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dermuthige
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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 18.04.2024 in allen Bereichen
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Welche Heringe für Zpacks Plex Solo
Welche Heringe für Zpacks Plex Solo
Mia im Zelt und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
2 PunkteNein auch auf die kommt bei Wind ordentlich Zug. Da es hier auch nicht ums Duplex geht , OT: warum haben wir eigentlich keinen Smilie mit ausgestreckter Zunge ... Mich wundert es etwas, dass man es nicht einfach, statt lange Artikel zu lesen, ausprobiert bzw selber misst...OT: wobei der Artikel imho nicht schlecht ist, er viel schreibt, was mit meinen praktischen Erfahrungen / Messergebnissen uebereinstimmt, aber halt nicht alles, sonst waere es ja auch langweilig Neben viel praktischen Tourerfahrungen mit den heftigsten Heringsmischungen in den letzten Jahrzenten, fand ich vor allem auch Messtests sehr interessant, kann man doch wirklich fix selber machen, muss dafuer noch nicht mal durch die Gegend rennen... 1* leicht verdichteter nasser Sand (z.B. in Eimer, tiefer Spuelschuessel o.A.) 1* normaler Rasen (ist netter Heringsgrund wegen den vielen Wurzeln) Testheringe rein, kann man auch prima verschiedene Winkel ausprobieren usw Stueck Schnur dran, auch hier kann man wieder div Zugwinkel ausprobieren An die Schnur Zugwaage (z.B. feiner aufloesende Kofferwaage o.A.) Ziehen, Anzeige im Auge behalten, wenn der Hering raus fliegt, fertig Fazit - mal deutlich abgekuerzt ueber viele Jahre draussen mit zig Heringstypen und viele Messungen... - Mit 18 cm Marken-Y-Heringen ist man fuer alle Boeden, wo man keine Hilti zum Vorbohren braucht, am Universellsten geruestet - Je tiefer bzw kompletter der Hering im Boden sitzt, umso besser - Bei lockerem Sand erstmal etwas buddeln, in die feuchteren, komprimierten Schichten, evtl auch 2 ueberkreuz in 70-90" Winkel, jeweils symetrisch aus der "Senkrechten" raus, verwenden, dann auf Hinteren die Schnur - Winkel des Herings so, dass der Winkel zwischen Spannschnur und nach oben ueberstehendem Part des Herings etwas groesser als 90° Grad ist, damit bei Zug die Schnur nach unten an den Boden und nicht nach oben an den Heringskopf rutscht (das waere ein laengerer Krafthebel zum im Boden sitzenden Teil des Herings) - Heringe in festere Boeden nie eintreten sondern einschlagen (wo feste Boeden sind, findet man auch einen Stein o.A.) das erspart Einem die meisten krummen Heringe (fuer einen Nagel in nen Holzbrett, nehmt Ihr doch auch nen Hammer dversucht nicht ihn einzupressen ?)2 Punkte -
Welche Heringe für Zpacks Plex Solo
Welche Heringe für Zpacks Plex Solo
Dr_M_Akellos und ein anderer reagierte auf mmaddin für Beitrag im Thema
2 PunkteNicht speziell aufs Duplex bezogen, aber vielleicht hilft es ja trotzdem: Ich fand diesen Artikel bei slowhiking.com über Heringe (bzw. gleich die ganze Artikelserie) sehr interessant, schön gemacht und mit vielen Denkanstößen, um das m.E. unvermeidliche "es kommt drauf an" besser selbst einschätzen zu können.2 Punkte -
Kantabrisches Gebirge, Spanien
1 PunktDu kannst dir auch mal die Routenplanung von Caminaire / Sjeanmarc als Inspiration anschauen. Er hat letztes Jahr halb Spanien umrundet. Link auf seinen Blog mit Infos zum Abschnitt: https://caminaireinenglish.wordpress.com/vuelta-volta/cantabrian-mountains/1 Punkt
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Therm-a-Rest NeoAir Xtherm NXT (VS.) Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT
Therm-a-Rest NeoAir Xtherm NXT (VS.) Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT
bandit_bln reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema
1 Punkt@bandit_bln Das scheint korrekt zu sein, das die Uber aus dem Programm ist. Hatte vor ein paar Tagen auf der Thermrest Seite nach einer anderen Matte geschaut und dabei entdeckt, das sie dort nicht mehr angeboten wird! Scheiß Teil, das! Zu mindest meiner Meinung nach.1 Punkt -
Welche Heringe für Zpacks Plex Solo
Welche Heringe für Zpacks Plex Solo
mmaddin reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema
1 Punkt@Ragadabing Hab zwar kein ZPacks, hatte aber schon verschiedene andere Trekkingstock-Zelte in Benutzung. Sehr leichte Heringe haben für mich weniger gut funktioniert, schließlich ist das Zelt von den Heringen abhängig. In Norwegen hatte ich 6x goldene Eastons dabei und ein paar blaue Eastons sowie stabile Titannägel für härtere Böden. Die goldenen Eastons funktionierten prima, da die oberste Schicht dort manchmal locker ist. Nur einmal hat sich einer davon im Wind gelöst. Die Swiss Piranha RT90 taugen nur für weichere Böden wie z.B. im Wald oder auf einer Wiese. Da der Kopf schön flach ist, kann man sie gut mit Steinen beschweren. In härteren Böden verbiegen sie sehr schnell. Die dünneren Titanheringe (sowohl Titannägel als auch Shepard Hooks) verbiegen mir zu schnell. Die 5mm dicken (ca. 15g) haben sich dagegen als unkaputtbar erwiesen. Die kloppe ich bei härteren Böden einfach mit einem möglichst großen Stein in den Boden, da ich weiß, sie halten das aus. Diesen Artikel kann ich ebenfalls empfehlen!1 Punkt -
(Ultra-)leichter Rucksack für 7jährigen
OT: Jajaja mit Smiley heißt nicht „leck mich am Arsch“, sondern das erstes ja heißt, habe ich verstanden und zweites ja, ich habe keine Kinder, daher weiß ich gar nicht, wie groß die eigentlich sind und drittes ja heißt, das hier nicht zig Leute darauf eingehen müssen, wenn einer Blödsinn schreibt, wenn es schon mehrere vorher getan und ihn widerlegt haben. Extra große Blümchen in der Sprechblase!! Übrigens, JAJA, heißt „leck mich am A…“ Nicht JaJaJa!1 Punkt
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Tipps gegen den "Wolf"...
Tipps gegen den "Wolf"...
Dr_M_Akellos reagierte auf DerLandstreicher für Beitrag im Thema
1 PunktJa aber man plant doch nicht ne Tour extra täglich durch (meistens hässliche) Städte nur weil man evtl. eine Apotheke brauchen würde. Mich stört das ja sogar bei Radtouren, obwohl man da ja erheblich schneller durch ist als zu Fuss. Also besser alles mitnehmen. (kleine Tuben gelten ja noch als UL ;-)1 Punkt -
Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
Namie reagierte auf CommyTaldwell für Beitrag im Thema
1 PunktHallo zusammen, ich bin Max, 25 und wohne im Raum Bonn. Nach der Schule war ich 2016/17 für längere Zeit in Kanada und habe dort mit dem Northcoast-Trail auf Vancouver Island meine erste "richtige" Trekkingtour bestritten (selbstverständlich komplett unerfahren, solo, mit >25kg-Rucksack und ohne Satellitentelefon). Der Trail hat mir alles abverlangt; eine knappe Woche lang habe ich mich durch den borealen Regenwald geschlagen, zeitweilig dehydriert und das Bärenspray im Anschlag.. - kurzum es war grandios Seitdem verbringe ich meine Urlaube am liebsten Outdoor; sei es mit Trekking, Bergsteigen oder Klettern. Für die Zukunft stehen bei mir Weitwanderungen durch Skandinavien und alpine Klettertouren auf dem Plan. Wer ähnliches vorhat oder aus dem Raum Bonn kommt und sich austauschen möchte, kann mir gerne schreiben. Viele Grüße1 Punkt -
Handy und SIM-Karten für die USA
1 PunktIch würde es eher bezweifeln, da Google Fi laut Vertragsbedingungen nur für US Residents gedacht ist. Ohne amerikanische Adresse und Zahlungsmethode ist (zumindest war es bis vor kurzem) es gar nicht möglich, ein Abo abzuschließen.1 Punkt
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Vorstellungsthread
1 PunktHi Khyal Lieb von dir, dass du eine Art kleinen Neulings-Ratgeber geschrieben hast (für andere bestimmt hilfreich), aber ich weiß das alles eh schon. .... Seitdem lese ich auch hier im Forum mit uvm. Ich habe nur bislang selbst noch nicht so oft draußen geschlafen, aber an theoretischem Wissen mangelt es mir nicht. Habe auch schon Caperes XUL-Cook Kit nachgebastelt1 Punkt
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X-UL Kochsets
1 PunktAlle Achtung @kai! Inklusive Feuerzeug!1 Punkt
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X-UL Kochsets
1 PunktNachdem mich @Capere mit seinem Kochset und allgemein die UHU-Challange (unter hundert Gramm) motiviert haben, mein Kochset zu überdenken, freue ich mich jetzt, das Ergebnis zu teilen. Aus 133g wurden jetzt 90,3g. Und zusätzlich spare ich im Sinne von Multi-Use sogar nochmal 18,5g an meinen Zeltheringen, weil ich die Terra Nova 1g Heringe als Topf-Stand und für mein Zelt nutzen werde. Anfänglich wollte ich eine Titanstange von Amazon verwenden, jedoch haben die der Hitze nicht standgehalten. Mehr dazu in diesem Thread. Für den Packsack habe ich eine Tragetasche vom DM modifiziert, was ich in diesem Thread detailliert beschrieben habe. Als Löffel habe ich einen Bambuslöffel von Amazon gekürzt. Als er ankam musste ich ihn erstmal mit feinem Sandpapier abschleifen und mit Leinöl einölen. Aber jetzt ist er perfekt für mich. Wichtig war mit bei all dem, dass alles trotzdem in den kleinen neuen 450ml-Topf von Toaks rein passt. Das ist mir bis auf die Heringe gelungen. Die sind leider 1cm zu lang. Aber da sie auch Teil meines Zelt-Setups werden, möchte ich sie eigentlich auch gar nicht in meinem Topf haben. 😄 Danke nochmal an alle, die mich inspiriert und mir bei der Umsetzung (Thema verbogene Titanstangen) geholfen haben!1 Punkt
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Verbogene Titanstangen durch Esbit?
Verbogene Titanstangen durch Esbit?
Knight_Saber reagierte auf kai für Beitrag im Thema
1 PunktNachdem heute die bestellten Terra Nova Titan 1g Heringe ankamen, die übrigens 1,3g pro Stück wiegen, musste ich den Kocher direkt nochmal ausprobieren. Das Ergebnis: auch diese Heringe biegen sich ein kleines Bisschen in der Flamme. Aber sehr viel weniger, als die Stangen aus dem ursprünglichen Grade 2 Titan. Und da es Heringe sind, die sich im Boden vermutlich eh verbiegen werden, kann ich gut damit leben. Zumal ich jetzt im Sinne von Multi-Use vier meiner Swiss Piranha Heringe gegen diese austauschen kann und insgesamt sogar nochmal 18,5g spare. 😊 Dass die Heringe verbogen sind, sieht man an den oberen zwei. Der oberste ist noch original und der direkt anliegende, sowie der untere waren dem Feuer ausgesetzt. Eigentlich müssten die beiden oberen durchgehend anliegen, jedoch hat der untere eine leichte Wölbung nach unten.1 Punkt -
Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland
Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland
Elladolinchen reagierte auf bitblaster für Beitrag im Thema
1 PunktHallo, ich hab über die Jahre mehr als 200 legale Trekkingplätze in Deutschland zusammen gesammelt und nun endlich mal nach Bundesländern sortiert und mit Übersichtskarte in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Vielleicht hilft's dem ein oder anderen. Und vielleicht kennt der ein oder andere ja noch weitere legale Trekkingplätze, die in diese Liste gehören. https://happyhiker.de/trekkingplaetze-deutschland/ LG Stefan1 Punkt -
Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
6feet10 reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema
1 PunktFormen und Farben in Schnee und Eis haben mich endlos fasziniert ... ... und wir durften auch das ein oder andere Himmelsspektakel bewundern: Rundum, ein Träumchen! Die nächste große Tour geht trotzdem wieder in den Herbst, ich lieb die Farben der Landschaft zu sehr – und auch wenn es schön ist, über Flüsse und Seen abzukürzen, habe ich sie visuell doch vermisst.1 Punkt -
Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
LeeK reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema
1 PunktKungsleden im Schnee: Im März war ich auf einer STF-geführten Skitour von Abisko bis Nikkaluokta. Das erste Mal richtig im Winter unterwegs, daher mit Hütten und Guides. Eine liebe Gruppe, erste Erfahrungen mit Sturm und Whiteout, ganz viel tolles Wetter, Abfahrten und Schwünge üben während die anderen Pause machen, überall Weiß, faszinierende Formen im Schnee, und und und, toll toll toll! Ein paar Impressionen rund um die Reise. Und wie zu sehen: Mein selbstgebauter Rucki hat tolle Dienste geleistet und ich hatte meinen Spaß!1 Punkt -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
MadCyborg reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktEin blödes kleines Beispiel: Du hast eine etwas zu minimalistische Küche, um mehr als Kaffee zu kochen und Trekkingmahlzeiten zu rehydrieren und erwärmen. Für zusätzliche 100 g machst du sie in relativ dicht bewohnten Gegenden für Doseneintopf fit. Die Dosen kannst du ziemlich sicher an jedem Spätnachmittag kaufen und nur kurz im Rucksack transportieren. Dein BW steigt also um 100 g, aber dein Gesamtgewicht reduziert sich u.U. um zwei Kilo - zumindest, was den größten Teil des Tages betrifft. Dosen sind halt immer noch verbreiteter als einigermaßen vollwertige getrocknete Mahlzeiten, die du möglicherweise alle von Zuhause mitschleppen müsstest. Ich persönlich halte sie auch eher für eine Weile aus.1 Punkt -
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Ragadabing reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema
1 PunktEs ist mir, nun da ich weiß, das es sich um eine Winterwanderung in Skandinavien gehandelt hat, etwas verständlicher, das da jemand abgebrochen hat. Das ist ja schon etwas extremer, als wenn man im Winter durch Italien Wandert.1 Punkt -
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Ragadabing reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema
1 PunktIch würde mal davon ausgehen, dass hier das Problem begraben liegt. Der Plan, sich für eine Wandertour fit zu machen, ist in etwa so erfolgversprechend wie ein guter Neujahrsvorsatz. Es kann funktionieren, in der Regel wird aber dieser gemeine Störfaktor namens Alltag alles tun, um es zu verhindern. Ich plane deshalb gemeinsame Touren immer auf dem aktuell vorhandenen Fitness-Niveau und lasse dabei Raum, die Distanzen und/oder Höhenmeter noch hoch zu schrauben. Da fallen natürlich auch manche Touren erst mal durchs Raster, aber gerade in der Gruppe ist es eh nicht so extrem wichtig, die allergeilste Route runter zu spulen, so lange man gemeinsam Spaß hat.1 Punkt -
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Ragadabing reagierte auf badenser für Beitrag im Thema
1 PunktIch bin sehr viel mit meiner Freundin alpin unterwegs, ich bin schneller (bergauf), sie ist dafür ausdauernder und das gleicht sich meist aus wenn sie auf mich wartet, während meiner Pausen. Mit größeren Gruppen bin ich/wir auch schon im Mittelgebirge gewandert, aber da stand, wenn es keine DAV Touren waren, die gemeinsame Zeit im Vordergrund ( durchschnittlich ca 15km, 400 HM, in der ersten Pause gabs bereits Likörchen, Einkehr am Ende obligatorisch). Mit dem DAV sind die Gruppentouren schon sportlicher, in der Beschreibung wird bereits darauf hingewiesen welche Tagesleistung erwartet wird, eine Vortour zum Kennenlernen gemacht, und da ich keiner Gruppe zu Last fallen möchte, unterlasse ich Touren wo ich schon bei der Beschreibung erahnen kann das ich damit sicher an mein persönliches körperliches Limit komme (Gehzeiten > 8h, 2000 Hm). Mein Hobby soll ja auch Spaß machen und der Erholung von den Alltagsbelastungen dienen. Zur Not wird dann eben abgebrochen bzw der 'schwächere' Part zieht sich zurück. Das kann passieren, sollte vorher auch abgesprochen werden und ist keine Schande.1 Punkt -
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Ragadabing reagierte auf Ausgebuffte_Hund für Beitrag im Thema
1 PunktVielen Dank allen für die Rückmeldungen, da sind viele Denkanstöße dabei. Natürlich mache ich mich, das kam vielleicht in meiner Frage nicht ausreichend durch, keinesfalls von Schuld frei. Wünschenswert wäre auf jeden Fall eine gemeinsame Tour gewesen, insofern meine Hoffnung auf ein paar gute Erfahrungswerte und Ratschläge, wie ich hätte Planung und Vorbereitung anders angehen können, um das Erlebnis für alle zu verbessern. Die Rahmenbedingungen, einhergehend mit den zu erwartenden Schwierigkeiten, der Länge der Tagesetappen, Möglichkeiten zu Streckenanpassungen usw. wurden im Vorfeld gemeinsam diskutiert. Ein Teil dieser Diskussion war eindeutig die Notwendigkeit, sich körperlich auf die Tour vorzubereiten. Gemeinsame Übungstouren im Vorfeld waren, bedingt durch unterschiedliche Wohnorte, leider nicht möglich. Unabhängig davon waren wir bereits ein paar Mal gemeinsam unterwegs und sind uns unserer Unterschiede im Leistungsprofil bewusst - offenbar nur nicht genug. Hardangervidda, Wintertour Ich weiß nicht, ob du dich hier auf meinen ursprünglichen Beitrag beziehst - falls ja, sind das ein paar steile Annahmen. Um auf die letzte Frage einzugehen: die ganze Gruppe. Da liegt ja der Knackpunkt: es geht mir nicht darum, Schuld zuzuweisen, sondern innerhalb einer Gruppe (die in diesem Fall auch befreundet ist) konstruktive und positive Möglichkeiten zu finden, sich auf ein (hohes) Level zu ziehen.1 Punkt -
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Ragadabing reagierte auf Cephalotus für Beitrag im Thema
1 PunktWenn ich Touren gehe mache ich keinen Wettbewerb daraus. Wenn einer von dreien meint er müsste unbedingt voran laufen aus welchen seltsamen Gründen auch immer, dann ist das Ergebnis halt das, was Du jetzt hattest Was machst Du, wenn Du mal 'nen schlechten Tag hast, z.B. Krankheit, Soll man Dich dann zurück lassen, denn schließlich müssen die maximalen km geschrubbt werden? Das wär nicht meine Art, Urlaube zu verbringen. Da bei Euch 2 von 3 nach nur 2 Tagen abbrechen mussten war die Planung offenbar völliger Mist. Wer war dafür verantwortlich?1 Punkt -
Jordan Trail
Jordan Trail
Mia im Zelt reagierte auf Sjeanmarc für Beitrag im Thema
1 PunktIn addition to the previous messages, I hiked Jordan Trail mid February to mid March 2024. I updated information (GPS track, water, resupply) on my blog. Dogs : I found dogs less aggressive than in Balkans, Romania or Türkiye. They bark, approach but keep a certain distance, especially if you have stones in your hand (or if you pretend to have them). Water : I made my stages in order to sleep each night with water nearby. This significantly reduces the amount of water to carry but it led me to do some long stages. Since it wasn’t hot, I never carried more than 4 liters. Difficulties : The Jordan Trail is not an easy path. It is only marked in the north (near Israel, due to GPS jamming, it was even more difficult to follow the track). In the desert you have to carry enough water and sometimes you have to walk in the sand. The second part includes quite long sections in autonomy and there are daily elevation gains. Even the north has steep and challenging climbs. Jordan Trail / INT In fact, in September I took a plane ticket and I wanted to hike Israel National Trail and Palestinian Heritage Trail. I had to change my plan and finally I think Jordan Trail has a lot of assets: - it's easier to deal with water. I always slept in places with water. It seems more difficult without water caches on the INT - I saw pictures of INT when I prepared my hike but how can you compete with Wadi Rum or Petra? - the cost of living is cheaper in Jordan. You can find accommodation at interesting prices (half board at 30€) - the hospitality of Jordanians is incredible.1 Punkt -
Tipps gegen den "Wolf"...
1 PunktOT: … und nachts als Wärmekragen nutzen. Double-use.1 Punkt
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Via Alpina Rot (meine Erfahrungen - Vergleiche mit PCT etc.)
Via Alpina Rot (meine Erfahrungen - Vergleiche mit PCT etc.)
PhilippPhoenix reagierte auf Simon_ für Beitrag im Thema
1 PunktHallo zusammen! Bisher war ich nur lesend im Forum unterwegs, nun möchte ich gerne einen bekannten aber nicht sehr oft in seiner Gesamtheit begangenen Weg vorstellen: die rote Via Alpina. Dabei vergleiche ich sie mit anderen bekannten Trails (PCT, AT, CDT, TA). Letzten Sommer hatte ich die Gelegenheit, mir einige Monate frei zu nehmen und beschloss, nach 3,5 Jahren Pause, wieder einen langen Trail zu gehen. Da ich in weiter Ferne schon viel unterwegs gewesen war (PCTx2, ATx2, CDT, FT, AZT, LT, TA, INT ...), wollte ich endlich meine Heimat, die Alpen, einmal so richtig erleben. Die Entscheidung fiel dann auf die rote Via Alpina (alte Route, 2.632km). Anmerkung: seit heuer verläuft die rote Via Alpina offiziell ident mit der bisherigen grünen Via Alpina in gerader Linie durch die Schweiz, weshalb sie nun wesentlich kürzer ist. Das finde ich persönlich schade, denn die frühere längere Route entlang der italienisch-schweizerischen Grenze hat mir ausgezeichnet gefallen. Und DEN langen Weitwanderweg in den Alpen abzukürzen leuchtet mir als begeisterter Langstreckenwanderer nicht ein. Triest bis Monaco - 2.632 km - rund 150.000+ Hm Edit Khyal : Karte ohne Rechte entfernt, Simon_ Link mit Anleitung fuer rechtekonforme Karte geschickt, sollte er daraus eine Karte erstellen, bastel ich die gerne rein... Wegführung und -beschaffenheit Die Via Alpina ist eine Kombination aus alpinen Wanderwegen, Forststraßen und gelegentlich auch etwas Asphalt. Die Wanderwege sind im Vergleich zum PCT um einiges steiler und rauher (ausgewaschene Wege, Geröllfelder etc.), die An- und Abstiege im Vergleich zum AT meist deutlich länger. 1.500 Höhenmeter und mehr, am Stück, sind keine Seltenheit. Weil die alpinen Wanderwege körperlich so herausfordernd sind, stellte die gelegentliche Forststraße für mich eine willkommene Abwechslung dar. Der Anteil an Asphaltstraßen ist meiner Meinung nach gering. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich, allerdings gibt es keine richtigen Kletterpassagen. Versicherungen (Stahlseile, Leitern usw.) sind selten. Keine Bachüberquerungen wie am PCT oder TA und eigentlich niemals cross country wie am CDT. Mit der Routenführung war ich, für mich überraschend, sehr zufrieden! Nur selten hatte ich das Bedürfnis, eine höhere Alternative zu gehen. Gelegentlich war das in Frankreich der Fall, wo ich mir dann mittels Gaia-App jeweils eine höhere Variante gesucht habe. Timing Ich war vom 1. Juli bis 20. September unterwegs (81 Tage), konnte bei meinen Eltern einige Tage pausieren (die Via Alpina verläuft durch mein Heimatdorf in Vorarlberg) und hatte sonst keine Pausentage. Wer sich länger Zeit nehmen möchte, kann normalerweise bereits im Juni starten und bis in den Oktober hinein unterwegs sein, ohne mit größeren Schneemengen rechnen zu müssen. Gestartet bin ich in Triest, es spricht aber eigentlich nichts gegen einen Start in Monaco. Logistik Triest und Monaco (bzw. Nizza) sind mit Bahn und Fernbussen problemlos erreichbar. Die Verpflegung auf dem Weg ist überwiegend einfach. Ich musste nie Hitchhiken, konnte ca. zwei mal pro Woche in Supermärkten einkaufen und bei Bedarf auf Hütten essen. Manche der Lebensmittelgeschäfte waren allerdings sehr klein, hatten wenig Auswahl und waren teuer. Einen für mich problematischen Abschnitt gab es zum Abschluss nahe Monaco (Ceillac bis Garessio), wo ich für über 270 km keine Verpflegungsmöglichkeit finden konnte. Im September hatten auch viele Hütten bereits geschlossen und es waren teils große Höhenunterschiede zu bewältigen. Deshalb war erhöhtes Tempo und Rationieren angesagt. Weder Visum noch Flüge zu benötigen spielte bei meiner Entscheidung zur Via Alpina eine wesentliche Rolle. Camping/Übernachtung Um Kosten zu sparen habe ich Hütten, Pensionen und Hotels möglichst gemieden. Geeignete Plätze für mein Zelt bzw. fürs Cowboycamping zu finden hat mir, vor Allem anfangs, einigen Stress bereitet. Halbwegs ebene Plätze, die außer Sicht und geschützt vor Wind und Gewitter waren, gab es eher selten. Die rechtliche Lage bezüglich Campieren ist in den Alpen problematisch und von Land und Gebiet abhängig. Unwohl haben ich mich oft in Österreich und Deutschland gefühlt, ein besseres Gefühl hatte ich in Italien, Frankreich, der Schweiz und Slovenien. 7 x habe ich auf Hütten übernachtet, 2 x auf einem Campingplatz und 1 x in einer Pension. Highlights waren für mich die wenigen Nächte in Biwakschachteln (3), die ich immer für mich alleine hatte. Wer mit seinem Budget großzügiger ist, kann seine Wanderung natürlich wesentlich komfortabler gestalten und beinahe jede Nacht irgendwo unterkommen. Ein solcher Komfort ist auf den amerikanischen Trails natürlich nicht möglich, aber diese sind in Bezug auf wildes Campieren im Vergleich wesentlich attraktiver. Community Eine solche habe ich auf der Via Alpina nicht erlebt. Auf dem gesamten Weg habe ich nur drei Via Alpina Hiker getroffen, wobei zwei davon eigentlich Trailrunner waren. Alle drei waren aus Frankreich. Trail Magic ist meiner Erfahrung nach in den Alpen nicht zu erwarten, weshalb kleine Geschenke (wie z.B. die Einladung zu einer Tasse Kaffee) bei mir ein umso größeres Gefühl der Dankbarkeit ausgelöst haben. Man trifft auf der Via Alpina, je nach Gebiet und Saison, viele Tageswanderer. Die Hütten sind im Juli und August natürlich auch sehr populär. Ich bin jedoch selten mit anderen Wanderern ins Gespräch gekommen, da habe ich die Menschen in den USA viel offener und interessierter erlebt. Trotzdem waren die Menschen, insbesondere in Frankreich und Italien, sehr wohlwollend und freundlich. Wetter In den Alpen ist eigentlich auch im Sommer mit jedem Wetter zu rechnen. Schönwetterphasen hatte ich in der ersten Julihälfte und gute zwei Wochen im September. Ab der zweiten Julihälfte bis Ende August hatte ich häufig Regen, zwei mal Schnee und zeitweise täglich (vormittags, nachmittags und während der Nacht) Gewitter. Besonders die Gewittergefahr war stressbehaftet, weil auf der Via Alpina beinahe täglich hohe Pässe zu bewältigen sind. Wegen des Wetters habe ich nicht allzu oft hochalpin gezeltet, sondern meist geschützte Stellen unterhalb der Baumgrenze gesucht. Wildlife Von den tollen Begegnungen mit Wildtieren war ich überrascht. Gesehen habe ich einen Wolf, sehr viele Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere, Steinadler, einen Bartgeier und mehrere Kreuzottern. Somit ist die Via Alpina meiner Meinung nach in Bezug auf Wildlife mit dem PCT vergleichbar. Erwähnenswert sind auch die unzähligen Kühe, Schafe und Herdenschutzhunde. Von diesen ging meiner Erfahrung nach keine Gefahr aus, allerdings hatte ich kurz vor Monaco einige nervenaufreibende Begegnungen mit freilaufenden Hunden in Ortschaften. Mücken waren kaum vorhanden, dafür in Slovenien und Teilen Österreichs sehr viele Zecken. Landschaft Zwar sind die landschaftliche Gegensätze auf der Via Alpina bei Weitem nicht so groß wie auf dem PCT oder CDT (Wüsten, Hochgebirge, ...), die Alpen sind aber trotzdem sehr vielfältig. Und trotz der gelegentlichen wenig attraktiven Abschnitte durch besiedelte Gebiete war für mich die Dichte an hochalpinen Highlights herausragend. Auf keinem meiner bisherigen Wege habe ich, aus meiner Sicht, so viele schöne Landschaftsfotos gemacht, und das obwohl die Via Alpina um einiges kürzer ist als beispielsweise die Triple Crown Trails es sind. Gear Meine Ausrüstung war sehr ähnlich jener vom PCT, AT, CDT oder TA und bereits gebraucht. Mein Baseweight lag bei 3,8 kg. Zelt: SMD Gatewood Cape Bivy: AS Tucas Matte: Thermarest Zlite (gekürzt) Schlafsack: WM Ultralight 20 degree (zu einem Quilt umgenäht) Navigation: Gaia-App mit gpx-Track von der Via Alpina Homepage Schuhe: Altra Lonepeak und Timp (3 Paar) Microspikes und Wasserfilter hatte ich nur Anfangs dabei, wobei ein Filter auch später manchmal hilfreich gewesen wäre. Es ging aber auch ohne. 2 Liter Wasserkapazität haben mir gereicht. Kosten Unter 2.000 € (ohne Ausrüstung/Bekleidung/Schuhe), wobei das nur mit Sparsamkeit und Disziplin möglich war. Kaum Übernachtungen auf Hütten und nur gelegentlich ein Essen auf einer Hütte oder in einem Restaurant. Wer es komfortabler möchte kann sicherlich ohne Probleme auf Ausgaben jenseits der 5.000 € kommen. Fazit Wer sich körperlich fordern möchte, spektakuläre Landschaften liebt und eine große Portion Gelassenheit mit sich bringt, findet in der Via Alpina eine fantastische Alternative zu den bekannteren langen Trails in den USA und Neuseeland. Mir persönlich ist die Via Alpina sehr ans Herz gewachsen! Hier noch einige Eindrücke: Triglav Nationalpark Triglav Nationalpark Karnischer Höhenweg Karnischer Höhenweg Drei Zinnen Parco Nationale Dolomiti d'Ampezzo Allgäuer Hochalpen Allgäuer Hochalpen Rätikon Silvretta Ortlergruppe Bivacco Strambini Piz Bernina Aufziehendes Gewitter in Graubünden Kurz vor Riale, wo die blaue Via Alpina beginnt/endet Aletschgletscher Steinböcke und ein drohendes Gewitter Neuschnee nahe Chamonix SMD Gatewood Cape in den Italienischen Alpen Verfallene Hütte in den Französischen Alpen Parc National de Vanoise Parc National de Vanoise In den Französischen Alpen Parco Naturale Alpi Marittime Wenige Tage vor Monaco1 Punkt -
Wutachschlucht/Schluchtensteig
1 PunktBin schon wieder da, ging schnell Ursprünglich wollte ich ja den kompletten Schluchtensteig von Stühlingen bis nach Wehr laufen, in fünf Tagen. Warum ich es nicht getan habe, und was ich dort erlebt habe sei hier kurz umrissen: Am Mittwoch morgen ging's endlich los. Noch schnell die Karre geparkt, und zwischen Wanderstiefeln und Turnschuhen zugunsten der flotten Flitzer entschieden. Schließlich sind wir hier ja ultralight unterwegs . Appropós Gewicht: Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen ein kurzer Abriss der Packliste: Huckepäckchen, Contrail, NeoAir short, V.I.B. 250, fast keine Wechselklamotten, Schirm, Regenhose, Windshirt Das war's schon im Groben, Summa sumarum etwa 3,5kg zzgl. Verbrauch. Und der Verbrauch hatte es in sich! Futter und Wasser für 5 Tage hoben das Gesamtgewicht auf fast 8kg! Vollkommen sinnfrei wie sich noch herausstellen sollte. Um neun ging's dann wie gesagt endlich los. Zunächst führte der Weg die Wutach entlang teils über Fahrwege, teils über einen sehr schmalen Pfad direkt am Ufer entlang. Das war zur Einstimmung gerade richtig. Schnell war Weizen erreicht. Dort hält die sog. "Sauschwänzlesbahn". Eine Fahrt damit soll sehr empfehlenswert sein, nur hatte ich keine Lust über eine Stunde auf den Museumszug zu warten. Also weiter per pedes den Schluchtensteig entlang. Über schmale Pfade immer berauf und bergab durch den Wald - echt super! Mitten im Wald bietet sich dann die Möglichkeit den Weg abzukürzen und dem Lauf der Wutach weiter zu folgen. Die offizielle Wegführung sieht aber einen Weg über den Buchberg nach Blumberg vor. Ich überlegte lange und entschloss mich der offiziellen Wegführung zu folgen. Ich will es jetzt mal so ausdrücken: eine Scheißidee! Nicht nur dass der Berg echt steil ist, weitgehend über dröge Felder führt, die Mittaghitze mich durchgeröstet hat und dass meine Wasserflasche leer war - nein, es gibt auch nichts zu sehen Einzig die Wasserfälle hinter Blumberg machen einen Teil, wohlgemerkt nur einen Teil(!), der Anstrengungen wieder wett. In Blumberg angekommen nahm die freundliche Bäckereifachverkäuferin meine Bestellung entgegen: Drei Flaschen Eistee, eine Flasche MezzoMix und ein belegtes Brötchen. Die Flaschen waren nach zwei Minuten alle leer! Weiter führte der Weg durch kleine Dörfer und durch eine echt sehenwerte Landschaft zur Wutachmühle, dem Einstieg in die Wutachschlucht. Es war mittlerweile vier Uhr und ich konnte mich nicht so recht entscheiden, ob ich die Schlucht heute noch komplett mitnehmen wollte. Ich entschied mich für einen Campingplatz im nahegelegenen Ort und, faul wie ich nach der Erfahrung der Vormittags geworden war, nahm ich für die 1,5km den Bus . Im Ort angekommen musste ich feststellen, dass der CP leider geschlossen worden war. Den Vorschlag eines Einheimischen im gegenüber liegenden Gasthof ein Zimmer zu nehmen lehnte ich aus zwei Gründen ab: 1. Hatte ich das Zelt nicht umsonst mitgenommen, 2. Stank (!) es übelst nach Silage. Kommentar der Wirtin: "Stellen Sie sich nicht so an, was glauben Sie wie das riecht wenn die Silage richtig sauer geworden ist..." Ein paar Minuten später hatte ich die besagten 1,5km bergab wieder hinter mich gebracht und gönnte mir an der Wutachmühle ein (Achtung Matthias!) Schnitzel! Und weil die Gesellschaft gerade so nett war noch drei Weissbier dazu - schließlich hab' ich ja Urlaub Gegen sechs bin ich dann doch weitergegangen und fand in der Wutachschlucht an der Schurhammerhütte ein passendes Fleckchen für das Contrail. Ruckzuck aufgebaut, Tüte rein, Abendessen. Abendessen?! der Typ hatte doch gerade ein Schnitzel!!!! Stimmt, aber die Trekkingmahlzeiten beanspruchen doch sehr viel Platz im Pack, weswegen die sperrigste Packung weichen musste Hier aus aktuellem Anlass ein kurzer Einschub: Was passiert, wenn man in einer Schlucht, neben einem Fluss, bei Windstille im Zelt übernachtet? Richtig! Kondens! Und das nicht zu knappp. De facto waren sowohl Contrail als auch Yeti klamm bevor ich zu Bett gegangen bin. War's ein Problem? Kam es überraschend? Konnte ich etwas dagegen tun? 3x Nö! Die Nacht war warm und erhohlsam. Einzig der Sonnenbrand an den Rückseiten beider Oberarme (fiese Stelle!) war beim umdrehen echt unangenehm. Die Schlucht war still und gehörte mir allein! Seit halb acht am Vorabend hatte ich niemanden mehr gesehen. Also trödelte ich, ganz entgegen meiner sonstigen Art, gemütlich in den Tag hinein. Nach zwei Tassen Kaffee und einem Schokomüsli ging's dann weiter. Noch immer war außer mir kein Mensch in der Schlucht. Da trifft man dann auch mal einen Fuchs, der es aber plötzlich sehr eilig hatte So eine menschenleere Schlucht ist schon sehr beeindruckend! Ich genoss jeden Schritt - bis zu dem bei dem auf einem nassen Stein ausrutschte und schmerzhaft mit dem Knie aufschug. Nur die rudimentäre Wegumgrenzung in Gestalt eines dicken Astes, an dem ich mich gerade noch so festhalten konnte, verhinderte meinen Freiflug in die einige Meter tiefer fließende Wutach! Da sieht man die Menschenleere der Schlucht plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel... Passiert war nichts, nur das Knie schmerzte - vom Schreck mal ganz abgesehen. An der Schattenmühle, dem Ende der Wutachschlucht, traf ich dann auch wieder andere Wanderer: Alle 65+ (wer hat an einem Donnerstag Morgen auch sonst Zeit zu wandern? Die schauten nicht schlecht als ich da angelaufen kam . Dennoch entschloss ich mich dazu es gut sein zu lassen. Der Muskelkater vom Vortag und das Knie machten das gehen bisweilen recht schmerzhaft. Ich stieg die Lothenbachklamm hinauf zur Bushaltestelle und fuhr nach Bonndorf. Dort nutze ich die Stunde Wartezeit auf den Bus nach Stühlingen zu einem zweiten Frühstück: Spiegeleier mit Speck, dazu warmen (!) Kartoffelsalat. Es muss ja nicht immer Schnitzel sein Fazit: Dies war die erste Tour mit dem Huckepäckchen, obwohl es ja schon länger im Schrank lag. Volumen und Tragekomfort sind prima. Dennoch denke ich über eine Custom-Version nach (Andi, Labu aufgepasst!). Die Turnschuhe waren von der Sohle her zu weich und zu rutschig. Sie wurden bereits zu "Rasenmähen-Tretern" degradiert. Das Schuhproblem geht also auch bei mir weiter. Ich hatte viel zu viel Futter dabei! 4x Frühstück, 5 Hauptmahlzeiten und Snacks für volle fünf Tage. Die Hälfte hätte wahrscheinlich gereicht. Man kommt ja doch immer wieder irgendwo (nicht) vorbei Und nochwas: Das war der letzte "Qualitätswanderweg" den ich mir angetan habe! Die Wegführung scheint doch (verständlicherweise) oft an den wirtschaftlichen Interessen an- und umliegender Gemeinden orientiert zu sein. Das nächste Mal besorge ich mir eine ordentliche 1:50.000 Karte, und laufe nicht nach den von den "Designern" des Weges herausgegebenen Unterlagen. Wieder was gelernt Dennoch: Vielen Dank @crelm für die Karte! Was die Kleidung angeht: Mit kurzen Hosen zu laufen (wie diesmal) ist nicht unangenehm, dennoch nerven Mücken und Brennnesseln so sehr, dass es das nächste mal wieder eine Hose mit langen Beinen wird. Gleiches gilt für das T-Shirt. Ein dünnes Hemd hält Mücken und Sonne auf Abstand. Meine Digicam ist Mist, ich denke die verschenke ich gegen Portokosten. Und noch was: Ich muss mehr Sport machen! Höhenmeter sind sonst echt die Pest! Alles in Allem war es eine kurze aber schöne Tour. Hoffentlich finde ich dieses Jahr noch mehr Zeit für ein paar kleine "Overnighter". OT: Und wenn mir jetzt noch jemand erklärt wie man in diesen Beitrag Bilder einbindet, dann gibt's auch welche1 Punkt