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Minimalistisches Bikepacking - Wo fängt man an?


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Bei Canyon konnte ich damals die "Bergkassette" schon direkt ab Werk bekommen ohne Mehrpreis.

Bei Radon (Rad meiner Frau) ging das nicht, und es gibt wirklich einige Steigungen, die ich so gerade noch hochgekommen bin, wo sie absteigen musste. (Und sie ist eigentlich viel leichter und deutlich fitter als ich!!!) Aber wir sind dann ins Flachland umgezogen, bevor ich dazu gekommen bin, bei ihr die Kassette zu tauschen.

Ja wie gesagt, ich kann Canyon sehr empfehlen, da gibt es auch schon für 999,- Euro gute leichte Laufräder serienmäßig. (Ich bin übrigens nicht mit der Firma verbunden, ich empfehle nur, was ich selbst gekauft habe und nach jahrelanger Benutzung gut finde.)

Einziges Problem ist der Liefertermin! Aber wer weiß, vielleicht findest du ja auch was Gebrauchtes. Viel Erfolg!

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vor 4 Stunden schrieb hmpf:

Aber ich muss sagen, dass 34/32 mit einem leichten Rennrad und wenig Gepäck sehr gut fahrbar ist. Und das große Kettenblatt lässt sich günstig mit einem 46er Blatt austauschen.

Dann bist Du fitter als ich oder wir verstehen was anderes unter "länger steil". Ich will für Bikepacking oder auch nur normale Touren im Gebirge oder ähnlichem Terrain mindestens(!) eine leichte Untersetzung. Das hat mich eine Ausfahrt im Allgäu im Sommer gelehrt.

Das große Blatt allein zu tauschen hilft da leider genau gar nicht.

Das mag anders sein, bleibt man nur auf normalen Straßen oder offiziellen Radwegen, da die eine gewisse Steigung nicht überschreiten, aber abseits davon trennt sich die Spreu vom Weizen.

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vor 58 Minuten schrieb 2Tall:

Bergkassette

Das ist ein Rennradterminus. Rennradler leben in ihrer eigenen Welt. Wenn Du eine tatsächliche Bergschaltung willst, dann musste in den Bereich Mountainbike gehen. Damit kann man dann tatsächlich mit Gewicht abseits befestigter Wege bergauf treten. Aber da muss jeder selber erstmal sein Streckenprofil ermitteln.

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Am 17.1.2021 um 09:24 schrieb Jäger:

Was sind die besten Online-Ressourcen um sich vernünftig in dieses Thema reinzuarbeiten?

Worauf sollte man beim Kauf drauf achten? Vor allem, wenn man sich in der unteren Preiskategorie (1000 Euro) bewegt. 

Ich gehe jetzt mal auf deinen Titel dieses Themas ein nämlich "minimalistisches Bikepacking". Womöglich bist du von deiner Idee etwas abgerückt und dich interessiert nun mehr minimalistisches Tourenfahren oder Fahrradreisen.

Bikepacking bedeutet für mich die Möglichkeit zu haben auch offroad, also abseits von festem Straßenbelag mit einem Rad vorwärts zu kommen. Dafür braucht es ein spezielles Fahrrad. Deshalb habe ich auch Bedenken ein billiges Rad mit billigen Anbauteilen für Offroad Abenteuer zu empfehlen.

Für Reisen auf asphaltiertem Belag mögen diese Decathlon Räder ja brauchbar sein aber für mehr nicht. Ist halt meine Meinung :wink:. Außerdem würde ich prinzipiell nicht bei Decathlon ein Fahrrad kaufen! Dafür liebe ich Fahrräder zu sehr! Ein Fahrrad kauft man an einem Ort wo man die Leidenschaft und das Fachwissen für Räder spürt! Einen UL Rucksack kaufst du ja auch bei Huckepacks und nicht in China, oder?! Jetzt könnt ihr auf mich einkloppen :-P...

Meine persönliche Empfehlung für ein Bikepacking Rad in der Preisklasse und mit deinen Ambitionen (bis 200km/Tag)? Hmmm, da fällt mir nur das Salsa Journeyman ein. Ich würde aber lieber noch etwas sparen oder den Fernseher oder das Auto verkaufen und mehr Geld investieren.

Probefahren ist natürlich angebracht wenn du tatsächlich keine Erfahrung mit Bikes hast. Das geht trotz Lockdown noch immer ganz gut. Auch telefonische Beratung ist sehr gut möglich.

 

Nun zu deinen Fragen nach Online-Ressourcen:

https://www.biketour-global.de/2021/01/17/test-ritchey-outback/

https://ridefar.info/

https://bikepacking.com/

https://www.mtb-news.de/forum/f/light-bikepacking.266/

https://torstenfrank.wordpress.com/

https://www.bikepacking-freun.de/

https://www.cyclingabout.com/

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vor 39 Minuten schrieb Jan:

Ich gehe jetzt mal auf deinen Titel dieses Themas ein nämlich "minimalistisches Bikepacking". Womöglich bist du von deiner Idee etwas abgerückt und dich interessiert nun mehr minimalistisches Tourenfahren oder Fahrradreisen.

Genau! Ich wusste gar nicht, dass es da einen Unterschied zwischen Bikepacking und Tourenfahren und Fahrradreisen gibt. Mit dem Wissen tendiere ich jetzt doch eher zu Radreisen, die hauptsächlich auf asphaltierten Untergrund, Feldwegen und Waldwegen stattfinden. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung aber auch, dass googlemaps einen schnell mal auf dubiose Schotterwege oder Felder schickt, die für ein reines Roadbike (selbst wenn man dickere Reifen draufzieht?) eher hinderlich sein könnten. Ich will jetzt auch nicht auf dem Rennrad sitzen und dann in die Röhre gucken, wenn auf einmal schwierigeres Terrain auf mich zukommt. Aber abseits von der Zivilisation will ich jetzt nicht unterwegs sein, dafür gibt es ja dann das Wandern.  

 

vor 42 Minuten schrieb Jan:

Für Reisen auf asphaltiertem Belag mögen diese Decathlon Räder ja brauchbar sein aber für mehr nicht. Ist halt meine Meinung :wink:. Außerdem würde ich prinzipiell nicht bei Decathlon ein Fahrrad kaufen! Dafür liebe ich Fahrräder zu sehr! Ein Fahrrad kauft man an einem Ort wo man die Leidenschaft und das Fachwissen für Räder spürt! Einen UL Rucksack kaufst du ja auch bei Huckepacks und nicht in China, oder?! Jetzt könnt ihr auf mich einkloppen :-P...

Da bin ich mittlerweile voll und ganz bei dir! Ich denke, dass ich das Budget doch nochmal um 300 Euro nach oben aufstocken werde und mir ein etwas besseres Markenrad hole. 

vor 48 Minuten schrieb Jan:

Meine persönliche Empfehlung für ein Bikepacking Rad in der Preisklasse und mit deinen Ambitionen (bis 200km/Tag)? Hmmm, da fällt mir nur das Salsa Journeyman ein. Ich würde aber lieber noch etwas sparen oder den Fernseher oder das Auto verkaufen und mehr Geld investieren.

Ein amerikanischer Freund von mir schwärmt auch von seinem Salsa, allerdings ist der Bezug in Europa nicht sonderlich leicht oder? Ich weiß nicht ob es an der Covid-Situation liegt, aber man findet einfach keine Bikes dieser Marke in deutsch/österreichischen Jobs im unteren (sub2k) Preissegment. 

vor 49 Minuten schrieb Jan:

Vielen Dank! Ich werde auf jeden Fall mal darin rumstöbern!

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Zur Schaltungsdebatte: Ich hab auch mit 50/34 Kurbel und 11-32 Kassette angefangen. Finde ich für Bikepacking eher ungeeignet. Auf der Straße ohne Gepäck ist das ne tolle Rennradschaltung, mit Gepäck und/oder im  Gelände schon eher fehl am Platz, finde ich. Im Gelände geht es nunmal einfach gern mal steiler hoch als auf einer asphaltierten Straße und der Rollwiderstand kommt noch oben drauf. Und beim Bikepacking erreicht man die Geschwindigkeiten, die 50/11 nötig machen sowieso selten (und es muss auch nicht sein).

Ich habe am Crosser inzwischen als Kompromiss eine 46/30er Kurbel und werde demnächst auf eine 11-34-Kassette umrüsten (wenn die 11-32 hinüber ist). So ist meine Maximalgeschwindigkeit zwar sowas wie 55 km/h, aber sonst sehe ich einfach keine Nachteile.

Aber: Fürs richtige Gelände ist auch das vermutlich grenzwertig wenig. Ich bin Teile der Bikepacking Trans Germany mit dem MTB gefahren und das hat eine 32er Kurbel mit 11-50 Kassette (bei 29+ Bereifung) und selbst das war für einige Anstiege zu wenig (gut, ich hatte auch etwas zu viel Gepäck dabei) - und bei der Untersetzung ist man so langsam, dass es mitunter schwierig ist, nicht umzufallen.

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Zitat

Zur Schaltungsdebatte: Ich hab auch mit 50/34 Kurbel und 11-32 Kassette angefangen. Finde ich für Bikepacking eher ungeeignet. Auf der Straße ohne Gepäck ist das ne tolle Rennradschaltung, mit Gepäck und/oder im  Gelände schon eher fehl am Platz, finde ich.

Ich bin jetzt 2/3 der Alpenlängstour Marseille->Wien (43 Pässe, 45.000hm, 2200km) mit der 50/34 und 11-34 gefahren.

Rennrad, Strasse, 6.8kg Gepäck, Pässe bis 18%.

Für mich ist das eine Ausstattung bei der ich (62 und kein Extremsportler) nur ab und zu aus dem Sattel geh.

Aber da muss sich m.E. jeder selber rantesten, viele Freunde möchten auf ihre dritte Scheibe nicht verzichten.

 

Aber bei den nachstehenden 400m ging's nur noch in Schlangenlinie und mit beidhändigem Armzug:

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vor 2 Stunden schrieb Jäger:

Ich weiß aus persönlicher Erfahrung aber auch, dass googlemaps einen schnell mal auf dubiose Schotterwege oder Felder schickt

Wer nutzt denn sowas zum Navigieren?

Da gibt es besseres, z.B. http://brouter.de/brouter-web wenn man unbedingt online routen möchte.

Ganz genial ist aber das offline Routing von Brouter mittels der App, die im Zusammenspiel mit OsmAnd, Locus-Maps oder OruxMaps läuft.

Mit der Profilauswahl in Brouter kann man mit einem Klick festlegen, ob man z.B. nur Asphalt haben möchte, weil man mit dem Rennrad unterwegs ist.

Unkomplizierte Wegfindung gehört auch zum minimalistischen Bikepacking :-D

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vor 4 Stunden schrieb ThomasK:

Ich bin jetzt 2/3 der Alpenlängstour Marseille->Wien (43 Pässe, 45.000hm, 2200km) mit der 50/34 und 11-34 gefahren.

Rennrad, Strasse, 6.8kg Gepäck, Pässe bis 18%.

Für mich ist das eine Ausstattung bei der ich (62 und kein Extremsportler) nur ab und zu aus dem Sattel geh

Ja, Gelände ist da auch eher der limitierende Faktor als (steile) Straße imho.

Und aus dem Sattel gehen hin oder her: Eine höhere Trittfrequenz ist schön für die Gelenke. Dahingegen sind die Situationen, in denen ich mich geärgert habe, "nur" 55 km/h statt 65 km/h zu fahren wirklich selten. Will sagen: Es ist so selten, dass ich gern die höheren Gänge hätte, dass die sporadische Freude über die kleineren Gänge schon ausreicht. Und sporadisch ist sie tatsächlich, da ich das Rad 95% als Rennrad nutze.

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vor 14 Stunden schrieb 2Tall:

Wer nutzt denn sowas zum Navigieren?

Ich bin wie gesagt ein absoluter Grünschnabel und taste mich erst an die Biking-Welt an. Google-Maps ist auf den Androids standardmäßig drauf und einfach zu bedienen. Es hat mich immer ans Ziel gebracht, wenn auch teilweise  über sehr fragwürdiges Terrain.  

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Kein Problem, du musst dich ja nicht rechtfertigen, nur weil ich mal eine provokative Frage stelle ;-)

Wenn du nix anderes als Google kennst, dann wirst du dich am Anfang mit Brouter etwas umstellen müssen bzw. ich empfehle dir, dich mit den Möglichkeiten von einer App wie z.B. Osmand (die nutze ich meistens) auseinander zu setzen.

Wenn du dich dann umgestellt hast, dann willst du wahrscheinlich kaum mehr zu Google zurück, denn die Routen sind so viel besser...

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vor 15 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Dahingegen sind die Situationen, in denen ich mich geärgert habe, "nur" 55 km/h statt 65 km/h zu fahren wirklich selten.

 

vor 19 Stunden schrieb ThomasK:

(43 Pässe, 45.000hm, 2200km) mit der 50/34 und 11-34 ... (62 und kein Extremsportler)

 

:rolleyes::D:P:):grin:

(die wunderbare welt des radfahrens)

Bearbeitet von hans im glueck
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