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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 13.05.2018 in allen Bereichen

  1. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    fool und 2 andere reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    In diesem Faden möchte ich von meiner diesjährigen Tour in Mittelitalien berichten. Italien ist ja für Trekkingfreunde eher ein schwieriges Land. Die Markierungen sind vielfach unzureichend, die Karten oft ungenau, die Wege häufig anspruchsvoll. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse der dortigen Ureinwohner, die Hitze im Sommer, schlechte Infrastruktur, der Mangel an Informationen, und die Entfernung von Deutschland machen es nicht leichter. Vom Aostatal und den Dolomiten jetzt vielleicht mal abgesehen wird man selten jemanden finden der in Italien wandern geht. Auch die Italiener tun das kaum. Die fahren ja alle ans Meer. Dies hat aber auch alles ungemeine Vorteile: Wenn man sich auf das Abenteuer einlässt, dann wird man dort fast alleine unterwegs sein. Das tolle an Italien sind auch die überall sichtbare uralte Kulturlandschaft und das fantastische Essen. Diese Vorteile habe ich in den letzten Jahren für mich entdecken können. Zunächst habe ich in mehreren Jahren alle Abschnitte der fantastischen GTA kennengelernt. Obwohl diese nun immer beliebter wird (was auch gut ist) kann man dort noch fast alleine durch grandiose Berglandschaft wandern und die geschichtlichen und kulinarischen Highlights geniessen. Die Abruzzen wiederum waren mir bis vor kurzem auch fremd. Kaum ein ausländischer Tourist wagt sich dort hin, obwohl es dort eine grandiose Hochgebirgslandschaft zu sehen gibt. Schroffe Felswände, bewirtschaftete Hochflächen, kahle Bergkuppen, tief eingeschnittene Täler, enge Canyons, Wasserfälle und kleine Seen. Relativ selten findet sich die unangenehme Seite der Zivilisation: Appartements, Hotels und Skilifte, die in den Alpen so viel Unheil angerichtet haben. Fast das gesamte Gebirge steht unter strengem Naturschutz. Das ist in der Landschaft auf angenehme Weise spürbar. Ich bin auf der Suche nach einem Ziel für den Frühling auf die Abruzzen aufmerksam geworden. Im April musste ich zwar einen Bogen um die Gipfel machen, die noch mit Schnee bedeckt sind, jedoch konnte ich sehr schön in mittleren Höhenlagen (<1500 m) um die Gipfel herumwandern. Um auch etwas von der Gastfreundschaft und von den kulinarischen Highlights mitzubekommen (und vielleicht auch um etwas Geld vor Ort zu lassen) hatte ich mich wie auf den letzten GTA Abschnitten dazu entschlossen, die Hälfte der Nächte in Hotels und die andere Hälfte im Tarp zu verbringen. Das hat auch super funktioniert.
  2. Rucksack - erste Schritte an der Nähmaschine

    Nucleus und 2 andere reagierte auf Maik_F. für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Auf meiner längeren Tour in UK hat sich der vorher hier vorgestellte Rucksack gut geschlagen und auch bequem getragen. Allerdings hat sich gezeigt, dass er bei etwas größerer Belastung stark an seine Grenze kommt, was besonders bei den Nähten offensichtlich wurde. Ich hatte seiner Zeit nur ein günstiges 0815 Garn benutzt. Es hat zwar alles gehalten, aber was die Robustheit angeht war einiges an Luft nach oben. Der Wunsch nach einem größeren Frontfach war ebenfalls vorhanden, sowie die Option mehr Volumen zu haben, falls der Foodbag mal größer ausfällt. Also wurde sich wieder an die Maschine gesetzt und dabei ist dann der folgende Rucksack entstanden: Body ist vorne aus VX07 (grau), an den Seiten und oberem Rückenteil aus VX03 (schwarz) und der Rücken sowie Boden sind aus 420d Robic Ripstop Nylon (RSBTR). Die Schulterträger sind aus zwei Lagen 3mm 3D-Mesh, nachdem @ChristianS davon bei seinem Pack schwärmte. Die Abmessungen im komprimiertesten Zustand sind 30x18x52 cm, wenn der komplette Rollverschluss ausgenutzt wird, hat er eine Höhe von 72cm. Damit hat er ein nutzbares Volumen von 28l - 38l. Die Seitentaschen sind aus 68g/m² Ripstop Nylon und die Fronttasche aus robustem Mesh. Das Volumen der Fronttache entspricht ca. 5l, die Seitentaschen jeweils ca. 2l. Damit hat der Rucksack ein max. Gesamtvolumen von knapp 47l. Innen habe ich eine Meshtasche für ein Pad angebracht in das meine StS Luftmatte reinpasst, aber auch eine Thinlight z.B. würde dort Platz finden. Das Pad wird per Druckknopf und Gurtband am Platz gehalten. Es besteht auch die Möglichkeit einen Hüftgurt bzw. Fannypack anzubringen. Ein Pad kann über Kordel aussen am Rücken befestigt werden. Insgesamt kommt der Rucksack auf 395g, ohne Hüftgurt. Auf ein Framesystem, das man je nach Bedarf ein- oder ausbauen kann, habe ich bei dem Rucksack noch verzichtet, da im Moment keine Tour ansteht, in der dieses notwenig wäre. Ich wollte erst einmal einen verlässlichen "Alltagsrucksack" haben.
  3. Thermometer

    mexl916 und ein anderer reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Um das noch komplett zu machen : Eine Messung mit dem thermodo über Nacht mit flightmode und power safe hat etwa 15% Akku verbraucht.
  4. GR221 im Mai

    Stromfahrer reagierte auf Idgie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja, das kann seeeeehr gut sein Ich probiere es mit den MSR!
  5. GR221 im Mai

    Idgie reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die MSRs würde ich ruhig nehmen (wobei ich wegen der Aluspitze nicht weiß, ob die an jedem Flughafen problemlos durchs Handgepäck gehen). Ich hatte auf der GR221, der HRP, der Rota Vicentina und sonst noch überall in 2017f Coghlans ABS-Heringe (ohne Metallspitze, Stück gewogene 9 g) dabei und kam immer mit Boden und Handgepäck klar. Die sind alle noch intakt. Das ist nach meiner Erfahrung eher ein Kopfproblem daheim. Man findet eigentlich immer Mittel und Wege, eine Lücke im Boden oder einen fetten Stein, hinter dem man einen Hering verklemmen kann.
  6. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    Mario294 reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich fliege nach der Arbeit am Abend nach Rom. Der Rucksack mit ein wenig Proviant für drei Nächte im Shelter war nagelneu und hatte Handgepäckabmessungen (siehe auch hier). Leider komme ich zu spät an um noch schnell bei Decathlon Gas zu kaufen. Deshalb habe ich in Fiumicino, im Auto 5 Minuten vom Flughafen entfernt, ein Zimmer für die Nacht gemietet. Ich lasse mich abholen, da ich faul bin. Ein kleiner, klappriger Chevrolet und der ständig per Whats-App mit seiner Kollegin kommunizierende Fahrer bringen mich zur Unterkunft. Ansonsten hätte man auch den Zug in Richtung Rom zur nächsten Station Fiumicino Parco Leonardo nehmen und dann noch 15 Minuten laufen können. Die hilfsbereiten und freundlichen Gastgeber bestellen mir noch eine Pizza beim Lieferservice, welche ich auf einer netten Terrasse noch vor dem Schlafen verspeise. Um auf die Mindestmenge für eine Lieferung 10 Eur zu kommen, muss ich dazu noch 2 Bier mitbestellen und trinken. Da muss ich halt durch ... Am nächsten morgen laufe ich nach einem guten Frühstück in 20 Minuten zum Decathlon. Man muss dabei an einer Abfahrt eine Autobahn überqueren. Das funktioniert auf schmalen Fusswegen am Rande der Fahrbahn gut. Von dort kommt man dann recht schnell (wieder zurück über die Autobahn) zum Bahnhof, von dem alle Stunde ein Zug nach Rom fährt. Im Rom Tiburtina angekommen esse ich was in einem Restaurant und nehme dann einen Flixbus nach l'Aquila. Die Fahrtzeit war glaube ich etwa 1h30 ohne Zwischenstopp. Die Besichtigung von L' Aquila hebe ich mir für einen späteren Besuch auf und nehme (da es an dem Tag keinen Bus mehr gibt) ein Taxi nach San Demetrio ne'Vestini, dem Startpunkt. Um 15h30 Uhr laufe ich los. Ich will noch bis zum Abend ein wenig vorankommen. Sehr schnell taucht man ein in eine stille italienische Landschaft mit blühenden Bäumen und Büschen, kleinen Pfaden und zwitschernden Vögeln. Unterwegs kreuzt man den "Tratturo Magno", eine breite Schafautobahn auf der Jahrhundertelang riesige Schafherden zwischen den Abruzzen und Süditalien hin- und hergeführt wurden. Die Wanderschäferei war früher der Grund für einen relativen Wohlstand der Region. Hochplateau Auch an alten römischen Ruinen kommt man vorbei. Kein Mensch ausser mir schaut sich die an. Die Ruinen von Peltuinum Die Landschaft ist ersteinmal noch nicht besonders spektakulär. Am Horizont sieht man die schneebedeckten Berge. Die Wegbeschreibung führt an einer Stelle über einen Weg der inzwischen ziemlich stark überwachsen ist. Leider spielen Brombeerranken dabei eine nicht unbedeutende Rolle. Meine Beine und Arme werden ziemlich zerkratzt. Am abend frage ich an einem Haus nach Wasser (Brunnen gab es in diesem Teilabschnitt in den Dörfern kaum) und fülle meine Faltflasche auf. Dann steige ich auf schönem Pfad noch auf 1053 m auf, wo ich etwa am höchsten Punkt kurz vor dem Ort Bominaco und kurz vor Sonnenuntergang ein schönes Plätzchen für die Nacht finde. Camp 1 Statistik: 4 Stunden Gehzeit inklusive Pausen +550m, -185m
  7. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    sja reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zunächst ein paar Infos zur Anreise und Logistik. Anreise Die Abruzzen erreicht man recht einfach von Rom aus. Alternativ bekommt man vielleicht einen Flug nach Pescara an der Ostküste, von wo aus es noch näher ist. Von Rom (Busbahnhof Tiburtina) ist man dann mit dem Bus in weniger als 2 Stunden in l'Aquila oder Sulmona, den zwei grösseren Städtchen in den Abruzzen, die sich gut als Ausgangspunkt für eine Abruzzentour eignen. L' Aquila, die Hauptstadt der Region, bietet sich als Ausgangspunkt für den nördlichen Teil der Abruzzen an. Es ist (war) ein sehr schöner Ort, der vielen vielleicht nur durch das Erdbeben in 2009 bekannt ist. Die unzähligen Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum (Kirchen und Fresken aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock, charmante Innenhöfe, Arkaden, Herrenhäuser und anderes) sind teilweise zerstört worden und nach dem Erdbeben noch nicht wieder aufgebaut oder restauriert worden. Die Spuren des Erdbebens sind im Stadtzentrum noch immer überall offensichtlich. Da noch viel hinter Baugerüsten versteckt ist und überall Kräne herumstehen, lohnt sich ein längerer Aufenthalt im Moment wohl nur eingeschränkt. Busverbindungen von Tiburtina gibt es mit TUA oder nach l'Aquila auch mit Flixbus. Versorgung mit Gas In Italien sollte man zur Versorgung mit Gaskartuschen am besten einen Decathlon ansteuern. In l'Aquila gibt es einen, allerdings ausserhalb des Zentrums. Ich war nicht dort, habe ihn nur von der Autobahn aus gesehen. Für mich einfacher war es den Decathlon in Rom Fiumicino in Flughafennähe anzusteuern. Er ist mit Bahn (eine Bahnstation in Richtung Rom) und zu Fuss gut erreichbar (Achtung, die Position auf der Karte ist falsch. Google maps hat es richtig).
  8. Solarpanel

    kra reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der Faden ist schon älter, daher habe ich meine Erfahrungen (u.a. auch zum hier ebenfalls genannten Lixada-Panel) in folgendem neuen Faden zusammengetragen:
  9. Schnäppchen

    Leonbatist reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ein Tarptent Squall für 90,-€: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/tarptent-squall-ultraleicht-fuer-wenig-geld-fuer-1-person/868227579-230-6187
  10. 1 Punkt
    Lösung 3: Bloß nicht falten oder rollen – SunnyBag PowerTAB (318 g, 5+ Watt, 5200 mAh) Kompakter, robuster, etwas mehr Energiereserve. Ich verkaufte Lösung 1 und 2 und beschaffte mir ein SunnyBag PowerTAB der ersten Generation. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges, stabil verbautes, monokristallines 5-Watt-Solarpanel (>20%) in ca. A5-Größe mit integrierter 5200er PowerBank (gemessene 17,45 Watt Entnahme) mit einem gedichteten USB-Anschluss. Ich bohrte Löcher in die drei nicht gelochten Ecken und schuf mir so eine flexible Befestigungslösung für den Rucksack, mit der das Gesamtgewicht auf 318 g stieg. ** Erkenntnisse aus dieser Phase: Ein Netzteil wurde komplett überflüssig. Ich war immer komplett versorgt und konnte mein iPhone nach Lust und Laune benutzen, mit navigieren, Videos drehen, bei Bedarf UMTS-Datenempfang in Bergtälern benutzen und notfalls anderthalb Akkuladungen am Tag verheizen. Es war immer genug. Bei sparsamen Umgang mit dem Smartphone war auch Ende März ausreichend Energie zu gewinnen, um Abends immer eine mehr oder weniger volle PowerBank zur Verfügung zu haben, um gelassen Videos zu schneiden oder Datenverkehr zu nutzen. Die totale sommerliche Unabhängigkeit von Steckdosen hatte mich fest im Bann. Ich hörte wirklich auf, meinen Smartphone-Einsatz unter Energiesparaspekten zu entscheiden. Während ich auf Berghütten gelegentlich die leisen Flüche derer hörte, die keine freie Steckdose für ihr Handy fanden oder morgens entnervt feststellten, dass nachts der Strom abgeschaltet und das Handy mithin nicht geladen worden war, hatte ich keinerlei Stromstress oder Grund, das Smartphone besonders sparsam unterwegs zu sein. Meine Photos hatten stets brauchbare GeoTags, meine Karte war immer gut positioniert. Selbst im hohen Norden (Sarek) war die Energiegewinnung bei gutem Wetter ausreichend, wenn ich die sonst UL-üblichen Energiesparregeln beachtete, also Flugmodus, Batteriesparmodus, nur fallweises GPS etc. Die kompakte Bauform machte es leicht, dass Panel tagsüber oben auf dem Rucksack zu befestigen, am Morgen oder Abend auf der Seite des Packs oder vor der Brust. (Was meist nicht notwendig war, weil der Akku bei gutem Wetter jeden Tag bereits am späten Mittag wieder voll war.). Kompakt und stabil sollte die Lösung also bleiben. Tagsüber stundenlang solar ernten, nachts bei Nichtgebrauch das Smartphone laden. Das ergab Sinn. Als sehr praktisch erwies sich die integrierte LED-Beleuchtung. Mein Inner hat weißes Mesh. Ich hänge die Powerbank mit dem Haken auf der Rückseite oben in die Spitze des Mids und das weiße Mesh erzeugt eine wunderbar diffuse, blendfreie Ausleuchtung im Zelt. Ich war (und bin) sehr zufrieden mit dem PowerTAB. Gerade im Frühjahr und Herbst stimmt die Mischung für mich trotz des hohen Gewichts. (Auf der Herstellerwebsite kann man übrigens aktuell 20% auf die Erstbestellung erhalten mit Code SAVE20. Aber Achtung: Die aktuelle 6000er-Variante ist schwerer.) Aber: Eine Anker 10.000er PowerBank (~180 g) und ein brauchbares 2A-Netzteil (70 g) wären ¼ leichter. Das nagte an mir. Wenn man auf einem Trail alle 6 bis 8 Tage in ein Hostel geht, wäre das auch für einen Intensivnutzer wie mich allemal genug und dann doch leichter. Nachtrag: Das direkte UL-Pendant zum PowerTAB entstand mit Lösung 6. Lösungen 4 und 5 sind für kleineren Energiebedarf bzw. über kürzere Distanzen geeignet.
  11. ASTA ultra mid tent

    mawi reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, nun kann ich etwas mehr berichten. Überraschend angenehm war, dass mir beim Auspacken kein unangenehmer Chemieduft entgegen strömte. Tatsächlich ist dies, eines der wenigen Zelte, die nicht nach irgendwas riechen. Der 30d Zeltstoff ist zwar dünn und durchscheinend, aber gut mit Silikon beschichtet. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck und befindet sich auf erfreulich hohem Niveau. Bis auf die schon angemerkten Kleinigkeiten, gibt es eigentlich nichts zu meckern. Dennoch musste ich das fly beim Händler reklamieren. Beim Probeaufbau war ein großer Fleck auf der Zeltbahn nicht zu übersehen. Es macht den Eindruck, als ob hier mit einem scharfen Lösungsmittel hantiert worden ist. Mit Wasser lies sich jedenfalls dieser Fleck nicht entfernen. Der Verkäufer erwies sich als überraschend kulant und nach kurzem Austausch via Aliexpress, wurde versprochen, mir ein neues fly zukommen zu lassen! Pimp my Asta… Die Bodenabspannungen habe ich mit 10 mm Gurtband verlängert, so dass sich der Saum gut abspannen lässt. An den Eingängen wurden jetzt zwei line-loks angenäht, damit die Türen beidseitig zu öffnen sind. Hier habe ich die Abspannung weitgehend auf das Reißverschlussband genäht, so dass der Zug besser aufgenommen wird. An den Gurtbändern der Bodenabspannungen wurden kleine Karabiner für das inner vorinstalliert um verschieden große Innenzelte einzubauen. Das half inner kann man mit Y-Schnur so abspannen, dass keine weiteren Heringe benötigt werden. An der Spitze des inners wurde das zu kurze Gurtband abgeschnitten und durch einen linelok mit Schnur ersetzt. Jetzt könnten Innen- und Außenzelt in einem Zug aufgestellt werden. Am 2p-inner kamen mittig noch zwei Abspannpunkte hinzu. Der eine strafft die Rückwand und der andere hilft dabei, die T-Reißer Einhändig öffnen zu können. Um an den Türknebeln, nicht ewig fummeln zu müssen, wurden hier Handschuh-Haken zum schnellen fixieren angebracht. An den liftern wurden ebenfalls kleine Karabiner angesetzt Damit sich die Schnüre beim Aufbau nicht vertüddeln, können sie nur bei Bedarf gesetzt werden. Für die Lüfter habe ich längere Schnüre angebracht, damit beim beidseitigen Öffnen der Türen die Konstruktion noch ausreichend Abgespannt wird. Zusammen mit dem Knot Tarp, wird das mid zu einem richtigen 4 Personenzelt mit Apsis. Mit Trekkingstock, einer Paddelhälfte oder einem Ast aufgebaut, bekommt man zusätzliche 3,3 qm geschützte Bodenfläche zum lagern. Gewicht: Aussenzelt, 785 g + Heringe + Schnüre, 200 g Innenzelt, 4 Personen, 870 g Esvo Stange 310 g Zusammen 2.165 g, _ 7,8 qm + Tarp, 485 g, + Tarp-Spanner, 25 g _ 3,3 qm _____________________________________ 2.675 g = gut 11 qm überdachte Fläche! VG. -Wilbo-
  12. Tja, Preise gibt es ja leider noch nicht. Das neue Abomodell besteht aus … Free (OHM-Karten, keine Offlinenahme mehr) Pro (Offline + bekannte outdooractive-Karten basierend auf den amtlichen Kartendaten für Deutschland und Österreich und Norditalien Pro+ (wie Pro, zusätzlich outdooractive-Karten basierend auf den amtlichen Karten für Frankreich und die Schweiz Die bisherige Premium-Version entspricht offenbar dem geplanten Pro-Abo und soll „zunächst weiterhin in vollem Umfang nutzbar bleiben.“ Allerdings will outdooractive für diese Software „keine Updates mehr vornehmen“. Bisherige User der Premium-App sollen einen Rabattgutschein für ein Abo erhalten.
  13. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    SouthWest reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kann ich bestätigen, letztes Jahr bin ich mit meiner Frau den Franziskus-Weg Florenz-Assisi gelaufen (sie mag es lieber kulturell, aber der Weg ist ein guter Kompromiss zwischen Pilgerweg und Trail ), tolle Landschaften und unglaublich freundliche Menschen. Hinsichtlich der Sprachbarriere waren ein paar Wochen Duolingo-App italienisch sehr hilfreich, auf dem Land sprechen höchstens ein paar jüngere Leute Englisch. Dass es die Italiener nicht so mit dem Wandern haben kann ich allerdings bestätigen, fast alle anderen Wanderer, die wir getroffen haben waren deutschsprachig und ein Neuseeländer , was man auch bei der Ausrüstungsbeschaffung beachten sollte, Gaskocher wäre uns fast zum Verhängnis geworden.
  14. 1 Punkt
    Um Missverständnissen vorzubeugen: ich meinte dass Krankenwagen, Arztbesuch, Krankenhaus und ggfs. noch die Rückreise übernommen werden - aber Suche und Rettung (=Bergung) eben nicht. Auch wenn ein PLB/Notfallsender einiges an Bergungskosten reduzieren kann (weil die Rettungsmannschaft weiß wo sie hin muss, was sie erwartet und wie dringend der Notfall ist), sind solche Geschichten wie Bergungstrupp oder Hubschrauber die Punkte, die das ganze teuer machen (und eine entsprechende Zusatzversicherung daher eine sinnvolle Ergänzung zu so einem Notfallsender ist).
  15. 1 Punkt
    Ja, der große Vorteil von den Garmin/inReach Dingern ist die Zwei-Wege-Kommunikation - allein schon um zu wissen ob der Notruf durchgegangen ist. In einer Notfallsituation würde ich (!) mich nur ungern auf eine blinkende LED verlassen. Was die Versicherung angeht, so deckt imho keine normale Auslandskrankenversicherung eine Rettungs- und Suchaktion ab, sondern "normale" Sachen wie Krankenwagen, Arztbesuch, Krankenhaus und ggfs. noch die Rückreise. Es gibt wohl sonst noch eine Versicherung beim DAV, aber da weiß ich nicht genau welche Gebiete damit abgedeckt sind. Wenn Du Deine Touren vorrangig in Skandinavien machen solltest, kann sich auch mal ein Blick bei DNT oder STF lohnen, ob die Zusatzversicherungen anbieten (kann aber auch sein dass Rettungskosten dort ohnehin vom Staat übernommen werden). OT: Leihgeräte sind zur Hochsaison gerne auch mal vergriffen; v.a. wenn man den genauen Reisetermin nicht schon lange im voraus kennt.
  16. Fastpacking: Ausrüstung für HW1

    FrankyX reagierte auf basti78 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schönes Thema @Gump, ich hab mich mit dem Thema Fastpacking noch nicht so wirklich beschäftigt. Wenn ich alleine unterwegs bin, laufe ich öfter mal schöne teilabschnitte. Vor allem wenn es bergab geht, das ist für mich angehmer als diese zu gehen. Als Inspiration meine sul liste die ich dafür verwenden würde. Ich würde dir anstelle von einer Gore Regenjacke zu einer reinen Windjacke und einer reinen Regenjacke raten. Funktioniert beides als "spezialist" besser als dieser Membran-Kram. Verglichen mit meiner Kombination sparst du keine 20g, wirst mehr schwitzen als mit einer guten Windjacke und hast, wenn es mal kalt wird, nur eine Jacke ... ich aber zwei! Brauchst du für deinen geplanten Temperatur-Bereich wirklich Socken für die Nacht? Wofür ist die lange Tight gedacht? Fürs Camp oder wirklich fürs laufen? Ich benutze für beides lieber eine Windhose, wird beim laufen nur bei wirklich starkem wind gebraucht. In Pausen hält sie gut warm und ist nicht so "fummelig" anzuziehen wie ne Tight. Zum Schlafsetup wurde ja schon einiges gesagt ... Da hängt alles sehr von persöhnlichen Vorlieben und vom Geld das man ausgeben möchte ab.
  17. ASTA ultra mid tent

    zeank reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das Knot half inner passt ebenfalls. Vorne allerdings nicht auf die gleichen Heringe. Nu is aber schluss! VG. -Wilbo-
  18. Solarpanel

    wilbo reagierte auf Cephalotus für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Anbei eine IR- Elektrolumineszenzaufnahme des Lixanda Moduls. Das ist halt ganz typisch wenn die Chinesen ein billiges Modul mit Sunpowerzellen basteln, dann zerbröseln die die Zellen. Hier an den Ecken und vor allem dort wo der USB Anschluss sich befand. Man kann das Modul trotzdem verwenden, es ist halt schade. Mit bloßem Augen sind die Mikrorisse nicht erkennbar MfG
  19. Solarpanel

    zweirad reagierte auf kImperator für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ui, sehr cool zu sehen, dass es das Solar Panel mittlerweile in Deutschland zu erwerben gibt. Habe das vor einiger Zeit einmal als Import von AliExpress getestet https://worldwide-outdoor-experience.de/ausruestung/reviews/technik/solarpanel/a5-notebook-5w-solarpanel.html Bei Ali wurde es aber noch mit den realistischeren 5 Watt angegeben
  20. NeoAir im Zelt einrollen

    Ronsn reagierte auf Ben für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Primzipiell Gute Idee! Es ist so die Luma noch zusätzlich geschützt! Nur.....Wenn man die neoair im rahmenlosen Rucksack gefaltet gegen den rücken legen möchte - so wie ich- funktioniert das leider nicht! Lg
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