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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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Alle erstellten Inhalte von martinfarrent

  1. Das ist doch eigentlich klar... dass der 'Typ Optimist' nicht nur eine vereinzelte Entscheidung optimistisch fällt.
  2. Nun ja... ich finde diese Einstellung aus zwei Gründen problematisch. Erstens: Dieses Forum ist ausdrücklich nur hauptsächlich und nicht ausschließlich für Wanderer da. Zweitens: Du setzt das Wort 'klassisch' u.a. ein, um gewisse alpine Wandervorhaben ein bisschen auszugrenzen. Diese scheinen aber recht beliebt zu sein, oder?
  3. Ganz ehrlich? Eigentlich bin ich schon froh, dass er so spät erst abglitt. Aber nur in einem allgemeinen Thread lässt sich über Grundeinstellungen diskutieren, was hier ja teilweise geschehen ist. Und wenn es zwischendurch um konkrete Beispiele ging, dann lassen sie sich doch mühelos im Kopf des Lesers übertragen, oder? (Steigeisen = Feststoff(schwimm-)weste = Bike-Protektorrucksack usw..) Es ging mir um das geschriebene Wort, um die Beschreibung dessen, was man getan hat oder vorhat - insbesondere hier im Forum. OT: Ich glaube, darüber beschwert sich keiner. Anstoß wurde an eine gewisse Torpedierung des Threads genommen - die (wohlgemerkt!) bereits vor den Kommentaren von @ChrisS einsetzte.
  4. Ich dachte auch an so etwas:
  5. Ich finde sie zumindest von April bis Oktober in Deutschland wärmetechnisch okay... also die meiste Zeit. Ihre Anfälligkeit habe ich bislang nicht selber erlebt. Aber ich habe sie auch erst < 20mal eingesetzt. Eine gewisse Empfindlichkeit relativ zur XLite (die ich seit Jahren als ziemlich zuverlässig empfinde) leuchtet allerdings ein. Hinweis: Ich benutze unterm Zelt immer Tyvek... ohne Zeltboden aber nur Tyvek. Für mich (62) ist die Gewichtseinsparung XLite vs Uberlite nicht entscheidend. Vielmehr habe ich die ca. 100 g Einsparung in der Größe Regular gleich wieder investiert, um die Uberlite gewichtsneutral in L zu nutzen. Das danken mir meine Knochen (was aber nicht so sein muss: Bei manchen Leuten kann im Gegenteil eine härtere Matte auch die orthopädische Lösung sein.).
  6. Nun ja, eigentlich reden wir über Sicherheit bei allen in diesem Forum besprochenen UL-Aktivitäten. Ich versuch mal, einen Wiedereinstieg an (m.E. eigentlich schon kurz hinter) der thematischen Abbruchkante anzubieten:
  7. Das ist vielleicht ein springender Punkt - die (m.E. falsche, aber in vielen Köpfen bestehende) Zuordnung der Sicherheit zur UH-Kultur. Da werden Themen miteinander verwoben, die nicht zwingend zueinander gehören. Anderweitig und ganz früher zum Beispiel: lange Haare und Kiffen. Dabei steht zumindest hier auf der Site im Glossar (ich wiederhole):
  8. ... was mir noch einfällt: Es könnte ja sein, dass sie teilweise Recht haben (nur nicht damit, dass Drehung die einzige energiefressende Variable ist). Aber ohne Vergleichswert - Festrumpfkajak - sind Prozentangaben völlig uninteressant. Dieser Vergleichswert wird im Text nicht genannt. Die Suggestion (Kajak = 100%) schwebt einfach unausgesprochen nur im Raum.
  9. Die Bewertungen für die Anfibio-Finne auf Zahmwasser finde ich diesbezüglich interessant. Vier von fünf gehen ein bisschen ins Detail. Zwei davon lassen die beworbenen Attribute Tempo und Spurtreue (beim Paddeln selbst) völlig außen vor. Sie finden es nur toll, dass sich das Boot beim Fotografieren nicht mehr so schnell dreht.
  10. OT: Ist schon rund einen Tag oder länger her. Da haben Leute de facto begonnen, das Thema in Gänze zu verwerfen (die Späße von @ChrisS verstehe aber zumindest ich als kritische Reaktion auf die Sicherheitsagnostiker).
  11. Die kurze gibt es nicht mal separat zu kaufen! Nur die etwas längere Anfibio-Finne wird angeboten. Das erfuhr ich soeben bei einem Telefonat mit dem Packraftingstore. Dabei erklärte man mir auch, dass die Finne nur für manche Wildwasserarten Sinn macht (und für WW mit viel Bodenberührungspotenzial sowieso nicht). Das heißt also wohl, das ich bei einer mir unbekannten Strecke von 20 km, wo ich mit ganz unterschiedlichen WW-Verhältnissen rechnen muss, eh keine Finne montieren sollte (was ich ja ohnehin nicht gemacht hätte). Meine Interpretation der Chose somit: Die 'Wildwasserfinne' ist eher was fürs anspruchsvolle Spielen an ganz bestimmten Stellen. Da bin ich eher außen vor. Die längere Anfibio Finne könnte Sinn machen, wenn man bspw. mal auf der Lahn oder einem See fahren will... was mir mit meiner Frau zusammen auch passieren könnte. Der passende Beschlag ist ja an meinen Booten schon dran.
  12. Vorab: Ich bin ja nicht doof. Ich verstehe schon, warum man sich in langen, tiefen Zahmwasserpassagen eine abnehmbare Finne ans Wildwasserboot montieren möchte... Aber nunmehr scheint der Packraftingstore zu empfehlen, sie auch beim eigentlichen Wildwasserfahren anzubringen. Siehe den 'Exkurs Finne im Wildwasser' auf dieser Seite: https://www.packrafting-store.de/Packrafts/MRS-Packrafts/MRS-Alligator-SB::961.html Geschenkt: In manchen Passagen (sprich: Sekunden) mag man sich die entsprechende Charakterveränderung des Boots kurz mal wünschen. Aber in mindestens dreimal so vielen würde ich sie doch verfluchen, denke ich. Oder übersehe ich hier etwas?
  13. OT: Lass mich tippen... dem hast du als ausländischer Gastexperte ja wohl den Stinkefinger gezeigt, oder?
  14. OT: Ich will hier ja nicht mitten in einer Diskussion, an der ich rege teilnehme, plötzlich den Mod raushängen lassen, aber mein Hinweis auf deinen Seitenhieb (gegen political correctness) ist eigentlich nicht nur meine Meinung, sondern Forumsregel... Politik bleibt hier normalerweise außen vor.
  15. Ich finde es eher im mittleren Herbst und bei recht gutem Wetter angebracht, wenn auch (hoffentlich... eigentlich habe ich keine Ahnung) die meisten Zecken schon schlafen und nicht drunter her kriechen. Und wenn ich den Badewannenboden sowieso nicht brauche. Und da ich sowieso mit Zeltunterlage losziehe, wird das Gewicht dann enorm gesenkt.
  16. Wobei... Inner? Ich weiß, ich erwähne das STS-Teil auch selbst nicht selten. Aber zum richtigen Inner fehlt da m.E. der Badewannenboden... ur-eigentlich auch die feste Verbindung zwischen Boden und Netz. OT: Okay, wenn in der Gefriertruhe noch Erbsen wären, könnte ich auch diese zählen...
  17. Spendier dem Teil doch wenigstens ein Inner, wenn du es schon zum Zelt erklärst (was in der betürten Version ja nahe liegt): Ein STS Nano Pyramid schlägt da mit satten 82 g zu Buche und befördert es in Richtung Untragbarkeit.
  18. OT: Wir hatten hier mal einen aktiven User, dessen Fokus auf Zahmwasser und flottes Vorankommen lag. Aber tendenziell zieht es die meisten Packrafter irgendwann zum Wildwasser, so mein Empfinden, und der mehrtägige Tourengedanke (erst recht der Schwerpunkt auf Hybridtouren mit Wanderanteilen) geht ein bisschen unter. Die Gründe für diese Entwicklung zu erläutern, ginge hier zu weit, aber ich gestehe, inzwischen auch selber eher zur beschriebenen WW-Gruppe zu zählen. Gleichwohl sähe ich gern eine stärkere Repräsentanz der reinen Tourenpaddler und freue mich auf @Mils Bericht.
  19. Passt ja... zumindest zu dir. ... und mein Slingfin Portal 2 könnte ja manchmal ein Hilleberg Staika sein (den habe ich zwar noch nie vermisst, doch in der Fantasie lässt sich so Einiges erleben); ... und meine DCF-Haven-Kombi wäre doch zuweilen besser ein standfesteres Duplex (das aber weder ganz so luftig sein dürfte, noch ohne Inner verwendbar, dafür noch teurer); ... und mein Lunar Solo aus Silnylon könnte ja einem teuren Plex Solo (leichter, stabiler... ) völlig unterlegen sein (aber vom Packmaß her ganz und gar nicht). Man erkennt unschwer: Der vorhandene Mumpitz kann mitnichten ersetzt und... ... gerade noch finanziell verargumentierbar entsorgt werden. Nee, der wird ja noch gebraucht und bedarf der Ergänzung!!! Dabei (erneut aufgegriffen)... Genau! Wie viele sind es eigentlich? Und habe ich überhaupt irgendein Anwendungsvorhaben, das nicht zumindest ziemlich erträglich mit einem meiner derzeit drei Zelte realisierbar wäre? Und (ich schweife mal trotzdem wieder aus ): Wer stinkreich oder einfach nur verschwenderisch ist, läuft Gefahr, sich Dinge zu kaufen, die er oder sie niemals richtig verstehen wird, weil es in der Gesamtheit einfach zu viele Dinge für den eigenen Kopf und das Zeitbudget werden. OT: Ich habe zum Beispiel mehr nordische als alpine Ski und Skischuhe, obwohl ich ein guter alpiner Skifahrer bin und hundsmiserabel auf nordischen Ski stehe. Das kam durch die Schließung der Skigebiete im ersten Corona-Winter zustande - ein zur Überproduktion gewordener Bestand wurde zu Spottpreisen raus gehauen. Und nun? Theoretisch erfasse ich die Unterschiede zwischen meinen nordischen Ski schon. Aber im praktischen Verstehen (=Fahren) bleibe ich eine Vollniete!
  20. Wieso nicht wenigstens sprachlich kenntlich machen? Das kostet doch nur Sekunden. OT: Das widerspricht ganz allgemein meinem Solidaritätsempfinden. Und Seitenhiebe auf 'political correctness' gehören hier m.E. nicht hin.
  21. Plex Solo oder Altaplex könnten ja eine ideale Wahl als einziges Zelt für Leute sein, die immer nur allein übernachten und Breitbandigkeit suchen. Trotz des hohen Preises sind sie auch deutlich billiger als manches kleine Zeltarsenal, das viele von uns im Schrank haben. Allein: Wetten, dass auch Altaplex-Besitzer manchmal davon träumen, es luftiger, noch leichter (Pocket Tarp oder weglassbares Innenzelt) oder noch stabiler zu haben. Die Gedanken landen gern in den Bereichen über, unter und zwischen der/den im Schrank vorhandenen Lösung(en). Diese Tendenz muss man an irgendeinem vernünftigen Punkt einfach abschalten, wenn man nicht arm werden will.
  22. Ja und nein. Entschieden hat ja der Ausführende selbst, und eigentlich darf man von heutigen Menschen etwas mehr Medienkompetenz (Misstrauen) erwarten. Allein: Wir sehen ja auf vielen Gebieten, wie es um die Medienkompetenz bestellt ist. Vielleicht denke ich aus Erfahrung zu journalistisch, aber ich sehe im Schreiben und Veröffentlichen auch als Ruheständler noch immer eine Verantwortung - bis zu einem gewissen Grad auch gegenüber medien-inkompetenten Lesern. Ja, das Phänomen gibt es und wird häufig z.B. als Argument gegen Helme auf dem Stadtrad angeführt (m.E. in diesem Fall zu Unrecht). Man muss es - so man zum risikofreudigen Typ gehört - beim Handeln immer ein bisschen im Hinterkopf behalten... wozu sich manche sogar zwingen müssen. Aber da sind wir schon wieder bei der gesunden Selbsteinschätzung. Sie umfasst eben auch eine realistische Einschätzung der eigenen Tendenzen im Risikofall.
  23. Seid Ihr als Paddler im Zweier ein eingespieltes Duo? Wenn nicht, dann stellt Ihr aus meiner Erfahrung eine Kette dar, die schwächer als ihr schwächstes Glied ist. Auch daran solltet Ihr die Route ausrichten. Ja, so ungefähr... ein bisschen zahmer als das, was der/die Schwächere von euch für sich alleine könnte. Es sei denn (siehe oben), Ihr seid bereits ein starkes Team.
  24. In der Regel finde ich die echten Experten relativ sicherheitsbewusst - und ihre Ratschläge auch. Nur sind sie (und da unterscheidet sich UL Trekking ein bisschen vom Paddeln oder vom Bergsteigen) auch innerhalb der Szene nicht unbedingt prominent. Sie inmitten projektionsgesteuerter Theoretiker zu erkennen, fällt (z.B. insbesonderen Forumsneulingen hier) nicht immer leicht.
  25. Na, klar... und manchmal kommen auch neue durch Einsicht dazu. Heute trage ich auf dem MTB bei Bedarf einen Rucksack mit Rückenprotektor... und seitdem ich ihn habe, nehme ich ihn auch auf die Skipiste mit... also dahin, wo ich dereinst (wie alle Leute in meinem Alter) selbstredend sogar ohne Helm das Skifahren gelernt habe. ... also subjektiv. Das Zeug beruhigt dich, und die Aktivität macht dadurch einfach mehr Spaß. Ein paar diesbezügliche Marotten mit einem bisschen Mehrgewicht zu adressieren, scheint mir erst einmal ein guter Deal zu sein. Am Abbau der marottigsten Marotten kann man ja später noch arbeiten. Der Satz "Don't pack your fears!" ist sozusagen anti-subjektiv und anti-objektiv zugleich. Er erhebt (kennen wir das nicht aus manchen betrieblichen Workshops?) das subjektive Erleben zwar zum Maßstab für alles und schlägt dir vor, Lösungen vor allem in der eigenen Psyche zu suchen. Aber krass ausgedrückt: Er diktiert dir deine künftige Einstellung. Er respektiert weder deine vorhandene noch beschäftigt er sich mit der objektiven Situation... oder genauer: Letzteres tut er nur ganz oberflächlich und landet bei Sprüchen wie: "Einen Bären kannst du sowieso nicht erstechen, brauchst also kein Messer - nimm einfach eine Rasierklinge mit." Richtiger angewendet wäre der Fear-Satz einfach nur eine gute Provokation zum Nachdenken. Aber allzu oft werden nur feste Dogmen daraus abgeleitet, verbunden mit einer Art 'shaming effect'.. und so reist der Rezipient mit dem Poncho-Tarp in Norwegen.
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