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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 07.11.2024 in allen Bereichen

  1. 5 Punkte
    Tag 5 – Treblaya bis Newquay die Route Die Küstenregion an sich ist ja recht hügelig. Auch bei dem Platz war es so, dass er sich einen Berg hinaufgezogen hat. Die Fläche für Camper war ganz am Ende. An sich zwar relativ eben, aber trotzdem überall eine leichte Hanglage. So bin ich in der Nacht immer wieder an die Zeltwand gerutscht und in dem Bereich wurde der Quilt aussen feucht. Wurde wahrscheinlich auch nicht besser, weil es in der Nacht geregnet hatte, so dass in der Früh alles naß war. Vor dem Schlafengehen hatte ich noch einige Dehnübungen gemacht und zwei Voltaren genommen. Denn der Rücken schmerzte doch noch ganz schön. Das half gut und führte dann dazu, dass ich für meine Zeltverhältnisse relativ gut und länger als geplant geschlafen habe, nämlich bis 07:30. Dann fiel mir auch das Aufstehen so schwer, weil die Sonne aufs Zelt geschienen hat und es dadurch so richtig schön kuschelig warm unterm Quilt war. Also bin ich doch erst wieder um 09:00 losgekommen. Auch an diesem Tag ist es ein einfaches gehen, man kommt richtig gut vorwärts. Nur bei Magwan Porth und Trevarrian gab es etwas stärkere An/Abstiege. Der Rest ein leichtes Auf und Ab. Auch das summiert sich über den ganzen Tag. Leider rieselt es schon wieder, gottseidank nicht den ganzen Tag durchgehend. Da so gut wie kein Wind geht, fühlt es sich deutlich wärmer wir die Tage davor an. In meiner ersten Planung wollte ich bis zu diesem Zeltplatz gehen, das war mir als Tagesetappe aber zu weit. Auf jeden Fall hätte man da gute Aussicht - bei stärkerem Wind wird der Platz gesperrt. Aber so wäre es mir auch etwas zu einsam gewesen. Bei den berühmten Bedruthan Steps schaute ich einem Mann beim Drohnenfliegen zu. Da man aufgrund der instabilen Felsen nicht mehr runter darf, sehe ich es so wenigstens noch aus einer anderen Perspektive. Im Restaurant in Magwan Porth gibt es auf der Karte endlich mal etwas zum Essen, auf das ich richtig Lust habe. Burger mag ich zwar, aber eben nur manchmal und Fleisch nur, wenn es gar nicht anders geht. Und zwar ist es ein Salat mit gegrilltem Halloumni. Auf den in England leider sehr üblichen Teil mit Mayonnaise hätte ich gut verzichten können, die Reis-Brokkoli Mischung war ok. Der „richtige“ Salat war so richtig lecker. 16 Pfund dafür war zwar schon ziemlich teuer, aber nachdem der ½ Liter Lemon Squash nur 1,95 Pfund gekostet hat, war es in der Summe schon ok. Kurz danach bin ich in Wadebridge an einer Eisdiele vorbeigekommen. Da es grad eine Nieselpause hatte und die Sonne rausgekommen ist, gab es eine erste Kugel Eis (und auch einzigste) Kugel Eis meiner Reise. Das Salted Caramel war zwar sehr gut, aber so weich, dass die 3,50 Pfund sehr schnell weggeschleckt waren. Nachdem es Samstag war, war auf dem Pfad viel mehr los aus die Tage während der Woche. Man hat eigentlich immer jemanden gesehen, entweder entgegenkommend oder irgendwo vor einem. Ca 3 km vor Newquay sehe ich eine leuchtend grüne Rucksackhülle und einem Mann mit einem langen weißen Hellen Stock ein gutes Stück vor mir gehen. Der schaut irgendwie so auf wie der von den beiden letzten Tagen. Nachdem er einen längeren Fotostop gemacht hat, hole ich ihn ein – ja er ist es. Diesmal sagte ich: „no rainwear today“. Er hat mich dann gefragt, woher ich komme und redete dann gleich auf Deutsch weiter … Er ist vor 14 Tagen in Minehead gestartet und geht den ganzen Pfad mit B&Bs. Zu recht meinte er, dass das ganz schön ins Geld geht. Und sein Rucksack war deutlich größer als meiner….. Bis Newquay bin ich mit ihm zusammen weiter gegangen, war ganz nett, mal ratschend mit jemanden zu gehen. Das ging da auch ganz leicht, weil die Wege richtig breit und einfach waren. Bis zu meinem Hostel zog es sich dann noch, auch wenn es relativ zentral in Newquay lag. Das hatte ich schon öfters in England: Der Eingangsbereich / die Flure sind einfach nur ranzig und heruntergekommen. Das Zimmer an sich war sauber und zweckmässig . Aber irgendwie zieht das den ganzen Eindruck runter. Es gab einen großen Speisesaal, wo man sich gut aufhalten konnte. Der war vom Zustand her ok. Nachdem ich mit 16:00 relativ bald dort war, bin ich noch etwas „bummeln“ gegangen. Aber zuerst musste noch ein Cream Tea her, der wieder sehr gut geschmeckt hat. Während ich im Cafe saß, hat es dann wieder so richtig zum Regnen angefangen. In einem Geschäft sah ich Hoodies, von denen ich sicher war, dass sie meinen Kindern sehr gut gefallen würden. Also gefragt, ob sie sie mir auch verschicken würden. Ja, machen sie. Also lies ich sie mir von dort zu meinem letzten Hotel, das ich für die Nacht vor der Heimfahrt bereits gebucht hatte, schicken. Porto war zwar etwas teuer, aber lieber so, als 1,5 kg mehr auf dem Buckel zu haben (ganz zu schweigen von dem Platz, den sie wegnehmen). Und das Schild fand ich auf der Wanderung recht witzig: Denn das würde man heute nicht mehr bekommen. 20,4 km, 4:38 Gehzeit, 390m hoch, 400m runter; 7h unterwegs.
  2. 5 Punkte
    @martinfarrent in meinem Bericht vom letzten Jahr.... da hatte ich ihn mal erwähnt. Glaub ich. Denn da hab ich schon einen Tag dort verbracht. Nun zu Tag 4 von Padstow nach Treblaya; die Route Auf die Nacht im Hotelbett hatte ich mich wirklich gefreut, da die Matratze so war, wie ich sie gerne mag. Aber irgendwie ist mir in der Nacht was in den Rücken geschossen, so dass ich den größten Teil der Nacht mit ziemlichen Schmerzen gekämpft habe. Das hat mich sehr ungut an das Jahr bevor erinnert. Da ist mir genau das gleiche in der dritten Nacht passiert, nur noch eine Stufe heftiger wie diesmal. Da hatte ich echt Probleme von der Matte aufzustehen. Und das hat mich dann fast 1 Woche mehr oder weniger stark begleitet. Ansonsten war die Vorhersage für den Tag ok. In der Früh hat es noch geregnet, aber ab Mittag sollte es aufreissen. Als Frühstück gab es gleich nochmal frische Früchte vom Aldi. Hätte ich die Route wie ursprünglich geplant fortgesetzt, hätte ich bis nach Port Issac zurückmüssen. Nachdem ich aber für 2 Tage später das Hotel schon lange in Newquay gebucht hatte, hatte ich zuerst in Erwägung gezogen, bei meinem Originalziel von gestern, in Polzeath zu starten. Da aber der Weg nur ca 1 km bis zur Fähre nach Padstow gewesen wäre, habe ich mir das geschenkt, denn so war ich mit dem Bus auch deutlich schneller am Startpunkt. Der Atlantic Coaster fährt 1:15 bis nach Padstow. Dort war ich überrascht, wieviele Leute dort unterwegs waren. Es ist auch ein nettes Städtchen. Mein erster Weg führte erst mal in eine Apotheke um mir eine Wärmesalbe und schnellwirkende Schmerztabletten zu kaufen. Als Brotliebende Deutsche ist es schon lustig, was alles unter einer Bakery verstanden werden kann. Als Brotzeit kaufte ich mir in einer, die nur Blätterteiggebäck in süss und deftig verkaufte und sonst nichts. Ausserdem war sie bargeldlos. Man geht erst eine ganze Weile am Strand von Padstow entlang, da dort der River Camel ins Meer mündet und sich dieser fast bis zur Mündung hinzieht. Es stehen dort viele Schilder, dass man wegen Treibsandes aufpassen soll, aber anscheinend interessiert das die Leute nicht so recht. Denn es waren viele viele am Strand spazieren. Weiter hinten kam dann ein Stück wo das nicht mehr galt, da nutzte ich dann die Ebbe, um den Weg etwas zu verkürzen. Der Weg bis Trevone Bay war ein ganz einfaches Wandern. Es ging nur leicht berg auf, berg ab, meistens auf breiten Wegen. Ab und zu kamen Stufen. Nach einer halben Stunde wandern fing es mal wieder zum Tröpfeln an. Weil mir eh schon kühl war, zog ich gleich meine Regenjacke an. Und genau in dem Moment kommt wieder der Mann an mir vorbei, der mich auch am Vortag überholt hatte, wo ich meine Regenhose anzog. Ein kurzer Kommentar von ihm „rainwear again ?“ und weg war er. In Trevone Bay bin ich beim Surfshop zum Mittagessen eingekehrt. Eigentlich wollte ich wieder Scones, nachdem es die nicht gab bin ich auf Cheese Chips ausgewichen. Das war zwar eine Riesenportion, aber der drübergestreute Käse ist überhaupt nicht geschmolzen, so das es ziemlich schnell eine ziemlich trockene Angelegenheit wurde. Gar nicht gut. Auch wenn es kalt ist, die Engländer kennen da nicht. Hier schwimmen einige in einem Meerwasserpool. Auch die restliche Strecke bis zum Tagesziel war sehr gut gehbar. Es hat zwar immer wieder vor sich hingenieselt, der Wind machte es aber deutlich kühler. Was man leider immer öfters sieht sind diese riesigen Mobilhomeparks. Da kommen immer mehr dazu und eine Augenweide sind sie nicht gerade. Eigentlich wollte ich am Campingplatz des Youth Hostels bleiben. Nachdem da aber ein Festival am nächsten Tag stattfand, war der komplett ausgebucht und ich hätte nur ein Zimmer für 90 Pfund haben können. Und nebenan gibt es noch einen riesigen Holidaypark, der auch eine Fläche für Zeltler und Wohnmobile hat. Also erst mal dort hingegangen. Wie die allermeisten Holiday Parks mit 19 Pfund ziemlich teuer, aber immer noch deutlich günstiger als das Youth Hostel. Nachdem dieses ein Restaurant auch für externe Gäste hat, war es auch nicht schlimm, das es auf dem Campsite überhaupt keine Sitz,- oder Lademöglichkeiten für Zeltler gab, das konnte ich dann in der Jugendherberge machen. Also dort Abend gegessen, mein Smartphone geladen und dabei ganz in Ruhe ein Buch gelesen. 18 km, 4:04 Gehzeit, 240 hm rauf, 240 hm runter; 6:07h unterwegs gewesen .
  3. Planung eines 2P DCF Zelt

    ConTour und 2 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich habe vor Jahren mal ein Tarp entworfen, was die Zugkräfte auf dem großen Dach-Paneel besser verteilt. Das zieht sich allerdings so schön, weil es aus Silnylon gebaut ist. (Mit Silpoly sollte es allerdings ebenfalls funktionieren). VG. -wilbo-
  4. Übersicht der leichtesten Gegenstände

    Timbo9650 und 2 andere reagierte auf HEB für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    es gibt bei packwizard die Seite "explore gear". Da kann man u.a. nach Gewicht sortieren. https://www.packwizard.com/gear/tents
  5. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    poigfrr und ein anderer reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich hatte damals sogar eine mail an eine Gmail Adresse geschickt, wo aber keine Antwort kam meine ich. Nun scheinen die etwas weiter zu sein. Die Regenjacke hier z.B. https://rockfront.eu/product/rain-hoody/ Wie nice ist die denn? Nylon, lange Pitzips, kleiner Visor. Gefällt mir richtig gut.
  6. Planung eines 2P DCF Zelt

    wilbo und ein anderer reagierte auf fatrat für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    kann man mit einfachen DCF Klebe Patches aber nachrüsten, habe ich bei meinem Haven genau so gemacht
  7. Bug Bivy und Wind

    Gibbon und ein anderer reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Eben habe ich noch zwei Bivys entdeckt, die in diese schöne Auflistung passen: Bivvy with a DCF Tub https://gearswifts.com/shop/custom_gear/bivvy-with-a-dcf-tub/ UL Overbag https://rockfront.eu/product/ul-overbag/
  8. Taschenofen im Schlafsack

    mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf Buzz Lightgear für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich hab' jetzt mal eine halbe Stunde mit ChatGPT herumgerechnet, die geäußerte Besorgnis ist aus meiner Sicht nachvollziehbar: Gehen wir davon aus, dass 15 g Benzin unter ungünstigen Bedingungen verbrannt wird, wobei 4% des verbrannten Benzins als Kohlenmonoxid (CO) freigesetzt wird. Ich berechne zunächst die resultierende CO-Konzentration im direkten Schlafsackbereich (0,5 m³), und dann den erwarteten Wert im Atemgemisch (10–20% Anteil Schlafsackluft, Rest Raumluft). Schritt 1: CO-Menge aus 15 g Benzin Annahme: 4% des verbrannten Benzins wird in CO umgewandelt. 15 g Benzin×0,04=0,6 g CO15 \, \text{g Benzin} \times 0,04 = 0,6 \, \text{g CO}15g Benzin×0,04=0,6g CO Schritt 2: CO-Konzentration im Schlafsackbereich (0,5 m³) Berechnung der Konzentration: Das Volumen von 0,5 m³ Luft hat eine Masse von: 0,5 m³×1,225 kg/m³=0,6125 kg Luft0,5 \, \text{m³} \times 1,225 \, \text{kg/m³} = 0,6125 \, \text{kg Luft}0,5m³×1,225kg/m³=0,6125kg Luft Die Konzentration in ppm ergibt sich durch: 0,6 g CO0,6125 kg Luft×1,000,000=979 ppm CO\frac{0,6 \, \text{g CO}}{0,6125 \, \text{kg Luft}} \times 1{,}000{,}000 = 979 \, \text{ppm CO}0,6125kg Luft0,6g CO×1,000,000=979ppm CO Schritt 3: Tatsächliche eingeatmete CO-Konzentration im Atemgemisch Nehmen wir an, dass etwa 10–20% der Atemluft aus dem Schlafsackbereich stammt, während die restlichen 80–90% aus der Raumluft kommen (die wir als CO-frei annehmen): Bei 10% Schlafsackluft: 979 ppm×0,1=97,9 ppm im Atemgemisch979 \, \text{ppm} \times 0{,}1 = 97{,}9 \, \text{ppm im Atemgemisch}979ppm×0,1=97,9ppm im Atemgemisch Bei 20% Schlafsackluft: 979 ppm×0,2=195,8 ppm im Atemgemisch979 \, \text{ppm} \times 0{,}2 = 195{,}8 \, \text{ppm im Atemgemisch}979ppm×0,2=195,8ppm im Atemgemisch Ergebnis 10% Schlafsackluft im Atemgemisch ergibt ca. 98 ppm CO. 20% Schlafsackluft im Atemgemisch ergibt ca. 196 ppm CO. Diese Konzentrationen sind besorgniserregend: Bereits ab etwa 200 ppm können erste Symptome einer CO-Vergiftung auftreten (Kopfschmerzen, Schwindel), und längere Exposition birgt ernsthafte Gesundheitsrisiken. In einem Zelt oder Schlafsack kann CO schnell gefährliche Werte erreichen, weshalb die Verwendung eines Taschenofens in einem geschlossenen oder schlecht belüfteten Bereich vermieden werden sollte. Bei katalytischer Verbrennung reduziert sich das noch weiter, aber selbst mit einem katalytischen Taschenofen könnte unter ungünstigen Bedingungen eine Konzentration von 24,5 bis 49 ppm im Atemgemisch erreicht werden. Diese Werte liegen zwar unterhalb der kritischen Schwelle für akute CO-Vergiftungssymptome, aber eine längerfristige Exposition bei Konzentrationen über 35 ppm kann immer noch gesundheitliche Risiken darstellen, insbesondere bei wiederholter Exposition oder eingeschränkter Belüftung. ...also ich würde es nicht machen Viele Grüße Buzz
  9. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    ConTour und ein anderer reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Doppelwandiger Spirituskocher nach dem Trangia-Prinzip aus einer 0,2 Ltr. Getränkedose. Gewicht 8g:
  10. Nachdem sich bei mir beruflich eine mögliche Urlaubslücke ergeben hatte, konnte ich dieses Jahr (= Anfang September) doch noch nach England zum Wandern fahren. Mein Ziel war die Lücke zwischen Crackington Haven und Newquay zu schliessen und anschliessend von Lizard weiter so weit wie ich kam (es wurde Par). Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/fucqy0 (meine "Luxusgüter" sind mein Ebook und mein Dreibeinhocker). Im Vergleich zum letzten Jahr noch etwas leichter geworden. Baseweight 5.828g. Ich bin wie die letzten Jahre mit dem Zug nach England gefahren und war froh, dass ich mir zusätzlichen Puffer beim Umsteigen eingebaut hatte. Denn jeder Zug hatte 15 min Verspätung (bis auf mein erster der um 0500 losging) und ich musste 5 mal Umsteigen. Eine unschöne Überraschung hatte ich auf der Strecke Stuttgart – Paris. Ich hatte eine ICE Verbindung und wie die letzten beiden Jahre mit einer normalen Bahnreservierung unterwegs. Auch mit dem Interrailticket. Doch diesmal sagt der Schaffner ich brauche eine Extrareservierung und weil ich sie im Zug lösen muss, kostet das 35 Euro . Bis 3 min vor dem Haus verlassen war mir noch nicht klar, welche Schuhe ich nehmen würde. Eigentlich die Lone Peak. Mit denen war ich die beiden letzten Jahre auch unterwegs. Aber nachdem ich am Tag davor damit 5 km spazieren war und ich meine Füsse schon gemerkt habe, kam ich ins Schwanken. Die hatten aber erst ca 50 km auf dem Buckel. Denn die Fußsohlen waren letztes Jahr mein großes Problem. Quasi neue Olympus hatte ich auch noch zu Hause, erst so um die 10 km getragen. Ich hatte die Lone Peak schon an, bin aber dann doch auf die Olympus umgestiegen. Dann durfte ich zum Zug laufen…. In München hat es dann ganz schrecklich unterhalb des Knöchel gejuckt – einen Mückenstich entdeckt, wo das dickere Futter des Olympus genau draufgedrückt hat. Also erst mal ein Pflaster drauf. Ausserdem musste ich noch Trinkflaschen kaufen, denn das hatte ich Samstags übersehen und im Normalfall haben wir keine Plastikflaschen zu Hause. Bahnhofspreise sind schon was anderes…. Aber zum Trinken für die Fahrt und dann später auch beim Wandern brauchte ich was. Da ich soweit im Südosten Deutschlands bzw Bayerns wohne habe ich keine Chance an einem Tag bis an die Küste von Cornwall zu kommen. Hotels in England sind schon teuer. In Exeter hat es 85 Euro gekostet, für ein Zimmer das 6 qm inkl. Bad hatte. Das Fenster lies sich nicht öffnen, die Matratze war eine Katastrophe und im Pub drunter haben sie bis 11 Uhr laute Musik gespielt. Eigentlich hätte ich Frühstück dabei gehabt – aber das hätte es erst ab 11 Uhr gegeben und da war ich schon lange unterwegs. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug nach Okehampton und von dort mit dem Bus nach Bude. Da ich mir wegen dem Abfahrtsort nicht sicher war, sprach ich eine Frau an, die augenscheinlich auch wartete. Nachdem die Antwort BUDE anstelle BJUD war redete ich auf Deutsch weiter….. Sie hatte fast das gleiche Ziel wie ich, Tintangel statt Crackington Haven. So hatten wir die ganze Busfahrt geratscht. Die gab eh schon einen Ausblick auf das kommende Wetter: Regen, Wind, Sonne in Dauerschleife. In Bude musste man fast 2 h auf den nächsten Bus warten. Die Zeit nutzte ich, um mir Blasenpflaster für meine Stelle am Knöchel zu kaufen. Ich reagiere an dünnen Hautstellen oft extrem auf Pflaster, dh es fängt stark zum Jucken an und irgendwann geht die Haut auf. Und offensichtlich ist die Haut unterm Knöchel ziemlich dünn. Die Hoffnung war, dass das Blasenpflaster da kein Problem machen würde. Was sich auch erfüllte. Im Supermarkt machte ich die sehr erfreuliche Entdeckung, dass es im September viel Obst aus England gibt, v.a. Himbeeren und Heidelbeeren. Und das zu guten Preisen. 125 g Himbeeren für 1,40 Pfund. Also gleich zugeschlagen. Aktuell sind die Wechselkurse gar nicht gut. Letztes Jahr war es 1,10 Euro 1 Pfund, dieses Jahr 1,20. Also 10 % mehr und es ist dort eh schon deutlich teurer wie bei uns. Ich liebe Scones und nutze fast jede Gelegenheit welche zu mir zu nehmen. Steigt man in Crackington Haven aus dem Bus, ist man unmittelbar an einem Cafe. Und die hatten die größten Scones, die ich bisher gegessen habe. Sie waren extrem lecker, saftig und trocken zu gleich. So kann der Urlaub gut losgehen. Da war es auch grad mal wieder sonnig. Erst um 15:00 losgekommen, da aber die Etappe nur knapp 8 km waren, war das gut vertretbar. Der erste Blick aufs Meer nachdem es in Crackington Haven losging. Auf der Strecke nach Boscastle kommt man an den höchsten Klippen Cornwalls mit 230m vorbei. Da war ich insgeheim etwas enttäuscht, denn die hatte ich mir anders vorgestellt. Nämlich dass es quasi die 230 m steil ins Meer abfällt. So ist es eher eine sanfte Rutschbahn (die ich trotzdem nicht runterfallen möchte….). Das nächste Foto zeigt die High Cliff. Und das hier zeigt gut, was den Swcp so anstrengend macht: Die vielen Treppen, die gradeaus rauf oder runter den Berg gehen, mit Stufen die schon mal 40 cm hoch sein können und schwierige Schrittabstände haben. Überrascht war ich von den vielen blühenden Blumen, dh Ginster und Erika. Hätte gedacht, dass man um die Jahreszeit kaum etwas sieht. Es waren lauter Wege die gut zum Gehen waren, die haben den Vorteil, dass man auch mal während dem Gehen etwas Landschaft geniessen kann. Insgesamt bin ich an dem An An dem Nachmittag kaum Leuten begegnet. Es hat schnell ziemlich zugezogen und wurde windig. Dann wird es gleich deutlich kühler. Kurz vor Ende der Tour musste ich noch an diesem Gesellen vorbei: Das war mir definitiv zu nahe und ich war froh, wie ich das Weidetor hinter mir zumachen konnte. Am Anfang ist er nämlich auch in meine Richtung marschiert, doch dann gottseidank stehengeblieben. Der Campingplatz Treblaya Farm ist der, der am nächsten an Boscastle dran ist. Auf der Strasse würde man ca. 30 min brauchen. Man muss ca 10 min vom SWCP Inland gehen, die Übernachtung kostet 10 Pfund. Mit meinem ersten Mal Zeltaufbau war ich nur semi zufrieden, es hing in der Mitte einfach durch. Aber nachdem sich schon abgezeichnet hatte, dass es gleich zum Regnen anfängt wollte ich es hinter mir haben. Da ich ja keine Gasflasche mitschleppen wollte, da ich sie die letzten Jahre kaum genutzt habe, hatte ich zu Hause den Versuch mit Holzanzündern und dem Esbitkocher gemacht (Esbit ist im Tunnel beim Eurostar nicht erlaubt). Da ging es wirklich gut. Anzünder hat 10 min gebrannt und 300 ml Wasser zum Kochen gebracht. Durch die Entfernung zum Dorf wollte ich am Abend nicht mehr losziehen, sondern mir selbst was machen. Aber es war ziemlich windig obwohl ich windgeschützt direkt an der Hecke war. Da hat es schon mal ewig gedauert, bis ich den Anzünder überhaupt zum Brennen gebracht habe. Da war das Feuerzeug schnell so heiss, dass ich erst mal eine Pause gebraucht habe, bis es wieder am Ratschgriff etwas abgekühlt war. Und als es endlich gebrannt hat, ging der Regen richtig los. Davor hatte es getröpfelt. Da das ganze ziemlich geraucht hat, wollte ich auch nicht in die Apsis. Durch den Wind war der Anzünder schon nach 3 min aus. Alles geschnappt und in den offenen Vorraum des Waschtracktes gezogen. Auch dort war es noch windig, immerhin hat der zweite dann 5 min durchgehalten und dass Wasser war so warm, dass mir die Nudeln weich geworden sind. War dann noch froh, dass es in einem Waschtrakt 2 Steckdosen gab wo ich das Handy aufladen konnte. Tagesbilanz; 8 km, 350 hm rauf und 230 runter. Von 1500 bis 1830 unterwegs. https://www.komoot.de/tour/1837975484?ref=aso
  11. Trans-Niederlande per MTB

    Maaslos reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    In einem anderen Thread haben wir kurz über gute MTB-Trails in den Niederlanden(!) gesprochen, was dort allerdings off-topic war. Ausgangspunkt war die Tatsache, dass ich ein paar Tage zuvor überraschend tolle Trails im Dünenwald bei Schoorl gesehen hatte. @fatratwar dann so gut, mit einem Link zu einer regelrechten Trans-NL-Route die Fantasie zu beflügeln - zumindest meine. https://www.komoot.com/collection/953318/die-ultimative-offroad-durchquerung-trans-niederlande-mtb Ich glaube, ich selber würde diese Route am Anfang verlängern und in Bergen bei Alkmaar beginnen, um besagte Trails im Dünenwald mitzunehmen ('Permit' erforderlich, lässt sich aber am Automaten vor Ort ziehen, sofern Biker und Wanderer dasselbe Ticket verwenden können... ?) Möglicherweise zöge das aber anschließend eine relativ lange Asphalt- oder Radwegeinlage bis zum 'offiziellen' Startpunkt in De Noordkaap nach sich. Teile meiner Zusatzstrecke sowie laut Link einige andere Teile der Tour wären mit dem Gravelbike (statt MTB) eher schwierig. Aber insgesamt soll die Route auch mit dem Kiesfahrrad machbar sein, wenn man ein paar Schiebepassage in Kauf nimmt. Ach ja... nach Bergen kommt man mit dem Zug nach Amsterdam, dann Alkmaar. Der Rest lässt sich schnell pedalieren. Haben andere Bikepacker zusätzliche Niederlande-Erfahrungen gemacht, mit denen man die Route noch spannender machen könnte?
  12. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Agata reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Für die Freunde ultraleichter Luftpumpen: Auf Indiegogo läuft gerade eine Crowdfunding-Kampagne, mit der ein Alternativprodukt für die TinyPump mit 5 kPa bei 400 l/min und angeblich nur 61 g realisiert werden soll. Der Crowdfunding-Preis beträgt lediglich 18 EUR, man kann also nicht all zu viel Geld kaputt machen. 😉
  13. Ausrüstungs-Vorfreude-Thread

    ConTour reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Voilà: VG. -wilbo-
  14. Planung eines 2P DCF Zelt

    TaCha reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich schätze, bei DCF brauchst du nur den inneren Aufhängepunkt fürs Innenzelt. Richtig abgespannt müsste das Außenzelt bei diesem Material hinreichend stramm und glatt sein (das ist zumindest meine Erfahrung mit dem DCF Haven). Eine andere, in der Auswirkung verwandte Angelegenheit ist beim Original die Höhe des Innenzelts relativ zum Außenzelt, also die Aufhängung oben an den Stangenspitzen (wenn man das AZ zuerst aufbaut). Diese scheint zumindest bei meinem Exemplar verbesserungswürdig (einen Ticken zu niedrig). Dämlicherweise vertage ich ständig den Versuch, hier etwas auszubessern. Müsste aber relativ einfach sein. ... was mich dran erinnert, dir zu deutlich zu machen, dass ich kein MYOG-Experte wie @wilbo oder @Christian Wagnerbin. Ich qualifiziere mich für diesen Thread nur dadurch, dass ich eines deiner Vorbild-Zelte besitze und wie du ein Bikepacker bin.
  15. Ausrüstungs-Vorfreude-Thread

    ConTour reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei dem Stargazer wäre ich auch für einen kleinen Erfahrungsbericht dankbar. Ein Zelt mit zwei @wilbo- beaks im oberminimalistischen Fly ist ja obergeil. Da fühlt man sich gleich an Papa Hiker erinnert. Hast du die Ponchooption für das Fly genommen ? Die recht kurze Länge des Fly bietet sich ja für einen Poncho gerafezu an. OT: Wo wir schon bei Wilbos designs sind: vgl. https://gearswifts.com/shop/custom_gear/360-shelter/ mit Wilbos: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/144873-penta-mid-tarp/#comment-829834
  16. Bug Bivy und Wind

    HelgaUnterwegs reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sehe ich auch so. Der Overbag ist unten nicht geschlossen, was ihn von den anderen unterschiedet. Da könntest du es mit einem Stück Tyvek oder Evazote probieren. (so als erste Idee)
  17. Bug Bivy und Wind

    ConTour reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vielen Dank, @ConTour! Der Rock Front sieht sehr spannend aus! Wenn ich es richtig kapiere, könnte ich den Reißverschluss unterm Moskitonetz bei gutem Wetter weit öffnen, richtig?
  18. Taschenofen im Schlafsack

    kra reagierte auf Buzz Lightgear für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So ist das jetzt auch wieder nicht. CO hat eine sehr lange Halbwertszeit von 4-6 Stunden, was natürlich bei hohen Konzentrationen ein Riesenproblem ist (im Notfall, wenn schon sehr viel Hämoglobin mit CO belegt ist), bei niedrigen Konzentrationen (für die katalytische Verbrennung <50 ppm wie oben berechnet) hin und wieder aber nicht unbedingt ein Problem sein muss. Soweit ich mich an meine aktive Zeit im Rettungsdienst noch richtig erinnere, kann man CO auch mit hohen Konzentrationen von Sauerstoffgabe wieder auswaschen (ja, ist korrekt, gerade nochmal nachgeprüft - Halbwertszeit dann noch 1-1,5 Stunden). Eine Dekompressionskammer hilft dann nochmal den Prozess zu beschleunigen, dass ist richtig (Halbwertszeit 20-30 Minuten)...dann muss ich aber auch schnell an eine Dekompressionskammer kommen, das wird wohl selten gelingen ...und nochmal, ich würde es trotzdem nicht ausprobieren wollen. Verbrennung bei zu geringer Sauerstoffkonzentration ist einfach ein no-go.
  19. Zwei Kocher oder Flammen?

    martinfarrent reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Roter Hering? Als gäbe es nur die zwei Extreme @BitPoet. OT: Das ist eben kein Wollsockengelaber sondern wird überall auf der Welt gemessen. OT: Time is up!
  20. Zwei Kocher oder Flammen?

    martinfarrent reagierte auf Sidney für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das ist eine meines Erachtens nach ungerechte Übertreibung. Ein freiwilliger Verzicht auf Dörrprodukte stellt das Trekking selbst überhaupt nicht in Frage. Ich werde darüber für mich nun nachdenken und danke @TappsiTörtel für die Anregung. Außerdem meine ich, dass ein Trekkingforum unvermeidlich auch ein Naturforum ist. "Ultra öko" womöglich nicht, aber "öko" doch schon. Aber das siehst du wohl leider anders?
  21. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Maalinluk reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kleines MYOFB (make your own food bags) mit den TurboClips für Gewürze und Flüssiges. Wobei das sicher noch leichter geht für Gewürze und Pülverchen wo es nicht so dicht verpackt sein muss, ausser vieleicht das Kala Namak. ^^ Und ein neuer Coffe-Thea*-Bag wird ausprobiert: *L-Theanin Zum Beutel Schweißen nutze ich einen Haarglätter. Damit lassen sich auch schön defekte Beutel reparieren.
  22. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Maaslos reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Indem ich sehr leichte Dosen genommen habe. Bspw. diese hier: https://www.lidl.de/p/allini-secco/p10037476 Dann sollte das Ober- und Unterteil des Kochers nicht zu lang sein. Damit habe ich 8g Gesamtgewicht erreicht.
  23. Planung eines 2P DCF Zelt

    martinfarrent reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Aufgrund des dritten Abspannpunktes und der großzügigen Aufnahme der Zugkräfte kann das Paneel sehr straff gespannt werden. Ein Lifter wäre hier komplett überflüssig. Viel Spaß bei der Umsetzung dieses Schnittes! Das, was sich hier mit Silnylon einfach so zurecht-zieht, muss in DCF exakt berechnet und umgesetzt werden. Für diese Aufgabe sind entsprechende Entwurfsprogramme, viel Erfahrung in der Verarbeitung von Catcuts auf nicht dehnbarem Material und am Ende mehr als ein Prototyp als Referenz erforderlich.
  24. Zwei Kocher oder Flammen?

    Blaumeise reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Deinen Einwand finde ich valide und nachdenkenswert... ... allerdings hätte ich eine etwas provokante Gegenfrage: Wie stehst zum Beispiel zu einem Stück Apfelstrudel im Restaurant? Die Äpfel könnte man ja eigentlich ungegart essen, und außerdem wird der Strudel ja extra für dich wieder aufgewärmt. Das sind schon mal zwei energiefressende Vorgänge, die nicht völlig unerlässlich sind, oder? Wenn du etwa regelmäßig in einer Firmenkantine speisen solltest, passiert dergleichen 'für dich' täglich, rund 200x im Jahr. Dagegen sind die Tourenmahlzeiten, die du dir vorbereiten könntest, doch eher 'peanuts'. Aber okay, jetzt betreibe ich ziemlich klar auch whataboutism. Das muss ich mir vorwerfen lassen.
  25. Bikepacking mit E-Bike

    Gibbon reagierte auf bifi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also bei mir sieht E-Bike Packing immer so aus....😉
  26. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Maaslos reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Gute Bauanleitungen gibt es hier: https://zenstoves.net/BasicTopBurner.htm
  27. Zwei Kocher oder Flammen?

    martinfarrent reagierte auf Blaumeise für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe auch ein leckeres Chili sin Carne und einen Linseneintopf ganz normal gekocht und dann gedörrt - funktioniert sehr gut und schmeckt auch rehydriert wieder gut. Bevor ich das auf die Einschübe verteile, teile ich das gleich in Portionen auf und wiege eine vor und nach dem dörren, damit ich weiß, wieviel Wasser da wieder dazu muß. Anschließend werden die einzelnen Porionen vakuumiert und mit Gericht und nötiger Wasserzugabe beschriftet - dann hält das ewig und man weiß später auch noch, was das Zeug da in der Tüte sein soll…
  28. Impressionen von Touren

    Steintanz reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Och so weit isses aber noch lange nicht, darüber könner wir uns uns mal in 30-40 Jahren unterhalten und ich hoffe über AOK-Chopper nie... Mal ein paar Bilder von meinem Hausfluß, Einstieg ca 1 km von der Haustür, nett für 2/3 - 1 Tagestour, wenn man es weiter ausreizt, Sülz in Agger in Sieg, gibt aber auch unterwegs richtig nette Stellen zum Übernachten / Chillen / Grillen
  29. Übersicht der leichtesten Gegenstände

    Sidney reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das fürchte ich auch. Aus dem Outdoor-Bereich kenne ich FitMyTent.com als Datenbank. Die haben sich ausschließlich darauf spezialisiert, die Größe gängiger UL-Zelte mit der Körpergröße abzugleichen. Also nur eine Produktkategorie und nur ein Merkmal, um dass es geht. Und leider ist selbst diese Datenbank nicht mehr wirklich up-to-date. Bei Zpacks fehlen z.B. viele neue Modelle und bei einigen Zelten kamen mir die Angaben teils unplausibel vor. Meines Wissens wird die Seite betrieben von einem einzelnen Reddit-User. Sowas dauerhaft zu pflegen ist sicher ein Teilzeitjob und ein ziemlich langweiliger noch dazu. Ein Positivbeispiel, das aber gar nichts mit Outdoor zu tun hat, wäre aus meiner Sicht EV-Database.com. Das ist eine Hersteller-übergreifende Datenbank für Elektroautos, die versucht, Kennzahlen zu vereinheitlichen, vergleichbar zu machen und viele nützliche Filtermöglichkeiten bietet. Das geht weit über das hinaus, was man üblicherweise auf den Herstellerwebsites findet und wird auch wirklich regelmäßig aktualisiert. Wie viel Budget und (Wo)Manpower da dahintersteckt, hab ich aber keine Ahnung. Könnte mir aber vorstellen, dass Werbeanzeigen auf einer Webseite, die sich an potentielle Neuwagenkäufer richtet, ganz gut vergütet werden.
  30. Zwei Kocher oder Flammen?

    ConTour reagierte auf Maalinluk für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @martinfarrent OT: in das Thema experimentiere ich mich gerade so langsam hinein. Auf Dieser Seite habe ich einiges zum Thema gefunden. Jerky aus Roulade hat super funktioniert, außerdem Einzelkomponenten wie Obst und Zwiebeln. Außerdem habe ich es mit Kimchi versucht. Und dann mit einem Alltags-Standard von mir: Möhre und Pastinake geraspelt und mit etwas gehackter Zwiebel gedünstet und gewürzt. Im Unterschied zum "Alltagskochen" dann ohne Fett. Das hat (zusammen mit Kartoffelbrei aus der Tüte) tatsächlich nach dem Rehydrieren geschmeckt wie sonst auch. Rotkohl aus der Tüte von dm habe ich auch schon getestet, war super. Demnächst versuche ich mal ein Linsencurry. Schmeckt auf jeden Fall deutlich besser als Knorr-Nudeln... Ggf. sollte man allerdings Fett in irgendeiner Form mitnehmen oder ordentlich Nüsse essen, da in der selbstgemachten Trekkingnahrung sowas ja nicht ist. Hier noch mehr Rezepte: https://www.littleredhikingrucksack.de/2018/08/03/ultraleichtes-trekkingessen-selbstgemacht/
  31. Übersicht der leichtesten Gegenstände

    ConTour reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Aus meiner Sicht kann man die Frage nach dem leichtesten Gegenstand einer Kategorie nur unter vielen Prämissen beantworten. Region der Reise, Wetter, Gruppengröße, Anspruch der Route, Dauer der Tour, Körpergröße, Budget, Umweltaspekte etc. Wenn es so viele verschiedene Merkmale gibt, die je nach Ausprägung zu einem anderen Ergebnis führen, ergibt eine flache Liste keinen Sinn. Wenn, dann müsste man pro Artikel eine Art Entscheidungsbaum haben, bei dem man dann eine Art Fragebogen durchgehen muss und bekäme dann als Ergebnis das leichteste Produkt dieser Kategorie ausgespuckt, das zu den Anforderungen passt.
  32. Planung eines 2P DCF Zelt

    ConTour reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    N´Abend! Das kommt sehr darauf an, wie gepackt wird. Wenn ich das Material einfach in den Packsack stopfe, nimmt ein DCF Tarp in etwa doppelt so viel Volumen wie ein Silpoly Tarp ein. Beim Falten und Rollen würde ich das zusätzliche Volumen bei DCF auf gut 50 % plus schätzen. VG. -wilbo-
  33. Flight Cover

    Mittagsfrost reagierte auf dee_gee für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Habe im Mai meinem 45L Rucki in der Frakta-Tasche als Fluggepäck aufgegeben, war dann auf dem Jakobsweg unterwegs und habe die Tasche für ein paar Tage mit mir rumgetragen (als Sitzunterlage etc.), hab sie dann aber in einer Herberge auf den Tisch gelegt, auf dem man die Sachen ablegen konnte, die man nicht mehr braucht, und andere sich kostenlos davon mitnehmen können. Hat soweit für mich alles gut funktioniert. Auf dem Rückweg habe ich einfach einen 60L (oder so) Müllsack gekauft und meinen Rucki darin aufgegeben (mit 4 Schnürsenkel-Bändern aus dem China-Store wie ein Paket gebunden). Rucksack total unbeschadet. Bei (Fern-)Busreisen in Spanien/Portugal hat es mit einem Müllsack auch immer problemlos funktioniert.
  34. Planung eines 2P DCF Zelt

    ConTour reagierte auf ULgeher für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wenn DCF, dann würde ich stärkeres nehmen. Ich würde mal einen Prototypen aus einem günstigeren und vielleicht auch leicht elastischen Material anfertigen. Ein nicht-dehnbares Material verzeiht nur kleine Fehler. Ich habe schon eine ganze Reihe Zelte und Tarps genäht. Erstaunlich finde ich, wie schnell sich Abweichungen von der geplanten Geometrie ergeben. Ein paar cm sind eben schnell mal viel. Gründe sind Cat Cuts, kleine Längenverluste bei Kappnähten (1mm weniger bei z.B. 4 oder 5 Kappnähten machen schon was aus, gerade bei Cat Cuts), und auch ob der Stoff beim Anzeichnen ein wenig gespannt ist oder eben nicht (bei DCF aber einfacher). Ich plane demnächst wieder ein Mid zu nähen, und werde dort erst das Aussenzelt nähen, und dann aufgrund der tatsächlichen Masse das IZ. Ist es zu wenig hoch, verschwendet man sonst Platz, ist es zu hoch, lässt es sich nicht stramm spannen. Insgesamt waren aber am Ende alle gut brauchbar. Hier ein Beispiel:
  35. Neues zum Thema UL aus dem weltweiten Internetz

    Cuherdir reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Oder es wird irgendwann alles eingezäunt und das Betreten unter Strafe gestellt. Fand die Entwicklung mit den Trekkingplätzen zumindest einen ganz guten Kompromiss, um Wanderern das legale Übernachten zu ermöglichen. Wäre aus meiner Sicht schade, wenn die Entwicklung sich umkehren würde.
  36. Zwei Kocher oder Flammen?

    ConTour reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jetzt hast dus raus! 👍 Go for it!! Einfach ausprobieren!! Oder, nach Samuel Beckett: Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better!
  37. Zwei Kocher oder Flammen?

    ConTour reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich mag es nicht, Leute oder Packlisten kategorisch als "das geht nicht ultraleicht" abzustempeln, kommt aber vermutlich wie immer darauf an, wen du fragst. Für einen bekennenden Coldsoaker ist schon ein Kocher unnötiger Luxus. Bei einem zweiten Kocher und - so verstehe ich dein Anliegen - komplexerem Kochen stelle ich mir das allerdings ebenfalls relativ schwierig vor. Der zusätzliche Kocher an sich ist dabei gar nicht mal unbedingt das Hauptproblem das ich sehe. Wenn du zwei Kocher nutzen willst, brauchst du ja auch mehr Geschirr, mehr Brennstoff etc. Was das aufwändige Kochen generell anbelangt: Wenn du Speisen mit langen Garzeiten zubereitest, brauchst du extrem viel Brennstoff. Je nach Tourlänge ist der Brennstoff schnell schwerer als die Kocher. Ultraleichte Töpfe und Pfannen sind in der Regel sehr dünnwandig, wodurch sich die Hitze im Boden schlecht verteilt. Genau in über dem Brenner hast du einen sehr heißen Punkt, weiter am Rand sind die Temperaturen deutlich geringer. Darin etwas anzubraten ohne es anbrennen zu lassen ist ziemlich schwierig. Zutaten für aufwändigere Gerichte sind i.d.R. ebenfalls deutlich schwerer. Frisches Gemüse wiegt einfach deutlich mehr als getrocknete Zutaten und hat noch dazu relativ wenige Kalorien. Eintönig muss es aber aus meiner Sicht keineswegs sein. Man muss auch nicht den ganzen Tag Fertigfraß aus Tüten löffeln. Meine Freundin und ich bereiten uns unsere Trekking-Mahlzeiten für Touren meistens schon zuhause vor mit gedörrtem Gemüse, Instant Nudeln, Kartoffelflocken, Cous Cous, fertig gekochten und wieder getrockneten Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen, Kokosraspeln, Röstzwiebeln etc. vor. Unterwegs machen wir dann im Topf nur noch Wasser heiß, übergießen unsere vorbereitete Mischung und lassen es kurz aufquellen. Ein Linsen-Kokos-Curry mit Reiswaffeln schmeckt dabei auf Tour nicht wirklich schlechter als zuhause, wenn man es frisch zubereitet, vor allem nach einer langen Wanderung. Mit einem Dörrautomaten kann man sogar komplette Gerichte kochen und inklusive Soße etc. auf rückenfreundliches Gewicht trocknen. Wir haben neben unserem kleinen 700ml Toaks-Titan-Topf noch zwei Kunststoffbehälter dabei (siehe hier). So können wir einerseits zwei Portionen zubereiten und essen, während im Topf schon die nächste Portion heißes Wasser für den Nachschlag warm wird. Andererseits haben wir aber auch mehrere Gefäße, die wir für andere Zutaten nehmen können, wenn es eine Resupply-Möglichkeit gab. Wenn also ein Supermarkt in der Nähe der Route liegt oder am Campspot überall Wildkräuter wachsen wird auch gerne mal ein kleiner Salat gemacht. Alternativ kann man da auch gut Hummus als Dip anrühren. PS: Mit einem Potcozy kannst du auch ein zweites Behältnis warm halten und fertig garen lassen, während du gleichzeitig auf dem Kocher das andere Gericht zubereiten kannst, wofür du gerne den zweiten Kocher möchtest.
  38. Zwei Kocher oder Flammen?

    schwyzi reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Du darfst selbstverständlich ausschließlich mit Trockennahrung unterwegs sein, die du durch Zugabe von Wasser (am besten kalten) essbar machst. Die echten Ultralighties verzichten sogar darauf und knuspern ihre Huhngeschmack Suppe einfach so. 😉 Oder du verzichtest auf den "religiösen" Anteil der UL Philosophie und machst selbstbestimmt was du für richtig hältst. Solltest du dich in sozialen Schwierigkeiten sehen und dein "Fell" zu dünn für sein, kannst du dich immer noch mit "meinen persönlichen Luxus UL Dingsbums" raus reden - wenn andere Liegestühle dabei haben oder ein zweites Paar Schuhe, warum nicht zwei Kocher? Aber um gottes Willen nur Spiritus, ja?!!! 😁
  39. Ausrüstungs-Vorfreude-Thread

    wilbo reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    war nicht direkt geplant. Eher so .. ich teste das jetzt mal und zeige es dann. Aber auch eine Idee, das als Vorstellungs- und Erfahrungs-Thema zu kombinieren. Mal schauen. Sozusagen ein riesen Bivy mit Tarp drüber. Was mir daran in der Theorie besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit mein Tarp (275x130) auch als Fly nutzen zu können. Zum Testen bin ich die Tage mit dem Stargazer, einem Slim-Tarp und einem Piñon unterwegs, zusammen 700g. So long and thanks for all the fish.
  40. 1 Punkt
    Tag 2; hier die Route Meine erste Nacht im Zelt nach über einem Jahr war wie erwartet schlecht. Mein unterer Rücken tat weh und die Matte hatte ich nicht fest genug zum auf der Seite liegen aufgeblasen.Da kam die Hüfte auf den Boden, so dass es dort kalt wurde. Aufraffen aus dem Quilt und nachzublasen konnte ich mich aber auch nicht. Beim Einschlafen liege ich normalerweise auf dem Rücken und dadurch habe ich es nicht sofort gemerkt. Ab 5:00 kam auch ein starker Wind auf und da wird das DCF doch ganz schön laut. Weil mein Aufbau auch nicht so toll war konnte es gut wackeln und dadurch einen gescheiten Lärm machen. So kam ich dann in der Nacht auf grad mal 5,5h Schlaf. Geregnet hatte es in der Früh auch noch. Durch den Wind wurde es aber sehr schnell trocken, so dass ich es gut einpacken konnte. Am zweiten Wandertag hatte ich als Ziel Tintagel. Auf der Landstrasse wären es zu Fuss 30 min bis Boscastle gewesen. Geht man über den SWCP waren es dann 5,3 km für die ich 2 Stunden gebraucht habe. Denn es war kein so schnelles gehen mehr wie am Vortag. Die Wege waren sehr schmal und rechts ging es direkt runter. Dazu kam der starke Wind. Da war dann doch Konzentration angesagt. Und kalt war es dadurch auch, da ging bei mir ohne was auf den Ohren nichts, ausser ich wollte Kopfweh. Der Vorteil des Windes war, dass zumindest die Sonne etwas rauskam, da er fleissig die Wolken vertrieb. In Boscastle gibt es ein Museum of Witchcraft and Magic. Nachdem es bis Tintagel dann nur noch 7 km waren und es erst kurz vor Mittag war, besuchte ich dieses. Ist ganz nett zum Zeitvertreib – 20 min waren es, nachdem ich nahezu alle Schilder und Beschreibungen gelesen habe (was bei mir allerdings schnell geht). Am interessantesten fand ich, dass es heute auch noch einige gibt, die sich als richtige Hexen und Hexer bezeichnen – im Englischen steht witch für Mann oder Frau. Es gibt dann auch so Art Clans, denen sie dann vorstehen. Und die historischen Beispiele / Einordnungen. England ist nicht billig. Die 4 kleinen Räume kosten 8 Pfund Eintritt. Danach im National Trust Cafe noch Scones zu mir genommen. Die Strecke von Boscastle nach Tintagel war dann sehr einfach zu gehen, breite Wege, leichte Steigungen. Hier habe ich auch meine erste Robbe gesehen - aber nur, weil mich jemand drauf aufmerksam gemacht hat, dass da grad eine schwimmt. Der SWCP ist ja von sehr vielen Brombeerhecken umrahmt - und nun im September haben sie endlich mal eine sinnvolle Darseinsberechtigung und nicht nur alles zerkratzen was ihnen in die Nähe kommt: Man könnte aktuell wohl ohne zusätzliche Nahrung überleben, solche Unmengen wie zu finden sind. Ursprünglich wollte ich direkt bis zu den Castleüberresten gehen, doch dann siegte die Faulheit und ich bin schon vorher in den Ort abgebogen. Denn das eine Stückchen war ich letztes Jahr schon gegangen, wie ich meinen Pausentag in Tintagel verbrachte. Dann kam der Schock wie ich vor dem Campingplatz stand: Ein riesengrosses Schild, dass er seit kurzem geschlossen ist und umgebaut wird. Das war der einzigste, den ich vor der Fahrt nicht überprüft hatte, denn von letztem Jahr wusste ich, dass es ihn gibt. Danach auch gemerkt, dass ich mit Googeln nicht unbedingt weiter gekommen wäre, denn die Infos dazu sind sehr mager. Später hat mir jemand erzählt, dass es ein reiner Mobilhomeplatz wird wo Camper und Zelte nicht mehr erwünscht sein werden. Für den Abend hatte ich ein gemeinsames Mittagessen mit der Frau ausgemacht, die ich am gestrigen Tag im Bus getroffen hatte. Deswegen wollte ich möglichst im Ort bleiben. Da Schweizerin hat sie kein Roaming und war nur erreichbar wenn sie im Hotel war. 4 km zurück wäre ein Campingplatz gewesen – nachdem aber mein drauffolgender Tag mit 24,5km als längster geplant war, wollte ich da keine weiteren drauflegen. In dieser Richtung wären es 15 km bis zum nächsten. Eine erste Google und Booking Recherche hat mich dann doch etwas geschockt: das billigste Zimmer wurde mit 190 Pfund ausgewiesen. In Tintagel gibt es als Touristenhotspot ziemlich viele Hotels und auch zentrumsnah. Nachdem der nächste Bus, der mich woander hin hätte bringen können eh erst 2 h später gegangen wäre, fing ich an direkt in den Hotels / Pensionen nachzufragen. Beim fünften hatte ich Glück – 80 Pfund mit Frühstück, aber nur gegen Barzahlung. Im Vergleich zu den 70 Pfund in Exeter ohne Frühstück war das ein gutes Preis Leistungsverhältnis. Das Zimmer war recht gorß und neu hergerichtet. Das Bad sogar mit Fenster. Wenn ich in Cornwall wandern gehe, dann ist eine ganz wichtige Informationsquelle die Kernow Weather Team Seite auf Facebook. Da kommen mehrmals am Tag Updates für diese Region. Und da gab es dann im Zimmer eine sehr unschöne Überraschung: Für den Abend und die nächsten 1,5 Tage gab es eine gelbe Wetterwarnung, dh Sturm und Sturzregen genau für das Gebiet wo ich unterwegs war. Da war ich doch dann sehr froh, dass ich dieses Hotelzimmer hatte. Also erst mal überlegt, was ich denn für Alternativen habe: noch eine Nacht in Tintagel dranhängen, oder woanders ein Hotel suchen, oder den nächsten Tag abwarten und schaun, was sich am Wetter tut. Denn das kann sich dort sekündlich ändern. Und da der nächste Ort Port Isaac auch gut an das Bussystem angebunden ist, können sich nochmal andere Möglichkeiten ergeben. Mit dem Plan war ich beruhigter. Zum Abendessen war es schön, Gesellschaft zu haben, wir haben die Zeit gut ratschend verbracht und das Essen hat auch gut geschmeckt. 12,8 km, Gehzeit 3:32, 340 hm rauf und 340 hm runter, von 09:05 bis 16:00 unterwegs.
  41. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Mario294 reagierte auf ChristianB für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Angelehnt an PadPal habe ich bereits eine Luftpumpe für meine Thermarest NeoAir hier vorgestellt. Jetzt habe ich eine neue Version mit USBC-Anschluss und ABS-Gehäuse erstellt. Die NeoAir (neues Modell) ist in etwa 2 min soweit gefüllt, dass ich sie nur wenig mit dem Mund nachblasen muss. Konnte die erste Version bereits ausgiebig testen. Und bin mit der Luftpumpe sehr zufrieden. Neue Version wiegt etwa 9g (minimal leichter) und wird ebenfalls mit der Powerbank betrieben. Platine ist mit einem Schutzlack überzogen, um mehr Sicherheit gegen Feuchtigkeit zu bieten. Im Betrieb zieht die Pumpe etwa 470mA. Für einmal aufpumpen der NeoAir werden 16mAh benötigt. Bei gegebener Spannung von 5,2V sind es 81,6mWh Jetzt kann auch das Micro-USB-Kabel rausfliegen. Bald dann auch das Lightning Kabel. Hier ein Bild der neuen Version links. alte Version rechts.
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