Geschrieben 2. April 20197 Jr. Die große Frage bei dem Vorhaben ist wohl ob es das Risiko wirklich wert ist, man kommt meist sehr langsam voran egal ob mit Schneeschuhe oder ohne. Trotzdem steigt die Lawinengefahr und die Gefahr im Schnee einzubrechen im Tagesverlauf erheblich an, was die effektive Zeit in der man kritische Abschnitte passieren kann einschränkt . Ich kenne den E5 nur teilweise, war aber schon öfters im Frühjahr auf der ersten Etappe Richtung Kemptener Hütte unterwegs, sie ist bei guten Verhältnissen durchaus begehbar aber nicht ganz ungefährlich.Letztes Jahr ist mir Mitte Mai auch einer begegnet der den E5 laufen wollte. Jedoch schätze ich die Passagen vor und nach der Memminger Hütte, bereits kritisch ein. Weiter kenne ich mich leider nicht aus, aber es geht ja durchaus noch höher. Es kommt halt sehr auf die aktuellen Verhältnisse an und bedarf einer sehr flexiblen Tourenplanung. Grob würde ich mich an den Zeitraum zu dem die Hütten aufmachen orientieren und nicht viel mehr als 1 vlt 2 Wochen vorher losgehen.
Geschrieben 3. April 20197 Jr. Autor vor 8 Stunden schrieb kili95: Grob würde ich mich an den Zeitraum zu dem die Hütten aufmachen orientieren und nicht viel mehr als 1 vlt 2 Wochen vorher losgehen. Ok, das hört sich vernünftig an und lässt sich auch gut zeitnah überprüfen, denk ich. Danke!
Geschrieben 3. April 20197 Jr. Autor Am 1.4.2019 um 10:34 schrieb hans im glueck: oh. und dieses? Cape Wrath Trail im Oktober. Ansonsten viel Arbeiten weil die Kohle dann etwa 2-3 Jahre ausreichen sollte
Geschrieben 4. April 20197 Jr. ach, nur der cape wrath trail. da kriegst du ja schon beim viel arbeiten länger frei als ich jahresurlaub schaffe
Geschrieben 4. April 20197 Jr. Autor Na ja, ist alles relativ. Nur 5 Wochen Urlaub am Stück kann ganz schön happig sein, wenn man vorher mehr oder weniger 7 Jahre lang frei hatte. Dann können sich 16 Monate Arbeiten auch schnell wie 16 Jahre anfühlen. Erste-Welt-Probleme eben
Geschrieben 16. April 20197 Jr. Am 2.4.2019 um 09:36 schrieb schrenz: Slowenien als Kurzvariante vom Weg Salzburg - Triest Ich hoffe es ist okay wenn ich den Thread ganz kurz kapere. Ich werde mich am 15.6. vom Königssee auf den Weg nach Triest machen. So weit ich es sehen konnte, sollten die Hütten am Weg schon alle offen haben (bzw. fast ganzjährig geöffnet sein wie das Fraganter Schutzhaus). Gibt es außer der Fraganter Scharte noch Abschnitte, vor die du so früh in der Saison ein Fragezeichen machen würdest?
Geschrieben 16. April 20197 Jr. Gegenfalls noch in den höheren Abschnitten der Kreuzeckgruppe, aber im großen und ganzen ist der Übergang über die Fraganter Scharte der entscheidende Abschnitt. Übernachtung empfehle ich in dem Bereich das Naturfreundehaus Kolm Saigurn, gutes Essen, Herrmann ist ein echt netter Wirt und goldiger Hüttenhund .
Geschrieben 16. April 20197 Jr. vor einer Stunde schrieb schrenz: Gegenfalls noch in den höheren Abschnitten der Kreuzeckgruppe, aber im großen und ganzen ist der Übergang über die Fraganter Scharte der entscheidende Abschnitt. Übernachtung empfehle ich in dem Bereich das Naturfreundehaus Kolm Saigurn, gutes Essen, Herrmann ist ein echt netter Wirt und goldiger Hüttenhund Danke für die Infos, das beruhigt schon mal. Und mal schaun wo genau mich der Weg entlang führt, ich hab mir das Naturfreundehaus mal notiert.
Geschrieben 29. April 20197 Jr. da der lawinenbericht https://avalanche.report/albina-web/bulletin/latest?lang=de immer noch in meiner mailbox eintrudelt, tu ich ihn hier mal dokumentieren, für tirol: Gefahrenstufe für Dienstag, 30.4.2019 Gefahrenstufe 3 – erheblich 2400m Tendenz: Lawinengefahr bleibt gleich am Mittwoch, 1.5.2019 Feuchte Lockerschneelawinen und Gleitschneelawinen sind die Hauptgefahr. Mit der tageszeitlichen Erwärmung steigt die Auslösebereitschaft von feuchten Lockerschneelawinen an allen Expositionen deutlich an. Diese können vor allem an sehr steilen Schattenhängen bis in tiefe Schichten durchreissen und vereinzelt gross werden. Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen vor allem in Kammlagen und in hohen Lagen stellenweise auslösbar, besonders an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m. Gefahrenstellen und Auslösebereitschaft nehmen mit der Höhe zu. Es besteht eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen. Dies an steilen Grashängen unterhalb von rund 2300 m an allen Expositionen. Schneedecke Gefahrenmuster: gm 2: Gleitschnee gm 6: lockerer Schnee und Wind In den letzten Tagen fielen oberhalb von rund 1000 m verbreitet 30 bis 50 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind blies verbreitet mässig bis stark. Es fallen verbreitet 10 bis 30 cm Schnee. Neu- und Triebschnee liegen stellenweise auf weichen Schichten, v.a. in hohen Lagen und im Hochgebirge an sehr steilen Schattenhängen. Die Altschneedecke ist in mittleren und hohen Lagen durchnässt. Tendenz Frischer Triebschnee im Hochgebirge. Feuchte und nasse Lawinen im Tagesverlauf.
Geschrieben 29. April 20197 Jr. Und ich war gestern auf 1150 Meter wandern: Das war VOR dem Schneefall in der Nacht auf Montag. Bearbeitet 29. April 20197 Jr. von ManniAT
Geschrieben 30. April 20197 Jr. Ja, heuer braucht es eben ein wenig mehr Geduld bei uns hier in Tirol. Auch wenn es schwer fällt...
Geschrieben 5. Mai 20197 Jr. Letzte Woche hab ich ja schon gepostet. Aber diese Woche ist es noch schlimmer geworden. Strassensperren und Kettenpflicht wegen Schneefall. Die Bilder (heute um 11 Uhr aufgenommen) unten stammen vom Hengstpass 990m. Nein, nicht 2.990 auch nicht 1.990 sondern unter 1.000m Und es schneit aktuell noch immer. Echt bitter; bin Mitte Mai beruflich in meiner "Urheimat" Innsbruck und wollte ein wenig die Nordkette (Karwendel) unsicher machen. Wird wohl eher nichts werden.
Geschrieben 5. Mai 20197 Jr. vor 17 Minuten schrieb waal: Heuer braucht es etwas Geduld. Argh. Die hab ich nicht! Die ersten Hütten habe ich im Juni wg. Ferienwochenende schon gebucht. Kennt zufällig jemand eine Religion, die eine Gottheit für Tauwetter hat?
Geschrieben 5. Mai 20197 Jr. OT: ich glaub das Atomic - ne, auch falsch, das ist ja der mit den Tourenski
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