Ich habe die 3 Pyraomm alle vor meiner Kaufentscheidung im Sack & Pack aufgebaut, mich reingelegt, geschaut, habe ich genug Platz zum vernünftig sitzen, wie sieht es aus bei Schlechtwetter mit Kochen bei geschlossener Apsis usw
Bin ja selber 190 cm und recht breit gebaut.
Das Duo war mir zu eng, was Du nicht vergessen darfst, es ist ein Mid mit Stab mittig, Du hast also beim Duo mal gerade 63 cm Breite hinter dem Stab, klar kannst Du den Stab noch ein klein bisschen nach vorne verschieben, bis das Risiko besteht, daß er weg rutscht, aber durch die Schräge hinten und an Kopf / Fussende (und eben kein Platz zum diagonal liegen) fand ich zu eng.
Beim Plus sah das deutlich anders aus, 80 cm Breite, steile Wände durch mehr Höhe, das fand ich dann auch für meine Größe / Breite ok.
Bei mir isses dann aber das Max mit Half Inner geworden, da ich den Einsatzbereich (ich habe ja mehrere Zelte) mehr im gemäßigten Bereich (wo Starkwind-Stabilität und kleine Stellfläche nicht so eine Rolle spielen) gesehen habe und durch das half Inner einen regenfesten Eingang zu haben, in der vorderen Hälfte ohne großes Umräumen auch viel Kram unterbringen zu können und trotzdem noch Platz zum Kochen zu haben und natürlich die größere Höhe waren die ausschlaggebenden Kriterien.
Bin in dem Bereich auch damit echt zufrieden, ist schon nett wie klein das Packmaß / Gewicht für die nutzbare Fläche / Volumen ist und gerade in wärmeren Gebieten ist die 2. Tür auf der Rückseite (z.B. im Gegensatz zu Shangri La Wicki-Up 3/4 oder Liteway Scout ein echter Vorteil in der praktischen Nutzung.
Und bei stationärer Nutzung z.B. an der Soca mal eben morgens vor dem Paddeln, da mehrere Helinox Stühle / Tische in den vorderen Teil werfen zu können, daß de tagsüber keine "Beine kriegen", ist schon nett.
Aber wollte ich damit auch den kompletten Wanderbereich abdecken (Thema kleinere Stellfläche, niedrigere Höhe, damit besser stealth aufzubauen) hätte ich das Plus mit Full Inner genommen und dazu dann evtl noch ein Mini-Tarp mitgenommen.
Was nun rutschigen Böden betrifft, bzw daß man evtl mit einer Luftmatte "Schlitten fährt"....mit Evazote-Kombis hat man ja das Prob nicht und da kann auch eine 3-4 mm Evazotematte drunter hilfreich ist, habe ich ja häufig genug empfohlen und die hat ja multiusingmäßig noch viele andere Vorteile...
Aber jetzt mal realistisch, mit Luftmatten rutscht man doch eh bei den meisten Böden durch´s Zelt, das ist doch keineswegs auf Liteway beschränkt und wenn man durch irgendwelche Maßnahmen wie Bänder usw verhindert, daß die Luftmatte durch´s Zelt geschoben wird, verschiebt man statt dessen den Boden und bei floating bathtubs usw kann das dazu führen, daß im extremsten Fall der Innenbereich bzw IZ am Fußende sogar einen Tick unter der Zeltbahn rausgeschoben wird.
Was nach meinen Erfahrungen am Besten hilft
- Wichtigste, ebenen Platz ohne Gefälle aussuchen, wenn möglich, auch nicht unbedingt Bewuchs drunter, der das Rutschen unterstützt, wie z.B. manche "Langgräser"
- die Schlauchform bei Luftmatten für sich ausprobieren, bei mir als Schlafrotor funktionieren die V-förmigen Schläuche von Klymit auch in der Hinsicht deutlich besser als Längs / Querschläuche.
- Dünne Evazote (die ja neben Anti-Rutsch" auch den R-Wert hoch bringt, Backup ist und zum Draußen rumlungern prima ist, wodurch sich die 120-185g (bei voller Länge) relativieren
btw ich nutze seit Langem nur noch Dauenenschlafsäcke (fast nur WM) egal zu welcher Jahreszeit und ob Doppeldach, Tarptent-Konstruktion, Hängematte mit Tarp, unter´m Tarp und hatte damit noch nie irgendwelche Probs...