Geschrieben 1. Oktober 1. Okt Hey!Bin auf der Suche nach einem leichten Rahmenrucksack, am liebsten mit Produktion in Europa! Vielleicht hat hier jemand Empfehlungen?(Es wird mein erster Rucksack für meine erste längere Wanderung, hoffe bin hier richtig, mit dieser Frage!)Danke schonmal im Vorhinein.Benötigtes Volumen40L - 60LRucksack WunschgewichtUnter 1kgBasisgewicht (ohne Rucksack)~5.5kgJahreszeitFrühling bis HerbstDistanzen500km - 1.000kmZeit1 - 2 MonateResupplyTäglich - alle 3 Tage Bearbeitet 1. Oktober 1. Okt von StepByStep Hab das "Danke" vergessen ;)
Geschrieben 1. Oktober 1. Okt Hey,hier schon mal grob zum selber stöbern, ein paar europäische Hersteller/Retailer:Hyberg (Deutschland)Weitläufer (Deutschland)Atompacks (nun gut, is GB, aber naja😁)Liteway (Ukraine)Bonfus (Italien)Outdoorline punkt eu (ist eine slowakische Retailer Seite von vielen Ammi UL Marken)backpackinglight punkt se (Schweden? - Reatiler, aber macht aus teilweise eigenen Kram)Viel Spaß beim suchen
Geschrieben 1. Oktober 1. Okt Einen Rahmenrucki unter 1Kg, in Eurpa genäht, gibt es tatsächlich recht wenige.Aber, wie immer, wenn Nubies hier einen Rahmenrucksack suchen, meine erste Frage, warum es überhaupt ein Rahmenrucki sein soll.Ich trage seit ich auf UL gestoßen bin, immer Rahmenlose Ruckis.Ich habe mit einem Basisgewicht von 6,5Kg angefangen und bin mittlerweile bei 4,2-5Kg, je nach Jahreszeit und Tour. (Hüttentouren nicht mit eingerechnet)Ich habe nie einen Rahmen vermisst.Es gibt hier und bei Youtube zig Anleitungen, wie man einen Rahmenlosen Rucki packen muss, damit er stabil und bequem sitzt.Gaaanz einfach!Übrigens, das Basisgewicht ist nie ohne Rucksack! Er ist ein wichtiger Bestandteil davon.Wenn du nur Instant Essen mit nimmst, was ich ohne weiteres ein paar Tage hintereinander essen kann, dann dürftest du bei maximal 8,5-9Kg gesamt Gewicht landen. Das lässt sich ganz hervorragend ohne Rahmen tragen!Wohl gemerkt, ich bin keiner von diesen Asketen, sondern Genusswanderer!Also scheidet jede Unbequemlichkeit bei mir, komplett aus!
Geschrieben 1. Oktober 1. Okt Kann nur zum Weitläufer Agilist etwas beitragen:Habe ihn vor zwei Jahren gebraucht erstanden. Der Agilist hat keinen Rahmen, aber eine stabilisierende Matte. Ich bin nun (leider) noch ziemlich weit weg von UL, aber ich arbeite an mir. 😉Der Agilist liegt bei 40 Litern im Hauptfach plus 14 in den Außentaschen. Eine Getränkeflasche ist ohne das Absetzen in den Seitentaschen greifbar. Meine Ausführung ist sehr robust, den Hüftgurt kann ich abnehmen. Er lässt sich aber auch gut verwenden und nimmt einiges der Last von den Schultern, ich habe auf beiden Seiten ein Polster aufgezogen. Durch die rolltop-typische Komprimiermöglichkeit und die abnehmbaren Hüftgurte, kann ich den Rucki auch problemlos für Städtetouren oder sogar mal für einen Geschäftstermin nutzen.Oben hatte ich es schon erwähnt, meine Zuladungen sind zu schwer und vorne an den Schultergurten hängt auch noch eine Kameratasche.Mein Resumee: Top Rucksack, top Qualität, sehr variabel einsetzbare Größe und bis 12kg oder auch leicht darüber ist er (dann mit Hüftflossen) gut tragbar. Vor allem sind die Weitläufer recht schmal, was mir bei engen Stellen am Berg sehr entgegen kommt.P.S.: Werde voraussichtlich den Agilist mit einem Weitläufer Endurist nach "oben" ergänzen. Mit Zelt, Schlafsack, Isomatte und Gedöns ist der Agilist (für mich) doch ein wenig klein.GrüßeThomas Bearbeitet 1. Oktober 1. Okt von sollitom
Geschrieben 1. Oktober 1. Okt Ich kann das, was @RaulDuke geschrieben hat nur unterstreichen. Auch ich hatte erst große Bedenken, auf einen Rahmen zu verzichten, habe es aber nie bereut. https://lighterpack.com/r/bg32x0
Geschrieben 2. Oktober 2. Okt Guten Tag StepByStep,... die Hinweise aller Vorredner brauche ich nicht zu wiederholen... 🙂Meine Tipps:Schaue mal bei walkonthewildside oder sackundpack rein. Da gibt es viele Rucksäcke auch mit Tragegestell. Ich selbst nutze mal einen der Lightening-Serie von Exped (verschiedene Volumina wählbar). Tolles Tragegestell (für mich aber nicht mehr erforderlich), aber leicht über ein Kilo...Jetzt nutze ich entweder den Gossamer Gear Kumo (gesamt ca. 36 l) oder den Gossamer Gear G 4-20 (gesamt ca. 42 l). Gesamt heißt mit Aussentaschen. Beide ohne Tragegestell, weil von mir als nicht erforderlich erfahren. Hab es einfach gewagt, das auszuprobieren. Zumal beide Rucksäcke an der Rückseite eine eingeschobene Schaummatte als stützendes Element besitzen. Diese habe ich gegen eine GG Thinlight 3/8 Foam Pad ausgewechselt. Diese dient dann im Lager als Unterlage für die jeweils verwendete Luftmatte (Doppelnutzung also). Das Gesamtgewicht des tourfertigen Rucksackes beträgt bei mir mit 3-4 Tagen Proviant 9... 10 Kg (wirklich mit allem Krempel am und im Rucksack, auch ggf. unnötiger 😉). Wasser transportiere ich nicht im/ am Rucksack. Dafür habe ich eine Tragetasche aus einem alten Isomattenpacksack mit Tragegurt versehen und trage diesen quer über Brust und Rücken. Eine weitere Möglichkeit zum Wassertransport ist ein Gürtel mit 2 leichten darauf waagerecht gesteckten 10-Liter-Packsäcken. In beiden Varianten setze ich auf 1 oder 2 Liter- Faltflaschen. Das kommt also als Gewicht dazu. Ist aber für mich in der beschriebenen Art weniger belastend...Da mich das Zusammenklappen des (halb-)leeren Rucksack bein Aus-und Einpacken immer nervt, habe ich an den Seiten der Einschübe für die Rückenplatte/ die Thinlight je eine dünne, schmale leichte Holzlatte aus Pappelholz (leicht) plaziert (ggf. ginge sicher auch Bambus als Material). Die Enden der Latte habe ich etwas mittels dünnen Schaumstoff, fixiert mit Tape, gepolstert. Erhöht das Gewicht des Rucksackes halt um einige Gramm, aber auch dessen Handhabung für mich enorm. Das als Anregung zum Überlegen 'mit oder ohne Gestell ?' ... Erfolgreiches Finden des passenden Rucksackes wünscht Ein.Plattfüssler
Geschrieben 2. Oktober 2. Okt Die Angabe „bis ungefähr 12 kg noch angenehm“ finde ich bei der Suche fast hilfreicher als das reine Rucksackgewicht. Am Ende trägt man ja den kompletten Rucksack und nicht die Herstellerangabe.
Geschrieben 5. Oktober 5. Okt Am 2.10.2026 um 13:04 schrieb xayc: Die Angabe „bis ungefähr 12 kg noch angenehm“ finde ich bei der Suche fast hilfreicher als das reine Rucksackgewicht. Am Ende trägt man ja den kompletten Rucksack und nicht die Herstellerangabe.Yes, auch da häufig die Herstellerangaben, sagen wir mal, sehr optimistisch sind.Ein paar Beispiele :Zpacks Arc Blast war angegeben mit max 16 kg, nach meinen Erfahrungen und so einigen Anderen bis 13 kg ok, jetzt der Arc Haul Ultra ist ne andere Nummer mit den dickeren Längsstreben gehen wirklich 16 kg gut.GG Maripoosa, Gorilla angegeben mit 15 oder 16 kg, da gingen unsere Meinungen etwas auseinander, ich finde bis 12,5 kg Gesamtgewicht trägt er sich komfortabel, Buddy meint bis 13 kg.SMD Flex Pack (hat gegenüber dem Minimalist oder Swift den flex Rahmen etwas verstärkt) geht gut bis 20 kg (ne komplette WW-Packraft-Ausruestung wiegt halt) beim Minimalist wuerde ich die Grenze bei 15 kg setzen.usw usw Terranonna.de
Geschrieben 14. Oktober 14. Okt https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/145995-bonfus-aerus/ Con Calma Y Con Alma
Geschrieben 17. Oktober 17. Okt Wenn man schon lange auf UL umgestiegen ist, hastte man ja früher nicht die Wahl, da gabe es entweder nur sackschwere Rucksäcke oder eben Rahmenlose aus US z.B. von Golite wie den Quest uswDa damals auch die TAR noch Selbstaufblasende waren, die bei 2,5 cm Dicke 1 kg wogen und nicht soviel mehr Komfort als EV30 oder EV50 Matten boten, die aber deutlich leichter waren, hat man halt mit der EV-Matte Buritostyle gepackt ud sich gefreut, daß der Rucksack so leicht ist.Heute 25 ? Jahre später, gibt es klein verpackbare Luftmatten, die leicht sind, da haben die Meisten keine EV-Matte mehr für Buritostyle packen bei, es gibt genügend leichte Rucksäcke mit Rahmen von div US-Herstellern, der Rahmen macht nur einen rel kleinen Gewichtsunterschied, ich kann beim Packen alles reinwerfen (richtig Buritostyle efordert da ja schon einen etwas anderen Aufwand) und höhere Gewichte werden deutlich besser von den Schultern weg auf die Hüfte verlagert.Fazit für mich :Laufe ich nicht weit z.B. nur 10 km zu irgendeinem schönen Naturstrand oder zum Einkaufen z.B. auf einer Insel, ist mir das Gewicht in einem Rahmenlosen ziemlich egal, laufe ich weiter mit voller Ausrüstung und je nach Gegend mit etlichen Tagen Food (hatte schon häufiger Food & Brennstoff für bis zu 12-14 Tage bei, dann tue ich meinem Rücken was Gutes und nehme einen entzsprechenden Rahmenrucksack.Das Ganze sieht natürlich z.B. für jemand, der in den warmen, überwiegend trockeneren Monaten auf Routen loszieht, wo er alle 1-2 Tage Lebensmittel nachkaufen kann/will oder eben Tütenfraß für ein paar Tage (dann aber besser bei z.B. Trek & Eat mal ne leere Verpackung wiegen und dann das Zeug in Ziplocks umpacken) nimmt, gewichtsmäßig anders aus, da pendelt ja dann der Rucksack zwischen 4-5 und 8 kg...Ich würde aber heutzutage, wo es soviele nette Rahmenrucksäcke mit 600-900 g gibt, generell keinen Rahmenlosen mehr kaufen, es sei denn man schießt gerade was Nettes gebraucht... Terranonna.de
Geschrieben 17. Oktober 17. Okt Da muss ich dir widersprechen, @khyal .Ich habe mir vor ein paar Tagen, einen neuen 40 Liter Atompacks „The Atom“ bestellt. Nicht weil mein alter schwarzer den Geist aufgegeben hätte, sondern weil ich mir einen Custom Rucki gönne, in Blau/Orange. Ich stehe halt auf bunt!Der ist Rahmenlos, aber ultra bequem!Natürlich nur mit einem maximalen Gesamtgewicht, von 9Kg.Ich mache aber auch nur Wanderungen, wo ich für 4 Tage Nahrung schleppen muss, versteht sich.Aber warum soll ich 7-800g schleppen, wenn ich nur 525g schleppen muss?
Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren