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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 20.11.2024 in allen Bereichen

  1. Fits in the Forclaz (10l) Challenge

    ConTour und 3 andere reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Ich mag Challenges und habe sogar den 10l Forclaz aber ich leider schlichtweg keine sinnvolle Übernachtungsausrüstung, die da rein passen würde. Ich optimiere auch eher auf Gewicht als auf Volumen. Ich laufe trotz UL-Ambitionen mit einem ziemlich großen Rucksack rum bzw. teilweise sogar genau deswegen. Größere Rucksäcke desselben Modells wiegen oft nur minimal mehr, dafür kann ich dann aber z.B. beim Schlafsack auf den Kompressionssack verzichten oder bei Nahrung nur auf Nährwerte/Geschmack/Brennstoffbedarf pro Gewicht achten und Überlegungen wie oben ("Spaghetti sind kompakter") außen vor lassen.
  2. Anfibio Packrafts Qualität

    Sidney und 2 andere reagierte auf Gibbon für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Schaut man sich den Unfallbericht des Deutschen Kanuverbands von 2023 an, und da die Todesfälle, dann waren die Hauptursachen für Ertrinken eine fehlende Schwimmweste oder mangelnder Kälteschutz im Wasser. D.h. du solltest deine Entscheidung auch von der Wassertemperatur abhängig machen. Je kälter das Wasser, desto schlechter sind deine Überlebenschancen, wenn du keine isolierende Kleidung trägst (Neopren oder Trockenanzug). Als "Schwimmweste" kann man auch so was wie den Anfibio Buoy Boy tragen (mach ich zumindest beim Packraften auf ruhigen Gewässern, auch im Sommer auf dem Badesee). Letztendlich ist das deine Entscheidung für deine Sicherheit. Das ist so wie auf dem Fahrrad einen Fahrradhelm tragen oder Schutzkleidung als Motorradfahrer.
  3. UL + Campingplatzzelt

    fatrat und 2 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Seit einigen Monaten steht bei uns im Garten ein Baumwoll-Tarp. (Einige Familienmitglieder haben darunter wochenlang übernachtet). So ein schweres fly kann natürlich einfach gegen ein leichtes ausgetauscht werden. Aber das ist schon ein sehr spezieller Anwendungsbereich ... VG. -wilbo-
  4. Anfibio Packrafts Qualität

    Gibbon und ein anderer reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Rebell und Nano zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen. Für mich persönlich hat das Rebell nicht gepasst und hab's wieder verkauft Ich finde man hat im Nano mehr Beinfreiheit. Das Rebell eierte mir auch zu sehr herum Ich finde allgemein dass die Anfibios alle recht stark herumeiern, auch mit Finne. Mein Delta ja auch Bei den Nanos kommt es mir viel weniger vor Ich hab als Rebellersatz einen MRS Alligator S2 günstig aus den USA mitgebracht Das find ich sehr überzeugend und spielt wieder in einer ganz anderen Liga Wenn man richtig Wildwasser machen will. Das Microraft wäre das MRS Pendant zum Rebell Es gibt ein Video von Sacki. Er im Rebell und der andere im Microraft, da sieht man schon deutlich einen Unterschied im Geradeauslauf Mit dem Nano macht man halt ganz andere Sachen. Das ist vom Packmaß und auch Gewicht eine Welt für sich. Da macht man ganz andere Touren mit. Daher würde ich mir schon Gedanken machen wegen 1-2 kg Was willst du machen? Touren Hybridtouren Spontantouren Reisen Wildwasser
  5. Wasserfilter

    khyal und ein anderer reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Den Befree schraubt man in eine Flasche, der Sawyer kann beidseitg angeschlossen werden.
  6. UL + Campingplatzzelt

    Sidney und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Jein, Golite hat sich ja damals selber als Firma vor die Wand gefahren durch den Umgang mit Importeur bzw Händlern. Dann hatte ja Eureka, die es leider auch nicht mehr gibt, das Setting übernommen beim Wicki-Up 3 (Nigor war ne Untermarke von denen) und als Eureka nicht mehr war, gibt es es nun von Bach vertrieben, allerdings zum einem üblichen Verkaufspreis, den ich echt zu heftig finde.
  7. Fits in the Forclaz (10l) Challenge

    wilbo und ein anderer reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Naja schon, wenn du dir ein DCF Poncho Tarp holst. Da bist du mit 109g dabei, wenn es OK ist dann wie ein Adler die Dornen zu umfliegen.
  8. Anfibio Packrafts Qualität

    martinfarrent und ein anderer reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Es ist nicht gemacht dafür lange Strecken ohne Fließgeschwindigkeit zu machen. Es ist langsam Allerdings sind fast alle packrafte etwas behäbig. Auf stillen Gewässern sind normale Kayaks den Packrafts klar überlegen Ich fahre meist im Mittelmeer dicht an der Steilküsten entlang, so merk ich dass ich vorwärts komme und nutze es zum Erforschen. Es geht also meist nicht um Strecke. 10 km am Tag sind gut zu machen, 20 sind mit dem Nano extrem.(wie gesagt ohne Unterstützung durch Strömung) Denke aber auch dass es mit anderen Packrafts auch grenzwertig ist Sollte man längere Strecken fahren, wo man ständig Paddeln, würde ich nach spätestens 1,5 Stunden immer eine Pause an Land einlegen wollen. Klar kannst du dich auch auf dem Nano ausstrecken und hinlegen, aber so kommst du auch nicht vorwärts Also ob du nun 3,5 oder 4,5 km/ h machen kannst.... Wenn es um Schnelligkeit geht und Strecke und nur ums paddeln leiht man sich besser ein Kayak vor Ort. Sobald das Gewässer fließt, macht das Nano mindestens genauso Spaß wie jedes andere Packraft auch. Abgesehen davon dass man natürlich etwas mehr Angst, das Boot aufzuschlitzen, aber das gehört eben zum Umgang mit dem Nano dazu Am besten legt man sich meiner nach 2 Packrafts zu. Ein Nano als Immerdabei- Boot, für Ul Touren mit Wanderanteil und für Fernreisen ( ohne dort konkrete oder große Pack-Rafting Touren geplant zu haben) Und dazu ein größeres Touren- oder Wildwasserpackraft Und da kannst du dann z.b. mehr auf Schnelligkeit gehen oder auf WW Tauglichkeit Aber um ins Pack-Rafting einzusteigen, und auch später für bestimmte Einsätze ist es genial
  9. Deutschlands bester Weitwanderweg?

    Epiphanie und ein anderer reagierte auf Capere für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Dem kann ich zustimmen. Insofern war auch für mich der Goldsteig in diesem Abschnitt, sowie der Forststeig einer der schönsten Wege in Dtl.
  10. Schlafsack Empfehlung

    martinfarrent und ein anderer reagierte auf pitti für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Erstmal danke für die Antworten. Dann wird es wohl doch der Ultralite werden, hauptsächlich wegen der Daunengewinnung. Den Bergstop microliner hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, sieht gut aus. Die Schlafsack-Quilt Kombination fände ich auch klasse, aber von WM schlichtweg zu teuer. Werde mal bestellen und berichten.
  11. Musik auf Tour

    martinfarrent und ein anderer reagierte auf Elwiesel für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich oute mich dann auch mal, ich höre wenn ich allein am wandern bin eigentlich jeden Tag Musik beim wandern, oft auch länger (auf Köpfhörer natürlich, soll ja ausser mir keiner abkriegen) . Empfinde ich auch nicht irgendwie als störend, sondern eher als Bereichernd, ist ja schließlich der Soundtrack auf den ich in diesem Moment Lust habe. Die Auswahl ist bei mir ähnlich Breit, endet aber schon beim Metalcore und hat noch ne zusätzliche Abzweigung ins Elektrische. Oder auch gern mal n Podcast.
  12. Hallo liebe Ultraleicht-Enthusiasten und Freunde des minimalistischen Packens, ich stehe vor einer Fragestellung, die mich schon länger umtreibt, und bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen dazu. Im Zentrum steht das Konzept der "Diminishing Returns" (abnehmende Erträge) beim Ultraleicht-Wandern, besonders in Bezug auf das Verhältnis zwischen Basisgewicht des Rucksacks und dem Gewicht von unverzichtbaren Dingen wie Wasser und Nahrung. Nehmen wir ein Beispiel: Wenn ich mein Basisgewicht von 4 kg auf 3,5 kg reduziere, erziele ich eine signifikante Reduktion. Die prozentuale Reduktion des Gesamtgewichts wird allerdings erheblich geringer, sobald 2 Liter Wasser und 3,5 kg Essen für eine mehrtägige Tour dazukommen. Dies führt zur Frage, ob es einen Punkt gibt, an dem es sinnvoller ist, den Fokus weg von der Reduzierung des Basisgewichts zu verschieben und stattdessen andere Strategien zur Gewichtsreduktion oder Effizienzsteigerung auf Wanderungen in Betracht zu ziehen. Zudem besteht die Gefahr, dass die Qualität des Wandererlebnisses merklich leidet. Um beispielsweise mein Basisgewicht um 0,5 kg zu reduzieren, müsste ich: - Einen Rucksack ohne Rahmen und Hüftgurt wählen (-200g), - Einen weniger warmen Quilt verwenden (0 Grad statt -7 Grad Komfort, -150g), - Auf ein Kissen verzichten (-60g), - Eine kleinere Powerbank mitnehmen (-75g). Diese Massnahmen würden fast 500g einsparen, aber zu welchem Preis? Möglich wären eine ungemütlichere Nacht, Schmerzen durch fehlende Unterstützung und das Risiko, dass der Handyakku leer wird. Diese Beispiele dienen lediglich der Illustration; mir geht es vielmehr um den grundsätzlichen Gedanken, dass das Streben nach einem leichteren Packgewicht irgendwann zu Einbussen führen kann, die das Wandererlebnis beeinträchtigen. Im Gegensatz dazu führt eine Reduktion um 500g beim Wechsel von einem Zelt, das 1,5 kg wiegt, zu einem mit nur 1 kg Gewicht nicht notwendigerweise zu solchen Einbussen. Wie sehr ihr das? Ich freue mich auf eure Perspektiven und Ratschläge zu diesem Thema. Vielen Dank im Voraus für eure Beiträge!
  13. Back Country Ski

    martinfarrent reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Den Sinn des Umstiegs auf nordische Ski hatte ich schon begriffen, @martinfarrent. Trotzdem vielen Dank, dass du dir so viel Mühe gegeben hast.
  14. Wasserfilter

    HelgaUnterwegs reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich denke schon, aber ich nutze den so selten, dass ich diesen Trick hier noch gar nicht angewendet habe. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/12465-vorfilter-für-wasserfilter/?do=findComment&comment=188599 Kann aber auch sein, dass das gar nicht so gut funktioniert. Mal sehen .. Ich mag deinen Chef.
  15. Back Country Ski

    HelgaUnterwegs reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    P.P.S. (sozusagen, damit meine jüngsten Posts in diesem Thread als Kurzeinleitung rund werden, @HelgaUnterwegs ) - Warum nicht von vornherein als alpiner Skifahrer zu alpinen Tourenski greifen? Weil nordische Ski und die grundsätzlich freie Ferse das Touren ohne Moduswechsel/Umrüstung zwischen Aufstieg und Abfahrt erlauben… der ja im Mittelgebirge oftmals nervig sein würde (weil recht häufig).
  16. Schlafsack Empfehlung

    martinfarrent reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sehr interessante Nebeninfo. Das geht mir auch so mit Inlets bis jetzt. Daher nehme ich meist Fleece das ich auch teilweise trage. Auch habe ich mal probiert einen Daunen- und einen Apex-Quilt kombiniert zu nutzen, geht gar nicht. Jetzt überlege ich entweder den Microstretch Liner zu holen (mit den Features). Oder den 75g Nylon Sack, den ich dann bis unter die Arme ziehen wollte, kombiniert mit einem leichten Oberteil. Und eventuell kann ich damit auch einen Sommer-Schlafsack improvisieren mit einer zusätzlichen Decke.
  17. Impressionen von Touren

    ma11hias reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hm… das Wichtigste habe ich vergessen: Es kamen damals keine Menschen zu Schaden, und die Brandbekämpfung schien mir äußerst schnell und effektiv. Binnen 90 Minuten war die Lage dem Anschein nach schon beruhigt.
  18. Wasserfilter

    ConTour reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Daß die Beutel schnell die Grätsche machen, daß er keinen Standard-PET-Gewinde hat und wie Du ganz richtig schreibst, daß kein Backflushing möglich ist, das ist ein Riesenvorteil, neben der langen Lebensdauer usw, vom (Micro)Squeeze, wenn man mal unterwegs beim Wasser holen pennt, oder einfach "nen kurzen zwischen den Ohren" hat (mir auch schon passiert) und sich dadurch den Filter zusetzt, kriegst Du ihn dann mit vernünftigen Backflushing wieder frei, ich habe auch schon vielen Anderen damit Filter wieder gangbar gemacht, die eigentlich gedacht hatten, sie bräuchten einen Neuen. Den Mini habe ich nicht erwähnt, da er zwar der Leichteste ist und damit ja alles angefangen hat, ist ja > 10 Jahre her, daß ich noch anderen Orts zu dem was Ausführliches geschrieben habe und dort auch beschrieben habe, wie man den auf Gravitation umbaut, aber im Vergleich gibt es keinen Grund, warum man heute noch den Mini statt dem Micro Squeeze nehmen sollte bzw bei längeren Touren und / oder zu 2 den Squeeze, ist auch "sicherer".
  19. Einwand- oder Doppelwandzelt

    Epiphanie reagierte auf Biker2Hiker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich finde eher, Doppelwandzelte sind bei Regen eher supoptimal. Besonders, wenn das Mesh-Inner im Regen aufgebaut wird, bevor das wasserdichte Fly drüber kommt.
  20. Einwand- oder Doppelwandzelt

    Epiphanie reagierte auf Ameisenigel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe ein Einwandzelt, das Gossamer Gear the One. 620g sind für damals 200 USD (nach Import € 300) einfach unschlagbar. Ich breche morgens i. d. R. früh auf. Dann ist es innen und außen mindestens feucht. Ich trockne es mit dem Handtuch ab so gut es geht und verstaue es in der Mesh Außentasche des Rucksacks. Da ich bekennender Schönwetterwanderer bin, gibt es mittags meist eine Gelegenheit zum trocknen. Falls nicht wird es eben feucht wieder aufgebaut. Nun - ich habe einen Kunstfaserschlafsack.
  21. Schlafsack Empfehlung

    ConTour reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Weil er gewissermaßen auch ein Kleidungsstück ist - ein Hoody, wenn du im Camp sowas brauchst. Das Teil ist schon ziemlich vielfältig. Gut sind bspw. auch die Ärmel zum Lesen im Schlafsack.
  22. Wasserfilter

    HelgaUnterwegs reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der Befree ist leichter und läuft am schnellsten im Gravity-Betrieb, aber hat andere Nachteile wie die angegebenen 1000L Lebensdauer und das so kein Backflushing möglich ist.
  23. Derjenige mit Ski soll sich Felle unterschnallen und eine Pulka ziehen. Dann passt es wieder!
  24. UL + Campingplatzzelt

    HelgaUnterwegs reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das ist ein eigener Entwurf in Silnylon zusammen mit einem 3F inner, (3F-Shanjing). Gibt es auch als solid-inner einzeln. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/9005-china-hexagon-tarp-mit-mesh-inner-3f-ul-shanjing-2/?do=findComment&comment=157146 VG. -wilbo-
  25. Anfibio Packrafts Qualität

    martinfarrent reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Klar, aber wenn genug Strömung da ist, ist es egal Und es ging mir um den Vergleich mit normalen Kayaks Wie gesagt. Nano, große Packrafte und Kayaks haben alle ihre Daseinsberechtigung und Vorzüge
  26. Impressionen von Touren

    Maaslos reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das ging rasant schnell...
  27. Impressionen von Touren

    Sidney reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Eine andere Art von Tourenerinnerung... Waldbrand an der Côte Bleue, 2012
  28. Wasserfilter

    HelgaUnterwegs reagierte auf Sidney für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der Sawyer Mini kann das sehr gut aber nicht am besten. Jedoch ist er am leichtesten.
  29. Anfibio Packrafts Qualität

    Sidney reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Noch was. Der Pack-Rafting Store bietet einen exzellenten Service. Für das von mir aufgeschlitzt Nano hat man mir kostenfreies passendes Reparaturmaterial geschenkt, nur Kleber und Härter hab ich gekauft Und erklärt. Ich hatte es natürlich auch von denen reparieren lassen können Etwas Reparaturmatetial ist ja den Booten eh immer beigelegt, ( auch bei den Nanos) Und bei einem anderen Nano hat sich die Schweißnaht warum auch immer an einer Stelle verabschiedet, da hat man mir einfach ein neues Boot als Ersatz geschickt. Nach fast 2 Jahren Benutzung
  30. Anfibio Packrafts Qualität

    Sidney reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich will dir das Nano nicht einreden Aber ich empfehle dir z.b. das Video Und Fritz hat nichtmal einen Sitz oder befestigt das Gepäck ordentlich. Aber gerade dadurch sieht man finde ich, was man mit dem Nano so alles anstellen kann. Man kann auch trocken bleiben, wenn man sich Mühe gibt. Fritz wollte das hier aber offensichtlich gar nicht
  31. Musik auf Tour

    Elwiesel reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Na klar, das ist ein unschlagbares Argument! Das ist ja schließlich ein rein persönlicher Soundtrack... im Gegensatz zur Musik auf vielen Outdoor-Videos, deren Auswahl endgültig die Amateure an der Editiersoftware verrät; denn dort würde die Kunst darin bestehen, Musik zu finden, die möglichst niemanden ärgert. Geht nicht? Im Fernsehen schaffen sie das sehr wohl bei guten Natur- oder Expeditionsdokus. Hört mal hin und versucht, den Kniff rauszufinden. Das ist zwar auch, aber nicht nur eine Sache der Sparsamkeit und der Abmischung.
  32. Back Country Ski

    martinfarrent reagierte auf Capere für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Leider kam ich nicht mehr groß dazu. Aber wie du schon sagst: Bald gehts ja wieder los.
  33. Anfibio Packrafts Qualität

    Sidney reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Du must Dich in Den zwängen ? Komisch ich habe da gut Platz und ich habe ja etliche Pfunde mehr als Du, aber klar bei den Temps die allmählich kommen, ist nen trockenes Boot netter, kann man in normalen Klamotten Paddeln und muss nicht mit ner Trockenhose lange rummachen. Nein weder theoretisch noch praktisch, ich habe ja mal auf einem windgeschützten Kanal in I Speedmessungen mit div Packrafts, mit / ohne Finne usw gemacht und Outcome war u.A. daß Bugform / Kielsprung deutlich mehr Einfluß auf die Geschwindigkeit hat und noch deutlich mehr die "Körperspannung" Da sind wir beim nächsten Faktor, Volumen ist ja auf einem Packraft imho überhaupt kein Problem (wenn es nicht ein Mini ist) ich war ja auch vom Kanadíer gewohnt, Gepäck ins Boot zu packen, habe dann aber doch die Empfehlung von nem sehr erfahrenen Packrafter ausprobiert, das Gepäck auf den Bug zu packen und festgestellt, das geht deutlich besser (auch beim Umtragen praktischer, vorne einen fetten Rucksack als kleinere Gepäckstücke im Boot zu haben). Standard ist jetzt bei mir fast alles Gepäck auf den Bug und ein paar kleinere, schwere Sachen, die was Wasser abkönnen (z.B. Lebensmittel, Getränke) vor den Sitz. Damit nun ein Packraft gut läuft und sich auch schnell/ eng steuern läßt würde ich nicht über 65-70% der möglichen Beladung gehen und besser mal selber grob anhand der Maße die Angaben der Hersteller vergleichen. Breiter Bug läuft mit viel Gepäckgewicht etwas leichter, dafür ist es schon bei leichten Wellen unruhiger. Aber man kaann das Gepäck auch gut, durch entsprechendes Schnallen, etwas "zurückziehen"
  34. NeoLoft, gute Wintermatte?

    yoggoyo reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der hat doch was an den Augen. Nehmt ihr echt solche Klopper mit?
  35. Top notch Isomatte gefunden .. auch für myog

    dee_gee reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die von @contour verlinkte Folie hab ich schon verarbeitet, hinter der Heizung. Dafür ist die gut. Ist aber recht steif, damit "bruchgefährdet" unterwegs. Die Autowindschutzscheibenabdeckfolien sind da unheimlich flexibel, und die von @martinfarrent gemachten Erfahrungen kann ich nun absolut nicht teilen. Ein "Silbersitz" in 70x50 cm ist , vierfach gefaltet, immer in meinem Rucki. Als Rückenpad drinnen und als Sitzunterlage draußen. Doppelt genommen (50x35) hält die mir auch im Winter den Hintern warm, einfach ist sie im Sommer mit Rucksack als Kopfkissen ausreichend für ein Stündchen Schlaf unterwegs. Eine ganze Abdeckung kommt bei Treffen im Winter mit. Damit lege ich mein Zelt vor der Isomatte aus, sehr angenehm, wenn man nicht sofort beim Anziehen der Klamotten auf dem eiskalten Zeltboden sitzen muss. 👍 für die Windschutzscheibenabdeckung und den daraus gebauten "Silbersitz"!
  36. Schlafsack Empfehlung

    schwyzi reagierte auf Biker2Hiker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja.
  37. Deutschlands bester Weitwanderweg?

    Capere reagierte auf Lugovoi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Furth im Wald/Grafenwiesen bis Mauth. Kerngebiet Nationalpark Bayrischer Wald mit tollen Abschnitten und wenig Forstweg. Wildcampen allerdings offiziell verboten, also muss man sich seine Übernachtungsoptionen im vorhinein zurecht legen.
  38. Carbonara ("Orginal"rezept)

    khyal reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nimm von dem Trockenschinken soviel du willst und lasse ihn 30 min in Wasser aufweichen. Nimm den Schinken raus. In einem Becher Eipulver und Wasser für 2 Eier zusammen verquirlen. geriebenen Käse. am besten Pecorino runterühren. Oder Parmesan oder Käsepulver oder ähnliches Optional frische oder getrocknete Petersilie Den Schinken abtropfen mit Olivenöl im Kochtopf schön knusprig braten. rausnehmen. dann die Spagetthi (cs.200g) in Wasser mit einem EL Salz Al dente kochen, etwas von dem Kochwasser kurz vor Schluss entnehmen. Das lauwarme Wasser mit der Eikäsemischung cremig schlagen, nicht zuviel Wasser. Es muß cremig sein Dann die Sauce den Spaghetti und Schinken im Topf untermengen Grob gemahlenen oder zerstampfen Pfeffer rein und servieren. Vorsichtig mit Salz abschmecken Das ist eine gute Portion für einen hungrigen Trekker. So würde ich es probieren Variation 1-2 Knoblauchzehen mit dem Schinken mit braten. Knoblauchzehen vor dem Braten zerquetschen und in der Schale mitbraten, dann verbrennt er nicht. Schale entfernen. etwas zerteilen Mit dem Schinken am Ende in die Sauce
  39. Vorstellungsthread

    Schlurfer reagierte auf Albwanderer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, dann stelle ich mich auch mal vor 😊 Ich bin Uwe, 57 Jahre alt, wohne am Fuß der Schwäbischen Alb und bin schon immer gerne wandern gegangen, auch als Jugendlicher. Das war Anfang der 80er schon ein bisschen schräg: wir waren 4 Kumpels und haben regelmäßig Tagestouren auf der Schwäbischen Alb gemacht. Es gab zwar damals schon bezeichnete Wanderwege, aber noch lange nicht in dieser Auswahl, vor allem noch nicht die allermeisten Fernwanderwege, die es heute gibt. Wie auch immer: es hat uns schon damals Spaß gemacht, bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten unterwegs zu sein. Mit meiner Freundin (und jetzigen Frau) machte ich dann sehr viele Wanderungen, aber eben meist Tagestouren, wobei es auch mal 2 bis 3 Tage am Stück waren (z.B. erinnere mich an eine Tour von Florenz nach Siena ca. 1994, wo wir tatsächlich wild gezeltet haben). Aber auch im Grand Canyon waren wir über Nacht z.B. Das Fernwanderervirus schlug dann aber tatsächlich erst 2019 zu. Als ich mit meinem damals 16-jährigen Sohn den Malerweg gelaufen bin (in festen Unterkünften) war es um uns geschehen. Wir hatten Blut geleckt. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit Zelt erst auf kleinere Wege wie den Zwei-Täler-Steig im Schwarzwald, allerdings mit viel zu schweren Rucksäcken (17 kg für eine 4-Tages-Tour, u.a. mit einem 4 kg schweren Zelt). Ich weiß noch, wie wir damals während des Hikes gesagt haben, wenn DAS Fernwandern ist, ist das nichts für uns, weil uns sooo die Sohlen und Schultern weh getan haben). Auf Youtube schauten wir dann im Exzess Videos von anderen Fernwanderern an, natürlich auch von Soulboy oder dem Fernwanderer. Damit einhergehend beschäftigten wir uns eingehend damit, mit weniger Gewicht unterwegs zu sein. Wir planten unsere nächsten Wege. Der erste längere Weg war dann der Mittelweg im Schwarzwald, mit jetzt schon leichterem Rucksack (Osprey Talon 55) und leichterem Zelt (MSR Hubba Hubba NX 2). Ultraleicht waren wir noch nicht unterwegs, aber ein Basisgewicht von 7-8 kg war für uns damals schon sehr okay – und schmerzende Schultern bzw. schmerzende Füße (wir sind dann schnell auf Trailrunner umgestiegen - seitdem nie wieder Blasen) gehörten der Vergangenheit an. Es machte richtig Spaß. Seitdem haben wir unser Basisgewicht immer weiter optimiert, ich bin jetzt bei 4,2 kg angelangt – und wandern so zwischen 1.500 und 2.000 km im Jahr. Ich bin zudem richtiggehend zum Gearjunkie geworden. Z.B. finde ich UL-Rucksäcke so cool, dass ich mehrere davon habe, in allen möglichen Größen, Farben und Materialien. Auch Zelte habe ich schon mehrere 😊 Inzwischen habe ich mir selbst eine schöne Wege-Datei mit den meisten interessanten Fernwanderwegen aufgebaut. Schade, dass ich sie nicht mehr alle werde gehen können, aber man wenigstens die Qual der Wahl, andersherum wäre es ja auch nicht so prickelnd. Das UL-Forum ist für mich eine unendliche Fundgrube für Gear und Wege, danke dafür an alle, die das Forum mit so viel Sachverstand und Erfahrungen bereichern. Ach ja, mit 60 werde ich mir eine Auszeit nehmen und den Nord-Süd-Trail laufen. So der Plan 😊
  40. Ultraleicht-Trekking für Familien

    khyal reagierte auf InesMar für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Unser Kind ist mit 4 Jahren noch deutlich kleiner. Wir haben bisher kleinere Hüttentouren in den Alpen gemacht und waren im Sommer fünf Tage in den französischen Alpen mit Zelt unterwegs. Ultraleicht sind wir (noch) nicht, arbeiten aber daran, v.a. weil das Kind höchstens ein Kuscheltier und Malsachen trägt. Im Dezember geh ich allein mit Kind eine Woche nach Portugal und wollte eigentlich ein Stück vom Fischerweg z.B. laufen, hab mich jetzt aber doch für eine feste Unterkunft und Tagestouren entschieden. Ich würde auch sagen, erst mal in kleinen Schritten testen. Ansonsten bin ich hin und her gerissen, ob ich empfehlen würde, eine Ausstiegsmöglichkeit parat zu haben. Eigentlich finde ich das nämlich sinnvoll mit Kind, andererseits haben wir in Frankreich eine Tour gemacht, bei der es (außer per Helikopter in einem echten Notfall) keinen richtigen Ausstieg gegeben hätte und das war auf jeden Fall ein Teil des Abenteuers, nicht einfach an einem harten Tag sagen zu können, ok, wir brechen jetzt ab.
  41. Fits in the Forclaz (10l) Challenge

    roli reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier sind überigens mal 3 10 L Modelle, wobei der Pivring ja nur 9 l haben soll laut Ikea, nachgemessen sind es aber 10 l plus Netztasche Forclaz 50g 5 Euro Pivring 115g 3 Euro Queshua 150g 3 Euro Finde halt das der Pivring irgendwie am vielversprechensten ist als X-UL Rucksack, und am meisten Spielerein zulässt und mit der Netztasche am meisten nach Ul aussieht, dazu hat man auch noch die Möglichkeit auf der flachen Oberseite eine Isomatte, Wasser oder eine Erweiterung (Topcase) oben zu platzieren Sehe schon, dass am Ende mein 3 Euro Ikea Rucksack mit Sachen im Wert von 1000 Euro gefûllt ist
  42. Abends einsam

    Mario294 reagierte auf Shabeel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das hat nichts mit 'maskulin' zu tun, sondern vielmehr mit Durchhaltevermögen und Geduld – Fähigkeiten, die jeder Mensch entwickeln kann, unabhängig vom Geschlecht. Bei mir hat es auch eine Weile gedauert, bis ich gelernt habe, gut mit mir selbst zurechtzukommen. Das ist auf jeden Fall eine Übungssache. Dabei geht es nicht darum, einfach nur etwas auszuhalten, bis es vorbei ist. Vielmehr sollte man es bewusst betrachten. Wenn man es richtig macht, stellt sich irgendwann eine angenehme innere Ruhe ein – ganz ohne Leid. Langeweile ist ja eigentlich nichts anderes als eine Form innerer Unruhe, der Wunsch, dass die Dinge anders sein sollten, als sie sind. Es ist eine subtile Ablehnung des gegenwärtigen Erlebens. Gerade im buddhistischen System spielt Abgeschiedenheit eine wichtige Rolle, um tiefere Erkenntnisse zu gewinnen. Übung und manchmal auch ein gewisses Maß an Aushalten gehören dazu, das hat nichts feminin oder maskulin zu tun. Natürlich muss man diesen Weg nicht wählen. Es ist vollkommen in Ordnung, sich Gesellschaft zu suchen, wenn man das möchte.
  43. OT: ... dass man noch viel tiefer in die Tasche greifen kann, als man es soeben schon getan hat. Zu den allgemeinen 'Skills' im Leben gehört es daher, die eigene finanzielle Grenze nach fast automatischer Verschiebung nach oben auch wieder in den Griff zu kriegen... finde zumindest ich. Das gilt auch für Komfortgrenzen und das Zeitbudget (im Kopf: Wie viel meiner Freizeit will ich dem Gear widmen?). Aber ich denke, da haben wir (hier) fast alle so unsere Probleme. Mit @kra und ein paar anderen sprach ich neulich beim Treffen über die Nutzung von Foren für Gear-Expertise. Es ist mit wachsendem Wissen nicht unbedingt leicht, für sich selbst ein sinnvolles Niveau festzulegen und einzuhalten.
  44. Ich glaube, dem TO geht es eher um Effizienz - also Aufwand (steigend finanzieller und auch Komfortverlust) versus gesamtgewichtlichen Nutzen (also auch in Relation zu den Consumables). 'Nutzen' wäre diesbezüglich dann eigentlich das falsche Wort; denn Gewichtseinsparung bleibt Gewichtseinsparung, zu welchem Preis auch immer.
  45. Moin! Das setzt voraus, dass ich alle Situationen immer »richtig« einschätze und sich die Faktoren meiner Einschätzung nicht permanent ändern. Die meisten Unfälle in den Bergen sind nicht das eine, plötzlich hereinbrechende Unheil. Es ist vielmehr eine Folge kleiner, unvorhersehbarer Ereignisse, die in Summe irgendwann im Unglück enden. Seit dem Vortrag von André Bourbeau über Unfallprävention, stelle ich mir die Folge dieser Ereignisse immer in Form einer Waage vor. Auf der einen Seite kommt immer etwas Unerwartetes von außen und mein fehlerhaftes Verhalten hinzu. Auf der Anderen, halten meine Skills, Planänderungen oder besondere Ausrüstung die Waage im Gleichgewicht. Alle bei uns im Haus wissen, mit Küchenmessern umzugehen. Trotzdem haben wir mehrere, unterschiedliche Pflaster am Start. VG. -wilbo-
  46. Wie viel davon? Die Frage hier dreht sich um die Bewertung. Wie viel Gewicht sollte ich auf das Gewicht der Ausrüstung legen? Wortspiel beabsichtigt. Schaut man sich Systemgewichte so an, wird UL eigentlich schnell ziemlich nichtig, sobald man die großen Sachen behandelt hat. Wenn ich von "sackschwer" auf "schon ziemlich leicht" gewechselt habe, ist der Schritt auf "noch ultraleichter" eher was für Extremisten und Leute, die unbedingt gewinnen wollen, aber für einen Hobbyisten nicht mehr wichtig. Persönliche Fitness und Diätpläne sind eigentlich nicht das Thema dieses Forums, auch wenn die überall mit reinspielen. Würden wir die als zentral für das Thema UL einstufen, müssten hier mindestens 80% der Themen um Ernährungs- und Trainingspläne zirkulieren, nur wer hier will "UL auf dem Teller" als zentrales Topic diskutieren?
  47. Ich komme gerade von einer viertägigen Gebirgstour zurück. Zwei Tage mit jeweils 1.800hm Anstieg und zwei Tage mit entsprechendem Abstieg. Komfort hat in meinen Augen ERHEBLICH mit Leistungsfähigkeit zu tun, ich muss halbwegs gut schlafen, ich muss mich halbwegs gut ernähren und ich muss mich wohlfühlen. Ein sich durch die Tage quälen wäre für mich kein angenehmes Erlebnis. Aus diesem Grund sollte man meiner Meinung nach an den Big 3/4 so gut sparen wie möglich, weil man hier die größte Einsparung hinkriegt und dann beim Rest "sinnvoll" reduzieren. Ich war am Ende mit einem Outerskin-Weight von knapp über 10kg unterwegs. Davon 1,5-2kg "worn" und um die 3kg Consumables. Fand ich sehr ok und war auch bei 1.800m Aufstieg angenehm zu tragen. Ich habe körperlich alle Etappen ohne Probleme gemeistert. Was hätte es mir jetzt gebracht, nochmal 300g irgendwo einzusparen?
  48. Danke für dein Antwort. Deine Erfahrung, dass eine Reduktion von 15 kg auf 4,1 kg Basisgewicht einen deutlich spürbaren Unterschied macht, während weitere Reduktionen möglicherweise weniger ins Gewicht fallen, unterstreicht genau meine Überlegung. Der Punkt, an dem zusätzliche Einsparungen zunehmend weniger Auswirkungen haben, ist besonders interessant für mich. Wobei ich mir aber nicht sicher bin, wo genau die Grenze ist. Auf jeden Fall scheint es mir eine persönliche, subjektive Sache zu sein.
  49. Moin! Den Einwand finde ich, zumindest bei mir nicht irrelevant. Da hühnert man jahrelang mit 100 g Einheiten im Rucksack rum und unbemerkt sammeln sich Jahr für Jahr Kilo-Einheiten außerhalb des Rucksacks an. Zumindest ich war, gelinde gesagt erstaunt, als ich mich seit langer Zeit mal wieder auf die Waage gestellt habe, um festzustellen, dass ich knapp 10 Kilo zu viel drauf habe. Also praktisch immer einen zweiten Rucksack mitschleppe. In meinem Fall ist dies die Baustelle, die aktuell am meisten an Gewichts-Reduktion bringt. VG. -wilbo-
  50. Komfortzone - die Schere im Kopf

    mtb_squirrel reagierte auf derschorsch für einen Artikel

    1 Punkt
    Wir reden oft über „Skills“ – über erlernbare Fertigkeiten. Geschickter Umgang mit Gelände, Schlafplatz, Equipment usw. Solche Dinge kann man in der Tat auf die eine oder andere Weise angehen und sich dabei weiter entwickeln. Was uns oft daran hindert, sind Ängste und Glaubenssätze, die wir selbst kaum wahrnehmen und erst recht nicht in Frage stellen. Das führt zu Aussagen wie „das könnte ich freilich lernen, aber ich will ja gar nicht“. Übertrieben gesagt in etwa vergleichbar mit dem Drogenabhängigen, der sagt: „ich könnte ja aufhören, aber ich will ja gar nicht“. Ängste, Irrglauben, Dogmen Einige frei gegriffene Beispiele solcher Glaubenssätze könnten sein: Mit nassen Füßen bekommt man Blasen Ohne Zelt kommen Krabbelviecher in den Schlafsack Ohne Wechselunterwäsche stinkt man Es ist gefährlich, unbehandeltes Wasser zu trinken Ohne Frühstück kann ich nicht aufbrechen In ein offenes Tarp regnet es herein Wie sehe ich denn mit solchen Klamotten aus? Mit Holz kochen ist umständlich und gefährlich Ohne Planung geht die Tour schief Gut geplant ist langweilig Ich muss unbedingt reichlich zu Essen dabei haben Titan ist cool, Plastik ist doof usw. ... Das Gemeine ist: wir selbst sind für unsere eigenen Glaubenssätze blind. Für uns selbst sind das objektive „Wahrheiten“. Das ist die Schere im Kopf, die alles ausschneidet, was nicht sein soll. Bei anderen lassen sich die Glaubenssätze viel leichter entdecken. Die Summe unserer Glaubenssätze definiert unsere Komfortzone. Der Bereich, in dem wir uns mühelos und ohne Bedenken bewegen können. Ich bin davon überzeugt, dass (auch) im Ultraleichttrekking ein Abwerfen von Ballast-Glaubenssätzen die größte Erleichterung (nicht nur, aber auch in Form von Gewichtsreduktion) bringt. Die Komfortzone erweitern heißt persönlichen Handlungsspielraum gewinnen. Weniger bestimmt zu werden von Randbedingungen. Weniger zu leiden unter Dingen, die nicht so laufen, wie ich mir das vorstelle. Ein Konzept übrigens, das weit über das Thema UL-Trekking hinaus weist. Hintern hoch! Komfortzone erweitern! Die Schritte aus der Komfortzone heraus können ganz klein sein. Kalkuliertes Risiko. Und diese kleinen Schritte werden trotzdem unmittelbar mit dem Erfolgsgefühl belohnt: „Ich habe was ganz neues geschafft“. Das nächste Mal ein Stückchen weiter. Daher mein Aufruf: Hintern hoch! Komfortzone erweitern! (Und zwar die eigene, nicht die von anderen!) Das geht nur durch SELBST TUN! Mal einen Sonntagsspaziergang mit nassen Füßen machen Sich ab und zu abends in den Wald setzen und schauen, was da krabbelt Mit einer billig-Gewebeplane mal nachts ein Tarp improvisieren (200m entfernt vom Auto) Mal auf einer Wochenend-Tour etwas weniger Proviant einpacken Usw. usw. Die obigen Beispiele sind leicht einsichtig und gelten vielleicht besonders für Einsteiger in unser UL-Thema. Aber auch „Alte Hasen“ haben sicherlich ihre blinden Flecken. "Komfortzone erweitern" kann dabei individuell sehr unterschiedlich aussehen. Jeder hat andere Grenzen. Für den einen kann es bedeuten, seinen Leistungsanspruch nach oben zu schrauben. Für den nächsten genau im Gegenteil, eine Tour mit geringem Leistungsanspruch trotzdem als gelungen erleben können. Für den einen bedeutet es ein Wagnis, sich tatsächlich mal bei einer Solo-Tour sich selbst auszusetzen. Für den anderen wäre es eine wertvolle persönliche Entwicklungschance, sich auf einen ganz neuen Tour Partner einzulassen. Wie bekomme ich nun ein besseres Bewusstsein für meine eigene Komfortzone? Eine Möglichkeit ist das Lesen hier im Forum. Immer, wenn ich denke: „oh nein, das will ich nicht“ oder „oh nein, das kann ich nicht“ - dann ist das ein ziemlich sicherer Hinweis darauf, dass ich über einen meiner Glaubenssätze gestolpert bin und an die Grenze meiner Komfortzone stoße. Alles kann, nichts muss. Und jeder geht einen anderen Weg. Aber jeder hat die Chance, sich weiter zu entwickeln. Typischerweise dort, wo der Widerstand am größten ist. Und es gibt unglaublich viel zu gewinnen! Auf gehts ... --- Weiterlesen & Mitdiskutieren Mehr UL-Philosophie: Ultraleicht Trekking - Roter Faden Dem ist was hinzuzufügen? Du hast Fragen? Oder Anregungen zum Weiterdenken? Diskutiere mit uns im Forum! ---
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