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Ultraleicht Trekking

Wallraff-Reportage zu Amazon....


khyal

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Auch wenn die TV-Serie im Gegensatz zu seinen frueheren Buechern fuer meinen Geschmack etwas reisserisch ist, ist es schon heftig, was er da an Ueberwachung und Druck / Ausnutzung von Mitarbeitern dokumentiert, denke ist fuer jeden interessant, der bei Amazon was mehr bestellt, um sich zumindest drueber klar zu sein, was er durch seine Kaufentscheidungen unterstuetzt...

Hier der RTL-Link zu einem Text darueber dort ist auch der Link zum Stream

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vor 34 Minuten schrieb khyal:

...der bei Amazon was mehr bestellt, um sich zumindest drueber klar zu sein, was er durch seine Kaufentscheidungen unterstuetzt...

z.b. auch sowas hier...

das traurige an dieser ganzen tech-konzern-geschichte, egal ob 4mazon, fratzenbuch, g00gle etc. pp... wenn ich mit menschen aus meinem umfeld drüber rede... die wissen das... es ist denen einfach scheissegal. hauptsache einfach & bequem, alles & sofort.

die machen sich auch keinen kopf darüber, wo das alles hinführt. 'hab ich kein problem mit, betrifft mich nicht' hör ich da immer. und wenn sie mit feiheitseinschränkungen konfrontiert sind, so wie jetzt zb grad dann heisst es: 'tja, ich hab das system nicht gemacht. und wenn man hier lebt, dann muss man das halt mitmachen. kannst ja nach afrika inne holzhütte ziehen. dann bist du nicht betroffen.' es wird immer verrückter. und das ist bei weitem noch nicht das ende der fahnenstange. die menschen werden noch sehr viel abgefahrenere dinge mitmachen.

aber es ist genau das. mit jeder nutzung, (kauf-)entscheidung dafür oder dagegen machst du das system.

Bearbeitet von ptrsns
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Da man immer alle Seiten beleuchten sollte:

Was gibt's gutes an Amazon? 

Ob man es glaubt oder nicht, ich kenne eine Person, welche absolut glücklich ist dort, im Lager, zu arbeiten. Er hat sich noch nie so wenig anstrengen müssen, um so viel Geld zu verdienen. 

Welche Unternehmen haben die gleiche bis ähnliche Mentalität? 

Ich denke (fast) alle, da nun mal unser wirtschafts System darauf baut, das derjenige am meisten belohnt wird, welcher die Natur und /oder die Arbeitskraft an besten ausbeuten kann. 

 

Gibt es (ähnliche) Unternehmen, welche einen Umgang der Würde mit seinen Arbeitskräften und der Natur pflegt? 

Mir fallen gerade leider keine ein. 

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vor einer Stunde schrieb fettewalze:

Über kurz oder lang werden die Menschen in Lagerhäusern größtenteils durch Ocado/AutoStore-Systeme ersetzt. Bis dahin müssen sich die Mitarbeiter organisieren und für ihr Recht kämpfen, v.a. streiken, sonst wird sich nie etwas ändern.

Welches Recht meinst du? 

Ich denke, das sich schon bei einer geringen Lohnsteigerung bei Lager Hilfs Arbeitern die Roboter zum Zuge kommen. 

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vor 28 Minuten schrieb zopiclon:

Welches Recht meinst du? 

Ich denke, das sich schon bei einer geringen Lohnsteigerung bei Lager Hilfs Arbeitern die Roboter zum Zuge kommen. 

Recht gibt es nur mit starken Gewerkschaften, hohen Mitgliederzahlen im Betrieb und engagierten Betriebsräten. 

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vor 4 Minuten schrieb dennisdraussen:

Recht gibt es nur mit starken Gewerkschaften, hohen Mitgliederzahlen im Betrieb und engagierten Betriebsräten. 

...was Amazon bisher sehr effektiv verhindert...Ausserdem seid Ihr alle polemisch: Die Mitarbeiter in den Werbespots sind doch total glücklich ?!:cool: Wären alle Arbeitsplätze so toll, ich würde glatt FDP wählen!!!:grin:

Bearbeitet von ChrisS
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Na ja, A..zon halt. Eigentlich dürfte es jeder/em mittlerwiese bewusst sein, dass dieser Konzern ganz sicher kein Heiliger ist, vor allem nicht für die Mitarbeiter, die die meiste (richtige) Arbeit stemmen dürfen. Vor allem, wenn das dann auch nochmal an andere Firmen und Unterfirmen und weitere Unterfirmen... ausgelagert wurde. Ich möchte auch sicher hier keine Diskussion vom Zaun brechen Marke "Waaas? du bestellt bei A..zon?". Wie gesagt, ich möchte wirklich keine Diskussion vom Zaun brechen, aber wenn man schon A..zon erwähnt... Ich schätze mal, beim Ali sind die Arbeits-/Lohnbedingungen nicht unbedingt angenehmer (ich habe dafür aber keine Quelle, reine Schätzung).

Ich würde auch lieber alles vor Ort kaufen, aber wenn der örtliche Händler schon nervös wird wenn man mit "Ultraleicht" oder zumindest "sehr leicht" beginnt, dann ist es eben manchmal notwendig, andere Quellen zu suchen. Das kann dann eben leider auch mal A..zon sein. Den Ali konnte ich aber bisher umgehen :grin:.

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vor 1 Minute schrieb FjellZeit:

 

Ich würde auch lieber alles vor Ort kaufen, aber wenn der örtliche Händler schon nervös wird wenn man mit "Ultraleicht" oder zumindest "sehr leicht" beginnt, dann ist es eben manchmal notwendig, andere Quellen zu suchen. Das kann dann eben leider auch mal A..zon sein. Den Ali konnte ich aber bisher umgehen :grin:.

Ok, aber dafür gibt es doch auch schon gute Online-Händler, die nix mit Amazon zu tun haben?!

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vor 1 Minute schrieb ChrisS:

was Amazon bisher sehr effektiv verhindert

bewegen diese sich damit im illegalen Bereich? Wird hier bemängelt, dass hier geltendes Recht genutzt wird? Sollte mna da nicht eher den Verursacher, die Machtelite und den Wähler dafür Vorhaltungen machen?

vor 3 Minuten schrieb ChrisS:

Die Mitarbeiter in den Werbespots sind doch total glücklich

Ich glaube tatsächlich, das die großen Probleme nicht bei den Amazon eigenen Mitarbeitern sind. das zeigt auch die Reportage: die Sub Unternehmer werden hier meist angeprangert - zurecht, allerdings ist das kein Amazon Problem, sondern ein generelles unserer Zivilisation und der modernen Arbeitswelten und den Finanzsystemen. -> aber all das wollte die Mehrheit doch so, ansonsten wäre anders gewählt worden und unsere Demokratie wollen wir doch nicht kritisieren?

 

vor 4 Minuten schrieb ChrisS:

Ok, aber dafür gibt es doch auch schon gute Online-Händler, die nix mit Amazon zu tun haben?!

Welche gibts denn, welche nicht der Gewinnmaximierung oder des Selbstausbeutens verfallen sind?

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vor 13 Minuten schrieb zopiclon:

bewegen diese sich damit im illegalen Bereich? Wird hier bemängelt, dass hier geltendes Recht genutzt wird? Sollte mna da nicht eher den Verursacher, die Machtelite und den Wähler dafür Vorhaltungen machen?

Ich glaube tatsächlich, das die großen Probleme nicht bei den Amazon eigenen Mitarbeitern sind. das zeigt auch die Reportage: die Sub Unternehmer werden hier meist angeprangert - zurecht, allerdings ist das kein Amazon Problem, sondern ein generelles unserer Zivilisation und der modernen Arbeitswelten und den Finanzsystemen. -> aber all das wollte die Mehrheit doch so, ansonsten wäre anders gewählt worden und unsere Demokratie wollen wir doch nicht kritisieren?

 

Welche gibts denn, welche nicht der Gewinnmaximierung oder des Selbstausbeutens verfallen sind?

Illegal? Nein, ist hier aber auch nicht die Frage, denn das ist hier kein Juristenforum (auch wenn manche hier das gerne glauben).Amoralisch? Definitiv, wobei unsere Gesellschaft gerade daran arbeitet, diese Vorstellung auszuhebeln (führt aber auch zu weit).

Naja, mit der Mehrheit muss ich Dir leider leider recht geben, siehe oben. Die Parteien, die das ändern wollen(?) sind halt nicht sonderlich populär und Immigranten beschuldigen passt ja auch besser ... die sind eh alles schuld!!!

Ich hoffe, dass es zwischen Gewinnmaximierung und Selbstausbeutung noch eine Grauzone gibt.

Bearbeitet von ChrisS
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Gerade eben schrieb zopiclon:

Das war meine größte Frage : Wo ist diese graue Zone? 

Rein subjektiv: Von seiner Arbeit (egal ob angestellt oder selbstständig) sein Leben bestreiten zu können, eine Familie zu ernähren ohne staatliche Hilfen annehmen zu müssen oder Angst zu haben, bei einer defekten Waschmaschine in eine Schuldenfalle zu tappen. Mal ganz grob...ich bin auch nicht der Meinung, dass jeder Mensch 3x im Jahr in den Urlaub fahren muss...

Objektiv müssen klügere Köpfe herhalten.

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vor 18 Minuten schrieb ChrisS:

Von seiner Arbeit (egal ob angestellt oder selbstständig) sein Leben bestreiten zu können, eine Familie zu ernähren ohne staatliche Hilfen annehmen zu müssen oder Angst zu haben, bei einer defekten Waschmaschine in eine Schuldenfalle zu tappen

Definitiv sollte das das Minimum sein, sehe ich auch so. 

Allerdings  müssen wir eine Gesellschaftliche Diskussion führen, ob wir höhere Löhne und damit mehr automatisierung wollen, was zur Folge hat, daß weniger arbeitende ein deutliches mehr an erwerbslose finanzieren müssen oder den niedriglohn Sektor belassen  und einfach dafür sorgen, das die Inflation dieses nicht unmöglich, im Sinne vom obigen Zitat, macht. 

Eigentlich ganz einfach

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Gerade eben schrieb zopiclon:

Definitiv sollte das das Minimum sein, sehe ich auch so. 

Allerdings  müssen wir eine Gesellschaftliche Diskussion führen, ob wir höhere Löhne und damit mehr automatisierung wollen, was zur Folge hat, daß weniger arbeitende ein deutliches mehr an erwerbslose finanzieren müssen oder den niedriglohn Sektor belassen  und einfach dafür sorgen, das die Inflation dieses nicht unmöglich, im Sinne vom obigen Zitat, macht. 

Eigentlich ganz einfach

Noch "einfacher" wäre es, die Unternehmen angemessen zu besteuern, Steueroasen auszutrocknen (okay, die Staatspleiten von Luxemburg, Liechtenstein, Malta etc. nehmen wir in Kauf :mrgreen:) und Transparenz á la Schweden zu schaffen ... Hach ja, ich und meine kruden Kommunistenfantasien...

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Oh, ich hab noch vergessen die Strafen, die deutsche Arbeitsgerichte  für Behinderung von Betriebsräten und Gewerkschaften verhängen müssten auch auf ein Niveau wie im europäischen Recht gebracht werden. Dann würden sich Großkonzerne auch besser benehmen.

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vor 9 Minuten schrieb dennisdraussen:

Betriebsräten und Gewerkschaften

diese lösen doch die Probleme auch nicht, diese lassen es nur nicht so schlimm werden wie es sein könnte.

Wenn man etwas ändert, so sollte es dcoh besser Ziel sein, diese nicht mehr zu brauchen. (Auch ne tolle Phantasie...). Nicht an dem Problem herumdoktern, sondern es abschaffen.

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vor 1 Minute schrieb zopiclon:

diese lösen doch die Probleme auch nicht, diese lassen es nur nicht so schlimm werden wie es sein könnte.

Wenn man etwas ändert, so sollte es dcoh besser Ziel sein, diese nicht mehr zu brauchen. (Auch ne tolle Phantasie...). Nicht an dem Problem herumdoktern, sondern es abschaffen.

OT: Du bist ja noch realitätsferner als ich!!!!:mrgreen:

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Gerade eben schrieb zopiclon:

diese lösen doch die Probleme auch nicht, diese lassen es nur nicht so schlimm werden wie es sein könnte.

Wenn man etwas ändert, so sollte es dcoh besser Ziel sein, diese nicht mehr zu brauchen. (Auch ne tolle Phantasie...). Nicht an dem Problem herumdoktern, sondern es abschaffen.

Ich löse täglich Probleme und sorge dafür das diese nie wieder auftreten. 

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Mich erstaunt schon ein bisschen, dass ein Moderator hier ein Thema anstößt,fass nach jedem erdenklichen menschlichen Ermessen nur in Politisieren enden kann...

Ich dachte immer, genau das sei hier im Forum doch gar nicht erwünscht?:eek:

 

Exit @Genusswanderer war schneller. Als Quelle nun RTL....ist ja nicht so, dass Aufreger Quotemachen...?

Bearbeitet von schwyzi
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vor 36 Minuten schrieb schwyzi:

Mich erstaunt schon ein bisschen, dass ein Moderator hier ein Thema anstößt,fass nach jedem erdenklichen menschlichen Ermessen nur in Politisieren enden kann...

Ich dachte immer, genau das sei hier im Forum doch gar nicht erwünscht?:eek:

Als nicht Unbeteiligter: Der politische Twist kam nicht vom TE...las sich auch nicht als solche Intention...

 

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