MiniMuli Geschrieben Dienstag um 18:51 Geschrieben Dienstag um 18:51 Allein, zu zweit, in Gruppen? Ich bin fast immer zu zweit unterwegs — meine Frau und ich teilen uns seit Jahren ein Zelt, einen Kocher, einen Topf. Und jedes Mal dieselbe kleine Verhandlung: Wer nimmt das Zelt, wer die Gaskartusche, wer den Wasserfilter? Meistens läuft es auf Bauchgefühl hinaus — und einmal standen wir mit zwei Erste-Hilfe-Sets und keinem Ersatzlöffel da. Dabei ist mir aufgefallen, dass allein, zu zweit und in der Gruppe beim Packen fast drei verschiedene Sportarten sind. Allein trägst du alles selbst, aber die Rechnung ist einfach. Zu zweit halbiert sich das gemeinsame Zeug — wenn man sich abspricht. Und ab drei Leuten wird es fast politisch: Wer schleppt das "Gruppentarp", wer den Filter, das Kochset, den Proviant und warum hat am Ende einer drei Kilo mehr im Rucksack? Jetzt die ehrliche Vorwarnung: Ich frage nicht ganz uneigennützig. Ich baue an meiner Packlisten-App (outdoor.gift) gerade das Feature fürs gemeinsame Packen um und will es nicht am Reißbrett entwerfen, sondern so, wie ihr wirklich unterwegs seid. Deshalb interessiert mich: Wie seid ihr meistens unterwegs — allein, zu zweit, in der Gruppe? Wie teilt ihr die gemeinsame Ausrüstung auf? Bauchgefühl, feste Absprache, Tabelle? Was nervt am meisten daran? Doppelt gepacktes Zeug, ungleiche Lasten, das Abstimmen vorher? Und für die, die in größeren Gruppen wandern: Läuft das anders? Gibt es einen „Quartiermeister", der verteilt? Sub-Teams? Kein Muss, das mit der App im Hinterkopf zu beantworten — mich interessiert ehrlich, wie ihr das handhabt. Für jede Erfahrung aus der Praxis bin ich dankbar. Grüße Jörg
Biker2Hiker Geschrieben Dienstag um 19:22 Geschrieben Dienstag um 19:22 Immer alleine. Mit Betonung auf immer. Und auf alleine. Ocram0815, Hans-Jürgen und MiniMuli reagierten darauf 3
EldenStars Geschrieben Dienstag um 19:24 Geschrieben Dienstag um 19:24 früher immer zu zweit, jeder hatte sein eigenes zeug dabei, also komplett redundant, war aber dem geschuldet, dass wir beide nur 1 Mann Zelte hatten. Früher war ich auch oft mit 2 Mann Zelt mit einem anderen Kumpel unterwegs, da wurde das Zelt aufgeteilt. Mittlerweile gehe ich nur noch alleine wandern weil ich dann alles in meiner Hand habe, keine Rücksicht nehmen muss oder auf mich Rücksicht genommen werden muss. Deswegen habe ich halt auch ein Einmannzelt. MiniMuli reagierte darauf 1
traveloors Geschrieben Dienstag um 19:48 Geschrieben Dienstag um 19:48 Also ich bin hauptsächlich mit meinem Partner unterwegs und wir haben eine gemeinsame Packliste, daher haben wir bisher (glaube ich) noch nichts doppelt mitgenommen oder in dem Glauben daheim gelassen, dass es der andere dabei hat. OT: Die Diskussion, wer was von der gemeinsamen Ausrüstung trägt haben wir grundsätzlich schon auch. Eigentlich ist es aber so, dass aus Gründen der Körpergröße, Schrittlänge, Kraft, etc. alles in den Rucksack von meinem Partner gehört. 😅 In der Realität teilen wir es aber meißtens fast 50:50 auf (ich arbeite dran, was abzugeben). Wenn wir mit Freunden in der Gruppe unterwegs sind, teilen wir i.d.R. keine Ausrüstung, d.h. jedes Paar hat Zelt, Kocher, etc. dabei. Einzelpersonen hatten wir bisher noch nicht dabei. Auf Hüttentouren wird maximal mal abgesprochen, wer welches Kartenspiel einpackt. MiniMuli reagierte darauf 1 Aller guten Dinge sind mindestens drei: im November gehts zum dritten Mal nach Neuseeland und das Packraft kommt mit. 🥳
schwyzi Geschrieben Dienstag um 23:49 Geschrieben Dienstag um 23:49 Wenn überhaupt, dann "längere" Touren nur mit meiner Traumfrau. Und die verlässt sich darauf, dass ich alles bedenke und ihr sage, was sie einpacken muss. Ist auch völlig OK so; schließlich bin ich der "Bushcrafter", der gefälligst Ahnung zu haben hat! Klappt aber immer prima, auch, wenn ich mehr schleppe, ich wiege ja auch gut 30 kg mehr. Macht sich v.a. bei Essensrationen bemerkbar😁 Ich finde, es ist ja schön, alleine unterwegs zu sein, man muss niemals Rücksicht nehmen und so - vor allem für die in diesem Forum nicht gerade seltenen Sozialphobiker ideal. Aber man kann dann eben auch nichts teilen mit dem Partner, keinen darauf aufmerksam machen, das da z. B. gerade ein Schmetterling, ein Admiral, sich auf den abgestellten Rucksack gesetzt hat oder sowas. DAS möchte ich nicht gegen evtl leichteres baseweight eintauschen! MiniMuli, SML und traveloors reagierten darauf 3
Shabeel Geschrieben Mittwoch um 03:31 Geschrieben Mittwoch um 03:31 (bearbeitet) Fast immer alleine. Wenn mal zu zweit oder zu dritt hat jeder sein eigenes Zeug. Ich persönlich könnte mir auch auch gar nicht vorstellen Schlafsack an Schlafsack in nen zwei oder drei-personen Zelt zu schlafen und würde da gar nicht erst mit gehen. Btw, alles schon gemacht, zu zweit oder zu dritt in nen Zelt oder bei nen camp in nen 10 Mann Zelt, aber echt kein Bock drauf. Bearbeitet Mittwoch um 03:37 von Shabeel MiniMuli reagierte darauf 1
RaulDuke Geschrieben Mittwoch um 04:35 Geschrieben Mittwoch um 04:35 (bearbeitet) Ich packe auch immer das Gleiche ein. So einmal im Jahr, bin ich mit nem guten Freund unterwegs. Der ist mittlerweile auch quasi UL. Aber wir haben beide ein 1 Personen Zelt, da gibt es nix zu Teilen und wir schleppen auch beide unseren eigenen Kocher durch die Landschaft, da wir beide nur nur über einen 450ml Topf verfügen. Ich würde mich auch nicht darauf einlassen, etwas zusammen zu benutzen, da ich es mehrmals erlebt habe, das man sich im Urlaub auf die Nerven ging. Dann sollten sich die Wege trennen, denn sonst könnte es am Ende, ein Ende der Freundschaft sein. Das ist mir allerdings noch nie beim Wandern passiert, da man im „Alter“ sowieso nur noch Qualitätsfreunde hat, statt in jüngeren Jahren, häufig Quantitätdfreunde, hahahahaha! Aber im Normalfall, bin ich alleine unterwegs! Bearbeitet Mittwoch um 04:36 von RaulDuke khyal, trekkman und MiniMuli reagierten darauf 3
SvenW Geschrieben Mittwoch um 06:10 Geschrieben Mittwoch um 06:10 Ich bin bei längeren Touren oft zusammen mit einem kumpel unterwegs. In der Packliste teilen wir dann das Gewicht fair auf, dabei unterscheiden wir noch ob es sich um Verbrauchsmaterial (Essen, Spiritus, Sonnencreme) handelt oder nicht. Oft trage ich dann z.B. das zelt und er die Kochutensilien weil mein Rucksack etwas größer ist. Bei den Verbrauchsmaterialien wird dann auch während der Tour noch grob drauf geachtet das das gewicht gleich bleibt. MiniMuli reagierte darauf 1
Bobbi4711 Geschrieben Mittwoch um 07:56 Geschrieben Mittwoch um 07:56 Ich bin eigentlich immer alleine Unterwegs manchmal auch zu zweit, zumindest auf richtigen Mehrtagestouren war ich noch nie in einer größeren Gruppe. Zu zweit teilen wir uns meist ein Zelt, Kocher und Verbrauchsgegenstände wie Sonnencreme. MiniMuli reagierte darauf 1
SML Geschrieben Mittwoch um 10:42 Geschrieben Mittwoch um 10:42 vor 15 Stunden schrieb Biker2Hiker: Immer alleine. Mit Betonung auf immer. Und auf alleine. So ist es bei mir auch. Am besten auf der Tour nicht mal jemanden treffen. Ist eine Schutzhütte für die Nacht schon belegt zieh ich weiter auch wenn genug Platz wäre. Es gibt auch nur ganz wenige Menschen mit denen ich das teilen wollen würde. Ich falle wohl unter die von @schwyzi genannte Kategorie der Sozialphobiker. 😄 Aber mal angenommen man ist mit seinem Partner unterwegs, dann kann man schon einiges Verteilen und einsparen. 2P-Zelt, nur ein Erste-Hilfe-Set, Koch-Set, etc. Ansonsten würde ich es so halten, dass jeder für sich selbst packt. MiniMuli reagierte darauf 1
trekkman Geschrieben Mittwoch um 12:54 Geschrieben Mittwoch um 12:54 5 Leute und nur einer hat Bier mit? Bitte Warn-Funktion in die app einbauen! Ne Quatsch, ich auch immer alleine - für mich ist dann die Qualität der Tour am intensivsten. wiederfrei und MiniMuli reagierten darauf 2 https://lighterpack.com/r/b3tyeh
ShyFly Geschrieben Donnerstag um 05:14 Geschrieben Donnerstag um 05:14 zusätzliche Person ist definitiv nicht mehr UL! MiniMuli, wechsel-wild und wiederfrei reagierten darauf 3
Oneironaut27 Geschrieben Donnerstag um 06:33 Geschrieben Donnerstag um 06:33 Beim Trekking immer alleine. Egal ob Forststeig, Soonwaldsteig oder Peaks of the balkans, alleine schon aus organisatorischen Gründen, der Flexibilität und dem (gefühlt) höheren Abenteuerfaktor, liebe ich es alleine loszuziehen. Tageswanderungen in den Münchner Hausbergen 50:50 alleine oder zu zweit.
Ledertramp Geschrieben Donnerstag um 07:20 Geschrieben Donnerstag um 07:20 Ich war schon zu zweit, zu dritt und zu viert unterwegs. Am meisten um liebsten aber immer alleine. Eigentlich mache ich das primär um alleine zu sein und meine Ruhe vor anderen Menschen zu haben :D
Bergrath Geschrieben Donnerstag um 08:23 Geschrieben Donnerstag um 08:23 Vor einiger Zeit Radtouren mit Jugendlichen. Am Treffpunkt ihre „Ausrüstung“ aussortiert. Manchmal ihre schweren Luftmatratzen und Schlafsäcke mit unseren leichten getauscht. Mit meinem Schwager (Wandern) Proviant aufgeteilt, einer das große Tarp, der andere Kochset.
wiederfrei Geschrieben Freitag um 15:31 Geschrieben Freitag um 15:31 Am 4.8.2026 um 20:51 schrieb MiniMuli: Allein, zu zweit, in Gruppen? Ich bin fast immer zu zweit unterwegs — meine Frau und ich teilen uns seit Jahren ein Zelt, einen Kocher, einen Topf. Und jedes Mal dieselbe kleine Verhandlung Bei solchen Verhandlungen bin ich definitiv schlecht .... Wir sind grad gestern zurück gekommen. Auf dem Rückweg war meine Frau definitiv UL unterwegs!!! Ich hab das vom Morgentau nasse Zelt getragen--> Bedenken, dass ein Aufteilung am Abend nicht gerecht ist. Sie hat die Lebensmittel getragen--> die Gegenstände mit variablem Gewicht berücksichtigen Am 5.8.2026 um 01:49 schrieb schwyzi: DAS möchte ich nicht gegen evtl leichteres baseweight eintauschen! Da stimme ich voll zu. Zudem wird einem das höhere Gewicht um ein vielfaches in Form von Liebe zurück bezahlt. Kann man das auch berücksichtigen? Gut wäre pro Person ein abweichendes Gewicht ein zu tragen. "Gleich" heißt sicher nicht immer "gerecht"! schwyzi reagierte darauf 1
MiniMuli Geschrieben Freitag um 16:55 Autor Geschrieben Freitag um 16:55 vor einer Stunde schrieb wiederfrei: Gut wäre pro Person ein abweichendes Gewicht ein zu tragen. "Gleich" heißt sicher nicht immer "gerecht"! In der aktuellen Version (muss im Nutzerprofil aktiviert werden) trägt jeder sein Zielgewicht ein. Man kann es auch hart festlegen. Heißt mehr nicht! Eine Formel verteilt dann die gemeinsamen Gegenstände entsprechend, als Vorschlag.
khyal Geschrieben Gestern um 10:54 Geschrieben Gestern um 10:54 Ich bin die letzte Jahrzente sehr mixed unterwegs gewesen und das wird wohl so bleiben. Da ich die letzten Jahre den Luxus hatte, meine doch was größere Ausrüstung in Boxen in mehreren Storageräumen sortiert unterzubringen, nutze ich Listen in der Hauptsache dafür, um den Überblick zu behalten, was an meinem Südzuhause in Italien und nicht in D ist. Das könnte sich evtl ändern, wenn ich in Zukunft meine Ausrüstung verkleinert und mehr komprimiert unterbringen muß. Daß ich was vergesse bzw doppelt einpacke, passierte mir die letzten Jahrzente nicht mehr, aber da gab es früher schon so einige Erlebnisse Ich finde alles 3 klasse, alleine, als Paar, in der Gruppe bzw mit Freunden. Alleine kann ich ganz spontan auch tagsüber ohne Absprache Entscheidungen treffen und komme mit Leuten vor Ort mehr in Kontakt. Zu zweit als Paar ist das Teilen von Erfahrungen, Lieblingsplätzen usw toll und wenn man gut in Tune ist, bleibt es fast so spontan wie alleine. Mit Freunde / in der Gruppe ist halt manchmal auch nett mit ein paar mehr unterwegs zu sein z.B. beim Segeln / Paddeln mit mehr Booten, ausserdem ist es so, daß meine Exen nicht so Bock auf die etwas extremeren Sportarten wie GL-Fliegen, WW-Paddeln, Wüstenfahrten o.A. hatten, das mache ich entweder alleine oder mit meinen Buddies. Was das Teilen von Ausrüstung betrifft, als Paar haben wir im Verhältnis zum Körpergewicht aufgeteilt, was heißt ich alles Schwere, sie so etwas wie Schlafsäcke, in de Gruppe läuft es nach dem Grundsatz, jeder hat seine eigene Ausrüstung bei, so daß man sich auch mal spontan trennen kann (das sehe ich ähnlich wie @RaulDuke) und viel Zeit für ansonsten nötige Absprache spart. Terranonna.de
MiniMuli Geschrieben vor 18 Stunden Autor Geschrieben vor 18 Stunden Ein Zwischenfazit — und vorweg ein Eingeständnis: Ihr habt sechzehn Mal geantwortet, ich genau einmal. Das ist ein schlechter Schnitt für jemanden, der um Erfahrungen gebeten hat. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Das deutlichste Ergebnis ist zugleich das, mit dem ich am wenigsten gerechnet hatte: Zehn von sechzehn sagen, sie sind vor allem allein unterwegs. Nicht gelegentlich, sondern grundsätzlich — @Biker2Hiker hat es am kürzesten gesagt. Und in keiner einzigen Antwort war das Gewicht der Grund. Es ging um Rücksicht, die man nicht nehmen muss, um Flexibilität, um Ruhe, um den Abenteuerfaktor. Wer allein geht, spart keine Gramm, sondern Absprachen. Geteilt wird, wenn überhaupt, im Paar. In der Gruppe fast nie — und das ist keine Schlamperei, sondern Absicht. @khyal bringt den Grund auf den Punkt: In der Gruppe hat jeder seine eigene Ausrüstung dabei, damit man sich auch mal spontan trennen kann und sich die Absprache spart. @RaulDuke sieht es genauso, @traveloors berichtet dasselbe aus der Praxis: Jedes Paar hat sein Zelt, abgestimmt wird höchstens, wer das Kartenspiel einpackt. Redundanz ist hier kein Versäumnis, sondern eine Entscheidung. Für mich heißt das erst mal: Ich muss mich gar nicht entscheiden. „Zusammen packen" ist ein Schalter im Profil und ab Werk aus. Wer allein plant, sieht davon nichts — keine Partner, keine Kürzel, keine Aufteilung, die Packliste bleibt eine Packliste. Wer es braucht, schaltet es ein, und wer es wieder ausschaltet, behält Trips und Ausrüstung unverändert. Das war mir wichtig, seit ich hier mitlese: Eine Funktion, die zehn von euch nicht wollen, darf den anderen nicht im Weg stehen. Ein Nebensatz von @khyal hat mich dabei mehr beschäftigt als der Rest: Er nutzt Listen in der Hauptsache gar nicht fürs Packen, sondern um den Überblick zu behalten, was wo in den Boxen liegt — und vermutet, dass sich das ändert, wenn er die Ausrüstung mal verkleinern muss. Das ist ein anderer Zweck als eine Packliste, und es ist genau der, mit dem die App bei mir angefangen hat: erst wissen, was man hat, dann entscheiden, was mitkommt. Dass jemand nach Jahrzehnten nichts mehr vergisst und die Liste trotzdem behält, sagt mehr über den Nutzen aus als jede Funktionsliste. Drei Dinge nehme ich konkret mit: Gewicht ist nicht konstant. @wiederfrei hat es gerade erlebt: Er trug das vom Morgentau nasse Zelt, sie die Lebensmittel — das eine wird über Nacht schwerer, das andere jeden Tag leichter. Eine Aufteilung, die abends fair war, ist es morgens nicht mehr. Das rechnet meine Formel bisher nicht. Aufteilen ist kein einmaliger Akt. @SvenW justiert unterwegs nach, damit das Gewicht gleich bleibt, und trennt dabei Verbrauch von Ausrüstung. Genau das fehlt: eine Aufteilung, die man während der Tour anfassen kann und nicht nur beim Planen. Gleich ist nicht gerecht. Der Satz ist von @wiederfrei, und mehrere von euch beschreiben dasselbe: aufgeteilt wird nach Körpergewicht, nach Kraft, nach Rucksackgröße — nicht nach Hälften. Dass es bei @traveloors am Ende trotzdem fast 50:50 wird, macht es ehrlicher, nicht einfacher. Eine Annahme kann ich streichen: dass doppelt gepacktes Zeug ein verbreitetes Problem sei. Das war meine Hypothese, ihr habt sie nicht bestätigt — wer eine gemeinsame Liste führt, kennt das Problem nicht, und wer allein geht, ohnehin nicht. Und einen Punkt nehme ich mir zu Herzen, obwohl kein Feature daraus wird: @schwyzi will die Zweisamkeit nicht gegen ein leichteres Baseweight eintauschen, @wiederfrei fragt, ob man das mitrechnen kann. Nein, kann ich nicht — und eine App, die so täte, hätte den Punkt verfehlt. Was sie kann, ist die Verhandlung kürzer machen. Mehr nicht. Bleibt die Bierwarnung bei fünf Leuten und einer Dose, @trekkman. Notiert, nicht eingebaut. Grüße Jörg
6feet10 Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden (bearbeitet) ich versuche oft für die Familie zu viert leicht (UL kann man das nicht nennen) unterwegs zu sein. Es ist allerdings wirklich schwer für Gruppen leicht zu bleiben. Knapp am Limit sind nur 1-2 Personen Dinge konstruiert und auch nur diese Gegenstände werden viel diskutiert und ausführlich getestet. Kochen beispielsweise, da funktioniert ein kleiner leichter Topf. Bei großen leichten Töpfen brennt in der Mitte alles an, da braucht man einfach mehr Material, damit es passabel funktioniert. OT: KI erleichtert allerlei und man kann solch praktische Apps entwickeln. Hier im Forum fände ich es nett, wenn die Texte noch Handarbeit bleiben. Für mich sind Foren die letzten Ecken des alten Internets. In dem Enthusiasten ihre Erfahrungen austauschen und man wertvolle Typs erhalten kann. Wenn jetzt plötzlich ein fehlerfreier sehr langer Text kommt mit lauter flotten Floskeln und stets Auflistungen von drei Punkten, stelle ich nach mehreren Minuten fest, dass die KI mir wieder Lebenszeit ohne Informationswert genommen hat. Früher konnte man die guten Entwickler und IT-ler noch an ihrer knappen Sprache erkennen Könnte man KI-Texte wie OT kennzeichnen, nicht dass wir uns künftig nur noch daran orientieren und so alberne Textgeschwülste mit vielen Icons wie auf LinkedIn generieren müssen, um vom Algorithmus erhört und verbreitet zu werden. Bearbeitet vor 7 Stunden von 6feet10
MiniMuli Geschrieben vor 5 Stunden Autor Geschrieben vor 5 Stunden vor 1 Stunde schrieb 6feet10: OT: KI erleichtert allerlei und man kann solch praktische Apps entwickeln. Hier im Forum fände ich es nett, wenn die Texte noch Handarbeit bleiben. Für mich sind Foren die letzten Ecken des alten Internets. In dem Enthusiasten ihre Erfahrungen austauschen und man wertvolle Typs erhalten kann. Wenn jetzt plötzlich ein fehlerfreier sehr langer Text kommt mit lauter flotten Floskeln und stets Auflistungen von drei Punkten, stelle ich nach mehreren Minuten fest, dass die KI mir wieder Lebenszeit ohne Informationswert genommen hat. Früher konnte man die guten Entwickler und IT-ler noch an ihrer knappen Sprache erkennen Könnte man KI-Texte wie OT kennzeichnen, nicht dass wir uns künftig nur noch daran orientieren und so alberne Textgeschwülste mit vielen Icons wie auf LinkedIn generieren müssen, um vom Algorithmus erhört und verbreitet zu werden. Du hast recht, und du meinst vermutlich meinen Beitrag von gestern Abend. Der ist mit KI entstanden: Auswertung und Inhalt von mir, die Formulierung zum großen Teil nicht. Es spart einfach Zeit. Zeit die ich anderweitig nutzen kann. Ein weiterer Grund: Ohne hätte ich auf die sechzehn Antworten nur sporadisch geantwortet. Das entschuldigt die Länge nicht. Da hast du einen Punkt. Frage: Was und wie sollte man es kennzeichnen? Einfach Am Ende mit KI generiert dürfte wenig Nutzen haben.
Christian Wagner Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden vor 14 Stunden schrieb MiniMuli: Ein Zwischenfazit — und vorweg ein Eingeständnis: Ihr habt sechzehn Mal geantwortet, ich genau einmal. Das ist ein schlechter Schnitt für jemanden, der um Erfahrungen gebeten hat. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Das deutlichste Ergebnis ist zugleich das, mit dem ich am wenigsten gerechnet hatte: Zehn von sechzehn sagen, sie sind vor allem allein unterwegs. Nicht gelegentlich, sondern grundsätzlich — @Biker2Hiker hat es am kürzesten gesagt. Und in keiner einzigen Antwort war das Gewicht der Grund. Es ging um Rücksicht, die man nicht nehmen muss, um Flexibilität, um Ruhe, um den Abenteuerfaktor. Wer allein geht, spart keine Gramm, sondern Absprachen. Geteilt wird, wenn überhaupt, im Paar. In der Gruppe fast nie — und das ist keine Schlamperei, sondern Absicht. @khyal bringt den Grund auf den Punkt: In der Gruppe hat jeder seine eigene Ausrüstung dabei, damit man sich auch mal spontan trennen kann und sich die Absprache spart. @RaulDuke sieht es genauso, @traveloors berichtet dasselbe aus der Praxis: Jedes Paar hat sein Zelt, abgestimmt wird höchstens, wer das Kartenspiel einpackt. Redundanz ist hier kein Versäumnis, sondern eine Entscheidung. Für mich heißt das erst mal: Ich muss mich gar nicht entscheiden. „Zusammen packen" ist ein Schalter im Profil und ab Werk aus. Wer allein plant, sieht davon nichts — keine Partner, keine Kürzel, keine Aufteilung, die Packliste bleibt eine Packliste. Wer es braucht, schaltet es ein, und wer es wieder ausschaltet, behält Trips und Ausrüstung unverändert. Das war mir wichtig, seit ich hier mitlese: Eine Funktion, die zehn von euch nicht wollen, darf den anderen nicht im Weg stehen. Ein Nebensatz von @khyal hat mich dabei mehr beschäftigt als der Rest: Er nutzt Listen in der Hauptsache gar nicht fürs Packen, sondern um den Überblick zu behalten, was wo in den Boxen liegt — und vermutet, dass sich das ändert, wenn er die Ausrüstung mal verkleinern muss. Das ist ein anderer Zweck als eine Packliste, und es ist genau der, mit dem die App bei mir angefangen hat: erst wissen, was man hat, dann entscheiden, was mitkommt. Dass jemand nach Jahrzehnten nichts mehr vergisst und die Liste trotzdem behält, sagt mehr über den Nutzen aus als jede Funktionsliste. Drei Dinge nehme ich konkret mit: Gewicht ist nicht konstant. @wiederfrei hat es gerade erlebt: Er trug das vom Morgentau nasse Zelt, sie die Lebensmittel — das eine wird über Nacht schwerer, das andere jeden Tag leichter. Eine Aufteilung, die abends fair war, ist es morgens nicht mehr. Das rechnet meine Formel bisher nicht. Aufteilen ist kein einmaliger Akt. @SvenW justiert unterwegs nach, damit das Gewicht gleich bleibt, und trennt dabei Verbrauch von Ausrüstung. Genau das fehlt: eine Aufteilung, die man während der Tour anfassen kann und nicht nur beim Planen. Gleich ist nicht gerecht. Der Satz ist von @wiederfrei, und mehrere von euch beschreiben dasselbe: aufgeteilt wird nach Körpergewicht, nach Kraft, nach Rucksackgröße — nicht nach Hälften. Dass es bei @traveloors am Ende trotzdem fast 50:50 wird, macht es ehrlicher, nicht einfacher. Eine Annahme kann ich streichen: dass doppelt gepacktes Zeug ein verbreitetes Problem sei. Das war meine Hypothese, ihr habt sie nicht bestätigt — wer eine gemeinsame Liste führt, kennt das Problem nicht, und wer allein geht, ohnehin nicht. Und einen Punkt nehme ich mir zu Herzen, obwohl kein Feature daraus wird: @schwyzi will die Zweisamkeit nicht gegen ein leichteres Baseweight eintauschen, @wiederfrei fragt, ob man das mitrechnen kann. Nein, kann ich nicht — und eine App, die so täte, hätte den Punkt verfehlt. Was sie kann, ist die Verhandlung kürzer machen. Mehr nicht. Bleibt die Bierwarnung bei fünf Leuten und einer Dose, @trekkman. Notiert, nicht eingebaut. Grüße Jörg Kannst du bitte die offensichtlich KI generierte Zusammenfassung des bereits von anderen Geschriebenen unterlassen. Das stielt allen hier Lebenszeit ohne zusätzliche Information . 😐 (angry emoji gibt es wohl nicht mehr). @MiniMulibist du ein bot?
Lolaine Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden vor 8 Minuten schrieb Christian Wagner: @MiniMulibist du ein bot? OT: Einer, der auch eine App bauen kann? 🤔
wiederfrei Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden vor 3 Stunden schrieb 6feet10: Knapp am Limit sind nur 1-2 Personen Dinge konstruiert und auch nur diese Gegenstände werden viel diskutiert undben. ausführlich getestet. Kochen beispielsweise, da funktioniert ein kleiner leichter Topf. Bei großen leichten Töpfen brennt in der Mitte alles an, da braucht man einfach mehr Material, damit es passabel funktioniert. UL geht definitiv auch mit mehr Personen. Aber es ist leider wirklich so, dass sowohl hier im Forum, wie auch am Markt UL meisst für eine Person ist. Bei mehr Personen kommt noch der soziale Faktor hinzu. Beispiel: Beim Kochen muss es zügig gehen. Der Koch ist beschäftigt, dem wird es nicht so schnell langweilig. Aber die anderen Personen werden sehr, sehr ungeduldig .... Das geht weiter bei der Navigation etc. vor 28 Minuten schrieb Lolaine: OT: Einer, der auch eine App bauen kann? 🤔 KI die Apps macht gibts! 6feet10 reagierte darauf 1
khyal Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 5 Stunden schrieb 6feet10: KI erleichtert allerlei und man kann solch praktische Apps entwickeln. Hier im Forum fände ich es nett, wenn die Texte noch Handarbeit bleiben. Für mich sind Foren die letzten Ecken des alten Internets. In dem Enthusiasten ihre Erfahrungen austauschen und man wertvolle Typs erhalten kann. Wenn jetzt plötzlich ein fehlerfreier sehr langer Text kommt mit lauter flotten Floskeln und stets Auflistungen von drei Punkten, stelle ich nach mehreren Minuten fest, dass die KI mir wieder Lebenszeit ohne Informationswert genommen hat. Früher konnte man die guten Entwickler und IT-ler noch an ihrer knappen Sprache erkennen vor 2 Stunden schrieb Christian Wagner: Kannst du bitte die offensichtlich KI generierte Zusammenfassung des bereits von anderen Geschriebenen unterlassen. Das stielt allen hier Lebenszeit ohne zusätzliche Information . 😐 Ich denke, es ist an der Zeit, sich mal generell über das Thema KI generierte Inhalte im Forum auszutauschen...habe dafür diesen Thread aufgemacht... Dann können wir hier beim Thema "Allein, zu Zweit, in Gruppen?" bleiben... 6feet10 reagierte darauf 1 Terranonna.de
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