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Ultraleicht Trekking

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vor 44 Minuten schrieb zafas:

Hab mal ne Frage zum Schlafsystem. Ich nutze die X Lite in Kombi mit einem Lite Line 400 ( ohne Extras). Würde jetzt ungern für den PCT nochmal nen neuen Schlafsack kaufen. Was meint ihr? Reicht der? In der Sierra dann vllt ein Thermoinlet dazu? 

Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, da mein X-Lite 400 die gleiche Füllmenge und ein ziemlich ähnliches Rating hat. Vorerst ist mein Plan, erst mal nichts wärmeres zu kaufen und zu sehen, wie er sich auf den ersten 700 Meilen schlägt. Im Zweifelsfall überlege ich mir in KM, was ich dann mache - Inlet, dünnen Quilt, wärmeren Base Layer, Daunenklamotten oder Upgrade.

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Am 19.11.2019 um 19:30 schrieb wikid:

Die Rahmenkonstruktion vom Arc Blast finde ich grundsätzlich genial, aber ich bin kein Fan von den ganzen Ein- / Verstellmöglichkeiten (inkl. 'torso height'), Riemen und Schnallen...? Obwohl, anhand der Reviews scheint das ja alles gut und recht zu sein. Und das Gewicht ist schon Hammer.

Mein Traum wäre ein Blast ohne Arc :rolleyes: eine "stripped down" Version mit dessen Rahmenkonstruktion, minus der 'back panel curve'.

Die Verstell-Moeglichkeiten sind aber gerade das grosse Plus, dadurch kannst Du ihn eben perfekt an den Koerperbau anpassen, Arc Blast & Arc Haul Zip sind fuer mich gute Problemloeser bei Leuten, denen z.B. die GG Rucksaecke nicht gut passen (z.B. ca 80% aller Frauen), im Anpassen kann man nach dem richtigen Einstellen dann noch mit den Hueftgurt/Schultergurt-Polstern testen, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, dann geht es weiter mit den 4 verschiedenen Taschen, mit den verschiedenen Gurt-Moeglichkeiten, dann das Multipack dazu und schon ist der auf den Einzelnen feinabgestimmte Rucksack fertig 8-)

Naja wenn der Blast den Arc nicht haette (den Du ja nicht nutzen must, kannst ihn ja auch flach stellen) muesste ja ein Rueckenpolster her, oder Du must sehr schauen, dass Du immer schoen weiche Sachen an den Ruecken packst.

Die HMG Rucksaecke haben den Vorteil, dass sie aus dickerem DCF sind und der Rahmen innen liegt und aus 2 Vollmetall-Alustangen besteht, dadurch sind sie fuer UL-Rucksaecke extrem robust und auch fuer Grobmotoriker geeignet :mrgreen:
Wenn ich mir z.B. ueberlege, was bei mir die beiden Porter schon mitmachen mussten...

Mariposa habe ich auch schon viel benutzt, aber weitgehend rel dichte Rucksaecke von Zpacks bzw HMG finde ich inzwischen einfach stressfreier, sind natuerlich teurer, aber einen Rucksack kan man ja lange nutzen, da relativiert sich das etwas und beim Nicht-Perfekten aergert man sich taeglich :mrgreen:

Was ich aber auch klar sagen muss, das Entscheidende ist nicht, ob ein Rucksack etwas weniger Gewicht oder welche Features er hat, sondern, ob er perfekt zum eigenen Ruecken passt, deswegen helfen Empfehlungen von Einzelnen, mit welchem Rucksack sie auf dem Trail gute Erfahrungen gemacht haben, nur sehr begrenzt weiter, der in meinen Augen richtige Weg ist da, in einen Laden zu gehen, der die Dinger fuehrt, sich die Teile, von jemand, der sich wirklich auskennt, perfekt einstellen lassen und dann mit dem wahrscheinlichen Max-Gewicht auf dem Trail laenger Probe zu tragen.
Und bitte beim Max-Gewicht wirklich realistisch sein, haeufiger werden da erstmal Wunschgewichte :mrgreen: verwendet und beim genaueren Nachchecken stellt sich dann raus, dass so unwesentlichen Sachen wie groessere Re-Supply-Abstaende, das Wasser oder auch das persoenliche Spielzeug wie z.B. umfangreiche Foto-Ausruestung uebersehen wurden und sich dann beim Zusammenrechnen evtl bestimmte Rucksaecke schon erledigt haben, da sie sich mit dem Gewicht nicht mehr komfortabel tragen.

 

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vor 1 Stunde schrieb zafas:

Hab mal ne Frage zum Schlafsystem. Ich nutze die X Lite in Kombi mit einem Lite Line 400 ( ohne Extras). Würde jetzt ungern für den PCT nochmal nen neuen Schlafsack kaufen. Was meint ihr? Reicht der? In der Sierra dann vllt ein Thermoinlet dazu? 

Ob das funktioniert hängt erstens von deinem Kälteempfinden und zweitens von den tatsächlichen Bedingungen vor Ort ab. Ich sag mal so: es kann funktionieren. Ich hatte einen vergleichbaren Schlafsack mit und es war genau richtig. Aber wenn du bspw relativ früh startest, kann es in der Wüste nachts ganz schön kalt werden. Kälter vermutlich als in der Sierra. Zumindest wenn du nicht allzu früh in die Sierra startest.

Statt einem Inlet würde ich eher auf eine lange Thermohose/Merinoleggins udgl und ne Daunenjacke/Fleece setzen. Doppelnutzen. 

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vor 58 Minuten schrieb BitPoet:

Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, da mein X-Lite 400 die gleiche Füllmenge und ein ziemlich ähnliches Rating hat.

Ich mag mich irren, aber der X-Lite 400 ist doch viel wärmer als der Lite Line 400.

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vor 1 Stunde schrieb zeank:

Ich mag mich irren, aber der X-Lite 400 ist doch viel wärmer als der Lite Line 400.

Sind laut Cumulus 3 Grad, viel würde ich das nicht wirklich nennen wollen. 850er gegen 900er Daune, dafür ist der Stoff beim Lite Line etwas dichter.

vor 2 Stunden schrieb khyal:

Und bitte beim Max-Gewicht wirklich realistisch sein, haeufiger werden da erstmal Wunschgewichte :mrgreen: verwendet und beim genaueren Nachchecken stellt sich dann raus, dass so unwesentlichen Sachen wie groessere Re-Supply-Abstaende, das Wasser oder auch das persoenliche Spielzeug wie z.B. umfangreiche Foto-Ausruestung uebersehen wurden und sich dann beim Zusammenrechnen evtl bestimmte Rucksaecke schon erledigt haben, da sie sich mit dem Gewicht nicht mehr komfortabel tragen.

Das war für mich ein gewichtiger Grund, einen Framed Pack zu wählen. Frameless wird es schwierig, das Sierra-Gewicht verlässlich unterzubringen. Ich komme auf ca 5 Kilo Basisgewicht dank Video-Kamera, InReach und schwerer Powerbank, evtl. knapp drüber falls ich das Tablet auch noch mitschleppe um Filme zu schneiden. Meine Worst-Case-Rechnung sind 8 Tage Verpflegung + 2L Wasser, plus Eisaxt, Grödel und Bärenkanister, dann bin ich schon nahe an den 16kg Maximalgewicht für den Arc Blast, und falls der Winter wieder verrückt spielt und Schneeschuhe angesagt sind sogar darüber.

Die diesjährige Alpentour mit Schneeausrüstung bei 40° im Tal und mit (fast zu knapp kalkulierten) 5 Litern Wasser hat mir zum Glück die Grenzen meines ÜLA sehr deutlich aufgezeigt.

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Kleiner Tipp: ArcBlast trägt sich furchtbar ab 14kg.

Das Problem ist, das die Schultergurte nicht in voller Breite die Kraft übertragen, sondern ca. 1 cm breite Bänder die Verbindung zum Rucksack herstellen. Diese drücken bei hohem Gewicht durch die Polsterung durch und es schmerzt.

Ich hatte außerdem Probleme am Hüftgurt, er hat mir den unteren Rücken aufgescheuert, durch das Wanderhemd. Den Grund dafür konnte ich nicht ausmachen.

Wichtig ist, alle Nähte zu prüfen bei Erhalt, bei mir war nicht alles ok. Der Boden des Packs ist außerdem sehr empfindlich- nicht an Granit abstellen. Außerdem scheint es keine gute Idee zu sein, den Rucksack ohne "Arc" zu benutzen, die Schallen zum ändern der Rückenlänge zerreiben das Rückennetz. Meiner sah nach 800Meilen ziemlich zertört aus.

 

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mal ne Frage an die Experten (war bisher immer nur stiller Mitleser im Forum): Ich werde nächstes Jahr ebenfalls den PCT gehen und bin noch äußerst unschlüssig bezüglich der Kleidung. Konkret geht es um die Kombination Daunenjacke/Fleecejacke, da ich Daune noch nie besonders gemocht habe.

Aktuell ist meine Idee (basierend auf dem, was zuhause liegt) obenrum folgendes mitzunehmen:
- langes, enganliegendes Nike Laufshirt - 140gr
- Löffler Fleecepulli (außen glatt, innen kariertes Fleece) - 270gr
- Odlo Fleecepulli (klassischer, dünner Fleecepulli) - 220gr
- zzgl. Wind-/Regenjacke (muss noch schauen, will eigentlich nicht die vom Rennrad ruinieren)

Passt das theoretisch? Oder gibt es noch schlauere und halbwegs preisgünstige Alternativen?

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vor 2 Stunden schrieb nierth:

Aktuell ist meine Idee (basierend auf dem, was zuhause liegt) obenrum folgendes mitzunehmen:
- langes, enganliegendes Nike Laufshirt - 140gr
- Löffler Fleecepulli (außen glatt, innen kariertes Fleece) - 270gr
- Odlo Fleecepulli (klassischer, dünner Fleecepulli) - 220gr
- zzgl. Wind-/Regenjacke (muss noch schauen, will eigentlich nicht die vom Rennrad ruinieren)

Wieso denn zwei Pullis? Würdest du die übereinander anziehen? Würde den Odlo weglassen, aber mir noch was dünnes (Merino?) zum drin schlafen mitnehmen (falls man nicht in dem schwitzigen Shirt vom Tag schlafen will). Ich hab in meinem Fleece geschlafen, aber das war zumeist zu warm.

Ob das Ganze funktioniert oder nicht, hängt aber von Dir und Deinem Stil ab. Ich bin keine Camp-Person, ich wandere bis spät abends, such mir eine Schlafplatz, leg mich in den Schlafsack, esse was und schlafe.
Viele bauen ihr Zelt aber schon um 5 oder noch früher auf. Wollen gemütlich sitzen, vielleicht was lesen oder was auch immer. Dann würde zu dem Fleece noch eine Daunenjacke empfehlen. Das Fleece wirst du dann aber über lange Strecken nicht brauchen. Eventuell mal morgens in der High Sierra oder später in Washington, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Normal müsste da dann aber das dünnere reichen bzw besser passen. Kauf dir da dann vielleicht einfach vor Ort was (in einem thriftstore?). In Bishop gibt es einen genialen Store mit used clothes und gear (https://goo.gl/maps/2fzDSpkutbaicGHW8).

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vor 2 Stunden schrieb zeank:

Wieso denn zwei Pullis? Würdest du die übereinander anziehen? Würde den Odlo weglassen, aber mir noch was dünnes (Merino?) zum drin schlafen mitnehmen (falls man nicht in dem schwitzigen Shirt vom Tag schlafen will). Ich hab in meinem Fleece geschlafen, aber das war zumeist zu warm.

Ob das Ganze funktioniert oder nicht, hängt aber von Dir und Deinem Stil ab. Ich bin keine Camp-Person, ich wandere bis spät abends, such mir eine Schlafplatz, leg mich in den Schlafsack, esse was und schlafe.
Viele bauen ihr Zelt aber schon um 5 oder noch früher auf. Wollen gemütlich sitzen, vielleicht was lesen oder was auch immer. Dann würde zu dem Fleece noch eine Daunenjacke empfehlen. Das Fleece wirst du dann aber über lange Strecken nicht brauchen. Eventuell mal morgens in der High Sierra oder später in Washington, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Normal müsste da dann aber das dünnere reichen bzw besser passen. Kauf dir da dann vielleicht einfach vor Ort was (in einem thriftstore?). In Bishop gibt es einen genialen Store mit used clothes und gear (https://goo.gl/maps/2fzDSpkutbaicGHW8).

das zweite Fleece ist wirklich nur als Backup gedacht falls es zu kalt wird. Und ja, in dem Fall war die Idee einfach beide Pullis übereinander zu ziehen und die Wind- bzw. Regenjacke drüber. Bei meinen bisherigen (nicht UL) Winterwanderungen mit Zelt hatte ich immer Baselayer, Wollpulli, (dünne) Softshell und Hardshell dabei und habe alle Schichten vor allem in der Früh' gerne angezogen. Tagsüber hat in Bewegung oft selbst bei Minustemperaturen das Baselayer und die Softshell gereicht.

Daune habe ich nie gebraucht, ich bin ebenfalls immer bis spät abends gewandert, habe mich dann schnell in den Schlafsack gemümmelt und Abendessen aus'm Schlafsack heraus im Zelt gegessen.

Danke für das Feedback, wollte nur wissen ob es komplett abwegig ist :) Das mit Merino ist eine gute Idee.

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vor 11 Stunden schrieb Martin:

Kleiner Tipp: ArcBlast trägt sich furchtbar ab 14kg.

Das Problem ist, das die Schultergurte nicht in voller Breite die Kraft übertragen, sondern ca. 1 cm breite Bänder die Verbindung zum Rucksack herstellen. Diese drücken bei hohem Gewicht durch die Polsterung durch und es schmerzt.

Ich hatte außerdem Probleme am Hüftgurt, er hat mir den unteren Rücken aufgescheuert, durch das Wanderhemd. Den Grund dafür konnte ich nicht ausmachen.

Wichtig ist, alle Nähte zu prüfen bei Erhalt, bei mir war nicht alles ok. Der Boden des Packs ist außerdem sehr empfindlich- nicht an Granit abstellen. Außerdem scheint es keine gute Idee zu sein, den Rucksack ohne "Arc" zu benutzen, die Schallen zum ändern der Rückenlänge zerreiben das Rückennetz. Meiner sah nach 800Meilen ziemlich zertört aus.

 

Danke für die Erfahrungswerte. Die Nähte sehen so weit ganz gut aus, von daher bin ich optimistisch, aber genaues weiß ich, wenn ich ihn mal länger "Probe" getragen habe. Der Plan ist, auch mal 1, 2 Tage mit Maximalgewicht herumzulaufen, dann sehe ich auch, was die Schultergurte so machen.

Hattest du das zusätzliche Lumbar Pad? Meine Hoffnung ist, das damit das Rutschen am Rücken einigermaßen gebremst wird und die Kraftübertragung auf die Hüfte besser funktioniert.

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Am 23.11.2019 um 21:12 schrieb ArminS:

Aber ist nicht ein Rucksack von KS genau das ?

OT: laurent von ks gibt als maximal load für ks 30/40/50 12 kg an, ebenso für die r 50 und r 35 und schweigt sich zu der frage, ob man mit den stangen mehr gewicht getragen kriegt, aus. natürlich kann man überladen, die säcke werden mit 4 kg mehr nicht auseinanderbrechen und ich kann mir vorstellen, das man mit 14 kg gut klar kommen kann, ABER man muss es halt ausprobieren, ist -wie bei allen rucksäcken- eine frage des persönlichen passens und der konstruktion.

mir als semialpinistischem schreibtischhocker mit schwachem nacken/schwachen schultern ist wichtig, die last auf den hüften zu tragen und die schultern frei bewegen zu können und trotzdem mit den schulterträgern "die schulter zu umschliessen". mit dem ks tao mit gurtband kriege ich bis um die 6 kg 100%ig auf die hüfte. mit vollgestopftem tao kriege ich sehr schnell aua an nacken/schulter.  mit rahmenlosem (=ohne stangen) ks 50 mit "anatomic hip belt" und lastenkontroll-linelocs krieg ich um die 10 kg sehr angenehm auf die hüfte. mehr will ich gar nicht dabei haben (und habe ich auch noch nicht probiert). mit dem alten crux ak 47 krieg ich 14 kg locker auf die hüfte und kann das gewicht auch locker auf den schultern spazierentragen (bei offenem hüftgurt). solange der crux nicht auseinanderfällt, brauche ich für grosse gewichte, die ich ohnehin nicht mehr tragen will, auch keinen 300 gr leichteren hmg  zu probieren - mein ks 50 ist 770gr leichter als der crux. ich denke, dass man sich an den cruxens alle wesentlichen konstruktionselemente eines simplen und leichten rucksacks abgucken kann und der rest eine frage des passens und probierens ist.

mit der verarbeitung (die frage tauchte ja auch auf hier) meiner ks-säcke (imo, tao, ks 50) bin ich sehr zufrieden. huckepack ist keine andere liga in der verarbeitung, sondern in design und gewicht (kenn den packl lite edit, zutreffender: lern den gerade kennen).

ps: arc blast hatte ich auch auf dem schirm - für ks hatte ich mich entschieden, weil ich irgendwas nachteiliges über zpacks "irgendwo im internet" gelesen hatte. ich mag so ne netzkonstruktionen nicht so, aber in den gepackten ks 50 drücke ich vorm aufsetzen zum schluss immer noch einen kleinen "arc" rein:mrgreen:. @BitPoet viel spass beim gewichteprobierern...:-)

bearbeitet von hans im glueck

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vor 19 Stunden schrieb Martin:

Kleiner Tipp: ArcBlast trägt sich furchtbar ab 14kg.

Das Problem ist, das die Schultergurte nicht in voller Breite die Kraft übertragen, sondern ca. 1 cm breite Bänder die Verbindung zum Rucksack herstellen. Diese drücken bei hohem Gewicht durch die Polsterung durch und es schmerzt.

Ich hatte außerdem Probleme am Hüftgurt, er hat mir den unteren Rücken aufgescheuert, durch das Wanderhemd. Den Grund dafür konnte ich nicht ausmachen.

kann hier das Gegenteil behaupten (Arc Blast Zip).

Mt 22kg saß der Rucksack noch sehr gut und ich hatte keine Probleme mit den Schultern.Hast ihn Eventuell falsch eingestellt?
Mit dem Hüftgurt kann ich es zum Teil bestätigen..mir hat er nix aufgescheuchert aber der Stoff ist schon etwas rau und auf nackter Haut oder arg dünnen Shirt unangenehm. Trage aber meist ne Hose mit hohem Bund von daher war es mir zumind. egal oder wurde nicht bemerkt.

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vor 10 Stunden schrieb wikid:

Schlimm"stenfalls hab ich zwar immer noch keinen Rucksack für den PCT, dafür einen mehr in der Auswahl für leichtere Touren

genau so:-) (oder auf treffen mal gucken...)

den ks 50 habe ich, weil ich mit halber eva-matte innen in der tiefe 20 cm haben wollte (20x28), das volumen brauche ich allenfalls, um einkäufe auf dem rückweg einzupacken (und damit der rucksack nicht gleich so hoch wird). ob ich ihn so ganz im sinne des erfinders angepasst trage, wage ich zu bezweifeln.

weil ich mit dem leichterwerden statt einem "kleineren" rucksack, den man mal leerer, mal voller mitnimmt, nun verschiedene für jede gelegenheit habe, kann ich auch zur haltbarkeit auf langen strecken nix sagen. bis ich einmal eine pct-strecke gelaufen bin, bräuchte ich bei meinem gegenwärtigen urlaubsrhythmus wohl so 5 bis 10 jahre :-). OTT: die isomatte, die ich gegenwärtig benutze und hier ein paar mal empfohlen habe ("sarek gear ul", 70 gr, in 2 teile geschnitten), sieht allerdings schon nach einigen tagen rein/raus ziemlich mitgenommen aus und ist offensichltich nicht als rückenpolster gedacht).

am häufigsten ist der imo in verwendung. der hat deutlich mehr volumen als die angegebenen 22 liter und kommt auf alle langen wochenenden und besuche mit gartenübernachtung mit. keine probleme der "hatlbarkeit" bisher. wenn der vollgepackt ist, geht in das aussenfach nicht mehr viel rein (ebenso beim tao, anders beim ks pack). design: der imo sieht an mir immer "zu klein" aus, während der packl lite (der etwas weniger maximalvolumen hat) passend aussieht.   

ps: am ks-pack find ich (wie an vielen rayway packs) die ganz unten aussen angesetzten beiden seitentaschen störend gross - in jede gehen 2 1-L-flaschen, die im weg sind, wenn man mal nach hinten/unten greifen will. höher angesetzte taschen wären schlauer (gibts als custom, fassen eine 1 L flasche).

bearbeitet von hans im glueck

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Zum Thema Guthooks: ich hatte kein guthooks, lediglich einen GPS Track und digitale Karten. Das ist ausreichend. Meine Trailfamilie hatte Guthooks, sodass ich Nutznießer war.

Guthooks zeigt eine Auswahl an campspots (nicht supet verlässlich) und ein paar Interessante Kommentare dazu. Quellen sind auch drin, aber den wasser report braucht man sowieso extra.

Ich habe gern auf guthooks verzichtet, ich schaue lieber am abend nach einer schönen Stelle. Schon am Morgen festzulegen, wo ich abends bleiben werde fand ich einengend. Anderen guthooknutzern ging es genauso. Allerdings kann man mit die Trailfamilie besser organisieren und es ist bequem.

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vor 12 Minuten schrieb Martin:

Ich habe gern auf guthooks verzichtet, ich schaue lieber am abend nach einer schönen Stelle. Schon am Morgen festzulegen, wo ich abends bleiben werde fand ich einengend. Anderen guthooknutzern ging es genauso.

Kannst du das mit dem Einengen erklären? Meine naive Vorstellung wäre, dass man eher Freiheit gewinnt, weil man ad hoc nachschauen kann, falls man mal nicht sicher ist (weitergehen oder lieber bleiben).

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Bei jedem Hike den ich gemacht habe vor dem PCT wusste ich nie, wo ich am Abend enden würde. Ich laufe solange ich lust habe, spätestens 1h vor Sonnenuntergang fing ich an nach einem schönen Platz zu suchen. Und dann findet sich auch ein Platz. Das ist "mein" Weg zu wandern.

Der PCT ist kein Wildnispfad- es gibt massenweise Campspots. Schöne, kleine,große -aber vor allem viele. Ihr werdet keinen Mangel haben, auch ohne Guthooks. Lasst euch überraschen und nicht einschränken bei eurer Platzwahl. Ihr könnt auf dem PCT nicht verloren gehen! Es gibt nur diesen einen ausgelatschten Pfad dort- keine Abzweigungen. Ihr könnt euren Wegfindungssinn die ersten 700 Meilen auf Urlaub schicken. Immer dem Weg mit den Trekkingstockabdrücken hinterher.

Außerdem habe ich viele Leute kennen gelernt, die sich sehr stark an den vorgegebenen Spots orientiert haben. Dabei haben sie aber außer acht gelassen, das man auf Guthooks nicht sieht, ob der Campspot auf der windzugewandeten Bergseite, geschützt von Büschen oder im mückenverseuchten Gebiet liegt. In der Sierra geht es soweit, das die "geplanten" Spots noch gar nicht schneefrei waren. Oder "nur noch bis zu diesem Spott -der war geplant", dabei sind die Kräfte verbraucht und vor der Nase ist ein guter Campspot (Erschöpfung führt zu Unaufmerksamkeit führt zu  Unfällen- ich habe so meinen Trekkingpole zerbrochen).

Es gab Leute, die waren sehr enttäuscht, auf diesem einen ausgelatschten Pfad von einem vorgegebenen Spott zum nächsten zu laufen. Jeden Tag, Wochenlang. Mir ging es auch irgendwann so. Das ist eine Art wenigstens etwas selbstbestimmt zu bleiben.

Ich wollte nicht den Eindruck erwecken "lasst die Finger von diesem Guthooks-Teufelszeug- das ist nicht der reine Geist des PCT Hikers". Ich sage lediglich: versucht es auch mal ohne. Oder ladet euch Guthooks nach den ersten 100 Meilen runter, falls es euch fehlt. Auf alle Fälle ist Guthooks kein Ersatz für eine digitale Karte und den Wasserreport. (Beides ist Kostenlos verfügbar)

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vor 37 Minuten schrieb Martin:

Bei jedem Hike den ich gemacht habe vor dem PCT wusste ich nie, wo ich am Abend enden würde. Ich laufe solange ich lust habe, spätestens 1h vor Sonnenuntergang fing ich an nach einem schönen Platz zu suchen. Und dann findet sich auch ein Platz. Das ist "mein" Weg zu wandern.

Der PCT ist kein Wildnispfad- es gibt massenweise Campspots. Schöne, kleine,große -aber vor allem viele. Ihr werdet keinen Mangel haben, auch ohne Guthooks. Lasst euch überraschen und nicht einschränken bei eurer Platzwahl. Ihr könnt auf dem PCT nicht verloren gehen! Es gibt nur diesen einen ausgelatschten Pfad dort- keine Abzweigungen. Ihr könnt euren Wegfindungssinn die ersten 700 Meilen auf Urlaub schicken. Immer dem Weg mit den Trekkingstockabdrücken hinterher.

Außerdem habe ich viele Leute kennen gelernt, die sich sehr stark an den vorgegebenen Spots orientiert haben. Dabei haben sie aber außer acht gelassen, das man auf Guthooks nicht sieht, ob der Campspot auf der windzugewandeten Bergseite, geschützt von Büschen oder im mückenverseuchten Gebiet liegt. In der Sierra geht es soweit, das die "geplanten" Spots noch gar nicht schneefrei waren. Oder "nur noch bis zu diesem Spott -der war geplant", dabei sind die Kräfte verbraucht und vor der Nase ist ein guter Campspot (Erschöpfung führt zu Unaufmerksamkeit führt zu  Unfällen- ich habe so meinen Trekkingpole zerbrochen).

Es gab Leute, die waren sehr enttäuscht, auf diesem einen ausgelatschten Pfad von einem vorgegebenen Spott zum nächsten zu laufen. Jeden Tag, Wochenlang. Mir ging es auch irgendwann so. Das ist eine Art wenigstens etwas selbstbestimmt zu bleiben.

Ich wollte nicht den Eindruck erwecken "lasst die Finger von diesem Guthooks-Teufelszeug- das ist nicht der reine Geist des PCT Hikers". Ich sage lediglich: versucht es auch mal ohne. Oder ladet euch Guthooks nach den ersten 100 Meilen runter, falls es euch fehlt. Auf alle Fälle ist Guthooks kein Ersatz für eine digitale Karte und den Wasserreport. (Beides ist Kostenlos verfügbar)

Ich war zwar nur paar hundert meilen aufm pct und musste abbrechen, aber ich kann das voll und ganz unterschreiben.
Wenn ich jemals Gesund werden sollte und es nochmal probieren kann werde ich definitiv mehr auf mich als auf sone apps hören.

 

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vor 21 Stunden schrieb ArminS:

Ich war zwar nur paar hundert meilen aufm pct und musste abbrechen, aber ich kann das voll und ganz unterschreiben.
Wenn ich jemals Gesund werden sollte und es nochmal probieren kann werde ich definitiv mehr auf mich als auf sone apps hören.

Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, ob man in einer grossen Gruppe wandert. Wenn ja, sind diese Campspots sicher eine gute Sache, nicht zuletzt weil die Belastung so auf wenige Orte konzentriert bleibt. Mich haben bei meinem Sierra-Sectionhike die planierten blankgefegten Böden als Unerlage aber eher abgeschreckt. Auch waren solche Spots häufig an Seen, wo die Moskitos häufig waren. Ein wenig vom Wasser oder feuchtem Untergrund weg waren diese aber meist kein Problem mehr. Zuletzt schienen mir die etablierten Spots auch bärentechnisch nicht so gut. Ich habe gerne unterwegs ausserhalb des Camps gegessen und das Camp so "sauber" gehalten. Bei häufig benutzten Spots ist das sicherlich nicht der Fall.

Guthook soll aber gut sein wegen der "social media" Funktion. Mir hat ein Hiker gezeigt, wie z.B. günstige Flussüberquerungsmöglichkeiten eingetragen sind (in der Art von "guter stabiler Baumstamm 300m flussaufwärts", mit Datum des Eintrags). So was ist sicherlich früh in der Saison sehr nützlich.

 

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Man soll auf dem PCT auf den existierenden Spots campen, um nicht noch mehr platt zu machen. Das konnte ich auch immer, es gibt viel mehr Spots als in Guthooks angegeben sind.

Für die Flussquerungen habe ich Guthooks nicht gebraucht- alles was du daran findest ist 2 wochen alt, in der Sierra hast du keinen empfang. Andrew Skurka hat einen sierra river crossing guide, der sehr hilfreich war. Außerdem kann man die JMT Sobos ausfragen.

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vor 1 Stunde schrieb Martin:

Man soll auf dem PCT auf den existierenden Spots campen, um nicht noch mehr platt zu machen. Das konnte ich auch immer, es gibt viel mehr Spots als in Guthooks angegeben sind.

Für die Flussquerungen habe ich Guthooks nicht gebraucht- alles was du daran findest ist 2 wochen alt, in der Sierra hast du keinen empfang. Andrew Skurka hat einen sierra river crossing guide, der sehr hilfreich war. Außerdem kann man die JMT Sobos ausfragen.

Ich habe die Sierra mit dem snow and water report google doc gemacht. Auch wenn die informationen natürlich mehrere Tage alt sind, sind die informationen dennoch sehr hilfreich. 

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