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Ultraleicht Trekking

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Liebe Foristen,

ich möchte mir ein Bivy nähen, welches ich auch als Bridge-Hängematte (normales Bivy + vorn und hinten jeweils einen Schlauch dran nähen für den Stock) nutzen kann.

Als Unterbodenstoff habe ich mir mal bei Extex den Stoff Tyvek Reflex, alubeschichtet, 60g/qm ausgesucht. Ist dieser Stoff für mein Vorhaben geeignet, oder welchen Stoff würdet ihr nehmen?

Vielen Dank im Voraus für eure Kommentare.

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Habe ich das richtig verstanden? Du willst das Bivy als Hängematte aufspannen? Dann würde ich eher andersherum formulieren - eine Hängematte, die man auch als Bivy nutzen kann. 

Die Belastungen sind bei einer Hängematte ungleich höher. Evtl. hilft das hier. Oder Das hier. Oder das hier

Generell bin ich kein Fan von Tyvek ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass das beschichtete Tyvek hier ungeeignet ist. Ich würde ein reißfestes Ripstop (Nylon) Material wählen. Es bleibt auch das Problem mit der Wasserdichtigkeit. In der Hängematte würde ich mir ein atmungsaktives Material wünschen. Am Boden ein wasserdichtes, damit ich auf kein Groundsheet angewiesen bin. 

 

bearbeitet von backpackersimon
Ergänzt

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Als Bridgehammock brauchste schon einen stabilen Stoff da dort doch recht große Belastungen auftreten. Zudem sollte an den Längskanten auch Gurtband eingenäht werden und ob das dann so toll ist als Bivy.......fraglich. Als was soll der Bivy nutzen? Nur gegen Wind oder auch gegen Regen, denn wenn ein Nässeschutz gegeben sein soll, dann möchte ich in so einem Stoff nicht liegen wenn der als Hammock dienen soll.

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Es kommen alleine schon im Bereich des Hintern zum Beispiel hohe Kräfte auf den Stoff, da braucht mann schon was vernünftiges.

Meine erste bridge habe ich aus nem 45g Ripstop gemacht und da hats mir die Nähte schon ganz schön aufgezogen. Die zweite aus einem 70g ?? Hammock-Ripstop, und selbst da zieht es die Nähte etwas auf. Ein Wirklich atmungsaktiver Stoff so wie er bei einem Ami-bivy sein soll wird das nicht oder nur sehr kurz mitmachen. So meine Vermutungen, ich bin da kein versierter Fachmann.

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      Ich peile an mit meiner 12 Liter Satteltasche/Trailsaddle zu fahren. Regenzeugs, Weste und etwas Werkzeug muss noch mit
       
      Glück Auf
    • Von bikefritzel
      Hallo in die Runde,
       
      ich bin ja normalerweise nur sehr aktiver Leser.
       
      Heute möchte ich euch mal zwei Neuzugänge in meiner Ausrüstung vorstellen, da ich vor dem Kauf einfach nichts brauchbares darüber gefunden hatte. Vllt. interessiert es ja potentielle Nachkäufer. 
      1x Jacke Raidlight Tyvek Waterproof WR - 83gr selbstgewogen in Grösse S
      1x Hose Raidlight Tyvek - 65gr selbstgewogen in Grösse S
       
      Ich bin zufällig über sie gestolpert und da sie jeweils unter 20€ Kosten war es mir den Versuch wert.
      Ich hatte bisher noch nie etwas aus Tyvek (bis auf Briefumschläge) und nur viel davon gelesen.
       
      Meine bisherigen Einsätze:
      Joggen und Berglauf für die Jacke, (schnelles) Wandern und stationäres rumsitzen in Camp, Zug oder sonstwo nach Radtouren mit der Hose.
      Fazit:
      Die Hose begeistert mich jedes Mal aufs neue.
      Fühlt sich federleicht an, klebt, zumindest an haarigen, Beinen nicht an.
      Wärmt für ihr Gewicht erstaunlich gut.
      Winddicht.
      Packmass finde ich für die Lesitung absolut in Ordnung (Auf dem Foto links). So Nylonzeug wäre vllt. noch kleiner, klebt aber am Bein (bei mir zumindest)
       
      Die Jacke kann alles was die Hose kann, aaaber:
      diese nutze ich ja gerne auch für Sport, bei dem ich viel schwitze. Eine Zeit lang geht das sehr gut, wehe aber wenn sich die Feuchtigkeit mal ins Tyvek vorgearbeitet hat...dann wirds klebrig und feucht. Das dauert bei mir ca. 1Std laufen, aber so lange trage ich sie meistens nicht am Stück. Ist also i.O. für lange Läufe  packe ich aber trotzdem wieder meine Nylonwindjacke ein. Die ist zwar ca. 30gr schwerer, aber deutlich kleiner im Packmass und einen Tick atmungsaktiver.
      Optik: Wer beides in Kombi trägt, kann sich auf jedenfall auf den ein oder anderen Blick gefasst machen. Ich trage sie eh selten in Kombi und deshalb war das für mich kein Argument.

      Wie sind eure Erfahrungen mit Tyvekklamotten? Im Forum lese ich viel über alle möglichen Tyvek Einsatzbereiche aber zu Hosen zb. habe ich nichts gefunden.
      Uli


    • Von nichtEssbar
      Hallo, 
      ich habe das gelinde gesagt bescheidene Wetter dieses Wochenende mal genutzt, um ein lang überfälliges Projekt anzugehen. Ich habe einen Carinthia Observer (Herstellerwebseite), der hinsichtlich seiner Features optimal ist. Ich brauch für meinen Anwendungsfall was unauffälliges für Wildcampen im Tal und was robustes im Hochgebirge, das auch mal 100kmh Wind wegsteckt. Außerdem sollte man im Notfall auch mal einen Tag Regen drinnen aussitzen oder vielmehr ausliegen können. Dh. alles was hoch ist oder abgespannt werden muss, ist aufgrund von Wind nicht so geeignet. Ein normaler Biwaksack ohne Tarp drüber ist vermutlich einen Tag lang im Sauwetter ebenso wenig spannend.
      Wie gesagt, der Observer wär optimal, wenn er halt nicht 1.8kg wiegen würd und ein Packmaß jenseits von Gut und Böse hätte. Daher hab ich mich daran gemacht, das gute Teil in UL-Bauweise mit einigen Vereinfachungen nachzubauen. Sinnvolle Features werden behalten, "unnötige" wie der Reisverschluss im hinteren Teil, weggelassen.
      Ziel ist auf alle Fälle < 1kg mit Gestänge, derzeit sieht's rechnerisch so aus als würd ichs auf 700g schaffen. 
      Ich hab übers Wochenende mal den kritischen Teil (Bogen + Gestängeaufnahme) prototypisiert:
             
       
      Soweit passt die Spannung, das Schnittmuster muss noch nur minimal angepasst werden um wirklich eine schöne Kontur und anständige Stabilität zu bekommen. Dementsprechend stellt sich jetzt die Frage nach dem Material mit dem Hauptaugenmerk Robustheit vs. Atmungsaktivität vs. Gewicht. Ich hätte derzeit folgenden Plan, um eine Tropfsteinhöhle zu vermeiden und trotzdem nicht von außen nass zu werden:
      Bodenmaterial; Ripstop Nylon, 65g/m², 10.000mm Wassersäule. Erscheint mir einigermaßen stabil, um auch steinigen Untergrund zu überstehen. Ausgeführt als Wanne mit 10cm Höhe. 2,5 Lagen Laminat, 80g/m², 20.000mm Wassersäule, Atmungsaktiv 15.000g/qm/24h: Einigermaßen Leicht und olivgrün Lüftungsschlitz mit Moskitonetz und Lasche für Witterungsbeständigkeit vorne (wie beim Original) und hinten oben, für zumindest ein wenig Zirkulation.  Um das ganze dicht zu bekommen, würd ich
      An den exponierten Stellen einfache Kappnähte setzen Die exponierten Nähte mit Seamtape abdichten.  Den Rest mit einfachen Verbindungsnähten, z.B. mit 1cm Nahtzugabe.  
      Da das mein erstes Biwaksack / Zelt-Projekt ist, wär meine Frage an die erfahrenen MyOGler, wie ihr den Materialmix und die geplante Nähtechnik für das Vorhaben einschätzt? Macht das Sinn, oder bin ich da auf dem Holzweg?
       
      Und sollte es was anderes passendes geben, das meine doch etwas spezielleren Anforderungen erfüllt, immer her damit =)
       
      Danke!
       
       
       
       
    • Von ChristianS
      Hallo Gemeinde,
      nach meinem ersten 90 Grad Hängematten-Setup folgt hier nun die gewichtsoptimierte Version: (alle Bilder sind von mir) 

      Das Tarp:
      Das Tarp entstand hauptsächlich beim letzten MYOG-Treffen im Juni. Diesmal habe ich als Hauptmaterial das 19g/m² DCF gewählt, das es in schwarz eine Zeit lang bei Extremtextil im Angebot gab. Die Verstärkungen sind aus 100g/m² Hybrid-DCF, es lag noch vom letzten Rucksack ein wenig rum. Die Nähte sind als Doppelkappnaht ausgeführt und zusätzlich getaped. Der Schnitt wurde auf die DCF-Breite und den Bodenaufbau als Halbpyramide optimiert.

      Das Schnittmuster 

      Gewicht inclusive aller Leinen

      Verstärkungspunkt für Halbpyramidenaufbau 

      Abspannpunkt

      Bodenaufbau als Halbpyramide mit Beak
      to be continued
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