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Ultraleicht Trekking

Trekking/Photorucksack


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Hi ihr lieben Gearnerds und -nerdinnen,

ich bin (wieder einmal) auf der Suche nach einem Rucksack. Über die letzten Jahre hat sich für mich herauskristallisiert  das ich nicht nur unheimlich gerne in der Natur wandere, sondern auch liebend gerne photographiere. Und ich das Photographieren inzwischen mehrere Evolutionsstufen durchlaufen hat und ich mich nicht mehr mit einer kleinen Kamera oder meinem Handy zufriedengebe (bitte keine Diskussion warum, weshalb und wieso :D Ich gönne es jedem hier nur mit dem Handy und einer RX100XX unterwegs zu sein - es ist so viel leichter), kommt nun doch wieder ein gewisses Gewicht hinzu.

Das Gewicht ist aber bisher nicht das vordergründige Problem, so liege ich je nach Jahreszeit und Objektivauswahl zwischen 5 und max 10kg Ausrüstung.  Das Problem ist die Erreichbarkeit der Kamera(objektive) sowie die Verteilung des Gewichtes im Rucksack. Momentan verwende ich einen Einsatz von Tenba Tools , der als solches nicht sehr schwer ist, mir aber ermöglicht meine Ausrüstung sicher und gesammelt im Rucksack zu transportieren. 

Aber folgende Szenarien:

1. Ich lagere die gesamte Photoausrüstung in der gesonderten Tasche und lege sie als letztes in den Rucksack. Praktisch komme ich so leicht an die Ausrüstung, die Gewichtsverteilung ist allerdings suboptimal. 

2. Ich lagere die gesamte Ausrüstung in der gesonderten Tasche am Boden des Rucksacks. Ich muss vorher den Packliner komplett herausholen, allerdings ist das Gewicht super verteilt.

Ich suche also nun nach einem leichten Rucksack (vlt. bis 15kg Tragekomfort) und der Möglichkeit, an den unteren Bereich des Rucksacks per Reißverschluss zu gelangen. So wie ist bei den sackschweren "normalen" Wanderrucksäcken das Schlafsackfach erfüllt. Vielleicht könnt ihr mir mit eurem geballten Wissen helfen? :) 

Meine eigenen Überlegungen waren bisher hauptsächlich einen custom Atompacks zu erstehen, da ich die Ausrüstung bisher recht erfolgreich in einem 50L Prospector herumtrage. Allerdings ist Tom auf Grund der ganzen PCT-Bestellungen sehr ausgebucht und kann keine custom Aufträge bearbeiten. Interessant wäre eventuell ein ein Konzept wie es bei @HUCKEPACKS Packl umgesetzt ist, allerdings reicht dort die Gewichtsbeschränkung nicht aus und ich bin inzwischen ein großer Freund der Netztaschen geworden. 

 

Danke schon einmal für euer Input :) 

 

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Hallo JoeDoe,

ich kenne die Thematik gut. Wandern und eine schwere Kamera griffbereit zu transportieren, ohne sie den ganzen Tag um den Hals hängen zu haben. Ich habe lange ein geniales System dar Firma MindshiftGear genutzt, den Rucksack Rotation 180 Grad Panorama. Hier ist eine Tasche, die mit dem Hüftgurt gekoppelt ist, beim laufen in einer Art Garage im unteren Teil des Rucksacks geparkt. Bei Bedarf lässt sich sehr gut handhabbar diese Tasche nach vorne schieben, ohne den Hüftgurt zu öffnen. Das geht nach ein paar Versuchen intuitiv und sehr flott. Es gibt unterschiedliche Modelle, vielleicht kannst Du Dir auf der Homepage einen Überblick verschaffen. So richtig UL ist das nicht, aber vielleicht findest Du ja eine Anregung für eigene Ideen.
Momentan bin ich bei einem Kompromiss aus Größe und Gewicht und Qualität gelandet, eine Fujifilm XT20 und einem Peak Design Capture V3 mit modifizierter Tasche, die ich bevorzugt am Brustgurt befestigt trage, gelandet. Auf meinem letzten Trip im Januar an der dänischen Nordseeküste hat sich das bestens bewährt.
Ich finde super, dass Du bereit bist für Deine Fotografier-Leidenschaft ein so großes Gewicht zu transportieren, diese Entscheidung muss letztendlich jeder für sich treffen. Lass Dich nicht beirren und freue Dich an Deinen gelungenen Fotos.
Weiterhin schöne Touren und tolle Motive

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Vielen Dank für euren bisherigen Input. Es ist tatsächlich erstaunlich, wie sehr sich meine Gewohnheiten verschoben haben. Inzwischen ist das Photographieren meistens mein Hauptanlass nach Draußen zu gehen und die Natur zu erleben. Und meisten packe ich dann einfach noch fix meine Schlafsachen ein und verbringe die Nacht oder die Nächte draußen. 

vor 11 Stunden schrieb nitram:

Momentan bin ich bei einem Kompromiss aus Größe und Gewicht und Qualität gelandet, eine Fujifilm XT20 und einem Peak Design Capture V3 mit modifizierter Tasche

Ich bin selbst mit einer Fuji XT-3 unterwegs, das allerdings mit drei Objektiven plus Filter und Stativ :D Über den Capture Clip habe ich auch lange nachgedacht, die Idee aber schlussendlich wieder verworfen, weil es nicht unbedingt zu meiner Art von Photographie passt. Außerdem löst auch dieser Ansatz nicht das Problem, dass der Rest der Ausrüstung dann irgendwo im Rucksack herumfliegt.

Ich hatte daher vielleicht erwähnen sollen, dass ich explizit keinen dedizierten Photorucksack suche. Zum einen sind Rucksäcke die das Label "Photo" tragen direkt 150 Euro teurer, als sie es sein müssten, zum anderen lassen sie einige Features, die ich an normalen ultraleichten Rucksäcken lieb gewonnen habe, vermissen. Weiterhin haben sie dazu meistens ein völlig überdimensioniertes Kamera/Objektivkompartment, ohne wirklich viel Platz für andere Ausrüstung, Nahrungsmittel etc. zu lassen. 

Im Idealfall möchte ich mit meinem Rucksack trotzdem längere Touren machen, z.T. mit Proviant für 5+ Tage - da braucht es einfach ein gewissen Volumen. Ich bin daher wirklich auf der Suche nach einem leichten Rucksack, der wie oben beschrieben, einen  per Reißverschluss zugänglichen Boden besitzt.

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Also ins Bodenfach würd ich die schwere und empfindliche Ausrüstung nicht stellen.

Fotoeinsatz kaufen und Rucksack mit Deckeltasche (zB den Crown 60 oder 50),

Da kommt dann alles in den Deckel. Den Deckel kann man abmachen und als Tagesrucksack nutzen, wenn man mal ein Basecamp hat.

Ansonsten Lastenkraxe. Individueller packbar (aber sauschwer)

Schöner, wenn auch schwerer Rucksack, ist der Klättermusen Tot. Perfekte Deckeltasche und RV in der Mitte, leichter wäre der Exped Thunder. Ähnliche Features.

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Ich denke, die wichtigste Frage dabei ist, wie Du die Kamera nutzen willst. Also, wie wichtig ist es Dir a) während des Gehens an die Kamera zu kommen um mal einen Schnappschuss zu machen oder b) lässt Du Dich zum Fotografieren nieder (Rucksack ab, Stativ aufbauen, etc.).

Im Falle von a) würde ich auch eher versuchen eine kleinere Tasche an den Wanderrucksack zu clippen - da muss ja nicht zwingend der gesamte Kamerakram rein, zumal solche Lösungen imho nur bis zu einer gewissen Gewichtsgrenze funktionieren.

Bei b) tut es ja auch irgendein passendes Insert und der Fotokram kann im Rucksack verschwinden.

Unterm Strich: Ein dedizierter Fotorucksack macht meines Erachtens vor allem bei Tagesausflügen u.ä. Sinn, wo man nur wenig anderes Gepäck hat (zB Regenjacke, Wasser, Snacks). Ich würde daher schauen, wie schwer und umfangreich die Ausrüstung für Deine geplante Touren wird, danach den dafür passenden (Wander-)Rucksack auswählen und dann schauen wie man den Kamerakram daran sinnvoll an- und unterbringt.  

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Ich habe den Rucksack auf einigen Touren benutzt, bin aber wieder dazu zurückgegangen einen Wanderrucksack zu tragen, da zB ein Phoenix Lite sich angenehmer für mich tragen lässt wie der 2 kg schwere Tilopa. Ich trage die Kamera an dem Capture Clip V3 und habe den Rest - ein Objektiv, Filter, Batterien, Stativ - im oder am Rucksack drin. Das funktioniert für mich ausgezeichnet, auch mit dem Osprey Levity oder dem Gregory Optic 48 (von beiden gibt es auch Rucksäcke mit etwas mehr Volumen). 

Da Du ja selbst sagst das Du die Kamera nicht am Capture Clip oder Schultergurt tragen willst, sehe ich eigentlich kein Problem einen Rucksack zu tragen bei dem Du von oben an die Ausrüstung rankommst. Evtl. kann @HUCKEPACKS Dir aber auch einen Phoenix bauen, der an der Seite einen Reisverschluss hat (es gab da meiner Meinung nach mal einen LAUFBURSCHE Rucksack der sowas hatte).

Was für Objektive trägst Du den mit?

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Ich bin mit einem Ultralight Rucksack, Capture Clip und auch der X-T3 unterwegs. Das 16mm nutze ich als "Immerdrauf". Das 55-200 habe ich im Rucksack in Klamotten eingewickelt. Wenn ich weiter als 16mm fotografiere mache ich ein Panorama. Das hat sich für mich bewährt und ist hinsichtlich Packmaß und Gewicht ziemlich ideal. 

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Einen wunderschönen verregneten Samstag euch. 

Ich versuche hier noch kurz bei paar Dinge weiterführend zu erläutern.

Meine Photoausrüstung besteht momentan aus:

1 x Carbonstativ

1 x Fujifilm XT-3

1 x 10 - 24 mm

1 x 16 - 55 mm

1 x 55 - 200 mm

1 x Grauverlaufsfilter

2 x Graufilter

Wir reden hier also über ein doch nicht ganz zu verachtendes Gewicht und Volumen. Daher habe ich mir vor kurzer Zeit ein Insert geholt, dass ich im ersten Post auch verlinkt hatte. In dieses passt meine gesamte Ausrüstung wunderbar hinein. Das eigentliche Problem ist nur, dass ich einen Rucksack suche, der sich mit diesem Insert kombinieren lässt.

vor 23 Stunden schrieb Dingo:

Da kommt dann alles in den Deckel. Den Deckel kann man abmachen und als Tagesrucksack nutzen, wenn man mal ein Basecamp hat.

Prinzipiell eine sehr gute Idee, jedoch passt meine gesamte Ausrüstung nicht in einen Deckel und wäre selbst dann, einfach nur lose in diesem Deckel, sodass bei jedem Schritt alles nach links oder rechts kullert. 

vor 23 Stunden schrieb moritz:

Ich denke, die wichtigste Frage dabei ist, wie Du die Kamera nutzen willst. Also, wie wichtig ist es Dir a) während des Gehens an die Kamera zu kommen um mal einen Schnappschuss zu machen oder b) lässt Du Dich zum Fotografieren nieder (Rucksack ab, Stativ aufbauen, etc.).

Früher war ich eher Team A - ich hatte nur eine kleine Kamera in der Tasche, die ich mir an den Schultergurt geklemmt habe. Funktionierte wunderbar und war darüberhinaus auch eine sehr günstige Lösung. Inzwischen bin ich allerdings Team B - ich mache mir häufig vorher Gedanken, was ich in bestimmten Gebieten photographieren möchte und wandere gezielt dorthin und warte längere Zeit auf die optimalen Bedingungen. Für alle anderen Schnappschüsse verwende ich einfach mein Handy. Zumindest 90 % der Zeit; natürlich gibt es immer wieder Kompositionen, die sich anbieten und direkt photographiert werden wollen. Und dazu müsste ich dann an meine Ausrüstung kommen.

 

vor 23 Stunden schrieb skullmonkey:

Das funktioniert für mich ausgezeichnet, auch mit dem Osprey Levity oder dem Gregory Optic 48 (von beiden gibt es auch Rucksäcke mit etwas mehr Volumen). 

Die beiden Rucksäcke hatte ich natürlich auch bereits in Erwägung gezogen, aber genau, wie du es im Video schilderst, ist es nicht einfach an die Ausrüstung heran zu kommen, weil man sich entweder durch den ganzen Rucksack wühlen muss, oder tatsächlich die komplette Ausrüstung erst ausleeren darf. Optimal wäre daher ein leichter Rucksack wie die Osprey-Modelle, allerdings mit einem Zugang per Reißverschluss zum Boden. Der Capture Clip ist als solches genial, allerdings bin ich mit einer L-Bracket an der Kamera unterwegs und könnte den Clip ohne ständiges Wechseln also nicht verwenden.

 

tl;dr

Ich habe sowohl meine Wanderausrüstung, als auch meine Kameraausrüstung optimiert und versuche nun beide Welten zusammen zu führen. Die Kamerausrüstung wird  in einem Insert transportiert, welchen ich für die bessere Gewichtsverteilung gerne im Boden des Rucksacks transportieren möchte.  Gleichzeitig möchte ich keinen dedizierten Photorucksack, da diese Teile sackschwer sind und viele Features vonUtralieichrucksäcken (frontmesh, wenig unnötiges Zeug etc.) vermissen lassen. 

Ich suche also weiterhin einen leichten Rucksack mit ca. 50-60L Volumen und Zugang zum Boden"fach". Eine Customoptionen von @HUCKEPACKS wäre natürlich genial :wub:

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Moin!

Am 5.3.2020 um 19:23 schrieb JoeDoe:

1. Ich lagere die gesamte Photoausrüstung in der gesonderten Tasche und lege sie als letztes in den Rucksack. Praktisch komme ich so leicht an die Ausrüstung, die Gewichtsverteilung ist allerdings suboptimal. 

Da bin ich anderer Ansicht. Wenn man so nah am Rücken packt, finde ich das sogar ausgesprochen gut! Damit kommt der Schwerpunkt auf Schulterhöhe und in Richtung Körpermitte.

Ich verwende übrigens ebenfalls f-stop Einsätze in verschieden Größen, (Man kann genauso gut jedes andere Innenpolster nehmen). Da ich bisher nicht das universelle System gefunden habe, passe ich es mit den verschiedenen Einsätzen meinen unterschiedlichen Anforderungen entsprechend an.

Vom großen Set wo ich alles, (Kamera, Objektive, Läppi und Hyperjuice) in einen abgespeckten Ortlieb Travel-Biker unterbringe, ... (Es gibt sowas auch als Fertig-set von Foto-König: https://www.koenig-photobags.de/fotorucksack/ )
... bis zu einer einzeln leichten "Fototasche" die mir vor der Brust hängt, ist alles möglich und sinnvoll.

Den wasserdichten Fotokoffer packe ich zusammen mit einem Ausrüstungssack in ein Tragesystem von ÜLA, SMD oder JanSport. So ist der Fotokram zwar separat zugänglich, wird aber nur selten spontan ausgepackt. Dafür habe ich bei Bedarf eine kleine Fototasche vor der Brust hängen. OT: Es gibt bei mir meist ein Lieblings-Objektiv, da brauche keine große Auswahl.

Hier max.-load für ein "kommerzielles shooting" im Wald:
https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/74686-Bilder-von-euren-gepackten-Rucksäcken?p=1686178&viewfull=1#post1686178

Ich vermute, die Suche nach der Eierlegendenwollmilchsau ist vergebene Liebesmüh. ;)

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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ich bin eigentlich nicht ganz die richtige Ansprechperson, da ich zum Glück die Phase "ich packe meinen Koffer und nehme alles mit" hinter mir gelassen habe ;):D. Trotz Vollformatausrüstung bin ich eigentlich immer recht leicht unterwegs.

Trotzdem ein paar Tipps von mir:

1. Du wirst nie DIE perfekte Tasche, DEN perfekten Rucksack oder DIE perfekte Kombination aus Inserts, Gear, etc. finden. Je schneller Du Dich damit abfindest, desto ruhiger wirst Du schlafen können!!! ;) 

2. Ich weiß, dass Du das jetzt vermutlich nicht hören willst, aber wähle Deine Ausrüstung strategischer aus. Ich habe mir mal vor langer Zeit die Mühe gemacht meine Bilder ein wenig zu analysieren und mir ist sehr schnell klar geworden, dass ich meistens zu viel umsonst mitgeschleppt habe. Ich weiß, dass man immer Angst hat ein Foto nicht machen zu können, weil man nicht das richtige Objektiv dabei hat. Aber … hätte hätte Fahrradkette … diese Angst ist unbegründet. Der ständige Objektivwechsel hält einen nämlich nur auf. Und selbst wenn Du Dich mal ärgerst, weil Du vielleicht eine einzige Fotogelegenheit mit einem Tele verpasst hast, spielt das keine Rolle wenn Du dafür 5 gute Fotos mit dem WW gemacht hast und dabei entspannt und unbeschwert vorangekommen bist. Man muss das immer in Relation sehen. 

3. Vergesse nicht, dass es auch leichte Festbrennweiten gibt (schließlich ist das hier ja ein UL Forum). Analysiere Deine Bilder um zu sehen welche Brennweite(n) Du am meisten nutzt. Vernachlässige einfach mal irgendwelche Ausnahmen. Es geht um die 80% und nicht um die 20%. Hast Du mit deinen Zooms wirklich immer den kompletten Bereich abgedeckt? Oder doch vielleicht nur die zwei Randbrennweiten oder irgendeinen bestimmten Bereich dazwischen? Das passiert nämlich häufiger als man denkt ;)  :D . Es gibt auch einige inspirierende Artikel dazu:
https://petapixel.com/2017/03/31/travel-photography-35mm-prime-lens-stole-heart/
https://digital-photography-school.com/the-only-three-lenses-you-need-for-travel-photography/
https://www.dslrbodies.com/lenses/lens-articles/choosing-lenses/choosing-a-simple-prime-kit.html
und viele mehr. Das heißt jetzt aber natürlich nicht, dass Du es jetzt genauso machen sollst wie es irgendjemand vorschreibt. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Ich persönlich habe oft nur ein 25mm/F2 und ein 55mm/F1.8 dabei. Manchmal nur ein 16-35mm F4. Manchmal nur ein 24-105/F4. Und ich hätte auch keine Angst nur mit einem 35mm/F1.8 (welches ich aber gerade gar nicht besitze) auf eine Weltreise zu gehen. Schränke Dich mal absichtlich ein und schaue ob Du damit zurecht kommst. Wenn man es schaffst sich auf das Wesentliche zu fokussieren, kann man sich viel Schlepperei sparen und die Bilder werden auch besser.

4. Eine gute Alternative zu f-stop inserts sind die von Tenba: https://www.tenba.com/de/products/accessories-byob
ich finde jetzt auf die schnelle nicht den Einsatz, den ich habe. Dieser hat aber den Vorteil, dass man in sowohl flach als auch hochkant öffnen kann. Das macht ihn flexibler.

5. Wenn Du viel stationär an einem Ort fotografierst (was man ja als Landschafts- und Naturfotograf ja oft macht) und dabei auch zwischen den Brennweiten wechselst, würde ich immer einen Rucksack mit rear access empfehlen. Der kann auf dem Boden liegen und man kommt einfach an die Ausrüstung, ohne dass irgendwas im Dreck landet. Ich habe (unter anderem) schon seit Jahren den f-stop LOKA UL. Mit etwa 1,1kg ist er sehr leicht und wenn er zu Deinem Rücken passt, ist er auch sehr bequem. Über 10kg würde ich meinen aber nicht bepacken. Für kürzere Strecken geht es aber auch. 

Im Endeffekt wirst Du nicht drumherum kommen ein paar verschiedene Varianten zu probieren und auch zu besitzen. Lass Dich von anderen inspirieren, aber experimentiere trotzdem herum ohne Angst zu haben Dinge daheim zu lassen. 

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OT: Nachdem der f-stop LOKA UL hier nun mehrfach erwähnt wurde, mal eine andere Meinung dazu von mir ;-) Ich hatte den Rucksack eine Weile in Gebrauch und habe ihn relativ schnell wieder verkauft. Der "UL"-Tag mag im Vergleich zu ähnlichen Fotorucksäcken zwar angebracht sein, aber so deutlich ist der Unterscheid dann auch nicht. Der Dakine Sequence, den ich ebenfalls mal hatte, war insgesamt überzeugender.

Zwei Aspekte hatten mir beim Loka UL letztendlich gar nicht in den Kram gepasst: die Hüftgurtschnalle und das Material. Die Schnalle war einseitig angebracht - bei offenem Gurt klapperte die Schnalle bei jedem Schritt an der Hüftgurtflosse und auf der anderen Seite hing dann der Gurt, der doppelt so lang war wie normal. Das war nicht nur nervig, sondern zB auf dem Rad ein großes No-No. Und das Material hatte einem kräftigen Regenguss praktisch nichts entgegenzusetzen (die Kamera war in dem Moment zum Glück nicht drin) - natürlich erwarte ich keine Wunder in punkto Wasserdichtheit, aber fast jedes beliebige PU-Nylon dürfte mehr aushalten. Von einer Firma, die sich den Abenteuerfotografen verschreibt, hätte ich da mehr erwartet - wie es auf den Bildern aussieht, scheint zumindest das Hüftgurtproblem mittlerweile behoben worden zu sein.

Um auch was Positives zu sagen: Das f-stop Insert habe ich bis heute behalten und bin zufrieden damit ;-)

EDIT: Und volle Zustimmung zum Reduzieren - ich hatte zB hier drei sehr kompakte Festbrennweiten mit und war damit vollstens zufrieden. Nächstes Mal werden es dann vllt. nur noch zwei oder eine.

Bearbeitet von moritz
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das klingt aber nicht nach dem Loka, den ich habe. Wann hast Du Deinen gekauft?

Bei mir ist die Schnalle beidseitig anpassbar und das Material des Rucksacks ist sehr gut. Ich habe meinen auch schon sehr oft überladen und ich kann noch keine Abnutzungsspuren entdecken. Ich habe ihn vor etwa 4 Jahren gekauft und schon auf der ganzen Welt gehabt. Von Kalifornien bis Island. Er hält auch ganz gut dicht bei Regen. Für wirklich mieses Wetter habe ich zwar noch einen Überzug, aber bis jetzt nur selten benutzt. 

Ich fände es besser wenn er komplett schwarz wäre. Die hellblauen Teile sind zwar schön, aber für die Stadt zu auffällig. Ich mag es einfach schlichter und schaue deswegen immer wieder mal nach einem Rucksack, der auch "stadttauglich" ist. 
Aber das ist eigentlich mein einziger Kritikpunkt. 

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vor 13 Minuten schrieb milamber:

das klingt aber nicht nach dem Loka, den ich habe. Wann hast Du Deinen gekauft?

Schon eine Weile her; dürfte die erste Auflage gewesen sein (entspricht dieser hier). Mittlerweile scheinen sich ein paar Aspekte geändert zu haben, deshalb kann es durchaus sein, dass meine Kritikpunkte so nicht mehr zutreffen. 

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Geschrieben (bearbeitet)

 

Immer wieder schön zu sehen, wenn andere vor dem gleiche Problem standen oder stehen :D 

Am 7.3.2020 um 10:29 schrieb wilbo:

Ich vermute, die Suche nach der Eierlegendenwollmilchsau ist vergebene Liebesmüh. ;)

vor 1 Stunde schrieb milamber:

1. Du wirst nie DIE perfekte Tasche, DEN perfekten Rucksack oder DIE perfekte Kombination aus Inserts, Gear, etc. finden. Je schneller Du Dich damit abfindest, desto ruhiger wirst Du schlafen können!!

Wahrscheinlich werdet ihr damit Recht haben, allerdings wäre es doch auch schade, es nicht zu versuchen. Jeder muss ja die selben Fehler begehen, um zur gleichen Einsicht zu gelangen. :D Ne, Spass. Aber eigentlich sind meine Ansprüche ja nicht besonders hoch. Ich suche ja nur einen normalen Wanderrucksack, der in die Kategorie leicht/ultraleicht fällt, einen Reißverschluss am Bodenfach hat und mein Insert aufnehmen kann. Da sollte sich eigentlich was in der Masse an Rucksäcken finden.

 

vor 1 Stunde schrieb milamber:

2. Ich weiß, dass Du das jetzt vermutlich nicht hören willst, aber wähle Deine Ausrüstung strategischer aus.

Den Punkt habe ich zum Glück auch mehr oder weniger hinter mir. Allerdings ist es bei mir leider nicht so klar gewesen, wie es bei dir der Fall zu sein scheint. Wenn ich auch ein Objektiv verzichten könnte, dann wäre es das WW, damit mache ich tatsächlich die wenigstens Photos, bzw nur in einem Bereich die auch von meinem anderen Zoom angedeckt werden. In allen größeren Brennweiten lässt sich kein klarer Trend ablesen. :wacko:

vor 1 Stunde schrieb milamber:

Ich persönlich habe oft nur ein 25mm/F2 und ein 55mm/F1.8 dabei.

Sicherlich könnte ich damit auch gut arbeiten, allerdings fehlt mir da einfach das Geld, um mir neues (auch gebrauchtes) hochwertiges Glas zu kaufen. Lieber würde ich mir der vorhandenen Ausrüstung auskommen. 

Dazu kommt: Wenn ich auf kürzeren Touren unterwegs bin in Landschaften, bei denen ich vorher weiß, was mich erwartet, schleppe ich auch nie meine ganze Ausrüstung mit. Aber falls es mal der Fall sein sollte, z.B. eine Reise mit mehreren Zielen hintereinander, die alle unterschiedliche Anforderungen an die Ausrüstung stellen, wäre es klasse, die Möglichkeit zu haben alles einzustecken. Also alles an Kameraausrüstung und Wandersachen, Lebensmittel etc. 

vor 1 Stunde schrieb milamber:

4. Eine gute Alternative zu f-stop inserts sind die von Tenba: https://www.tenba.com/de/products/accessories-byob

Genau die Einsätze habe ich bereits und bin absolut zufrieden damit. Und genau für diesen suche ich einen Rucksack. Nur, wie bereits erwähnt, mit Front- und nicht Rückenzugang.

 

Am 7.3.2020 um 10:29 schrieb wilbo:

Wobei ich so wirklich nicht herumlaufen wollte :D :D Das wäre dann doch ein bisschen viel der Ausrüstung. 

 

also ich wäre dann weiterhin auf der Suche nach einer Art Osprey Exos oder Levity, oder Atompacks Prospector oder ÜLA Circut nur mit Zugang zum Boden :oops:

 

Edit:

 

Das Insert ist mitsamt der Objektive dann doch relativ groß, ich sehe leider nicht, wie ich das in den Deckel bekommen soll :wacko:

 

 

Am 7.3.2020 um 08:39 schrieb Dingo:

Das Insert schiebt man dann in den Deckel. Solange Du nicht 3 Riesentele mitschleppst sollte es passen.

Bearbeitet von JoeDoe
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vor 33 Minuten schrieb Dingo:

Mein MFT Body mit zwei FBs ist da natürlich handlicher. Und mein Smartphone sowieso :-)

Das Smartphone top sowieso alles :D

 

vor 10 Minuten schrieb Dingo:

Dieses Insert zB

yimidear bei amazon (link will nicht)

sollte doch wohl in einen GraniteGear Crown 2 reinpassen.

Zu UL sollte der Rucksack bei dem Kameraequipement eh nicht werden.

In diesem Fall zäumen wir aber das Pferd von hinten auf..ich habe ja bereits nach langer Suche ein Insert finden können, in das meine gesamte Ausrüstung passt und mich auch sonst zufrieden stellt. Und das Insert mitsamt aller Ausrüstung bekomme ich nicht in ein Deckelfach. Daher suche ich ja auch nach einem Rucksack mit Bodenfach :D

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Am 5.3.2020 um 19:23 schrieb JoeDoe:

Momentan verwende ich einen Einsatz von Tenba Tools , ...

Sind die Außenmaße wie in der Artikelbeschreibung angegeben 27 X 20 X 11 cm ?

vor 55 Minuten schrieb JoeDoe:

... oder ÜLA Circut ...

Dann könnte ich mal schauen wie das Paket in meinen Circut oben reinpasst.

VG. -wilbo-

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Dein Tenba Einsatz sollte locker in den Deckel desvon mir vorgeschlagenen Crown passen.

Der Exped Thunder 50l hat eine komplette Frontöffnung. Sehr bequem. Im Gegensatz zu einem Bodenfach musst Du die Öffnung nicht aufspreizen, um an Dein Zeuchs zu kommen.

Wiegt halt 1,5kg.

 

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vor einer Stunde schrieb wilbo:

Sind die Außenmaße wie in der Artikelbeschreibung angegeben 27 X 20 X 11 cm ?

Das sind die korrekten Außenmaße.

vor einer Stunde schrieb Dingo:

Dein Tenba Einsatz sollte locker in den Deckel desvon mir vorgeschlagenen Crown passen.

Die Maße ergeben übrigens ca. 6 Liter Volumen, wobei das Deckelfach vom crown nur ca. 5 Liter fasst. Könnte also knapp werden. Trotzdem ist es vielleicht eine Überlegung wert, sofern sich keine weitere Lösung auftut.

Aber eigentlich bin ich der Variante aus zwei weiteren Gründen abgeneigt. 

Zum einen ist der Deckel bei schlechtem Wetter naturgemäß dem meisten Regen ausgesetzt, da darf der Plastikbeutel zum Schutz der Ausrüstung auf keinen Fall auch nur ein bisschen lecken.

Zum anderen bleibt die Frage der Gewichtsverteilung bei geringem Gepäck. Wie positioniert sich der Deckel, wenn der Rucksack für eine kürzere Tour, oder vor dem nächsten resupply nicht vollständig gefüllt ist? In dem Fall wäre das Insert am Boden und in Rückennähe immer an der gleichen Position.

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