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    • Von Herr Froschler
      Im Prinzip gibt es zwei Methoden ein Schlauchboot zu bauen:
      - man baut sich eine luftdichte Hülle aus stabilem Material (TPU Gewebe, PVC Gewebe, Gummi-Gewebe). Beispiele sind Packrafts, Beiboote aus PVC Plane. 
      - man nimmt eine luftdichte Blase aus einem weniger stabilen Material (TPU Folie, PVC Folie, Gummischlauch) und steckt sie in eine stabile Außenhülle. Die Hülle muß daher nicht luftdicht sein und kann auf verschiedene Weisen realisiert werden. Dieses Prinzip findet man oft bei günstigen Kajaks (Itiwit, Sevylor) und ausserhalb der Schlauchboot Welt bei Luftzelten, Kites, Fahrradreifen.
      Für den MYOG Freund hat die erste Methode den Nachteil dass der Grad der Luftdichtigkeit erst am Ende des Bauprozesses bestimmt wird und in der Regel umfangreiche Nacharbeiten nötig sind um Lecks zu dichten.
      TPU Folie wäre eine Möglichkeit Blasen zu realisieren, die sehr hart aufgeblasen werden können (Kites, Luftzelte), Folie gibts im Kite Bedarf, hat seinen Preis.  Die PVC Folie der Schlauchbootblasen ist sehr schwer, muß verschweißt werden und Bezugsquellen kenne ich nicht - das scheidet also aus. 
      Interessanterweise wird oder wurde im Kite Bereich auch PE Folie für Blasen verwendet. Die Vorteile von PE Folie sind Gewicht, Preis und Verfügbarkeit in vielen Dicken und Formaten u.a. als Schlauchfolie.
      Deshalb hab ich folgenden Versuch gemacht:
      - PE Baufolie in 0.1mm Dicke (die lag gerade rum) mit einem Balkenschweissgerät zu einem Kissen geschweißt 
      - vorher noch ein Loch reingeschnitten und ein SUP Ventil reingeschraubt mit einem Stück PVC Plane zur besseren Dichtheit und zur besseren Einpassung in die Außenhülle. Für die SUP Ventile gibts die abgebildeten Adapter so dass man mit einem Bag, einer Doppelhubpumpe oder Fahrradpumpe aufpumpen oder nachpumpen kann. 
      - das Kissen war beim ersten Versuch dicht, hält die Luft über Wochen und hält ordentliche Belastungen aus!
      - Das PE Kissen hab ich dann in eine Hülle aus PVC Plane gesteckt und wieder aufgeblasen
      PE Schlauchfolie gibts auf ebay bis 80cm Breite (D=51cm) und bis 0,2mm Dicke. 
      Um ein Packraft zu realisieren würde man wohl am besten so vorgehen: aus seinem Lieblingsmaterial eine Außenhülle kleben, nähen oder schweissen. Am Heck einen Wickelverschluss anbringen. 2 Blasen anfertigen, durch den offenen Wickelverschluss einbringen und positionieren. Wickelverschluss schliessen, aufpumpen, fertig. Da die Außenhülle nicht luftdicht ausgeführt werden muss kann man sie zügig realisieren.
      Eine Sache habe ich allerdings nicht komplett verstanden. Bei den meisten Packrafts ist der Durchmesser der Hülle nicht konstant über die Länge. Wenn die Mittelsektion sagen wir mal einen Durchmesser von 28 cm hat und die größte Ausdehnung in Bug oder Heck 90 cm sind, dann wird eine Blase aus Schlauchfolie mit einem Durchmesser von 50cm Bug oder Heck nicht ausfüllen (PE ist nicht sehr elastisch), dh die zwei Blasen müßten sich dort überlappen. Wird das klappen?
      Falls jemand hier schon mal was ähnliches probiert hat oder was beitragen kann, bitte schreiben.
       
    • Von Juergen1958
      Hallo,
      durch euer Forum habe ich viele konstruktive Hinweise zur Konstruktion meines Zeltes bekommen.
      Nun möchte ich noch einen Boden einbauen und die Fensterfolie (Polycryl) mit meinem Zelt (Polyester) verbinden. Das Zelt läßt sich zwar gut kleben und auch nähen, aber mit der Fensterfolie habe ich Schwierigkeiten. Ich habe verschiedene Klebstoffe probiert, aber in jedem Fall läßt sich die Fensterfolie von der Zeltplane leicht abziehen. Auch beim Nähen kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass dann die Fensterfolie nicht ganz leicht reißt. Wie würdet Ihr das machen?
      Liebe Grüße
      Jürgen
       
       
       
    • Von Herr Froschler
      Hier noch ein paar Updates zu dem PVC Boot, das ich kürzlich vorgestellt habe.
      - Auslegung der umlaufenden Längsnaht: Aus Faulheit nehme ich gerne eine Handpumpe zum Aufpumpen. Das hat jetzt einmal zum Aufreissen der umlaufenden Längsnaht geführt. Kein Problem, hab ich wieder geklebt. Wahrscheinlich werde mittelfristig die Naht öffnen und Seamstrips einkleben um die Scherkräfte abzuleiten.
      - Wasserlage: Auf dem Bild am Poolrand sieht man sehr schön dass das Raft eine ungewöhnliche Form vgl mit einem Alpacka Klon hat. Da Heck und Bug recht voluminös ausgeführt sind wird die Sektion in der Mitte stark verformt, was zu den seitlichen Knicken führt. 
      Im Wasser liegt das Raft hauptsächlich auf Bug und Heck auf. Mit Passagier sinkt dann das Heck leicht ab, der Bug steigt aber nicht auf. Mein Eindruck ist dass das Raft besser Manövrierbar (weniger anspricht) ist als das Vergleichs Raft möglicherweise weil es auf Bug, mittlerem Teil und Heck aufliegt, anstelle von Heck und mittlerem Schlauch. 
      Um die potentiellen Selbstlenzeigenschaften zu ergründen hab ich dann hinten und vorne jeweils ein Loch in den Boden geschnitten.

       
      Das Resultat lässt sich anhand des Bildes mit dem Paddler vorhersagen: Wasser dringt hauptsächlich hinten ein und man sitzt mit dem Hintern in einer Pfütze. Liesse sich durch ein höheres Kissen etwas minimieren. Im Prinzip halt so wie es für die normalen Packrafts beschrieben wird. Für Einsätze ausserhalb von Wildwasser bringt mir das nichts, deshalb kleb ich die Löcher wieder zu.
      Im Urlaub war ich mit dem anderen Packraft am Meer. Beim Wave Surfen mit ein Meter hohen Wellen läuft das Boot relativ schnell voll. Da man da eh durchnässt ist, spielt der nasse Hintern dabei keine Rolle und die Löcher würden echten Mehrwert bringen. 
       
       
       
    • Von Herr Froschler
      Hier ein kleines Projekt das ich zusammengefroschelt habe  als ich noch jung und unerfahren war. Es ging zwar gründlich in die Hose aber vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen fünf Euro für ein "Packraft zu investieren. 
      Das alles ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen, sonder basiert auf dem "Slackraft" Konzept von: https://inflatablekayaksandpackrafts.com/slackrafts/ Die Performance der Slackrafts ist nicht zu verachten. Übrigens sehr solider Blog ohne Gefälligkeitreviews.
      Das Prinzip ist dass viele Badeboote aus einer relativ kleinen inneren Blase und einer grösseren äusseren Blase bestehen. Schneidet man die äussere Blase weg, hat man so ein Luftboot das unter 2kg wiegt. Ich hab mir daraufhin so ein Teil für 5 Euro auf ebay Kleinanzeigen geschossen, entseucht und die äussere Kammer abgeschnitten. Leider habe ich im Eifer des Gefechtes nur ein Photo mit der aufgeblasenen inneren Kammer gemacht. Die äussere Kammer hatte ein Bostonventil, das wollte ich auf die innere Kammer transplantieren um das Boot mit einem Blasesack einfacher aufzupusten. Das hab ich dann in meiner jugendlichen Unerfahrenheit gründlich versaut. Anstelle eines Slackrafts hab ich so ein Leakraft gebaut. 
      Vielleicht mach ich nochmal einen zweiten Versuch wenn mir nochmal ein Badeboot über den Weg läuft.
       
       

    • Von Barbarix
      Dieser Prototyp ist an dem MYOG Wochenende bei Andi entstanden. Vielen Dank nochmals an dich Andi, dass wir die Möglichkeit hatten bei dir zu basteln und zu feiern!
      Die Schwimmhilfe ist ein Prototyp, ich wollte testen ob das Konzept so funktioniert. Die Schwimmhilfe sollte aufblasbar sein, um das Packmaß zu verringern. Meine feste Schwimmweste ist einfach zu sperrig.
      Als Material habe ich das einseitig beschichtete TPU von Extremtextil verwendet, aus dem ich auch meine Packrafts gebaut habe. Da ich nur einen schmalen Streifen Restmaterial hatte, habe ich folgendes Schnittmuster verwendet:
      Dadurch knickt der Schlauch, der um den Hals geht zwar ab, das stört aber nicht wirklich. Besser wäre aber ein Schnitt, der in etwas so aussieht:

      Der Rest ist einfach:
      1. Ventil einkleben bzw. wenn es möglich ist einschweißen (bei TPU-Ventilen)
      2. Kanten rundum verschweißen
      3. Gurtband aufnähen
      4. Vordere Kanten verbinden
      5. Netztaschen aufnähen
      Fertig!
      Gewicht exakt 200g!


       
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