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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 12.04.2020 in allen Bereichen
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Ein Panzer unter UL-Rucksäcken
Nero_161 und 10 andere reagierte auf die zwiebel für Thema
Vor ziemlich genau vier Jahren habe ich einen 40L Rucksack ganäht mit dem ich recht zufrieden war. Er war aufs Nötigste reduziert und dadurch sehr leicht, weder zu groß noch zu klein und für 5 kg Zuladung recht bequem. Allerdings mit dem 40g/m²-SilNylon wenig robust, was sich insbesondere an den gespannten Nähten zeigte. Vor genau einem Jahr habe ich den Rucksack dann aus Diamond-Ripstop genäht – und ihn gleich wieder aus der Hand gegeben und heute habe ich endlich auch einen für mich genäht. Noch schwerer, noch wasserdichter und noch robuster. Aber dafür bin ich jetzt schon hin und weg! Der Rucksack ist aus dem 2. Wahl 500er PU-Cordura (mit 235 g/m²) und wiegt dementsprechend auch 650 Gramm – also ein UL-Panzer . Die Träger und die Hüftflossen sind teilweise mit zwei Lagen 3D-Mesh ausgestattet, damit sie auch bei hoher Last bequem sind. Am Rücken lassen sich Isomatten gut befestigen. Da ich meist mit einer dünnen Alu-beschichteten Matte und NeoAir unterwegs bin, hat die Matte nicht ausreichend Stabilität. Daher die Dreiecke in den Ecken. Die Netztaschen sind schön groß und mit Gummikordeln ausgestattet, somit ist das Ausleiern kein Problem. Auch die Träger haben kleine Meshtaschen fürs Smartphone/Kamera/Snacks/Trinken – sicherlich inspiriert vom LaBu. Der Korpus ist mit 30x17x85 (L/B/H) nutzbarem Volumen recht groß bemessen und ergibt ohne Seitentaschen schon . Zusätzlich habe ich 20 mm Gurtband an den Seiten angebracht, um ein “kleines” Stativ transportieren zu können (da ich Ornithologe bin und den Rucksack nicht nur auf UL-Wanderungen nutzen will). Daran lassen sich aber natürlich auch andere Dinge wie Jacken oder Stöcke befestigen. Leider fehlen mir noch ein paar Kleinteile + Gurtband, aber die nächste ExTex-Bestellung kommt sicher bald – wenn ihr mir nicht alles weghamstert11 Punkte -
Daunenquilt "Puffinnest" mit Berechnungstool
lightweightbaby und 9 andere reagierte auf Puffin für Thema
Nachdem ich angekündigt habe meinen Quilt vorzustellen will ich mal zur Tat schreiten. Einige haben ihn beim MYOG-Treffen schon gesehen. Material: - Hauptmaterial auf beiden Seiten ist das 10den Ripstopnylon von extex https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-daunendicht-ultraleicht-10den-27g-qm.html - Die Kammern werden getrennt durch 25g Moskitonetz https://www.extremtextil.de/moskitonetz-polyamid-155-maschen-qcm-25g-qm-ultraleicht.html - Es wurden 450g Daune 860cuin verwendet https://www.extremtextil.de/daune-860cuin-250g.html Der Quilt ist oben 138cm breit und läuft gleichmäsig auf unten 108cm zu. Die Länge beträgt 210cm. Die Kammern sind jeweils 13cm breit und haben eine Höhe von 8cm. Die Fußbox wird unten mit einer schmalen Schnalle und Druckknöfen geformt und über einen Gummikordel in einem Kanal geschlossen. Der Kanal ist um 2,5cm nach innen verschoben, damit sich das Loch, das beim zusammenziehen des Kordels entsteht geschlossen wird (Beim nächsten Qilt würde ich hier eventuell noch 1cm zugeben. Zum Schließen oben ist ebenfalls ein Kanal mit Kordelzug und eine Schnalle angebracht. Seitlich sind auch noch T-Stopper angebracht um den Quilt mit der Isomatte zu verbinden. Als Berechnungshilfe für die Kammern habe ich eine Excel-Tabelle geschrieben, die ich schon einmal in einem Thread hochgeladen habe. Diese stelle ich hier auch noch einmal zur Verfügung. Quilt berechnung.xlsx Genäht wurde mit 70er Microtex und Rasant 75 https://www.extremtextil.de/rasant-75-naehgarn-polyester-baumwolle-corespun-1000m.html. Die Moskitonetzstreifen wurden mit Krepband auf die eine Stoffhälte aufgeklebt und dann vernäht. Anschließend auf ein streifen nach dem anderen auf die andere Hälfte aufgeklebt und vernäht. Anschließend die Längsseiten einmal eingeschlagen und vernäht. Eine Längsseite dann mit einer Naht verschließen und die Kanäle auf die obere Hälfte nähen. Dies kann auch schon vorher gemacht werden. Anschließend die ober und unterseite noch vernähen, dann kann der Quilt schon befüllt werden. Ich habe die Kammern eine nach der anden befüllt und die Daune weit nach hinten geschoben. Dadurch musste ich die Kammern nicht gleich vernähen oder zukleben. Vernäht wurde erst nach der Befüllung. In Madeira ist er auch schon zum Einsatz gekommen und wurde als gut und warm (bei Temperaturen von unter Null Grad auf dem Pico Ruvio) empfunden.10 Punkte -
Da momentan viel Zeit vorhanden ist stelle ich auch mal meinen Nachbau von @Andreas K. 's Rucksack mit Frontreisverschluss vor. Material: - Haupkörper ist aus Rippstopnylon PU beschichtet 68g von extex. Diesem Material habe ich schon Prototypen, die im Alltag im Einsatz sind genäht. Ich bin damit eigentlich sehr zufrieden. https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-pu-beschichtet-68g-qm-2-wahl.html - Bänder sind von jajasion. Dort gibt es auch Gurtbänder in allen möglichen Farben. Diese sind etwas dicker al von extex (Danke Andi für den Tipp) https://jajasio.de/gurtband-polypropylen - 3D Mesh 3mm ist von Ali. Dort gibt es auch mehrere Farben https://de.aliexpress.com/item/4000178196571.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.658a4c4d1XwskC Die seitlich Gummikordel sind bis jetzt nur an einer Seite dran. Habe bei meiner Bestellung bei extex was durcheinander gebracht und die falsche Länge bestellt. Dafür habei ich jetzt mehr vom normalen Kordel . Zur Zeit ist der 3mm Gummikordel nicht mehr verfügbar. Anscheinend sind momentan einige am Basteln. Dieser rote ist ein Geschenk für meinen Vater. Ich werde mir selbst noch einen in der Kombination grün-gelb nähen. Auf der geplanten Alpenüberquerung werden sie zwar heuer nicht mehr zum Einsatz kommen, aber es wird sich bei gutem Verlauf des Viruses sicher noch eine Strecke in Deutschland finden (vielleicht einen Teil des E1 als Deutschlanddurchquerung in ein paar Etappen. Das Gewichct beträgt aktuell 222g. Ich denke ich werde unter 250g bleiben, wenn die restlichen Gummikordel dran sind.3 Punkte
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Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version
gruenzeug und 2 andere reagierte auf Andreas K. für Thema
In den letzten zwei Monaten sind nicht nur diverse Kocher, ein Windschutz und ein Quilt entstanden, sondern auch noch eine Variation des im Eingangsposts vorgestellten Rucksacks. Die Spezifikationen sind weitestgehend gleich geblieben, so dass ich nur ganz kurz die Detailänderungen beschreiben möchte: Die Schulterträger sind jetzt partiell gedoppelt, so dass die Polsterung, an empfindlichen Stellen aufliegend, 6-8mm statt 3mm beträgt. Die Kederschienen für die Brustgurtbefestigung sind zugunsten von Daisy Chains gewichen. Stattdessen wird der Brustgurt mittels Sternum Split Bars an den Daisy Chains befestigt. Der wasserabweisende Reißverschluss mit 3mm Schienenbreite wurde durch einen robusteren mit 5mm Breite ersetzt. Zudem befinden sich jetzt zwei Schieber auf der Schiene, so dass der Reißer nicht nur über die volle Länge, sondern auch nur teilweise an jedweder Position geöffnet werden kann. Die Außentaschen sind nun aus einem elastischen Netz. Dadurch liegen diese faltenfrei und eng am Rucksack an. Als Materialien für den Korpus wurden hierbei Diamond Ripstop Nylon mit 90g/m² und silikonisiertes Nylon mit 90g/m² gewählt. Das Gewicht dieses Modells beträgt 265g.3 Punkte -
Tipps zum Nähen von Silnylon (Grundlagen, Kappnaht...)
Eohippus und ein anderer reagierte auf 2Tall für Thema
Hallo, ich habe ja gerade Zeit, weil ich auf eine funktionierende Nähmaschine warte... Ich habe auch schon ganz viel gelesen darüber, wie man mit Silnylon am besten näht, und ich hatte schon einiges ausprobiert, bevor meine Maschine die Grätsche machte... Ich würde hier gerne das wichtigste sammeln, als Hilfe für andere und als Erinnerung für mich selbst. Also, meine Vorschläge für die Grundlagen: Microtex Nadeln, Stärke 70-90 Stichlänge 2,5 bis 3 Garn Alterfil S50 oder Rasant 75 Seid ihr soweit einverstanden? Jetzt das Wichtigste: Die Kappnaht. Vielleicht so wie hier: http://www.pluennenkreuzer.de/001_Landgaenger/606_Kappnaht/kappnaht_01.html Die dort genannte "Industrie-Doppel-Kappnaht" scheint mir gut umsetzbar zu sein. Dabei wird zuerst mittels Hilfsnaht oder Prittstift der Stoff aneinander fixiert, und dann werden die beiden eigentlichen Nähte gesetzt. Nun noch Fragen: Macht es einen Unterschied, ob die Hilfsnaht gerade oder Zickzack genäht wird? Gibt es eine Möglichkeit (außer Kleben mit Elastosil), das Aufziehen der Nahtlöcher bei Zugbelastung noch weiter zu minimieren? Welche weiteren Sachen sollte man beim Nähen der Kappnaht beachten, damit diese möglichst stabil wird? (Unter Zug nähen? Knappkantig nähen? Doch eine kürzere oder längere Stichlänge wählen?) Soweit erstmal. Ich bin über jeden Hinweis dankbar. Am besten alles möglichst konkret und auch für "Dummies", denn dann haben auch andere Anfänger später was davon. Jeder gute Trick zum Umgang mit dem dünnen rutschigen Silnylon ist willkommen!2 Punkte -
3F Lanshan 2
Ollympus und ein anderer reagierte auf FlowerHiker für Thema
2 Punkte -
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
yoggoyo und ein anderer reagierte auf Painhunter für Thema
Servus! Ich hatte die Matte ja jetzt 3 Nächte auf dem Altmühltal-Panoramaweg und möchte gerne etwas berichten: 1. Diese Sorglosigkeit gegenüber einer aufblasbaren ist sooooo krass entspannend, wirklich. Diese ständige Angst das die Matte was hat schwingt dann doch immer mit...unglaublich wie entspannt man jetzt ist. Rausziehen, hinlegen...ähh wie? Schon fertig? Das ist echt geil! 2. Das Ding ist wirklich (so wie jede andere EVA auch natürlich) wirklich Multiuse! Ich hatte Sie als Isomatte, als Draufkniematte beim zusammenpacken, beim Essen Abends an den Baum gelehnt, als Sonnenschutz und natürlich als Pausenplatz auf Tannenzapfen. Ausbreiten und los gehts! 3. Aber ich denke sie wird sich RELATIV schnell durchlegen. Ich gehe ja 1x im Monat nen Overnighter, und ich denke das die maximal 2 Jahre hält. Aber das wird sich zeigen. 4. Die Bubbles sind mittlerweile echt flach...ich weiß nur ned ob des gut oder schlecht ist... 5. Ich habe nun garantiert keine Auswirkungen auf meine Schlafqualität gemerkt, im Gegenteil..es kam mir so vor als ob die Matte weniger auf meine Blase schlägt...ich war in den 3 Nächten so wenig nachts pinkeln wie noch nie. Kann aber auch Zufall sein. 6. Ich habe mich an das Packmaß gewohnt....es ist wirklich praktisch das sie außen am Pack befestigt wird..somit ist sie wirklich schnell zur Hand. Aber das ist ja bei jeder Eva auch so... 7. Hatte ich erwähnt das die Farbe geil ist? Anbei ein paar Fotos..nicht nur von der Matte aber ich denke das ist okay!2 Punkte -
Bonfus Solus - Erster Eindruck, ein Mangel und eine Frage
waldradler reagierte auf berghutze für Thema
Liebes Forum, nach viel hin- und herüberlegen hatte ich mich irgendwann entschieden, dem Bonfus Solus eine Chance zu geben und habe es mir selbst zum Geburtstag geschenkt (das sind ja bekanntlich die besten Geschenke und irgendeinen Vorwand braucht man ja ). Das Zelt ist am letzten Tag, bevor in Italien die Ausgangssperren in Kraft traten, losgeschickt worden und jetzt hatte ich endlich Zeit, es mal aufzubauen und zu testen. Hier mein erster Versuch eines Gear-Reviews. Wenn es konkrete Fragen gibt, kann ich gerne versuchen, diese zu beantworten. Ich bin aber kein DCF-Nerd und habe auch noch nie selbst genäht. Daher weiß ich nicht, ob ich zu allem, was von Interesse sein könnte, eine qualifizierte Antwort geben kann. Der Aufbau ist wirklich denkbar einfach. Heringe in die vier Ecken, langen Trekkingstock vorne rein und abspannen, kurzen Trekkingstock hinten rein und abspannen, überall nachspannen - fertig. Bestimmt lässt sich das Zelt mit einiger Übung noch schöner abspannen und wie sich das Zelt bei Wind und Sturm bewährt, dazu kann ich (noch) nichts sagen. Aber fürs erste war ich zufrieden. Ich habe für den ersten Versuch das Minimal-Setup mit nur 6 Heringen verwendet. Die Schnüre sind leider nicht reflektierend (bei dem Minimal-Setup allerdings nicht so wild, da die Schnüre nicht groß durch die Gegend gespannt werden, die Stolperfallengefahr also gering ist). Das Platzangebot ist für mich absolut ausreichend (Kopf- und Fußbereich und vor allem auch zu den Seiten), in der Hinsicht war ich positiv überrascht. Im Zelt liegt eine Neoair xlite und ein Western Mountaineering Megalite 6'0''. Wenn ich ruhig liege, ist für Kopf und Füße genug Platz. Da ich aber ein total unruhiger Schläfer bin, ist es bei mir glaube ich unvermeidlich, dass ich nachts mit der Fußbox an die Zeltwand komme. Die Apside ist riesig. Man kann nur die linke Zeltseite öffnen. Das ist für mich okay (bin ich von meinem früheren Zelt auch nicht anders gewöhnt). Der Kopf liegt bei mir zur offenen Seite hin (dürfte wahrscheinlich bei den meisten so sein). Ein bisschen doof finde ich daher, dass die kleine Tasche an der Innenseite auf der Fußseite (also der Seite, die man nicht öffnen kann) angebracht ist. Die Sachen sind damit nachts nicht sofort griffbereit (ist aber kein Weltuntergang). Innen gibt es außerdem auf beiden Seiten je einen Haken zum Sachen aufhängen. Den Eingang öffnet und schließt man mit zwei so Nippeln, die durch eine Lasche bzw. einen Ring müssen und einen Klettverschluss am unteren Ende (leider kein Foto gemacht). Die Nippel sind an elastischen Bändern angebracht. Zum Schließen habe ich vorerst immer mehrere Anläufe gebraucht. Aber ich glaube, dass ich mich mit dem System anfreunden kann und die Tür mit ein bisschen Übung auch beim ersten Versuch schließen kann. Wenig begeistert bin ich (wie erwartet) von dem Rainbow-Zipper. Da man das Zelt nicht ganz öffnen kann, kann ich darin überhaupt keinen Vorteil erkennen. Wenn man den Reißverschluss von außen zu machen will muss man sich immer an dem Trekkingstock und dem Zeug, das in der Apside lagert, vorbei ins rechte untere Eck quetschen, um an den Reißverschluss zu kommen. Außerdem braucht man immer beide Hände. Ich hoffe daher, dass ich nicht allzu häufig in mückenverseuchtem Gelände zelten werde. Hier Fotos von den Taschen für die Trekkingstöcken, den Cut-Outs für die Belüftung und dem Belüftungssystem: Erste Erfahrung mit Kondens: Da es nachts ziemlich stark abgekühlt hat, hat sich so einiges an Kondens an den Zeltwänden gesammelt. Da ich mit der Fußbox nachts häufiger gegen die Wand gekommen bin, war der Schlafsack im unteren Bereich naturgemäß etwas feucht. Auf mich runtergetropft ist nichts, an den Zeltwänden runtergelaufen auch nicht, die Tropfen hingen halt da. Ich habe morgens einfach alles mit einem Lappen aufgewischt. Da Dyneema sich nicht vollsaugt geht das ziemlich gut. Und morgens dann der große Schreck: An einer Stelle ist nach nur einer Nacht (ohne Wind, ohne Regen) ein kleines Loch in der Zeltwand. Für mich sieht es aus wie ein Materialfehler. Ich wäre wirklich dankbar über die Meinung der erfahrenen Dyneema-Nutzer: Ist das was, was an einer einzelnen Stelle schon mal vorkommen kann (bei einem 600 EUR-Zelt) und wo man halt einen Dyneema-Kleber draufmacht oder ist das ein Grund, das Zelt zurückzugeben (weil dann wahrscheinlich die ganze Zeltbahn aus mangelhaftem Material ist)? Was würdet ihr machen? zurückgeben? mindern? sonstige Ideen? So hatte ich mir meinem Start mit dem Zelt nicht vorgestellt... Berghutze1 Punkt -
3F Lanshan 2
Ollympus reagierte auf FlowerHiker für Thema
Der Innenraum ist für mein Empfinden auch wirklich geräumig. Zu zweit meine Meinung nach sehr fast komfortabel. Zumindest bei unseren Größen von 1,65 und 1,83 m. Es ginge zur Not dann sogar die Rucksäcke (hier beispielhaft unsere alten Deuter) mit ins Zelt zu nehmen. Erste Probenacht wird in Kürze folgen!1 Punkt -
3F Lanshan 2
Ollympus reagierte auf FlowerHiker für Thema
So, nachdem es nun länger im Schrank lag, ich es einmal testweise aufgebaut hatte und enttäuscht war, weil mich der Aufbau nervte und schon ein "Upgrade" auf ein Freestanding Big Agnes Tiger Wall oder ähnliches machen wollte, heute der Zweite Versuch. Dank YouTube gesehen, dass ich einfach die falsche Reihenfolge gewählt hatte und die Stöcke viel zu lang eingestellt waren. Jetzt ging es deutlich einfacher, es steht besser und macht Spaß!1 Punkt -
Hi, für mich sieht es auch nicht nach einem Materialfehler aus. Es sieht eher so aus, dass etwas an 3 Stellen durchgestochen hat - vllt. auch durchgebissen?1 Punkt
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Ein Panzer unter UL-Rucksäcken
Barbarix reagierte auf die zwiebel für Thema
Ich reiche hier mal noch ein paar Bilder der Entstehung nach. Wie gesagt, Hüftflossen und Träger sind zum Teil mit doppeltem 3D-Mesh. Allerdings anders als bei Andreas gelöst: Bei den Trägern habe ich einfach 2/3 des Trägers doppelt unterfüttert und bei den Hüftflossen habe ich nur partiell doppelt unterfüttert, wo das Gurtband verläuft. Und bei der Recherche ist mir aufgefallen, dass es offensichtlich auch eine andere/bessere Methode gibt den Rucksack zusammenzufügen. Ich habe bisher immer das Rückenteil mit dem Boden und den Boden mit der Front zusammengenäht, dann die Seitenteile an den Rückenteil und anschließend alles zusammengefügt. Ich bin aber auf reddit (übrigens für Inspirationen sehr zu empfehlen) auf Leute gestoßen, die Rücken+Boden und Front+Seitenteile vernäht haben und dann beide Teile zusammengenäht haben. Vorteil: Klar, wenn die Front mit allen Schnüren, Laschen, etc schön parallel verlaufen soll ist das top. Nachteil: ich hätte etwas Angst, dass es am Ende irgendwo nicht passt. Aber ich denke für den nächsten Versuch, werde ich das mal probieren! Beispielbilder zur Verdeutlichung: hier!1 Punkt -
Ein Panzer unter UL-Rucksäcken
die zwiebel reagierte auf waldradler für Thema
Sieht sehr gut aus! Und so schwer wie ein herkömmlicher Rucksack ist er ja immer noch nicht. Robust ist außerdem nachhaltiger!1 Punkt -
Mittelschwere Mehrtageswanderung gesucht
NötenKlick reagierte auf Spacejaeger für Thema
Ich hätte da noch Estland als Idee. Der Wanderweg hat meines Wissens keinen richtigen Namen, er ist 375 km lang und führt von Oandu nach Ikla (oder eben andersrum ) einmal schräg vom Norden in den Süden. https://loodusegakoos.ee/hiking-route/oandu-ikla-375-km (im Titel steht RMK Hiking Route, wobei RMK wohl so etwas wie das estnische Forstamt ist). Selber bin ich den Weg letztes Jahr eine Woche (ca. 150 km) gelaufen. Mehrtägige Wanderung Ja Zeitraum: Egal - nach Corona Eigentlich zu jeder Jahreszeit möglich, im Winter sind die Plätze wohl auch erreichbar ca 12 - 21 Tage reine eingeplante Wandertage Sollte bei 375 in dem geforderten Rahmen liegen Wildzelten / Biwakieren Offiziell nicht erlaubt, aber wird wohl von den Einheimischen geduldet. Ist aber eigentlich nicht notwendig, da übers ganze Land Plätze verteilt sind, die mit kleinen Unterständen, Plumsklos und Feuerstellen ausgestattet sind. Feuerholz wird regelmäßig von den Rangern nachgefüllt. Die Plätze sind alle kostenlos. Ich war ende August da, das Wetter war super und es waren auch mal andere auf den Plätzen. Die Plätze sind aber meist mit mehreren kleinen Unterständen, Lagerfeuerstellen ausgestattet und teilweise räumlich von einander abgegrenzt. Es gibt eine App von RMK, wo alle Zeltplätze in Estland mit Ausstattung markiert sind (nicht nur die entlang des genannten Wanderweges). Wenn Hütten - dann nicht bewirtet Offene Schutzhütten (so wie sie auch in Schweden häufig zu finden sind) gibt es auf manchen Plätzen . An/Abreise ohne Fliegen Habe dort jemanden aus Deutschland getroffen, der ist von Berlin aus mit dem Reisebus nach Polen, dort umgestiegen und dann weiter nach Tallinn (waren aber wohl 24 h Reisezeit). Ab Tallinn gibt es mehrmals täglich Busse die einen zu Startpunkten bringen können (über Google Maps, öffentliche Verkehrsmittel kann man sich die Verbindungen anzeigen lassen). Theoretisch wäre es auch möglich mit der Fähre nach Helsinki und von dort mit einer anderen Fähre nach Tallinn zu fahren, aber ob Schiff oder Flugzeug besser ist, musst du selber wissen . Wenig Zivilisation Schwer in Europa und nicht jeder hat die gleiche Auffassung von "wenig"... Also weniger als in Deutschland auf jeden Fall. Man ist dort viel in Wäldern unterwegs, aber Zivilisation sieht man schon immer mal wieder. Wir sind in der Woche durch 3 kleine Orte mit kleinen Supermärkten gekommen. Teilweise haben die Zeltplätze PKW-Parkplätze und grade wenn sie an einem See liegen kommen gerne mal Esten zum Baden oder Fischen vorbei (aber das hielt sich bei uns echt im Rahmen). Die "Straßen" die zu den Parkplätzen führen sind eher Schotterwege und würde man hier wahrscheinlich als breiten Waldweg bezeichnen. Aber wahrscheinlich schon deutlich mehr Zivilisation als auf den zuvor genannten Wegen. Achja eine Sache war da noch... ich musste einmal die estnische Autobahn überqueren (ja da geht der offizielle Wanderweg lang!) Wenig Zecken Zecken hatten ich keine einzige gesehen. Mücken ja -> viel Wasser (Seen, Moore). Und ein Tier von dem ich vorher noch nicht gehört habe: Die Hirschlausfliege Sieht aus wie eine Fliege auf Steroiden Bisher wohl auch erst wenig erforscht, im Internet waren die Informationen relativ rar. Nervige Biester, wenn sie auf dich stehen... Meine Wanderbegleitung hatte keine Probleme, aber ich war wohl genau in ihrem Beuteschema Mit Ausrüstung Klettern Estland ist flach wie eine Flunder, also klettern musst du da nicht Gletscher Gibts keinen, falls du in der kälteren Jahreshälfte dort hin willst kanns aber ordentlich schneien.1 Punkt -
1P-Zelt Empfehlung
Schwefelfell reagierte auf Stepston für Thema
So, trotz aller Umstände hat DHL wirklich schnell gearbeitet und bereits heute das Zelt vorbei gebracht. Klasse! Da das Wetter ja super ist und man langsam aber sicher eh nicht mehr so viel zu tun hat, ging es direkt mal in den Garten zum ersten Aufbauen. Vorweg - ich habe noch keine passenden Poles, konnte aber ziemlich problemlos mit einem Stock und einem Kamerastativ improvisieren. Mein Eindruck bezüglich aufbau: Wow! Das geht wirklich einfach. Hatte vorher noch nie einen solchen "Trekkingstock Tarp-Hybriden" aufgebaut und dachte, da müsste man etwas genauer und weniger pragmatisch rangehen... aber das ist gar nicht notwendig. Trekkertent hat zwar eine Anleitung mit Empfehlungen zu den Höhen der (Trekking-)Poles, sowie des Abstands der vorderen beiden Stakes, ich hab es jetzt aber komplett ohne Ausmessen von irgendwas rein nach Gefühl gemacht und für den ersten Pitch steht das Teil schon ganz ordentlich. Vor allem hat das selbst beim aller ersten mal keine fünf Minuten gedauert. Erster Eindruck bezüglich der im Eingangspost geäußerten Anforderungen: Groß ist es nicht... Eher die besagte Dackelgarage. Wenn man drin liegt war es jetzt im ersten Eindruck allerdings vollkommen vertretbar (zumindest ohne weitere Ausrüstung). Durch die steile Stirn- und Fußwand ist das Raumgefühl im liegen schon echt gut. Gerade im Kopfbereich ist hier maßig Luft nach oben, was ich als sehr angenehm empfinde und auch bzgl. Kondenswasserbildung von Vorteil sein sollte. Konstruktionsbedingt hängen die Seitenwände des Innenzelts etwas durch, dadurch wirkt es etwas eng. Vielleicht liegt das zum Teil aber auch am Pitch? Der erste Gedanke war jedenfalls, dass dies möglicherweise durch jeweils eine zusätzliche Fixierung zum Außenzelt jeweils mittig an den Seitenwänden zu beheben sein könnte? Positiv ist auf jeden Fall die Möglichkeit die Rückseite zusätzlich zu öffnen. Das sorgt für einen schönen Luftzug und verbessert wiederum das Raumgefühl. Zur Sitzhöhe... mit eingehängtem Innenzelt eher grenzwertig. Ich kann im Eingangsbereich aufrecht sitzen, stoße mit dem Kopf aber merklich gegen das Meshgewebe. Das ist vermutlich für fünf bis zehn Minuten tolerierbar, wird dann aber sicher ziemlich schnell ziemlich ätzend. Immerhin muss man nicht den gesamten Nacken komplett verbiegen... Ohne eingehängtes Innenzelt ist der nutzbare Platz deutlich größer, auch das Sitzen ist jetzt gut möglich. Man kann im Innenzelt sitzend selbiges relativ entspannt aushängen. Zum Abwettern könnte ich mir vorstellen, dies möglicherweise im Eingangsbereich einfach zu tun. Fazit: Es ist nicht perfekt, aber ich bin doch schwer angetan und freue mich darauf, das Zelt - sofern es denn irgendwann mal wieder möglich ist - zu testen. Gerade mit dem Rennrad scheint es mir doch eine komfortable Alternative zum Übernachten im freien zu sein . Achso, und das Zelt mit Packsack wiegt 696 gramm. Sonnige Grüße, Stepston1 Punkt -
Moin Berghutze, ein Materialfehler ist das vermutlich nicht. Meiner Meinung nach sieht das nach einem mechanischen Schaden aus. Wie so was passiert, darüber kann man nur spekulieren ... Wenn dies tatsächlich der erste Aufbau ist, dann würde ich dem "Hersteller" eine freundliche mail, mit einem Foto über den aktuellen Zustand zusenden. Da ich annehme, dass das Zelt nicht in Norwegen hergestellt wird, sollte es (wo auch immer) doch vorher einmal zur Qualitätskontrolle aufgebaut werden. Ich finde dies Material für die Verwendung eines shelters grenzwertig dünn. Da ich mich selber seit einiger Zeit mit dem DCF-camo auseinandersetze, würde ich zu gerne was Kräftigeres verarbeiten. (Leider ist das 26 g/qm in black seit geraumer Zeit ausverkauft) Die Reparatur dieses kleinen Schadens ist eigentlich nicht der Rede wert und mit Doppelklebeband und einem Flicken recht einfach selbst zu bewerkstelligen. Danach ist das shelter genauso einsatzfähig wie vor dem Schaden. Könntest Du bitte einmal die Liegelänge in ca. 20 cm Höhe messen? VG. -wilbo-1 Punkt
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Painhunter reagierte auf Out für Thema
@Christian Wagner Co im Zelt ist mit Kerzen nie ein Thema. Mit einem gedrosselten Benzinkocher habe ich es mal geschafft im Nordisk Telemark 2 über die 30ppm zu kommen. Ich kontrolliere das vor echten Einsätzen zunächst in allen möglichen Lagen mit einem Honeywell Multigasmessgerät. Damit tracke ich im Zelt o2, Co, co2, sowie Kohlenwasserstoffe. Gruß Out1 Punkt -
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Painhunter reagierte auf Out für Thema
Mal eine Zwischenmeldung aus dem Winter: Ich war zwischen den Jahren mit genau der Ausrüstung, die ich am Anfang aufzählte, in der Rhön. Ich hatte dort eine Nacht mit unter - 10 Grad und es war warm genug. Ich hatte aber anstatt Powerbank eine Packung Christbaumkerzen dabei, Ferner anstatt Kochdose einen 1100ml Toaks titan pot. Ich habe es vorm Einschlafen im Zelt für über 2 Stunden auf gemütliche 25 Grad plus geheizt. Ich habe in dieser Nacht inkl. Tee am Morgen 36g Gas und ca. 50g Kerzen verbraucht. Gruß Out1 Punkt -
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Painhunter reagierte auf Out für Thema
Hallo @sknie stimmt, die echte Herausforderung ist eine Mehrtagestour mit Regen um die 1-2 Grad. die Idee so etwas wie das Alcatraz zu nutzen entspringt genau diesen Erfahrungen, es ist sehr klein und daher schnell richtig warm. Mit 5 Christbaumkerzen habe ich das Zelt bei solchen Temperaturen recht schnell gemütlich und der halbe Liter Wasser blubbert nach ca. 8Min. über den Kerzen. jetzt soll es aber leichter werden mit den gleichen oder annähernd gleichen Gebrauchsvorteilen. Ich hatte das Arpenaz schon mal auf ein „Race-Weight“ von 1500, aber das ist eigentlich immer noch zu viel. 1000 wäre I.O.. Um die Norddisk-Zelte schleiche ich seit 2012 rum, aber irgendwas passt nicht, weiß selber nicht, was mich dran hindert mal eines zu kaufen... Gruß out1 Punkt -
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Painhunter reagierte auf Out für Thema
hallo @Wander Schaf das mit der Schüssel a 19g ist halt ein Schritt vor nun mir, mich einem leichteren Gewicht anzunähern. (Musst mal sehen, was ich sonst immer dabei hatte: 4-flammigen Induktionsherd mit Gußtöpfen und Pfannen, 24-teiliges Essservice, Besteckkasten usw. ) Da ist für mich die leichte Schüssel schon die totale Revolution , bis vor 3 Jahren bin ich im Winter auch nur mit Zeltheizung los, durch den Klimawandel kann ich das Gewicht jetzt aber sparen. Wie dem auch sei, ich bin erst zu Beginn dieses Jahres auf die Idee gekommen mal was am Gewicht zu machen. schuld war @schwyzi der, wie soll ich es sagen, so etwas wie mäßiges Unverständnis für meinen 34kg Rucksack aufbrachte den ich bei einem Treffen dabei hatte. im April war ich dann eine Woche mit 230km mit 21kg Rucksack unterwegs, das fand ich schon sehr genial, seit dem reduziere ich kontinuierlich um im Herbst, wenn möglich die gleiche Strecke mit Leichtgewicht abzuschrammen, da hätte ich dann einen echten Vergleich. letztlich brauche ich die Schüssel, und wenn ich ehrlich bin, auch die Tasse garnicht. im April hatte ich Instantnudeln dabei, die aber garnicht gegessen habe. Was weg ging war ganz normale dehydrierte Trekkingnahrung und mein kaltes Zeug (Wurst, Brot, Honig etc.) Lediglich für die Haferflocken als Kohlehydratshooter wäre die Schüssel sinnvoll. Gruß out1 Punkt -
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Painhunter reagierte auf wilbo für Thema
Ich sehr gespannt auf die "Bömbchen". Bitte unbedingt berichten ... ... solange Du noch kannst! VG. -wilbo-1 Punkt -
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
ramailo reagierte auf Stromfahrer für Thema
Mein Fazit aus all den Experimenten und On-Trail-Tests: Ich habe – wie immer – den langen Weg iterativer Annäherung gewählt und über Monate ausprobiert und variiert. Ich bin wie ich bin. Für die absoluten Perfektionisten ist vermutlich die Mischung aus Lösung 4 und 5 geeignet: Ein sehr leichtes Panel mit knappem Rand und schlichter Befestigungslösung. Die Klettbandverbindung (Scotch-Klebeklettband kann ich sehr empfehlen) der PowerBank ist nach meiner Erfahrung absolut trailsicher, ermöglicht es aber, die PowerBank einfach abzunehmen und während dem Laufen das Smartphone in der Hosentasche zu laden. Die Klettverbindung erlaubt es vor allem, eine alternative PowerBank zu verwenden, um z.B. für bestimmte Touren lieber 5000 mAh Puffer zu haben (was die Sache natürlich schwerer macht). Da ich weniger Kram behalten will, musste am Ende des Experiments alles gehen, was zu speziell blieb. Kurz vor meinem HRP-Start im Juli 2017 berichtete mir @Wanderfalter von unterwegs, dass ihm wegen der Navigation und des schlechten Wetters die Akkus knapp wurden. Daher entschied ich mich entgegen der ursprünglichen Planung, das schwerere PowerTAB statt der Lösung 4/5 einzustecken. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut, denn aus dringenden privaten Gründen habe ich über Wochen massiv kommuniziert und viel Datenverkehr benötigt, um die Tour nicht abbrechen zu müssen. Letztlich habe ich nach dieser Erfahrung und langem Ringen folgende Lösungen für drei Szenarien behalten: Für langere Touren: Robustes PowerTAB: viel Puffer, integrierte Beleuchtung, dafür kann das Netzteil daheim bleiben. Außerdem nehme ich keine Stirnlampe mehr mit, was das Gewicht des Panels noch etwas relativiert. (Gell, @Mario294, die Beleuchtung war im März Abend für Abend prima!? ) Für kurze Touren bis ca. 4 Tage: Ein recht ordentliches 4000er PowerBank-Case (107 g), kein Netzteil, keine USB-Anschlussleitung, einfach weniger Zeug . Für „Premiumwandern“ (alles, was nur täglich von Bett zu Bett führt): Nur ein Netzteil und ein Smrtr Colibri (ohne Schlüsselring, versteht sich). Weitgehend verworfen habe ich im Laufe der Zeit den besonders sparsamen Umgang mit der Energie im Smartphone. Meine Fotos haben GeoTags, meine Karten auf dem Gerät sind jederzeit aktuell, wenn ich Netz habe, benutze ich es bei Bedarf auch. Videos schneide ich häufig noch am gleichen Abend zurecht. Und Tagebuch führe ich auch ausführlich auf dem Gerät.1 Punkt