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Ultraleicht Trekking

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Hallo Zusammen, 

es geht um das Thema Solar-Panels. Da auch ich es leit bin, von Steckdose zu Steckdose zu laufen, würde ich bei meinen zukünftigen Wanderungen gerne unabhängiger sein. 

Gesucht wird eine Kombination aus Solar-Panel und einer 10.000mAh Powerbank. Einsatzgebiete sind verschieden von Wüste bis Regengebiete (PCT). Es soll sich um ein verlässliches Gerät handeln was mich im Einsatz bei Long-Distance-Trails nicht bereits nach wenigen Wochen/Ladungen im Stich lässt. Möglichst leicht ist natürlich selbstverständlich ;-)

Ich weiß, dass es hierzu auch schon einige Beiträge gibt und habe mich brav den Morgen durch das Forum gelesen bin aber leider noch zu keinem adäquaten Produkt gekommen. @Stromfahrer dein Beitrag über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromversorgung war wirklich der Hammer, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die darin investierte Zeit! Von diesem Beitag inspiriert, habe ich mich nun auch für das Modell Solar-Panel und Powerbank entschieden, weiß aber ehrlich gesagt nicht, welche Produkte/Marke ich wählen soll. Alle hier im Forum genannten Produkte haben teilweise nur medium-gute Bewertungen im Netz bzw. Amazon. Der Preis spielt keine große Rolle, da mir Qualität wirklich wichtig ist und ich wie gesagt nicht mitten in der Sierra ohne Strom dastehen möchte. Als Endgerät soll ein Samsung S20 täglich geladen werden. Die Powerbank gilt lediglich als Backup, sollte das Sonnenlicht/Tageslicht mal nicht ausreichen um mein Smartphone zu füllen. Ich würde ungerne darauf verzichten, weil ich mir wirklich sicherer damit fühle. 

Mir viel folgendes Produkt ins Auge: SunnyBAG Leaf PRO: https://www.amazon.de/SunnyBAG-Leaf-2018-leichteste-Solarpanel/dp/B07CN5K8JK/ref=psdc_1385092031_t1_B01M1L3ELC

Ich fand die Größe, Design (mit den vier Befestigungsmöglichkeiten) und die Tatsache, dass es biegbar ist ganz praktisch. Aber auch hier sind mir die letzten negativen Bewertungen mit Verweiß auf einen schlechten Kundenservice aufgefallen. Nun zu meiner Frage: Mit welchen Solar-Panel habt ihr bereits dauerhaft gute Erfahrungen gemacht und könnt es guten Gewissens empfehlen? Sind vielleicht hier Thruhiker die einen gesamten Fernwanderweg mit so einem Ding durchgelaufen sind und auch nach 4-6 Monaten noch begeistert sind?

Ihr habt mir bei all meinen Anliegen immer sehr weiter geholfen und mir die ein oder andere Entscheidung abgenommen, daher freue ich mich auch diesmal sehr über zahlreiche Antworten und Berichte. 

Danke und liebe Grüße, Steffi

P.S. Bitte mit technischer Aufklärung für Dummis :-D Elektronik ist jetzt nicht soooo ganz mein Fachgebiet ;-)

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vor einer Stunde schrieb Stephanie:

Sind vielleicht hier Thruhiker die einen gesamten Fernwanderweg mit so einem Ding durchgelaufen sind

Ich bin schon seid 2 Jahren mit dem SunnyBAG Leaf+ (Vorgängermodell vom im Link angegebenen Panel) unterwegs und habe damit im Jahr 2019 (Mai/Juni bei viel Sonnenschein in Deutschland und Oktober/November bei viel Regen in Spanien) zwei Touren über jeweils ca. 1200 km absolviert. Dabei hatte ich die mitgelieferte 10000er-Powerbank im Einsatz, seit kurzem nutze ich die 10000er-NiteCore. Den Wechsel der Powerbank habe ich vorgenommen, nicht weil die Standard-Powerbank kaputt ist, sondern weil die NiteCore einen besseren "Formfaktor" (schmaler und länglicher) hat und auch etwas leichter ist als das Original.

Nie hatte ich irgendwelche Probleme. Das Panel hing den ganzen Tag außen am Rucksack, nur bei Regen habe ich die Hülle über den Rucksack gemacht, weil ich nicht wollte, dass Feuchtigkeit in das Panel und die Powerbank eindringt. Geladen habe ich meine Geräte (iPhone SE, Garmin GPSmap 64st) immer nur Abends. Ich war auf diesen Touren nie an der Steckdose, nichtmal als das möglich gewesen wäre.

Mein Panel wiegt mit Powerbank (150 g) etwa 380 g. Es gibt hier im Forum wesentlich leichtere MYOG-Lösungen (unter 200 g, siehe Stromfahrer-Beitrag), aber bei einem so essentiellen Ausrüstungsgegenstand wollte ich nicht "rumbasteln", zumal ich in diesem Bereich Null Ahnung habe. Also musste ein Gerät von der "Stange" her, mit sehr vieeeeeel Reserve (mAh der Powerbank) nach oben.

Bearbeitet von einar46
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,Ich war mit diesem Solarpanel (90g) gerade 3 Wochen auf dem HRP. Dazu hatte ich eine 5000er Powerpank (110g), mein Smartphone hat ebenfalls einen 5000er Akku. Damit musste ich viel Navigieren (der HRP ist nicht markiert). Zusätzlich habe ich alle 2 Tage meine SmartWatch geladen. Ich hatte immer genug Saft um auch meiner Mitwanderin etwas abzugeben.

Auf dem PCT (2000km) hatte ich letztes Jahr ebenfalls ein billiges Solarpanel und eine kleine 6700er Anker Powerbank mit. Ich war zufrieden und hatte immer geladene Geräte. Allerdings bist du auf dem PCT oft genug in Städten und bei Trailangels bei denen du eine fette Powerbank aufladen könntest, sodas das Solarpanel eher ein überflüssiges Spielzeug ist. (Ich hatte kein Ladegerät mit)

Sunny Bag Leaf steht nicht auf meiner Shopping List: zu teuer, zu schwer.

Geht mein China-Panel kaputt lasse ich mir halt von Amazon Ersatz in die nächste Stadt schicken. Das kann ich 5 mal machen, bis ich auf den Preis eines Sunny Bag Leaf komme.

 

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Da ich letztes Jahr vom iPhone SE auf ein X umgestiegen bin, teste derzeit die Kombi aus dem schon bekannten preiswerten Panel (ersetzt das Netzteil) und einer Nitecore NB10000, die bei 151 g in meinen Tests eine Nettoentnahme von >32 Wh erlaubt. Die NB10000 ist kostspielig, aber damit ist sowohl das Laden über die Bewegungszeit (statt zunehmend länger an Steckdosen zu warten) als auch die Versorgung des größeren Smartphones über mehrere Regentage gesichert.

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    • Von Hunding
      Aus China hatte ich mir kürzlich ein Outdoor-Solarpanel gekauft, und zwar zum Preis von knapp 30 Dollar und somit gerade noch innerhalb der Einfuhr-Freigrenze (reichlich 26 Euro). Es liegt jetzt auf meinem Balkon in der prallen Sonne (11 Uhr MESZ), und ich messe:
      5,08 Volt
      1,20 Ampère
      = 6,1 Watt
      Gewicht: 458 Gramm (mit einem von zwei Karabinern)
      Maße, aufgeklappt: 58 cm x 26 cm
      Gestern, bei sehr trübem Wetter, kam ich in den Stunden der guten Tageshelligkeit auf 4,8 Volt und 0,3 Ampère (1,4 Watt).
      Das Gerät hat zwei USB-A-Anschlüsse, mit beiden gleichzeitig habe ich noch nicht experimentiert.
       

    • Von ChristianS
      Moin zusammen,
      anders als sonst bei meinen Projekten möchte ich mal mein MYOG-Solarpanel-Projekt als work-in-progress vorstellen.
      Es ist also noch nicht fertig und ich weiß auch noch nicht, ob es am Ende wirklich was wird.
      Mit den so käuflich zu erwerbenden Produkten für unseren Einsatzzweck bei Trekkingtouren bin ich nicht zufrieden. Die hochpreisigen, leistungsfähigen Panels sind zu schwer, die kleinen relativ leichten zu leistungsschwach. Im letzten Sommer bin ich zwar ganz gut mit einem kleinen 5V-"10Watt"-China-Panel + 5000mAh Powerbank gefahren, aber mehr als einen Regentag konnte die Lösung trotz gemäßigter Smartphone-only Nutzung nicht versorgen.
      Also: Selbermachen. Doppel so groß wie die 5V-China-Panels mit den 2 Sunpower-Zellen, also 4 Sunpowerzellen sollen es werden. Auf Ebay wurde ich fündig und habe kurzerhand 10 Sunpowerzellen C60 bestellt. So sehen die aus:

      Vorderseite

      Rückseite
      Da jede Zelle je nach Last und Bestrahlungsintensität so 0,4 bis 0,7V hat, muss ich die 4 Zellen in 12 Stücke zerteilen, um dann durch Reihenschaltung der 12 Zellen eine für die Ladeschaltungen kompatible Nennspannung von 6V zu haben. Also jede Solarzelle in 3 Teile teilen, zum Glück passt das auch mit der rückseitigen Verschaltung der Zellen.
      Das Zerteilen habe ich erst mal per Cutter, dann per Schere und Glasschneider probiert, aber jede Methode beschädigt die super empfindlichen Zellen. Schließlich hatte ich Erfolg mit der Methode Mini-Trennschleifer, die ich im Internet gefunden hatte:

      Mit einem Dremel, Mini-Diamant-Trennscheibe und Führungsvorrichtung konnte ich die Zellen einigermaßen gut teilen. Es gab aber viel Ausschuss...
      Als nächstes habe ich die Zellen auf einer Pappe als Unterlage angeordnet und die Verbindungsstellen schonmal mit Lötzinn benetzt:

      Im nächsten Schritt habe ich die einzelnen Stücke mit Klebebandstückchen fixiert und die Einzelzellen mit diesen dünnen Nickelbändern verbunden. So sieht das dann von oben aus:

      Um nun vor dem Laminieren des Panels möglichst alle Löt- und Verschaltungsfehler auszuschließen möchte ich das Konstrukt mal in die Sonne halten und die Gesamt- und Einzelspannungen messen. Dafür habe ich mir eine kleine Konstruktion aus zwei Plexiglasresten und Holzlatten gebaut, auf die das Provisiorium wieder mit Klebeband vorsichtig fixiert wurde:


      So kann ich das Ganze jetzt in die Sonne halten und von hinten die Zellspannungen messen.
      Fehlt gerade nur noch die Sonne...
       
      Wenn alles in Ordnung ist, geht es im nächsten Schritt an den Laminataufbau!
      to be continued
    • Von Ultralight82
      Hallöchen, habe wie versprochen mal alles ausgemessen und komme ohne viel Schwafelei zu den Technischen Daten :

      Gewicht inkl des Kabels : 117g

      Kapazität laut Hersteller: 5000mha
      Kapazität gemessen : 3139mha sind bis Abschaltung der Powerbank verfügbar

      Anmaßung in mm:  92x64x12
      Anschlüsse: 2x USB 1x mit1A Ladestrom
      1x mit 1,5A Ladestrom
      Doppelkabel mit micro USB  sowie USB type c Ladenschluss der Powerbank ist ebenfalls mit beiden der oben genannten Anschlüsse möglich und geht zügig von statten. 
      Fazit: nicht ganz wie versprochen aber dennoch gut. 
      Mein Einsatzgebiet:
      Die Powerbank wird auf Tagestouren oder einfachen Overnightern mit dabei sein. 
      Herzlichen Dank für eure Zeit und ich hoffe geholfen zu haben. 
    • Von Stromfahrer
      Ich bin seit 2012 mit Solarpanel unterwegs. Inzwischen nehme ich auch kein Netzteil mehr mit.
      Anfänglich war das Solarpanel eine erzwungene Wahl, weil ich in der kalifornischen High Sierra nicht mit Steckdosen planen konnte, gleichwohl aber mit Sonne rechnen dürfte. Heute nutze ich Solarpanels ab gewisser Tourdauer aus Überzeugung, weil ich das Maß an Freiheit schätze, mich nicht an der Verfügbarkeit von Steckdosen orientieren zu müssen und mich dennoch nicht bei der Benutzung meines Smartphones einschränken zu müssen. So, wie ich Esbit mag, weil man die Brennstofftabletten jederzeit abzählen kann und immer weiß, ob es reichen wird, so erlaubt mir das Solarpanel, (fast) immer zu wissen, dass ich genug Strom haben werde.
      OT: In diesem Thread will ich nicht die Frage diskutieren, ob ein Solarpanel die bessere oder schlechtere Lösung im Vergleich zu einer reinen PowerBank ist. (Das hängt ähnlich wie die Wahl des Kochsystems sehr von Länge der Tour, Wettererwartungen, Energiebedarf etc. ab.)
      Bitte seht also davon ab, hier vorzurechnen, ob und wann eine PowerBank mit Netzteil die bessere Lösung ist. Macht bei Bedarf dafür bitte einen eigenen Faden auf. Danke.
      Mir geht es hier darum, anhand meines eigenen Erfahrungsaufbaus die von mir durchlaufenen Varianten zu zeigen und die Erkenntnisse mit euch zu teilen.
      OT: Disclaimer: Ich habe alle fünf hier vorgestellten Lösungen selbst recherchiert, gekauft, bezahlt, modifiziert, wieder verkauft etc. pp. Kein Hersteller ist auf mich zugekommen oder hat mich mit Rabatten versorgt oder was immer auch jemand noch vermuten könnte.
    • Von DaFi
      Hallo Leute, 
      auf das leidige Thema „Strom auf der Tour“ - Welchen USB-Netzstecker / Reiselader / Netzteil zum laden meiner Powerbank, der Kamera und sonstigen Akkus nehme ich mit?“ - brauchte ich wohl nicht näher eingehen, das kennen die meisten von uns. Für kleinere Touren mit wenig/geringen Stromverbrauchern hat sich bei mir, das Original Netzteil von Apple (Gewicht: 28 g) bewährt, da es klein, kompakt und handlich ist. Wenn aber, wie oben beschrieben, mehrere Energieverbraucher mit auf Tour müssen oder sollten, stand  ich meist vor dem Problem, dass ein USB-Anschluss nicht ausreichte und Netzstecker mit zwei oder mehreren USB-Anschlüssen schwer oder unhandlich waren. Wenn es dann auch noch International werden sollte, um auch für die nächste Tour nach England/Schottland oder gar in die USA gerüstet zu sein, wurde es noch kniffliger. So begann für mich die Suche nach dem „Heiligen Gral der Netzteile“
      Nach einigen Bestellungen und Rücksendungen aus oben genannten Gründen bin ich nun über Umwege auf ein Produkt gestoßen, welches als Crowdfunding-Projekt bereits 2015 starte und ich Euch nicht vorenthalten möchte.
      Die Reiselader von  MU Systems vereinen alle meine Vorgaben da sie leicht, handlich und vor allem perfekt durchdacht sind!
      Ich selbst habe mir den Mu weltweit Duo – International USB Ladegerät bei Amazon gekauft. Das Set wird mit einem Powerblock und 3 Adaptern (UK, US, EU) geliefert. 
      Allgemeine Daten (laut Hersteller):
      INPUT: 100-240V- 50-60HZ 0.5A
      OUTPUT: 5V === 2.4 A (2x 1.2 A)
      Gewicht/Abmessungen (gewogen und gemessen):
      Powerblock 47x55x15mm (37 g)
      UK-Adapter 40x55x15mm (24 g)
      EU-Adapter 65x55x15mm (20 g)
      US-Adapter 40x55x15mm (21 g)
      Alle Adapter sind faltbar somit lassen sich auch UK und US-Adapter auf kleinen Raum verpacken, der EU-Adapter kann ebenso abgewinkelten werden.  Die nächste Tour nach England oder in die USA kann kommen.
      Neben dem Set mit allen internationalen Netzsteckern bietet der Hersteller Mu Systems noch weitere Varianten seines Produkts an, sodass wirklich für jeden was dabei sein sollte.
      1xUSB (UK, EU)
      1xUSB (UK,US)
      1xUSB (UK,EU,US)
      1xUSB (UK)
      Das Gewicht und die Abmessung der jeweiligen Adapter sollten nicht von oben genannten Daten abweichen. Der Powerblock wird wohl bei der Variante mit nur einem USB-Anschluss etwas leichter sein. 
      Fazit: Ich bin begeistert



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