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Ultraleicht Trekking

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Liebe Community,

Ich bräuchte einen Rat von Euch Profis. =)

Möchte meine Ausrüstung um eine Jacke und einen Regenkilt (oder Chaps) ergänzen. Hintergrund der ganzen Sache ist, dass wenn es windet, mich der Poncho nervt.

Bei entsprechenden Recherchen und Erkundungstouren im Netz habe ich mir dann folgendes rausgesucht:

Habt Ihr bereits Erfahrungen mit den Stoffen? Können die was?

Weiter sehe ich immer wieder, dass Tyvek für Regenkleidung verwendet wird. Reicht Tyvek tatsächli aus, um eine zuverlässige Regenbekleidung zu machen? Wäre dann natürlich interessant vom  Preis her, sowie dem Gewicht.

Würde mich auf Eure Tipps und Tricks freuen. Vielen Dank schon einmal für Euer Feedback.

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Tyvex reicht nicht für Regenbekleidung. Wenn der Stoff neu ist so ist er tatsächlich dicht, dies hält leider nicht lange. Etliche Male zusammenknauschen und schon lässt der Regen ein bisschen durch. Auch sieht es sehr schnell schmutzig aus, und da nützt auch alles waschen nichts. Im Gegenteil: so wird es nur noch undichter. 

Zu deinen Stoffen kann ich nichts sagen, falls du nach etwas mit einer ähnlichen Wassersäule suchst das noch leichter ist:

https://ripstopbytheroll.com/products/1-4-oz-10d-waterproof-breathable

Ich experimentiere im Moment selber mit diesem Stoff und mache etwas ganz ähnliches, nur bin ich leider noch nicht weiter als beim Prototyp aus Tyvex (dafür verwende ich ihn nun, nach einer nassen Nacht in einem Bivi aus Tyvex), daher kann ich dir über das Nähen oder über die Dichtigkeit noch nichts sagen. Oder höchstens, dass dich der Stoff gut anfühlt, nicht raschelt und dass das Wasser wunderbar abperlte als ich den Stoff unter den Wasserhahn hielt.

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Hallo,

zuerst würde ich das Futter weglassen, du hast ja vermutlich noch andere Kleidung an die als Futter dient.

Der 2lagen stoff ist ganz gut geeignet, aber deutlich empfindlicher als 3lagen. Die Membran ist ungeschützt und kann, vor allem unter den Schultergurten, schnell leiden. Und dann geht leider nicht nur die Atmungsaktivität flöten sondern die Wasserdichtigkeit.

Ich bin ja eh kein Freund von diesem Membrankram, ich schwitze dafür anscheinend zu viel. Außerdem vermute ich dass da eh nichts mehr atmet wenn der Stoff nass ist. Und im trocknen ziehe ich meine Regenjacke nicht an.

Einen wirklich guten Tip für einen Stoff kann ich dir nicht geben. Mich würde das schwarze Cuben reizen. Oder einfach ein günstiger Silnylon-Stoff und evtl Lüfter in den Axeln, da dampft mehr Flüssigkeit ab als durch eine Membran.

Aber das ist nur eine Meinung, du wirst bestimmt noch einige andere lesen dürfen.

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Hallo @SwissExplorer,

hast du schon Näherfahrung? Prinzipiell gehören Jacken schon zu den anspruchsvolleren Projekten und wenn es dann als Regenjacke 100%ig dicht werden soll, ist es noch schwieriger. Die Nähte müssen dann getaped werden, was im Eigenbau nicht so gut hält. Ich persönlich habe bisher nur eine Regenjacke aus Gore Paclite genäht und kann zu deinen Stoffvorschlägen leider auch nichts sagen. Und auch bei meiner Jacke haben sich die Tapes relativ schnell von den Nähten wieder gelöst --> ständiges Nachbügeln war angesagt. Nichts für eine längere Tour. Erfahrung mit flüssigen Nahtdichtern an Regenjacken habe ich nicht.

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Hallo @ChristianS,

Danke für Deine Antwort.

Näherfahrungen bis jetzt erst mit Bivy-Bag und ähnlichem. Habe mir schon gedacht, dass ne Jacke wohl zu den eher schweren Dingen gehören wird. Aber Herausforderungen sind immer gut. =)

Zum Abdichten wollte ich das flüssige Seamtape nehmen. Auch da werde ich wieder Neuland für mich betreten, da habe ich aber bereits einige Beiträge dazu gefunden. 

Grüsse aus der Schweiz

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Am 7.3.2018 um 20:35 schrieb Leichttrecker:

Tyvex reicht nicht für Regenbekleidung. Wenn der Stoff neu ist so ist er tatsächlich dicht, dies hält leider nicht lange. Etliche Male zusammenknauschen und schon lässt der Regen ein bisschen durch. Auch sieht es sehr schnell schmutzig aus, und da nützt auch alles waschen nichts. Im Gegenteil: so wird es nur noch undichter.

Danke für Deine Antwort.

Als ich die Wassersäule vom Stoff sah, habe ich mich schon gefragt, wie das möglich sein soll. Aber ich habe noch welchen ruliegen und wie Du bereits geschrieben hast, werde ich daraus auch einen Prototypen machen. Ohne einige Vorarbeit und anständige Planung wird das sonst nix.

Danke für Deinen Tipp mit dem Stoff, sieht interessant aus.

Liebe Grüsse

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Am 7.3.2018 um 21:03 schrieb basti78:

Einen wirklich guten Tip für einen Stoff kann ich dir nicht geben. Mich würde das schwarze Cuben reizen. Oder einfach ein günstiger Silnylon-Stoff und evtl Lüfter in den Axeln, da dampft mehr Flüssigkeit ab als durch eine Membran.

Danke für Deine Antwort.

Also wird die Kleidung unter der Jacke dann völlig als Abfütterung reichen?

Wäre natürlich schade, wenn nach einer Tour die Membran an den Riemen der Rucksack bereits wieder weg ist. Und mit der Alternative Silnylon und entsprechend Lüftern hast Du gute Erfahrungen? Einfach mit Reisverschlüssen und herum abgedichtet?

An Cuben traue ich mich noch nicht ran. Da es meine erste Jacke sein wird und ich doch noch Respekt davor habe.

Beste Grüsse

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vor 7 Stunden schrieb SwissExplorer:

Also wird die Kleidung unter der Jacke dann völlig als Abfütterung reichen?

Wäre natürlich schade, wenn nach einer Tour die Membran an den Riemen der Rucksack bereits wieder weg ist. Und mit der Alternative Silnylon und entsprechend Lüftern hast Du gute Erfahrungen? Einfach mit Reisverschlüssen und herum abgedichtet?

An Cuben traue ich mich noch nicht ran. Da es meine erste Jacke sein wird und ich doch noch Respekt davor habe.

  • Meiner Meinung nach ja, ich selber habe eine Berghaus Regenjacke ohne Futter und hab nie eine vermisst.
  • Da ich es minimal mag, würde ich unter den Armen  einfach ein Stück Netz einnähen als Lüfter. Das Wasser läuft beim gehen eigentlich nicht unter die Arme, deswegen würde ich die Variante KISS bevorzugen. Ich hab aber noch keine Jacke genäht, da ich sowohl mit meiner Regenjacke (Berghaus Vapour Light Smock 2) und auch meiner Windjacke (Cumulus windy wendy) sowohl im Schnitt sls auch Gewicht sehr zufrieden bin. Deswegen sind das rein theoretische Überlegungen.

 

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Am ‎01‎.‎03‎.‎2018 um 10:50 schrieb SwissExplorer:

Weiter sehe ich immer wieder, dass Tyvek für Regenkleidung verwendet wird. Reicht Tyvek tatsächli aus, um eine zuverlässige Regenbekleidung zu machen? Wäre dann natürlich interessant vom  Preis her, sowie dem Gewicht.

Auch ich habe die nasse Erfahrung machen müssen, daß Tyvek nicht gut geeignet für Regenkleidung isst. Und dabei sah das so gut aus beim Test unter dem Wasserhahn...Ich hatte mir eine Regen-Hose genäht. Oben Gummi, unten Gummi und somit ganz simpel gehalten. Aber überall da, wo der Stoff der Reibung ausgesetzt war (Knie, Po, unteres Rucksackende) gab es nicht direkt Löcher, aber die Feuchtigkeit sabberte so langsam über Stunden durch. Ich hatte gedacht Tyvek würde mehr aushalten, aber nie wieder für so ein Projekt.

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Da muss ich doch mal mit einem Vorurteil aufräumen: Tyvek ist nicht gleich Tyvek! Das was hier zumeist für verschiedene Projekte verwendet wird ist das Tyvek Softstructure 1443R. Das hat eine Wassersäule von 750 mm und ist somit nicht als wasserdicht im Sinne von Bekleidung zu bezeichnen.

An wirklich wasserdichtes und zudem atmungsaktives Tyvek wie bei DriDucks verwendet, kommt man als Privatperson in der Regel nicht ran. Warum wohl: DuPont will keine 2-3 Meter verkaufen, sondern mindestens 1000! ;)

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Am 9.3.2018 um 17:46 schrieb Andreas K.:

Da muss ich doch mal mit einem Vorurteil aufräumen: Tyvek ist nicht gleich Tyvek! Das was hier zumeist für verschiedene Projekte verwendet wird ist das Tyvek Softstructure 1443R. Das hat eine Wassersäule von 750 mm und ist somit nicht als wasserdicht im Sinne von Bekleidung zu bezeichnen.

An wirklich wasserdichtes und zudem atmungsaktives Tyvek wie bei DriDucks verwendet, kommt man als Privatperson in der Regel nicht ran. Warum wohl: DuPont will keine 2-3 Meter verkaufen, sondern mindestens 1000! ;)

Auch wenn ich ein Hardstructure 1057D verwenden würde, dann wäre es eher weniger zuverlässig? Also meist Du, dass man an den wirklich "guten" Stoff kaum rankommen wird, ausser man kauft die Produkte und lässt das MYOG-Projekt aussen vor?

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