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Ultraleicht Trekking

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Hallo Zusammen,

ich besitzte bereits ein Lanshan 2 Pro, habe jedoch eine Tour in den Alpen mit insgesamt 3 Personen geplant. Da mich das MLD Trailstar sehr fasziniert und ich Spaß am selber bauen habe, ist meine Idee, ein Trailstar selbst zu nähen. Bei der Planung sind jedoch ein paar Fragen aufgetreten, bei denen mir hoffentlich erfahrene MYOGer und Trailstar Besitzer weiterhelfen können!

  1.  Ist das Trailstar überhaup für die folgenden Bedingungen gut geeignet?
    • Tour im im (Hoch)gebirge, zunächst Alpen, wahrscheinlich etwa eine Woche
    • Unterbringung von 3 Personen mit Größen zwischen 175cm - 180cm (laut MLD ja).
      •  Sicherlich nur ohne Inner, was aber in den Alpen aber eher nicht nötig sein sollte?!
  2. Welches (aktuell oder bald wieder verfügbare) Material ist optimal?
    • Aus Kosten- und Konstruktionsgründen lässt sich DCF sicherlich ausschließen, sodass es auf Silnylon hinauslaufen wird.
    • Bei Extremtextil ist aktuell nur 20 Den 36 Silnylon und 40 Den 55g Silnylon verfügbar. Das 30 Den 40g High Tenacity Silnylon wäre denk ich noch optimaler, aber ich kann es nicht mehr finden. Weiß jemand ob das wieder rein kommt
    • Gibt es eventuell besser Silnylons als die genannten von Extremtextil? Preis ist zweitrangig (solang es nicht Richtung DCF geht), da ich auch ein langlebiges, optimales Ergebnis erzielen will, wenn ich mir schon die Mühe des Selbernähens mache
    • Die Stoffbahnbreite von 150cm bei den Extex Silnylons ist ebenfalls sehr knapp für 3 Personen, wenn man nicht stückeln will
    • Mein Traumstoff wäre demzufolge: leicht <= 45g/m^2, hohe Weiterreißfestigkeit >= 12kg), Wassersäule >= 3000mm, Stoffbreite >= 160cm, Preis <= 15€/m
      • wahrscheinlich wird es das nicht geben, aber vielleicht hat ja jemand von den Erfahrenen einen guten Tipp (z.B @Andreas K. und @wilbo, deren Tarps ich sehr bewundere)
  3. Wäre es eine gute Idee, die Vorteile von Kleben und Nähen zu kombinieren, indem ich über die fertigen Kappnähte von Innen einen stärkeren Silnylon Streifen aufklebe (ca. 5-10cm Breite), der somit gleichzeitig abdichtet, die Naht verstärkt und in den jeweiligen Abspannpunkt mündet?
    • Dafür habe ich beispielsweise noch ein Stück Kerlon 2500 aus einem Hilleberg Restpaket übrig. Keine Ahnung, ob sich dessen Silikonbeschichtung gut mit Elastosil und der Beschichtung des restlichen Stoffes verträgt....
  4. Gehe ich richtig in der Annahme, dass das Trailstar kein flaches Fünfeck ist, sondern eher einen 5-eckigen Kegel bildet?
    • Ansonsten kommen nämlich weder die Maße, die ich hier im Forum gesehen habe hin, noch mein ausgeschnittenes (flaches 5eck) Papiermodell

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vor 29 Minuten schrieb Jonathan:

Gehe ich richtig in der Annahme, dass das Trailstar kein flaches Fünfeck ist, sondern eher einen 5-eckigen Kegel bildet?

Ja.

 

vor 29 Minuten schrieb Jonathan:

Wäre es eine gute Idee, die Vorteile von Kleben und Nähen zu kombinieren, indem ich über die fertigen Kappnähte von Innen einen stärkeren Silnylon Streifen aufklebe (ca. 5-10cm Breite), der somit gleichzeitig abdichtet, die Naht verstärkt und in den jeweiligen Abspannpunkt mündet?

Wozu. Weder das Original Trailstar noch  die Nachbauten leiden an Stabilitätsproblemen mit nur der Kappnaht und Nahtdichter. IMHO ist ein zusätzlich aufgeklebter Stoffstreifen ein unnötiger Arbeitsschritt. Evtl. kriegst du dann auch ein anderes Dehnverhalten  auf die Naht. Das muss in diesem Falle  nicht schleicht sein, kann aber... Ich würde es nicht machen, aber Versuch macht kluch.

vor 33 Minuten schrieb Jonathan:

Die Stoffbahnbreite von 150cm bei den Extex Silnylons ist ebenfalls sehr knapp für 3 Personen, wenn man nicht stückeln will

Auch bei 1,6m Breite musst du eigentlich stückeln... wenn auch nur eine winzige Ecke.

Das 40 den Silnylon ist ein guter Stoff. Schön robust. Wenn dir das Gewicht zu schade ist, dann frag doch Mal bei Extex nach wann das 30den Silnylon wieder reinkommt (und berichte bei der Gelegenheit gerne hier über die Antwort :mrgreen:). Bei den ca. 7 LFM Gesamt kommt der Unterschied auf ca 170 gr. ist also kein Pappenstiel, aber auch nicht das Ende der Welt.

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Moin Jonathan!

Ich würde mir als Material das Silpoly in Überbreite holen.
https://ripstopbytheroll.com/collections/xl-wide-fabric/products/1-1-oz-silpoly-xl
Das ist zwar nicht super reißfest aber halbwegs gut zu verarbeiten.

Den Schnitt vom original Trailstar würde ich dann in der Höhe entsprechend skalieren.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/769-mld-trailstar-schnittmuster-bemaßung/?do=findComment&comment=143766
Damit bekommst Du quasi ein Trailstar XL. ;)

VG. -wilbo-

 

bearbeitet von wilbo

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Hallo! Das ist mein erster Beitrag. Ich lese hier schon länger mit und bin auf r/ul ein bisschen aktiv, jetzt hab ich endlich mal 40s investiert und mir einen Account gemacht. ;-)

Ich würde dir von sil/silnylon und speziell vom 30D extex-silnylon abraten. Ich habe mir ein hex-tarp aus dem Stoff genäht, es ist sehr locker gewebt und zeigt krasse Stichverlängerung. Daher habe ich am Ende den First noch mit einem Streifen Stoff geklebt. Das hat funktioniert und wirkt auch stabil, ob es ohne gegangen wäre kann ich nicht beurteilen, aber ich bin skeptisch... Das war übrigens Spaß vom Typ 2,5-3. Wenn du eine Nähmaschine mit nur untertransport hast, werden sich die Stoffbahnen stark gegeneinander verschieben, außerdem kann man dieses glibschige Silikon nicht einfach mit Krepp kleben, dafür verschiebt es sich sehr leicht unter dem Nähmaschinenfuß...

Bei einem aufwändigen tarp wie dem trailstar hat man doch eh keine Lust, nachts rauszugehen und alle Punkte nachzuspannen. Das spricht alles für silpoly von adventurexpert oder eben aus den USA. 20D sil/PU poly IST völlig okay mMn und leicht zu tapen im Falle eines Falles.

Hth! Tim

 

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vor 11 Stunden schrieb Christian Wagner:

Wozu. Weder das Original Trailstar noch  die Nachbauten leiden an Stabilitätsproblemen mit nur der Kappnaht und Nahtdichter. IMHO ist ein zusätzlich aufgeklebter Stoffstreifen ein unnötiger Arbeitsschritt. Evtl. kriegst du dann auch ein anderes Dehnverhalten  auf die Naht. Das muss in diesem Falle  nicht schleicht sein, kann aber... Ich würde es nicht machen, aber Versuch macht kluch.

Meine Überlegung war, dass das aufkleben eines Silnylon-Streifens nicht wesentlich mehr Aufwand und Gewicht wäre, als das Abdichten mit Nahtdichter. Zusätzlich würde man jedoch die schwächsten bzw. am stärksten belasteten Stellen (Nähte und Abspannpunkte) verstärken, die sich sonst bei viel Wind und strammer Abspannung vermutlich doch ein wenig aufziehen würden.

bearbeitet von Jonathan

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vor 2 Stunden schrieb wilbo:

Moin Jonathan!

Ich würde mir als Material das Silpoly in Überbreite holen.
https://ripstopbytheroll.com/collections/xl-wide-fabric/products/1-1-oz-silpoly-xl
Das ist zwar nicht super reißfest aber halbwegs gut zu verarbeiten.

Den Schnitt vom original Trailstar würde ich dann in der Höhe entsprechend skalieren.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/769-mld-trailstar-schnittmuster-bemaßung/?do=findComment&comment=143766
Damit bekommst Du quasi ein Trailstar XL. ;)

VG. -wilbo-

 

Danke für den Tipp! Ich werde es mir überlegen.

Grundsätzlich wäre mir bei einem Trailstar die Stabilität aber schon sehr wichtig, da es ja explizit für extreme Windbelastungen konstruiert ist. Damit es diese zuverlässig und noch nach Jahren Nutzungsdauer hält wäre mir die höhere Reißfestigkeit von Silnylon schon wichtig. Besonders im Gebirge ist die Zuverlässigkeit und Stabilität des Shelters imho essentiell. Wahrscheinlich werde ich also doch stückeln müssen, um auf die nötige Breite zu kommen.

Gibt es denn irgendwo eine Angabe zur Reißfestigkeit diese Stoffes? Die Breite von 180cm ist auf jeden Fall verlockend!

bearbeitet von Jonathan
Frage bzgl. Reißfestigkeit hinzugefügt

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vor 37 Minuten schrieb HolyMole:

Hallo! Das ist mein erster Beitrag. Ich lese hier schon länger mit und bin auf r/ul ein bisschen aktiv, jetzt hab ich endlich mal 40s investiert und mir einen Account gemacht. ;-)

Ich würde dir von sil/silnylon und speziell vom 30D extex-silnylon abraten. Ich habe mir ein hex-tarp aus dem Stoff genäht, es ist sehr locker gewebt und zeigt krasse Stichverlängerung. Daher habe ich am Ende den First noch mit einem Streifen Stoff geklebt. Das hat funktioniert und wirkt auch stabil, ob es ohne gegangen wäre kann ich nicht beurteilen, aber ich bin skeptisch... Das war übrigens Spaß vom Typ 2,5-3. Wenn du eine Nähmaschine mit nur untertransport hast, werden sich die Stoffbahnen stark gegeneinander verschieben, außerdem kann man dieses glibschige Silikon nicht einfach mit Krepp kleben, dafür verschiebt es sich sehr leicht unter dem Nähmaschinenfuß...

Bei einem aufwändigen tarp wie dem trailstar hat man doch eh keine Lust, nachts rauszugehen und alle Punkte nachzuspannen. Das spricht alles für silpoly von adventurexpert oder eben aus den USA. 20D sil/PU poly IST völlig okay mMn und leicht zu tapen im Falle eines Falles.

Hth! Tim

 

Danke für den Erfahrungsbericht! So wie es bisher aussieht wird es wahrscheinlich auf das 40Den Silnylon hinauslaufen. Dafür sprechen

  • hohe Weiterreißfestigkeit (17,8kg)
  • hohe Wassersäule (3500mm)

Dagegen

  • Stoffbreite nur 150cm > Stückelung notwendig
  • relativ hohes Gewicht (55g/m^2)

Die Dehnfähigkeit würde ich als neutral bewerten, da diese zum sauberen Abspannen des Trailstars beiträgt, bei dem 40Den Silnylon nicht so extrem sein soll und ich das Trailstar eventuell durch einen ausziehbaren Stock in der Mitte nachspannen könnte bei Regen.

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vor 6 Stunden schrieb Jonathan:

Meine Überlegung war, dass das aufkleben eines Silnylon-Streifens nicht wesentlich mehr Aufwand ...

Um so einen Streifen halbwegs sauber und faltenfrei aufzukleben wird das schon aufwendiger. Hier ein kleiner Einblick in meinen Workflow. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=130286

Besonders bedenklich finde das Verkleben in der Spitze. Um den Job würde ich mich nicht gerade reißen. :wink:

vor 18 Stunden schrieb Jonathan:

Dafür habe ich beispielsweise noch ein Stück Kerlon 2500 aus einem Hilleberg Restpaket übrig. Keine Ahnung, ob sich dessen Silikonbeschichtung gut mit Elastosil und der Beschichtung des restlichen Stoffes verträgt....

Ich würde in jedem Fall vorher einige Tests machen. Die Klebewirkung von Silnylon mit Elastosil ist eher durchwachsen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=90303

vor 18 Stunden schrieb Jonathan:

Mein Traumstoff wäre demzufolge: leicht <= 45g/m^2, hohe Weiterreißfestigkeit >= 12kg), Wassersäule >= 3000mm, Stoffbreite >= 160cm, Preis <= 15€/m

Schau doch mal nach einem Silnylon 6.6. Das ist ein ähnlich reißfestes Material wie Kerlon.
Leider hat es eine extrem rutschige Oberfläche. Die Verarbeitung mit der Nähmaschine ist p.i.t.a.

Zitat

 Ist das Trailstar überhaup für die folgenden Bedingungen gut geeignet?
Tour im im (Hoch)gebirge, zunächst Alpen, wahrscheinlich etwa eine Woche

Ich gebe noch zu bedenken, dass das TS einen relativ großen Grundriss braucht. Zum Aufbau im Tal wäre es ok aber im Fels würde ich mir definitiv etwas anderes wünschen. Für drei Personen incl. Gepäck halte ich den Schnitt vom normalen TS außerdem für recht knapp bemessen. (Ich weiß allerdings nicht wie gut ihr euch zu Dritt im shelter organisiert und ob ihr solchen Kummer gewohnt seid.) ;)

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor einer Stunde schrieb HolyMole:

Ich würde dir von sil/silnylon und speziell vom 30D extex-silnylon abraten. Ich habe mir ein hex-tarp aus dem Stoff genäht, es ist sehr locker gewebt und zeigt krasse Stichverlängerung. Daher habe ich am Ende den First noch mit einem Streifen Stoff geklebt. Das hat funktioniert und wirkt auch stabil, ob es ohne gegangen wäre kann ich nicht beurteilen, aber ich bin skeptisch... Das war übrigens Spaß vom Typ 2,5-3. Wenn du eine Nähmaschine mit nur untertransport hast, werden sich die Stoffbahnen stark gegeneinander verschieben, außerdem kann man dieses glibschige Silikon nicht einfach mit Krepp kleben, dafür verschiebt es sich sehr leicht unter dem Nähmaschinenfuß...

Ich habe auch das 30D verwendet und hatte keine Probleme, dass der Stoff zu locker gewebt ist. Sicher, dass du das 30D verwendet hast und nicht das 20D mit 36g/qm?

Zur Verarbeitung gibt es verschiedene Tipps hier im Forum. Manche fixieren mit Klebestift vor. Andere (so auch ich) kleben mit Silikonkleber die Naht zusammen und nähen dann die Kappnaht. Da gibt es dann keine Probleme, dass der Stoff in sich verrutscht. Ist also gut machbar, man muss halt nur ein wenig mehr Arbeit mit einplanen.

Mal zwei Links zur Thematik:

http://www.pluennenkreuzer.de/001_Landgaenger/603_Silnylon_kleben/silkleben_01.html

(und dabei muss man das Kleben nicht so professionell angehen wie mit der Klebevorrichtung)

http://www.pluennenkreuzer.de/001_Landgaenger/606_Kappnaht/kappnaht_01.html

bearbeitet von tib

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das Trailstar ist nichts für das Gebirge, Highlands, Fjäll alles super aber du brauchst eigentlich mindestens 6 Bombenfeste Heringe damit du das vernünftig aufbauen kannst, zu dritt, ist es wirklich sehr gemütlich. Der Footprint ist riesig, Ich habe es einige Jahre benutzt Aber fürs Gebirge sind mir Mids deutlich lieber, das Duomid braucht notfalls nur 4 Heringe hat mehr nutzbaren  Innenraum und eine Tür durch die ich nicht auf Knien rutschen muss.

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Am 18.6.2020 um 10:24 schrieb tib:

Ich habe auch das 30D verwendet und hatte keine Probleme, dass der Stoff zu locker gewebt ist. Sicher, dass du das 30D verwendet hast und nicht das 20D mit 36g/qm?

Danke für die Erfahrung. Dann werde ich vielleicht doch mal bei Extex nachfragen, wann es das wieder gibt!

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Am 18.6.2020 um 10:54 schrieb dennisdraussen:

das Trailstar ist nichts für das Gebirge, Highlands, Fjäll alles super aber du brauchst eigentlich mindestens 6 Bombenfeste Heringe damit du das vernünftig aufbauen kannst, zu dritt, ist es wirklich sehr gemütlich. Der Footprint ist riesig, Ich habe es einige Jahre benutzt Aber fürs Gebirge sind mir Mids deutlich lieber, das Duomid braucht notfalls nur 4 Heringe hat mehr nutzbaren  Innenraum und eine Tür durch die ich nicht auf Knien rutschen muss.

Mein Gedankengang war, dass der 6. Hering vom Eingang relativ frei platziert werden kann, wenn man dort eine lange Leine wählt. Dann bleiben noch 5 Heringe, die sehr fest in einem jeweils relativ kleinen Bereich sitzen müssen. Das ist nur einer mehr als bei einem Mid, sodass ich dort nicht den großen Unterschied sehe. Das Trailstar hat zwar einen größeren Footprint, aber dafür sollte es sich auch einfacher über Hindernisse, wie Felsen oder Ähnliches spannen lassen oder sehe ich das falsch? Ein Mid für 3 Personen ist ja auch nicht sooo klein (bzw. kenne ich nur welche für 4 Personen, die auch relativ hoch sind)... Das Kniegerutsche stört uns hoffentlich nicht zu sehr, da wir alle unter 25 und noch gelenkig sind :D  

Lange Rede kurzer Sinn: ich sehe nicht wirklich den Unterschied in der Platzwahl außer, dass ich einen Hering mehr präzise im Boden verankern müsste. Klingt das logisch oder eher nach Schönreden für die Trailstarkenner unter euch? (bedenkt bei Mid Vergleichen, dass es um 3 Personen geht)

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vor 10 Stunden schrieb Jonathan:

Dann werde ich vielleicht doch mal bei Extex nachfragen, wann es das wieder gibt!

Angefragt hatte ich da im April schon mal. Die wollen das als Standardprodukt in ihr Sortiment aufnehmen, wenn sie einen neuen Lieferanten gefunden haben. Hier auch meine Materialsuche zum 6.6er.

Hier noch ein 7D 6.6er aus Finnland: https://www.shelbyoutdoor.com/product_info.php?products_id=6842

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Ich habe mir mal ein TS genäht, und es auf Lapplandtour alleine genutzt. Dafür war es super, gerade weil man viel Platz hat, um im Regen darunter was zu machen (kochen, Socken trocknen, packen, was auch immer).

Mit einer offenen Seite kann man sich auch gut "nach hinten" verkriechen und ist dort immer noch gut geschützt, wenn es "vorne" windet und regnet.

Zu zweit geht das aber bereits nicht mehr, da dann Kopf oder Füsse verregnet würden. Zu dritt kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Dann ist wohl auch die Stange im Weg.

Zur Sturmfestigkeit:

- alleine kann man das TS im schlimmsten Fall auch komplett schliessen. Alle Ecken sind dann am Boden, das geht mit einer Umlenkung einer Abspannleine. So ist es sehr sturmfest.

- bei den Heringen würde ich nicht sparen. Für mein Trailstar habe ich regelmässig zehn oder sogar mehr Heringe verwendet: Je einen pro Ecke, plus einen in der Mitte jeder Seite,  und bei geschlossenem Aufbau manchmal noch an der Spitze einen plus einen weiteren innen für den "Umlenkmechanismus", der das Schliessen des TS von innen erlaubt. Es müssen aber nur die Heringe in den Ecken bombenfest verankert sein, die anderen können ruhig etwas "unterdimensioniert" (sprich: leichter) sein.

bearbeitet von ULgeher

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