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Ultraleicht Trekking
okki

Wie steht ihr zum Alpenverein/Hütten? Diskussion

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Am 9.3.2018 um 11:04 schrieb Trekkerling:

Das steht meinem Kenntnisstand diametral entgegen. Mag aber auch an meinem Kenntnisstand liegen. Ich habe nämlich mal auf einer bayrischen DAV Hütte ein Gespräch zwischen dem Pächter und einem Gast mitangehört, bei dem der Pächter gemeint hat, dass der Pächter hauptsächlich am Essen der Gäste verdient wohingegen er den Übernachtungsbeitrag hauptsächlich (oder ganz) an den Alpenverein abgibt. Aber vielleicht hab ich das auch falsch verstanden, oder es gibt verschiedene Modelle

Das ist schon richtig so. Der Pächter führt die Übernachtungskosten komplett an die Sektion ab und erhält im Gegenzug eine Reinigungspauschale von wenigen Euro. Essen+Trinken sind die Haupteinnahmequelle. Das DAV-Panorama 5/2012 hat dazu ein ganz gutes Schaubild (der Link funktioniert u.U. nicht beim ersten Mal).

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Das AV Hüttensystem sind eine historisch gewachsene Angelegenheit und sind schwierig zu unterhalten.

Die Alpen sind ein seit jahrtausenden erschlossenes Kulturland in einem an sich dicht besiedelten Gebiet.

Der DAV halten dagegen wenn es um die weitere „Erschließung“ der Alpen geht.

Wenn die Hütten nunmal da sind, meist in atraktiver Lage, warum sie nicht nutzen. Man wird ja nicht jünger...

bearbeitet von pielinen

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    • Von Barbarix
      Hallo zusammen,
      hier mein Reisebericht zu der Annapurna-Runde, die ich zusammen mit Felix im Nov. 2017 gewandert bin. Nicht speziell UL, aber durch die Infrastruktur mit einem sehr geringen Base Weight machbar. Wir hatten trotzdem Zelt und Kocher dabei, beides haben wir allerdings nicht benutzt. Die Unterkünfte und das Essen dort sind top!
      Vielen Dank für die Fotos an Felix (dank seiner Spiegelreflex deutlich bessere Fotos als mit meiner Knipse).
      Viel Spaß beim Lesen!
      Erik
       
      Reisebericht Nepal
      Hamburg, Regenschauer                                                                                                                           Sa 29.10.17
      Heute morgen bin ich um 6:00 aufgestanden. Noch schnell zur Probe gepackt und mich in letzter Minute für den kleineren Rucksack entschieden. Kleiner, leichter und bequemer als ein halbvoller großer Rucksack. Allerdings musste ich noch schnell einen Brustgurt improvisieren. Dann alles in Luftpolsterfolie und in eine Ikea Tasche verpackt. Diesmal habe ich keinen Karton als Versandverpackung gewählt.
      Danach steht nur noch relaxen auf dem Plan und um 17:45 geht´s zum Bus. Vor lauter Aufregung steige ich in die falsche S-Bahn, bemerke aber nach 1 Station noch rechtzeitig den Fehler. Schlussendlich komme ich zeitgleich mit Felix am Flughafen an. Der Flug nach Dubai ist ganz OK und ich habe immerhin 2h geschlafen. Den Rest der Zeit verbringe ich mit dem neuen (leider schlechten) Alien-Film.
       
      Dubai / Kathmandu                                                                                                                                      So 30.10.17
      In Dubai gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück und wir legen uns 3h aufs Ohr. Gut dass ich meine Neo Air S im Handgepäck mitgenommen habe. Das werde ich zukünftig immer so machen!
      Wir fliegen mit der Billig-Airline flyDubay weiter nach Kathmandu . In Kathmandu  hat die Abholung am Flughafen durch das Hotel leider nicht geklappt, aber ein Taxi ist einfach zu bekommen. Leider brauchen wir für die kurze Strecke wegen kompletten Verkehrschaos fast 1h. Ob das Verkehrschaos normal ist oder an dem starken Regen liegt, erschließt sich uns nicht. Am Abend versuchen wir verzweifelt Geld an Automaten zu bekommen. Irgendwann nach dem 10. Automaten klappt es bei Felix mit seiner Visa-Karte und er kann zumindest 300€ ziehen. Bei mir klappt es leider nicht und ich habe schlechte Laune. Im Hotel überlegen wir wie wir zum Trailhead kommen und beschließen einen Wagen mit Fahrer zu nehmen. Das ist zwar teuer (160€ geteilt durch 2) aber wir sparen so einen kompletten Tag. Zum Abendessen bekommen wir gerade noch eine Portion Momo bevor die Küche schließt. Momo sind gefüllte Teigtaschen (ein wenig wie Ravioli nur anders geformt). Dann geht´s früh in Bett.


       
      Kathmandu  / Besisahar, sonnig warm, später ein wenig bewölkt                                             Mo 30.10.17
      Wir sind früh aufgestanden und Felix konnte dem Automaten noch einmal 300€ entlocken. Ich habe mein Bargeld (670€) getauscht und mir geschworen, dass ich niemals ohne Bargeld auf Reisen gehe! 670€ müssten knapp reichen. Im Hotel gibt es ein tolles Frühstück mit Omlett. Der Fahrer wartet pünktlich um 9:30 und dann geht´s los das Permit zu besorgen. Das Permit ist kein Problem und am Geldautomaten vor dem Gebäude kann ich mit meiner EC Karte immerhin noch 80€ ziehen. Das hebt die Laune!
      Um 11:00 geht es dann los und wir kommen nach fast 7h Fahrt und einer netten Mittagspause in Besisahar an. Die Landschaft ist toll und es gibt einen ersten Blick auf die Berge. Der Fahrer war sehr nett und hat mir am Schluss noch seine Karte des Annapurnagebiets geschenkt. Das ordentliche Trinkgeld hat er sich wirklich verdient!
      Das Zimmer in Besisahar ist sehr einfach aber wir können duschen und bekommen auch ein leckeres Abendessen (Parata –Fladenbrot und Dahl). Gespart wird bei dem Zimmer nur an überflüssigem: Statt einem Lichtschalter muss man 2 Drähte in die Steckdose stecken, funktioniert auch nur zeitweise, manchmal rutscht ein Draht heraus und dann ist es plötzlich dunkel
      Nachdem auch die letzten Einkäufe erledigt sind wird noch ein wenig gelesen und geschrieben und dann geht´s wieder früh in Bett. Der Wecker wird um 6:00 klingeln.


       
      Besisahar – Khanigaou, sonnig bis leicht bewölkt, 1 kurzer Schauer                                         Di 31.10.17
      Wir brauchen 1/2h um unsere Sachen zu packen. Als Frühstück gibt´s eine Banane und dann geht es los! Der Trail ist wunderschön und führt durch Reisterrassen und urwaldartige Gebiete. Der Fluss dem wir dann folgen sieht toll aus – grandios!
      Frühstück (Omelett mit Kartoffeln und Ciapati) gab es in Bulbhule nach 2 h Wandern. Mittagessen (Omelett mit Appel Pie) gab es dann in Bahmdanda. Wir sind dann noch weiter nach Kangiori wo wir und an einem Wasserfall gewaschen haben und in einer sehr einfachen Unterkunft übernachtet haben. Die Unterkunft war aus Brettern gezimmert und von einer 7cm großen Spinne geschmückt. Insgesamt haben wir heute 1,5 Etappen geschafft. Zur Feier des Tages und weil wir ungern unnötig schleppen, gibt’s den kleinen Cognac aus dem Flugzeug.



       
       
    • Von entenjoke
      Hallo,
      ich bin von Juli-Oktober auf dem Nordalpenweg unterwegs und werde wohl oft in ÖAV/ DAV Hütten übernachten.
      Mein "wind hard tiny quilt" wird sicherlich nicht für die Schlafplätze akzeptiert werden.
      Habt Ihr eine Empfehlung für einen ultraleichten (aber auch robusten) Hüttenschlafsack (rechteckig, mit Kopfkissenfach)? (aus ripstop-seide evtl.?)
      Mfg
      Stephan
    • Von Daniel Ti
      Hallo community,
      ich bin 21, Student und neu hier im Forum. Ich fotografiere hobbymäßig und da kommt schon mal so viel Gewicht zusammen wie manche hier als Basisgewicht in ihren Rucksäcken haben (5kg). Insgesamt habe ich ein Basisgewicht von 12,5 kg momentan (ich habe schon einige Sachen rausgeschmissen). also bin ich eher nicht so UL unterwegs aber das ist ok..:D
      ..Anders als viele andere sind meine Outdoortouren nicht von viel Laufen und langen Strecke geprägt. Ich bin meist in noch dicht besiedelten Gebieten unterwegs und bewege mich viel mit Bahn, Bus und mit dem Trampen vorwärts, den Rest laufe ich dann zu interessanten Orten. Diesen Sommer werde ich zum Beispiel mehrmals in den Alpen sein. Da ist das Gewicht aufgrund der Berge ja vielleicht doch etwas relevanter. 
      Ich bin nicht darauf angewiesen jedes Gramm auszumerzen. Dennoch möchte ich versuchen mir einen etwas leichteren Urlaub zu ermöglichen. Ich möchte dort ansetzen wo man mit wenig Aufwand und "wenig" Kosten viel Einsparen kann (Zelt, Rucksack, Schlafsack).
      Hier meine vorzeitige Packliste (noch nicht komplett aber die ausschlaggebenden Sachen sind drin, Grüner Stern bedeutet muss ich noch besorgen) 
      https://lighterpack.com/r/7t49e
      Noch ein paar Anmerkungen/Fragen/Ideen zu den Sachen:
      Rucksack: Da könnte ich wohl noch einiges sparen allerdings habe ich ja auch einiges an Gewicht zu tragen und somit sind ja die superleichten eher raus oder?? Gibts einen Kompromiss zwischen leicht und dennoch für einiges an Gepäck? Hatte hier bis jetzt als einzige Idee den Osprey Kestrel 68 (1,8 kg) also 550 Gramm weniger.
      Zelt: Ich möchte schon ein richtiges Zelt. Beispiele die ich gefunden hatte..Vango f10 Helium Ul 1 jemand Erfahrungen damit? schien mir sehr interessant (1,24kg), MSR Carbon Reflex 1(0,79kg)/Hubba NX Solo (1,29), Naturehike UL Cloud 1 (1,25), Big Agnes Fly creek Ul 1(0,93)...Also es sollte schon etwas wind und Regen abkönnen. Da zweifle ich irgendwie bei den MSR, Naturehike, Big Agnes weil die so zerbrechlich aussehen klar sind die ein Kompromiss aber kann man da drin auch mal n Regentag mit Wind aussitzen ohne Nässe drinnen?
      Schlafsack: Was für Temperaturen herrschen im Sommer nachts in den Alpen auf 2000+? Da habe ich leider keine Ahnung aber ich könnte mir schon vorstellen, dass da mal auch nah an 0 Grad geht. Der Galcier 400 hat Komfort 4 Limit... Noch dazu ich werde auch einige Nächte Im Tal verbringen.
      Fotozeugs: Lässt sich leider nix machen  Das ist es mir wert
       
      Danke fürs lange Lesen und für alle Tipps im Voraus. Bitte beachtet: Ich bin Anfänger im leichteren Bereich und ich habe nicht die gleichen Ansprüche ans Gewicht wie richtig krasse UL-Trekker
      Viele Grüße und eine schöne Woche euch noch  
    • Von maggus
      Servus zusammen, 
      Anfang September möchte ich mich auf den Weg von München nach Venedig machen (leider kann ich nicht früher starten). Die Tour wird meine erste Erfahrung im Bereich Light-trekking und auch über so eine lange Distanz. Daher würde ich gerne mal eure Erfahrungen nutzen. Dazu möchte ich mich auch kurz vorstellen, was ich so schon im Trekking Bereich erlebt habe. Bis jetzt bin ich in Island von Landmannalaugar bis nach Skogar mit über 20kg auf dem Rücken gelaufen, was in 4 Tagen doch verdammt anstrengend war. Und diverse 3-6 Tages-Touren in Patagonien, Peru und Kolumbien, letztere Beiden gingen aber mehr in Richtung Hüttentour (bzw. Hängematte). Ansonsten mach ich auch recht viel Sport wie Laufen, Trailrunning oder seit ein paar Monaten  auch Klettern (auf dem harten Weg von UIAA 6 zu 7). 
      Aktuell würde ich den Traumpfad gerne als Tarp-Tour (noch keine Erfahrung) angehen und wenn das Wetter so gar nicht mitspielt, würde ich auf die Hütte ausweichen. Ab und an würde ich vermutlich aber auch mal einkehren, wenn der kleine Hunger oder Durst kommt. Die Freiheit unter freiem Himmel zu übernachten, fände ich aber eigentlich reizvoller. Entsprechend schließen sich ein paar Fragen an. Noch habe ich nicht alles besorgt und ein paar Sachen fehlen noch (ist entsprechend mit noch offen markiert). Kurz vorab, ich werde wohl viel Kameraequipment rumschleppen, da muss ich wohl durch, da es mir aber großen Spaß macht, nehme ich es gerne in Kauf. Nun zu den Fragen: 
      Packliste
      - wenn man wohl oder übel sowieso ab und an in die Hütten einkehrt, macht es Sinn überhaupt einen Kocher mitzunehmen?
      - habe ich was wesentliches vergessen?
      - was würdet ihr weglassen? 
      - Da noch nicht alles gekauft ist, wäre eine andere Kombination sinnvoller/funktionaler?
      - wo besteht generell eurer Meinung noch Optimierungsbedarf?
      - Reicht Handy mit GPS-Karten + Rother als Navigation? 
      - bis jetzt noch nie genutzt: macht es Sinn Wasserfilter o.ä. mitzunehmen? Zur Info: Bis jetzt nie Probleme gehabt in den Alpen/Island/Patagonien, aber nach ein paar Tagen abbrechen zu müssen, wegen sowas wäre natürlich auch total blöd ... 
      - in den sauren Apfel beißen und auf eine Hüttentour schwenken? 
      - Dazu würde ich das ganze auch recht sportlich angehen wollen, jemand Tipps auf was man bei der Vorbereitung besonders Wert legen sollte? (mal schauen, ob ich nach den ersten harten Wandertag immer noch so überzeugt davon bin) 
      Ich danke schonmal vorab für eure Kommentare!
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