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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 28.07.2018 in allen Bereichen

  1. ... dich der Anblick einer Flasche Wasser im Laden so sehr begeistert, dass dich deine Freundin für verrückt erklärt. PS: Entdeck in einem rewe in Bielefeld.
    2 Punkte
  2. Nachdem ich nun ein paar 20 Liter Prototypen mit Zeltbodenstoff genäht habe, wollte ich mich mal an ein etwas hochwertigeres Material wagen. Als Vorlage diente mir mein GG Murmur, der mir allerdings viel zu filigran ist, so richtig traue ich ihm nicht. Ich habe ein paar kleine Veränderungen eingefügt, eine kleine Reissverschlusstasche hinter der großen Netztasche, für den schnellen Zugriff auf die kleinen Dinge des Lebens. Die Schulterträger habe ich von einem anderen Rucksack abgenommen, der bei mir sehr gut sitzt. Und die Snickers–Tasche durfte natürlich nicht fehlen, die finde ich echt super praktisch! Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Teil. Beim Anbringen der Schulterträger hätte ich etwas sauberer arbeiten können. Die Challenge für den nächsten! (Cuben liegt schon hier) Leider habe ich derzeit überhaupt keine Zeit für eine Testtour Das Wichtigste aber: 330 Gramm – angesichts des schweren Materials geht das für mich voll in Ordnung. 60 Gramm entfallen auf die Schulterträger, da kann man sicher noch einsparen, ich wollte es aber mal bequem, der Murmur schneidet mir doch arg ein. Danke @Andreas K. Deine letzten Tipps hinsichtlich des Bodens konnte ich 1a umsetzen und das Ergebnis ist Top!!!
    1 Punkt
  3. Es ist Montag Abend und ich entscheide mich spontan am nächsten Morgen eine kleine Tour zu machen. Es soll durch den Pfälzer Wald von Neustadt-Weinstrasse bis zu meiner Haustüre gehen, das Ziel änderte sich allerdings noch, doch darüber später mehr. Ich nehme diesmal die „Luxusausstattung“ mit, daher bin ich mit 2,9 Kg. BW unterwegs. Ok, alles in den Rucksack, Essen und Wasser dazu, schnell noch 3 Seiten Kartenmaterial ausgedruckt – ich will diesmal die Stellen einzeichnen, wo es Wasser gibt- und dann noch eine Knipse und Papier/Stift dazu, es soll ja auch noch ein kleiner Reisebericht geschrieben werden. Dienstag 9.30 Uhr, es geht los. Ab auf den Bahnhof, in den Bummelzug und der verbummelt auch gleich seine Ankunft, Anschlusszug weg, 45 Min. Bahnhofscamping, dann geht’s weiter. Um 12 Uhr komme ich in Neustadt an, endlich. Links rum um den Bahnhof, über die Brücke, dann nach rechts und da ist die erste Muschel auf blauem Grund, der Jakobsweg, dem ich folgen werde. Es geht vorbei an einem schönen Brunnen zum eigentlichen Einstieg. Wer die Stelle nicht kennt, wird sie auch nicht finden, denn die Beschilderung des Jakobsweges ist (hüstel) sehr bescheiden. Der Weg ist nur zu laufen, wenn man den Markierungen der Wanderwege des Pfälzer Waldvereines folgt. Und so folge ich zunächst Blau/Rot. Das Wetter ist toll, die Sonne scheint, nur rechts von mir grummelt ein Gewitter vor sich hin. Bleib wo du bist, ich brauche dich nicht. Nach einer Stunde komme ich an der ersten Wasserstelle vorbei, fülle meine Flaschen und gehe weiter zum Naturfreundehaus. Rechts an diesem vorbei geht es den ersten Berg rauf. Oben finde ich den „Stein des Gleichgewichtes“, wie schön, da kann ja nix mehr passieren. Und schon geht’s wieder den Berg runter, und da ist auch wieder Blau/Rot. Das Gewitter hängt immer noch in der Luft und macht sich mit dezentem Grollen bemerkbar. Mitten im Abstieg steht ein Schild mit der Aufschrift „Pflichterfüllung“, soso, na dann. Gleichdarauf ein Zweites „Gerechtigkeit“, das steht allerdings ganz schief und wacklig. Der Weg führt mich weiter Richtung Lambrecht und ich komme an einem lustgen Brunnen vorbei. Oberhalb von Lambrecht steht eine Sitzgruppe mit Blick auf den Ort, dort esse eine Kleinigkeit. Als ich am Friedhof vorbei in den Ort laufe holt mich das Gewitter ein und es beginnt zu regnen. Nun kann ich auch mal meinen Schirm (LiteTrekUlta) antesten. Ich komme am Lindenbrunnen vorbei, bis jetzt gab es Wasser im Überfluss. Kaum bin ich aus Lambrecht raus, hört es auf zu regnen, im Osten hängt das Gewitter, im Westen ist blauer Himmel, und das ist mein Weg. Ab hier folgt man dem gelben Kreuz. Und hier beginnt auch die „lange Mauer“ die mich noch viele Kilometer begleiten wird. Das Alter erkennt man an den Bäumen die auf den schon verfallenen Mauerresten wachsen. Der Weg führt durch das Örtchen Iptestal. Man kommt an einem Haus mit einem grossen Jakobsmuschelschild und einem lustigen Wegweiser vorbei. Dort bekommt man Wasser und auch sonst wird Hilfe angeboten. Um 17 Uhr erreiche ich das Forsthaus Breitenstein mit Biergarten, leider ist dieser geschlossen. Gegen 18 Uhr komme ich an einem Schützenhaus mit Bogenschiessanlage vorbei, ich mache eine Rast, ess etwas und übe mich im Treckingatockwurf auf 20 m. Eine Stunde später erreiche ich Elmstein. Ich komme an ettlichwen Kneipen vorbei, leider alle geschlossen. Da höre ich Stimmen, schaue mal nach und siehe da, ein Biergarten der geöffnet hat. Gemütlich trinke ich 2 spritfreie Biere, fülle meinen Wasserforrat auf und ziehe weiter. An der Hauptstrasse gibt es noch einen Dorfbrunnen, auch da könnte man Wasser bekommen. Weiter geht es an eine Bach vorbei und einen kleinen Steig hinauf. Langsam wird es etwas kühler, was sehr angenehm ist bei dem heissen Wetter. Ich laufe noch bis 20.30 Uhr weiter und suche mir einen Platz für mein Nachtlager, was leider nicht so einfach ist. Sehr bergiges Gelände ohne gerade flächen ausser in den Tälern und da sind Bäche Tümpel und Mücken ohne Ende. Also ab auf einen der Berge hochklettern, was nicht so einfach ist, querfeldein. Endlich oben angekommen ist es schon 21 Uhr, ich baue auf, koche mir eine Suppe, setzt nich noch etwas auf einen Stein und schaue mir die Landschaft an. Um 22 Uhr liege ich im Zelt und schlafe auch recht schnell ein. Fortsetzung folgt.......
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  4. Randysch

    Te Araroa 2018/19

    Ich persönlich würde den TA nie ohne Fliegennetz machen. Die Sandflies sind teilweise sehr extrem, kann mir nicht vorstellen das man sie mit Insektenmittel im Zaum hält. Es stimmt schon das auf der Südinsel einige Hütten sind aber von Kiwis höre ich, dass der TA mittlerweile immer stärker bewandert wird und die Hütten haben teilweise auch nicht gerade viele Schlafplätze.
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  5. I'm a myogup - myog-under-pressure wie ich mal wieder feststelle. Ohne konkrete Tour vor Augen läuft nichts! Aber jetzt sind die Pflöcke eingeschlagen, respektive Flüge gebucht und schon geht das getüftel los. Mein 3,x*2 liegt immer noch mit zusammengeklebten Bahnen und ansonsten jungfräulich herum und soll jetzt endlich fertig werden. @wilbo und @Stromfahrer haben ja in Sachen 'Raffbeak' schon grandiose Pionierarbeit geleistet, das bekommt meine Variante natürlich auch spendiert. Zuletzt gibt ich davon aus, dass bei der Größe wohl doch catcuts nötig sind. Da meine letzten Aufbauspielereien am Boden mit meinem polycro 'Prototypen' (jaja, er begleitet mich nun schon ein knappes Jahr) schon ewig her sind, habe ich gerade im Park noch mal was aufgestellt. Steht mMn eigentlich solide. Die Beamten Raffung ist mit temporären Klemmen improvisiert und die mittlere Verstärkung des Abspannpunkts aus Klarsichthefter zu steif für das Unterfangen, aber sonst war ich positiv überrascht. Mein eigentliches Tarp ist noch aus dem guten 10D China Ripstop - wird sich das ähnlich gut verhalten? Oder für das Material dann doch catcuts? Was sagt die Langzeiterfahrung @Andreas K.? Noch ein eher zufälliger Beitrag zur Debatte Stocktaschenorigami, Silikon etc. Ich hatte etwas Sorge um das polycro bei Druck des Stocks und habe ein Stück von diesen anti Rutsch Unterlagen für Teppiche zwischengelegt - zwei Fliegen mit einer Klappe - stoppt den Stock und schützt den Stoff. Und die dritte Fliege, zumindest wenn es sich länger bewährt, ist das Wegfallen der Tasche, die mich vermutlich nur überfordert hätte. Etwas wehmütig bin ich ja schon, bald keine Sterne mehr zu sehen, da habe ich mich in der Hängematte schon dran gewöhnt. Aber es scheint an der Zeit zu sein. Nachdem ich auch sonst nicht zimperlich mit den Teil umgegangen bin, mit dem vergeblichen Plan, Grenzen austesten, muss ich heute unabsichtlich über etwas spitzes gezogen sein, das erste Loch ist da. Allerdings nicht gleich weiter gerissen wie erwartet - auch wieder beruhigend. OK, TLDR - wenn das polycro ohne catcuts vernünftig steht, kann ich mit catcuts beim 10D auch sparen?
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  6. Martin

    Te Araroa 2018/19

    Für mich ist ein KO Kriterium, wenn das Zelt so klein ist, das mein Schlafsack an der Wand reibt. Das es so klein ist, das ich mich drinnen nicht umziehen kann, wenn es draußen regnet. Das ich nicht im Zelt sitzend Essen kochen und verspeisen kann. Ich habe auf na Tour mal gesehen, wie das mit so einem Minizelt läuft: Nach dem aufstehen muss erstmal der Schlafsack irgendwo zum trocknen und auslüften angehängt werden, weil sich Kondens im Iso-Material gesammlt hat. Z-Packs Zelte sind zwar schön- ich finde 900€ aber einfach zu viel.
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  7. hmmm_42

    Te Araroa 2018/19

    Hi, es gibt ja verschiedene Meinungen wie man den TA am Besten macht, um sich gut zu Informieren viele viele Blogs lesen ^^ Machst du den ganzen Weg, oder nur die Südinsel, wenn ja könnte sich das auch enorm auf das benötigte Zelt auswirken, denn auf der Südhalbinsel gibt es viele Hütten, die nicht nur sehr praktisch sind, sondern auch irgendwie zum Trampen in NZ dazu gehören, entsprechend braucht man dann auch kein so großes/gutes Zelt mehr, da die Hütten eigentlich gut liegen. In der gesamten Südinsel schlief ich nur 15 mal im Zelt und den Rest der 3 Monate in Hütten. Persönlich würde ich nur für die Südhalbinsel inzwischen eher nur ein Tarp mitnehmen, und die Sandflies mit Insektenschutzmittel so gut es geht in Zaum halten. Die Nordhalbinsel ist ein anderes Problem, da es dort wesentlich weniger Hütten gibt(Karte) und sich da ein Zelt mit ein bisschen Komfort bezahlt macht. Das Nordisk Zelt ist ja jetzt auch nicht das günstigste, wie teuer wäre es denn sowas wie das Zpacks Duplex, oder das neue Plexamidzu importieren? Wenn du weitere Fragen hast immer her damit, ich bin den TA 15/16 gelaufen.
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  8. wilbo

    quadromid flat tarp

    Schneide Dir das ganz grob aus papier zu und falte an den roten Linien das Teil zusammen. Damit ist alles selbsterklärend. Fertig genäht sieht das ganze so aus, (rechts). Die kleine Gurtband-Doppelschlaufe ist für´s Aufhalten und zum einhängen von inner, bugnet, bivi & co.
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  9. Martin

    Te Araroa 2018/19

    Hallo @tschipsfrisch! Ich würde mit keine Sorgen machen über die Wassersäule, das ist völlig ausreichend. Das gGewicht und die Packsize sind auch super. Ich hätte dieses Zelt jedoch nicht gewählt, denn es ist viel zu klein. 70 cm Innenzelthöhe bedeutet, das reinkriechen musst und dich drinnen nicht hinsetzten kannst. Außerdem hätte ich bedenken, das wegen des geringen Volumens Kondens ein großes Problem wird. Vor allem Kondens an Klamotten und Schlafsack. Das ist eigentlich kein Zelt, sondern ein 2 Lagen Bivaksack. Ich denke das Zelt ist eher ein Marketinginstrument und nicht praxistauglich. Mal ein Zitat von einem deutschsprachigen Blog, den man in 2 min findet: " Der Einstieg in das Zelt ist nicht ganz komfortabel. Da muss man eine Technik entwickeln, um zuerst mit den Beinen und dann mit dem Rest rein zu kriechen. Es ist schon recht klein. Aber irgendwo müssen ja Abstriche gemacht werden: die Höhe des Innen-Zeltes mit 70 cm reicht bei meiner Körpergröße nicht, um im Zelt aufrecht zu sitzen. Die Liegefläche ist 1,90 cm. Zusammen mit Isomatte und Schlafsack füllt man aber im Fußbereich den kompletten Raum aus. Das hat zur Folge, dass morgens der Schlafsack durch Kondenswasser feucht sein kann. Wenn das Zelt am nächsten Morgen außen feucht ist, dann bekommt man das auch beim Aussteigen direkt ab. Damit muss man natürlich bei Zelten dieser Art rechnen. Ebenso ist es schwierig bis unmöglich, seine Sachen im Zelt wieder zu packen. Das ist jetzt keine Überraschung, aber bei schlechtem Wetter sollte man das berücksichtigen. " Es ist also völlig ungeeignet für dein Vorhaben.
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  10. Maximilian

    Schnäppchen

    https://www.outdoorline.sk/en/clothing/socks/darn-tough-hiker-1-4-sock-cushion Restposten in XL für 17,50 Darn Tough Hiker 1/4 Sock Cushion
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  11. tib

    Auszeit und wohin jetzt?

    Eine richtige Packliste habe ich noch nicht. Die wird bestimmt zum Vorzeigen auch zu schwer Aber ansonsten können wir uns gern vor und während des Trails austauschen. Und dann treffen wir uns wahrscheinlich irgendwann auf der Südinsel.
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  12. Hallo @mawi Vielen Dank für den Bericht und den Film (die Musik ist nicht so meine, aber wo kämen wir hin wenn allen das gleiche gefallen würde...). Das Rezept für die NCFPR würde mich interessieren. Ich habe nur einen Teil gefunden (das mit dem Kokosfett schmelzen). Schöne Grüße Alex
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  13. Hey @mawi, also ich finde dein Video echt cool. Allein schon weil wir scheinbar im Winter den gleichen Musikgeschmack haben. Die Weite und Einsamkeit kommt gut rüber! Das Ende ist wirklich der Hammer. Ich starte im März wieder auf Wintertour, allerdings gibts da wo wir sind noch keine Nordlichter. LG
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  14. Gern geschehen! Ja, stimmt schon, die schöne Landschaft und vorm allem die Musik reißen es wieder raus. Aber technisch ist es leider nicht gut ... Danke für den Hinweis! Wir hatten uns ja drüber unterhalten, hatte es nur falsch abgespeichert. Ich hoffe, dass ich es mir jetzt richtig behalte.
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  15. Das ist ja fast der Höhepunkt! Danke dass Du uns das nicht vorenthalten hast! Schöne Bilder, geile (passende) Musik und tolles Feeling. Der Abspann ist ja mal sowas von geil! Danke fürs teilen!
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  16. Ach, hätte ja beinah vergessen, dass es auch ein Video gibt. Ist leider nicht gut geworden. Sehr statisch und die Schwenkszenen sind u.a. durch den Stabi rucklig. Da ich nur in HD aufgenommen hatte, ist es auch nicht mehr möglich da noch einen Schwenk in die statischen Szenen zu setzen Hatte auch nicht genug Material aufgenommen, deshalb sind einige Szenen etwas lang. Der Schnitt ist auch nicht immer perfekt usw.
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  17. 1 Punkt
  18. Vorbereitung Die ganze Vorbereitung der Tour, mit allem drum und dran, findet ihr im Vorbereitungsthread. Der vollständigkeithalber hier noch einmal der Link zur Packliste: https://lighterpack.com/r/3udxtl, nach welcher das Startgewicht des Rucksacks um die, die Zartbesaiteten lieber bitte setzen, 22,5kg betrug. Die Kleidung am Körper (da fehlt noch der base layer): Die Ausrüstung im Rucksack (die ein oder andere Kleinigkeit fehlt, glaube ich. Wie z.B. Kamera und Stativ, das brauchte ich ja zum Fotografieren :) ): Verpflegung für 14 Tage: Insgesamt standen mir 14 Tage reine Laufzeit zur Verfügung und, wie schon im Vorbereitungsthread angekündigt, wollte ich mir diesmal keinen Stress machen und einfach unterwegs entscheiden wo ich lang gehe. Ich erarbeitete mir diverse Optionen, hatte aber trotzdem eine favorisierte Route im Kopf Der Startpunkt sollte Kvikkjokk sein und der Einstieg über den Padjelantaleden.
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  19. wilbo

    Ein Beak für alle Fälle

    bei den letzten regengüssen durfte ich feststellen, dass zwar das inner trocken bleibt, aber der ganze vordere bereich doch nass wird. daher habe ich dem flat tarp zusätzlich eine apsis verpasst, (+75 g). ich habe das dreieck aus chikara gemacht, da es an den diagonalen ausreichend spannung haben sollte. so ist das zwar gerade noch ok, ein bißchen mehr zug hatte ich mir allerdings schon gewünscht ... man kann das beak luftig oder bodenbündig aufbauen. auch wenn das setup niedriger wird, kann ich es entsprechend anpassen. der eingang ist wahlweise, links und rechts über einen haken zu öffnen. der zug wird über zwei linelocks auf die ecken übertragen und kann von aussen, wie auch von innen bedient werden. zum fixieren der eingangsseite wird der ring einfach doppelt auf den gegenüberliegenden haken gelegt. die beidseitige öffnung ist insofern praktisch, da das inner mit seinen t-zippern auch zweiseitig zu öffnen ist. auf der rechten seite kann man prima kochen, während man links besser raus und rein kommt. btw. das mesh inner mit der aufgestellten bodenwanne passt hervorragend. https://de.aliexpress.com/item/340-grams-3-seasons-T-doors-design-strut-corner-Ultra-light-outdoor-camping-tent-fit-most/32814647330.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.lao1Gq vg. -wilbo-
    1 Punkt
  20. wilbo

    Ein Beak für alle Fälle

    ich habe die entwicklung der überdachung wie beim salino gelöst. im abstand von 25 cm vom der mitte, sind zwei ringe zur zusätzlichen zugaufnahme angenäht. wenn ich diese beiden punkte gemeinsam mit der mittelnaht abspanne, zieht sich das ganze zu einem stabilen beak zusammen. der griff des trekkingsstocks sitzt, 50 cm nach innen versetzt, in einem verstärkungspad. bei dem schnitt handelt es sich um ein silpoly rechteck tarp, in den maßen 200 x 350 cm, incl. catcuts am saum. das kommt den spartanern unter uns wahrscheinlich riesig vor, ist für meinen schlechtwetter einsatz aber optimal. bodennah aufgebaut, habe ich nun genügend kopffreiheit und das fußende vom bivi ist ebenfalls noch gut vom fly entfernt. die liegelänge ist für mich jetzt endlich ausreichend. mit dem zweiten stock kann ich den raum erheblich erweitern und bekomme zusätzliche lüftung von der seite. in dieser form gleicht das shelter mehr einem “solplex” von zpacks. das tarp steht mit seinen catcuts so schon relativ stramm. mit der zweiten stange wird die fläche nochmals gestrafft. unter dem tarp ist im hexamid-aufbau noch genügend platz um solo bei windigem regenwetter überdacht zu kochen und meinen kram trocken einpacken zu können. bei erhöhtem platzbedarf, kann das tarp auch als breiter A-frame aufgebaut werden. so könnten sogar zwei personen nebeneinander liegen oder gemeinsam kochen. im hexamid-aufbau passen die f3 inner unter die tarpfläche. die beiden hinteren fixpunkte des inners können am tarphering befestigt werden. so braucht man nur noch zwei zusätzliche leichte heringe um das inner vorne zu fixieren. bei der verwendung eines bivis, hänge ich das kopfteil an einer schnur auf, die von der spitze bis zum boden reicht. die beiden versträrkungspads für die trekkingstöcke wurden geklebt und genäht. da das silpoly-xl unten leicht pu-beschichtet ist, hat sich seam grip als kleber für den zeltbodenstoff am besten geschlagen. bei meinem 3x3 tarp ziehen sich leider nahtlöcher der verstärkungspads unter last auf. um dies zu vermeiden, wurden nun die hoch belasteten nähte nach innen versetzt und nicht komplett durchgenäht. so wird der zug allein vom zeltbodenstoff aufgenommen und der tarpstoff bekommt nur zug von der klebung. am rand des pads habe ich trotzdem einmal rundumgenäht um die funktion zu gewährleisten, sollte sich die klebeverbindung mit der zeit lösen. mit allem gebimmel wiegt es 450 g und für die heringe rechne ich nochmal 130 g hinzu. vg. -wilbo-
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  21. Letztlich haben sich alle komplizierten Konstruktionen als überflüssig erwiesen. Die folgende Lösung hat auf dem GR221 super funktioniert: Einfach die Kontaktfläche des Stockgriffs auf der Tarpinnenseite hauchdünn mit Baumarktsilikon abziehen. Dabei ruhig etwas mehr Fläche bestreichen – das gibt einem Flexibilität, den Stock weiter innen (größerer Beak) oder asymmetrisch (mehr Kopffreiheit) zu stellen. Ein Umwickeln des Griffs oder ein sonstiger Rand ist nicht notwendig. Der Stock steht auch bei starkem Wind nur aufgrund der Reibung super. Zusätzlich haben wir an dem Tarprand links und rechts der Mittelschlaufe zwei Schlaufen ergänzt, die wir einfach per Shock-cord zusammengezogen haben. Für diese Verbindung tun es Knoten, Handschuhkarabiner, Tanka oder was auch immer angenehm erscheint. (Bei uns noch nicht abgeschlossen.) Diese Lösung ist m. E. ganz KISSig. Sie ist leicht umzusetzen. Sie erhält die volle Flexibilität des Rechtecktarps. Der Aufbau bleibt simpel (3 Heringe hinten, Stock rein, Hauptleine, zuletzt die Frontecken). Kein Flächenverlust durch das Umwickeln des Stocks wie weiter oben beim Probeaufbau noch gezeigt. Zudem verstärkt die Silikonschicht das Material an der belasteten Stelle. Auf dem Foto ist der Beak waagerecht weggespannt (habe leider kein anderes Foto parat). Wir haben an dem Abend einfach ein Gegenüber zum Abspannen benutzt. Wenn man den Beak (normalerweise) nach unten weg spannt, dann kann man den Beak an den beiden Schlaufen auch schließen und die Eckpunkte wandern dafür etwas nach außen. Auf dem Foto kann man auch erkennen, dass wir den Stock einfach ein bisschen schräg gestellt haben. Das hat völlig ausgereicht, um ein Wegrutschen komplett zu vermeiden. Die Silikonfläche „bebbt wie d’Sau“.
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  22. 1 Punkt
  23. 1 Punkt
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