Shabeel Geschrieben Sonntag um 15:51 Geschrieben Sonntag um 15:51 Moin zusammen! Ich bin gerade am Optimieren meiner Packliste für die nächste Tour (evtl. Kungsleden im Sommer) und hänge aktuell beim Thema Messer fest. Status Quo: Bisher war bei mir immer der Klassiker dabei: Ein Opinel No. 7. Das wiegt ca. 36g, kostet fast nichts und hat für die typischen Aufgaben (Salami, Käse, mal eine Verpackung öffnen) eigentlich auch immer "gereicht". Aber der Stahl wird recht schnell stumpf und in den Ritzen sammelt sich Dreck. Die Überlegung: Ich spiele mit dem Gedanken, auf ein feststehendes UL-Messer umzusteigen und habe das Böker BFF Packlite (Skeleton Version) im Auge. Die Specs klingen fast zu gut: Gewicht: Das Messer selbst wiegt "nackt" wohl nur ca. 30–31g (also sogar leichter als das Opinel!). Mit Kydex-Scheide kommen natürlich noch ein paar Gramm dazu, aber das Systemgewicht bleibt extrem niedrig. Der Stahl (CPM MagnaCut): Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich wechseln will. Soweit ich mich eingelesen habe, soll MagnaCut aktuell der "Heilige Gral" sein. Er verbindet Eigenschaften, die sich früher eigentlich ausgeschlossen haben: - Extrem Rostträge: Fast auf dem Niveau von H1/Tauchermessern. - Schnitthaltigkeit: Hält die Schärfe wohl ewig. - Zähigkeit: Bricht nicht so leicht aus wie andere hochgehärtete Stähle. Meine Frage an euch: Hat jemand das BFF Packlite (oder generell MagnaCut) im UL-Einsatz? Lohnt sich das Upgrade von ca. 10€ (Opinel) auf ca. 100€ (Böker)? Und kommt man mit dem nackten Skelett-Griff klar, oder schneidet der bei der erstbesten Holzarbeit sofort in die Handfläche ein? Würde mich über Erfahrungen oder Alternativen in der Gewichtsklasse freuen! Grüße!
HEB Geschrieben Sonntag um 17:06 Geschrieben Sonntag um 17:06 ich nutze das Victrinox SD classic mit Schere, Messer, Zahnstocher und Pinzette, wiegt 22g. Nutze es aber fast nie, Nur um mal eine Salami oder tape zu schneiden. die Schere nutze ich, falls ich mal Probleme mit Finger- oder Zehennägeln habe. roli, Blickpunkt und sevenfifty reagierten darauf 3
TheRebel Geschrieben Sonntag um 17:10 Geschrieben Sonntag um 17:10 also ich komme auch vom opinel und nutze seit längerem das von dir genannte Böker BFF Packlite (hatte ich hier mal @khyal abgekauft) bei mir stehts inkl original kydex scheide mit 47g in der packliste (leichtere scheide basteln hab ich schon ewig vor aber kam noch nicht dazu :P) also es hält die schärfe gut aber kommt leider immer noch nicht an was rostendes heran... und du musst entweder selber was vom schärfen verstehen oder einen guten messerschleifer finden! (mir hat auf der letzten reise jmd die klinge mit einem viel zu steilen winkel angeschliffen und ich hatte (wieder zuhause angekommen) ganzschön zu tun das wieder zu retten! vom griff ists ok! für wirklich längere schnitzarbeiten würd ich mir schon noch etwas drum wickeln aber bisher hat es immer alles mitgemacht! mir wäre es glaube ich keine 100€ wert! hab glaube damals 65€ bezahlt und würde es auch eher in der preisklasse 60-80€ sehen! Shabeel reagierte darauf 1
reiber Geschrieben Sonntag um 17:50 Geschrieben Sonntag um 17:50 Wenn das Messer irgendwo als Waffe beschlagnahmt wird, sind halt 100€ weg. Da bleibt ich lieber beim 10€ Opinel. Ich habe inzwischen auch nur noch eins mit 6cm Klinge, weil ich letztes Jahr in Spanien war und da wird die Klingenlänge am Bahnhof kontrolliert. Thierex reagierte darauf 1
sevenfifty Geschrieben Sonntag um 18:18 Geschrieben Sonntag um 18:18 vor einer Stunde schrieb HEB: ich nutze das Victrinox SD classic mit Schere, Messer, Zahnstocher und Pinzette, wiegt 22g. Nutze es aber fast nie, Nur um mal eine Salami oder tape zu schneiden. die Schere nutze ich, falls ich mal Probleme mit Finger- oder Zehennägeln habe. So mache ich es auch.
Shabeel Geschrieben Sonntag um 19:08 Autor Geschrieben Sonntag um 19:08 vor 1 Stunde schrieb HEB: ich nutze das Victrinox SD classic mit Schere, Messer, Zahnstocher und Pinzette, wiegt 22g. Nutze es aber fast nie, Nur um mal eine Salami oder tape zu schneiden. die Schere nutze ich, falls ich mal Probleme mit Finger- oder Zehennägeln habe. Das hab ich auch noch hier liegen. Ist eigentlich in den meisten fällen sogar ausreichend. Bei meinen mehrtägigen Alpenwanderungen hab ich oftmals sogar garkein Messer gebraucht, letztes Jahr war ich aber auch mal in Dänemark und Schweden, gerade wenn man sich Anzünder für das Feuer machen will oder sich nen Stock schnitzen will braucht man dann doch was besseres. Aber für die Alpen würde ich jederzeit nur das kleine Victorinox nehmen. vor 1 Stunde schrieb TheRebel: also es hält die schärfe gut aber kommt leider immer noch nicht an was rostendes heran... und du musst entweder selber was vom schärfen verstehen oder einen guten messerschleifer finden! Danke für deine Erfahrung. Also soweit ich gelesen habe, bekommt man den Stahl genauso Rasiermesserscharf wie die "rostenden", und die Schärfe soll dann auch recht lange halten. Nur das Schleifen soll schwieriger sein. Denkst du den Stahl bekommt man einfach nicht so scharf, oder liegt es am schliff? vor 54 Minuten schrieb reiber: Wenn das Messer irgendwo als Waffe beschlagnahmt wird, sind halt 100€ weg. Da bleibt ich lieber beim 10€ Opinel. Ich habe inzwischen auch nur noch eins mit 6cm Klinge, weil ich letztes Jahr in Spanien war und da wird die Klingenlänge am Bahnhof kontrolliert. Da hast du natürlich recht, der finanzielle Schmerz ist bei 100€ Verlust deutlich größer als bei einem 10€ Opinel. Das Risiko habe ich auch im Kopf. Aber tatsächlich ist die Rechtslage ("Beschlagnahmung") für mich sogar eher ein Argument FÜR das Böker BFF und gegen das Opinel: In Deutschland: Mein Opinel (feststellbar) fällt theoretisch unter das Führungsverbot (§42a), wenn man es genau nimmt. Das Böker BFF (feststehend <12cm) darf ich hingegen völlig legal führen. Ich bewege mich damit also rechtlich auf sichererem Boden als mit dem Klappmesser. Auf Reisen (Bahnhof): Hier muss man aufpassen. Da hilft nur: Messer tief in den Rucksack und ein kleines Vorhängeschloss an den Reißverschluss. Dann ist es ein "verschlossenes Behältnis" (Transport) und rechtlich sicher – egal ob 10€ oder 100€ Messer. Mit dem Vorhängeschloss geht man auf Nummer sicher, vermutlich bräuchte man es aber nicht mal. (In Spanien oder auch UK hilft diese Methode natürlich nicht, aber in DE oder nördlich davon sollte man damit sicher sein)
reiber Geschrieben Sonntag um 19:46 Geschrieben Sonntag um 19:46 vor 33 Minuten schrieb Shabeel: Mein Opinel (feststellbar) fällt theoretisch unter das Führungsverbot (§42a), wenn man es genau nimmt. Das kleinere Opinel 5 ist nicht feststellbar. vor 35 Minuten schrieb Shabeel: Auf Reisen (Bahnhof): Hier muss man aufpassen. Da hilft nur: Messer tief in den Rucksack Auf größeren Bahnhöfen in Spanien nutzt das nicht. Das Gepäck wird da geröntgt, wie an Flughäfen. Aber du willst ja nicht nach Spanien.
icefreak Geschrieben Sonntag um 20:24 Geschrieben Sonntag um 20:24 (bearbeitet) Zwei Alternativen: Sanrenmu 7112: ein kleines Folder mit sehr scharfem Hohlschliff, Klinge real 6cm, 36g (um die 15€) Sanrenmu 7130: fixed mit recht breiter ca. 7cm Klinge, V-Schliff mit Sekundärphase, verträgt noch einen Nachschliff mit etwas kleinerem Winkel (also spitzer)(ca. 25€) Das Folder wäre mein Gewichts/Leistungssieger, ein echtes Messer mit Nutzwert und kein Spielzeug. Ein Vollmetall-Gentleman-Messer, das auch im Alltag begeistert. Da kann man Kordeln zerschneiden, Brötchen einigermaßen zerteilen, Gemüse zerkleinern, Späne schnitzen usw. Das Fixed: da hat man schon was in der Hand, hält leichtes Batoning aus, für den gröberen Einsatz. Um die 80g mit Kydex Scheide, dünner Umwicklung (ohne Perlenkette gewogen). Mit MYOG Cordura Scheide deutlich schlanker und paar Gramm leichter, dazu an Riemen anzubringen. Beide Messer haben gescheite Stähle und lassen sich auf guten Steinen nachschärfen. Vor allem das Fixed ist nicht 100% rostfrei, also wenn man wickelt, trocken halten. Klingenlängen gemessen am scharfen Bereich. Bearbeitet Sonntag um 20:28 von icefreak Preis korrigiert Shabeel und mtb_squirrel reagierten darauf 2
Blickpunkt Geschrieben Sonntag um 20:33 Geschrieben Sonntag um 20:33 vor einer Stunde schrieb Shabeel: In Deutschland: Mein Opinel (feststellbar) fällt theoretisch unter das Führungsverbot (§42a), wenn man es genau nimmt. Das Böker BFF (feststehend <12cm) darf ich hingegen völlig legal führen. Ich bewege mich damit also rechtlich auf sichererem Boden als mit dem Klappmesser. OT: Nur mal um das Thema Waffengesetz und Taschen- bzw. Kleinstmesser „anzuschneiden“… Manchmal braucht man ja gar kein Messer aber die anderen nützlichen Dinge z.B. am Victorinox Classic SD. Dann könnte das hier interessant werden: https://www.victorinox.com/de-DE/Produkte/Swiss-Army-Knife™-and-Tools/Essentials/Jetsetter/p/0.6263
icefreak Geschrieben Sonntag um 20:54 Geschrieben Sonntag um 20:54 vor 4 Stunden schrieb Shabeel: Und kommt man mit dem nackten Skelett-Griff klar, oder schneidet der bei der erstbesten Holzarbeit sofort in die Handfläche ein? Je nach dem, wie lange du Holz bearbeitest, wäre ein anderes Messer mit einem richtigen Griff eine bessere Wahl. Auch mit Schnurwicklung wird das nur für kleinere, gelegentliche Holzarbeiten taugen. Mir ist bei der (nach)Recherche noch das Mora Eldris vorgeschlagen worden: ein echtes Arbeitsmesser mit massiven Griff, da kannst Du Dir viele Anzündspäne oder Wanderstöcke schnitzen. Mit 77g auch nicht allzu schwer für ein echtes Werkzeug. Ich kenne es aber selber nicht. BTW, ich habe mir tatsächlich schon Heringe geschnitzt, weil ich auf einer 20cm Humusschicht mein Tarp aufstellen wollte.
schwyzi Geschrieben Sonntag um 21:05 Geschrieben Sonntag um 21:05 vor 1 Stunde schrieb Shabeel: Deutschland: Mein Opinel (feststellbar) fällt theoretisch unter das Führungsverbot (§42a), wenn man es genau nimmt Nachdem das nun schon zweimal zitiert wurde - wenn man's genau nimmt, stimmt das eben nicht. Das Opinel ist kein Einhandmesser. Und das Merkmal "feststellbar" ist kein Merkmal der Illegalität. Und selbst ein Taschenmesser ohne Feststellmechanismus ist in den diversen Waffenverbotszonen in D grundsätzlich verboten, wenn es nicht zugriffsicher verwahrt wird. In Hamburg ist das z. B. nicht nur jeder Bahnhof, sondern sogar jede Straßenbahn- oder Bushaltestelle. Ansonsten ist sowohl das Skelettmesser als auch das Opinel safe. Barbarix und mtb_squirrel reagierten darauf 2
fettewalze Geschrieben Sonntag um 23:16 Geschrieben Sonntag um 23:16 (bearbeitet) Ich bin seit Jahren ohne Probleme messerlos unterwegs und habe es nie vermisst. Statt des Victorinox bzw. für die Alpen käme ein Gear Swifts Scalpel Knife No.36 Tick Remover (40mm Klinge, 3,5g, 13€, Ersatzklinge 1,60€) in Betracht. Für SULer gibt es auch noch das Scalpel No.11 mit 2,7g, 19mm Klinge und Nadel. Für Holzbearbeitung sind beide natürlich nicht gedacht. 😆 Bearbeitet Sonntag um 23:45 von fettewalze Blickpunkt reagierte darauf 1
TheRebel Geschrieben Sonntag um 23:16 Geschrieben Sonntag um 23:16 vor 4 Stunden schrieb Shabeel: vor 6 Stunden schrieb TheRebel: Danke für deine Erfahrung. Also soweit ich gelesen habe, bekommt man den Stahl genauso Rasiermesserscharf wie die "rostenden", und die Schärfe soll dann auch recht lange halten. Nur das Schleifen soll schwieriger sein. Denkst du den Stahl bekommt man einfach nicht so scharf, oder liegt es am schliff? also frisch geschliffenist es rasiermesserscharf also auch durchaus genauso scharf wie meine rostenden messer aber es bleibt nicht gaanz solange scharf... aber es ist deutlich besser als alle anderen rostfreien messer die ich bis her benutzt habe!
RaulDuke Geschrieben Gestern um 06:08 Geschrieben Gestern um 06:08 (bearbeitet) Mit dem Victorinox Classic SD, bin ich in den letzten 3 Jahren X Mal geflogen. Beim ersten Mal hatte ich vergessen, das ich es in der Hosentasche und habe dann selbst gesagt, als ich es an der Sicherheitsschleuse aus der Hosentasche holte, das es dann wohl weg wäre. Der Sicherheitsmann hat sogar noch einen Vorgesetzten gefragt und der gab mit der Begründung sein Ok, das es eine Klinge hätte, die kürzer als 6cm ist. Meistens fliege ich nur mit Handgepäck und habe seit dem immer mein Messer in der Hosentasche (lege es dann am Checkpoint in eine dieser Kunststoffschalen) und habe nie ein Problem gehabt. P.S. Gebraucht habe ich es bis jetzt tatsächlich nur, um Wurst oder Käse zu schneiden! Bearbeitet Gestern um 06:12 von RaulDuke Blickpunkt reagierte darauf 1
Shabeel Geschrieben Gestern um 08:14 Autor Geschrieben Gestern um 08:14 @schwyzi Danke für die Klarstellung! Da war ich tatsächlich auf dem Holzweg. Stimmt, das Opinel ist ja Zweihand-Bedienung (Nagelhau), damit ist die Arretierung egal. Gut zu wissen, dass ich mich da bisher doch legal bewegt habe. Dass in den "Waffenverbotszonen" (Bahnhof/HH) sowieso fast alles verboten ist, ist ein wichtiger Punkt – da bleibt für die Anreise also so oder so nur: ab in den Rucksack vor 10 Stunden schrieb icefreak: Je nach dem, wie lange du Holz bearbeitest, wäre ein anderes Messer mit einem richtigen Griff eine bessere Wahl. Auch mit Schnurwicklung wird das nur für kleinere, gelegentliche Holzarbeiten taugen. Es gibt aber Griffschalen zu kaufen, bzw. auch ein Komplettpaket mit Griffschalen hier. Wobei, da kostet das Stück Plastik 40€ Aufpreis, finde ich schon teuer. @icefreak Die beiden Sanrenmu sehen auch nicht schlecht aus und würden vermutlich rein von der Funktion her reichen. Aber meine Überlegung war: Einmal das Geld richtig investieren, lange haben und dann auch nichts anderes mehr kaufen. Ich bin gar kein "Messerfreak" oder Sammler. Ich hab nur das übliche Schweizer Taschenmesser im VW Bus (sehr praktisch – hab damit mal, als die Seitenscheibe gesprungen ist, ein Plexiglas aus dem Baumarkt gesägt und die Ecken rund gefeilt, damit es für den restlichen Norwegentrip gepasst hat!), dazu das kleine Victorinox Classic SD und eben das Opinel No7. @fettewalze Danke für die Links! Für meine Alpen-Touren bin ich durchaus nicht abgeneigt, mir so ein Mini-Skalpell anzuschaffen. In der Regel brauche ich da eh nie ein Messer, aber zur Not eines zu haben (auch wenn man die Tütensuppe auch mit den Zähnen aufbekommt), ist einfach besser. Meine jetzige Suche nach einem "richtigen" Messer, mit dem man auch mal Anzündholz schnitzen kann, bezieht sich wirklich primär auf die Touren nördlich von Deutschland. @TheRebelDanke für deine Erfahrung. Vielleicht reicht es mir ja für meine Zwecke, ich meine, ich rasier mich damit ja nicht. Solange die (etwas-weniger-als-Rasiermesser-)Schärfe sehr lange bestehen bleibt, wäre das ja schon ein Gewinn. Was ist also zu tun? Ein günstiges Messer kaufen und öfter schärfen – oder einmal richtig Geld auf den Tisch legen und auf lange Frist seine Ruhe haben? Oder hat man damit auch nicht seine Ruhe? Kenne mich mit den ganzen Messerstählen nicht so aus, ich such ein bisschen die "Eierlegendewollmilchsau" die noch dazu kaum was wiegt.
icefreak Geschrieben Gestern um 08:44 Geschrieben Gestern um 08:44 vor 17 Minuten schrieb Shabeel: Einmal das Geld richtig investieren, lange haben und dann auch nichts anderes mehr kaufen. Die Sanrenmu Messer haben sehr ordentliche Stähle, öfter mal am Wetzstahl/keramik abziehen sollte reichen. Diese neuen Wunderstähle, das sehe ich als gelernter Metaller etwas nüchterner, die kochen auch nur mit Wasser. Alles ab 440C sind brauchbare Stähle, da ist dann die Schneidengeometrie und vor allem korrekte Wärmebehandlung wichtiger. Messer besitzen und nutzen heißt nun mal Pflege. Außer Du nimmst Wegwerfklingen oder ein Keramikmesser. Von meinen genannten Messern habe ich das Fixed schon einige Jahre im Gebrauch und habe es einmal nachgeschlifen auf einem Wasserstein. Hauptsächlich, um die Schärfe zu erhöhen. Ich gehe davon aus, dass Messer Werkzeuge sind und als solche auch kaputt gehen können oder verloren gehen. Dann tun mir die 15 oder 25€ nicht so weh, wird ein neues geordert. So wie man das mit einem Schraubenzieher macht, der rund geworden ist. mtb_squirrel reagierte darauf 1
reiber Geschrieben Gestern um 08:59 Geschrieben Gestern um 08:59 OT: vor 12 Minuten schrieb icefreak: So wie man das mit einem Schraubenzieher macht, der rund geworden ist. Ein guter Schraubendreher wird normalerweise nicht rund.😀
TheRebel Geschrieben Gestern um 09:52 Geschrieben Gestern um 09:52 vor 52 Minuten schrieb reiber: Ein guter Schraubendreher wird normalerweise nicht rund.😀 also das böker bff packlite ist übrigens kein schraubenzieher... meiner spitze fehlt ein halber mm weil ich das messer das ein oder andere mal als schraubenzieher benutzt habe
Shabeel Geschrieben Gestern um 12:06 Autor Geschrieben Gestern um 12:06 (bearbeitet) @icefreak Cool, dass noch ein Metaller am Start ist! 😉 Ich komme aus dem Maschinenbau und bin da ganz bei dir: Die Wärmebehandlung ist das A und O. Ich habe selber oft genug Werkzeuge hergestellt, gehärtet und angelassen – und auch schon Ausschuss produziert, weil ich es mit der Härte zu gut gemeint habe und die Zähigkeit auf der Strecke blieb. Lehrgeld eben. Aber genau wegen diesem Hintergrund sehe ich das Thema "Wunderstähle" (Pulvermetallurgie / CPM) etwas anders, nämlich genau wie den Unterschied zwischen HSS und Sinterblättchen (HM-Wendeschneidplatten) an der Drehmaschine: Klar, mit HSS kommt man auch ans Ziel. Aber da käme ja heute auch keiner mehr auf die Idee zu sagen: "Ach, Hartmetall kocht auch nur mit Wasser". Es ist eben gepresster Metallstaub (Sintertechnik), der durch das Verfahren ganz neue Gefügestrukturen und Legierungen ermöglicht, die wir mit dem klassischen Schmelzen früher physikalisch gar nicht hinbekommen haben. Die Vorteile gegenüber HSS bei Standzeit und Verschleiß sind ja unbestritten. Was ich 2010 in der Berufsschule gelernt habe, ist teilweise schon wieder Geschichte – die Materialforschung hat da riesige Sprünge gemacht. Deswegen reizt mich der MagnaCut auch so: Ich suche quasi die "moderne HM-Platte" für die Hosentasche. Ich verstehe deinen Ansatz absolut, das Messer als reines Verschleißwerkzeug zu sehen (wenn das 25€ Teil weg ist, ist es weg). Aktuell frage ich mich daher, ob ich dem "Technik-Nerd" nachgeben und Geld für ein Messer ausgeben soll, das ich zwei- bis dreimal im Jahr wirklich brauche – oder ob die Vernunft siegt und ich einfach was Günstiges um die 30€ kaufe und halt nach jeder Tour nachschleife. Wird wahrscheinlich auch funktionieren. 😅 Für die Alpen-Touren, wo ich wirklich richtig wenig Gewicht haben will, werde ich mir auf jeden Fall so ein Skalpell-Messer besorgen, wie hier im Thread empfohlen wurde. Für Skandinavien fehlt mir einfach die Erfahrung, um zu wissen, was ich da wirklich brauche. Bei meiner letzten (kurzen) Tour habe ich vielleicht einmal Feuer gemacht und ein bisschen geschnitzt. Als Messer-Neuling kann ich die Standzeit üblicher Stähle null einschätzen: Merkt man da draußen beim Stöckchen-Schnitzen wirklich einen Unterschied, oder ist das eher akademisch? Bearbeitet Gestern um 12:07 von Shabeel
MBo Geschrieben Gestern um 12:37 Geschrieben Gestern um 12:37 Weil 's passt verlinke ich mal auf den Thread hier im Forum zu §42 ff Waffengesetz und der schon einmal geführten Diskussion: Ich nehme eigentlich immer wenn ich mehrere Tage unterwegs bin ein Taschenmesser mit. Primär das Opinel 8, aber gerne auch ein Schweizer TM stattdessen. Der Grund ist schlicht die Erfahrung, dass ich es unterwegs immer benutzt habe. Zuletzt war ich im Mai 2025 in Südfrankreich mit meinem Opinel. Mein Mitpilger und ich standen eines Abends vor dem Problem, eine Weinflasche entkorken zu müssen (Zwänge gibt's ... 🫣). Beide hatten wir "nur" unsere Opinel dabei ... Dieses Jahr geht's nach Irland und einer von uns nimmt ein Schweizer TM mit (50g mit Korkenzieher, Dosenöffner, Kapselheber und 6 cm Klinge). Bestimmt nicht UL, nur teilweise zum Holz bearbeiten, aber nötig. Transport in Deutschland im Rucksack wie in dem Thread beschrieben, im Flieger aufgegeben als Gepäck.
Capere Geschrieben Gestern um 13:04 Geschrieben Gestern um 13:04 Richtig Ultraleicht ist übrigens auch dieses 5g Skalpell Messerchen von Chouka: https://le-chouka.com/de/shop/klettern-berg-ski/ultraleichtes-chouka-messer/ yoggoyo, Lolaine und Blickpunkt reagierten darauf 2 1 SUL Wandern / Trekking - <4.6lb / 2.08kg: https://lighterpack.com/r/um0g9u
icefreak Geschrieben Gestern um 16:42 Geschrieben Gestern um 16:42 vor 4 Stunden schrieb Shabeel: Aktuell frage ich mich daher, ob ich dem "Technik-Nerd" nachgeben und Geld für ein Messer ausgeben soll, das ich zwei- bis dreimal im Jahr wirklich brauche – oder ob die Vernunft siegt und ich einfach was Günstiges um die 30€ kaufe und halt nach jeder Tour nachschleife. Wird wahrscheinlich auch funktionieren Kauf einfach alle drei Messer: deins und meine Vorschläge Im Grunde können wir Dir hier nicht wirklich helfen. Die Entscheidung ist doch schon gefallen. Der letzt Test - direkt negative Erfahrungen mit dem tollen Messer - ist ja pro Messer ausgefallen. Wenn es DIR das wert ist, triff DEINE Entscheidung. Übrigens, meine Messer muss ich nicht nach jeder Tour nachschleifen. Abziehen langt.
Shabeel Geschrieben vor 23 Stunden Autor Geschrieben vor 23 Stunden vor 19 Minuten schrieb icefreak: Kauf einfach alle drei Messer: deins und meine Vorschläge Lieber nicht, ich hab ungern alles doppelt und dreifach rumliegen. Ich will nicht das Sammeln anfangen 😄 vor 21 Minuten schrieb icefreak: Im Grunde können wir Dir hier nicht wirklich helfen. Doch doch, ihr könnt mir sagen was Sinn macht und was einfach nur teuer ist und nur auf dem Papier gut klingt. Ich bekomme die Woche ein "Böker Plus Cataclyst Flipjoint" geschenkt. Leider wiegt es 77g und ist damit nicht wirklich ultraleicht, aber man kann ja Erfahrung draus sammeln. Die Klinge ist aus 440C Stahl, vielleicht reicht mir das ja. Auf Dauer wirds das aber vermutlich wegen des Gewichts nicht, aber vielleicht liegt es ja so gut in der Hand das ich es doch behalte?
icefreak Geschrieben vor 19 Stunden Geschrieben vor 19 Stunden vor 4 Stunden schrieb Shabeel: Ich bekomme die Woche ein "Böker Plus Cataclyst Flipjoint" geschenkt. Leider wiegt es 77g und ist damit nicht wirklich ultraleicht Also ich wäre bereit, das Mehrgewicht zu schleppen und Deine Messerordnung zu bewahren Hier ist meine Adresse: … Im Ernst, vielleicht reicht das schon dicke, gerade mit dem Griff und man muss nur testen, ob man mit der Klingengeo eine gescheite Schnittführung hinbekommt.
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