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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 29.10.2026 in Beiträge

  1. Vorstellungsthread

    Frank und 4 andere reagierte auf Ulriksson für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Habe heute die erste Testfahrt mit meinem Rucksackwagen "Flitzefritz light" erfolgreich absolviert. Natürlich gibt es noch kleine Anpassungen und der Härtedauertest steht noch aus. Gewicht ohne Gürtel mit Karabinerhaken und Trekkingstöcken: 1370 Gramm!Erste Testfaht Flitzefritz light 20261101.MP4
  2. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    realholgi und 2 andere reagierte auf Blickpunkt für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Coldsoaking Behältern und wie ich sie am besten in mein Setup integriere. Ich möchte meine Eindrücke und Vergleiche gerne hier im Forum teilen, weil evtl. ja noch jemand anderes von diesen Vergleichen profitieren kann. Mir geht es dabei nicht um den leichtestes Behälter, den man bekommen hat. Viel wichtiger für mich ist eine gewisse Robustheit und ein möglichst sinnvolle Integration in mein eigenes Setup. Für mich gibt es zwei Szenarien, wie ich einen Coldsoaking Behälter verwende: Ich mache nur Coldsoaking und benötige insofern auch nur den Coldsoaking Behälter. Ich nehme sowohl Kochtopf als auch Coldsoaking Behälter mit. Bei beiden Szenarien ist gleich, dass ich morgens nach Möglichkeit einen Shake trinke und dafür den Coldsoaking Behälter nutze. Im Fall 1. nutze ich den Coldsoaking Behälter dann für den Shake und die Hauptmahlzeit (kalt). Im Fall 2. nutze ich den Coldsoaking Behälter dann für den Shake und möglichst eine warme Mahlzeit, wofür ich Wasser im Kochtopf erhitze. Nach Möglichkeit nehme ich bei Fall 2. keine Fertignahrung mit, möchte den Kocher aber möglichst nur mit Wasser nutzen. Der Coldsoaking Behälter sollte für mich ca. 400 - 500 ml Volumen haben (weil das in etwa der Menge einer Hauptmahlzeit entspricht, die ich schaffe). Er soll außerdem dicht bleiben, möglichst leicht aber dennoch robust und leicht zu reinigen sein. Im Idealfall soll er für den Fall 2. auch mit heißem Wasser gefüllt werden können. Hierbei brauche ich aber kein kochendes Wasser. Für die beiden genannten Szenarien suche ich den für mich besten Coldsoaking Behälter. Im Idealfall sollte der Coldsoaking Behälter sich auch noch platzsparend zusammen mit meinem Kochtopf verstauen lassen für den Fall 2. In einigen Szenarien kann es zudem sinnvoll sein, auch eine Wasserflasche im Coldsoaking Behälter und/oder Kochtopf zu verstauen bzw. die Möglichkeit dazu zu haben (auch wenn ich selbst das nicht nutze, dazu weiter unten mehr). Auch, wenn das Hauptaugenmerk auf einem Vergleich der Coldsoaking Behälter liegen soll, werde ich versuchen, auch div. Kombinationsmöglichkeiten aus Coldsoaking Behälter, Kochtopf und Wasserflasche vorzustellen. Welche Modelle stehen für den Test zur Verfügung? Bei den Kochtöpfen und Wasserflaschen handelt es sich um die Modelle, die ich nutze bzw. genutzt habe, sie sind nicht extra für den Vergleich angeschafft. Bei der Suche nach dem für mich perfekten Coldsoaking Behälter ging es eher darum, den besten Behälter für meine schon vorhandenen Töpfe (und ggf. auch Flaschen) zu finden: Coldsoaking Behälter (von links nach rechts): Lock & Lock LLS122 Twist Vorratsdose, 0.56 L Farlite Cold Soak Container 0,5 l TATAY Frischhaltedose 0,4 l Barney Butter 454 g JIF Creamy Peanut Butter 454g Kochtopf: Toaks Light Titanium 550ml Pot ohne Griffe Toaks Ultralight Titanium 450ml Cup Wasserflasche: Igeous Nobo Bottle Cnoc ThruBootle Zur Vorstellung der Coldsoaking Behälter im Einzelnen. Die Gewichte beziehen sich jeweils auf Behälter incl. Deckel. Das nutzbare Volumen habe ich selbst ermittelt und zwar so, dass man den Deckel noch sinnvoll schließen kann, ohne dann man den Inhalt verschüttet. Es handelt sich also eher um realistische und keine Laborwerte. Die Behälter 1. und 2. harmonieren am besten mit dem Toaks 550 ml und der Nobo Bottle bzw. ThruBottle Lock & Lock LLS122 Twist Vorratsdose, 0,56 L Bezugsquelle: z.B. Amazon Preis: 8,50 EUR ohne Versand Gewicht: 74 g Nutzbares Volumen: 540 ml Der Behälter ist sehr robust und dank eingelegter Gummidichtung auch dicht. Durch die Gummidichtung ist der Deckel aber nicht optimal zu reinigen, da diese hin und wieder auch mal entfernt werden sollte. Er lässt sich sehr gut mit dem Toaks 550 ml und der Nobo Bottle kombinieren. Der Deckel muss dafür aber separat transportiert werden. Die ThruBottle passt natürlich auch rein, weil sie schmaler als die Nobo Bottle ist. Der Behälter kann außerdem in der Kombination mit dem Toaks 450 mit der ThruBottle genutzt werden. In dem Fall ist der Toaks 450 ml dann aber im Behälter. Diese Kombination ist allerdings nicht wirklich optimal, da die Griffe des Toaks 450 ml eine geschmeidige Passform im Behälter verhindern. Ein Toaks 450 ml ohne Griffe wäre hier perfekt (den gibt es allerdings nicht). Der Behälter passt nicht in den Toaks 450 ml. Der Behälter kann in die Spülmaschine und verträgt auch heißes Wasser. Farlite Cold Soak Container 0,5 l Bezugsquelle: Farlite Preis: 4,40 EUR ohne Versand (Versand ca. 10 EUR aus Finnland) Gewicht: 53 g Nutzbares Volumen: 560 ml Der Behälter ist weniger robust als Nr. 1. aber gleichwohl robust genug für den Zweck. Er hat keine Gummidichtung, ist aber trotzdem dicht. Er passt perfekt in den Toaks 550 ml. In den Behälter passt die ThruBottle, die Nobo Bottle ist leider minimal zu breit und passt nur gequetscht in den Behälter. Das ist in jedem Fall nicht alltagstauglich. Hier bekommt man allerdings den Deckel mit in den Toaks 550 ml (auf den Boden) und kann dann Topf, Behälter, Deckel und Flasche zusammen einpacken. Der Behälter passt nicht in den Toaks 450 ml. Der Behälter kann in die Spülmaschine und verträgt auch heißes Wasser. Die Behälter 3. - 5. harmonieren am besten mit dem Toaks 450 ml. Aufgrund des geringen Durchmessers passen hier aber weder die Nobo Bottle noch die ThruBottle rein. TATAY Frischhaltedose 0,4 l Bezugsquelle: z.B. Amazon Preis: 6,99 EUR ohne Versand Gewicht: 74 g Nutzbares Volumen: 420 ml Der Behälter ist sehr robust. (ähnlich wie Nr. 1.) Damit er dicht bleibt, muss man den Deckel sehr fest schließen. Vorher empfiehlt es sich zudem, den Behälterrand mit feinem Schleifpapier vorsichtig zu glätten. Ohne diese Glättung habe ich den Behälter nicht ganz dicht bekommen. Dieser Tip gilt für die Nr. 4. und 5. ebenso. Je glatter der Behälterrand, desto dichter schließen die Behälter. Der Behälter kommt ohne Gummidichtung aus (genauso die Nr. 4. und 5.). Er ist der kleinste Behälter, reicht aber für eine Mahlzeit für mich aus. Der Behälter passt perfekt in den Toaks 450 ml und bildet mit dem Topf eine kompakte Einheit. Hier klappert nichts. Der Behälter kann in die Spülmaschine und verträgt auch heißes Wasser. Barney Butter 454 g Bezugsquelle: z.B. iHerb Preis: ca. 20 EUR incl. Versand (man muss den Inhalt natürlich mitbezahlen) Gewicht: 54 g Nutzbares Volumen: 480 ml Das ist der teuerste Behälter, weil man ihn natürlich nur mit Inhalt bekommt und leider auch importieren muss. Ich wollte ihn trotzdem sehr gerne ausprobieren. Nach einer kleinen Schleifbehandlung (siehe Nr. 3.) schließt er zuverlässig dicht ab. Er ist für einen „Peanutbutter Jar“ sehr robust, wiegt dafür aber auch etwas mehr. Er passt locker in den Toaks 450 ml. Damit es nicht klappert, müsste man ggf. einen Lappen oder ähnliches mit dazu legen. Ich würde ihn nicht in die Spülmaschine stecken. Dafür war er mir einfach zu teuer. Ggf. hält er das aber aus, was ich aber nicht testen werde. Die Materialstärke würde es vermutlich hergeben. Hier kann ich leider keine verlässliche Aussage treffen. JIF Creamy Peanut Butter 454g Bezugsquelle: z.B. The American Store Preis: ca. 10 EUR incl. Versand (man muss den Inhalt natürlich mitbezahlen) Gewicht: 34 g Nutzbares Volumen: 470 ml Hier gilt ungefähr das gleiche wie für Nr. 4 nur dass der Behälter 20 g leichter ist, damit aber auch etwas weniger robust. Für diesen Behälter würde ich daher die geringste Eignung in Kombination mit heißem Wasser annehmen. Der Behälter ist, anders als Nr. 4. aber auch in Europa zu bekommen. Er liegt angenehm in der Hand und ist die leichteste Option. Mein Fazit: Für den Fall 1 (nur Coldsoaking) ist mein Favorit Nr. 4. Er ist schön klein und hat mit 480 ml Volumen trotzdem ausreichend viel Platz. Er ist robust und trotzdem mit 54 g nicht zu schwer. Er lässt sich leicht reinigen, der Deckel schließt zuverlässig und ohne zu hakeln. Zudem liegt der Behälter gut in der Hand. Für den Fall 2 (Coldsoaking in Kombi mit Kochtopf und heißem Wasser) ist mein Favorit Nr. 3. Er ist zwar mit der schwerste und gleichzeitig kleinste Behälter, aber super robust und passt einfach perfekt in den Toaks 450 ml. Hierzu muss man sagen, dass ich in Fall 2. ausschließlich mit dem Toaks 450 ml unterwegs bin. Den Toaks 550 ml nutze ich inzwischen nicht mehr, weil ich soviel Wasser nicht benötige. Ich wollte ihn aber für die Nr. 1. und 2. trotzdem mit in den Vergleich nehmen, weil es ein beliebter Topf im UL-Bereich ist. Obwohl nur 420 ml nutzbares Volumen, reicht er mir mir Nr. 3 persönlich sowohl für einen Shake als auch eine Hauptmahlzeit aus. Die Kombination mit einer Wasserflasche spielt für mich dagegen keine Rolle, da meine beiden Favoriten für beide Flaschen ohnehin zu klein sind. Meine Flasche steht insofern allein in der Seitentasche vom Rucksack und der Behälter oder die Kombi aus Behälter und Kochtopf ist meist im Foodbag im Rucksack (weil einfach so kompakt und klein, dass das gut funktioniert). Ich hoffe, der Vergleich war für den ein oder anderen eine kleine Hilfe. Stellt gerne Fragen, wenn ich noch was ergänzen soll.
  3. Portugal Fishermanstrail - Sao Torpes nach Lagos

    Fluwer und 2 andere reagierte auf Oska für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hi, so nachdem ich meinen Plan mit Nepal und dem Annapurna Circuit dieses Jahr verworfen hatte, musste ein Plan B her. Schon viel von gehört vom Fischerweg, daher war das dann meine Alternative. Ist ein recht entspannter Weg, man weiß am Anfang läuft man halt durch weichen Sand, später dann ein gefühltes zum nächsten Strand runter, wieder auf, wieder runter und so weiter. Sofern es trocken ist, was bei mir das Fall war, sind auch die steileren Passagen eigentlich kein Problem. Wenns nass ist könnte es allerdings recht rutschig und damit auch nicht ganz ungefährlich werden. Es wird wohl zunehmend touristischer, eine Menge Bauaktivitäten in den Orten gesehen, und im Oktober, wo ich unterwegs war sind auch teilweise noch recht viele Surfer unterwegs. In Carrapateira hat mich das dann für eine Nacht 100€ gekostet, aber da ich nicht vorgebucht hatte und durchgehen wollte, war das halt der Preis dafür. Eigentlich soll es bei den 13 Etappen möglich sein, wenn man die letzte von Salema nach Lago in 2 kurzen Etappen macht, mit 10 mal Campingplätzen zelten können, aber ich habe auf meiner Tour nur 3 davon genutzt. Teilweise liegen die etwas fernab vom Trail und ich war dann einfach zu faul. Es war recht warm, mir eigentlich so 5 Grad zu warm, aber so ist das nunmal in der Natur, wünschen kannst Du dir viel, aber das geht nicht immer in Erfüllung. Obwohl das mit dem Wünschen und nicht in Erfüllung gehen ja irgendwie, zumindest bei meiner subjektiven Wahrnehmung im (un)normalen Leben auch nicht immer so hinhaut. Habe dann doch recht häufig in Hostels gepennt, war überrascht, dass es doch recht zivilisiert war und man sogar pennen konnte. Ich habe mir dann nach den 2 Übernachtungen in Lagos noch einen Rede Expressos Bus nach Fatima gegönnt, das war auch so im Vorfeld geplant und habe mir dann den Wallfahrtsort angeschaut und dort noch mit 2 Übernachtungen meine Reise ausklingen lassen, was aus diversen Gründen dann partiell doch etwas emotional war, aber so sollte es auch sein. Ich war relativ schwer bepackt unterwegs, durch die Elektronik und mein Zeltsetup und da man keine sauberen und vorhandenen Flüsse unterwegs hat geht Wasser filtern nicht, also das Wasser jeden Tag mitgeschleppt, so ca. 3 Liter, warm, schwitzen und so weiter. Einmal in Odeixe wäre ich fast mit 5 Litern gestartet, da ich nicht auf dem Schirm hatte beim Einkaufen, dass ich noch genügend Wasser dabei hatte, hab dann morgens irgendwo 1.75l Wasser abgestellt, das war spürbar. Viele Solo Hiker/innen gesehen, viele mit sehr leichtem Gepäck, ok kein Zeltdabei und nicht so viel Elektronik, aber ich habe es eh als kostenloses Workout gesehen, da ich seit Schweden wieder faul war, von daher Win/Win, auch wenn die erste Woche partiell etwas zäh war und ich den Eindruck habe, dass die neuen Altra Lonepeaks nicht mehr dasselbe sind wie früher, ich hatte nach 20km teilweise so platte und schmerzende Fußsohlen. Ich hatte diese Schuhe letztes Jahr in Schweden beim Kungsleden wo ich doppelt so weit gewandert bin und kann mich da nicht dran erinnern. Achja, ich laufe mir ja gerne Blutblasen in den Trailrunnern unter den Zehennäglen, vor allem unter den Großen. Tag 3 hatte ich da eine am linken großen Zeh, hat etwas beim Drücken weh getan, aber ansonsten ging es. Plan war also, einfach weiterlaufen und möglichst nicht gegen alles gegentreten was auf dem Boden liegt und zur Prophylaxe diese Zehennägel noch etwas kürzen, damit dann bei einem Stoß von Vorne das nicht alles über den Zehnagel weiter getragen wird. Also Nagelknipser raus und Zehennägel kürzen, dabei aus Versehen die Haut unter dem Zeh zur Blutblase angeschnitten, kam dann halt raus, prinzipiell kein Problem, aber nun war das Ding offen und dadurch potentiell einer Entzündung empfänglich. Es war ja abzusehen, dass das unter dem Zehnagel wahrscheinlich nicht einfach trocknen und ausheilen wird. Ich also, KI befragt was man da am Besten macht. Mir wurde irgendwas mit Hydrochloridsprach empfohlen, das drauf sprühen und dann mit Compeed versiegeln. Dumm nur, Compeed hatte ich nicht mitgenommen, da ich mit normalen Blasen eigentlich weniger Probleme habe und das Hydrochloridspray hatte ich natürlich auch nicht zur Hand, aber es gab eine Apotheke, also dahin, mit Händen und Füßen erklärt worum es geht, das Spray erhalten, naja drauf gesprüht, Compeed gekauft in der XXl Version, draufgemacht und mit Tape dann nochmal fixiert. Ist gut gegangen. Glaube ich, also weh tuts nicht, aber ich sollte jetzt vielleicht mal das Tape abmachen und nachschauen was der große Onkel sagt. Achja, noch eine kleine Trailgeschichte, das hatte ich unterschlagen. Ich bin ja am Anreisetag nach Sines am Rete Sios in Lissabon gewesen, um dort den Rede Expressos Bus zu nehmen. In der Nähe vom Busbahnhof ist ein LIDL, da war ich dann noch für den ersten Wandertag shoppen, etwas zu trinken und Fingerfood. Dort gab es, wie mittlerweile in jedem größerem Supermarkt so eine Selbstbedienungsbackstation. Ich da durch, mir angeschaut was mich anspricht, 0 Ahnung was das sein soll, waren halt lokale Sachen die es hier nicht gibt, mich dann für 3 verschiedene Sachen entschieden, das ganze dann in meine schwarze Stofftüte gepackt und es ging los. Im Bus habe ich dann noch einen anderen Hiker aus Deutschland getroffen und wir hatten dann während der ca. 3 stündigen Fahrt viel zu quatschen, so ging die Zeit gut rum. Da der Bus in Sines, ca. 7 km vor Sao Torpes hält und der Weg dahin durch Industriegebiet bzw. Autobahn geht, habe ich schon für mich entschieden ein Uber dahin zu nehmen, sofern es da eines geben sollte. Gesagt getan, Philipp ist dann kurzerhand mit und für ca. 10€ ging es dann nach Sao Torpes mit Raul :), ein netter Fahrer der viel zu erzählen hatte (moment, das kennen wir doch irgendwoher :D) und schwupps, waren wir am Startpunkt. Achso noch ein Funfakt, die Fahrt mit den Rede Expressos Bussen muss man über eine App buchen, da werden dann Zeitfenster angezeigt und die jeweiligen Preise. Wonach die allerdings berechnet werden hat sich mir nicht erschlossen. Von Lissabon nach Sines, ca. 3 Stunden Busfahrt kostet so ca. 10-12€, was ich recht günstig finde, ich habe in meinem Zeitfenster 2,95€ gezahlt und war mir bis zur Abfahrt nicht sicher, ob ich nur das Gepäck dafür transportieren dürfe oder mich ebenfalls. Egal, also dann von Sao Torpes nach Vila nova de Milfontes gegangen, die erste Strecke mit weichem Sand, ca. 10km. Start war ca. gegen 12.30, also in der prallen Mittagshitze. Irgendwann dann an meinen Zielort angekommen und die erste Nacht sollt im Zelt auf einem Campingplatz sein. Alles schön aufgebaut, im Ort gab es einen SPAR, ich brauchte noch Wasser für den nächsten Tag, also meine schwarze Stofftüte leer gemacht, die Papiertüten mit den restlichen Backwaren ins Zelt gelegt. Den Inhalt einer Tüte hatte ich mittlerweile aufgegessen, sahen aus wie dickere Kroketten, irgendwas frittiertes mit einer Fischfüllung, schmeckte ähnlich wie Fischfrikadellen, die anderen Kroketten waren mit einer Fleischpaste gefüllt, da hatte ich von Vieren aber nur Eines bisher gegessen, also nach Adam Riese waren noch 3 übrig. Als ich dann vom Einkaufen wieder kam und meine Einkäufe ins Zelt legen wollte und die Apside vom Zpacks Duplex aufgemacht habe sah ich das Unglück, mein Mesh war zerrissen. Ungläubig schaute ich rauf und verstand es erstmal nicht, da war quer ein ca. 15cm Riss mit kleinen weiteren Rissen. Ich schaute dann von dort in das Zelt hinein und sah die Tüte mit den Kroketten und die war aufgerissen und es sah so aus als ob da jemand drauf gestampft wäre. Erst dachte ich, das wäre ein Mensch gewesen, ich hatte meine Kamera und meine DJI im Zelt gelassen, aber Klamotten drüber gelegt und war etwas nervös, dass da jemand einbrechen wollte, wobei ich mich gefragt habe, warum so brachial, man musste ja nur den Reissverschluss an der Seite hochziehen, das machte eigentlich keinen Sinn. Kamera und sonstige Sachen waren noch da, da dämmerte es mir was passiert war. Bevor ich mein Zelt aufgestellt habe ist mir aufgefallen, dass dort viele Katzen rumlaufen, Portugal scheint ein recht katzenfreundliches Land zu sein, bzw. erzählte mir jemand, dass Sie versuchen die Population der freilaufenden Katzen in den Griff zu bekommen und in und um Orten so dreieckige Minisatteldachhäuser als Katzenhotels aufgestellt haben um dann Zugriff zu den Katzen zu haben. Da also das Essen relativ frei und geruchsaromatisch herumlag, konnte die Katzennase dem nicht widerstehen. Das war dann eigene Dummheit. Um meine Trekkingstücke habe ich immer etwas Ducktape aufgerollt und das ist dann hier zum Einsatz gekommen und ich habe von Außen und Innen dann ein jeweils ca. 20cm langes Stück zwischen die Risse geklebt und dann war es provisorisch auch in Ordnung. Das Zelt hat bisher nach über 3000km keine größeren Schäden gehabt, aber mir ist auf der Reise aufgefallen, dass es den Zenit der Zeit wohl so langsam überschritten hat, da ich teilweise von Innen durch das Dach kleine Öffnungen sehen konnte, wo das Gewebe auseinander gezogen war, wahrscheinlich durch Zugkräfte bei Wind. Es sind keine großen Öffnungen, ich schätze max. einen halben Millimeter, aber wie dicht das dann noch bei einem Regen ist, möchte ich ungerne bei einer Wanderung ausprobieren. Jetzt ist die Frage ob ich da überall Patches drauf klebe, was das Zelt wieder schwerer macht oder ob ich langfristig das Setup ändere und ein eher etwas schwereres Zelt dann nehme, was langlebiger ist. Ich bin da noch unentschieden. Wenn Fragen da sind, fragen, ansonsten lasse ich das in der Tiefe hier mit einem Bericht. Ein paar Impressionen mit Bildern und wenn die Videoschnipsel was taugen gibts auch noch ein Hikervideo später dazu. so long - happy hiking Oska
  4. Mal als kleiner Follow-Up... Bis jetzt das Teil nicht klein bekommen, habe auch ein paar Grobmotoriker damit spielen lassen... Seit ein paar Wochen gibt es nun eine neue Version, die ich eher sinnbefreit (was die angeblichen Verbesserungen aufgrund von User-Rückmeldungen betrifft) finde, es ist größer und schwerer geworden u.A. mit dem Argument, dann wäre das Teil im Gepäck leichter zu finden und man würde es nicht so leicht zu verlieren 🙃 Also wie wäre es statt dessen mit ner neuen Brille und einfach etwas "Ordnung" im Gepäck zu halten 😁 Ist jetzt nicht so viel Mehrgewicht / Packmaß, aber ich finde es unnötig und empfehle dann eher die alte Version zu kaufen, solange sie noch bei Händlern vorrätig ist (Tom liefert nur noch die Neue).
  5. Moin Leute, bevor ich den neue Ausrüstungs Thread zuspamme habe ich entschlossen einen Thread zu öffnen in dem ich meine Funde zu den oben genannten Kleidungsstücken zum besten gebe. Ziel ist es eine kleine Übersicht abseits der bekannten Cottages zu liefern da die Stoffe mittlerweile immer mehr von mittleren und großen Marken verwendet werden. Der Vorteil ist dass diese dann auch oft reduziert oder im Abverkauf erstanden werden können bzw. gibt es ja gerade bei Alpha auch einfach oft Lieferengpässe und somit kann man wenigstens überhaupt an ein Kleidungssstück kommen. Leider liefert die direkte Suche nach Alpha Primaloft oder Octa nicht immer Ergebnisse daher habe ich die offensichtlichsten Funde weggelassen es gibt ja mittlerweile auch Alpha Kleidung auf Aliexpress etc. aber bei meiner Suche stieß ich auf immer mehr Hersteller die einfach nicht unter diesem Namen werben und dann leider untergehen. Ergänzungen und Tipps sind immer willkommen. Hybridkleidung habe ich bewusst weggelassen da sich dort der Gewichtsvorteil nicht so ausspielt. Polartec Alpha: Baselayer: Santini Alpha Baselayer - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht 49g in Größe XXL nachgewogen - UVP 50,00 Euro - Anmerkung: Fahradgrössen beim Kauf 2 oder 3 Nummern größer bestellen Santini Alpha Baselayer Langarm - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht nicht angegeben - UVP 60,00 Euro - Anmerkung: Fahradgrössen beim Kauf 2 oder 3 Nummern größer bestellen Mammut Eiger Nordwand FL Air Mesh Vest Men/Women - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht Men 68g Women 59g ohne Grössenreferenz gemäß Hersteller - UVP 90,00 Euro Midlayer: Nike ACG Wolf Lichen Crewneck - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht 250g ohne Grössenreferenz gemäß Online Händler - UVP 149,99 Euro Mammut Eiger Free ML Air Half Zip Hoodie Men/Women - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht Men 200g Women 170g ohne Grössenreferenz gemäß Hersteller - UVP 200,00 Euro North66 Hrannar - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht 267g in Größe L nachgewogen - UVP 170,00 Euro Haglöfs Vara Alpha Sweater - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht 130g ohne Grössenreferenz gemäß Hersteller - UVP 170,00 Euro Westen: Sportful Alpha Fahrradweste - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht 84g ohne Grössenreferenz gemäß Hersteller - UVP 79,90 Euro Hosen: Nike ACG Wolf Lichen Pants - Polartec Alpha gemäß Herstellerangabe - Gewicht nicht angegeben - UVP 149,99 Euro Primaloft: Midlayer: Salomon Thernova - Primaloft gemäß Herstellerangabe - Gewicht 322g ohne Grössenreferenz gemäß Hersteller - UVP 120,00 Euro ALBION Primaloft Active Evolve Hoodie - Primaloft gemäß Herstellerangabe - Gewicht 150g ohne Grössenreferenz gemäß Herstellerangabe - UVP 165,00 Euro Westen: ALBION Unisex Primaloft Active Evolve Body Warmer - Primaloft gemäß Herstellerangabe - Gewicht 75g ohne Grössenreferenz gemäß Herstellerangabe - UVP 129,99 Euro Gaiter: AlbionPrimaloft Active Evolve Gaiter - Primaloft gemäß Herstellerangabe - Gewicht 28,5g gemäß Herstellerangabe - UVP 31,90 Euro Teijin Octa: Baselayer: Montura Vertigo Octa High Neck Maglia - Teijin Octa gemäß Herstellerangabe - Gewicht 140g in Größe M gemäß Online Händler - UVP 89,90 Euro Midlayer: Odlo X-Alp Lauf-Hoodie - Teijin Octa gemäß Herstellerangabe - Gewicht nicht angegeben - UVP 109,95 Euro The North Face Leichte Summit Series™ FUTUREFLEECE™ Jacke für Herren - als Futurefleece gemäß Hersteller vermarktetes Teijin Octa - Gewicht 158g in Größe L nachgewogen - UVP 125,00 Euro The North Face Summit Series™ FUTUREFLEECE™ Hoodie - als Futurefleece gemäß Hersteller vermarktetes Teijin Octa - Gewicht 208g ohne Grössenreferenz gemäß Hersteller - UVP 155,00 Euro - Anmerkung es exisitieren noch Jackenversionen ohne Gewichtsangabe Mützen: Odlo X-Alp Mütze - Teijin Octa gemäß Herstellerangabe - Gewicht nicht angegeben - UVP 29,95 Euro Hosen: Montura Vertigo Octa Pants - Teijin Octa gemäß Herstellerangabe - Gewicht 180g ohne Grössenreferenz gemäß Hersteller - UVP 80,00 Euro Keine genaue Angabe: Midlayer: Meru Allentown - Strickfleece gemäß Herstellerangabe jedoch wahrscheinlich Polartec Alpha 120 oder Primaloft - Gewicht 205g in Größe L nachgewogen - UVP 69,95 Euro - Anmerkung: Damenversion mit Bezeichnung Abilene verfügbar
  6. 1 Punkt
    Zunächst wäre mal interessant, womit du denn so liebäugelst? Ansonstem ist die in Europa begeehrte Ausrüstung von ZPacks oder Durston für dich einfacher zugänglich.. Falls du noch keinen Rucksack hast: - ich nutze seit Jahren die ZPacks Arc Haul Modelle. Zuverlässig, trotzt teils negativer Berichte aus dem Netz. - Der Durston Kakwa ist auch ein sehr interessanter Rucksack. ----------------------------------------------------------------------------------- - Zum Thema Shelter System muss jeder selbst wissen, was er will.. ich bin "Hänger", für mich nicht denkbar auf dem Boden zu schlafen, außer die landschaftlichen Bedingungen lassen mir keine Wahl. Sämtliche Zelte und Tarps von Durston und ZPacks sind für dich ohne Zoll zugänglich: Ein Träumchen! - Das Serenity Nettent von SMD ist in Europa oft sehr schnell ausverkauft: Gut und modular einsetzbar mit den Pockettarps von ZPacks. - Enlightened equipment Quilts/Schlafsäcke dürften für dich auch problemloser zu bekommen sein. ----------------------------------------------------------------------------------- - Die Firma "Tall Oaks": Toaks kommt auch aus Kalifornien: Wäre vlt auch interessant zu erfahren, ob es dort Kochausstattung günstiger als in Europa gibt. Ansonsten würde ich mal behaupten, dass durch das www eigentlich auch in Europa viel zu bekommen ist: Auch die Produkte der US-amerikanischen UL-Manufakturen. Vieles ist mittlerweile auch über europäische Shops zu bekommen. Überleg dir genau, was absolut unbedingt für dich unentbehrlich auf einer (längeren) Tour ist und was nicht. Am besten durch eine Liste, auf der man vermerkt, was immer gebraucht/genutzt wird und was überhaupt nicht: Die Dinge, die nicht genutzt werden, fliegen raus!
  7. 1 Punkt
    Liebe @Birdy Kurze Antwort: Alles, was du für deine Wanderungen benötigst und nicht schon hast. Du wirst ja nicht den AZT oder PCT beginnen, ohne die dafür notwendige Packliste komplett zusammen zu haben? Vielleicht verstehe ich die Frage aber auch nicht. Wenn du derzeit ohnehin in USA lebst und dort auch Wandern gehen willst, warum solltest du dir dann überhaupt was außerhalb von USA (oder auch Kanada) kaufen sollen/wollen? Kauf es doch einfach in USA/Kanada
  8. 1 Punkt
    Die Discounter fangen wieder mit Plastikdosen an. Lidl hat wieder welche im Angebot und Aldi Süd (in SH eher schlecht) auch.
  9. 1 Punkt
    Ich nutze sehr gerne den Vargo Titanium BOT. Ideal zum Cold Soaking und Kochen. Die Dichtung hält absolut dicht und ist robust. Man hat dann sogar den Vorteil, dass man sein gekochtes Essen auch für später aufbewahren kann. Leider ist er nicht ganz so günstig.
  10. Ein bisschen Ausmisten - Zelte und so

    J_P reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jaa das Valhalla 2 hattest Du ja auch noch in Deinem Text "Ultraleicht nein danke! Warum schwerer besser ist!" vom 1.4.13 😁 erwähnt...
  11. Als Erstes möchte ich auf den Thread "Gaskartuschen umfüllen - Sammlung Sicherheitshinweise" verweisen, in dem zu Einen die zu beachtenden Sicherheitsmaßnahmen bei der Benutzung derartiger Adapter beschrieben werden, aber auch generell die Benutzung von Umfülladaptern kontrovers diskutiert wird. Die dort im TO aufgelisteten Sicherheitshinweise liste ich hier nicht nochmal auf, bitte dort nachlesen. Damit bei den Umfüllaktionen was Vernünftiges raus kommt, muß zwischen den Gaskartuschen ein Temp-Gefälle existieren, sonst erfolgt nur, platt gesagt, ein Druckausgleich. Für mich sehe ich zum Einen die Anwendung darin, die nach Touren nur noch teilgefüllten Kartuschen meines Skotti Mini / Booster sozusagen zusammen zu füllen, daß ich nicht längerfristig 10 teilgefüllte Kartuschen rumstehen habe, kann mir aber auch gut vorstellen, mit den manchmal auf Campings / Marinas von Anderen zurückgelassenen Kartuschen Meine wieder aufzufüllen, das erspart dann evtl zeitaufwendiges Einkaufen. Unterwegs sehe ich Kühlungsmöglichkeiten durch Wasser, ob im Bach oder Meer, das Aufwärmen am Ehesten durch die Sonne, oder durch die Abwärme vom Grill / Lagerfeuer o.A. Um den Adapter zu Testen, habe ich 2 Tests durchgeführt : Mit einer rel vollen Kartusche eine Leere etwas auffüllen → dabei ließen sich in 10 sec 50 g Gas auffüllen Eine rel leere Gasklartusche in eine Halbvolle entleeren, dabei habe ich die Halbvolle vorher im Kühlschrank etwas gekühlt und die zu Entleerende mit dem Heizlüfter kurz angewärmt → Von den 33 g Restgas konnte ich in wenigen sec 21 g Umfüllen...es blieb also nur 12 g Restgas in der "leeren" Kartusche Kein langes Rumschrauben mit den beiden Kartuschen, und/oder Ventil auf / zudrehen, einfach Adapter auf das Ventil der aufzufüllenden Kartusche auflegen, die zu entleerende Kartusche umgedreht aufsetzen, aufdrücken und schon geht’s los...Sowas gefällt mir Bei beiden Tests hat der Adapter meine Erwartungen gut erfüllt, dazu das minimale Packmaß und 2.4 g Gewicht, echt nett. Wenn noch Fragen sind, her damit Hier noch 2 Pics von den beiden Adapterseiten :
  12. XUL Rucksack

    khyal reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier zwei Fotos davon, im Einsatz! Auf der Tour, wo ich ihn überladen hatte. Nicht mit dem Originalen Sitpad, sondern mit dem Thinlitepad von Gossamer Gear, 190x50x0,3cm. Habe leider keine anderen Fotos zur Hand, da ich selbst im Urlaub bin. Die Fotos sind Screenshots von meinen Insta Filmchen, über den Fishermenstrail, bzw Routa Vicentina!
  13. 1 Punkt
    Danke für Eure Rückmeldungen. Probetragen ist natürlich auch noch vorgesehen (mit Gewicht). Osprey wäre eine mögliche Alternative, da mir aber in den letzten Jahren mit Deuter Hüftgurten und Tragegefühl besser gepasst haben, tendiere ich zum Deuter. Nach den Rückmeldungen dann wohl je nach Einsatzgebiet mit Regenhülle.
  14. 1 Punkt
    Ich habe den seit 4 Jahren, war viel damit unterwegs und bin sehr zufrieden damit. Nur die Meshtaschen am Hüftgurt sind sehr empfindlich.
  15. XUL Rucksack

    pielinen reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    eher aus Neugierde, was darf so ein XUL Rucksack denn so wiegen? (Der Atompacks The Atom 30 fällt mir ein)
  16. XUL Rucksack

    pielinen reagierte auf Anhalter für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Fand meinen GG Murmur damals (noch den aus Sil-Poly) eigentlich ziemlich nice, habe dann auf einen etwas schwereren (aber dafür komfortableren) Bonfus Iterus gewechselt. Keine Ahnung wie der neue Murmur ist, könnte man sich aber mal anschauen. Auch mit dem Zpacks Nero hab ich immer mal wieder geliebäugelt. Gibt bestimmt noch tolle andere Optionen, mal sehen was noch so genannt wird.
  17. Tuchtablette

    RaulDuke reagierte auf Oska für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ich hatte auch mal diese aufquellbaren Tablettentücher, bin aber davon abgekommen. Du wirst wahrscheinlich nicht nur 1 Tablette mitnehmen, die Haltbarkeit dieser Dinger ist eingeschränkt und wenn Du Sie häufiger benutzen willst brauchst Du wohl mehrere. Für mich gibt es zwei Möglichkeiten die ich sogar zusammen benutze, wenn ich nicht immer wieder mein Tuch auf meinen Wanderungen verliere :/. Sea2Summit hat so ein Microfasertuch, das wiegt glaube ich 30gr. Das hängt (eigentlich) verknotet rechts an meinem Schultergurt oben vorne und da habe ich dann jederzeit Zugriff drauf beim Wandern für Schweiß aus dem Gesicht wischen, wenns sein muss Nase schnäuzen (waschbar), Zelt von Innen die Kondensation abwischen. Zusätzlich, und ich empfinde das als eines meiner besten Items habe ich an einem kleinen Karabiner links am Schultergurt einen Waschlappen (Moment, wiege kurz, mit Karabiner 41gr), in Schweden letztes Jahr war der Waschlappen zur Kühlung nass im Nacken oder auf dem Kopf im Einsatz und zum Waschen mit einem Stück Seife. Dieses Jahr in Portugal wo ich am Zeh eine offene Wunde hatte und daher beim Duschen nicht wollte, dass der Zeh nass wird, wieder mit dem Waschlappen gewaschen, und durch die fusselige Oberfläche bekommt man wirklich Dreck/Schweiß ab. Beide Tücher haben wahrscheinlich eine längere Lebensdauer und Einsatzmöglichkeiten als die Tabletten, aber wiegen halt mehr.
  18. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Epiphanie reagierte auf pielinen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    „mit 11g etwas schwerer als…“🙂
  19. Regenhose aus 2 Schnittteilen

    Blickpunkt reagierte auf kraxelmaxel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meine letzte selbstgenähte Regenhose aus 2,5-Lagen-Laminat hat die letzten 7 Jahre gute Dienste geleistet, nun hat sich aber die Membran aufgelöst und entsprechend war es Zeit für ein Nachfolgemodell. Da sich vor allem das Schnittmuster für mich sehr bewährt hat, möchte ich hier das Konzept teilen. Mein Anforderungsprofil war Folgendes: möglichst wenig Schnickschnack (Zipp etc.) möglichst wenige Sollbruchstellen Beine weit genug, sodass man direkt mit Wanderschuhen durchsteigen kann (das spart einem besagten Zipp) halbwegs wenig Bügel-Arbeit mit dem Nahtband günstiger als eine gekaufte Regenhose bei ähnlicher Performance bei der Atmungsaktivität Daraus ergab sich ein Schnitt, welcher quasi Vorder- und Hinterseite kombiniert, da er sozusagen auf der üblichen Außennaht einfach verbunden bleibt: Der Vorteil: außen am Bein hat man keine Naht, welche undicht werden könnte, die einzig kritischen Stellen sind eigentlich im Schritt - auf den Beininnenseiten kommt grundsätzlich nur noch sehr begrenzt Wasser hin. Ein bisschen erinnert die Idee an den Unismock (ich glaube so hieß das Ding?) von einem Forumsmitglied vor mehreren Jahren, leider habe ich den Beitrag nicht mehr finde können. Das fertige Stück schaut soweit unspektakulär aus: Da mich bei der letzten Version die weiten Hosenbeine bei den Waden etwas gestört haben, wollte ich diesmal etwas ausprobieren (umso mehr, da ich mir die Prym Universalzange mit diversen Werkzeugen geholt habe): über Cam-Snaps kann man etwas unter der Wade die Weite verengen, sodass die Hosenbeine nicht mehr aneinander schleifen. Beim Beinabschluss musste ich mich dann natürlich auch noch erstmalig mit der Prym-Zange und den Ösen spielen (entsprechend diesmal mit dünnerer Gummischnur, ich bin gespannt ob es reicht). Im Nachhinein betrachtet hätte sich eigentlich eine Klett-Weitenregulierung noch besser angeboten, überhaupt in Kombination mit den Cam-Snaps - dann fällt der Stoff direkt schöner. Einen neuen, etwas weiteren Packsack hat sie auch bekommen. Als Material habe ich ca. 1,5 Meter 40den 115g/qm 3-Lagen-Laminat verwendet. Abgesehen davon braucht es eigentlich nur noch Nahtband zum abdichten, Gummiband für den Bund, Gummikordel für die Beinabschlüsse, und je nachdem noch zwei passende Kordelstopper. Es eignet sich also auch sehr gut für ein Anfängerprojekt (umso mehr, da sich das Laminat sehr angenehm verarbeiten lässt, außerdem sind die Materialkosten überschaubar) - vielleicht lässt sich ja wer inspirieren 🙂 Inklusive Packsack wiegt die Hose 213g.
  20. Vorstellungsthread

    Frank reagierte auf Ulriksson für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo, ich heiße Karl, bin 70 Jahre alt und wollte dieses Frühjahr mit einem selbstgebauten Pilgerwagen den Jakobsweg gehen, von zu Hause aus, das ist Ebersbach an der Fils zwischen Stuttgart und Göppingen. Nach 850 km musste ich aus verschiedenen Gründen abbrechen. Ich will den Weg in den nächsten Jahren in Etappen fortsetzen und habe mir jetzt einen leichten Rucksackwagen gebaut. Zunächst einen Prototyp der erst noch ausgiebig getestet werden muss. Er wiegt 1370g, dazu kommen noch Trekkingstöcke, die als Deichsel eingespannt und mit den Schlaufen an 2 Karabinerhaken am Hosengürtel eingehängt werden. Meine neue Idee ist eine wasserdichte Windsocke für die Hängematte, so dass ich kein Tarp mitschleppen muss. Auf der Suche nach den geeigneten Materialien bin ich auf euer Forum gestoßen. Viele Grüße Karl
  21. Übergang Böhmische Schweiz in das Osterzgebirge mit Zeroday in Děcin 1.-3. September 54 km Nun sitze ich auf meiner Veranda auf dem Kemp in Děcin in der Morgensonne, umhüllt von Autobahnlärm, und genieße meine letzten Nescafé zum Frühstück. Natürlich beobachte ich die deutschen Nachbarinnen gegenüber, offensichtlich deutsche Lehrerinnen mit einer pubertierenden Schulkasse, deren Mitglieder alle ein Gesicht ziehen, wie wenn der 3. Weltkrieg ausgebrochen ist und durch gelangweilte Ignoranz hervorstechen. Ich habe das auf meiner bisherigen Wanderreise auch anders erlebt. Offener, freundlicher, zugänglicher. Die Dinge zur Vorbereitung auf den letzten Abschnitt meiner Via Czechia stehen an: Einkaufen. Ob ich mir neue Schuhe leiste, weiß ich noch nicht. Erst 4 Wochen getragen und schon sind unter den Vorfüssen die meisten Stollen seitlich völlig abgelatscht. Gestern hat es mich auf einer glatten Waldrampe hingesetzt. Eigentlich ein Argument für neue Treter. Ich mach's vom Angebot abhängig. Ein Hudy-Sport oder Decathlon gibt's hier nicht. Eigentlich schaut's noch nicht so schlimm aus, die knappen 2 Wochen Erzgebirge werden sie bestimmt noch herhalten. (Spoiler: sie sind mittlerweile zu meinen routinemässigen Gravelbike- und MTB-Schuhen mutiert). Der Einkauf mit Speicherkarte, Gaskartusche und frischen Fressalien ist ruckzuck erledigt. Ein Einkaufszentrum liegt 10 Gehminuten entfernt. Der Weg dorthin ist abenteuerlich über Treppentürme an der Stadtautobahn entlang, dafür hat man eine passable Aussicht. Ich koche mir erstmal Vollkornspaghetti mit Pesto und Parmesan, dazu ein alkoholfreies Radler und ein anschließend Verdauungschillerchen. Über Mapy.com habe ich mir einen Děcin-Rundgang über die Stationen, die ich sehen will, zurechtgelegt. 5 km, na, das werde ich heute wohl noch schaffen. Und es werden weit mehr als 5. Eine begeisternden Runde führt mich erst in den Zoo am Berg, dann ergattere ich noch einen Platz im Ausflugslokal mit unschlagbarer Aussicht auf Elbe und Stadt. Dann schlendere ich in den Burghof und begrüße die dort ansässige Pfauenfamilie und zum Schluss schreite ich über eine frühgotische Steinbrücke. Es gibt dann wieder Abendessen bei mir auf meiner Veranda, richtig, Vollkornspaghetti mit Pesto und Parmesan. Das war ein richtig schöner Chillingday für mich. Morgen gibt's dann den Rest der Böhmischen Schweiz, und dann kommt das Erzgebirge! Ein sonniger Tag beginnt. Ich mag gar nicht gleich aufstehen, wo ich doch zuletzt gut schlummerte. Das war ja gestern Abend noch gar nicht so klar. Erst heulte Musik und ein Sprecher über den Campingplatz, also irgendeine kleine Veranstaltung, dann mischte sich plötzlich um 21 Uhr ein rhythmischer Presslufthammer in das bunte Geräusche-Potpourri nebst der üblichen Autobahnlärmkulisse. Und tatsächlich, da hat man eine Umleitung mit Leuchtpfeilen etabliert und saniert am späten Abend ein Teilstück der Autobahn! Sachen gibt's. Das hat immerhin zur Folge, dass die Musik nicht mehr Spaß macht und die Leute, die zur Veranstaltung gehören, das Kemp verlassen. Also kommen meine bewährten Ohropax in die Ohren und die ganzen Autobahnreparaturen sind mir schnuppe. In Tschechien gibt es nichts, was es nicht gibt. Am Morgen wird zusammengepackt, der Container abgeschlossen und los geht's aus dem schönen morgendlichen Děčín über die "Schäferwand" auf zugleich dem E3 in Richtung Schneeberg. Auch die Böhmische Schweiz hat einen solchen, aber als Tafelberg gerade mal 730 m hoch. Der Weg verläuft leicht ansteigend durch den Wald und so dauert es nicht lange und an einer Útulná trifft man auf den Stezka les, dem guten alten "Forststeig", das Wandereldorado für jeden Fernwanderbeginner/in. So auch für mich vor gut 7 Jahren. Es steilt sich der Weg steinig auf bis man das langgezogene Gipfelplateau erreicht. Die Aussichten bilden ein Highlight nach dem anderen. Ich mache mit Absicht auf einem Felsplateau meine Mittagspause, hole mir dann etwas zu trinken aus dem Gipfelrestaurant. Am daneben liegendem Bistro muss man für eine Turmbesichtigung 3€ löhnen und die Besitzerin geizt ein wenig mit ihrem Charme bzw. kennt diesen gar nicht. Der Obulus ist aber eine gute Investition, wie ich finde, denn die Rundumsicht ist einzigartig. Beim Abstieg vom Schneeberg bin ich unkonzentriert, bleibe mit dem Vorfuß hängen und knalle frontal mit Knie und Handfläche auf den abschüssigen steinigen Weg. Die Schürfwunden bluten ziemlich und nach der Notversorgung mit Wasser, Alkoholtupfer und den letzten beiden Pflastern ist mir erstmal blümerant und so bleibe ich 5 min sitzen. Das Knie scheint nicht ernsthaft geprellt zu sein, aber ich nehme mir erstmal vor, den Campingplatz in Ostrov oder 1 km weiter den in Tisá in Anspruch zu nehmen. In Ostrov bin ich allerdings viel zu früh, also wandle ich staunend durch die tolle Felsenstadt von Tisá und peile den dortigen Campingplatz an. Dieser enttäuscht in ganzer Linie, ziemlich klein, voll von deutschen Vans mit Rentnern, die sicher keine Kletterer sind. Keine Idylle zum Bleiben. Ich fülle mir noch meine Flasche mit Wasser auf und schließe wieder an die Via Czechia an. Bei Rájec, fern der ganzen Felsenlandschaften, schaue ich mich auf einer weitläufigen Hangwiese um und finde dann in einem sonnigen Birkenwäldchen einen einigermaßen ebenen Platz, den man nicht einsehen kann. Da bleibe ich. Da hab ich sogar bissi Aussicht. Um 22 Uhr fängt meine Wunde an der Handfläche das schmerzen an. Das ist kein gutes Zeichen. Ich bin hellwach und überlege im Schein der Stirnlampe, was mit meinen begrenzten Möglichkeiten zu tun ist. Ich schnappe mir den vorletzten Alkoholtupfer, öffne das Pflaster ein wenig und säubere mit dem Tupfer die Umgebung und die aufgerissenen Hautteile. Danach verschließe ich den Verband wieder und klebe noch 2 Streifen Tape darüber. Ich brauche morgen unbedingt neues Verbandsmaterial, sonst kann die Tour noch voll in die Hose gehen. Licht aus und das Pochen der Hand hat aufgehört. OK, hat was gebracht. Gegen morgen trabselt etwas an mein Zelt ganz nah und schnüffelt. Eine Wildsau ist es nicht, und ein Reh schleicht auch ganz anders. Wieder ein Fuchs? Gottseidank habe ich meinen Fressialienbeutel fest verschlossen und mitten im Zelt. Später höre ich nichts mehr. Am frühen Morgen könnte ich noch weiter schlummern. Seit September ist, zieht es mich morgens nicht mehr so aus dem Zelt, obwohl die Nässe in dem Einwandzelt auch ohne Regen jetzt zunimmt. Der Hochsommer ist vorbei. Ich komme erst um kurz nach 8 Uhr los und wandere durch Wiesengelände nach Petrovice. Im ersten Vietnamesenshop lässt man mich unfreundlich abblitzen, "was will die Frau mit Hut?" Im dutyfree-Shop gibt es auch Lebensmittel. Ich kaufe gleich etwas für ein Frühstück ein und erfahre von der tschechischen Verkäuferin, dass es weiter hinten an der Hauptstraße eine Lékárna gibt. Bingo, eine Apotheke, und in der auch noch deutsch gesprochen wird und die gerade aufgemacht hat. Einfacher geht's kaum und so bin ich mit Pflaster und Desinfektionsmittel eingedeckt, was mich gerade mal 8€ gekostet hat. Am Flugzeugrestaurant verspeise ich in der Sonne mein Frühstück und die Bedienstete des originellen Restaurants lässt mich mein Handy aufladen. Dann kommt ein sehr schöner Wiesenwegabschnitt zum Wandern in Richtung Adolfov. Nur 2 Motorradrowdies stören mich insgesamt 3x, ihre Nummernschilder sind hinten mit Lappen abgedeckt, da kennt man sich aus. Ich nehme ihr den Aufstieg zum Špičák vor, da es eine Aussicht auf den weiteren Verlauf gibt. Noch ist mir nicht klar, in welche Richtung ich muss. Nach Unterquerung der Dresdner Autobahn geht es kilometerlang weiter auf schönen Wiesenwegen. Es kommt mit ein Wanderpärchen entgegen, er ganz zünftig mit einem Wanderrock. Vor lauter Staunen verpasse ich den Abzweig und muss dann 2 km auf der Straße nach Adolfov. Die letzten 200 m stapfe ich auf der Wiese nebenan und ziehe die Aufmerksamkeit zweier Radlerinnen auf sich. Henriette und Gisela aus Pirna haben extra gewartet, um mich auszufragen, von woher ich komme und ich erzähle ihnen meine Story. Sie können es kaum glauben, erst seit dem 4. August unterwegs..... Später auf dem Mückenberg an der Kapelle lese ich es dann rot auf weiß auf einem der seltenen Via Czechia Schilder: 231 km sind übrig, 827 sind absolviert, tatsächlich habe ich noch mehr auf dem Tacho. Ich nehme mir vor, den Rest zu zelebrieren und nicht schon wieder in einer Woche durchzuhetzen. Und so suche ich mir schon bei km 28 des heutigen Tages ein Plätzchen und finde prompt eine versteckte Stelle unter Vogelbeerenbäumchen auf einem ehemaligen Bergbaugelände. Hach, wie idyllisch. P.S.: Ich mache eine Schreibpause, weil ich den Oktober in Südschweden zum Wandern und Packraften unterwegs sein werde. Der Rest der Via Czechia severní kommt im November, versprochen!
  22. Ausrüstungskauf in Japan

    coffeenose reagierte auf KaZee für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, der Ausrüstungskauf ist erledigt. Ich bin überrascht davon, dass hier in Tokio in vielen großen Outdoor Läden und -ketten standardmäßig UL-Gear verkauft wird. In Deutschland muss man viel eher online bestellen oder wenn man in der Nähe der tollen UL-Geschäfte lebt dorthin einen Ausflug machen. Besucht habe ich folgende Läden: Moonlight Gear Yellowknife (ca 2 h von Tokio weg mit der Bahn, aber ein wirklich tolles Geschäft!) Art Sports ODBOX 2x Montbell L-Breath Ochanomizu Super Sports Xebio Ishii Sports Tozan Sports Wear Alpen (im "Run boys! Run girls!" war meine besser Hälfte) Es war alles in allem ein tolles Erlebnis hier nach Gear zu suchen! Morgen Abend geht es los in Richtung Hachinohe mit dem Nachtbus und übermorgen starten wir dann auf dem Michinoku Coastal Trail. Danke für alle Tipps!!
  23. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    pielinen reagierte auf Heefe für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Durston X-Dome Pro 1+ 780g https://durstongear.com/products/x-dome-pro-1-plus-superlight-tent-dyneema
  24. Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung

    Epiphanie reagierte auf ChristophW für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Da fragst Du noch? Wärest Du auch nur ein mal notfallmäßig in der Cardio gewesen, würdest Du nicht zweifeln... Speziell wenn es was virales ist, dann den Ball gaaaaaanz flach halten... Ich bin froh, am Leben zu sein. Man kann dann z.B. wandern...
  25. vegane Trekkingnahrung gesucht

    Hans-Jürgen reagierte auf reiber für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wenn das selbst mixt, mit Tomatenpulver, Kräutern und Gewürzen spart man Geld und hat kein modifizierte Stärke, Palmfett, Zucker und Aromen im Essen. Da braucht man aber etwas mehr Gas und einen etwas größeren Topf.
  26. 1 Punkt
    Zur Bonusfrage: ich koche in meinem Titantopf nur Wasser, und wenn ich das kochende Wasser rauskippe ist der Topf noch so heiß, dass er von selbst trocknet.
  27. (Falt)Schaummatten-Sammelthread

    BleiStift reagierte auf Cephalotus für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Da ich nix gefunden hab, hab ich mir 2m² EVA50 mit 4mm Dicke bei Extremtextil gekauft: Die Idee ist, die Falze selber rein zu schmelzen. Heute hats geregnet, da hab ichs mal getan. Am Ende in der zu kleinen Küche mit einer Kombi aus Handschuh und Topflappen. Das Ergebnis ist nicht schön, aber selten... Schmelzversuche am Reststück. Teflonband hat nicht geklappt (Kleber löst sich), zweiseitig ist sinnlos, Abstandshalter sind sinnlos, Doppelfalz klappt nicht. Was für mich klappte war 3mm dickes Alu auf 275°C im Backofen (mehr kann er nicht) und damit reichlich Druck(!) einmal rein schmelzen und dann... das ist der Trick... noch mit der heißen Stange im Falz steckend bereits falten. Das handling ist mit Topflappen an den Händen und der heißen Stange und der großen Matte die noch teilweise gerollt ist auf zu wenig Platz natürlich ein super Spaß. Ergebnis. Erstmal 7 Stück knapp 29cm Semente bei 62cm Breite, macht 202cm auf 62cm. Das Stück von extremtextil war 203cm lang. Gewicht 223g. An einer Stelle hatte ich am Rand zu viel geschmolzen, da ist jetzt ein Stück Klebeband. Nachteil: Faltet sich schön, aber flach gelegt bleibts etwas ne Ziehharmonika und wird durchs Eigengewicht nicht ganz flach. (aber ich lieg die dann schon platt) Wie lange sie hält wird sich zeigen müssen. Ca 4mm Dicke und 7 Lagen: Im Ultraleichtrucksack von Liteway, auf den sind die Maße abgestimmt: Vergleich mit BW Faltmatte (über 500g) und Gossamer Gear Faltmatte (unter 100g, aber sehr dünner und nachgiebiger Schaumstoff). Mein Eigenbau ist deutlich breiter und länger. Das wars. Hab nen halben Tag dafür gebraucht und die Küche stinkt.
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