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Ultraleicht Trekking

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Hallo, kaum zurück, gehts schon wieder in Planen.

Im Dezember möchte ich nach Patagonien, aber diesmal zu zweit. Der Zweite, mein Partner, hängt der UL- Ideologie nicht ***so*** an, trägt aber auch nicht mehr so gerne seeehr schwere Rucksäcke (und liebt mich und meine Expertise). Das geht aber nicht so weit, dass dort Einwandzelte zur Debatte stünden (haben wir auch gar nicht für zwei Personen).

Wir wollen laufen:
- Torres del Paine: das "W" und das "O"
- noch südlicher: ein Stückchen zum Cabo Froward, aber nur soweit, wie Flussquerungen und Gezeiten es gut zulassen
- noch südlicher: Circuito de los Dientes de Navarino ("Wetter extrem unbeständig, auch im Hochsommer jederzeit Schneefälle möglich" sagt der Rother Patagonien-Führer)

An Zelt vorhanden für 2 Personen ist

- ein Big Agnes Tigerwall Platinum, (also nicht die Cuben-Variante) mit rund einem Kilo.
- ein Hilleberg Nallo (Tunnel mit riesiger Schlechtwetterapsis) mit etwa 3 Kilo. Jeweils incl. Stakes. Wir beide sind uns einig, dass das Hilleberg eigentlich zu schwer zum Tragen ist.

Die Frage ist wahrscheinlich klar: In Patagonien kanns ja ganz gut wehen - kann das TigerWall das ab? Steil und glatt genug, dass Schnee nicht drauf liegen bleibt, ist es, denke ich.

 

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Haben die Tour mit einem TarpTent Double Rainbow gemacht, sollte problemlos gehen. Und wenn es arge Probleme gibt, seit ihr (ausgenommen am Dientes) eigentlich nie allein, und nie ohne Kochzelt, was als Notunterkunft dienen könnte. Gehört - leider - nicht mehr zu den einsamen Flecken der Erde... Würde aber auch so mit dem TarpTent und entsprechend einem TigerWall keine sorgen haben, dass Nallo geht natürlich sicher!

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@perregrintukDanke für deine Einschätzung. Verstehe ich richtig: Du hast auch die Dientes de Navarino mit dem Double Rainbow gemacht?

Dass das Nallo sturmstabil genug ist, ist mir / uns klar. Aber die drei Kilo wollen wir ja möglichsst vermeiden... und statt dessen das Big Agnes nehmen...

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vor 15 Stunden schrieb cafeconleche:

Hallo, kaum zurück, gehts schon wieder in Planen.

Im Dezember möchte ich nach Patagonien, aber diesmal zu zweit. Der Zweite, mein Partner, hängt der UL- Ideologie nicht ***so*** an, trägt aber auch nicht mehr so gerne seeehr schwere Rucksäcke (und liebt mich und meine Expertise). Das geht aber nicht so weit, dass dort Einwandzelte zur Debatte stünden (haben wir auch gar nicht für zwei Personen).

Wir wollen laufen:
- Torres del Paine: das "W" und das "O"
- noch südlicher: ein Stückchen zum Cabo Froward, aber nur soweit, wie Flussquerungen und Gezeiten es gut zulassen
- noch südlicher: Circuito de los Dientes de Navarino ("Wetter extrem unbeständig, auch im Hochsommer jederzeit Schneefälle möglich" sagt der Rother Patagonien-Führer)

An Zelt vorhanden für 2 Personen ist

- ein Big Agnes Tigerwall Platinum, (also nicht die Cuben-Variante) mit rund einem Kilo.
- ein Hilleberg Nallo (Tunnel mit riesiger Schlechtwetterapsis) mit etwa 3 Kilo. Jeweils incl. Stakes. Wir beide sind uns einig, dass das Hilleberg eigentlich zu schwer zum Tragen ist.

Die Frage ist wahrscheinlich klar: In Patagonien kanns ja ganz gut wehen - kann das TigerWall das ab? Steil und glatt genug, dass Schnee nicht drauf liegen bleibt, ist es, denke ich.

 

Wie lautet denn die Flugroute dorthin?

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Danke, @perregrintuk.

Diesmal stehen nur die beiden oben genannten Zelt-Varianten (Big Agnes Tiger Wall oder Hilleberg Nallo) zur Verfügung. 

Und dass man Kondens nicht so einfach bei einem Doppelwandzelt von innen abwischen kann wie beim Einwandzelt ist mir schon klar...

@Joe_McEntireDu meinst, wie man nach Puerto Williams kommt?

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Hmmm. Erstmal welcome back.

Warum verkauft ihr nicht das Nallo, wenn es euch ohnehin zu schwer ist?

Auch finde ich kann man das Tigerwall nicht mit einem Tarptent vergleichen. Falls ich mich nicht irre hat das ein 15den AZ Material und der Boden ist auch eher dünn mit geringer Wassersäule, sprich kann durchspülen, wenn’s mal unten richtig nass wird.

Also wenn das Nallo sich in Geld verwandelt, würde ich mir evtl. das Big Sky Chinook 1+, besser das 2 angucken, oder ihr habt euch so lieb (110cm Breite), dass ihr euch Unna als Sturmbunker holt.

Die Lightwave G Reihe (evtl das Ultra) wird dort auch gerne eingesetzt, wenn ich dem Internet glauben darf.

Wird schon:-)

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vor 9 Stunden schrieb cafeconleche:

Danke, @perregrintuk.

Diesmal stehen nur die beiden oben genannten Zelt-Varianten (Big Agnes Tiger Wall oder Hilleberg Nallo) zur Verfügung. 

Und dass man Kondens nicht so einfach bei einem Doppelwandzelt von innen abwischen kann wie beim Einwandzelt ist mir schon klar...

@Joe_McEntireDu meinst, wie man nach Puerto Williams kommt?

Ja, generell in dieses entlegene Stückchen Erde...

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vor 50 Minuten schrieb Dingo:

Die Lightwave G Reihe (evtl das Ultra) wird dort auch gerne eingesetzt, wenn ich dem Internet glauben darf.

Ich besaß mal ein Ultra - und verkaufte es zwar, bevor es zum richtigen Einsatz kam, kann aber aufgrund meiner Tests (freies Feld am Flugplatz) bestätigen, dass es ziemlich windbeständig ist. Mir war es für meine bevorzugten Regionen bei wärmerem Wetter einfach ein bisschen zu stickig. Aber für @cafeconleche gelten ja andere Anforderungen. Leider scheint es allerdings keine einfache G30-Variante in Ultra mehr zu geben, sondern nur noch das schwerere ultriX... wohingegen es das 20er-Zelt noch als Ultra gibt. 

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@martinfarrent

Ich selbst hatte wirklich 2 Jahrzehnte ein baugleiches Tadpole im Einsatz. Nun habe ich ein noch nicht zum Einsatz gekommenes G15 Ultra in meinem Bestand - vermutlich auch aus Sentimentalität zu der Zeltform.

Was mag ich an dem Zelt? Bis auf Apsis freistehend. Und ich schätze die Stabilität auf allen Seiten. Dreht der Wind mal ist nicht gleich mit Stabilitätsverlust verbunden. 

Nachteile sind natürlich Gewicht/Platzrelation, nur eine hohe Stelle zum aufrechten Sitzen. 3 Gestänge, als schwer etwas zu Improvisieren, wenn es zum worst case kommt. Da ist ein Mid natürlich ungeschlagen. Aber das ist auch eher eine theoretische Sache...

Das Gwicht des G20 Ultra halte ich für zwei Personen für legitim, der Platzgewinn ist deutlich gegenüber meinem G15 Ultra.

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Danke für die Vorschläge. Das Nallo wird nicht verkauft, das ist unser Skandinavien-Radtouren-Palast.

Danke für den Hinweis auf die geringe Wassersäule des Tiger Wall, meine Bedenken gingen ja eher in Richtung Windstabilität - ich werde es noch in die häusliche Diskussion einbringen.

Einen  Neukauf  hatten wir erst mal nicht vorgesehen, wird aber mit in die Diskussion eingebracht werden. Ein Lightwave Hyper o.ä. wäre mal wieder der übliche Euro pro Gramm Gewichtersparnis (gegenüber dem Nallo). Und dass das Double Rainbow schick ist, ist schon klar, steht aber jetzt und hier nicht zur Debatte (siehe ganz oben).

 

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@cozyich bin hobbit size. Ich kann zwar auch nicht drin stehen,  aber sitzen und mir den Pulli über den Kopf ziehen. Ich hab mal gerade  das Zelt aufgerufen: Beim Nallo 2 ist der höchste Punkt des Innenzeltes 100 cm hoch.

nallo 2

 

bearbeitet von cafeconleche

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@cozyOT: 2.20 Innenzeltlänge, steht im Link

@Joe_McEntireOT:

Für dies Planung war ich nicht so zuständig diesmal. Da war ich gerade auf dem PCT. Generell: Fliegen von Santiago de Chile nach Punta Arenas. Von dort für die Küstentour (wir laufen nur ein Stückchen der Cabo Froward-Tour hin und zurück) müssen wir sehen, wann /  ob Busse nach San Juan fahren (Pläne ändern sich wohl oft), oder mit örtlichen Veranstaltern ausmachen, dass wir mitgenommen werden, oder Taxi. Die Tour ist ein bisschen Zeitüberbrückungstour und Einlauftour wegen des Permit-Termins für Torres del Paine. Dann zurück nach Punta Arenas und Bus nach Puerto Natales -->Torres del Paine. Die Tour muss man heftig vorab buchen, und es ist nervig: Erst musst du alle Zeltplätze haben, erst dann kannst du das Permit buchen. Und für diesen Dezember hat das Buchen gerade noch so geklappt Anfang / Mitte August!
Nach Puerto Williams (für die Dientes de Navarino) fliegen wir von Punta Arenas aus mit kleinem Flugzeug, zurück mit Bus/Schiff -Kombination.

 

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Am 22.10.2019 um 18:59 schrieb cafeconleche:

Hallo, kaum zurück, gehts schon wieder in Planen.

OT: Ich kann es nicht verheimlichen, ich bin verdammt neidisch. Bist du nur noch am Wandern? Irgendwie muss ich das auch so organisiert bekommen. Auch wenn ich meinen neuen Job grad sehr geil finde. 

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vor 4 Stunden schrieb perregrintuk:

Was ich fast schöner fand als Torres O Trek war die Runde um den Fitzroy, sehr Eindrucksvoll, Dauer ca. 3 Tage. Der Huemul Trek wird auch oft hoch gelobt, das konnte ich leider nur halb bestätigen, er ist gut, aber es gibt schönere Treks!

OT: Ich muss mich zeitbedingt entscheiden, einen der beiden zu machen. Welchen würdest Du wählen, Huemul oder Fitzroy?

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@zeankOT:Ich werde selber schon fast neidisch auf mich. Aber es ist "nur " ein freies Jahr, das ich angespart habe. Danach gehts wieder ans Arbeiten. Ist aber auch ok, weil ich meine Arbeit mag.

So, und jetzt eine Bitte an alle: Allmählich wird das zu allgemein.

Bitte ab sofort hier auf Zelte / Windgeschwindigkeiten / Regendauer / Fortbewegung in Patagonien beschränken und bei sonstigen Fragen / Anmerkungen einen eigenen Thread eröffnen. Ich antworte auch dort, wenn man mich anspricht. DANKE!!!

bearbeitet von cafeconleche
noch mal gelesen...

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Die Wassersäule halte ich nur beim Boden des Tigerwalls für bedenklich. Schätze da wird durch Eigengewicht gerne mal bei punktueller Belastung was durchgehen. Ein Swimming Pool wird deshalb nicht aus dem Zelt.

Ein dünnes Außenmaterial halte ich bei sehr starkem Wind für ein Problem, wenn viel Material durch die Luft fliegt (scharfkantige Steinchen).

Allerdings kann ich das aus der Praxis her nicht belegen, da ich kein 15den AZ in meinem Besitz verorten kann.

Ich denke aber, dass ein Zelt für Patagonien ähnliche Anforderungen erfüllen muss, wie eins fürs Island. Daher sind bewährte Island-Zelte ein guter Anhaltspunkt.

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vor 4 Stunden schrieb Dingo:

Die Wassersäule halte ich nur beim Boden des Tigerwalls für bedenklich. Schätze da wird durch Eigengewicht gerne mal bei punktueller Belastung was durchgehen. Ein Swimming Pool wird deshalb nicht aus dem Zelt.

Ein dünnes Außenmaterial halte ich bei sehr starkem Wind für ein Problem, wenn viel Material durch die Luft fliegt (scharfkantige Steinchen).

Allerdings kann ich das aus der Praxis her nicht belegen, da ich kein 15den AZ in meinem Besitz verorten kann.

Ich denke aber, dass ein Zelt für Patagonien ähnliche Anforderungen erfüllen muss, wie eins fürs Island. Daher sind bewährte Island-Zelte ein guter Anhaltspunkt.

Aber auch da muss es keine klassische Festung sein...?! 

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