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Ultraleicht Trekking

Lundhags Padje Light 45: Erfahrungen / vergleichbare Rucksäcke (15+kg)?


Steintanz

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https://www.sackundpack.de/product_info.php?cPath=59&products_id=8576

Ein weiterer "Schwerlaster" unter den Leicht-Rucksäcken mit Rahmen-Tragesystem. Konkurrenz für den Exped Lightning 45 (oder 60) oder Bergans Helium V5 55 ...?

Der Händler meint, bis 20kg seien möglich. Kann dies jemand bereits bestätigen oder sonstige Erfahrungen mit dem Lundhags teilen?

Bearbeitet von Steintanz
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vor 10 Minuten schrieb Mia im Zelt:

Außer es gibt neben der Größe "long", die bei S&P erhältlich ist, auch noch die Größen "medium" und "small". 

Ähm da würde ich einfach Mal beim Hersteller nachschauen: https://www.lundhags.com/de/rucksacke-und-taschen/mehrtagesrucksack/padje-light-45-l-regular-short/

Spoiler: es gibt ihn in zwei Größen, 42-46 und 46-56 cm Rückenlänge. ;)

vor 2 Stunden schrieb Steintanz:

Ein weiterer "Schwerlaster" unter den Leicht-Rucksäcken mit Rahmen-Tragesystem. Konkurrenz für den Exped Lightning 45 (oder 60) oder Bergans Helium V5 55 ...?

Treffend beschrieben, könnte der bessere Lightning 45 sein, bei dem fehlt mir die große Mesh Fronttasche.

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Danke für den Link. Komisch, dass S&P nur die größere Größe anbietet.

Den Vergleich mit dem Exped Lightning finde ich nur teilweise zutreffend, der Padje Light erinnert mich mehr an an den Bergans Helium. Exped Lightning hat einen anderen Rahmen (eine gerade Stange), ist eher breit und tief statt hoch geschnitten und verfügt über keine Mesh-Tasche an der Rückseite.

Die Ausstattung und das Tragesystem finde ich besser als beim Exped und beim Bergans. 

Schade, dass es den Padje Light nur in der Unisex-Variante (also eher für Männer designt) gibt. Der Winkel vom Hüftgurt gefällt mir nicht. Der ist oben breiter als unten und somit ist der Rucki daher für mich uninteressant. 

Bearbeitet von Mia im Zelt
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Zu dem Teil habe ich doch schon was ausfuehrlicher im Forum geschrieben, nachdem ich ihn in den Fingern hatte, meine im Neue Produkte-Thread, kurz gesagt, vergiss ihn und kauf Dir lieber GG, SMD, Zpacks, HMG usw...von HMG gibt es btw z.Z. beim erwaehnten sackundpack.de div HMG 2400 & den Prism Pack zu einen ermaessigten Preis, die duennen wohl die zahllosen HMG Modelle aus.

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vor 9 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Danke für den Link. Komisch, dass S&P nur die größere Größe anbietet.

Den Vergleich mit dem Exped Lightning finde ich nur teilweise zutreffend, der Padje Light erinnert mich mehr an an den Bergans Helium. Exped Lightning hat einen anderen Rahmen (eine gerade Stange), ist eher breit und tief statt hoch geschnitten und verfügt über keine Mesh-Tasche an der Rückseite.

Die Ausstattung und das Tragesystem finde ich besser als beim Exped und beim Bergans. 

Schade, dass es den Padje Light nur in der Unisex-Variante (also eher für Männer designt) gibt. Der Winkel vom Hüftgurt gefällt mir nicht. Der ist oben breiter als unten und somit ist der Rucki daher für mich uninteressant. 

Bist du mit deinem the mo nicht zufrieden? 

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vor 1 Stunde schrieb Green Freedom:

Bist du mit deinem the mo nicht zufrieden? 

OT: Mit dem Pack an sich schon, aber mit dem Unisex-Hüftgurt nicht. Aktuell arbeite ich an einem Myog-Hüftgurt. 

Bearbeitet von Mia im Zelt
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vor 13 Stunden schrieb khyal:

Zu dem Teil habe ich doch schon was ausfuehrlicher im Forum geschrieben, nachdem ich ihn in den Fingern hatte, meine im Neue Produkte-Thread, kurz gesagt, vergiss ihn und kauf Dir lieber GG, SMD, Zpacks, HMG usw...

Ich kann deinen Eintrag nicht finden. Kannst du verlinkten bzw. in diesen Thread kopieren warum du zu diesem Urteil gekommen bist? Danke!

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vor 2 Stunden schrieb felix:

Ich kann deinen Eintrag nicht finden. Kannst du verlinkten bzw. in diesen Thread kopieren warum du zu diesem Urteil gekommen bist? Danke!

Gesamturteil - finde ich nicht so prickelnd, das koennen Andere deutlich besser...

Irgendwie wirkt das Ganze ziemlich zusammengefrickelt,
z.B. Rahmen von nem schweren Rucksack genommen, der auch deutlich ueber 20 kg ab kann, der Stoff und die Naehte sind aber nicht auf eine hohe Belastung ausgelegt
und dann irgendwas zusammenkopiert, was etwas so wirkt, als wenn sie ein paar Fotos von UL Rucksaecken studiert haetten :-)

Rollverschluss, aber weder wasserdichtes Material noch nur anaehernd dichte Naehte, natuerlich auch nicht getaped

Die Seitengurte sind auf der falschen Hoehe um z.B. ein UL-Zelt drunter zu sichern, was unten in der Tasche ist

Dieses seltsame aufwendige Reissverschluss Schluesselfach...was das alleine wiegt

Jede Menge dicke offene Polster an Rucksack & Hueftgurt, die sich bei Regen wunderbar vollsaugen koennen und dann lange feucht bleiben

Ich finde den Rucksack schon ohne Gewicht drin total unbequem zu tragen, die oberen harten Ecken des oberen Rueckenpolsters drueckt unangenehm in den Ruecken und die harten Kanten des Hueftgurtes sind auch nicht so toll

Das Hauptfach ist so geschnitten, dass wenn es mit Ausruestung voll ist, die auch was wiegt, haengt es recht weit nach unten durch, dass es je nach Koerperbau dann evtl auch am Hintern aufsitzt

Eine Seitentasche ist fuer Trinkflaschen rel untauglich, da zu lang / hoch bekommt man die Flasche bei aufgesetztem Rucksack nicht raus und die andere Tasche ist erst recht vermurkst, da sie sie ausser der Oeffnung nach oben auch noch ne Riesenoeffnung nach vorne hat, lt Werbevideo (wobei da der Rucksack nur auf nem Tisch rum steht) soll man dadurch ne Trinkflasche durch Oeffnung nach vorne bei aufgesetztem Rucksack leicht rausnehmen koennen, bloed nur, dass diese Oeffnung bis fast nach unten geht und dadurch prima kleinere Sachen aus der Tasche fallen koennen

Die Naehte (Einfachnaehte auch ohne Riegelstiche o.A. nur mit Naehtband eingefasst), sind fuer die teilweise leichten Materialen zu mickrig, der Rucksack ist ja von Gewicht / Rahmen und der Ansage im Werbevideo  eher auch fuer hoehere Inhaltsgewichte ausgelegt.

Die Hueftgurt-Hakenschnalle ist bloed einzuhaengen, wenn man sich schon mal den Hueftgurt auf Mass eingestellt hat

Das ganze Ding wirkt imho zusammengefrickelt, Rahmen, Hueftgurt, Polster aus dem Schwerlastbereich genommen, das ist locker fuer 20 kg ausgelegt und dann Leichtkram dran gefrickelt, der nicht so recht zusammen passt, und teilweise vom Material bzw Naehten bei Nutzung mit hoeheren Gewichten aufgeben wuerden

btw fehlen die losen Hueftgurttaschen aus dem Werbevideo

Achne lass mal...

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Am 1.4.2023 um 20:31 schrieb Steintanz:

https://www.sackundpack.de/product_info.php?cPath=59&products_id=8576

Ein weiterer "Schwerlaster" unter den Leicht-Rucksäcken mit Rahmen-Tragesystem. Konkurrenz für den Exped Lightning 45 (oder 60) oder Bergans Helium V5 55 ...?

Der Händler meint, bis 20kg seien möglich. Kann dies jemand bereits bestätigen oder sonstige Erfahrungen mit dem Lundhags teilen?

Wenn Du tatsächlich auch mal Gewicht tragen musst, was gerne auch mit etwas mehr Volumen verbunden ist: Millet Prolighter 60 + 20  - der packt tatsächlich 20kg halbwegs komfortabel, und das nicht nur "kurzfristig" wie der angepriesene Lundhags. Obendrein sind die Aussenlastträger, die ganzen Befestigungsbändel etc. sowie der Reissverschluss zum halb öffnen des Packesels brauchbar und durchdacht.

Nebenbei finde ich Angaben wie "packt kurzfristig 20kg" völliger Humbug. Wann trägt man so viel gewicht? Auf Langtouren, bei mehrtägigen autarken Wanderungen etc., und mir ist da keine Route bekannt, wo man einerseits Tage unterwegs ist, andererseits aber nur eben mal "kurzfristig" wandert.

Bei kurzen Touren ist mir das Rucksackgewicht heiter bis wolkig egal. Ob ich da bei 20kg Zuladung insgesamt 22 oder 23kg hochheben und von mir aus 30 Minuten tragen muss, ist keinerlei Überlegung wert.

 

If there's anything more important than my ego around, I want it caught and shot now.

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vor 43 Minuten schrieb Jever:

Nebenbei finde ich Angaben wie "packt kurzfristig 20kg" völliger Humbug. Wann trägt man so viel gewicht? Auf Langtouren, bei mehrtägigen autarken Wanderungen etc., und mir ist da keine Route bekannt, wo man einerseits Tage unterwegs ist, andererseits aber nur eben mal "kurzfristig" wandert.

Vielleicht wenn man den Rucksack auch zum Einkaufen im Supermarkt nutzt :D

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vor 1 Stunde schrieb SvenW:

Vielleicht wenn man den Rucksack auch zum Einkaufen im Supermarkt nutzt :D

Ich habe doch keinen Goldesel daheim, der Dukaten sch*

Den habe ich für Einkäufe. Der packt auch mal 15kg für kurze Zeit, sprich die 10-15 Minuten, die ich mit dem E-Roller vom Supermarkt heim brauche, und das ohne Rahmen, Trallala, sonstigem unnötigen Getüdel. Kostet halt nur 27 Euro anstelle 190 Euro (Lundhags), kommt schön farbenfroh für den Strassenverkehr (orange anstelle schwarz) und wiegt obendrein auch weniger als die Hälfte (450g) als der Lundhags.

Wozu teuer für Tagesgebrauch?

 

 

 

 

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  • 1 Monat später...
  • 5 Monate später...
Am 2.4.2023 um 18:45 schrieb khyal:

Gesamturteil - finde ich nicht so prickelnd, das koennen Andere deutlich besser...

Irgendwie wirkt das Ganze ziemlich zusammengefrickelt,

Achne lass mal...

Ich hab mir die 60-l-Variante in meinem alten Laden in Berlin angeschaut und so desaströs sehe ich den Padje nicht.
Z. B. finde ich die Hüftgurtschnalle richtig gut. Endlich mal kein Steckverschluss. Find ich nämlich viel leichter wieder einzuhängen. ;)

Dieses "das können andere besser" stimmt zudem so nicht ganz, wenn man den Preis mit einbezieht. Produkte, die teils doppelt so teuer sind, sehe ich nicht als vernünftige Alternative an. Betrachtet man dann das Angebot zu Rucksäcken zwischen 1 und 1,5 kg bei rund 60 l zu unter 300 Euro sieht das Angebot ziemlich dünn aus. Exped Lightning, Osprey Exos, Bergans Helium sind die prominentesten Vertreter. Wenn man dann noch eine Traglast jenseits 20 kg möchte, ist der Lightning doch ziemlich einsam.

Um so gespannter war ich auf den Padje Light, da ich gerne vom Lightning im 60-l-Bereich umsatteln mag. Im Fazit schließe ich mich soweit Khyal an, dass der Padje Light nichts Halbes, nichts Ganzes ist. Inwiefern? Im Video steht dem Lundhags-Menschen eine Thru-Hikerin zur Seite, die quasi am Padje Light beurteilt, was eben so Thru-hike-mäßig ist, aber eben auf skandinavische Verhältnisse zugeschnitten.
Der Haken ist nur, dass der Padje, unverständlicherweise nur zum Teil in die Richtung gedacht wurde: er hat 3 große Meshtaschen, hat eine Rolltop-Öffnung, dünnes Außenmaterial und einen minimalistischen Rahmen.

Was hat er nicht? Meshtaschen auf den Schultergurten und auf den Hüftflügeln.

Mir ist das ein Rästel, warum nicht einer der etablierten Hersteller einfach das normale UL-Konzept (Einkammer, Rolltop, 7 Meshtaschen) mit leichtem Rahmen kombiniert und damit eine nützliche, preisgünstige und solide Rucksackalternative im Bereich über knapp 1 kg anbietet.
Bach hat mit dem Molecule auch so eine halbherzige "UL"-Variante im Programm.  Am ehesten realisiert noch der Exos von Osprey das Konzept, aber da hat mich der Hüftgurt nicht überzeugt und er fühlt sich nach "zu viel" an, ist also nicht konsequent abgespeckt.

Zum Padje:

Contra:
- Thema Meshtaschen:  die Seitentaschen sind riesig, aber nur rechts nach vorne hin offen, das heißt, die linke ist beim Tragen nicht nutzbar. Ob aus der rechten Flaschenöffnung nun gleich alle Teile rausfallen bezweifel ich, daher finde ich es blöd, dass das nur rechts ist. Der Exos von Osprey hat das auch beidseitig.
Diese großen, langen Meshtaschen haben mir auch nie gefehlt. Ich finde breite, großvolumige Seitentaschen, die beim Tragen bedienbar sind, wie man sie von Exped (Expedition 80, Lightning), Liteway (Elementum, Biggie), Hyberg (Attila) und so weiter kennt, um einiges nützlicher. Mehr als eine 1,5-l-PET sollte bei dem Rucksackvolumen schon nebeneinander passen, mein ich.
Dazu fehlen Meshtaschen auf Schulturgurten und dem Hüftgurt. In der Grundversion also wird ein wesentlicher Aspekt der UL-Bauweise nicht bedient: sich beim Tragen organisieren zu können.
Lundhags hat 2 nicht ganz so überzeugende Lösungen zu bieten. Zum einen gibt es mitglieferte Straps, um an den Schultergurten Flaschen mit Ring (also PET-Flaschen) zu befestigen. Find ich ne pfiffige Idee, aber das ist eben auch nur für Flaschen zu nutzen. Ne Meshtasche lässt einem die Freiheit, was man damit machen mag.
Die zweite Lösung sind optionale Hüftgurttaschen, die allerdings kaum bis gar nicht zu bekommen sind und wohl um die 40 Euro kosten und auch noch Gramm hinzufügen. Damit verliert der Padje jedenfalls deutlich an Preisvorsprung.
Wie die befestigt sind, ist mir ein Rästel, vermutlich einfach mit Schlaufen um den Hüftgurt. Jedenfalls scheint mir das auch nicht zu leicht sein, andere zu befestigen. Der Padje bleibt hier ein Fragezeichen. Omm GoPods sind imho aber leicht an den Schultergurten nachzurüsten.

- möglicherweise sollen die großen, langen Meshtaschen Befestigungsmöglichkeiten ersetzen, denn davon gibt es tendenziell zu wenig. Im Grunde bleibt nur die Riemenkonstruktion auf dem Top oder die dünnen seitlichen Kompressionsriemen (die ich im übrigen nicht falsch positioniert finde, ist halt nutzerabhängig). Ich mach meine Matte lieber unter den Rucksack und hab lieber nix über dem Rolltop, um schneller an den Inhalt zu kommen (es gibt aber unten Schlaufen fürs Nachrüsten).

- Das Tragesystem ist vom Prinzip her ähnlich wie das vom Lightning, d. h. es gib ein Schulterpolster, wovon die Schulteriemen abgehen und es gibt einen Hüftgurt hinter einem kräftigen Polster im Kreuz, dazwischen nix. Find ich an sich super, nur ist das Polster überdimensioniert und ist damit zur Hälfte ein sinnloser Schwamm.

Pro:
+ bequem zu tragen. Gerade im Vergleich zum aktuellen Lightning, dessen Schulterpolster ich störend hart finde, ist der Padje viel kofmortabler. Anderseits fand ich den Padje dann um die 20 kg auch an seinen Grenzen, wo der Lighntning noch performt.

+ den Metallhaken am Hüftgurt find ich richtig gut! Endlich mal nicht diese Steck-Fummelei. Ich konnte zum Beispiel auch eingestellt den Hüftgurt besser schließen. Zudem kann man darauf rumtrampeln, wie man mag, ohne einen Bruch zu befürchten. Großartig! Ich meine auch, dass er weniger gedrückt hat.

+ er ist schnörkellos. Ich finde den Rucksack stimmig - wenn man ihn nicht unter UL-Aspekten bewertet. Im Prinzip besteht er aus Hauptfach mit viel Mesh-Stauraum und ein paar Anpassungsmöglichkeiten.

+ Preis-Gewicht-Volumen-Verhältnis: auch wenn die Meshtaschen "gewöhnungsbedürftig" sein mögen, ist der Padje Light 60 am Ende ein recht variabler Rucksack zu einem vernünftigen Preis bei niedrigerem Gewicht. Er bietet 60 l + 14 l durch die Meshtaschen bei 1,1 kg und trägt bis etwa 20 kg ganz okay. Das ist trotz aller Mäkeleien nicht zu verachten.

Neutral:
o ob Stoff oder Nähte auf die 20 kg ausgelegt sind, halte ich erst mal für spekulativ. Halten sie bei der angebenen Nutzung nicht, wäre das ein Rekla-Fall. Der Stoff scheint robuster als ich dachte, wirkt aber etwas dünner als beim Lightning.

o dass der Rucksack nicht getapet und nicht dicht ist, ist kein Argument in der Preisklasse - das gibt es auch nicht woanders.

o hat man z. B. mit Omm GoPod oder womöglich passenden Hüfttaschen Add-ons daheim, dann ist der Padje mit 1,1 kg noch leicht genug, um trotz Add-ons unter dem Ligntning zu bleiben und an die Nützlchkeit eines richigen UL-Rucksacks zu kommen.

Fazit:

Unter UL-Maßstäben konzeptionell nicht konsequent genug, aber abseits davon stimmiger Rucksack mit einiger Variabilität. Auch wenn der Padje einige "Eigenheiten" aufweist, stellt er erst mal eine leichte Rahmen-Alternative dar, die einen Blick wert ist.

Persönlich:

Ich kann nicht ausschließen, dass der Rucksack im Ausverkauf bis 200,- für mich verlockend wird. Ich seh einfach keine Alternativen. Dass ich von Lightning umsattel hat mit den fehlenden Meshtaschen zu tun, und dass sich grad die Stange durchreibt (altes Modell, biete ich demnächst zum Schnäppchen-Preis für Neugierige oder Bastler an).
 

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Ich hatte auch Gelegenheit mir den Rucki in der 60 Liter Variante genauer anzusehen, da ihn mein Mann in Regular-Long bestellt hat. Die Rückenlänge lässt sich sehr einfach einstellen, sodass auch ich ihn anprobieren konnte. 

Unsere Eindrücke: 

- Das Volumen ist gigantisch, es geht noch mehr rein als in den Exped Lightning 60. Komplett füllen konnten wir den Rucksack nicht, obwohl u.a. ein WM Antelope drin war.

- Die Seitentaschen sind sehr groß & lassen sich stark dehnen. Tatsächlich befindet sich an einer davon eine große Öffnung nach vorne, die ich eher unpraktisch finde, da leicht kleinere Gegenstände rausfallen können. Für Wasserflaschen, Zelt, Regenjacke usw. aber gut geeignet. 

- Der Rahmen wirkt sehr stabil und überträgt die Last gut auf den Hüftgurt. Jedoch ist er so gebogen, dass der Rücken großzügig belüftet wird, was uns beiden nicht weniger gefällt. Da der Rahmen die ganze Rückseite umfasst, wölbt sich der Rucksack im gefüllten Zustand nicht wie der Exped Lightning nach hinten. 

- Die Polsterungen an Hüftgurt und Schultergurten sind weder weich noch hart, sondern irgendwo dazwischen. Also durchaus bequem.

- Die Nähte sind tatsächlich wie von @khyal beschrieben, inwiefern sich das auswirkt kann ich jedoch nicht beurteilen. 

- wenn man den Hüftgurt mit der Hüftgurt-Hakenschnalle schließen möchte, muss er etwas gelockert werden. Stört mich aber nicht. Ich bilde mir ein, er drückt weniger als ein klassischer Blitzverschluss. 

- es sind dünne Riemen vorhanden, um das Hauptfach zu komprimieren. 

- der Sitz des Hüftgurts war bei uns beiden nicht optimal. Bei mir lag er nur am Steiß und vorne auf, dazwischen war massig Platz (ganze Hand passt rein). Das Problem habe ich oft, hier ist es allerdings ganz besonders ausgeprägt. Bei meinem Mann war es etwas besser. Für die weibliche Körperform empfinde ich ihn als unpassend. Menschen mit breiterem Körperbau könnte er besser passen. 

- leider sind keine Hüftgurttaschen dabei, diese soll es aber wohl ab April ´24 zusätzlich zum Kauf geben. 

- die Form der Schultergurte ist fix, passt sich also nicht dem Körper an, sondern muss von Anfang an passen. Bei meinem Mann war das der Fall, bei mir nicht.

- die Lastenkontrollgurte sind am oberen Ende vom Rahmen, der lang genug ist um einen 45 Grad-Winkel zu schaffen. So können sie gut das Gewicht von der Schulter nehmen. Dieses Detail gefällt uns sehr gut. 

Fazit: 

Mein Mann empfand ihn als ähnlich bequem wie den Exped Lightning, aber den Bergans Helium findet er bedeutend komfortabler. Bei mir war die Passform leider indiskutabel schlecht. 

Die Kombination aus praktischer Ausstattung, einem stabilen Rahmen und bequemen Polsterungen finde ich gerade in Hinsicht auf das große Volumen, das mit 1,1kg eher geringe Gewicht und den bezahlbaren Preis als einen ernstzunehmenden Konkurrenten im Vergleich zu anderen Leichtrucksäcken. 

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