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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 21.03.2026 in allen Bereichen

  1. Biker2Hiker

    Nashville Packs

    OT: Jeder kann doch mal ein Fehler machen 🫣 Und das mit die Ausdrucksweisen sollte man auch locker sehen! Sprache tut sich nun mal entwickeln tun!
    5 Punkte
  2. schwyzi

    Nashville Packs

    OT: Deinen ! (Wen oder was? Akkusativ!) Sorry , geht echt nicht gegen dich, @Numinex! Ich les' das nur jetzt seit geraumer Zeit in 4 Foren. Und jedesmal krieg' ich Pickel! Verdammt, so schwer kann das doch nicht sein. OK, ich bin ein alter, weißer Cis-mann - und Deutschlehrer. Aber auch, wenn ich mich an Internet -Ausdrucksweisen wie "1 Zelt" gewöhnt habe, sowas wie die Beachtung der jeweiligen Fälle ist doch nicht zu viel verlangt, oder? Sonst schwimmen mir beim Lesen sämtliche "Fälle" weg. Wie oben schon erwähnt - es ist absolut nicht gegen DICH persönlich gerichtet, @Numinex. Dein Post war nur der Tropfen, der bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Mag auch ein bisschen damit zusammen hängen, dass ich ziemlich einen im Kahn habe. Sorry für OT!
    4 Punkte
  3. Ich bin vor einer Weile in ein Rabbithole rund um 3M Klebefilme gefallen, angefangen mit Abspannösen für Tyvek bis hin zu DCF Reparaturen. Habe mir dann ein paar Sheets 9472LE gekauft (was am Ende 300LSE, der Low Surface Energy Kleber ohne Trägermaterial ist) und einen dünnen Ripstop-Layer aufgeklebt. Als Repair Patch für die Daunenjacke hält er schon mal super, für Tyvek und Dyneema sollten die auch funktionieren, bei PU-beschichteten Stoffen auch, werde mal welche in mein Toolkit packen. Am meisten bin ich gespannt, ob man damit ein Loch in der Isomatte flicken kann.
    3 Punkte
  4. Hi maKSim, bin durch Zufall hier im Forum über Levity List gestolpert. Hab's ausprobiert und bin begeistert! Ein super Tool. Übersichtlich, schnell, durchdacht und einfach zu verstehen. Vielen Dank für die großartige Arbeit! Ich hatte einen guten Nachmittag Spaß, all mein Gear fein säuberlich aufzulisten (bzw von lighterpack zu importieren) und zu sortieren. Bei meiner ersten Packliste wäre ich am liebsten direkt losgezogen. Sehr motivierendes Tool also! Was mir auch besonders gefallen hat, war die Möglichkeit, die bezahlten Preise anzulegen, da mich immer schon interessiert hat, wie viel ich für den ganzen Spaß denn schon investiert habe. Hier deshalb auch mein Entwicklungsvorschlag, in der Hoffnung, den im Thread nicht schon überlesen zu haben: Könnte man neben dem Gesamtgewicht einer Kategorie auch den Gesamtpreis (das insgesamt investierte Geld) für diese Kategorie anzeigen? (siehe Screenshot) Und ganz oben beim Gesamtgewicht der Ausrüstung natürlich auch die ausgegebene Gesamtsumme. Zum Beispiel als Auswahl (g, kg, Euro, etc) im Feld Gesamtgewicht. (siehe Screenshot) Wäre das möglich? Außerdem möchte ich gerne einen weiteren Vorschlag unterstützen, der hier in thread schon genannt wurde: Auch ich habe schon eine Drag-and-Drop Möglichkeit zum Sortieren der Items vermisst. Bsp.: Ich habe drei Zelte für je eine bis drei Personen. Der Übersichtlichkeit halber würde ich diese gerne direkt untereinander setzen und der Personenanzahl entsprechend sortieren. Also Zelt 1P, Zelt 2P, Zelt 3P. Ginge ggf auch über Unterkategorien, aber auch dort hätte ich gerne die Möglichkeit meine eigene Reihenfolge anzulegen. Das wär's erstmal von meiner Seite aus. Vielen Dank nochmals für das Tool (Spende ist raus) und viel Energie für die Weiterentwicklung.
    2 Punkte
  5. RaulDuke

    einsteigerzelt

    Also ich kann das bestätigen, in meinem Luna Solo war Platz für ne Exped Luma und meinen Rucksack und das ganze Chaos, was entsteht, wenn man seinen ganzen Kram um sich herum verteilt! Ich halte auch nichts davon, irgendwas, außer den Spiritus , in der Abside zu lagern…
    2 Punkte
  6. Moin Zusammen, kurzer Hinweis an alle Interessierten aus dem Forum. Der Ticketverkauf für die Fernwander-Tage 2026 startet am 01.04.2026 um 00:01 Uhr, mit unseren vergünstigten Early-Bird-Tickets. Niels und ich freuen uns riesig und stecken mitten in den Vorbereitungen für ein wieder richtig starkes Programm: Freut euch unter anderem auf Vorträge zum Te Araroa von Mareike (Wanderwach und Kaffee), einen erneuten Frauen Safe Space mit Anne und Nathalie (Rucksackfrauen), Kinoerlebnis vom Feinsten mit der Uraufführung des Nord-Süd-Trail Videos über den Rheinsteig sowie Workshops zu Tarps, Outdoor- und Trekkingskills, Erste Hilfe mit den HinterlandMedics, Risiken und Gefahren, Ernährung und voraussichtlich auch Karte & Kompass u.v.m.. Schaut auf http://www.fernwander-tage.de vorbei und folgt #Fernwander_Tage, damit ihr keine Updates zu den Fernwander-Tagen verpasst. Wir freuen uns auf weitere Ideen und den Austausch mit euch! Beste Grüße Cedric
    2 Punkte
  7. Das Zelt wurde 2022 gekauft. Wiegt mit Original Zeltunterlage 1,8kg. Noch leicht genug für 1 Person, aber auch groß genug für zwei. Bewertungen gibts jede Menge im Netzt. Kleines Manko: zwei der Knebel/Ring Fixierungen mit denen Das AZ am Gestänge fixiert werden kann haben sich gelöst. Wer Interesse hat bitte melden. Preis Verhandlungssache.
    2 Punkte
  8. Hallo Liebe Forengemeinde, nach langen stillen mitlesen habe ich mich nun auch mal dazu durchgerungen mich anzumelden. Ich heiße Michael, bin 48 Jahre alt und nach einen wechselhaften Werdegang mittlerweile Berufsschullehrer. Nach einer Jugend die geprägt war von der Natur und sich darin aufhalten habe ich gegen 2018 leicht ergraut langsam wieder angefangen mich fürs Trekking im Allgemeinen und der Ultraleichten Ausrüstung im speziellen zu interessieren. Mittlerweile habe ich einige Etappen des Schluchtensteigs, Trekkingcamps in der Eifel, Wanderungen in der Lüneburger Heide, mehrere Urlaube auf den Lofoten und er Sächsischen Schweiz hinter mir. Die perfekte Ausrüstung bisher nicht gefunden aber fleißig mit Hilfe von Lighterpack und dem Try- und Error Prinzip am optimieren... Falls die eine oder andere Information hier fehlt, einfach fragen! Bin ganz umgänglich es sei denn mir geht der Kaffee mitten auf einer Mehrtageswanderung in Jothunheimen aus. Aber auch da gibt es keinen einzigen lebenden Zeugen der behaupten kann das ich nicht freundlich wäre. 😇 Liebe Grüße Micha
    2 Punkte
  9. Köll

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen! Ich habe es gerade endlich geschafft - ich bin nicht so Computer affin - mich hier im Forum anzumelden! Da dachte ich mir, ich nutze mal direkt diesen Vorstellungsthread: Ich heiße Nicole, bin 57 Jahre alt und Fachkraft für Arbeits-und Berufsförderung. Naturverbunden war ich schon immer, aber mit dem Wandern habe ich erst 2022 angefangen. Ultra Langsam bin ich schon - jetzt möchte ich auch noch auf Ultra Leicht umstellen. Bisher bin ich knapp 300 km auf dem Camino Frances und den gesamten Camino Inglés gepilgert. Damals noch mit sehr schwerem Deuter Rucksack. Wenn ich Zeit habe, mache ich gerne auch Tagestouren. Letzte Jahr im Oktober habe ich dann zum ersten Mal eine Tour mit Übernachtung im Zelt unternommen. Jetzt hat es mich gepackt! Deshalb ist dieses Jahr eine Trekking Tour durch die Eifel geplant. Ich möchte dort gerne die Plätze von Trekking Eifel nutzen. Da bin ich gerade eifrig dabei, mich durch meine Packliste zu arbeiten und versuche zu optimieren. Wer da schon Erfahrung hat mit Trekking Eifel...freue mich über jeden Ratschlag! Liebe Grüße von "Köll"
    2 Punkte
  10. Die verlinkte URL funktioniert nicht. Wenn man aber den Text kopiert und in die Adresszeile des Browsers kopiert, funktionierts. HIER DER LINK
    1 Punkt
  11. Frankie

    einsteigerzelt

    Hey Ins Lunar passen entspannt mindestens zwei große Rucksäcke rein.
    1 Punkt
  12. Danke, dann war meine Recherche also nicht so schlecht. 😅 Ich werde also weiterhin improvisieren...
    1 Punkt
  13. Ich würde dann auf ein gutes Gebrauchtes von HMG warten, deren Verbeitung ist sehr gut und nahezu fehlerfrei... Ich finde bei den Liteway machen nur die einfachen Gewebeteile Sinn, dann bekommst Du viel Zelt für rel wenig Geld...aber da gibt es evtl, sagen wir mal, von Exemplar zu Exemplar eine gewisse Unschärfe in der Verarbeitung, wobei ich einen großen Respekt dafür habe, daß sie überhaupt eine Produktion auf die Kette bekommen. Wenn man bereit ist, mehr Geld in die Hand zu nehmen, rate ich bei Bedarf an einem Großen mit Full Inner zum Singfin, klasse Verarbeitung / Material, viele durchdachte Details und ansonsten zu HMG.
    1 Punkt
  14. Vielleicht noch eine (flexible) Variante, wie ich selbst im Sinne der ursprünglichen Frage mit dem Problem umgehe. Ich nutze zusätzlich zu meinem Zelt und einer Luft-Isomatte: Unter dem Zelt ein Groundsheet aus Polycro-Folie (ca. 90 x 200 cm - 40 g) Unter der Isomatte: GG Thinlight Foam Pad (gekürzt 49 x 100 cm - 43 g) Die Lösung ist in Teilen redundant, das ist mir bewusst, jedoch verbinde ich folgenden, praktikablen Ansatz für mich damit: Das Groundsheet schützt das Zelt mechanisch von unten und bietet gleichzeitig eine Dampfbremse zum Boden hin, was sich positiv auf Kondensation im Zelt auswirkt (zumindest nach meiner persönlicher Erfahrung). Nach dem Zeltabbau habe ich zudem noch eine praktische Unterlage, um mein Zelt gerade bei sehr nassen oder matschigen Zeltplätzen gut einpacken zu können. Die Folie ist robuster, als man denken würde. Leichte Risse oder kleine Löcher lassen sich zudem leicht mit Klebeband o.ä. flicken. Die GG Matte verhindert das Verrutschen der Isomatte im Zelt, ist ein zusätzlicher mechanischer Schutz für die Isomatte und erhöht leicht den R-Wert der Isomatte. Außerdem nutze ich sie als Rückenpolster im Rucksack und Pausenmatte für unterwegs. Im Vergleich zu den vielfach erwähnten Tyvek-Planen (für 1P Zelte ca. 100 g), die als Groundsheet genutzt werden, aber nicht die Zusatzfunktion der R-Wert-Erhöhung oder des Rutschhemmers unter der Isomatte haben, wäre das eine sehr flexible Lösung, die alle Probleme rund um Zelt- und Isomattenschutz abdeckt und in der Summe von 83 g auch noch leichter ist als die Tyvek-Lösung ist.
    1 Punkt
  15. RaulDuke

    einsteigerzelt

    @himmelblau Da du ja scheinbar Trekkingstockzelten gegenüber nicht abgeneigt bist, wie die Mehrheit der Anfänger, empfehle ich dir das „Lunar Solo“ von Six Moon Designs. Ist aus Silpoly, d.h. es sackt nicht nach, bei Nässe und ist etwas geräumiger, als die Lanshan Teile. Gibt es neu zu angemessenen Preisen, wie ich finde und vor allem gibt es das auch relativ regelmäßig beim Kleinanzeiger, gebraucht!
    1 Punkt
  16. Gibbon

    einsteigerzelt

    Hi, die Silpoly Variante vom Lanshan 1 Pro? Die wurde von Robert Klink hier getestet und empfohlen. Preisliche Alternativen wäre wohl zum einen von Decathlon das SIMOND Trekkingzelt Tarp ultraleicht ultrakompakt - MT900 - 2 Personen (1 Personen Variante wurde eingestampft?), dass ich von dem Maßen her eher als großzügiges Ein-Personen-Zelt einstufen würde. Wiegt fast doppelt soviel wie das Lanshan 1 Pro Silpoly, ist dafür Doppelwandig. Zum anderen gibt es noch diverse preiswerte Modell von Naturhike. Solange du jedoch nicht über 1,90m bist wäre das Lanshan 1 Pro Silpoly jedoch mein ganz klarer Favorit was Preis/Gewicht angeht. Wenn du das Solid Inner nimmst, hätte ich auch keine Bedenken bei 3-Jahreszeiten auch bei niedrigen Temperaturen zu zelten.
    1 Punkt
  17. Danke euch für eure hilfreichen Antworten. Ich habe mich jetzt erstmal für eine XLite + Evazote entschieden. Das Thema Notfallbackup, falls ich die Matte platt mache, ist mir erstmal am wichtigsten. Mal sehen wie ich damit zurecht komme! 🙂
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  18. Zum Thema Robustheit der Matten : Solange man nur auf "Golfrasen" zeltet, die Matte nur im Zelt benutzt, hast Du üblicherweise eine unbenutzbare Matte bei den "großen 3 Marken TAR, Exped, Klymit" eher durch Delamination, wobei ich bei Klymit noch keinen Fall gesehen habe, bei den "Eierkarton-Luftmatten" passiert das auf die Anzahl der Matten gesehen deutlich häufiger, deswegen haben sie manche Läden nicht (mehr) im Programm. Dagegen hilft Dir auch eine Schutzunterlage nicht, die Hauptursachen sind vor allem die Grammjäger, da wird halt die neue Matte die 50g leichter ist, total gehyped, naja klar bauen dann die Hersteller mit immer dünneren, leichteren Materialien, wo das dann vermehrt auftritt. Die die schon lange draußen unterwegs sind werden sich an die ersten Matten von TAR erinnern, selbstaufblasend, 2,5 cm dick, ca 1 kg schwer, unkaputtbar, hat bei mir fast 10 Jahre gehalten, dann habe ich sie im Freudeskreis weiterverkauft, der hat sie auch 10 Jahre ohne Defekt weiterbenutzt, wahrschinlich lebt die heute noch. Heute hast Du halt teilweise Matten die 300g wiegen, ein minimales Packmaß haben, die kriegen halt häufiger ne Delamination, da gibt es ja inzwischen durchaus ein Umdenken bei den Herstellern bzw daß sie Alternativen bieten, wie Exped mit der Dura-Serie oder viele Klymit-Matten. Die 2. Ursache für Delamination ist falsche User-Anwendung, also bei kühleren Temps strmm aufgepustet und morgens, tagsüber bei höheren Temps keine Luft abgelassen, oder z.B. morgens zum Trocknen der kondensnassen Unterseite in die Sonne gelegt, irgendwas muß dann nachgeben... Was nun das Thema Schützen vor "äusseren" Beschädigungen betrifft. Im Verhältnis zum Gewicht hat HS Tyvek den höchsten Durchstichschutz, solange man nicht so einben Blödsinn macht, wie es vor Benutzung in der Waschmaschine zu waschen, damit es weniger knistert, wie es schon mal im Inet oder vereinzelt in Shops empfohlen wird, dann nimmt die Durchstich / Abriebfestigkeit rapid ab. SS Tyvek ist nicht geeignet. Das Stück sollte bisschen kleiner als die Bodenwanne des Zeltes sein, aber schon annähernd so breit wie das Zelt, da halte ich z.B. einen Tyvek Footprint mit 1 m Breite wie das Liteway, was es in D bei den walkies gibt, für ein 2er Zelt für zu schmal, aber für ein 1er oder für ne Matte unter´m Tarp ausreichend, aber gibt ja andere Möglichkeiten, wie 140 breit von Extremtextil, 122 oder gut 2 m breit von Sack & Pack usw Preiswert, nasse Blätter usw lassen sich easy abschlagen, sehr hohe Durchstichfestigkeit, kleines Packmaß, bekommt man eigentlich immer mit in den Zeltbeutel, Schlaufen sind unsinnig bringen bei der Footprint-Nutzung keinen Vorteil und wenn man es multiusing als Tarp einsetzt, würde ich eher das 65 g Zeltbodenmaterial von Extremtextil verwenden. Evazote hat andere Vorteile, nicht besonders durchstichfest,aber durch die Dicke halt doch ein Durchstichschutz für die Matte, super Antirutsch-Unterlegmatte, zusammengelegt Sitzkissen auf scharfkantigem Fels oder sehr kaltem Untergrund, Backup mit druntergelegtem Kram, wenn die Luftmatte die Grätsche macht und klar erhöht die Isolation der Matte etwas.
    1 Punkt
  19. Hahahahaha @magoon und @Oska, ihr habt beide vergessen, das der Angesprochene nur dann eine Benachrichtigung erhält, das er erwähnt oder angesprochen wird, wenn man ihn mit einem ( @) markiert .
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  20. ich wollte mir das pyraomm bestellen, habe mich aber dann für das bonfus middus 2p entschieden. dazumal konnte man es mit dem schwereren dcf haben, 1.4 glaube ich, dafür mit nur einem reissverschluss. habe es jetzt seit 3 jahren. war eine super entscheidung. gute qualität, keine ermüdungen oder defekte sichtbar. für weitere zelte schau mal hier: https://fitmytent.com/
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  21. Die Versa ist schon nett, was mir gut gefällt, ist auch die etwas steifere Form, rel dickes DCF. Falls man einen Zpacks Rucksack verwendet, ist halt auch die FUPA interessant, bei der man dann den Hüftgurt nicht durchfädeln muß, sondern die Schnallenteile in die Gegenstücke in der Tasche einklinken kann. Tasche ähnlich steif wie die Versa. Als wirklich eierlegende Wollmilchsau sehe ich das Zpacks Multipack, kann man auch noch prima als Deckelfach für den Rucksack nehmen, beim Paddeln auf der Weste mit zusätzlichem eingeklipptem Sicherungsstrap und für Wanderungen nur mit dem Teil bietet sie mit 3,5 l mehr Volumen, ist aber nicht so steif (aber auch rel unkaputtbar, benutze eine seit Jahren auch viel beim WW-Packraften). Durch die möglichen 4 Gurte auch im Brustbereich wackelfreier auf den Schultergurten oder als Deckelfach anzubringen und einmal angebracht, durch die Schnellverschlußschnallen ganz fix ohne Fummeln loszunehmen. Gesamt : FUPA interessant falls man einen Zpacks Rucksack benutzt und sie viel in Kombi mit dessen Hüftgurt tragen will. Multipack das universellste Teil, auch noch wieder etwas größer Versa, wenn einem die gut 2 l reichen und man sie überwiegend als Hüftgurttasche einsetzen will. Ich finde gerade mit der Versa oder Multipack macht man nix falsch... und wenn man mit einer Kleineren hin kommt und was Preiswertes sucht, ist die Bumster nett.
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  22. Entschuldige, habe den Post heute erst gelesen. Bei mir war ca. 7-10 Tage extreme Hitze und ca. 14 Tage durchwachsenes Wetter, wobei die Regentage beim Wandern ca.7 Tage waren.
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  23. Danke für die Rückfrage. Ich werde es bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit nochmals testen und dabei versuchen maximale Objektivität walten zu lassen.
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  24. Meine eigenen. Aber davon abgesehen finde ich z.B. die Packs von HMG, Bonfus, BD, Salomon oder OutdoorVitals grundsätzlich ganz interessant.
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  25. OT: Interessante Argumentation gegen RW @RaulDuke 😉 Ich brauche die RW, weil ich im Rucksack nicht viel zum chaotischen Verteilen um meine Matte herum habe. Das Mattengewicht relativiert sich insofern aufgrund des fehlenden und für das Chaos nötigen Rucksackinhalts. 😂 Dein Grundargument habe ich aber verstanden.
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  26. Genau für diesen Zweck habe ich genau diese Matte. Liegt man erst mal auf der Isomatte und wird diese so beschwert, rutscht zumindest bei mir nichts mehr.
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  27. Da der GR53 hier im Forum doch recht beliebt scheint und ich dank der Informationen hier im Forum auf ihn aufmerksam geworden bin, möchte ich einen kurzen Bericht teilen. Ich war Ende April/Anfang Mai 2024 eine Woche am GR53 unterwegs. Eigentlich hätten es 10 Tage sein sollen um ihn über die 430km komplett von Wissembourg bis Belfort zu erwandern. Aber lest selbst. Disclaimer: Der Bericht entstammt ursprünglich meinem Blog: https://www.wegalsziel.at/gr53-ultraleicht/ und ich habe ihn zusätzlich hier ins Forum kopiert. Weitwandernd durch die Vogesen in Frankreich. Ende April 2024 habe ich mit meinem ultraleichten 4,4 Kilogramm „schweren“ Rucksack eine Woche lang das Mittelgebirge in der französischen Region Grand Est entdeckt. Die Vogesen und seine Wanderwege Die Vogesen sind ein klassisches Mittelgebirge. Das französische Pendant zum Schwarzwald in Deutschland. Eben nur auf der westlichen Seite des Rheins. Die höchsten Erhebungen im Süden erreichen knapp die 1.400 Meter Marke. Die Vogesen verfügen über ein dichtes Netz an Weitwanderwegen. Der GR53 und einige seiner alternativen Wegführungen verlaufen ebenso wie der GR5 und der recht neue (aber in der Thruhikerszene rasant an Bedeutung gewinnende) Hexatrek in Richtung Nord-Süd, längs über die Vogesen. Der GR53 Der GR53 erstreckt sich offiziell über rund 430 Kilometer, 14.000 Höhenmeter im Anstieg und nochmals so viele im Abstieg. Im Norden bildet das Städtchen Wissembourg den Terminus, im Süden die Stadt Belfort. Verlauf des GR53 lt. abfotografierter Infotafel Wer die Vogesen einmal längs durchquert erlebt dabei drei recht unterschiedliche Abschnitte dieses Gebirges. Nordvogesen In den Nordvogesen sind die Erhebungen bescheiden. Immer auf und ab mäandert der Weg durch ausgedehnte Wälder. Der Weg verläuft zu einem guten Teil auf Single Trails. Das ist ebenso erfreulich wie die Ruhe und Abgeschiedenheit die man hier vorfindet. Das ist zumindest in der Nebensaison der Fall. Generell ist der GR53 in der Nebensaison im Frühling oder Herbst zu empfehlen. In der Hauptsaison sind die Vogesen gut besucht. Der GR53 ist ein beliebter Weitwanderweg, die Vogesen sind ein Wanderhotspot. Trotz seiner geringen Höhen macht man bereits in den Nordvogesen erstaunlich viele Höhenmeter. Auf meinen üblichen 40-50 Kilometer Tagesetappen kumulieren sich meist rund 1.600+ Höhenmeter pro Tag. Das ergibt rund 400 Höhenmeter pro 10 Kilometer die bewältigt werden wollen. Dafür belohnen die Anstiege bereits mit zahlreichen Burgen und Ruinen entlang des Weges. Wer regelmäßige, weite Fernsichten sucht wird allerdings enttäuscht sein. Ruinen und Sandsteinformationensind allgegenwärtig am GR53 Meine Zeit in den Vogesen kam ungeplant Ich selbst genieße den Einstieg in diesen Trail in den Nordvogesen. Von Wissembourg bis Saverne laufe ich mich gut ein. Dieser Abschnitt ist lediglich 100 Kilometer lang. Wer ultraleicht und schnell unterwegs ist, kann dieses Teilstück gut in unter drei Tagen absolvieren. Der GR53 ist meine erste Tour dieser Art seit August 2022 als ich in den USA in der Sierra Nevada und am Colorado Trail unterwegs war. Die erste längere Wanderung nach meiner Krebsdiagnose. Eigentlich wäre ich jetzt gar nicht in den Vogesen unterwegs. Der Plan war, zu dieser Zeit die Grande Escursione Appenninica (GEA) in der italienischen Emilia-Romagna zu erkunden. In der Vorbereitung habe ich einige längere Tageswanderungen gemacht. Außerdem war ich für zwei Tage und 100 Kilometer im Schwarzwald entlang des Albsteigs Schwarzwald und Schluchtensteigs unterwegs. Während der Vorbereitung hatte ich leider einige gesundheitliche Probleme. Aufgrund meiner Vordiagnose und mangels Erfahrungen seither, fehlt mir noch ein wenig das Vertrauen in meinen eigenen Körper. Der GR53 liegt sehr nahe zu Deutschland. Die An- und Abreise ist schnell und einfach machbar. Das bedeutet im Bedarfsfall eine schnelle und sichere Exit-Option. Der GR53 ist zivilisationsnäher als die GEA, die Verpflegungssituation ist großzügiger und erlaubt ein geringeres Rucksackgewicht. Die Kombination vieler Faktoren hat mich also spontan auf den GR53 umschwenken lassen. Innerhalb von zwei Tagen gab es eine grobe Planung. Das ist auch einer der positiven Aspekte am GR53. Er Bedarf im Grunde keiner großen Planung. In meinem Fall hieß das die GPS-Tracks beschaffen und auf meine Geräte (Smartphone und GPS-Uhr) spielen. Außerdem eine kurze Recherche der möglichen Versorgungspunkte (Öffnungszeiten und Standorte von Supermärkten via Google Maps) und die Ermittlung der Distanzen zwischen diesen. Schon konnte es los gehen. Der GR53 ist nicht spektakulär aber gepflastert mit spannenden Klecksen Obwohl der GR53 hauptsächlich durch bewaldete Gebiete führt, ist er selten langweilig. In der Vergangenheit habe ich viele meiner Wege nach dem Kriterium „möglichst Spektakulär“ gewählt. Groß war meine Sorge in den dichten, grünen Tunneln der Vogesen gelangweilt zu werden. Diese Sorge hat sich nicht bewahrheitet. Der GR53 führt durch viele ausgedehnte Wälder. Er bietet aber sehr viel Abwechslung. Einerseits durch die drei unterschiedlichen Abschnitte Nord-, Mittel- und Südvogesen. Andererseits durch kulturell und zivilisatorisch interessante Kleckse zwischendurch. Charmante kleine Dörfer, interessante Sandsteinformationen, zerfallene Ruinen und imposante Burgen, Weinberge und als Highlight die Hochebenen der südlichen Hochvogesen. Alle paar Kilometer warten Überraschungen auf jene die das Abenteuer GR53 eingehen. Die Nordvogesen am GR53 sind nicht spektakulär aber niemals langweilig Das Lager ist aufgeschlagen in den Nordvogesen am GR53 Mittelvogesen Südlich der Nordvogesen erheben sich die Gipfel höher. Die Mittelvogesen erheben sich entlang des GR53 bis auf knapp über 1.000 Meter. Das bedeutet längere und steilere Anstiege. Die Beschaffenheit der Wälder ändert sich langsam. Die dominanten Laubbäume werden von Nadelgehölzen abgelöst. Dafür ist dieser mittlere Abschnitt des GR53 zivilisationsnäher. In den Talsohlen warten regelmäßig kleinere oder größere Dörfer und Städtchen. Die touristisch gut besuchten Regionen des Elsass rücken näher. Das bedeutet aber auch das die Möglichkeit der Versorgung sehr gut wird. In den mittleren Vogesen kommt man durch einige touristische Örtchen (hier Ribeauville) Burgen und Ruinen sind weiterhin ständige Begleiter. Auch die düstere Geschichte der Weltkriege begleitet den Weg. Wer Zeit und Interesse hat, dem sei der Besuch einiger der Denkmäler entlang des Weges ans Herz gelegt. Ich durfte einige dieser Orte bereits in der Vergangenheit während eines konventionellen Urlaubs besuchen. Die Geschichten gehen unter die Haut. Der Weitwanderer von heute entscheidet sich aus freien Stücken für den Aufenthalt in diesen Bergen, im Idealfall genießt er jeden Moment in dieser Idylle. Noch vor einigen Jahrzehnten verbrachten Tausende von Menschen einen Teil ihres Lebens unfreiwillig und unter undenkbarem Leid genau an jenen Orten. Viele davon ließen ihr Leben in den Wäldern der Vogesen. Viele im Konzentrationslager von Struthof, wiederum andere in den schier endlosen Schützengräben und Bunkeranlagen deren Überreste noch immer an vielen Stellen in den Vogesen zu finden sind. Burgen und Ruinen bleiben am GR53 ständige Begleiter. Egal ob nah oder am Horizont. Gedenkstätte und ehemaliges Konzentrationslager Struthof am GR53 In den Mittelvogesen greife ich tief in die Trickkiste Mein GR53 Erlebnis sollte eine Genuss werden. Schweiß, Tränen, Entbehrungen und Mühen kenne ich von vergangenen Weitwanderungen. Schöne Erinnerungen an die ich zukünftig auch wieder anknüpfen möchte. Jetzt ist aber (noch) nicht der Moment dafür. Genuss auf Wanderschaft bedeutet für mich mit möglichst wenig Sorgen und unter bestmöglichen Bedingungen unterwegs zu sein. Während ich zu Beginn meiner Tour ideales Wanderwetter hatte, versprach der Wetterbericht für die kommenden Tage kaltes und nasses Wetter. Strikt dem Nord-Süd-Verlauf folgend hätte das für mich bedeutet, dass ich die Hochebenen und Kämme der Hochvogesen während der ungemütlichsten Bedingungen erreicht hätte. Gefühlte Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, Regen und nächtlicher Schneeregen sowie campieren auf Matsch und Schneematsch, die aufgrund der Schneereste der Schneefälle von Mitte April noch zahlreich vorhanden waren, wären die zu erwartenden Bedingungen gewesen. Bedingungen auf die ich mich nicht einlassen wollte. Bedingungen denen ich mich derzeit körperlich und mental einfach nicht gewappnet fühle. Es musste also ein Plan her. Als erfahrener Weitwanderer Griff ich auf das Konzept eines Flip-Flops zurück. Bei einem Flip-Flop verlässt man an einem Punkt den Trail (die Umständen können dabei unterschiedlicher Natur sein) und springt an einen anderen Punkt, um von dort weiter zu wandern. Die dabei entstandene Lücke versucht man im Normallfall im Anschluss irgendwie zu schließen. Einige der Orte und Städtchen entlang des GR53 sind gut an das Verkehrsnetz angeschlossen. Ideal für einen schnellen und reibungslosen Flip-Flop. Ich verlasse also in Urmatt den GR53 und springe Richtung Süden nach Thann. Von dort wandere ich dann Richtung Norden zurück bis Urmatt um die Lücke zu schließen. Dadurch kann ich die südlichen Hochvogesen, mit deren höchsten Erhebungen knapp über 1.400 Meter und die offenen Hochebenen und Kammlagen während gutem Wetter und bester Fernsicht entdecken. Angekommen in Thann geht es nun Richtung Norden entlang des GR53, steil in die Hochvogesen. Südvogesen Die Südvogesen bilden, wie bereits beschrieben, die höchsten Abschnitte am GR53. Sie unterscheiden sich deutlich von den beiden Abschnitten im Norden. Stellenweise herrscht alpiner Charakter. Über der Baumgrenze werden die Bäume spärlich und karg, Almlandschaften und kleine Skigebiete sind zu finden. Gutes Wetter und klarer Himmel bedeutet grandiose 360° Aussichten. Am Grand Ballon (1424m), dem höchsten Punkt der Vogesen angekommen. Hier wird es alpiner. Nun bin ich also in den Südvogesen Die Südvogesen sind definitiv der spektakulärste Abschnitt des GR53. Mit ein Grund wieso ich ihn bei gutem Wetter besuchen wollte. Ich bereue meine Entscheidung nicht. Während zwei warmer und sonniger Tage überquere ich ab Thann das Gebirge bis Thannenkirch. Schneereste in den Hochvogesen am GR53. Ich komme langsamer vorwärts als gedacht. Ich habe den Restschnee unterschätzt. Eigentlich sind die Kämme und Hochebenen schneefrei. Allerdings wurde der Schnee in die Mulden der überwiegend tief erodierten Fußpfade verfrachtet und hat sich dort angesammelt. Entlang der Fußwege liegen also vielfach 10-30 Zentimeter Schneematsch und Matsch. An vielen anderen Stellen bilden die Wege Rinnsale voller Schmelzwasser. Abseits dieser Pfade verhindern struppige, alpine Büsche und Pflanzen ein einfacheres Vorwärtskommen. Teilweise fühle ich mich wie im skandinavischen Fjell während der Schneeschmelze. Einige Postholing-Erlebnisse und das dauernde Einsinken im Schneematsch versetzen mich gedanklich zurück in die Sierra Nevada entlang des Pacific Crest Trail. Natürlich alles en miniature. Aber trotzdem. Fühlt sich ein bisschen nach Fjell an, hier am GR53. Auch die riesigen, schweren Rucksäcke anderer Wanderer schreien fast „Skandinavien“. Und wiederum bereue ich meine Entscheidung nicht. In vielen Abschnitten wüsste ich bei miesem Wetter nicht wirklich wo ich mein nächtliches Lager aufschlagen sollte. Das hier oben ein großes Naturschutzgebiet zu finden ist, macht die Sache nicht unbedingt leichter. Dank meinem Griff in die Trickkiste stellt sich diese Frage allerdings nicht. Die erste Nacht in den südlichen Vogesen verbringe ich neben einem Soldatenfriedhof französischer Soldaten aus dem 1. Weltkrieg. Was ist schauriger? Eine Nacht alleine im Wald oder eine Nacht alleine am Friedhof? Ich kombiniere beides für den maximalen Gruseleffekt. Wer regelmäßig draußen schläft, weiß das es im Grunde nichts zu fürchten gibt. Lieber im Wald und lieber am Friedhof als auf der Parkbank im Stadtzentrum. Meist spielt einem der Geist nur Streiche. Die scheinbar furchtbarsten Geräusche haben oft die harmloseste Ursache (wie z.B. ein Käfer der unter dem Zeltboden krabbelt). Es gab jedenfalls keinen nächtlichen Geisterbesuch. Trotzdem begleiten mich vor dem Einschlafen ein paar Gedanken an all die jungen Männer die hier, nur wenige Meter neben mir, ihr Leben gelassen haben. Egal wieviel ich diesen Abend nachdenke, ich verstehe Krieg einfach nicht. Ich verstehe die Menschheit nicht. Das wird auch mit ein Grund sein wieso ich lieber hier alleine im Wald liege, als das ich an einem freien Abend in einer Bar feiere. Soldatenfriedhof am GR53. Meine Nachbarschaft während einer Nacht im Zelt. Alte Bunkeranlagen und Schützengräben am GR53. Sie finden sich vielerorts. Auf dem Weg die Lücke zu schließen Ich bewege mich also weiter Richtung Norden. Zurück Richtung Urmatt wo ich vor kurzem den Trail Richtung Süden verlassen habe. Ich komme zurück in die mittleren Vogesen und gönne mir in Thannenkirch ausnahmsweise eine Nacht in einem Zimmer. Duschen und ein paar Stunden relaxen sind angesagt. Außerdem sind für die Nacht Gewitter und der prognostizierte Wetterumschwung vorhergesagt. Meine Ausrüstung bleibt also auch trocken. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Meine Unterkunft am GR53 in Thannenkirch. Duschen und relaxen. Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Am Tag darauf ist es merkbar kälter und bedrohliche Wolken bedecken den Himmel. Ich entscheide mich dafür kurz vom Wegverlauf des GR53 abzuweichen und nehme die offizielle Routenführung des Hexatrek. Dadurch spare ich mir einen wenig geradlinigen Umweg inklusive An- und Abstieg auf den Ungersberg. Hier verläuft der Hexatrek talnah durch nette Weinberge. Eigentlich eine schöne Abwechslung zu den vielen Wäldern. Ich schaffe es bis nach Barr, besorge mir etwas Proviant und starte in den nächsten Aufstieg. Gerade als ich einen großzügigen Holzpavillion erreiche beginnt es zu regnen, dann zu schütten. Ich deute das als Zeichen und mache eine Pause. Es ist bereits später Nachmittag und es hört nicht mehr auf. Mir ist kalt und ich beschließe den Tag vor meinem angestrebten Pensum zu beenden. Zu verlockend ist der trockene, saubere und großzügige Pavillion. Auf meiner Alternativroute entlang des Hexatrek geht es vermehrt durch Weinberge. Ein Holzpavillion am GR53 schützt mich vor dem Regen. Hier bleibe ich für die Nacht. Die Lücke schließt sich nicht Während der Nacht spüre ich meinen Rücken. Die Luft ist kalt und feucht, ich liege auf einer Isomatte am Betonboden. Nichts was ich nicht aus der Vergangenheit kenne. Früh morgens geht es weiter. Ein Ziehen im unteren Rücken begleitet mich. Die Bedingungen werden ungemütlicher. Es regnet und ist windig. Im Aufstieg schwitze ich, in der Ebene und dem Abstieg friere ich. Ungemütliche Bedingungen am GR53. Es ist kalt, feucht und windig. Dann geht es relativ schnell. Aus einem leichten Ziehen entsteht eine Blockade im unteren Lendenwirbelbereich. Ich kann kaum aufrecht stehen. Es zieht mich auf die rechte Seite, eine unsichtbare Kraft zieht mich in eine gekrümmte Haltung. Elektrisierender Schmerz schießt ein. „Mist, was nun?“… Ich habe keine Ahnung wie ich weiterkommen soll. 15 Kilometer sind es in die nächste Ortschaft. Eigentlich hätte ich noch rund 30 Kilometer für den Tag geplant. Nun frage ich mich wie ich den nächsten Kilometer schaffen soll. Ich hänge in meiner gebückten Haltung fest. Ohne lange nachzudenken weiß ich was die einzig vernünftige Sache ist. Den Ort erreichen und die Sache gut sein lassen. Ich spüre das diese Blockade keine Sache ist die nach einer Nacht mit gutem Schlaf geregelt ist. Ich zwinge meinen Körper in eine vertikale Position und beginne Schritte zu machen. Immer wieder entweicht ein leiser, qualvoller Schrei über meine Lippen. Ganz unkontrolliert. Ich schmeiße eine Schmerztablette ein. Mehr für den Kopf als für den Körper. Ibuprofen reicht hier nicht aus. Irgendwann bin ich wieder „eingelaufen“. Zumindest gehe ich relativ aufrecht und der Schmerz ist nicht mehr stechend. Ich erreiche Schirmeck. Dort gibt es einen Bahnhof und einen Supermarkt. Irgendwie möchte ich nicht aufgeben. Ich beschließe zuerst Proviant für den nächsten Tag zu kaufen. Dann schauen wir weiter, sage ich mir. In einem Anflug von Dummheit begebe ich mich nach dem Einkauf raus aus Schirmeck, weiter Richtung meinem Ziel. Nach zwei weiteren Kilometern sehe ich es ein. Das macht keinen Sinn. Eine weitere Nacht am Boden schaffe ich nicht, geschweige denn die weiteren 30 Kilometer Richtung Lückenschluss. Ich buche online ein kleines, ranziges Apartment in Schirmeck und quäle mich zurück in den Ort. Als ich mich mit entblößtem Oberkörper im Badspiegel betrachte denke ich der Fußboden ist schräg. In Wirklichkeit zieht es meinen Körper um einige Grade nach rechts. Ich zücke das Handy und checke die Möglichkeiten für meine morgige Abreise. Persönliches Fazit 30 Kilometer fehlen mir für den Lückenschluss von Wissembourg bis Thann. Die anschließenden finalen Kilometer von Thann bis Belfort kann ich dadurch leider auch nicht anschließen. Im Endeffekt bin ich also während 7 Wandertagen rund 340 Kilometer und knapp 12.000 Höhenmeter im Anstieg auf dem GR53 unterwegs. Gerne hätte ich den GR53 komplett in einem Guss absolviert, trotzdem ist mir die Entscheidung angesichts der Umstände leicht gefallen. In Anbetracht der Geschehnisse der letzten eineinhalb Jahre bin ich von Herzen dankbar das ich am GR53 unterwegs sein durfte. Um das zu tun was ich liebe und vielleicht am besten kann (auch wenn es diesmal nicht zu 100% gereicht hat). Gedanken zum GR53 Der GR53 stand lange auf meiner erweiterten Watch-List. Als Trail für zwischendurch mal. Wenn es mal eher schnell gehen soll. Kurze und einfache Anreise. Einfache Logistik und Versorgung. Ansprechendes Profil aber nicht zu anspruchsvoll. In gewisser Hinsicht habe ich dem GR53 also lange keine besondere Bedeutung zugesprochen. Ihn eher als nachrangigen Trail empfunden. Als Plan-B oder wenn mir einfach irgendwann die Ideen für spektakulärere Wege ausgehen. Damit habe ich dem GR53 in gewisser Weise unrecht getan. Klar gibt es spektakulärere, längere und anspruchsvollere Wege. Aber jeder Weg hat seine Berechtigung und seinen perfekten Moment. Für mich war das nun der Fall. Als spontaner Plan-B zur GEA in mein Tourenprofil gerutscht, als Möglichkeit meiner Rehabilitation in das Weitwanderleben. Der GR53 ist vielleicht nicht der spektakulärste Weg in Europa aber sehr abwechslungsreich und ein kleines Juwel mit vielen Vorteilen. Mittlerweile ist der GR53 mehr für mich. Er hat einen Platz in meinem Herzen gefunden. Er hat Erinnerungen und Momente geschaffen die einige spektakulärere Trails nicht erzeugen konnten. Er war da als ich ihn gebraucht habe und hat mich trotz meiner Vorurteile willkommen geheißen. Der GR53 hat Charm und Charisma. Vielleicht liegt das auch daran das ich in Bezug auf Wanderwege ein absoluter Frankreichfan bin. Die Wälder der Nordvogesen haben mich positiv überrascht. Vorteile des GR53 Abwechslungsreicher Weitwanderweg durch drei unterschiedliche Abschnitte der Vogesen. Großteils nicht unbedingt spektakulär aber niemals langweilig. Viel Kultur und Geschichte entlang des Weges. Unaufdringlich und für jene die daran Interesse haben. Gut geeignet für Nebensaison im Frühling und Herbst. Einerseits weniger Menschen, andererseits sind Touren im Vergleich zu höheren Lagen (z.B. Alpen) bereits oder noch möglich. Einfache und schnelle Anreise aus großen Teilen des deutschsprachigen Raums. Auch per öffentlicher Verkehrsmittel. Aufgrund der guten Erreichbarkeit einiger Orte und Städtchen einfache Möglichkeit den GR53 zeitlich versetzt in Sektionen zu wandern. In Frankreich, so auch in den Vogesen, herrscht ein recht lockerer Umgang mit den Regeln des Biwakierens. Gut ausgeprägtes Netz an (kostenlosen Selbstversorger-)Hütten. Selbstversorgerhütten und andere Unterstände für die Nacht recht häufig, öffentlich zugänglich, kostenlos und basierend auf first-come, first-served Prinzip. Wegenetz in top gepflegtem Zustand. Großer Anteil an Single Trails und naturnahen Wegen. Anteil Asphalt und Forstwege verhältnismäßig gering. Markierung nahezu lückenlos und Idiotensicher. Wegenetz in den Vogesen sehr dicht. Erlaubt auch individuelle und alternative Wegeführung, Umwege, Abkürzungen, etc. Gute Versorgungssituation in vielen Abschnitten. Insbesondere regelmäßige Supermärkte in den Mittelvogesen. Maximaler Food-Carry in meinem Fall ~100 Kilometer. Die Versorgungssituation am GR53 ist ziemlich gut. Hier: kleiner Supermarkt am GR53 in Urmatt Biwakieren am GR53 ist nur selten ein Problem.
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  28. Hey @heff07 Das war schlussendlich meine Packliste: https://lighterpack.com/r/ljjp31 Das mit dem Zelt hat zwar funktioniert, aber aufgrund des steinigen Untergrundes war es manchmal echt nervig und ich hätte gerne ein freistehendes Zelt dabei gehabt. Durch den Wind war es teilweise schon recht frisch und meine Micropuff hätte ich damals nicht missen wollen. Die Isomatte habe ich nach dem Trip verkauft, da ich teilweise gefroren habe und es war nie nahe der 0 Grad, da habe ich mehr erwartet Mit dem Kakwa 55 hatte ich auch so meine Probleme. Der hat sehr in den unteren Rücken gestochen und wurde netterweise nach dem Trip von Durston ausgetauscht. Hatte dann aber auch immer noch Probleme und bin auf den Zpacks Arc Haul 60 und neuerdings auf den Hyberg Attila umgestiegen. In zwei Wochen geht es für mich in die Türkei und ich denke, dass ich ziemlich genau dasselbe Setup mit nach Mallorca nehmen würde. https://lighterpack.com/r/q8zc4j Regenjacke kann man wirklich getrost zuhause lassen und da einfach einen 20g Einweg-Poncho einpacken. Die 350g Daunenjacke ist auch overkill, 90er AlphaPulli + Windjacke sollte reichen :)
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  29. Hallo @Maalinluk, danke, für die Infos. Wir haben uns jetzt entschieden von Nyköping bis Kolmården zu laufen. Das entspricht den Etappen 32 bis 44, nur rückwärts. Passt gut mit An- und Abreise, die Strecke geht weite Teile am Meer lang und wir kommen zwischendurch in einer kleinen Ortschaft vorbei. Ich werde berichten - auch, ob wir Wölfe gesehen haben :) Liebe Grüße Rike
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  30. Hallo @weberli, Der Sörmlandsleden ist ja sehr lang und man kommt öfter durch Orte, aber die Strecke die ich gegangen bin, wird als "Wildnistour" angegeben. Extrem zivilisationsfern ist man dort nicht, aber es kommt einem durchaus so vor. Bis auf ein Restaurant bei Skottvangs Gruvan (hatte Betriebsferien als ich dort war) gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten am Wanderweg. Ich hatte mein komplettes Essen im Rucksack. Mit Strom fürs Handy wäre es knapp geworden, wenn ich nicht an der erwähnten Außensteckdose Strom geklaut hätte. Aber ich hätte auch das Handy mal aus machen können, zur Navigation war es nicht wirklich nötig. Außerdem kann man sagen, dass ich mich schön durch die Strecke gebummelt habe durch Pausentage und längeres Rumlungern am Lagerplatz. Die Strecke, die ich gelaufen bin, ging von Mölnbo nach Läggesta, ich habe aber noch einen Schlenker kurz vor Läggesta eingebaut. Mölnbo nach Läggesta sollte man in sechs Tagen schaffen, habe ich auch vor vielen Jahren so gemacht. Wölfe habe ich (natürlich) keine gesehen, allerdings lag auf einem Weg ein sehr fellhaltiger Kot, der meiner Recherche nach eventuell zum Wolf hätte gehören können. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück, wer weiß!
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  31. Ganz im Sinne von „Gewohnheiten in Frage stellen“ bleibt bei einem sommerlichen ON auch die große Küche zuhause und maximal ein kleiner Titanbecher, Portion Instantkaffee, kleiner Dosenbrenner und Löffel kommen mit. Da holt man sich vor dem Camp noch Snacks im letzten Ort, ggf. Kaffee unterwegs wenn man aus Gründen eher schnell früh das Lager räumt. Funktioniert für mich in CZ und HU, durch das dichte Netz an kleinen Läden. In HU haben die in der Regel auch eine Kapselmaschine im Laden, da bleibt selbst der kleine Kocher kalt. Das ist jetzt nicht ganz ohne Kocher, aber mit ziemlich wenig, ist eher ein Backup für Kälte- oder Motivationseinbruch.
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  32. Ziemlich cooles Video! Ich möchte jetzt auch auf den Kungsleden. Wie viele Tage Regen hattest du denn?
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  33. weberli

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    Hallo zusammen, ich mach mal weiter. Ich bin Rike, Ende 40, und lebe mit meiner Familie in Köln. Ich bin schon lange aktiv unterwegs und seit letztem Jahr möglich oft mehrtägig und ultraleicht. Ich sammle noch meine Erfahrungen und habe gerade mein Setup nochmal optimiert - was man im Winter halt so macht. Letztes Jahr war ich je 1 Woche auf dem Saar-Hunsrück-Steig und dem Salzalpensteig unterwegs, neben etlichen kurzen Wanderungen. Grad warm ich auf Madeira, im Juni geht's nach Schweden ne Woche auf den Roslagsleden, im August nach Slowenien und dazwischen will ich die Trekkingplätze in Eifel und Sauerland testen. Ich lese schon länger still mit und freue mich über Eure Reiseberichte sowie Kontakte mit Gleichgesinnten. Liebe Grüße aus Köln! Rike
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  34. sirm3rl1n

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    @Macbain Danke für dein „Outing“ hier, dein Beitrag unter meiner letzten Veröffentlichung führte mich dazu, mich mal ein wenig mehr mit dem Forum und den netten Menschen hier zu befassen… Verrückt und schön zu lesen, wer hier alles so unterwegs ist! Auch ich muss mich dann als bislang stiller Mitleser outen, wie das offensichtlich der Großteil von euch auch hier getan hat – trotzdem schön von euch und euren Erfahrungen und eurer persönlichen Wandermotivation zu lesen! Mein Name ist Hannes, ich bin 36 Jahre alt und wohne quasi genau auf der Hälfte des Rothaarsteigs in NRW. (@ChrisK Meld dich, wenn du nen Zeltplatz brauchst!) Als Kind durch meine Eltern zum Wandern im Harz genötigt, fand ich meine Liebe zum bedingungslosen Wandern im Alter von 23 Jahren nach einem gesundheitlichen Schicksalsschlag. Nach dem Motto „Nichts mehr zu verlieren und wer weiß, was noch kommt!“, führte mich meine erste Weitwanderreise auf die Falklandinseln und nach Chile mit einem viel zu schweren Rucksack und einem etrex-Gerät ohne übertragene Karte und vorherige Routenplanung. Hat trotzdem geklappt und war eine prägende Erfahrung! Nach der unbeabsichtigten „Invasion“ des Mount Pleasant Airport und dem Besuch der völlig wolkenverhangenen und damit nicht sichtbaren Torres del Paine wanderte ich die letzten 12 Jahre zu Fuß durch etliche Länder dieser Erde. Aus Prinzip immer individuell, egal ob in Nepal, Südafrika, Kanada oder Kolumbien. Der Weg in dieses Forum führte mich tatsächlich nur über die Suche nach einer Schraubgaskartusche für den Jordan Trail. Und die habe ich wegen euch da unten auch gefunden, danke nochmal! Daher die vermutlich wichtigste Erkenntnis dieses Forums: Es ist schön zu wissen, dass man immer denkt, man ist für sich alleine so bekloppt, diese Projekte in Angriff zu nehmen und dann auch noch umzusetzen, aber hier zu lesen, dass genug andere Irre diesen Spirit leben, erfüllt mich mit Freude. Ich bin bisweilen kein Ultralightpacker – in meinen Rucksack gehört zum müde werden in Richtung Einschlafen auf jeden Fall ein eBook-Reader und für etwaige Glücksgefühle auch ein Flachmann mit Wittgensteiner Schnaps – aber ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben. Das stille Stöbern und der wenige Austausch mit euch sprengt die persönliche Löffelliste regelmäßig in nicht erreichbare Dimensionen – daher ist es schön von euren Projekten zu lesen, die man selbst nicht in Angriff nehmen kann. Und sich für einige wenige machbare Wanderungen wirklich inspiriert zu fühlen. Danke, dass ihr alle eure Erfahrungen teilt! Das ist so viel wert!
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  35. Macbain

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    Hallo zusammen, auch mal Zeit mich hier vorzustellen. Bin 39 und aus der Region Berlin. Bin generell UL interessiert und schon auf dem richtigen Weg zum nötigen Baseweight.
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  36. Da ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe. Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend. Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) .pdf von hikingisgood.com sowie dem GPS Track in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen. Die Anreise geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze. Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen. Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee. Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen. Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges Shelter aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool. In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das Wasser ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt. Resupply ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier. Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet. Wildtiere sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool.. Als Gear hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro. Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen. Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)
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  37. Suchfunktion seit 2018 mal benutzt?
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  38. o, nachdem ich nun seit dem Black Friday die kommerzielle Version von Davinci Resolve habe, kann ich nun auch den DJI Codec voll nutzen und die Videos auch verarbeiten. Wie ihr schon sicher mitbekommen habt, sind Bilder, vielleicht jetzt auch Videos (sind ja im Grunde auch Bilder) eher mein Ding als das Laber Rhabarber, daher habe ich den Blog meiner Reise nicht mehr fertig gestellt. Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte. Vielleicht gefallen euch ja die Impressionen und es wekcht das Interesse mal selbst den Kungsleden zu wandern. Hier also der Link für das Video für die komplette Tour von Hemavan nach Abisko, kein Gequatsche, nur Bilder und Musik.
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  39. Hallo Zusammen, ich habe über die Suche nicht wirklich was Grundlegendes zum Bonfus Altus 38 l (bis auf ein paar Querverweise und den Faden zum Vest Strap) gefunden und dachte, ich mache mal eine etwas ausführlichere Vorstellung des Rucksacks. Zunächst einmal einen ersten Eindruck. Ein Test auf dem Trail folgt später. Motivation Eigentlich bin ich mit meinen beiden Hauptrucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und Hyberg Aguila 37 l sehr zufrieden und sie decken alle Szenarien ab bei mir. Da meine Frau bislang aber noch keinen UL-Rucksack hatte, sind wir die letzten Touren mit meinen beiden Rucksäcken gelaufen, ich mit dem Weitläufer und sie mit dem Hyberg. Da meine Sommerausrüstung für den Weitläufer aber inzwischen zu „klein“ ist, hab ich den Rucksack nicht wirklich komfortabel packen können. Meine Frau kam mit den breiten Schultergurten vom Weiläufer nicht zurecht, weshalb es keine Option war, dass sie ihn trägt. Außerdem hat der Hyberg meiner Frau auf Anhieb super gefallen und auch der Tragekomfort war perfekt für sie. Insofern hat sie den Hyberg übernommen und ich habe mich nach einer Alternative für mich umgesehen. Da der Hyberg bislang super passte für mich und ich nicht wirklich Kritik an dem Rucksack äußern kann (Verarbeitung tadellos, Gewicht in der X-Pack Variante unter 450 g, Hüftgurt abnehmbar), wäre es auch fast wieder der gleiche Rucksack geworden. Dann habe ich aber ein wenig recherchiert und bis auf den Bonfus Altus 38 gestoßen. Die Marke kannte ich schon, weil ich deren DCF-Foodbag habe, hatte mir aber noch keinen Rucksack dort angesehen. Bestellung/Lieferung Der Altus ist das Rucksackmodell von Bonfus, bei dem man zwischen 3 Größen (28, 38, 48 l) wählen und div. Optionen der individuellen Gestaltung nutzen kann: Farbe, Material und Anzahl der externen Taschen und der Schultergurtaschen, Bodentasche, Front- und Rückenschnürung, Art des Hüft- und Schultergurts, Art des oberen Befestigungsgurtes. Bei jeder Option wird man informiert, ob und wieviel sich das Gesamtgewicht nach oben oder unten bewegt. Bestellt habe ich den Rucksack dann in Ultra200 weiß, 38 l, Standard Schultergurte, Front- und Bodentasche in Standardmesh, Einteiliger oberer Gurt, Front- und Rückenschnürung, Seitentaschen in UltraGrid, kein Eisaxt-Loop, eine fest vernähte Schultergurttasche und eine abnehmbare Schultergurttasche. So, wie der Rucksack auf den Fotos zu sehen ist (incl. aller Taschen und Schnüre) wiegt er 409 g. Bestellt habe ich am 14.07.2025 mit avisiertem Lieferdatum am 14.08.2025, erhalten habe ich ihn dann am 21.08.2025. https://bonfus.com/product/altus-custom-pack/ Verarbeitung Vergleichen kann ich den Bonfus nur mit den beiden schon genannten Weitläufer und Hyberg. Die Verarbeitung vom Bonfus ist aus meiner Sicht tadellos und auf dem gleichen Niveau wie bei Weitläufer und Hyberg. Alle Nähte sauber ausgeführt, die Nähte außerdem komplett getapt. Alles macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich der technischen Verarbeitung kann ich nichts finden, wo ich selbst etwas aussetzen müsste. Vielleicht noch was zur Farbe: Für die Fotos ist der Rucksack mit Kissen 😊 gepackt. Durch das weiße Ultra200 sieht man das Muster der Kissen durchschimmern. Das wird bei der schwarzen Option nicht passieren. Wer ihn in weiß bestellt, sollte diese halbtransparente Optik aber mögen, bzw. sie sollte keine Rolle spielen. Veränderungen / Verbesserungsvorschläge Den gelieferten Hüftgurt habe ich entfernt, da ich bei meinem Basisgewicht bisher immer ohne Hüftgurt ausgekommen bin und ihn eher als störend empfinde. Die Frontschnürung habe ich entfernt. Dass ich das vorhabe, wusste ich allerdings schon bei der Bestellung. Mir ging es darum, dass man die sechs kleinen Aufnahmen für die Gummikordel nur mit der Frontschnürungsoption bekommt. Da ich diese kleinen Aufnahmen sehr gerne haben wollte (weil ich sie zumindest teilweise für einen anderen Zweck nutzen will), habe ich also die Frontschnürung zwar bestellt, dann aber die Gummikordel entfernt. Die beiden Seitenschnürungen waren aus einer starren Kordel (kein Gummi). Schon beim Testpacken fiel auf, dass ich mit diesen Kordeln nicht ausreichend Druck auf meine Zeltstangen oder andere lange Gegenstände aufbringen kann und sich die Kordeln immer wieder gelockert hatten. Ich habe sie daher gegen eine 3 mm Gummikordel ersetzt, mit der dieses Problem nicht auftritt. Sobald ich 2 mm Gummikordel bestellt habe, tausche ich die 3 mm Kordel aber wieder aus. Aktuell hatte ich halt nur die 3 mm Kordel daheim. Die Seitentaschen sind für meinen Geschmack etwas zu knapp geschnitten. Ich bekomme zwar alle Dinge rein, die auch schon im Hyberg mit dabei waren, aber die Taschen vom Hyberg gefallen mir einen Ticken besser, weil sie merklich großzügiger sind. Außerdem haben die Seitentaschen beim Hyberg unten kleine Löcher, wo Wasser abfließen kann. Das hat der Bonfus leider nicht. Ob ich das selbst abändere, muss ich sehen. Erstmal bleibt es so. Packen Mein Basisgewicht für den Hyberg lag je nach Tour zwischen 3,5 und 4,2 kg und hat incl. Essen für 2 bis max. 3 Tage bequem in den Hyberg gepasst und incl. Essen war immer noch Luft im Hauptfach, so dass ich den Rolltop nie komplett ausgenutzt habe. Das selbe Setup passt genauso problemlos in den Bonfus. Auf den Fotos ist der Rucksack mit Kissen gepackt. Hier ist der Rolltop 5 mal gefaltet. Die Beladung entspricht ca. der „echten“ Beladung. Zwischenfazit Ich bin noch nicht mit dem Rucksack gelaufen, aber nach ein paar Mal Testpacken bin ich aktuell schon sehr happy mit dem Teil. Der Hyberg mit 37 l und der Bonfus mit 38 l spielen für mich aufgrund der gleichen Größe und der perfekten Verarbeitung in der gleichen Liga und hätte ich den Hyberg nicht meiner Frau gegeben, hätte ich keine Veranlassung gehabt, mir was neues zu suchen. Wie geht’s weiter? Ich bin in der nächsten Woche mit dem Bonfus Wandern und werde nach der Tour berichten, wie sich der Rucksack auf dem Trail geschlagen hat, wie der Tragekomfort ist, usw.. Dann würde ich auch ein paar Fotos des mit dem echten Setup beladenen Rucksacks hinzufügen. Vielleicht ist das ja von Interesse. Ich hoffe, für den/die ein oder andere/n waren ein paar nützliche Infos dabei. Nach dem Test in der nächsten Woche melde ich mich wieder mit ersten Eindrücken vom Trail. Bis dahin Blickpunkt
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  40. khyal

    erster Versuch im UL

    Beim Footprint geht es auch oder vor allem darum, den Zeltboden und evtl innen liegende Luftmatten vor Durchstichen und mechanischen Verschleiss zu schuetzen und Hardstructure hat gemessen eine um Vieles hoehere Durchstichfestigkeit und beim Abriebtest schneidet es auch bei weitem besser ab. Ich teste immer wieder andere Materialien, aber letztendlich bleibt es beim reinen Footpreint beim Hardstructure Tyvek, habe davon schon weit ueber 1000 m verarbeitet. Was Packen betrifft, macht es Sinn mal die Schere im Kopf auszuschalten , letztendlich laesst sich Hardstructure deutlich besser unterbringen, da man es als flach gefaltetes Paket noch prima am Rand in den Zeltpackbeutel rein schieben kann.
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  41. Keine Ahnung ob das was hilft, aber hier mal die beiden Strukturen im Gegenlichtvergleich. Links ist das softe (44g/m²) und rechts das harte (54g/m²) Tyvek. Das softe ist "gelocht". Auch wenn die Löcher nicht durch gehen, ist das Material an diesen Stellen sehr dünn. Das sollte der perfekte Ort sein, damit Nadeln durchstechen können... Aber ich hab schon beides als Unterlage genommen und weder mit dem einen noch mit dem anderen ein Loch im Zeltboden bekommen.
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