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  1. Ich bin auf der Suche nach einem leichten Rucksack für Wanderungen und/oder Fahrradtouren mit Packraft. Meine UL-Rucksäcke sind entweder nicht wasserdicht oder haben keine ausreichenden Möglichkeiten, außen Boot, Paddel und nasse Sachen anzubringen. Bisher habe ich mich mit einem 35l-AquaPac (600 g) beholfen, das aber zu klein ist. Ich habe verschiedene Ortliebsachen (z.B. GearPack) angesehen, die zwar wirklich wasserdicht aber doch ziemlich schwer sind. Die HMG-Säcke wären zwar eine echte Alternative, sind aber ziemlich teuer. Die gesamte Packraftausrüstung bringt zusätzlich ungefähr 3,8 kg auf die Waage, so dass das Ganze doch ein einigermaßen gutes Tragesystem erfordert. Welche Erfahrungen habt Ihr? Was nehmt Ihr?
  2. Kermit

    Rucksack Osprey Exos 38 / 48

    Hallo, ich werde mir einen "leichten" Rucksack kaufen, da mein jetziger 2.300g wiegt. Hier im Forum habe ich gelesen, dass einige, zu meiner Überraschung, Erfahrung mit diesem Rucksack gemacht haben. Da ich etwa 10 kg Gepäck mit entsprechendem Volumen verstauen muss und keinen klitsch nassen Rücken haben möchte, bin ich auf das Tragesystem mit dem Netzrücken vom Exos aufmerksam geworden. Ein Nachteil besteht sicherlich darin, dass dadurch das Gepäck nicht optimal am Rücken sitzt. Ich würde mich über eure Erfahrungen mit dem Exos freuen, noch mehr würde ich mich über leichtere Alternativen mit einem ähnlichen "Lüftungssystem" und einen noch geringeren Preis freuen. Danke. LG Kermit
  3. Hat jemand einen ultraleichten Rucksack mit einem Fassungsvolumen von etwa 40 Litern herumstehen, den er mir für maximal 40,00,- € verkaufen würde? Hey Community. Zu den harten Fakten: Ich bin Forums- und UL-Neuling und habe gerade spontan (und ziemlich blauäugig) beschlossen, nächste Woche auf dem Rota Vicentina (Historischer Weg mit Abstecher zum Fischerpfad) zu wandern. Einige Touren bin ich schon gelaufen, aber mit weniger Gewicht zu wandern, ist das große Ziel. Sinnvolle Ausrüstung klaube ich mir gerade so zusammen. Nur ein Rucksack fehlt noch. Könnt ihr mir helfen? Das wäre ganz schön gut.
  4. Moin zusammen, ich plane im Mai eine 4-wöchige Trekkingtour nach Südnorwegen. Genauer gesagt will ich in Bergen starten und mich dann über Täler und tiefliegendere Gebiete nach Trolltunga durchschlagen. Ich habe hier mal grob die Strecke bei Google Maps eingetragen: https://www.google.de/maps/dir/Bergen,+Norwegen/60.1320691,6.7004894/@60.4409909,5.6416802,11z/data=!4m9!4m8!1m5!1m1!1s0x46390d4966767d77:0x9e42a03eb4de0a08!2m2!1d5.3220544!2d60.3912628!1m0!3e0 . Das Ganze dann auch wieder zurück, ich denke es sind dann so 300-400km die da auf mich zukommen. Da dies meine erste Tour allein ist , und ich bisher nur von Hütte zu Hütte gewandert bin, würde ich mich freuen, wenn ihr mir dabei helft mein <15kg Ziel zu erreichen. Ich habe natürlich einen Hüttenschlüssel dabei, mit dem ich in den zur Selbstbewirtschaftung ausgelegten Hütten Nahrung etc. nachtanken kann, außerdem werde ich an einigen Ortschaften vorbeikommen. Desweiteren werde ich versuchen relativ in Straßennähe zu bleiben, einfach um zur Not immer mal schnell Anschluss an die Zivilisation zu finden. Allerdings will ich so autark wie möglich sein. Da es im Mai durchaus noch viel Schnee in diesem Teil Norwegens gibt, werde ich Gipfelüberquerungen etc. sogut es geht meiden. Meine Ausrüstung muss jedoch für Schneefall, Starkregen und MInustemperaturen ausgelegt sein. Zum Thema Verpflegung habe ich mir überlegt, für die gesamte Reise Frühstück+Abendessen mitzuschleppen + Snacks für die ersten 1-2 Wochen, jenachdem, was das Gewicht zulässt . Ich bin für allerlei Tipps offen, und habe auch schon einen Teil der Ausrüstung zusammen, jedoch fehlen mir noch grundlegende Sachen wie: Ein Rucksack + Schlafsack. Ich werde für Euch daher eine Packliste auf dem aktuellen Stand erstellen, sodass ihr mir gezielt Tipps geben könnt, wo ich nachbessern kann. Umklammerte Sachen sind derzeit nur eine Überlegung, und ich bin mir nicht sicher, diese überhaupt mitzunehmen. Grün geschrieben Sachen sind für mich fest eingeplant und kommen definitiv mit, bei allem Anderen hoffe ich auf viele Tipps, preislich versuche ich natürlich so günstig wie möglich zu bleiben. Geplantes Maximalgewicht: 15kg (Rucksackinhalt) Ausrüstung am Mann: Wanderschuhe Wanderstöcke, derzeit: Leki Voyager ca. 500gFunktionsshirt (kurz)Funktionsunterhose (kurz)Merino - SockenMerino - TshirtWanderhoseSilva Ranger S Kompass + WanderkarteMesser ca. 80gWinddichte Regenjacke von WolfskinKamera ca. 200g(Gorillapod Stativ , ca. 190g) Kleidung im Rucksack: MützeHandschuheFunktionsunterhoseMerino - SockenMerino - Tshirt(Tewa - Sandalen) ---> Für Wandern bei gutem Wetter, oder Flussüberquerungen gedachtRegenhose(Gamaschen) ---> für sumpfige Stellen gedacht(Fleece-Innenteil der Regenjacke) ---> gegen Kälte Schlafen: Z-Lite IsomatteVaude Hogan Ultralight Argon Zelt ca. 1,5kg ---> schwierige Frage, Tarptents scheinen mir für die Witterungen nicht ausreichend zu sein(2 Gewebeplanen ca. 1kg) ---> Man hat mir geraten. diese mitzunehmen als i) Zeltunterlage und ii) um bei Regen ungestört das Zelt auf-und abzubauen, so wird es nicht zu nass--->Alternativen?...Erschien mir insofern sinnvoll, als das man halt nicht nen durchnässtes Zelt mitschleppen muss(Schnüre zum Spannen der Planen)Schlafsack ---> leider noch keine genaue Vorstellung, ob Daune oder etwas anderesRucksack ---> Sollte wie gesagt mit 15kg noch gut tragbar sein Küche: Gaskocher + Titantopf ---> Reicht eine größere ca. 1kg schwere Kartusche für 28x Abendessen zubereiten? (fix Wasser heiß machen)Feuerzeug+Feurstein Hygiene: 100ml 50ml Allzweckseife1x Microfaser HandtuchZahnpastaZahnbürsteErste HilfeToilettenpapier - 1 Rolle Sonstiges: (Zahnstocher, Pinzette)StirnlampeDokumente+GeldRucksack-RegenschutzHandy(Powerbank zum Aufladen der Kamera + Handy) Nalgene 1L Trinkflasche Verbrauch: 2L Wasser im CamelbackEssen: Ich dachte an Müsli+Vollmilchpulver *28 ca. 3kg als FrühstückEssen: Ich dachte an Knorr/Maggi Fertiggericht+ Volleipulver+Olivenöl * 28 ca. 5-6kg als AbendessenSnacks: Trockenobst, Nüsse, Schokolade, Müsliriegel ---> jenachdem, wie viel noch passt Das wäre meine vorläufige Packliste, ich hoffe ihr könnt etwas damit anfangen. Ich bedanke mich schon mal für jeden kleinen Tipp und jede kleine Ergänzung. Euch einen schönen Start in die Woche! Mit freundlichem Gruß Mirko E.
  5. Meine Mutter möchte im Juni den http://www.oekumenischer-pilgerweg.de/index.php laufen. Wenn es klappt die kompletten 450km. Es geht von Herberge zu Herberge, auf Tarp und Kochkram kann sie daher verzichten. Sie möchte aber trotz allem Schlafequipment dabei haben und benötigt einen Rucksack wo alles rein kann. Sie ist Mitte 60, 1,65m groß, 60(?)kg, kräftig, aber nicht dick. Als Isomatte besorge ich ihr eine Synmat 7UL- einfach aus dem Grunde weil die komfortabel ist und ich sie günstig bekomme. Zudem nähe ich noch ein Seiden- Inlett. Ein Schlafsack möchte sind nicht da sie sich darin eingeengt fühlt, also eine Quilt /Decke. Dieser sollte möglichst leicht sein weil es gut sein kann das er eher selten benutzt wird und entsprechend wenig unnötiges Gewicht mitgeschleppt werden soll. Da unklar ist ob sie überhaupt die ~ 3 Wochen unterwegs sein wird Ich hatte das Richtige gefunden: https://www.alpkit.com/products/cloud-cover Leider bis Juli nicht lieferbar. Ich hatte bereits überlegt etwas selber zu nähen, was ich auch machen werde wenn es keine Alternative gibt. Aber allein das Material kostet ja auch schon fast 100,-€ Gerade ist mir noch der Dreamwalker von Exped eingefallen, werde ich ihr mal zeigen. Kennt ihr Alternativen? Der Rucksack macht mir etwas Gedanken, sie möchte auf jeden Fall einen Hüftgurt(!), was ich auch nachvollziehen kann, geht mir zumindest auch so. Trotzdem leicht, nicht zu groß (max 40l ?) Ich kenne mich mit den Anforderungen an einen Rucksack für eine (alte) Frau gar nicht aus. Auch nicht was an Details auf einem Pilgerweg nötig sein wird. Auch hier sollten sich die Kosten im Rahmen halten oder der Rucksack ohne großen Verlust wieder verkaufbar sein. Ideen?
  6. Hallo zusammen, mich hat am Montag die Lust gepackt ein wenig zu schneidern und da ich eigentlich schon genug Zeug habe, verlose ich den frisch genähten Rucksack zugunsten von Mateusz (Bedingungen siehe unten). Der Rucksack ist ein klassischer Rolltop aus Diamond-Ripstop von Extex (210D, 120g/m², leichte PU Beschichtung). Das Volumen schätze ich auf ca. 30 L (Höhe: 85 cm, Breite: 29 cm, Tiefe: 16 cm) ohne die Meshtaschen, wobei in die seitlichen Taschen jeweils eine 1,5 L Flasche passt. Die Nähte sind von Innen mit Saumband eingefasst, der Rollverschluss mit einem PE-HD Streifen verstärkt, alle Gurtbänder und Schnüre sind noch ungekürzt und unversäumt. Das Gewicht liegt bei +/- 300g (hab leider nur eine grobe Küchenwaage). Den Versand als versichertes Paket übernehme ich, nach dem ich die Gurtbänder je nach Größe der glücklichen Person angepasst und versäumt habe. Die Bedingungen sind wie folgt (der Einfachheit halber ebenfalls aus einem anderen Faden kopiert): Ein Los kann zum Preis von 5,-€ erworben werden. Die Anzahl der Lose ist hierbei natürlich unbegrenzt. Bitte hier im Faden posten!! Die Bezahlung der Lose erfolgt per Zahlung direkt an Mateusz. Zahlungsmöglichkeiten finden sich auf ilovelaufbursche.de (Verwendungszweck beachten!!!) Ein Zahlungsnachweis in Form eines Screenshot oder eines Scans des Einzahlungsbeleges, die Anzahl der Lose, Name und Kontaktdresse des Loskäufers sind per PN an mich zu senden. Nur so erlangt ein Los Gültigkeit! Einsendeschluss: Sonntag, der 31. März 2019 um 24:00 Uhr. Nachdem ich den Rucksack gerade fertig gestellt habe, würde ich ihn am liebsten selbst behalten...also kauft ein paar Lose! Es lohnt sich Sollte jemand Fragen zum Rucksack haben: Falls es dem Kauf von Losen dient gern im Faden, bei weitläufigeren Fragen per PN oder in einem ausgelagerten Thread. So und nun mal Los(e)!
  7. Ich habe über ein Kickstarter-Projekt das Trexad Airpack gekauft und benutze es seit ca. 8 Wochen. Größe: ca. 35l Gewicht: ca. 300g (ohne Hüftgurt) Besonderheit: Rückenplatte, Schultergurte und Hüftgurt werden durch Luftkammern stabilisiert. Luft wiegt bekanntlich nichts, es funktioniert erstaunlich gut. Ohne Luft lässt sich der Rucksack auf minimales Volumen zusammenpacken, ist also gut als Immer-dabei-Packlösung geeignet. Weiter soll es Wasserdicht sein: Ich war erst skeptisch, kann es aber jetzt bestätigen. Bei der Bauereitour hat es zeitweise geregnet wie aus Eimern, im Pack ist alles trocken geblieben. Robustheit?: Es sieht empfindlich aus, ich habe das Ganze aber schon für mehrere Kurztouren genutzt mit bis zu 7 Kg. Bisher hält alles gut. Träger und Rückenplatte gehen ineinander über und sind an mehreren Punkten befestigt. Tragekomfort: sehr gut, durch die luftgepolsterte Rückplatte sehr bequem, passt sich gut der Rückenform an. Das ist besonders hilfreich beim (gebeugten) Mountainbikefahren. Für wen? Super, wenn man keine Schaum-Isomatte als Rückenstabilisator dabei hat. Da ich in der Regel mit Hängematte unterwegs bin, trifft das bei mir meistens zu. Dann ist die (gewichtslose) Rückenplatte mit den Luftpolstern ideal. Außerdem gut geeignet als Zweitpack unterwegs oder als sehr klein verpackbares Backup. Empfehlung? Ja
  8. Ich poste hier mal meine Eindrücke vom Rucksack Berghaus Fast Hike 45 (529-922 g) OT: Disclaimer: Ich habe den Rucksack aus reiner Neugier/zum Testen selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt, stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller und habe über den Kauf des Rucksacks hinaus auch keinerlei Beziehung zu dem Outdoorladen, der den Rucksack geliefert hat. Ich werde den Rucksack nach dem Test wieder verkaufen (um Geld für den nächsten Rucksack zu haben) und hätte den Bericht auch in die Anzeige schreiben können. Aber ich fand die Infos unter Ausrüstung besser aufgehoben. Und in mein Blog passt er thematisch (mangels Modifikation) nicht. Die englische Firma Berghaus ist hier im Forum eher für Bekleidung bekannt. Berghaus entwickelt jedoch auch Rucksäcke und hat seit jeher eine hohe Affinität zum UL-Bereich (Stichwort Berghaus Hyper). Im letzten Jahr hat Berghaus die Rucksäcke Fast Hike 32 und Fast Hike 45 angekündigt, die inzwischen erhältlich sind. Bislang scheint es im Internet dazu kaum Informationen zu geben: Website von Berghaus Review auf TGO Da ich für die nächste Lappland-Tour schaue, wie ich 15 bis 16 kg Startgewicht für 3 Wochen autarkes Wandern anders oder besser transportiere, habe ich mir den 45er gekauft, genau angesehen und mit 14 kg beladen auf meiner 10 km Geländerunde getestet. (Mir ging es nicht primär um diesen Rucksack, sondern um das Tragesystem als solches. Dieser Testbericht ist also ein Abfallprodukt meines „Forschungsdrangs“ .) Zunächst: Passt der Rucksack in dieses Forum? Mit Blick auf Touren mit langer Resupply-Zeit finde ich eindeutig: Ja. Nicht, dass es nicht leichtere Auswahl mit Tragegestell gäbe. Aber nicht jeder kann oder will sich einen Zpacks ArcBlast für 480 Euro leisten. Das der Fast Hike 45 durchaus seine Berechtigung im UL-Bereich haben kann, ist gut im Vergleich mit dem Gossamer Gear Gorilla 40 zu sehen, einem hier im Forum häufiger genannten, ähnlich flexiblen Pack. (Ich vergleiche die am ehesten entsprechende Rückenlänge L des Gorilla, der in S, M, L und XL erhältlich ist.): Rucksack Berghaus Fast Hike 45 (2018, eigene Messung) Gossamer Gear Gorilla 40 (2017, Größe L, Quelle: TLS) Volumen 45 l 40 l + ca. 7 l ext. Rückenlänge Ca. 46-56 cm (eigene Messung und Versuchspers., Min.-Wert ab Mitte Hüftgurt) 48-56 cm Gewichte Packsack 529 g (bereits mit Mesh-Rücken) 568 g Dokumententasche 30 g (entnehmbar) (Fest verbaut) Kompressionsriemen 12 g (4 x 3 g, abnehmbar) (Fest verbaut) Brustgurt 12 g (abnehmbar) (Fest verbaut) Trekkingstockhalterungen 10 g (2 x 5 g, abnehmbar) (Fest verbaut) Tragegestell (U-Bügel) 134 g (entnehmbar) 94 g (entnehmbar) Sitpad/Rückenpolster 63 g (entnehmbar) 70 g (entnehmbar) Hüftgurt 130 g (abnehmbar) 266 g (abnehmbar) Gesamtgewicht ab Werk 910 g (Gesamtgewicht auf meiner Waage, Summe obiger Einzelgewichte ist 922 g) 976 g (L, als M 922 g, die Angabe lt. TLS, Summe obiger Einzelgewichte ist 998 g) Konfigurierbarkeit Man bekommt mit dem Fast Hike 45 also einen ähnlich großen Rucksack wie den Gorilla, ebenso mit entnehmbaren Innengestell, mit ähnlichem Gewicht und Traglast, aber noch flexiblerem Aufbau. Praktisch alles am Fast Hike kann völlig schadlos entfernt oder durch etwas anderes ersetzt werden: Die Dokumententasche ist mit Kam-Snaps eingehängt. Man kann sie entfernen und statt dessen z. B. einen Schlüssel-Clip basteln und an-snappen. Oder irgendeinen anderen Gegenstand mit einem Kam-Snap versehen, den man ordentlich im Rucksack fixieren möchte. Die Kompressionsriemen finde ich sehr durchdacht. Sie liegen auf den Seiten und haben gegenläufige Schnallen. Man kann sie wahlweise zur Seitenkompression einsetzen oder aber die vorderen Enden verbinden und so um den ganzen Rucksack führen (Vollkompression) oder nur auf der Front verwenden (Schneeschuhbefestigung). Fand ich im Handling tatsächlich sehr einfach und friemelfrei. Die unteren Kompressionsriemen konfigurieren bei Bedarf auch die Seitentasche um (siehe unten). Das Rückenpolster ist trapezförmig geformt und hinter 3D-Mesh in einer eigenen Tasche eingesetzt. Zwischen Polster und Rucksack ist Platz für eine Trinkblase. Das Rückenpolster kann leicht entnommen werden, ist aber etwas schwierig in seinen ursprünglichen Platz wieder einzusetzen. Konstruktiv ist dies aber intelligent gelöst: Wenn man keine Trinkblase benutzt, schiebt man das Rückenpolster einfach in den Trinkblasenschacht. Das gelingt mit einem schlichten Handgriff und ist auch in einer 5-Minuten-Pause nicht lästig. Nur, wenn man eine Trinkblase benutzt, ist es empfehlenswert das Sitzpolster an seinen angestammten Platz vor die Zwischenwand zu schieben, der durch eine Abdeckleiste nicht ganz so einfach zu benutzen ist. Man kann das Polster aber auch ganz entnehmen und statt dessen zwei Z-Lite-Segmente in das Trinkblasenfach einsetzen, diese allerdings als gefaltetes Element (Breite nur 1 Segment). Vom Tragen her wird der Rucksack dadurch geringfügig beweglicher in seitlicher Richtung. Ich finde das aber kaum merklich. Man kann bei entsprechender Packweise auch ganz auf das Polster verzichten. Wenn dann etwas durch das 3D-Mesh hindurch stört, dann ist das durch anderes Packen zu beheben. Der Rucksack selbst hat dort keine störenden Elemente. Vermutlich aus Gewichtsgründen ist das Rückenpolster stark perforiert. Man kann zwar sehr bequem darauf sitzen, aber auf nassen Gras kommt man dennoch eine nasse Hose. Man kann sich allerdings leicht aus EVA eine Alternative schneiden. Das Gestell aus biegefestem Draht lässt sich sehr einfach entnehmen. Ein kleiner Klettverschluss ist zu öffnen, dann die Ecken herunterziehen, schon hält man den Drahtbügel in der Hand. Beim Wiedereinsetzen ist beim letzten Handgriff eine ausgediente Kundenkarte und maßvoll dosierte Kraft hilfreich, um die zweite Ecke des Gestells unter das Hepalon-Dreieck zu schieben. Wie die meisten Gestellrucksäcke macht auch der Fast Hike 45 bei voller Beladung das ein oder andere knarzende Geräusch, jedoch deutlich weniger und leiser, als z. B. der Osprey Exos. Der Hüftgurt wird wie üblich durch eine Klettlage hinter dem Steißpolster festgehalten und kann recht einfach entnommen werden. Er ist breit, aber nicht sehr dick. Ich fand den bei 14 kg über 6 km (den Rest der Strecke habe ich ohne Hüftgurt absolviert) aber bei weitem ausreichend. Tragesystem Durch das recht feste Rückenpolster hinter dem Meshrücken ist der Rucksack auch ohne Drahtbügel ein gut zu tragender Körperkontaktrucksack ohne allzustarkes Ausrunden. Im direkten Vergleich fand ich das Tragegefühl mit Bügel aber spürbar ausgeglichener, nicht zuletzt durch die bessere Lastübertragung auf die Hüfte. Die Schultergurte sitzen am besten mit Brustgurt. Dann sind sie überaus bequem. Ohne Brustgurt kommt die spezielle Form der Gurte nicht so gut zur Wirkung. Die Schultergurte sind im oberen Bereich deutlich fester, während die untere Hälfte auf Brusthöhe sehr dünn, weich und seitlich dehnbar ist. Der feste obere Teil sorgt dafür, dass der Rucksack sich recht direkt trägt und seitlich weniger schwingt, als ich das konstruktiv erwartet hätte. Der unterere weiche Teil liegt sehr angenehm an und ich habe den auf meiner Testrunde praktisch nicht gespürt. Ich kann mir darum gut vorstellen, dass die Gurte trotz der Breite der Konstruktion auch für Frauen angenehm zu tragen sind. Überdies kann der Brustgurt in Stufen über einen sehr weiten Bereich vom Bauch bis fast direkt unter dem Hals positioniert werden. Der Hüftgurt lässt sich in einem weiten Größenbereich benutzen. Ich bin sehr schlank, da war aber noch genug Spiel für dünnere Personen. Bei welchem größeren Hüftumfang Ende ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber verlängern lässt sich ein Hüftriemen ja recht leicht. Taschen und Fächer Das Hauptfach ist ein klassischer Rolltop mit Quer- und Längsband, sehr gut geschnitten und der Verschluss durch das beidseitige Querband sehr gut und dicht zu benutzen. Ein Hilfsverschluss im Querband (Kam-Snaps, Magnete, Schnalle) fehlt jedoch, ich habe den auch nicht vermisst. Das Frontfach aus dehnbarem Mesh ist einen Ticken zu schmal für meinen Geschmack und dadurch geringfügig kleiner als das des Gorilla. Dafür sind die Seiten des Frontfachs aus geschlossenem Material und somit robuster. In die beiden Brusttaschen auf den Schultergurten passen keine normalen PET Flaschen (0,5 oder 0,75 l). Die schlanken runden Smoothie-Flaschen (0,25 bis 35 l) passen hingegen perfekt, sitzen sicher und stören auch nicht beim Tragen. Diese Fächer habe vor allem auch die richtige Größe, um ein Smartphone, GPS etc. vernünftig zu platzieren. Wem die Fächer anderer Hersteller zu eng oder flach sind, wird den Unterschied positiv feststellen. Von den beiden Hüftgurttaschen ist die rechte als offene dehnbare Mesh-Lasche gestaltet, die linke ist eine klassische Reißverschlusstasche, ebenfalls aus dehnbarem Mesh-Gewebe. Während man die offene Tasche sehr leicht benutzen kann, leidet die Reißverschlusstasche etwas daran, dass der Reißverschluss nicht sich nicht mit dem Mesh-Gewebe dehnen kann. Dadurch bleibt die Öffnung bei geschlossenem Hüftgurt am schlanken Körper etwas zu eng für eine komfortable Benutzung. Die Tasche an sich ist nicht sehr groß, aber ausreichend und dehnbar. Sehr gut finde ich die vier (!) Seitentaschen aus dehnbarem Mesh. Die jeweils untere ist so, wie man es von einer gerade geschnittenen Seitentasche erwartet. Nicht ideal mit der Hand erreichbar, aber dank der großen Dehnbarkeit problemlos mit Flaschen beliebiger Größe zu beladen. Die jeweils obere ist tatsächlich eine zweite Lage, die hinter der unteren Tasche bis zu Rucksackboden hinunter reicht. Man kann dort also sehr einfach und sicher eine breit aufgerollte NeoAir oder dünne EVA reinschieben oder ein Zeltgestänge, Trekkingstöcke etc. Zieht man den unteren Kompressionsgurt jedoch leicht an, dann verhindert der das Durchrutschen der Gegenstände in den unteren Bereich. In dieser Konfiguration geht die Ausdehnung der oberen Seitentasche nicht zu Lasten der unteren (vgl. Flaschenbild). Die obere Tasche „endet“ quasi über der unteren. Finde ich eine pfiffige und flexible Umsetzung. Zwiespältig finde ich die Dokumententasche. Sie hat mit 17 × 21 cm eine hinreichende Größe, z.B. für einen eBock-Reader (vgl. Bild), hängt aber für meinen Geschmack zu tief unten im Rucksack. Sicher, wenn ich den Rucksack nicht voll mache und den Rolltop schließe, darf die auch nicht im Weg sein. Aber für einen schnellen Zugriff ist das keine wirkliche Alternative. Leichter wäre da, einen Ziploc-Beutel statt dessen in den Rucksack zu legen. Fazit Alles in allem: Insgesamt fand ich den Fast Hike (mit 14 kg über 10 km) sehr bequem zu tragen. Trotz des Gestells bleibt es aber ein Kontaktrücken mit eher durchschnittlicher Belüftung. Dennoch ist das einer der wenigen „Big-Brand“-Rucksäcke, die ich tatsächlich berichtenswert finde, weil … noch wenig bekannt flexibel zwischen 529 und 922 g konfigurierbar durch die Vielseitigkeit der Kompressionsriemen auf nahezu jede Nutzgröße anpassbar. Im runter konfiguriertem „nackten“ Zustand ohne alle Optionen ist der Fast Hike zwar, wie auch der Gorilla, nicht Hardcore-UL. Da müsste er klar unter 400 g wiegen und weniger Features haben. Im oberen Bereich ist er dafür aber auch mal als Backcountry-Rucksack mit 12 kg Lebensmitteln gut erträglich. Dann ist er zwar 100 g schwerer als ein ähnlich tragfähiger Osprey Levity 45, dafür aber weniger steif und sperrig und aus dickerem Material. Die gesamte Verarbeitung des Packs scheint mir makellos und sehr robust zu sein. Trotz der vielen Features ist der Pack überraschend leicht zu konfigurieren. Er funktioniert. Die Schlichtheit, mit der die Kompressionsriemen den Rucksack umkrempeln (oder entnehmbar) sind, gefällt mir. Für wen ist der Fast Hike also geeignet? Das ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Ich würde ihn am ehesten Leuten empfehlen, die … UL nicht zum äußersten treiben wollen, lieber kaufen als nähen, trotz UL-Ansprüchen viele Fächer haben mögen, gelegentlich längere Backcountry-Touren mit hohem Startgewicht unternehmen, die nicht für jede Art von Unternehmung einen anderen Rucksack anschaffen wollen, sondern einen einzigen, der sich in einem weitem Gewichts- und Volumenbereich konfigurieren lässt. OT: Warum verkaufe ich den Rucksack nach dem Test wieder? Weil ich ihn nur zum Test angeschafft habe. Ich habe in den letzten 18 Monaten 11 Rucksäcke neu oder gebraucht gekauft, getestet, modifiziert, auf Tour(en) mitgenommen, eingelagert und/oder wieder verkauft. Rucksäcke machen mir Spaß. Aber behalten kann ich nicht alle. Und für den Zweck einer langen autarken Tour besitze ich bereits einen MYOG-Pack mit Gestell und fast halbem Gewicht, der mir lieber ist.
  9. Da ich zuviele Rucksäcke habe ist mein Crux AK 57 zu haben, alle Bänder ungekürzt, keine Beschädigungen, guter Zustand, Rückenlänge 3 also bis 190cm Nicht wirklich UL mit ca 1300g aber robust und verträgt auch mal 15kg Beladung. Ältere Version ohne Rollverschluss. 140€ inkl Versand
  10. Hallo liebes Forum, nachdem Stromfahrer neulich hier mal im Schnäppchenfaden den Vaude Citus 24 vorgestellt hat, war ich neugierig und hab ihn mir mal auf Verdacht bestellt. Er passt mir hervorragend und scheint sehr gut verarbeitet zu sein- was anderes hätte mich bei Vaude auch gewundert. Allerdings war ich bei einem ersten Probetragen mit höherem (ca. 4kg) Gewicht nicht so super happy, weil er natürlich durch den Netzrücken ziemlich schaukelt. Auch ist er durch den großen Abstand zwischen Rücken und Rucksack für seine Abmessungen relativ klein vom Volumen her. Dann hab ich ihn mir aber mal näher angeschaut und hab auf gut Glück versucht, die Hinterspannung etwas zu modifizieren. Und das geht erstaunlich einfach! Die zwei Gestängebögen, die die Spannung aufbauen, sind nämlich über ein Kunststoffteil (beim zweiten Foto auf der Vaude Homepage gut zu erkennen, klick) miteinander verbunden. Das Teil kann man aber ohne viel Aufwand einfach rausklippen. Dann wird der Abstand zwischen Rücken und Rucksack deutlich geringer und das Volumen des Rucksacks wächst. Wenn dann das Kunststoff-Teil draußen ist, kann man den gesamten Trage-Drahtbügel (mit etwas Kraftaufwand) rausnehmen. Ich nehme an, dafür ist die ganze Konstruktion auch gedacht, eventuell, damit man den Rucksack ohne Bügel mal waschen kann oder so. Jedenfalls hat man mit herausgenommenem Bügel einen ganz normalen rahmenlosen UL-Rucksack, und das Gewicht sinkt auf ca. 420g! Am Wochenende war ich jetzt mal auf einer Tages-Tour mit rausgeklipptem Plaste-Teil unterwegs, nachdem es sich ohne Bügel mit dem nicht komplett gefüllten Rucksack nicht so gut angefühlt hat. Und das hat super geklappt. Der verbleibende kleinere Abstand zwischen Rücken und Rucksack war nicht sehr unangenehm, obwohl ich mit dem Familien-Wasser und den Brezn für vier relativ viel Gewicht drin hatte. Der verbleibende Abstand ist sogar ganz praktisch, weil ich da bei Nichtgebrauch in den unteren Teil meine Windjacke stets griffbereit reinstopfen konnte. Und ich muss auch zugeben, dass es nach Jahren des UL-Rucksacks ohne vernünftige Rückenbelüftung wieder mal sehr angenehm war, keinen dauerhaft verschwitzten Rücken zu haben. Jetzt werde ich bei einer meiner nächsten Touren mal probieren, ob mir der ohne Tragegestell groß genug ist mit kompletter Trekking-Ausrüstung und wie er sich trägt. Als Tagesrucksack mit mehr Gepäck (Klettersteige, Familientouren etc.) und für Hüttentouren wird er aber wohl mein neuer Lieblingsrucksack werden.
  11. Moin zusammen, ich hab am Wochenende kurz mal im Vorstellungsthread "Hallo" gesagt. Wollte jetzt auch mal was beitragen, nachdem ich auch hier viel gelesen habe. Ich habe vor knapp einem Jahr ein Tutorial erstellt für Schulterriemen, wie sie Pa'lante auch in ihrem V1 verwendet. Damals hab ich's auf Reddit gepostet und vielleicht hat es ja jemand dort auch schon gesehen. Dachte aber es lohnt sich, das hier auch nochmal zu teilen für alle die nichts mit Reddit am Hut haben und sich fragen, wie sie Schulterriemen angehen sollen. Das Tutorial ist ein Imgur-Album. Link Falls ihr fragen habt, immer her damit PS: Das Tutorial ist leider auf Englisch, also kann ich da auch gerne nochmal das ein oder andere klarstellen, falls Bedarf besteht.
  12. Hallo, aufgrund folgender Ausgangssituation bin ich auf der Suche nach einem leichten Skitourenrucksack für Mehrtagestouren: Wie vielleicht einigen von Euch bekannt ist, habe ich derzeit für Biwaktouren im Winter einen Dynafit Speed Expedition 35 Rucksack. Im Grunde bin ich sehr zufrieden damit, nur etwas mehr Volumen, d.h. insgesamt so etwa 40-45 Liter, und Lastenkontrollriemen an den Schultergurten wären vielleicht nützlich. Nun hat mich ein Skitourengeher kontaktiert, welcher mir den Rucksack sehr gerne abkaufen würde, weil das Modell nirgendwo mehr aufzutreiben ist. Eigentlich hab ich nicht ans Verkaufen gedacht, jedoch könnte ich das auch als Gelegenheit nutzen, mir einen neuen, vielleicht besser geeigneten und/oder leichteren Rucksack zuzulegen. Der Speed Expedition 35 wiegt minimal 803g, mit Deckeltasche und Befestigungsriemen 1003g, und mitsamt Alurahmen 1085g, und ist sogar wasserdicht: Was ich gerne hätte, ist ein gutes und einfaches Skitragesystem mit paralleler und diagonaler Fixierung (super wäre natürlich auch wieder ein System mit Schlaufe und Haken, bei dem die Ski befestigt werden können, ohne dass der Rucksack abgenommen werden muss), ein Fach für Schaufel und Sonde fände ich auch praktisch sowie eine Helmhalterung. Auf die folgenden Rucksäcke bin ich bei meiner Internetrecherche bereits gekommen: Salewa Randonnee 36 - hat tolle Features für Skitouren, 36 Liter Volumen sind aber möglicherweise zu wenig und ich weiß nicht, wie weit sich sein Gewicht von 1100g runtertrimmen läßt. Salewa Peuterey 40 - finde ich sehr vielseitig, das Gewicht 1180g lässt sich anscheinend auf 680g reduzieren, den könnte ich vielleicht auch als Ganzjahresrucksack verwenden. Millet Prolighter 38+10 - großes Volumen, Gewicht 1180g - lässt sich aber auch reduzieren (weiß aber nicht wie weit, ist z.B. die Deckeltasche abnehmbar?). Reicht vielleicht auch der Prolighter 30+10? Exped Black Ice 45 M und Serac 45 Montane Ultra Alpine 38 + 5 (alternativ Featherlite Alpine 35?) Atom Pack The Ryder Nun sind meine abschließenden Fragen, ob jemand von Euch einen dieser Rucksäcke kennt oder besitzt und mir näheres dazu sagen oder besonders empfehlen kann, oder vielleicht einen anderen Rucksack empfehlen kann, der erfahrungsgemäß besser geeignet ist, oder viel leichter etc. Oder ist es sinnvoller, ich behalte meinen Speed Expedition, und es ist zu warten, bis irgendwann irgendwo vielleicht wieder einmal einer zu haben ist??? Über Eure Tipps oder Gedanken dazu wäre ich sehr dankbar. Schönen Abend mtp
  13. Ich habe mir am letzten Wochenende einen lange gehegten Traum erfüllt und eine viertägige Tour durch die Alpen bis an die Baumgrenze unternommen, auf der ich mit Rucksack und Schneeschuhen völlig autark unterwegs war. Dieses Projekt möchte ich hier in mehreren Teilen vorstellen. Beginnen wir mit der Ausrüstung Mir war von vornherein klar, dass ich bei dem geplanten Unterfangen streng genommen nicht im UL-Gewichtsbereich würde bleiben können, aber mehr als 15 kg sollten es nicht sein - und wurden es auch nicht. Mitgenommen habe ich (in Leserichtung zeilenweise aufgeführt): Ein Sirui-Carbon-Stativ (knapp 1 kg), ein DIY-DCF (Cuben Fiber) Tarp für meine Cross Hammock Querhängematte (118 g), ein DIY-DCF Hot Tent, soweit ich sehe das erste seiner Art (269 g), einen Titanium Wood-Stove von Seek-Outside, mit Klappsäge, stabilem Messer für Batoning und anderem Feuerequipment (2 kg), einen DIY-DCF-Rucksack von 42 Litern mit äußeren Netztaschen an drei Seiten (299 g), einen gelben Sack mit Lebensmitteln, einen 2-Liter Titankochtopf zum Schnee schmelzen, darin befinden sich weitere Lebensmittel, ein oranger Sack mit DIY-Merino Unterwäsche lang und ein zusätzliches Paar Merino-Socken, eine Thermoskanne 0,5 meine Lumix GH4-Kamera mit Olympus 12-40 2.8 Objektiv (1 kg), Go Pro 7 Black, einen dunkelgrünen Sack mit Kabeln, Akkus und Stirnlampe, eine Daunenjacke von Arcteryx (300 g), eine Cross Hammock Standard in robustem Stoff (350 g), zwei kleine Säckchen mit Schnüren fürs Tarp und die Hängematte und anderem Krimskrams, einen 750 ml Titanbecher mit 100 ml Gaskartusche und Soto-Gasbrenner, einen DIY-Daunenschlafsack mit 750 g 850 Cuin Daunenfüllung (950 g), schwere Leki Makalu Stöcke (die aber auf 145 cm ausgezogen werden können), 2 Schneeteller eine Termarest Neo-Air X-Therm Max Large mit (blödem) Speed Valve, ein No-Name Gorilla-Pod Stativ für die Go Pro und meine MSR lightning Ascent Schneeschuhe (1,77 kg) Das Herzstück der Ausrüstung ist das DCF-Zelt mit Stove Jack für das Ofenrohr. In dem habe ich mich abends und morgens aufwärmen, Schnee schmelzen und Essen zubereiten können. Der aufgebaute Ofen mit den Töpfen. Wie ihr seht, habe ich keine Aufstellstange (und auch keine Heringe) mitgenommen, sondern mir immer einen Holzstab und Stöcke zum Abspannen gesucht. Der Rucksack hat von der Größe her gerade so gereicht, sogar die Schneeschuhe konnten außen für den An- und Abtransport noch angebracht werden. Geschlafen habe ich aus Komfortgründen nicht im Zelt, sondern immer in der Hängematte, das Tarp habe ich nur in einer Nacht aufgespannt. Und auf diese Weise konnte ich mit immer noch überschaubarem Gewicht bis an die Baumgrenze 4 Tage völlig unabhängig unterwegs sein. Am Leib getragen habe ich Kleidung aus Wolle und als äußerer Schicht eine DIY-Jacke und Hose aus Etaproof. Die Beschreibung der Tour selbst folgt demnächst! Siehe auch: Teil 2: Die Strecke hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.
  14. Hi, ich weis, dass meine Gewichtszahl für ein ultraleichtes Forum erstmal ziemlich hoch wirkt. Allerdings ist das Gewicht tatsächlich ultraleicht, wenn man bedenkt, dass ich ein Baby mit auf Tour habe, dass meine Frau trägt. Viel mehr als Kraxe, Baby, Sonnenschutz und ein bisschen Wasser ist bei ihr auch nicht drinnen als Gewicht. Dadurch landet alles Gepäck bei mir. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass in den 23kg für 5 Tage Essen mit einplannt ist und bis zu 8 Liter Wasser, stellt man fest, dass das Baseweight bei unter 10kg liegt. Für 2 Personen plus Baby ist das schon ziemlich leicht. Viel können wir da nicht mehr weglassen. Ich habe einen Granite Gear Virga 2. Das Volumen langt für unser gesamtes Gepäck und ich finde den Rucksack auch trotz seiner über 20kg noch bequem (ich liebe dieses Teil ). Allerdings kam mir jetzt eine Sorge: Werden die Riemen halten? Oder werden die Nähte an den Schulter-/Hüftgurten reißen? Hat jemand von euch Erfahrung mit soviel Gewicht in einem eigentlich für ultraleichtes Gepäck ausgelegten Rucksack, der aus 210D Nylon besteht? Was denkt ihr? Brauche ich einen anderen Rucksack, oder wird das schon hinhauen? Liebe Grüße, Jojo
  15. JamesRandi

    [Suche] Rucksack, <150€, 40L+

    Hallo! Ich lese schon seit einiger Zeit mit und mein lighterpack wird immer übersichtlicher. Da jedoch der Rucksack einer der zwei stark begrenzenden Faktoren für die 5-Kilo-Marke ist (meiner wiegt 1850g), möchte ich hier nach Abhilfe suchen. Zu mir: ich bin 1,88m groß und 72kg leicht. Bin Sitzzwerg, habe also einen kurzen Rücken. Trotz des Gewichts eher breitere Schultern schließen "Damen"modelle erfahrungsgemäß aus. Zum Traumrucksack: du solltest... mindestens 40 Liter fassen können in sehr guter Verfassung und leichter als 750 Gramm (nach unten offen) sein toll wäre, wenn du eher gedeckte Farben trägst Budget sind max. 150€, wenn's wirklich passt. Darüber würde ich mir wohl eher was neues (Weitläufer/Hyberg..?) holen. Achso, Tipps für Aliexpress o.ä. sind auch gern gesehen! Viele Grüße
  16. Tach auch, biete hier einen ÜLA Circuit in Größe M / Hüftgurtgröße M an, den ich 2010 direkt bei ÜLA in den USA gekauft hatte, da es zu der Zeit die feinen Teile hierzulande noch nicht gab. Zum Kaufpreis von 200USD kamen noch 64USD shipping und mit dem ganzen Zollkosten hatte ich dann den Rucksack für knapp 300€ in der Hand. Jo, so war das damals ;- ) Ok, aber jetzt zu dem Rucksack ansich. Da ich schon immer viel wert auf Komfort legte, störten mich die unteren Gurte der Schulterträger, da sie ziemlich weit oben , also direkt durch die seitlichen Öffnungen der Netztaschen führten und dort vernäht waren. Damit saßen sie mir ein bisschen zu weit oben und die Schulterträger drückten nach meinem Empfinden immer wieder mal unter den Achseln. Bin d.b. ziemlich sensibel. Kurzum habe ich mir die Träger vom Laufburschen nach unten versetzen lassen (damals in der Entstehung seiner Cottage nahm er noch Änderungens -und Reparaturaufträge an), in dem er ein gedoppeltes Dreieck aus Dyneema sauber in die Seiten einnähte und die Gurtführung darüber einige Zentimeter nach unten brachte (aus dem grauen Material waren auch seine ersten Rucksäcke). Das brachte schon erheblich mehr Raum unter den Achseln. Um das Ganze noch ein wenig zu unterstützen, habe ich noch einen zweiten "Brustgurt" - in dem Fall ehr ein Bauchgurt in den unteren Teil der Schultergurte eingehangen, welcher aber einfach wieder ausgehangen werden kann. Auch den eigentlichen Brustgurt habe ich möglichst weit oben eingefädelt, da es so für mich am angenehmsten ist. Da der Steg der Leiterschnalle in der Mitte unterbrochen ist, kann man diese b.B. auch wieder weiter unten einhängen. Bisschen Gefummel, aber machbar. Die Öffnungsrichtung der Reißverschlüße an den Hüftgurttaschen habe ich bei ÜLA noch nie verstanden (hatte mehrere von denen). Um diese zu öffnen, sind diese standartmäßig so eingenäht, daß man den Schlitten vom Körper weg nach vorn Richtung Hüftgurtschnalle ziehen muß, was ja noch einigermaßen funktioniert, aber beim schließen hatte sich jedes Mal in der Rundung der Schlitten verklemmt und die Tasche ausgebeult. Das Schließen war so mit einer Hand nicht mehr möglich und nur mit der zweiten Hand machbar. Das ging mir extrem auf'n Keks! Also habe ich nen Stück die Naht aufgetrennt, einfach den Schlitten gegenläufig eingesetzt und per Hand wieder vernäht. Sieht man nur bei genauerem hinsehen. Dadurch lassen sich die Reißverschlüße easy mit einer Hand öffnen und schließen. Warum das ÜLA nicht generell so macht ist mir ein Rätsel... So und nun zu dem wahrscheinlich auffälligstem Umbau - dem Extension-Collar. Da mir Rollverschlüße an Rucksäcken schon immer zu fummelig waren, sollte unbedingt so eine feine Haube dran, wie sie der Laufbursche verbaute. Damals nähte auch Mr. Hardstone (natürlich mit der Genehmigung von Mateusz) Rucksäcke in dem Stil mit solchen Hauben. Ich war vor Jahren mit ihm öfters auf Tour und er bot mir auf meine Nachfrage an, solch ein Extension-Collar in meinen ÜLA Circuit zu implementieren, was ihm hervorragend gelang. Also ein absolutes Unikat nicht nur der Umbauten wegen, sondern weil dort vier goldenen Hände quasi Hand angelegt haben. Achja und nicht von dem Mr. Hardstone Logo irritieren lassen - damals war die Nachfrage nach seinen Rucksäcken auf den verschiedenen Forentreffen und besonders danach hier im Forum sehr groß, er hat aber eigentlich nur für sich selbst genäht und wollte damit Kaufanfragen vermeiden. Bein mir hat er mal ne Ausnahme gemacht ;- ) Achja, an der linken Seite habe ich noch eine 2,5mm Gummikordel, wie auch am linken Schultergurt eine Schlaufe mit Minitanka eingschlauft, um mit der rechten Hand einfach die Stöcke dort einzufädeln und fixieren zu können. Prima Sache, die auch wunderbar funktioniert, gerade wenn man mal schnell die Stöcke wegpacken, dafür aber nicht den Rucksack abnehmen möchte. Die original Gummikordel über der vorderen Netztasche habe ich ebenfalls durch eine dünnere 2,5mm Kordel mit Minitanka ersetzt. Wenn ich schon so viel dran bastle, muß ich ja schließlich woanders sparen, gelle. Die Trinksystemhalterung, wie auch die typisch gelben Gummikordeln und die Handschlaufen habe ich gleich am Anfang abgemacht und nie benutz, bekommt der Käufer aber natürlich mit. Der Rucksack hat schon einige Touren hinter sich, aber pfleglich bin ich deswegen trotzdem immer damit umgegangen. Einzig in der vorderen Netztasche sind zwei kleine Löcher und am Boden sind ebenfalls zwei kleine Abriebstellen vorhanden. Mehr konnte ich nicht finden und davon abgesehen ist der Rucksack in einem wirklich gutem Zustand für sein Alter. Bevor ich jetzt alle Spezifikationen einzeln aufliste, verlinke ich einfach mal zum ÜLA Circuit beim TrekkingLiteStore. Bis auf die schrillen Farben scheint ja wohl alles beim alten geblieben zu sein. Ja ok - das Gewicht wohl ehr nicht. Hab ihn mal auf die Waage gelegt und diese hat mir 1032g angezeigt, also ohne das Ganze Geraffel was ich aam Anfang gleich abgemacht habe. Wenn man den unteren "Brustgurt" abmacht, kommt man schon in den dreistelligen Bereich und falls das Tragegestell - also die zwei Carbonstäbe mit dem Bogen nicht notwendig sind - dann geht es schon stramm Richtung 900g, was für so einen großen, robusten und komfortablen Rucksack schon gut ist. Er war mir auch nie in meiner jetzigen Komfortausstattung zu schwer. So, viel erzählt, aber bei so einem speziellem, aber auch einzigartigem Rucksack ist das auch nötig. Punkt. Ich hoffe nichts vergessen zu haben, falls doch, dann fragen... Dann setze ich für das Unikat einfach mal 150€ Verhandlungsbasis an. Versand in D erfolgt für 5,99€ per DHL Paket incl. Sendungsverfolgung. Tierfreier Nichtraucherhaushalt. Bei ernst gemeintem Interesse bitte PN an mich - Danke! Mehr und größere Bilder gibt es hier: >>> KLICK <<< 
  17. Liebe Kollegen und Kolleginnen des Ultraleicht-Trekkings Ich bin neu hier und sage erst einmal hallo zu Euch und bedanke mich für die vielen tollen Beiträge der aktiven Gemeinschaft, die mir schon oft weitergeholfen haben. Ich habe vor kurzem damit begonnen, meine Ausrüstung selbst herzustellen und bin totaler Anfänger, was das Nähen an Nähmaschinen betrifft. Mein erstes Projekt ist das Annähen eines 20mm Polypropylen-Gurtes an einen Schultergurt eines Rucksackes, um einen Brustgurt zu spannen. Ich verwende eine Pfaff 1212, eine 100er Jeans-Nadel und 50Nm oder 80Nm Polyestergarn von Extremtextil. Stichart: Steppstich, Ziffer 3. Oberfadenspannung auf Standard (ungefähr Ziffer 4) bzw. in verschiedenen Versuchen schrittweise bis Ziffer 7 erhöht. Ich bekomme bis jetzt kein sauberes Nahtbild hin. Oft verheddert sich der Unterfaden, insbesondere, wenn ich die Naht im Rückwärtsgang vernähen will (siehe Bild). Es kommt dann auch vor, dass die Nadel auf die Stickplatte schlägt. Die Maschine ist gewartet und vom Fachmann eingestellt. Die Nadel wurde zentriert und justiert. Der Schultergurt passt mit etwas Druck unter den Nähfuss. Ich habe mit und ohne Obertransport IDT gearbeitet und konnte auf beide Weise kein gutes Resultat erzielen. Ich kann gut und sauber (für meine Verhältnisse) bis zu drei Gurtbänder übereinander nähen (siehe Bild). Hat mir jemand einen Tipp zum Setup (Nadel, Garn, Stichart, etc.) oder sonst einen Tipp, wie man diese Sache am besten vernähen kann? Liegt es vielleicht einfach an der Näh-Technik? Oder kommt die Maschine einfach an ihre Grenzen? Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar. Herzlichen Dank und freundliche Grüsse aus der Schweiz Peter
  18. Turnen war nun wirklich nicht so mein Ding und so kam es schon mal vor, dass auch der zugehörige Beutel "vergessen" wurde. Ganz in Vergessenheit geraten sollte das Utensil dann nun aber doch nicht, denn so mehr ich in letzter Zeit darüber nachdachte, umso genial einfacher fand ich ihn. Und so präsentiere ich hier meinen ersten Versuch an einem SUL Turnbeutel (verzeiht wenn mir der nötige Fachjargon hie und da fehlt). Hergestellt aus 65 cm x 74 cm soft-structure Tyvek 1,5m weiche Kunststoff-Kordel (schwarz für besseren Kontrast) 1 Kordelstopper 3 cm x 1 cm schwarzes, dünnes Gurtband Arbeitsschritte An einer der Längsseiten (74 cm) einen Kordelkanal einnähen (2 cm umschlagen). Ich hab dazu erst links und rechts eine Ecke diagonal eingebogen, denke das hilft ein bisschen zur Verstärkung. Kordel schon mal durchziehen (ist vermutlich einfacher so) Längs mittig falten, so dass die zwei 65 cm langen Kanten übereinander zu liegen kommen und der gerade genähte Kordelkanal aussen ist. Zusammennähen, dabei ca 5-7 cm vom unteren Ende das zur Schlaufe geformte Gurtband so einnähen, dass die Schlaufe innen liegt. Die Schlaufe sollte möglichst genau so groß sein, dass die Kordel gerade so zweimal durchpasst. Das Gurtband habe ich dreifach übernäht. Also drüber, zurück und wieder drüber. Jetzt den Schlauch so falten, dass die eben genähte Naht mittig zum liegen kommt und unten zusammennähen. Dann die unteren Ecken links und rechts schräg abnähen. Umstülpen. Beide Enden der Kordel durch den Kordelstopper fädeln. Beide Enden durch die Schlaufe unten fädeln und mit Knoten befestigen (keine Ahnung, wie man diesen Knoten nennt, ihr wisst aber was ich meine?) Fertig! Arbeitszeit ca 30 Minuten. Gewicht bei mir 37g. Volumen schätze ich auf so ca 20l.
  19. Dieser Beitrag ist eigentlich kein klassisches "make your own gear", sondern fällt eher unter die Kategorie "modify your own gear". Bei unserem letzen Wanderurlaub auf Mallorca ist der Rucksack meiner Frau an seine/ ihre Grenzen gestoßen. Es war ein einfacher Jardine style Rucksack mit einem 4 cm Gurtband als "Hüftgurt". Bei einem Gepäck fürs Zelten für 5 Tage ist der Hüftgurt dann zu simpel gewesen und hat böse Druckstellen verursacht. Es musste also was neues her. Nach einigem Probetragen im nächstgelegenen McTreck entschied sie sich dann für einen Schwerlastrucksack mit kräftig gepolstertem Hüftgurt. Kaufen kam natürlich nicht in Frage, weshalb wir einen alten VauDe Rucksack (2,7 kg) den wir einmal vor Jahren für 10 Euro auf dem Flohmarkt erstanden hatten geschlachtet hatten. Ein Bild, das dem Ausgangsrucksack sehr nahe kommt, ist hier zu sehen. Den Teil den wir behalten haben war natürlich die Rückenplatte mit dem sog. "Tergoform" Tragesystem. Der selbstgenähte Packsack aus grauem silikonisiertem Polyester (Etex) wurde eigentlich ganz normal an die vorfabrizierte Rückenplatte angenäht. Herausgekommen ist ein deutlich leichterer, wenn auch kein ultraleicher, Rucksack, allerdings mit deutlich praktischerem Packsack mit Netztaschen und einem kompletten Schwerlasttragesystem: Gewicht ohne Gestell, Hüftgurt und Deckeltasche knapp unter einem Kilo, in der maximalen Ausbaustufe mit allem ca 1,5 kg.
  20. Bea1967

    Jakobsweg

    Hallo, ich möchte gerne im nächsten Frühjahr den Jakobsweg gehen. Dafür brauche ich noch einiges an Ausrüstung. Worauf muss ich achten und was ist empfehlenswert bezüglich des Rucksackes. Ich bin 50 Jahre alt, 160 cm groß und derzeit 70 kg . Und ist ein Zelt empfehlenswert oder erforderlich? Für ein paar Tipss wäre ich sehr dankbar. viele Grüße Bea aus Oldenburg
  21. OT: Ein Disclaimer. Ich habe den Rucksack selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt. Ich stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller. Diesen Frühling habe ich mir einen Rucksack von Atom Packs bestellt, nachdem ich in @roli's Faden auf diese Cottage aufmerksam wurde. Atom Packs sitzet in England und wird von Tom Gale geführt. Er war anscheinend selber schon 20.000 Kilometer zu Fuss unterwegs (Trailname "BC"), und sollte deshalb ganz gut wissen worauf es ankommt ... Seit vier Jahren baut er professionell Rucksäcke. Für uns interessant und unverzichtbar ist natürlich dass die Packs von ihm auf Wunsch individuell an die Bedürfnisse angepasst werden. Ein Rucksack mit Rolltop, den UL-typischen (Netz-)Aussentaschen und leichtem Tragesystem, mit dem man angeblich bis zu 15 kg gut tragen kann, das interessierte mich sehr. Und so etwas hat Atom Packs im Angebot. Das Teil heisst "The Prospector". Mein Hintergrund: Ich gehe ganz gerne mal mit Essen für mehrere Tage auf Tour, um Möglichst wenig Zivilisation zu berühren. In letzter Zeit auch immer öfter im Süden, wo man auch mal mehrere Liter Wasser tragen muss. Ich suchte also einen Rucksack, der etwa 40 Liter hält und sich mit über 10 Kilo noch gut tragen lässt. Eigentlich hatte ich den schon (Mountain Hardwear Summit Rocket 40L, erstes Modell mit Roll Top closure), aber bei dem hatten mir immer sehr Aussen- und Netztaschen gefehlt. Anfang März habe ich mir dann einen Prospector bestellt. Hier meine Bestelldaten an Tom: Capacity: 40 liters Torso length: 51 cm H2O port: Yes Load lifter: Yes Snack pocket: Yes Extras: Flexible cord and all highlights in black Side pockets in Black VX21 Front pocket made from Spandex PowerMesh 1 shoulder pocket left Da ich mir nicht alle Jahre einen neuen Rucksack kaufen will, habe ich die stabilste Standard Materialvariante (VX21) bevorzugt. Kommunikation: Die Kommunikation mit Tom war ganz okay. Ich habe das System auf seiner Webseite verwendet und keine anderen Kanäle. Er hat manchmal sofort geantwortet. Manche Fragen hat er jedoch nie beantwortet. Das fand ich natürlich komisch. Auf Instagram postet er immer die gerade fertiggestellten Rucksäcke. Das ist ganz cool da man das Teil schon schön fotografiert sehen kann bevor man es in den Händen hält. Die erste wirklich gute Anwendung von Instagram! Was dann am Ende bei mir ankam ist in jedem Fall ein toller Rucksack. Schauen wir uns den mal an. Erster Eindruck: Ich bekam den Rucksack verspätet, etwa 6 Wochen nach meiner Bestellung (ich hatte mit 4 Wochen gerechnet, wie auf der Webseite angegeben), am Tag der Abreise auf meine Tour in Mittelitalien. Mein alter Rucksack war schon gepackt, also wurde der Inhalt nun innerhalb von wenigen Minuten in den Prospector umgepackt, ein kurzer Tragekomfort Test gemacht (nicht schlecht!), und los ging es zum Flughafen. Viel habe ich also nicht davon gesehen. Die ersten Eindrücke kommen direkt von der Tour. Eignung als Handgepäck: Der Rucksack in meiner Länge hat gerade so Handgepäckmaße (Maximum bei EasyJet: 56cm x 45cm x 25cm). Mit dem Shelter in einer der 2 Seitentaschen passt alles perfekt. Man könnte auch noch in die zweite Tasche Zeug packen und so die maximale Breite (45cm) ausnutzen. Gewichte: Rucksack aus VX21 in meiner Konfiguration Länge ohne Tragesystem und ohne Hüftgurttaschen: 710 g Tragesystem: 120 g Hüftgurttaschen (abnehmbar): Je 30 g Total: 890 g Die Extra Schultertasche aus Meshmaterial wiegt laut Tom 13 g. Das "Rausfallfach" unten ("snack pocket") wiegt 30 g. Diese Gewichte kann man sich natürlich sparen. Mit VX07 statt VX21 spart man nochmal 30 g. Der sehr vergleichbare Atomp Packs "The Atom" ist deutlich leichter und eher ein Hardcore UL Pack. Hat aber kein Tragesystem, ist also nur bei geringeren Gewichten komfortabel. Tragekomfort: Der erste Eindruck: Rücken ist sanft gepolstert. Nichts drückt obwohl ich mein Equipment mehr oder weniger nur in den Pack geschmissen hatte. Das Teil ist aber schön gerade und steif, so dass fast das ganze Gewicht (am Flughafen 8 kg, am Abend des ersten Wandertages mit Wasser 11 kg) gut auf den gut sitzenden Hüftgurt übertragen wird. Das weiche Cordura-Material am Rücken fühlt sich gut an und ist schön leise. Nichts quietscht oder knarzt. Ich glaube dem Hersteller dass sich der Pack gut bis 15 kg tragen lässt. Kurzzeitig vielleicht sogar mehr. Tragesystem: Das Tragesystem besteht aus einer Plastikplatte (HDPE) mit einer integrierten Metallstange (grössere Modelle haben wohl dann 2 solche Stangen), und einem etwas 5 mm dicken Schaumstoff. Das ganze ist aus einem Innenfach herausnehmbar und wiegt 120 g. Ich habe auch probiert den Rucksack ohne das Tragesystem zur Probe getragen, mit einer 4-fach gefalteten 4mm dicken EVA Matte am Rücken. Das ging auch ganz hervorragend, aber der Rucksack ist dann spürbar weniger steif. Details: Das Rausfallfach am Boden ist clever gemacht. Man kommt dort viel besser dran als an die Seitentaschen und es ist meiner Meinung nach quasi unmöglich dass dort etwas herausfällt. Einmal ist das elastische Mesh sehr straff, zweitens hat das Fach eine Art umgeschlagenen Bund der Dinge am herausrutschen hindert. Das Volumen von 40 Liter beinhaltet meiner Meinung nach auch die beiden Seitentaschen (2.5 Liter jeweils), aber ich habe das nicht nachgemessen. Die Seitentaschen sind recht tief und haben Wasserablauflöcher. Die Gummizüge zur Kompression sind abnehmbar. Den vorderen werde ich wohl abnehmen, ich wüsste nicht wozu ich den brauchen sollte. Der ist ein wenig redundant zum vorderen Fach. Die seitlichen habe ich verwendet um den Pack auf einem Tagesausflug mit Minimalgepäck zum komprimieren. Das war ok. Der H20 port liegt bei mir in der Mitte. Ich denke von der Geometrie wird es wunderbar passen, egal ob man den Schlauch links oder rechts run verlegen will. Auf den meisten Touren verwende ich ihn nicht, deshalb habe ich damit im Moment noch keine Erfahrungen. Allerdings hat Tom das Design hier wohl auch inzwischen geändert. Die Hüftgurttaschen haben perfekte Größe für Kleinigleiten oder eine kleine Kamera (Sony RX 100). Der Rucksack sieht extrem gut aus, was ich auch super finde. Fast alle Nähte sind innen eingefasst so dass das Innere auch schön aussieht. Jetzt würde ich sagen das es das erst mal war. Mehr Erfahrungen kann ich ja noch nachreichen und natürlich auf Eure Fragen eingehen.
  22. Hallo zusammen, auf meiner letzten Hüttentour habe ich festgestellt, dass ich mein Rucksack-Setup überarbeiten sollte. Bisher habe ich "normale" Rucksäcke genutzt (Deuter TransAlpine 30, Bach Shield 38). Der Bach ist von der Größe her grundsätzlich perfekt und super bequem, der TA für "alles" etwas knapp. Leider ist der perfekte Bach auch ziemlich schwer. Ich denke, dass ich bei meinem Gepäck (8k mit Potential nach unten) auch mit einem stabilen UL-Rucksack glücklich werden könnte - deshalb bin ich nun hier Bei meinen bisherigen Rucksäcken liebe ich die Möglichkeit, von mehreren Stellen auf den Inhalt zugreifen zu können, was auch durch die interne Unterteilung der beiden Rucksäcke unterstützt wird. Ich finde es sehr unbequem, wenn ich nur einen "Sack" vor mir habe, und mich von ganz oben mit dem langen Arm hindurchwühlen muss, um das Gewünschte zu finden. Zumal sich "gute Lastverteilung" und "praktischer Zugriff" oft diametral entgegen stehen Daher suche ich einen praktikablen, robusten UL-Rucksack mit folgenden Ansprüchen: 38-50l, <1kg, <200€ Mehrere Zugriffsmöglichkeiten (umlaufender Reißverschluss, zusätzliche Reißverschlüsse etc) Ggf mehrere größere Außentaschen (dann kann das Hauptfach kleiner sein) Netze, Befestigungsschlaufen etc Robust (Dyneema-Zeugs) Ordentliches Tragesystem/Hüftgurte Nach einem ersten Querlesen finde ich die Rucksäcke von @LAUFBURSCHE bzgl. Material und Ausstattung am sympathischsten. Aber naja - weiterhin gute Besserung an dieser Stelle! Der Hyberg Attila geht auch in die richtige Richtung, ebenso einige weitere (ÜLA, ...), allerdings bin ich auf den ersten Blick noch über keinen gestolpert, der die entsprechenden Zugriffsmöglichkeiten bietet. Habt ihr Tipps für mich? Weitere Hinweise, worauf ich bei meinem ersten UL-Rucksack achten sollte? LG, Johannes
  23. Hallo Zusammen, hier mein neues Pack. Ich hab mich etwas ausgetobt, designmäßig und ohne Schnittmuster gearbeitet. Das hab ich an der einen oder anderen Stelle dann schon gemerkt;). Aber grundsätzlich bin ich zufrieden und steh halt auch auf einen etwas "groberen Look". Viele Grüße. Christian Das Teil wiegt 637g
  24. Ich hatte letztes Jahr das Glück einen von @micha90 tollen Rucksäcken zu bekommen. Und ich muss sagen ich liebe diesen Rucksack. Er wirkt so simpel, ist aber extrem durchdacht. Ich habe aber schon eine ganze Zeit Lust darauf einen eigenen Rucksack zu basteln (ich sage ganz bewusst basteln weil das meine Fähigkeiten am besten beschreibt ). Es soll ein Rucksack aus Cuben Fiber werden, bei der Form und den Maßen werde ich mich sehr dicht an Michas Rucksack halten. Ein wichtiges Kriterium war für mich dass der Rucksack komplett Wasserdicht ist und ich somit keinen Packliner mehr benötige. Um dass einfach zu erreichen, kam mir die Idee als Rucksack-Körper einen einfachen Cuben-Packsack mit Rolltop zu verwenden der mit den restlichen "Bauteilen" verklebt ist. Den Sack dicht zu bekommen sollte doch ganz gut machbar sein ... Gestern kamen die Materialen von Extremtextil bei mir an, da ich gestern frei hatte, konnte ich gleich loslegen. Ich habe mit den Schultergurten angefangen, die Form habe ich von Michas Rucksack übernommen weil sie bei mir perfekt sind. Also auf 18g Cuben und 3mm NetzPolster angezeichnet und ausgeschnitten, die kleinen Rechtecke auf dem Bild sind aus 25g Cuben, wofür die sind, zeige ich gleich. Da ich bei Michas Rucksack die Schnüre zwischen Schultergurten und Rucksackboden auf feste Länge umgebaut habe, wollte ich bei meinem Rucksack auch auf eine feste Schnur setzen. Dafür sind diese stabileren Cuben-Rechtecke, ich habe sie zu einer Schlaufe gelegt, vernäht und auf der Innenseite des Schultergurt-Cubens mit Cuben-Tape verklebt. Die Schultergurte habe ich dann auf links zusammengenäht, und dann gewendet, vorher schon die Schultergurt-Schnur mit eingebaut. Nach dem Wenden habe ich noch 3 Nähte quer über den Gurt gemacht damit der Schultergurt besser die Form hält: Um die Schultergurte am Rucksack zu befestigen, habe ich die Schultergurte zuerst mit einem Gurtband vernäht, dabei kam auch gleich schon ein Tragegriff und eine kleine Schnalle mit an den Gurt um später das Rolltop zu fixieren. Um die Schultergurte mit dem Cuben-Korpus verkleben zu können, habe ich einen Streifen DXG mit einem Streifen Cuben vernäht. wieder auf links und dann gewendet. Den DXG/Cuben Streifen habe ich im nächsten Schritt an das Gurtband genäht: Als nächstes habe ich mich an den Korpus aus Cuben gemacht, genäht als simpler Packsack mit Rechteck-Boden, die Nähte dann mit Cuben-Streifen und Cuben-Tape verklebt: Ich habe den Korpus bewusst recht lang gelassen damit ich auf jeden Fall genug "Wickelungen" beim Rolltop hinbekomme um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten. Das Rolltop habe ich zuerst mit einem Streifen DXG verstäkt, doppelt im Cuben eingerollt und dann mit kurzen Stücken schmales Gurtband vernäht. Um den Sack zu fixieren kamen oben in den Saum auch noch 3 Kam-Snaps. Das Rolltop ist ganz gut geworden finde ich. Der Sack ist Luftdicht, ich habe in aufgeblasen und zugerollt und mit Gewicht belastet und er hat den Druck gehalten, wenn da keine Luft raus geht, geht doch hoffentlich auch kein Wasser rein Hier seht ihr den Sack mal mit Burrito-Matte (die ich bei dem dünnen Cuben eh brauche um den Sack von Innen zu schützen) und zwei Kissen befüllt. Als nächstes werde ich eine Art Bodenwanne aus dem grünen DXG nähen um den Rucksack bei Bodenkontakt zu schützen, dort kommen auch die untern Aufnahmen für die "schultergurt-Schnur" dran. Dann fehlen noch die beiden Seitentaschen und die Front-Tasche aus Netz .... Mal schauen wann ich Zeit habe weiterzumachen.
  25. Wydliez

    [Biete] PAJAK XC3 Rucksack 42l

    Liebe ULer, ich verkaufe den giftgrünen Pajak XC3 Ultraleicht Rucksack. Größe: 42l Gewicht: 660g Weitere Daten kann man dem aktuellem Modell entnehmen (Bauweise gleich). Zustand: Der Rucksack wurde zweimal benutzt jeweils für mehrtägige Touren. Es gibt zwei kleine Schäden, der erste ist ein Produktionsfehler und der zweite meine eigene Schuld. Auf den Fotos musste ich die Schäden hervorheben weil sie so klein sind. Keine Einschränkung ist vorhanden. Preis: 100€ plus 5€ Versand
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