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Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

vor 29 Minuten schrieb Jeha:

Vielleicht für den Hinterkopf: Das Boot wird dieses Jahr nicht mehr vom STF betrieben, sondern (ein kleineres) von Privat. Nähere Infos hier

Ob sich Zeiten usw. geändert haben weiß ich nicht.


Danke, weiss ich, hab ich selber schon irgendwo gepostet hier. ;)

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vor 41 Minuten schrieb zeank:

Eben bis Treriksröset oder vielleicht sogar Nordkap?

Bis Kautokeino ist die Strecke offensichtlich, wenn du weiter nach oben willst. Du kannst dich aber auch gut westlich halten, nachdem du aus Schweden raus bist. Dort kenne ich persönlich die Streckenführung nicht so gut, aber da wird sicherlich einiges sein.
Finnland hingegen ist schwierig, weil das südliche Enontekiö landschaftlich der Supergau ist, wenn man keinen guten Wanderweg findet. Im schlimmsten Fall schafft man in 14 Stunden Laufzeit 15km oder sogar noch weniger. Die Landschaft ist äußerst sumpfig, mückenreich, voller dicht bewaldeter Hügel mit Felsvorsprüngen und die Abstände zwischen Versorgungspunkten ist enorm. Ich würde behaupten, dass es ernsthaft gefährlich ist, dort abseits der hochfrequentierten Wege ohne Notfallsender unterwegs zu sein. Man braucht definitiv eine große Menge Nahrung dort oben, für 10 Tage mindestens. Aber das scheint sowieso keine Option zu sein, weil die wahrscheinlich keine Ausländer im Land haben wollen.
Sobald du auf dem Hochplateau der Finnmarksvidda angekommen bist, kannst du dir eine relativ freie Strecke auswählen, wenn du schnell wanderst und dir die langen Transporte zutraust. Es gibt zwischen Kautokeino und Alta keinen richtigen Laden. In der östlichen Vidda ist man noch viel isolierter. Das ist richtige Wildnis. Zwar gibt es Wege, aber sich eine eigene Strecke zu suchen macht mehr Spaß. Minustemperaturen im Juli sind normal und man ist viel weiter von der Zivilisation als an jedem Punkt des Sarek entfernt. Man kann in der Vidda gut Strecke machen, aber die Landschaft ist auch echt gefährlich. 
Du kannst dir ja mal die Videos vom Wanderburschen angucken und dir kein Beispiel daran nehmen. Er hatte mit seinen Kollegen echt Glück mit dem Wetter. Ich mag sein Zeug total, aber was er gemacht hat, ist verdammt fahrlässig gewesen und hätte durchaus tödlich enden können: Sogar im Juli schneit es in der Vidda öfters. Im September sind zweistellige Minustemperaturen realistisch und Stürme stehen an der Tagesordnung. Dichter Nebel ist häufig, wenn es nicht windig ist. Sollte euer Shelter zusammenklappen oder ihr in einem Fluss stürzen, wird niemand schnell zur Rettung eilen können. Bis jemand bei euch wäre, wärt ihr längst erfroren. Dazu reicht es im Worst Case schon, wenn eure Sachen richtig nass werden und ihr keinen Ersatz dabei habt. Ihr braucht für eine Durchquerung dort andere Ausrüstung als für die Skanden und müsst früh starten, wenn ihr das wirklich in Angriff nehmen wollt. Wenn ihr früh genug in Kautokeino ankommt, wäre die Vidda das Highlight der Tour! Packt dafür aber unbedingt mehr Ausrüstung ein, wenn ihr dort durch wollt, auch auf Wanderwegen macht das Sinn. Fehler die die Skanden verzeihen, werden in der Finnmark bestraft.
Ihr könnt auch eine sichere Route durch die westliche Vidda nehmen, Alta anpeilen und entweder von dort günstig die Heimreise antreten, oder den wunderschönen Stabbursdalen Nationalpark zwischen Alta und Lakselv erkunden und entlang der Fv98 laufen. Wenn ihr euch südlich der Straße haltet, werdet ihr nichts von dem wenigen Verkehr sehen und habt trotzdem relative Sicherheit.
Spätestens in Kunes muss man Verpflegung kaufen, wenn man normal fit ist. Die Gegend zwischen Lakselv und Tana Bru ist äußerst dünn besiedelt und bringt einige Gefahren mit, ist dafür aber unvergleichbar schön. Das, was ich aus dem Bus gesehen habe, ist unvergleichlich! Man hat dort wirklich alles dabei. Zwischen Ifjord und Torhop sind die westlichsten richtigen arktischen Bereiche Norwegens. Offiziell arktisch wird es erst auf der Varangerhalbinsel. Im Sommer ist es aber gerade deshalb ziemlich schwierig, dort durch zu kommen. Ich habe in einem Bericht gelesen, dass einige wichtige Brücken fehlen sollen, die offiziell auf Karten eingezeichnet sind. Auch kann das Gelände äußerst tückisch sein, weil es auf der Karte flach aussieht, aber von schwierigen Felsformationen, Geröllfeldern und kleinen Canyons durchsetzt ist. Die Tundra auf Magerøya kommt dem eigentlich ziemlich nahe, wobei die kleine Insel nicht annähernd so abwechslungsreich ist. Dort kann man soweit ich weiß jeden Fluss locker furten. Varanger wird ziemlich ungünstig von großen Flüssen geteilt, die man unmöglich durchlaufen kann. In der Vidda kann man fast alles überqueren, genau wie bei den nördlicheren Halbinseln wie bei Sværholt usw. Darüber weiß ich übrigens nicht viel, aber wie Topografie sieht interessant aus. Wahrscheinlich ist die Halbinsel dort sogar noch schöner als das flache Varanger. Man kommt nur schlecht von dort weg, genau wie von der Nordkinn-Halbinsel, Varanger hat hingegen vier Flughäfen.
Vom Nordkapp kann man bequem per Anhalter zurück fahren. Obwohl es vier Stunden Autofahrt von dort aus bis nach Alta sind, kann man die Strecke an einem Tag per Anhalter schaffen. Das Nordkapp ist definitiv das mit Abstand einfachste Ziel und bringt viel weniger Gefahren als die anderen Destinationen im hohen Norden mit. Sehenswert ist es definitiv, wobei ich es schon verdammt frustrierend fand, dort anzukommen und erst einmal 30 Minuten auf einen Platz am Globus zu warten. Ich wäre die Strecke dorthin definitiv nicht wieder gegangen, und das obwohl gerade die Insel Magerøya wahnsinnig toll ist. Nirgendwo auf der Welt wird man so sicher arktische Tundra erleben können wie dort.
Überleg dir also mal gut, ob du vielleicht Lakselv, Berlevåg, Vardø oder das Kinnarodden im Nordosten anstelle des Nordkapps anläufst. Meiner Ansicht nach ist das Nordkapp jedenfalls das schlechteste Ziel in der Finnmark, nur Kirkenes steht dazu in Konkurrenz. Da ist nämlich einfach nur Wald und Wohnwagentrasse. :-)
Vielleicht ist es am besten, wenn du mehrere Routen planst und dich dann spontan entscheidest. Zum Nordkapp kannst du dich sogar noch im Oktober durchschlagen, wenn du an der Straße bleibst und ggf. an dem ein- oder anderen Tag einen Roadwalk machst. Ich würde nach der ersten Septemberwoche nicht mehr in die östliche Vidda starten, nicht einmal nahe der Straße (außer auf Varanger vielleicht).

Danke übrigens für dieses Thema! Das Weiße Band klingt total aufregend und ich werde versuchen, es im nächsten Winter zu laufen. Von alleine hätte ich mir nie darüber Gedanken gemacht, obwohl ich mit einer Wanderin bei Singi darüber gesprochen habe. Sie hatte die Strecke bereits mehrfach im Sommer, aber auch im Winter durchquert. Sie hat es irgendwie durch ihre Kontakte geschafft, für die Strecke trotz der Corona-Beschränkungen kurz in Finnland einreisen zu dürfen. Und das war während der Hochphase der Krise. Vielleicht meldest du dich mal bei Mette Fosvald, wenn du unbedingt die normale Strecke laufen willst. Ob sie dir helfen wird, weiß ich aber nicht. Ich habe nur kurz mit ihr gesprochen und weiß nicht, ob ihre Angaben der Wahrheit entsprechen.

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Geschrieben (bearbeitet)

Oh mei, danke für die ausführliche Schilderung! Ich dachte, ich folge wenn dann einfach noch dem E1? Aber selbst wenn es grenztechnisch möglich ist, reicht mir wahrscheinlich einfach die Zeit nicht mehr. Aber wir werden sehen!

PS: über das weiße Band hab ich auch schon nachgedacht. ;) 

Bearbeitet von zeank
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Auch wenn es ein bisschen offtopic ist, schreibe ich noch ein bisschen mehr zum Norden, weil es meine Lieblingsgegend ist:

Mit den offiziellen Wanderwegen kenne ich mich nur rudimentär aus. Ich habe mir gerade den Verlauf des E1 angesehen. Auf dem Wegstück, das ich für kritisch gehalten habe (nördlich von Kautokeino), gibt es mindestens eine bewirtschaftete Hütte mit Laden. Andere Leute werden dazu mehr wissen. Wie lange die Saison dort geht, weiß ich nicht, das dürfte aber leicht zu recherchieren sein. Mir haben Locals gesagt, dass es in Masi keinen ordentlichen Laden gibt, aber eine kleine Einkaufsmöglichkeit und die wird dann definitiv ganzjährig offen sein. Ich wusste während meiner Wanderung nichts davon und habe nur ein Foto mit dem Ortsschild von Masi gemacht. :shock:
Hinter Kautokeino sieht es echt verdammt mau aus, was Essen angeht, aber es scheinen ja schon mindestens zwei Orte für Resupplys zu sein. Die Strecke ist enorm riskant und ich würde sie auf keinen Fall außerhalb der Saison gehen, weil sie direkt durch die Vidda führt. Allerdings sind die alternativen Routen auch nicht so viel besser, weil die E45 leider nicht so toll zum Nebenherlaufen ist (Alta Canyon = unüberwindbar, die Straße bietet teilweise also nur Scheinsicherheit!). Ein Wanderweg von Kautokeino direkt nach Alta wäre definitiv meine erste Wahl. Ob es einen gibt, weiß ich aber nicht.

Die Gegend um Kautokeino und Karasjok ist der kälteste Teil Norwegens, sogar in den äußerst geschützt liegenden Orten gibt es soweit ich weiß jeden Juli Minustemperaturen. Alta ist eine extreme "Oase", aber die Gegend wenig südlich davon ist Teil der Vidda und hat im Jahresmittel eine Temperatur von etwa -3°C in den niedrigsten Lagen. Wegen der kontinentalen Lage ist die Gegend trotzdem stark bewaldet, da es im Sommer auch recht warm werden kann. Dennoch ist es dort während der Saison wesentlich kälter als bspw. in Fairbanks, Alaska (!!!) und das Wetter ist deutlich instabiler. Wenn ein Polartief über die Finnmark zieht, gibt es dort keine schützende Bergkette wie die Skanden in Nordschweden oder im Falle von Fairbanks sogar eine Gebirge im Norden (Brooks Range). Man sollte die Finnmark auf keinen Fall mit bspw. Norrbotten gleichsetzen, nur weil die Lage ähnlich ist und die Durchschnittstemperaturen fast gleich sind. In deinem Fall wäre es wahrscheinlich nicht gerade klug, dort durch zu gehen, wenn du noch das leichte Gepäck aus den Skanden dabei hast, da es wohl spät in der Saison ist. Du könntest aber auch Post nach Kilpisjärvi oder Abisko schicken lassen und mit einem 20l größeren Rucksack das Stück wagen. Mit Grödeln, winterfestem Zelt, absolut wasserdichten Packsäcken, einem kompletten Set Ersatzkleidung (mit Jacke!) und einem Winterquilt kann man das sicherlich auch noch relativ sicher kurz nach der Saison laufen, solange man an Essen kommt. Dann sollte man aber echt darauf hoffen, dass man nicht tagelang abwettern muss oä. Das ist in der Vidda immer möglich.

Der nächste Absatz ist nicht nur für deine Wanderung interessant, sondern teilweise auch für Radreisende, die hier mitlesen: Beim Weg zum Nordkapp muss man mindestens durch den Nordkapptunnel (7km lang) durch, auf Mageroya gibt es dann noch direkt dahinter den Honningsvagtunnel, der auch sehr lang ist (ca. 5km, kaum sichtbar und OHNE irgendwelche Haltemöglichkeiten davor). Den Nordkapptunnel kann man gut per Anhalter durchqueren, davor ist eine riesige Parkbucht (80m lang schätze ich) und der Tunnel ist von weiter Ferne sichtbar. Wenn du zum Nordkapp mit dem E1 willst, lass dich am besten per Anhalter direkt nach Honningsvag fahren - es sind nur sehr sehr wenige Kilometer zwischen den beiden großen Tunneln. Man kann auch theoretisch über den Tunnel laufen, aber das ist umständlich wegen der Felsformationen und bedeutet einige unnötige Kilometer wegen der Bucht dazwischen, dahinter muss man sowieso an die Straße.
Man darf den Nordkapptunnel soweit ich weiß sowohl zu Fuß, als auch mit dem Rad durchqueren. Er ist bekannt für Unfälle. Man sollte sich unbedingt eine Warnweste aus dem Kasten im Eingangsbereich nehmen, wenn man unbedingt ohne Unterstützung durch will. Gerade für Radfahrer ist das wichtig.
Du wirst unausweichlich viel Kontakt zur Zivilisation haben, wenn du dort oben unterwegs bist, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht erwartet. Vom Hauptplateau auf Mageroya sieht man praktisch fast überall die Straße mit ihren Wohnmobilkolonnen, wenn man auch nur auf einen 25m-Hügel steigt. 

Vor Vardö gibt es auch einen Unterseetunnel (3km lang), der gut erkennbar ist. Er führt direkt in den Ort und stört daher nur wenig, weil man nicht wirklich Laufstrecke verpasst. Ein großer Parkplatz fehlt, allerdings gibt es ca. 150m davor eine Straße (führt zum Flughafen). 
Alle anderen Ziele sind soweit ich weiß problemlos ohne Tunneldurchquerungen erreichbar.
Den Weg über die paar Hügelkilometer dazwischen ist total bescheuert. Ich wurde ca. einen Kilometer hinter dem Nordkapptunnel abgesetzt und habe wegen der Nähe zu Honningsvag gar nicht erst versucht, hoch zu klettern und bin nach langer Warterei einfach auch durch den nächsten Tunnel getrampt. Nördlich von Honningsvag würde ich ausschließlich querfeldein laufen und mich an keine Wege mehr halten, da es sowieso nur noch zwei Tagesetappen bis zum Nordkapp sind. Die Landschaft ist praktisch baumfrei und je nach Saison mittelmäßig bis nahezu gar nicht sumpfig. Es ist aber auch eine Überlegung wert, sich bis zu dem nächsten Örtchen nahe der Küstenstraße zu halten und eine kleine Kurve zu laufen, weil es ca. 4km hinter Honningsvag einen tollen Sandstrand gibt. Direkt dahinter kann man dann auch prima ins Landesinnere einsteigen, es geht meine ich ein Weg dort hoch.

Was bei den Flughäfen zu bedenken ist: Sie sind in völlig unterschiedlichen Preisklassen: Tromsö ist extrem billig, Alta sehr günstig, Kiruna und Kirkenes gut bezahlbar. Die kleineren Flughäfen sind schon wesentlich teurer, wobei da die Unterschiede am größten sind. Gällivare ist auch nicht billig, obwohl der Ort recht groß ist. Honningsvag ist glaube ich der teuerste Flughafen, während man nach Varanger noch gut kommt. Hammerfest wäre für die meisten Leute der attraktivere Flughafen, wenn man ihn mit Honningsvag vergleicht. Ich würde Wanderern jedenfalls immer dazu raten, vom Nordkapp entweder bis Hammerfest oder noch besser Alta zurück zu fahren. Das geht entweder per Anhalter oder Snelandia-Fernbus innerhalb von wenigen Stunden.
(Es kann durchaus sein, dass sich die Flugpläne wegen Corona geändert haben und die kleinen Maschinen, die zwischen Alta und Kirkenes herumfliegen, deutlich seltener Fliegen. Generell dürften die Flüge teurer sein.)

Ohne Flug kommt man von dort oben nur schwer weg, da die Distanzen enorm sind und erst ab Narvik eine Gleisanbindung besteht. Ich würde niemandem dazu raten, nach Ostnorwegen zu reisen, ohne dort einen Flug gebucht zu haben oder sich ein Auto zu mieten. Per Bus dauert alleine der Weg bis zum nächsten Bahnhof von einigen Orten aus zwei volle Tage, wenn man Glück hat und sich gegen 4 Uhr morgens in den Bus setzt.

Vom Nordkapp kann man leicht per Anhalter nach Hammerfest oder Alta fahren. Beide Orte sind richtige Städte. Im Osten sieht das anders aus, weil die Örtchen wesentlich kleiner sind und die Touristenströme sich meistens Richtung Nordkapp bewegen. Man dürfte aber auch ohne Busfahrt zurückkommen, nur könnte das richtig abenteuerlich werden.

Oder anders gesagt: Die Rückreise vom Nordkapp ist um ein Vielfaches einfacher, wenn man nicht fliegen will - zumindest im Vergleich zu den Orten im Osten. Falls man jedoch kein Problem damit hat, zu fliegen, kommt man von absolut jedem Ort der Finnmark leichter und günstiger weg. 
 

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Vorab: ich bin den E1 in 2018 durch ganz Skandinavien bis zum Nordkap gelaufen: 

vor 6 Stunden schrieb Harakiri:

Mir haben Locals gesagt, dass es in Masi keinen ordentlichen Laden gibt, aber eine kleine Einkaufsmöglichkeit und die wird dann definitiv ganzjährig offen sein.

Der Laden in Masi ist eine kombinierte Tankstelle, Apotheke und Laden, in dem man einen kompletten Resupply machen kann, wenn auch zu happigen Preisen.

vor 6 Stunden schrieb Harakiri:

Den Nordkapptunnel kann man gut per Anhalter durchqueren, davor ist eine riesige Parkbucht (80m lang schätze ich) und der Tunnel ist von weiter Ferne sichtbar. Wenn du zum Nordkapp mit dem E1 willst, lass dich am besten per Anhalter direkt nach Honningsvag fahren - es sind nur sehr sehr wenige Kilometer zwischen den beiden großen Tunneln. Man kann auch theoretisch über den Tunnel laufen, aber das ist umständlich wegen der Felsformationen und bedeutet einige unnötige Kilometer wegen der Bucht dazwischen, dahinter muss man sowieso an die Straße.

Ich verstehe diese ganze Aufregung um den Nordkaptunnel nicht. Durch den Tunnel führt durchgängig ein breiter Seitenstreifen auf beiden Seiten, auf dem man bequem und sicher durchlaufen kann. Und wenn man das dann noch von der Uhrzeit so timed, dass wenig Verkehr ist, gibt es auch kaum Lärmbelästigung. Ich fand den Tunnel einen der interessantesten Abschnitte des E1 !!! 

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  • 4 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)
vor 26 Minuten schrieb sja:

Gar nicht peinlich... Der Silicon-Deckel hat s mir angetan (und natürlich deine Katze :wub:) Ist der Deckel dieser hier  (man muss schon einen passend zur Topfgröße wählen, die sind nicht wahnsinnig strechy, oder?).

Er sieht identisch aus, aber ob es genau derselbe ist? Ich hab damals für sehr wenig Geld ein ganzes Set gekauft mit 10 Stück in 5 verschiedenen Größen. Ich hab ja auch mehr als nur einen Topf. ;)

Und doch, die sind schon recht stretchy. Aber was ist wahnsinnig? Der Durchmesser muss schon ungefähr passen, aber so 1cm Unterschied macht nix.

Bearbeitet von zeank
Stretchyness
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  • 3 Monate später...

Hallo @zeank

der Internetseite https://www.vitagronabandet.se entnehme ich, dass du das "Gröna Bandet" in Schweden in diesem Sommer gelaufen bist. Wenn ich mir so ansehe, welche Zeit du für die Wanderung gebraucht hast, warst du ziemlich flott unterwegs.

Welche Route bist du gegangen?

Hast du Tracks dafür?

Für Informationen wäre ich dir dankbar, weil die Wandertour auch irgendwann auf meinem Plan steht.

Gruß Reinhard

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Hi, @einar46! Meine Route findest du auch auf der Gröna Bandet Webseite: https://share.garmin.com/XK6ZE

Tracks habe ich leider keine. Ich kann sie hier aber mal kurz grob umreißen. Im Grunde bin ich mit kleinen Ausnahmen die “Standard-Route” gelaufen, ausser dass ich halt in Sälen gestartet bin.

  • Von Sälen dem “Södra Kungsleden”  folgend bis nach Grövelsjön (die Markierung hört kurz vorher auf). Durchs Fulufjället bin ich querfeldein. Sehr zu empfehlen! 
    Achtung, Schweden verstehen unter dem Södra Kungsleden was anderes, nämlich die Strecke zwischen Grövelsjön und Storlien.
  • Weiter Richtung Rogen, von dort Richtung Fjällnäs, dort Ruhetag am Campingplatz, super nette Leute (holländisches Pärchen).
  • Weiter Richtung Helags. Dort war dann das Wetter so schlecht, dass ich nicht wie geplant nach Storlien (von da wäre es weiter via Anjan nach Kallsedet gegangen) sondern nach Vålådalen bin. Von dort weiter auf der Strasse bis Åre.
  • Von Åre nach Huså und dort dann der Strasse folgend via Kallsedet (auch da wieder netter Campingplatz mit holländischem Ehepaar) nach Olden.
  • Von dort teilweise weglos nach Jänsmässholmen.
  • Dem neue markierten Wanderweg folgend nach Ansättern und weiter nach Rötviken.
  • Über Valsjöbyn ins Hotagsfjäll Richtung Lobbersjön.
  • Vorbei am Hällingsåfallet (Hammer!) per Strasse dann nach Gäddede. Da Pause. Toller Campingplatz, sehr hikerfreundlich!
  • Von Gäddede über Väktarmon, Rödfjällstugan nach Ankarede.
  • Via Tjärnbäcken (Schutzhütte nicht gefunden) weiter nach Raukasalet, Raukasjö, Slipsikstuga nach Klimpfjäll.
  • Camping dort der reinste Reinfall, also weiter auf dem Norgefaraleden (Hammer!) nach Remdalen, dann Åtnikstuga. Dort scharf nordwärts auf unmarkiertem Pfad durchs Vardofjäll. Dem Pfad längs dem Daarnegenjohke folgen bis man auf die Landstraße trifft. 
  • Dort dann Richtung Norwegen bis rechts mal ein kleiner Pfad abzweigt, ist auf der Karte aber sonst schwer zu finde. Da haben mir liebe Leute geholfen, die extra angehalten haben.
  • Die meisten folgen der Bergkette südlich von Skalvattnet oder dem Ufer (nicht zu empfehlen). Da ist ein neuer Wanderweg geplant, zu sehen war aber noch nicht viel. Ich bin dort am Auslass gefurtet und dann nördlich durchs Gebirge, westwärts bis zur Grenze und dem “markierten Pfad” (ausser paar Steinmänchen ist da nicht viel). Rüber nach Arevattnetstugan und dann dem mehr oder wenig gut markierten Pfad folgen bis Ato, Atostuga und dann auf der Strasse durch Joesjö bis Joeström.
  • Von da auf markierten Wegen durchs Fjäll (sehr, sehr schön!) rüber nach Hemavan
  • Von da easy weiter auf dem Kungsleden bis Abisko
  • Fertig! 
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