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Ultraleicht Trekking

Anhalter

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Alle erstellten Inhalte von Anhalter

  1. Hier gibt es eine ganz brauchbare Beschreibung: https://hikingdude.com/hiking-styles.php Ich persönlich bin auch der Meinung, "Total Base Weight" ist sinvoller als "normales" BW. Ob ich jetzt was am Körper trage oder im Rucksack, den Muskeln und Gelenken ist das größtenteils egal (mit sicherheit aber nicht ganz, das ist meiner Meinung nach aber eher akademischer Natur). TW/TWW ist auch spannend, der Weihnachsspeck den ich dank Corona noch immer mit mir herumtrage ist vermutlich auch nicht besser als der "Rucksack aus gewachster Baumwolle mit solidem Tragegestell"
  2. finde LP fallen minimal kleiner aus. Aber keine Ahnung wie sich der 290 zum 295 verhält, Sprengung ist ja schonmal eine andere... Finde die Ferse sitzt schon gut, aber nicht dramatisch eng. Ebenso die Zehenbox, Platz ist da, aber bei Altra ist die definiv breiter.
  3. Bin auch ein großer Fan meiner Roclite G 290 (aus denen ich auch ca. 1000km herausbekomme) und verwende neuerdings parralel dazu den Lone Peak 4.5 der ähnlich gut sitzt.
  4. Das war eine wirklich spannende Lektüre, vielen Dank dafür. Ich hatte auf dem Frances folgendes System: verschiedene Zip-Beutel (Waschkram, Elektronik, Medikamente). Die ganz unten Badelatschen S2S Ultrasil Drysack für die Wäsche in der Mitte S2S Ultrasil Drysack für den Schlafsack oben drauf Ich behaupte nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss war, hat aber eigentlich gut funktioniert. Morgens: Aufstehen, Zähneputzen, Zip-Beutel in den Rucksack, Badelatschen in den Rucksack, Anziehen, Wäschebeutel in den Rucksack, Schlafsack einpacken und in den Rusack, los gehts. Abends: Schlafsack auf die Matratze werfen. Saubere Klamotten raussuchen. Badelatschen, Waschkram, Duschen, Waschen, fertig Die beiden Drysacks und den Rucksack hab ich meistens mit den Schnallen vom Rolltop einfach ans Fußende vom Bett gehängt, so kommen die nicht mit Boden und Bett in Berührung (Wanzengefahr) und sind jederzeit schnell greifbar. Regenzeug und eventuelle Isolation war in der Meshtasche, Snacks und Wasser an den Seiten bzw vorne. Ganz, ganz selten kam es mal vor, dass ich tagsüber was aus dem Rucksack gebraucht habe. Aber die paar Minuten machens jetzt auch nicht fett. Ein Nachteil hat das jedoch: Durch das Packen vom Schlafsack im Drysack steht dieser halt nicht zum "ausfüttern" vom Rucksack zur Verfügung. Dadurch dass bei mir alles recht komprimiert gepackt war hing mein Murmur dann recht unförmig an den Schultern was dem (eh schon überschaubaren) Komfort nicht zuträglich war
  5. Inov8 hat scheinbar auch bis Größe 50 im Programm. Die gibt es aber erst ab 4mm Sprengung (ich verwende den Roclite G 290 parallel zum Lone Peak 4.5). Das könnte für einen Einsteiger was sein. Jedoch: Ich habe damit auch schon Probleme an der Achillessehne gehabt. Das war zwar nach ein paar Tagen an denen ich es echt übertrieben habe, aber was ich sagen will, vorkommen kann es. Da hilft meines Erachtens auch nur regelmäßiges Training, ob jetzt auf dem Balanceboard oder beim Sport ist mMn egal. Und dafür sollte man auch viel Vorlaufzeit einplanen. Das ist ein Langzeitprojekt.
  6. OT: Wir sind hier im Marktplatz...
  7. Ich werfe auch nochmal die Fizan Compact ins Rennen. Funktionieren für mich bisher einwandfrei. 2 kleine Mängel habe ich aber: 1. Der Stock hat die "Grafik" über irgend ne Art Trägerfolie drauf. Am Übergang vom oberen zum mittleren Segment löst sich diese. Neben dem optischen Makel (mir wurst) ist das leider die Stelle, an der ich die Stöcke greife, wenn sie nicht im Einsatz sind und das fasst sich dann leicht komisch an. 2. Ich habe schon ein paar mal festgestellt, dass die Stöcke neigen, etwas kürzer zu werden. Ich vermute, das wird durch Temperaturschwankungen begünstigt. Ist aber noch nie zu einem spontanen Zusammenschieben gekommen, sondern nur 1-2cm und auch nur bei wirklich längerem Einsatz. Sag jetzt mal so 30km und mehr. Ansonsten bin ich damit sehr zufrieden und finde den Preis mehr als fair.
  8. Ich bin persönlich ein großer Fan von Ortovox. Ich finde die Qualität Top und die Sachen sehen meistens schick aus, sind bequem und machen was sie sollen. Kehrseite der Medallie ist der Preis, denn der ist stattlich. Zudem ist gerade im Bereich der Isolation meiner Meinung nach das Wärme/Gewicht Verhältnis bei anderen Sachen besser. Bedeutet jetzt nicht, dass das nicht durchaus funktionieren kann, aber man sollte dann schon wissen was einem wichtig ist. In deinem Fall würde ich also vielleicht erstmal woanders schauen. Grade am Anfang muss man ja erstmal viel probieren, und das bedeutet auch gerne mal, kaufen, zurückschicken oder gebraucht verkaufen. Da tut das mit günstigen Teilen halt erstmal nicht so weh... Warum schaust du nicht erstmal bei französischen Sportdiscounter? Die haben einige Sachen im Programm, die gut ins UL-Konzept passen. Insbesondere deren Waffelfleece wurde hier auch oft empfohlen (iirc MH500). Gibt auch einige Sachen aus Merino, die ich gar nicht so schlecht finde. beste Grüße
  9. Wie soll denn der Einsatzzweck genau aussehen? Du schreibst ja vom C.Norte und Cowboycamping. Möchtest du den ganzen Camino draußen schlafen? Oder nur im Notfall oder nur in "schönen" Nächten? Zumindest als Herbergsschlafsack würde ich einen "klassischen" verwenden, da ich beim Quilt doch zu viel Kontakt mit möglicherweise nicht so schicken Matratzen hätte.
  10. Das Verhältnis von Gewicht zu Volumen ist natürlich bei anderen Rucksäcken besser. Ich find das trotzdem angesichts der ganzen Optionen noch vertretbar, denn grade bei den kleinvolumigen Rucksäcken sind die gerne nicht so wirklich vorhanden. Und ich hab wirklich intensiv nach einem Rucksack 30L oder kleiner gesucht der das alles mitbringt... (ich weiß auch, dass ich da eher ein Nieschenproblem habe, müssen wir nicht ausdiskutieren ) Das mit 35% Baumwolle ist natürlich Mist und macht ihn denkbar ungeeignet. Schade.
  11. Decathlon hat einen neuen Rucksack im Programm. Mit angeblichen 900g meines Erachtens nicht so wirklich UL, aber 30L, 40€ und ein ganz gutes Set an Features (Rolltop, Frontmesh, Seitentaschen, viele Befestigungsmöglichkeiten). Auch wenn der (warum auch immer) fürs "Wüstentrekking" designt wurde, finde ich ihn, insbesonder in Anbetracht vom Preis, ganz spannend. https://www.decathlon.de/p/rucksack-wustentrekking-desert-500-mit-beluftung-und-sandschutz-30-l-beige/_/R-p-307738?mc=8572898&c=BRAUN
  12. So, jetzt bin ich vollends durcheinander Wie unterscheide ich denn jetzt das "wov" von einem "non-wov"? Die "Inhaltsangabe" (50D+1.43) liest sich ja bei RSBTR und Bonfus identisch.
  13. Wenn ich jetzt nach "dcf woven" suche, lande ich bei einem 3.5oz Material bei Extremtextil. Finde ich nun deswegen komisch, weil mir bei den meisten Rucksäcken immer nur 2.92 und 5 Unzen als Flächengewicht begegnet sind, was ja im Umkehrschluss bedeuten würde, dass die meisten DCF Rucksäcke aus non-woven DCF sind. edit: Und natürlich gleich ein Gegenbeispiel gefunden. Die Huckepacks sind wohl aus DCF woven. Die Verwirrung steigt...
  14. Ich habe gestern Abend nochmal einen Blick auf die Befestigung geworfen, aber nur flüchtig. Ich versuche das heute mal genauer anzuschauen. Es hatte aber den Anschein, dass an der Stelle, an der die Gurte ansetzen, 4 Lagen DCF übereinander sind. Jeweils umgeschlagen. Durch das Tape war das leider nicht so genau zu erkennen, aber wie gesagt, ich schau heut nochmal genauer. Ob und wie man das besser hätte lösen können kann ich persönlich (mangels entsprechendem Fachwissen) nicht einschätzen. Zum einen macht das Argument, dass man da hätte verstärken können aus meiner Sicht schon Sinn. An der Stelle hängt ja im Prinzip das ganze Gewicht und Bewegung ist auch noch im Material. Andererseits ist DCF ja nicht umsonst für seine Reißfestigkeit bekannt und wir sind hier ja durchaus im Bereich von SUL-Rucksäcken unterwegs, was meiner Meinung nach wieder dafür sprechen würde, dass eben nicht alles bombenfest gebaut werden muss. Aber klar, die Langzeiterfahrungen fehlen aktuell komplett. Ich vermute, außer einer Handvoll Leuten wird dank dem Lockdown keiner den Rucksack in den Händen gehabt haben, davon nochweniger (ich selbst ja auch nicht) schon ernsthaft damit unterwegs gewesen sein... Von daher bleib ich erstmal bei meiner Einschätzung, dass das Pack ganz ordentlich gebaut ist und hoffe, dass es mir nicht nach wenigen hundert km auseinanderfällt
  15. Es scheint sich nicht anders Lösen zu lassen, hier die Bilder nochmal hochgeladen. Seitliche Naht: Befestigung der Schultergurte:
  16. Da scheint was schiefgegangen zu sein, aber keine Ahnung was. Wenn ich auf den Textlink klicke, öffnet das Bild zwar, aber die Thumbnails scheinen weg zu sein. Beitrag editieren geht auch nicht mehr. Komisch. Ich muss mal für ne Stunde in den Garten und vielleicht hat sich der Fehler dann erledigt, sonst schau ich mir das mal genauer an.
  17. Sorry, noch nicht mit "realitätsnaher" Beladung getestet. Zwei könnte knapp werden, eine 1,5L geht auf jeden Fall Ich besitze bereits Schultergurttaschen von Treadlitegear, eine für ne Flasche, eine fürs Handy. Deswegen war mir die Daisychain wichtig. Und da hab ich Cyco2 und Cico wohl durcheinandergebracht. mea culpa.
  18. Hallo Zusammen, Da ich noch das Glück hatte mein Pack vor dem Lockdown zu erhalten, wurde ich von @cico gebeten das mal kurz vorzustellen. Erstmal eine Latte von Disclaimern: Ich habe das natürlich ganz regulär gekauft. Es ist mein erstes DCF-Pack. Ich hatte vor es auf meinem diesjährigen Jakobsweg zu verwenden und dank Lockdown ist das natürlich nicht möglich. Entsprechend wurde das Pack noch nicht in freier Wildbahn getestet. Dazu ist das noch mein erstes "Review" eines Rucksacks, von daher, wenn was fehlt oder unklar ist, einfach sagen. Erhältlich ist das Pack hier: https://bonfus.com/product/iterus-38l/ Den Rucksack gibts in X-Pac und DCF. Er kommt mit einem schmalen Hüftgurt, optional gibt es einen gepolsterten Hüftgurt, Hüftgurttaschen und Schultergurttaschen in den jeweiligen Materialien. Bei den DCF Versionen sind die Nähte getaped. Bestellt habe ich die Variante in DCF White, dazu den gepolsterten Hüftgurt und 2 Hüftgurttaschen. Laut meiner Küchenwaage wiegt der Rucksack "ohne alles" 243g, mit allen meinen Optionen 348g. Mein erster Eindruck von der Verarbeitung ist sehr gut. Ich habe ihn jetzt nicht mit der Lupe untersucht, aber das Tape scheint ordentlich auf den Nähten zu sitzen, die Nähte sind ziemlich sauber. Habe auch keinerlei Fäden, Schnipsel oder sonstige Unschönheiten finden können. Zwei Kleinigkeiten gibt es leider auch, die ich anders gemacht hätte: 1. Es ist keine Stockhalterung vorgesehen. Die weiß ich an meinem Murmur sehr zu schätzen. Somit müsste man die Stöcke in den Seitentaschen verstauen. 2. Es ist keine Mattenhalterung am Rücken vorgesehen. Ich denke, das könnte man eventuell hinbasteln in dem man ein Shock Cord an den Ösen für die Kompression bzw. den Hüftgurten befestigt. Wie das in der Praxis funktioniert kann ich mangels entsprechender Matte aber grade nicht testen. Ansonsten hat er eigentlich alles was ich mir von einem UL-Pack wünsche. Großes Frontmesh. Große Seitentaschen (mit Ablauflöchern). Kompression. Leicht gepolsterte Schultergurte mit Daisy. Und mit dem optionalen, gepolsterten Hüftgurt und den Taschen kann ich auch da einen Haken setzen. Dazu noch die vermutete Wetterfestigkeit dank DCF und getapte Nähte. Erstes Fazit also: Das Gesamtpaket scheint zu stimmen. (wie gesagt, Praxiserfahrung habe ich damit leider noch keine. Bei meinem Murmur sind mir einige Eigenheiten auch erst nach ein paar hundert Kilometern aufgefallen) Bilder (natürlich alle von mir): EDIT vom Mod: Da die Bilderlinks nicht funktionierten, wurden die Bilder noch einmal hochgeladen und befinden sich jetzt in einem Kommentar auf dieser Seite.
  19. Hut ab! Ich muss gestehen, bislang hatte ich mit dem Thema Gleitschirmfliegen noch gar keine Berührung... und dank deinem tollen Projekt schaue ich jetzt gerade wann die hiesige Schule wieder öffnet
  20. Bin ich voll bei dir. Mir ist das in Riga massiv aufgefallen, gefühlt alle 20m ein Mülleimer mit Ascher in der Stadt und dementsprechend Blitzesauber.
  21. Also jetzt rein persönlich, ich fände das durchaus schön, mehr legale Möglichkeiten zu haben in der Natur zu übernachten. Wegen mir muss das nicht gleich ein Jedermannsrecht sein, von mir aus auch gerne mit "Sachkundenachweis" oder einer "Permit" oder was weiß ich für Regularien. Momentan find ich es einfach Schade, dass die Möglichkeiten so beschränkt sind. Hier in der Region finde ich bislang nur Campingplätze oder könnte das eben illegal machen, was mir beides nicht sonderlich zusagt. Von daher wäre jeder Schritt in die Richtung für mich persönlich eine Verbesserung. Ich bin aber auch der Meinung, dass man sich im Falle der Lockerung genau überlegen muss, wie man das so gestaltet, dass nicht jeder Horst seinen Müll im Wald liegen lässt. Waren gestern auch ne kleine Runde um Bad Kösen unterwegs, und was da stellenweise an Müll um die (vollen) Eimer verteilt war, war auch ehrlich erschreckend. Und in so einer "Rentnerecke" kann man leider nichtmal die dummen Jugendlichen verantwortlich machen...
  22. Bin ja persönlich auch ein Freund von "so leicht wie möglich, so schwer wie nötig". An das mögliche taste ich mich zwar von oben ran, mit dem Roclite 290 komme ich aber sehr sehr gut zurecht und hab mitlerweile auch schon mein zweites Paar. Als nächstes getestet wird der Lone Peak 4.5. Jetzt nicht unbedingt wegen Gewicht, sondern wegen Zero-Drop und nochmal breiterer Zehenbox. Interessieren würden mich noch Barfußschuhe (Vapor Glove etc), und die werde ich dann auch mal testen. Erstmal nicht so hoch auf der Wunschliste stehen UL-Sandalen.
  23. Ist leider erstmal keine Option.
  24. Stehe vor einem ähnlichen Problem, aber eher im Bereich 15-20L. Nach meiner Recherche gefällt mir der Nine Trails von Patagonia ganz gut, gibt es auch als 28L. Alternativ kannst du dir den Zulu von Gregory anschauen, ist für mich leider vom Volumen zu groß, könnte für dich aber gut passen.
  25. Mal was anderes: Kann jemand eine möglichst kleine/leichte Powerbank empfehlen? Da mein Telefon schon ein bisschen betagter ist, leert sich der Akku in unregelmäßigen Abständen sehr schnell(weil irgendeine App nicht ordentlich schließt z.B.) und dann stehe ich irgendwo ohne Telefon in der Landschaft. Im Prinzip bräuchte ich nur was, dass den Akku so 30-40% voll macht, also quasi eine Notreserve. Aktuell verwende ich ein Werbegeschenk von der Krankenkasse, die Variante von Nitecore(?) mit der 18650 Zelle kenne ich, ist mir aber durch die offene Konstruktion zu heikel und bei Amazon findet man zwar ein paar in der Richtung, die sind aber gerne mit proprietärem Apple-Stecker und/oder haben eher so mittelprächtige Bewertungen.
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