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Ultraleicht Trekking

Simple DCF rectangle tarp


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Zitat

Damit bist du jetzt fast exakt bei meinem Schnitt, ...

Tja, das hätte ich wohl einfacher haben können ... :-D

Inzwischen ist der erste Packsack aus Monofil* fertig geworden, 8 g!
* https://www.extremtextil.de/monofil-ripstop-nylon-20den-34g-qm.html

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Das Material ist verblüffend stabil. Kein Vergleich zum üblichen Moskitonetz.

Das ist das Tarp-Volumen, grob gefaltet ...

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... und gestopft.

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VG.
aus der -wilbo-werkstatt-

Bearbeitet von wilbo
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Am 8.10.2020 um 07:38 schrieb Trekkerling:

Lässt der 'Wildoor.de'-Aufnäher auf eine eventuelle Käuflichkeit hoffen? ;-)

Ich habe gerade drei von den Prototypen bei "den Kleinanzeigen" reingestellt.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Am 25.10.2020 um 12:21 schrieb wilbo:

Inzwischen ist der erste Packsack aus Monofil* fertig geworden, 8 g!
* https://www.extremtextil.de/monofil-ripstop-nylon-20den-34g-qm.html

OT: Wie doll franst das Monofil denn aus und wie lässt es sich verarbeiten? Das scheint ja ein idealer Kompromiss für Inner zwischen Mesh und Solid zu sein.. :)

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Moin Moritz!

Da ich das Material mit dem Heißschneider bearbeite, habe ich mit dem Ausfransen keine Sorgen.
Aber ich habe gerade mal einen Probenstreifen für Florian mit der Schere abgeschnitten. Die Fransen begrenzen sich genau bis zum nächsten Ripstop-Faden. Danach fusselt nichts mehr!

Ich finde es beim Säumen relativ rutschig aber bei weitem nicht so schlimm wie Silnylon. Das Schöne an diesem mesh ist allerdings, dass es sich so gut wie gar nicht dehnt.

VG. -wilbo-
 

Bearbeitet von wilbo
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Ja, angenehm fest.
Es ist echt rustikal verarbeitet.

Man muss schon mit dem Fingernagel richtig Druck darauf geben, um überhaupt eine leichte Verschiebung im Gewebe zu erzeugen. Nicht vergleichbar mit allem was ich bisher an "Moskitonetz" in der Hand hatte.

VG. -wilbo-

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Heute ging es bei strahlenden Sonnenschein auf einen Ausflug in den Wald. Mit dabei: mein neues 'Wildoor'-Tarp, das diese Woche bei mir eingetrudelt ist. Hierbei handelt es sich um einen der oben genannten Prototypen, genauer gesagt um ein einseitiges Trapez mit 1,33m auf der Fußseite und 1,80m auf der Kopfseite. Das ganze aus 23q/qm 'Camo'-Cuben, Gesamtgewicht mit 4 Schnüren und Packsack liegt bei 190g.

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Im herbstlichen Waldlaub verschwindet das Tarp schön unscheinbar in der Landschaft.

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Außer es scheint tagsüber die Sonne drauf, dann kommt das "Mülltütenfeeling" wieder auf. Aber das ist ja als normale 'Eigenschaft' von Cuben üblich.

Orientiert habe ich mich beim Aufbau an dem von wilbo vorgeschlagenen lean-to-Setup. Die ersten Versuche sahen doch sehr dilettantisch aus aber nach kurzer Zeit klappt es dann einigermaßen (zumindest bin mit dem fotografierten Versuch ziemlich zufrieden). Platz drinnen zum nächtigen hat man auf jeden Fall genügend (ein Bild mit ausgelegten Bivy habe ich gar nicht mehr gemacht :oops: ).

 

Alternativ wurde noch die Halbpyramide getestet:

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Der Aufbau ist deutlich einfacher und mit den 1,80m auf der Kopfseite wirkt es auch sehr geräumig, da hat man auf jeden Fall viel Platz für seine Ausrüstung. Die Länge von 2,63m merkt man aber schon deutlich. Der ausgelegte Bivy ist der Borah Gear in Standard (für Menschen bis 1,85m). Mit der bewährten wilbo-Kisten-Methode zum Messen der Schlafplatzlänge kann ich nicht dienen, das ganze wirkt aber so, als würde man nachts durchaus das Tarp berühren und den Kondens mitnehmen. So dürfte das ganze also eher als Notlösung dienen (mit eventuell besseren 3-Seiten-Wetterschutz), ansonsten müsste man das ganze deutlich höher abspannen.

Und zuletzt der A-frame:

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Beim A-Frame ist bei so bodennaher Abspannung schon sehr wenig Platz. Brauchbar dürfte das aber nur bei erheblich höheren Abspannen sein, dann ist aber auch nur noch ein sehr bedingter Wetterschutz vorhanden.

Soweit eigentlich nichts neues, wilbo hat ja schon sehr ähnliche Fazits zu den Aufbaumethoden hier im Thread gezogen.

Das Tarp hält also was es verspricht und erfüllt all meine Erwartungen. Ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen:
- die 4 Schlaufen an den Ecken des Tarps sind relativ klein, für kleine Heringe natürlich sehr angenehm (vor allem zum bodennahen Abspannen), größer als die normalen MSR Groundhoogs darf es aber nicht sein (die muss man schon etwas durchfriemeln). OT: Dank der roten Bändchen nutze ich die eigentlich ganz gerne für Aufbautests, da spart man sich das Suchen danach. :lol: Für die Nutzung sehe ich hier aber keine Bedenken. Was größeres als Groundhoogs wird man mit so einem kleinen Tarp wohl eher nicht nutzen und sonst könnte man auch noch Bändchen rein machen.
- die im Lieferumfang enthaltenen Schnüre sind alle gleich lang, was beim Aufbau gerade am Fußende für eine sehr aggressive Linelok-Nutzung oder einen recht weit entfernten Abspannpunkt sorgt. Das ist der Modularität geschuldet (die echt super praktisch für die Testaufbauten ist!), die es einem etwa ermöglicht, in <30s von der Halbpyramide auf das lean-to-Setup wechseln. Da werde ich wohl mal eine kürzere Schnur testen und auch mal probieren, inwieweit ich mein Fahrrad als Ersatz für den Stock am Fußende nutzen kann.
- die Bivy-Laschen sind schick und das "Aufhängesystem" mit der Schnur macht auch einen ordentlichen Eindruck, das Feintuning wird dort auch noch im Einsatz geschehen und Bilder habe ich leider noch keine gemacht. :oops:
- die 'neue' Logoposition mittig auf der Kopfseite scheint mir etwas angenehmer zu sein als in der Ecke wie beim ersten Prototypen. Wenn ich das Tarp an eine der beiden kürzeren Seiten auslege beim Aufbau sehe ich direkt vor meiner Nase, welche Seite ich vor mir habe, und muss nicht erst links und rechts die Ecken inspizieren. Das ist dann aber schon eine sehr kleine Kleinigkeit. :lol:

Ich bin auf jeden Fall voll zufrieden mit dem Tarp und freue mich auf die erste Nacht draußen. Nochmals vielen Dank an wilbo für den netten Kontakt und das 'maßgeschneiderte' Tarp und viel Erfolg mit der Serienproduktion des finalen Schnitts :)

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Am 25.10.2020 um 12:21 schrieb wilbo:

Tja, das hätte ich wohl einfacher haben können ... :-D

Inzwischen ist der erste Packsack aus Monofil* fertig geworden, 8 g!
* https://www.extremtextil.de/monofil-ripstop-nylon-20den-34g-qm.html

Für alle die schon länger das "Monolite" von RSBTR testen wollten - das scheint genau dies zu sein. :)

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Moin hansichen!
Dank für die Impressionen.

Am 7.11.2020 um 23:14 schrieb hansichen:

Orientiert habe ich mich beim Aufbau an dem von wilbo vorgeschlagenen lean-to-Setup. ...
Platz drinnen zum nächtigen hat man auf jeden Fall genügend (ein Bild mit ausgelegten Bivy habe ich gar nicht mehr gemacht :oops: ).

Gib doch bitte mal Rückmeldung wie Du mit dem Platz bei Regen auskommst. Ich habe einen etwas längeren Bivy und für meinen Geschmack empfinde ich das Fußende als etwas zu kurz. Habe damit aber noch keine Erfahrungen bei Schietwetter machen können. Vielleicht sind meine Bedenken ja voreingenommen ...

Am 7.11.2020 um 23:14 schrieb hansichen:

Mit der bewährten wilbo-Kisten-Methode zum Messen der Schlafplatzlänge kann ich nicht dienen, das ganze wirkt aber so, als würde man nachts durchaus das Tarp berühren und den Kondens mitnehmen.

Wenn man die Liegelänge der Halbpyramide auf 20-30 cm Höhe ausmessen würde, wäre das Ergebnis sehr ernüchternd. Ich befürchte, das wäre schlechtes Marketing. :-D

Am 7.11.2020 um 23:14 schrieb hansichen:

Das Tarp hält also was es verspricht und erfüllt all meine Erwartungen.

Sehr schön! :wub:

Am 7.11.2020 um 23:14 schrieb hansichen:

Ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen:
- die 4 Schlaufen an den Ecken des Tarps sind relativ klein, für kleine Heringe natürlich sehr angenehm (vor allem zum bodennahen Abspannen), größer als die normalen MSR Groundhoogs darf es aber nicht sein (die muss man schon etwas durchfriemeln).

Ja, da musste ich einen Kompromiss zwischen der Anwendung der Toggeln und der Heringe eingehen.
Bei der Heringsgröße bin ich von den schmalen Y und V Heringen, sowie den Easton Tube-Pegs ausgegangen. Wenn ich etwas breitere Heringe nutzen möchte, kann ich dafür entweder Toggel-Schnüre verwenden oder mir vorher kleine Schnur-Ringe in die Gurtbandlaschen einknoten, die dann einfach dran bleiben.
Da man irgendwann eh seine zwei, drei Lieblings-Setups hat, kann man sich das shelter mit der Zeit selber optimieren. Daher habe ich das Abspann-System bewusst offen gelassen.

Am 7.11.2020 um 23:14 schrieb hansichen:

- die im Lieferumfang enthaltenen Schnüre sind alle gleich lang, was beim Aufbau gerade am Fußende für eine sehr aggressive Linelok-Nutzung oder einen recht weit entfernten Abspannpunkt sorgt. Das ist der Modularität geschuldet (die echt super praktisch für die Testaufbauten ist!), die es einem etwa ermöglicht, in <30s von der Halbpyramide auf das lean-to-Setup wechseln.

Prima, dass es so gut klappt, das ist im Sinne des Erfinders!
Mit der Zeit wird man auch mutiger was die Spannung des Tarps angeht. Inzwischen traue ich den Fixpunkten am Tarp einiges zu und knalle die Ecken richtig an. :mrgreen:

Anfangs hatte ich auch zwei kurze Abspannbänder mit dabei, mich aber immer geärgert, wenn die dann doch manchmal 20 cm zu kurz waren. (Aus einer Langen Schnur, kann man immer eine Kurze machen) ;)

Am 7.11.2020 um 23:14 schrieb hansichen:

Da werde ich wohl mal eine kürzere Schnur testen und auch mal probieren, inwieweit ich mein Fahrrad als Ersatz für den Stock am Fußende nutzen kann.

Ob das Setup mit dem Fahrrad klappt, würde mich sehr interessieren!

Am 7.11.2020 um 23:14 schrieb hansichen:

Ich bin auf jeden Fall voll zufrieden mit dem Tarp und freue mich auf die erste Nacht draußen.

Nochmals vielen Dank für die Blumen!

VG. -wilbo-

 

Bearbeitet von wilbo
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Eine Testnacht wurde im Laufe der Woche absolviert und alles hat funktioniert wie gewollt. Der Aufbau hat zwar in der Dunkelheit etwas länger gedauert, ging aber trotz der wenigen Übung erstaunlich gut und am Ende stand das Tarp ähnlich gut wie am Tage. Die Lernkurve geht also gut nach oben. Die Nacht war neblig, windstill und ohne Regen, also sehr unspektakulär, was das Tarp angeht. Dank dem Camo muss man bloß im Nebel aufpassen, dass man es wiederfindet. :lol:

Am 11.11.2020 um 08:31 schrieb wilbo:

Gib doch bitte mal Rückmeldung wie Du mit dem Platz bei Regen auskommst. Ich habe einen etwas längeren Bivy und für meinen Geschmack empfinde ich das Fußende als etwas zu kurz. Habe damit aber noch keine Erfahrungen bei Schietwetter machen können. Vielleicht sind meine Bedenken ja voreingenommen ...

Sowohl zeitlich als auch temperaturbedingt werde ich die Erfahrungen wohl erst in der 'nächsten Saison' im Frühjahr machen können. In der ersten Testnacht hatte ich auf jeden Fall noch einen gewissen Abstand bis es unten 'offen' wird und ich hätte auch noch etwas höher ans Kopfende rücken können. Falls der Regen aber direkt von der Fußseite kommt könnte es aber wohl durchaus knapp werden. Dafür hat man auf der Kopfseite einen relativ guten Regenschutz, daher können ja zumindest 2 Seiten recht gut an der Wetterseite ausgerichtet werden.

Theoretisch könnte man wohl auch ein drachenviereckiges Stück Stoff zuschneiden und am Fußende an den Bivy-Laschen einhängen (+ zusätzlich einer Lasche an der Abspannung an den hinteren Stock), die vierte Ecke könnte dann mit einem Hering abgespannt werden. Dann wäre diese Seite auch komplett wettergeschützt. Wäre natürlich mit einem Mehrgewicht verbunden, ob es das wert oder nötig ist für Touren in schlechteren Wetterregionen wird sich zeigen.

Am 11.11.2020 um 08:31 schrieb wilbo:

Ja, da musste ich einen Kompromiss zwischen der Anwendung der Toggeln und der Heringe eingehen.

Bei der Heringsgröße bin ich von den schmalen Y und V Heringen, sowie den Easton Tube-Pegs ausgegangen. Wenn ich etwas breitere Heringe nutzen möchte, kann ich dafür entweder Toggel-Schnüre verwenden oder mir vorher kleine Schnur-Ringe in die Gurtbandlaschen einknoten, die dann einfach dran bleiben.
Da man irgendwann eh seine zwei, drei Lieblings-Setups hat, kann man sich das shelter mit der Zeit selber optimieren. Daher habe ich das Abspann-System bewusst offen gelassen.

Stimmt, an die Toggle habe ich gar nicht gedacht in dem Zusammenhang. Wenn die Laschen zu groß wären würden die Toggle im ungespannten Zustand einfach rausrutschen und der Aufbau etwas nerviger werden. Und zur Not funktionieren ja auch solch große Heringe oder man kann sich mit Schnüren behelfen, ein Problem dürfte das also nie werden. Und wie es für einen selbst am besten passt lernt man ja durch seine Testaufbauten und Testnächte. In der Regel bin ich ja auch mit kleineren Heringen unterwegs, da wäre es mir nicht mal aufgefallen.

Am 11.11.2020 um 08:31 schrieb wilbo:

Anfangs hatte ich auch zwei kurze Abspannbänder mit dabei, mich aber immer geärgert, wenn die dann doch manchmal 20 cm zu kurz waren. (Aus einer Langen Schnur, kann man immer eine Kurze machen)

Da ist was dran. :lol: Etwas Spiel mit der Länge der Leine macht die ersten Aufbauten auf jeden Fall deutlich einfacher.  Kürzungen würde ich wohl auch nur bei der Schnur im Fußbereich vornehmen, bei den anderen Punkten fand ich die Länge sehr angenehm.

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