa 1:1 mit Wasser vermengen + mit einem Küchenschwamm auftragen.  Schwamm auswringen, dass die Farbe nicht zu dick aufgetragen wird.  Ist es einem noch zu hell, kann man es noch mal wiederholen, wenn  getrocknet.
Ich nutze grün, gelb und braun - beim letzten mehr einen Olivton eingesetzt statt purem grün beim ersten mal.  Für unsere Wälder gehe ich in Zukunft eher in Richtung mittel- bis dunkelbraun.  Das passt in jeder Jahreszeit bzw. ist unsichbarer als Leuchtendgrün wenn alles drumherum nackt ist  ;)

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vor 1 Stunde schrieb AlphaRay:

Abtönfarbe aus dem Baumarkt.  GIbts meistens in 0,5 und 1 Liter - zum Wandfarbe einfärben.  Gewünschten Farbton zusammen mischen + in etwa 1:1 mit Wasser vermengen + mit einem Küchenschwamm auftragen.  Schwamm auswringen, dass die Farbe nicht zu dick aufgetragen wird.  Ist es einem noch zu hell, kann man es noch mal wiederholen, wenn  getrocknet.
Ich nutze grün, gelb und braun - beim letzten mehr einen Olivton eingesetzt statt purem grün beim ersten mal.  Für unsere Wälder gehe ich in Zukunft eher in Richtung mittel- bis dunkelbraun.  Das passt in jeder Jahreszeit bzw. ist unsichbarer als Leuchtendgrün wenn alles drumherum nackt ist  ;)

Und das beeinträchtigt nicht die ohnehin geringe Dampfdurchlässigkeit? 

Nutzt du Hard- oder Softstructure?

die beschichtete Seite innen?

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vor 1 Minute schrieb Feurio:

Und das beeinträchtigt nicht die ohnehin geringe Dampfdurchlässigkeit? 

Nutzt du Hard- oder Softstructure?

die beschichtete Seite innen?

Natürlich soft - Hardtyvek ist ja "fast" Wasserdicht und für sowas unbrauchbar.
Dampfdurchlässigkeit ist beim Soft sehr gut, da es ja auch diese Anzüge drauß gibt.
Durch die Farbe wird dies nur teilweise beeinträgchtigt.  D.h. so bei 2...-6 Grad ist der Stoff beim Aufstehen leicht feucht bzw. fühlt sich dezent feucht an (aber auch in warmen monaten, wenn dauerhaft 100% Luftfeuchte wg. Nieselregen und/oder Nebel...was aber bei jedem Zelt&Bivy der Fall ist). Wenn der Bivy auf ist, ist der wieder trocken bis ich mit Frühstück durch bin und weiter will.

Das ist die aktuelle Form nach zwei Erweiterungen - bei der letzten von Spitz zulaufend zu breit geändert. So kann ich entspannt drin sitzen und auch mal im sitzen essen.

 

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Am 10.7.2019 um 20:03 schrieb martinfarrent:

Einige wasserdichte und atmungsaktive Bivys, die ich schon mal besessen habe (und nie wieder haben will)
...

  • Wafö von Globi - ganz komfortabel gemacht, aber nicht wirklich sehr atmungsaktiv. 

Eigentlich würde ich dir, @Painhunter, für deine speziellen Vorstellungen (und deine Leidensbereitschaft im tatsächlichen Regenfall) gerade dieses Bivy empfehlen. Hier in der (etwas) atmungsaktiven und auch größeren (sehr zu empfehlen) Version wiegt es laut Globetrotter 410 g. Wenn ich mit recht entsinne, war das tatsächliche Gewicht ohne Packsack bei meinem Exemplar eher 350 g.

Nach dem Kauf würde ich es sofort in der Badewanne auf Dichtigkeit testen. Da gab's früher hin- und wieder Beschwerden (bei mir nicht).

Vorteil: Der Sack hat einen recht langen zentralen Reißverschluss, so dass du ihn bei Trockenheit weit öffnen und Kondensprobleme fast völlig umgehen kannst. Bei Regen wird's dafür... aber das macht dir ja nichts aus. ;-) Eine NeoAir passt nicht mit rein, möglicherweise hingegen eine EVA, auf Mumienform geschnitten. 

Es fehlt dann noch der Insektenschutz, aber die entsprechenden Möglichkeiten kennst du ja.

 

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So, ich hab wieder was Neues:

habe mir den ziemlich günstigen ALPKIT HUNKA Biwaksack besorgt.

340g. 60 €. Sehr simples Design ohne Reißverschluss, die Öffnung ist aber so groß, das man ganz ok rein und rausschlüpfen kann. Hab gleich die erste Nacht im Dauerregen auf der Terrasse getestet :mrgreen:. Es wurde merklich dampfig innen aber alles noch ok. Als ich am Morgen den Schlafsack rausgeholt habe, war dessen Außenseite allerdings nicht nur feucht sondern richtig nass. Fast so schlimm wie mit dem Snugpak SF Bivvy.  Es bestätigt damit die Binsenweisheit, dass ein von Regen benetzter Biwaksack auch nicht richtig "atmen" kann. Für mehrere Nächte im Regen liegend also kein Thema (aber dafür taugt ein Biwaksack i.d.R. ja eh nicht).
Dann, die zweite Nacht nochmal auf der Terrasse, diesmal gab es nur leichten Tau. Auf dem Biwaksack war keiner, den hat meine Restwärme offensichtlich verdampfen lassen. Und hey: der Schlafsack war komplett trocken, nichtmal ein bisschen feucht! Das Schlafklima war auch prima.

Auch wenn ich mir vielleicht eine bessere Performance bei Regen erhofft hatte, hat sich der Bivvy wie erwartet verhalten, sogar etwas besser in der zweiten Nacht. Für mich stellt sich nun die Frage, was groß der Vorteil der "amerikanischen" Bivvies gegenüber diesem sein soll. Klar verwende ich bei Regen ohnehin mein Tarp. Und wo der wasserdichte Hunka so gut transpiriert, dass ich darin unterm Tarp richtig trocken bleibe, spricht IMO nichts gegen dessen Dauernutzung.

Gegenübergestellt kann man vielleicht das Ganze so zusammenfassen:
amerikanischer bivvy: + leichter (150-200 g statt 300-400 g), + mehr "Features" (Moskitoschutz, evtl. mehr Raum, Reißverschlüsse etc.).
leichter britischer bivvy: + zusätzliche Sicherheit weil wasserdicht. + deutlich billiger zu haben.

Für mich geht die Gleichung im Moment klar zugunsten des britischen bivvies aus. Das kann sich allerdings verschieben, wenn man feststellt, dass ein Daunenschlafsack z.B. im Hunka auch bei klaren Nächten doch etwas Feuchtigkeit zurückbehält (was wahrscheinlich der Fall ist). Oder wenn bei kälteren Temperaturen die morgendliche Restfeuchte im Schlafsack sprunghaft ansteigen sollte; auch das kann ich mir vorstellen.

Gewichtstechnisch ist wohl nicht viel zu holen. Mein bisheriges Setup: Apex Quilt mit Eva direkt auf Wald/wiesenboden und ein 2x3m Tarp war ziemlich sicher leichter - zumindest nicht schwerer- , auch wenn man mit dem Bivvy ein Poncho-Tarp nehmen kann. Aber den Vorteil, bei gutem Wetter einfach auf das Aufbauen verzichten zu können, ist mir das einstweilen wert!

bearbeitet von Feurio

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Sobald es draußen nass/feucht ist und nur ein paar mal reinatmest ist vorbei mit der Herrlichkeit!

Gerade heute wieder erlebt!

Nen Biwaksack macht für mich nur Sinn um mein Schlasa vor Feuchtigkeit unter nem Tarp zu schützen. 

Stand alone wenns feucht ist funktioniert nicht! Und aktuell gibt es materialtechnisch auch dafür keine Lösung!

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vor 2 Stunden schrieb Painhunter:

Sobald es draußen nass/feucht ist und nur ein paar mal reinatmest ist vorbei mit der Herrlichkeit!

Gerade heute wieder erlebt!

Nen Biwaksack macht für mich nur Sinn um mein Schlasa vor Feuchtigkeit unter nem Tarp zu schützen. 

Stand alone wenns feucht ist funktioniert nicht! Und aktuell gibt es materialtechnisch auch dafür keine Lösung!

Hm, ich verstehe nicht, wo und wie Du Dich da auch meinen Post beziehst.

1. beschreibe ich doch, dass der Biwaksack als "stand alone" bei leichter Feuchtigkeit durchaus funktioniert hat.

2. würde ich ja bei Nässe auch auf jeden Fall ein Tarp dazu nehmen.

Dass "Stand alone wenns feucht ist" (wohl eher "nass") nicht funktioniert habe ich ja in meinem Post auch genau so bestätigt.

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...habe nochmal im Biwaksack ohne Regen genächtigt. War allerdings anfangs etwas warm und ist dadurch etwas ungemütlich dampfig geworden. Das hat sich aber beruhigt und insgesamt war die Nacht gut, das Klima ok. Und wieder: der Schlafsack war ganz trocken am morgen. Ich habe sogar Wilbos Hinweis beherzigt und nachgewogen. Schlafsackgewicht vorher: 1032 g; nachher: 1039 g. Also mit 7 ml Kondenswasser kann ich leben :-)

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Am 31.7.2019 um 14:34 schrieb Painhunter:

Nen Biwaksack macht für mich nur Sinn um mein Schlasa vor Feuchtigkeit unter nem Tarp zu schützen. 

Stand alone wenns feucht ist funktioniert nicht! Und aktuell gibt es materialtechnisch auch dafür keine Lösung!

An deinem Beispiel sieht man aber: Vor der Einsicht kommen die Geldausgabe und die verkorksten Nächte. Das bist ja nicht nur du. Das ist echt fast immer so bei diesem Thema. Die (falsche) Theorie ist einfach zu verlockend.

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Einsicht? Es wird im Winter wieder getestet... So leicht gebe ich ned auf mein lieber! Nix Einsicht... 

Ich hatte nie auch nur eine verkorkste Nacht, habe immer gut geschlafen, war halt nur feucht und das NIE auf Tour sondern immer in kontrollierter Testumgebung. 

Geldausgabe ist und war wunderbar! Das geldausheben geht munter weiter nur keine Angst... 

Aber ich gebe dir Recht. Der absolute dichte und Nullkondens Biwaksack den gibt es nicht. 

Physikalische mit den aktuellen Membranen totale Utopie! 

 

bearbeitet von Painhunter

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Am 31.7.2019 um 14:34 schrieb Painhunter:

Nen Biwaksack macht für mich nur Sinn um mein Schlasa vor Feuchtigkeit unter nem Tarp zu schützen. 

Stand alone wenns feucht ist funktioniert nicht! Und aktuell gibt es materialtechnisch auch dafür keine Lösung!

Mit Verlaub, Deine Betrachtungsweise ist etwas verschoben. Unter einem Tarp sollte man eigentlich gar nichts brauchen gegen Feuchtigkeit. Falls doch ist das Tarp zu klein oder ungünstig aufgebaut. Bug Bivy oder Mesh Inner gegen Geschmeiß, ja, aber gegen Feuchtigkeit ist wenn dann Zweitverwendung bzw. Kompensation fehlender Fläche des Tarps.

Gegen Kondenswasser gibt es prinzipiell zwei technische Lösungen, eine davon mit Material.

#1 ist lüften. Geht nicht mit einem geschlossenen Sack. Punkt.

#2 ist Trockenmittel. Geht. Zum Beispiel ein Baumwollhandtuch oder ähnliches mit in den Sack nehmen. Das zieht dann die Feuchtigkeit und kann/muss halt dann getrocknet werden vor der nächsten Verwendung.

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