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Ultraleicht Trekking

leichten "Kocher" / "Kochersetup"gesucht


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Wie immer geht die Suche weiter...

Gestartet bin ich mit einem Trangiaclone und war zufrieden. Jedoch wiegt das und vor allem der Spiritus,  Dann habe ich Vorteile beim Schraubkartuschenkocher gesehen. Aber auch hier ist das gewicht nicht ohne, auch mit 100g Kartusche. Nun liebäugel ich mit einem Hobo oder vergleichbarem. Wier wäre nur das Hobogewicht zu tragen, Brennstoff sollte vor Ort zu finden sein.

 

Da ich mich hier unter ULern bewege sind solche Gedanken sicher schon manigfach hin- und hergedacht worden sein.

 

Was sagt die Gemeinde dazu?

 

Grüße

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Was die Gemeinde sagt? Keene Ahnung. Da gehen die Meinungen auseinander. Manche kochen sogar einfach nicht! :shock:

Ich sage: Spiritus ist weiterhin ned so verkehrt. Entweder was selbstgebasteltest aus einer Dose (Katzenfutter, Bierdose, Red-Bull-Dose: da gibt es hier im MYOG-Bereich/YouTube (alcohol stove) genug Input. Aluminium-Folien-Windschutz drumrum und dann kommste mit deutlich weniger Gewicht als einem Trangia raus.

Die Idee eines Hobos ist schön—das mit Feuer im Wald allerdings meiner Meinung nach/ggf. ein wenig fragwürdig. Man mag darüber diskutieren ob nicht auch Esbit oder Spiritus Feuer ist, aber das bekommt man halt mit pusten aus—den Hobo nur damit an.

Ich fahr gerade sehr gut mit dem Traildesigns Caldera/Kojin + 700ml Toaks-Topf oder Gas im Winter. Esbit stinkt und Multifuel-Kocher sind im UL-Sinne eigentlich keine Anschaffung wert.

Olé!

Bearbeitet von waldgefrickel
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vor 14 Minuten schrieb sja:

Ich bin begeistert vom Stormin Stove System. Steht stabil, Flammen züngeln nicht raus..., schnell, verbraucht wenig Spiritus, aber ist wohl derzeit nicht erhältlich. Das entsprechend vergleichbare andere Modell (Caldera Cone) ist wohl nur in den USA erhältlich?

Ich hatte meinen Caldera vor ner Weile direkt importiert—wüsste jetzt auch keinen Shop in DE, der den auf Lager hat. Ist jetzt aber auch denke ich nicht so schwer was ähnliches selbst zu bauen. Hach—wenn ich nur nicht so faul wäre!
Stormin Stoves wäre die 'nähere' Alternative. Spritius hat (gemeinsam mit Esbit) meiner Meinung nach immer noch den Vorteil, dass man halt nur genausoviel mitnehmen kann, wie man benötigt. Nur n Kaffee am Morgen nach nem Overnighter? 15g höchstens. 3 Tage draussen und Couscous dabei: ~60g. Im Vergleich: Ne kleine Gaskartusche alleine wiegt ja schon ~100g, leer—ohne Treibstoff. Gas isses bei mir nur im Winter, oder wenns mit der besten Ehefrau der Welt rausgeht und es auch mal Bacon&Eggs zum Frühstück gibt :)

Bearbeitet von waldgefrickel
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Irgendwo gab es doch mal eine Tabelle, mit welchen Tourlängen welches Brennersystem das leichteste zum Tragen ist. Wenn ich mich recht entsinne war Spiritus für alles besser, bei dem man nicht die Kartusche überwiegend leer bekommt. Solche Rechnereien brauchen aber schon sehr viel Disziplin (jedes mal gleiche Kochzeiten einhalten) und Planung für eine Tour.

Für Spiritus hat waldgefrickel eigentlich schon das meiste gesagt. Alternativ zu den Dosen-Modellen gibt es von Toaks auch ein fertiges Modell, welches zwar etwas schwerer aber noch immer deutlich leichter als ein Trangia ist. Dazu dann noch einen leichten Windschutz/Topfhalter und man ein gut transportables Kochsystem.

Vom Hobo und ähnlichen halte ich wie waldgefrickel recht wenig. Manche Modelle mit mehr Schutz für die Umwelt sind idR schon wieder schwerer und generell würde ich sowas wohl nur sehr eingeschränkt im Wald verwenden wollen. Da ist mir das Risiko einfach zu groß. In manchen Jahreszeiten mag's gehen aber wenn ich mir im Sommer erstmal mein Brennmaterial zusammensuchen muss und dann damit herumlaufen muss um mir eine Stelle zu suchen, an der ich dann auch kochen möchte, wäre mir das zu nervig. Für mich würde eigentlich nur für overnighter, bei denen ich weiß, dass ich es angenehm nutzen kann, in Frage kommen.

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Hm,...ja, so richtig unzufrieden bin ich weder mit Gas noch mit Spiritus. Für Gas habe ich einen recht leichten 45g Brenner und in Richtung Spiritus habe ich auch einen Coladosenbrenner mit ca. 8g, alternativ zum Trangiaclon.

Ich denke es ist immer wieder die Suche nach dem Besseren und den Alternativen. Zudem mag ich (wie wohl viele hier) Feuer. Natürlich kann man das nicht überall und zu jeder Zeit nutzen (Brandgefahr). Aber vielleicht ergänzt ein "Hobo" die Ausrüstung um ein wertvolles Stück?

Vielleicht wirds auch ein Staubfänger?

Grüße

Bearbeitet von Jarod71
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Problem mit Hobos: für einen Wochenendausflug ist man mit Esbit/Alkohol leichter. Auf langen Touren geht es ohne Backup nicht, weil ich morgens nur schnell meinen Kaffee will und da nicht lange rumfummeln will. Außerdem braucht man was falls das Wetter gar all zu schlecht ist. Staubfänger ist er bei mir trotzdem nicht, weil ich ihn hin und wieder trotz allem mitnehmen, eben weil es einfach Spaß macht und man nicht immer gleich ein ganzes Lagerfeuer machen will. Oder kann. 

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@zeank Welchen Hobo nutzt Du? Hattest Du vor diesem schon andere und deren Nutzung verworfen?

Ich liebäugle mit dem "Walmeck- Leichter Titan Klapp Holzofen" gibts beim großen A aktuell für knapp 18 Euro. Gewicht liegt bai ca. 100g.

Ich denke wenn der funktioniert (also praktikable Größe zum befeuern) kann man da nicht so viel falsch machen.

 

Grüße

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Falls Selbstbauen auch eine Option ist gibt es Zen Stoves.

Da hat man z.B. die Möglichkeit mit einem Template einen leichten Cone, ähnlich den Stormin Modellen mit einem Skript selbst zu entwerfen. Habe ich jetzt zweimal selbst gemacht und das klappt ganz gut, wenn man es mal ausgedruckt hat. 

Weiterhin gibt es da auch die Option einen Hobo-Einsatz zu basteln, der genau in den Cone reinpasst. Den habe ich noch nicht getestet, aber vll wäre das ja eine Möglichkeit das Setup zu erweitern, wenn du dich in die passende Gegend aufmachst.

 

Hier ein Beispiel von meinem aktuellen Setup:1274338883_Cone600ml.thumb.jpg.fca3b6acd3de5573707e23cde98c343c.jpg

Gewichte:

Tasse + Deckel (600ml) =93g

Kocher (Alu-Schraubdose mit Glasfaser drin, für Spiritus) = 22g

Cone (0,1mm Rostfreier Federstahl) = 51g

Packsack = 21g

 

Gesamt also 187g. Da geht bestimmt nochwas (Packsack weg, leichtere Tasse?) aber momentan funktioniert es gut. 

500ml Wasser brauchen ca. 6min zum Kochen, das aber oben auf nem Berg bei Wind! Nicht das schnellste, aber man macht ja auch Urlaub und ist hoffentlich nicht im Stress....

Bearbeitet von H4nnes
Beispiel eingefügt
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Ich hab den FireFly UL von Qiwiz. Allerdings brauchte ich dann auch einen Topf mit größerem Durchmesser. Und dann sollte man an den Dreck denken, den man da macht. Kommen also ein Säckchen für den Topf und evtl ein Stück Stahlwolle dazu. Außerdem lege ich eine Aluschale unter für Glut und Asche. Alles in allem also ca 200g für das Setup inkl Topf. 
 

Vorher hatte ich einen Bushbuddy Vergaser. Da brauchte ich einen noch größeren Topf und landete bei ca 300g. Das war mir zu schwer. 

Bearbeitet von zeank
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