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Ultraleicht Trekking

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vor 2 Stunden schrieb martinfarrent:

gedörrte Zucchini-Scheiben

kannst du mal ausprobieren, wie lange du dafür in der teflon-pfanne brauchst? :-)

@iggyriggy: hier steht jetzt schon mehr als in jedem edit: einem "guten buch".

bearbeitet von hans im glueck

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vor 39 Minuten schrieb hans im glueck:

OT zu schnell ist eh schlecht fürs Obst.

OT: Obst hat befindlichkeitsmäßig nix zu melden. Erst kommen die Menschen, dann meine Katzen, dann andere Tiere, dann Tomaten... dann der ganze Rest. Gedörrt wird natürlich in umgekehrter Rangfolge, mit Ausnahme der Tomaten. :-)

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vor 10 Stunden schrieb Konradsky:

Ich trockne sehr gerne im Heißluftbackofen bei 50°(kleinste Stufe) und den

Laut diesem Artikel hier erwärmt schon allein die Lampe im Backofen das Innere auf 40°C. 40C sind ideal für schonendes trocknen. Ich selbst trockne auch meist zw. 40 und 45°C.

Ich trockne eben Himbeeren (habe auf dem Markt 2kg für 1€ erstanden :) ) und stehe wieder vor dem Problem, wie lange ich sie drin lassen  muss. So richtig trocken werden die wohl nich, oder?

EDIT: Gerade gefunden, dass Himbeeren wegen ihres hohen Wassergehalts nicht so zum Dörren geeignet sind :(

bearbeitet von mawi

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Aus himbeern macht man Marmelade, sagt mein doerrbuch, erinner ich.:rolleyes:

edit: mit Äpfeln.

2 Bücher: Brown, natürlich hausgemacht. Rust, Vorrat halten. Aber wir gucken mehr ins handy als in die Bücher. Bestimmt sind die Bücher für uns viel zu gut. Rust wirkt total systematisch und umfassend. Brown ist eher ne Einführung mit ein paar Beispielen.

Bei Rust gibts Fotos von Kühlschränken in Ankleidezimmergroesse, nur mit grün drin und Ordnung. Das halt ich nicht aus. Deshalb.

bearbeitet von hans im glueck

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vor 46 Minuten schrieb hans im glueck:

Aus himbeern macht man Marmelade, sagt mein doerrbuch, erinner ich.:rolleyes:

Ja, das stand auch in dem Artikel, also dass man statt dörren Glee oder Marmelade draus machen soll ...

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2D74E79E-057A-4B15-8592-6CE3ACCBDE0D.thumb.jpeg.0484c04566559adc76f8072c810539c2.jpeg

Ohne das Forum hätte ich wahrscheinlich Langeweile oder würde an alten Autos schrauben...

Rind, 5 Stunden in eingetrockenes „Sweet Apple Ribs“/jap. Sojasauce/Rauchsalz/Habanero eingelegt und (bislang) 6 Stunden bei ca. 53° zu Leder verarbeitet. Aktuell noch ganz lecker

bearbeitet von Matzo
Foto ist auch selbst gemacht

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Am 18.7.2019 um 20:23 schrieb hans im glueck:

Aus himbeern macht man Marmelade, sagt mein doerrbuch, erinner ich.:rolleyes:

co2 technisch richtig! aber wenn du getrocknete himbeeren im müsli haben willst, dann klappt das nicht mit marmelade.

das beste was man dörren kann sind meiner meinung wassermelonen. dauert ewig aber das ergebnis ist eine unvergleichliche geschmacksexplosion. aus ner kugel in tischtennisballgrösse wird ein stück in himbeergrösse.

OT: bild ist natürlich von mir!

DSCN8552.JPG

bearbeitet von danobaja
bilderrechte

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vor 7 Stunden schrieb Dean:

Wie lange ist lange? Und bei welcher Temperatur? 

40°, ewig.  ich hab nen excalibur dörrer. der läuft mit zeitschaltuhr im intervall. das dauert schon mal ne woche bei der niedrigen temp.

wenn ich die temperatur erhöhe bläst der die teile auch schneller trocken, aber ich dörre "rohköstlich" und zeit hab ich auch.

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ich dörre mit dem Severin Automat. Temperatur immer gleich. Das finde ich sinnvoll, denn so habe ich ein Gefühl für die Teile entwickelt, die gedörrt werden. Die Ebenen tausche ich stündlich einmal durch. Dadurch dass die Ebenen aus Kunststoff sind, knacksen sie etwas und reißen leicht ein, doch das hat mich bisher nicht gestört. 

Für Dörrfleisch nehme ich immer Rouladenfleisch. Das hat die perfekte Dicke und ist wunderbar in Streifen zu schneiden.

Marinade selbst gemacht, Sojasauce, worcestersauce, Zwiebeln, Knoblauch, etwas Pffer, etwas Salz, dann noch einige viele Tropfen Liquid Smoke, das dann alles in eine 3l Zipp Tüte, dazu dann noch paar Stangen Rosmarin und über über Nacht darin durchziehen lassen. 

Insgesamt liegt es ca 5h auf dem Gerät (manchmal auch länger, aber das sieht man bzw probiert man dann während des Dörrens). Aber wie gesagt, Tabellen oder ähnliches... naja man entwickelt ein Gespür dafür. 

Auf jeden Fall, wenn man denkt, dass es gut ist, im Automat (oder Ofen) abkühlen lassen, dann bekommt es seine finale Konsistenz. 

 

Äpfel sind auch absolut einfach. Dazu braucht man keine weiteren Zutaten. Ob man sie nun mit Zitrone einpinselt oder nicht... da habe ich nun keinen Unterschied gemerkt. Hin und wieder pinsel ich sie auch mit einer ähnlichen Marinade wie das Fleisch ein. Auch weihnachtlich mit Orangensaft (frisch gepresst), Nelken und Zimt ist mal ne Abwechslung. 

Ansonsten würde ich da keine Wissenschaft draus machen, sondern es einfach machen. Und kein Öl für die Marinade verwenden, sonst kollidiert das etwas mit der Haltbarkeit ;)

Aufbewahrt und transportiert wird das Zeug im 1l Zipper. Bisher ist mir auch nach einigen Wochen noch nichts schlecht geworden. Allerdings wird es in der Regel viel früher gegessen, da Familie und Besuch voll auf den Dörr-Stuff abfahren :D

 

 

bearbeitet von Wander Schaf

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Am 18.7.2019 um 08:18 schrieb iggyriggy:

Hallo, wie schon oben zu lesen ist, ich suche also ein gutes "Dörr kochbuch"  , hat jemand ein vorschlag? Naturlich kann ich bei A...n schauen aber glauben tue ich da auch nicht alles

Ich besitze erst seit drei Tagen ein Dörrgerät (€30, von Aldi) und bin schon jetzt völlig begeistert. Dazu habe ich einen Vakuumierer*, um die Haltbarkeit noch zu verlängern und das Packmaß zu verkleinern. 

Allerdings habe ich so gar keine Lust, fertige Gerichte zu dörren, - lieber einzelne Bestandteile wie Gemüsemischungen oder Obst, Beef Jerky usw. (darüber, dass er die einzelnen Komponenten lieber spontan unterwegs mischt, hat auch Skurka mal geschrieben). 

Gestern abend habe ich zum Beispiel probiert: eine Tüte Gemüsemischung (Lauch, Karotten, Tomaten, Sellerie, Zucchini) und eine Tüte Beef Jerky (intensiv mariniert) mit etwas Salz in Wasser eingeweicht - nur etwa 10 Minuten lang (obwohl lediglich der Sellerie vor dem Trocknen blanchiert worden war). Dann mit einem Brühwürfen aufkochen und anschließend nur vier Minuten ziehen lassen (unterwegs energiesparend im Cozy).

Das schmeckte schon als 'Suppe' lecker genug, dass ich mich unterwegs drauf freuen könnte. Verlängert wird dann mit Couscous, Kartoffelpüree-Pulver, Linsen o.ä. zum Eintopf mit 'schlammiger' Konsistenz. Und bevor das Zeug in seinen Vakuumbeuteln nach hoffentlich langer Zeit schlecht wird, könnte ich mir sogar vorstellen, es notfalls zuhause zu essen. Dies ganz im Gegensatz zu käuflichen Trekkingmahlzeiten, deren 'Genuss' ich meist über viele Tage und Touren hinausschiebe, bis ich sie oftmals einige Monate nach dem Verfallsdatum entsorge... zu welchem Zeitpunkt sie oft bereits ganz Deutschland und Frankreich mehrmals gesehen haben. ;-) 

Ein kleiner Tipp, der jetzt eklig klingen mag, aber gar nicht schlecht schmeckt: eine Tüte Kartoffelchips zerstoßen und die Luft mit einer Nadel raus lassen. Die Krümel schmecken als Teil des Eintopfes gar nicht so furchtbar und bringen etwas Fett in die Angelegenheit. Ich habe dazu die lediglich gesalzenen genommen - ohne weitere Gewürze. Sind auch eine ziemliche Kalorienbombe - Gramm für Gramm so gut wie Vollmichschokolade.

OT: *Der Vakuumierer lohnt sich sowieso im Alltag - zum Einfrieren zuhause, für Gourmets auch als Basisgerät der Sous-vide-Küche.

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Am 18.7.2019 um 20:19 schrieb mawi:

EDIT: Gerade gefunden, dass Himbeeren wegen ihres hohen Wassergehalts nicht so zum Dörren geeignet sind :(

Aus Himbeeren kann man ganz super Fruchtleder machen. Zusammen mit Bananen oder anderem Obst pürieren. Evtl mit Datteln o.ä. wenn es etwas süßer sein soll. Masse dann ganz dünn auf Backpapier ausstreichen und dann dörren. Kann man dann in Streifen schneiden (zusammen mit dem Backpapier, dann klebt es nicht zusammen)
 

 

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Am 18.7.2019 um 13:44 schrieb Dean:

Ich vakuumier mein Gedörrtes schon, meist aber nur mein Jerky. Mache das ja auch wenn Ich nicht plane zu wandern, sondern einfach als leckeren, gesünderen Snack. Klar sind die Tüten vielleicht nicht die Umweltfreundlichsten etc, aber dann hält es auch lange.

... außerdem baut das Vakuumieren, bzw. auch das bloße Versiegeln ohne Vakuum (z.B. von Dörrobst) eine gewisse Hürde gegen Nascherei im Alltag auf. Dann ist man nicht ganz so geneigt, das mühselig gedörrte Zeug vor dem Fernseher weg zu mampfen. ;-) 

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Schon herausgefunden... ;-) 

Man kann sich beim Dörren von Einzelkomponenten auch ein bisschen einschränken, was die künftige Verwendung auf Tour anbelangt, und bestimmte Komponenten (wie Beef Jerky, Tomaten usw.) bewusst und sogar recht stark überwürzen. Eventuell kann man das so einrichten, dass man unterwegs fast gar keine Gewürze mitzunehmen braucht. Allerdings sind dann der abendlichen Spontaneität en route ein paar Grenzen gesetzt: denn die Sachen wollen ja auch zueinander passen.

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Kabeljau... aus 236 g Frischfisch wurden bei mir vorgestern 42 g, in Streifen hart getrocknet (vorher in Salz eingelegt und dann im Ofen gegart). Da frischer Kabeljau zu rund 17% aus Protein bestehen soll, müsste der Trockenfisch fast gänzlich aus Eiweiß sein (40,1 g).

Kann das wirklich sein?

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vor 4 Stunden schrieb martinfarrent:

Kabeljau... aus 236 g Frischfisch wurden bei mir vorgestern 42 g, in Streifen hart getrocknet (vorher in Salz eingelegt und dann im Ofen gegart). Da frischer Kabeljau zu rund 17% aus Protein bestehen soll, müsste der Trockenfisch fast gänzlich aus Eiweiß sein (40,1 g).

Kann das wirklich sein?

Eher nicht. Mehr als 80% Eiweiß dürften auch in getrocknetem Kabeljau nicht drin sein. Guter, frischer Kabeljau sollte beim Dörren nur maximal 75% des Gewichts verlieren. Was deutlich darüber liegt ist entweder Wildfang bei dem der Wasseranteil vor dem Einfrieren durch Chemikalien künstlich nach oben getrieben wurde oder schnell gewachsener (Mast-)Zuchtfisch. Beide haben im Bezug aufs Rohgewicht einen deutlich niedrigeren Eiweißanteil.

bearbeitet von BitPoet
Ein Wort zuviel im Satz

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