Geschrieben 28. Juni 201313 Jr. Hallo Forum,eine Frage, mit der ich mich schon länger beschäftige, habe ich an Euch: Wenn ich mit überschüssiger Kleidung ein Kopfkissen bastel und gleichzeitig das UL-Kleidungskonzept so angelegt ist, dass man in der kältesten erwarteten Nacht seine gesamte Kleidung anzieht, wie passt das dann zusammen? Nutzt Ihr dann Eure Nahrung oder was auch immer als Kopfkissen? Mir ist das wie gesagt nicht ganz klar.Auf Antworten freut sichMilkmonstag http://www.frischluftgeschichten.de
Geschrieben 28. Juni 201313 Jr. Die Diskussion gab's schon mal. Kann's nur auf die Schnelle nicht finden.Auf die Vorräte legen ist sicherlich eine Möglichkeit. Eine weitere Idee damals war (ist aber mindestens genauso unbequem) die Schuhe als Kopfunterlage zu nehmen.Basti hat meines Erachtens die beste Lösung vorgestellt: 3-4 Zip-Loc Tüten, die mit dem Doppelverschluß, aufpusten, in einen Packsack stecken, fertig! Funktioniert prima! Danke Basti! “Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen." (Jean-Jacques Rousseau) Waldschneider auf Flickr
Geschrieben 28. Juni 201313 Jr. Gefunden: Basti's 30g KissenPS: Die Suchfunktion des Forums ist super! “Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen." (Jean-Jacques Rousseau) Waldschneider auf Flickr
Geschrieben 28. Juni 201313 Jr. Hab mittlerweile die 30 Gramm gegen Skills ausgetauscht. Hab mir zumindest bei Solotouren angewöhnt mehr auf dem Bauch zu schlafen. Da reicht dann auch eine weniger weiche Isomatte (Evazote) und aufs Kopfkissen kann ich auch verzichten. Klappt mit 'nem Quilt übrigens deutlich besser wie mit 'nem Schlafsack. "Man überhäufe mich mit Luxus! Auf alles Notwendige kann ich verzichten." Oscar Wilde
Geschrieben 28. Juni 201313 Jr. Autor Danke für die Antworten! Hört sich ja ganz clever an. @Basti: Kannst Du noch was zu Deiner Mattenkombi sagen? Ich bin auch Bauchschläfer und nutzen bislang eine 180 cm RidgeRest. Wenn ich die jetzt auf 120 cm kürze, ist das der Tod für meine Kniescheiben. http://www.frischluftgeschichten.de
Geschrieben 28. Juni 201313 Jr. Ich benutze eine aufgepustete Faltflasche und komm damit sehr gut klar.
Geschrieben 29. Juni 201313 Jr. Bei Solotouren ist's die EVA vom Laufi. Liege halt nicht komplett platt auf dem Bauch. Beine sind leicht seitlich abgewinkelt wie in so 'ner Fötushaltung. Der Oberkörper liegt dafür recht flach auf. Kopf ist dann bei mir seitlich augelegt, je nachdem kommt ein Arm als Unterstützung/ Kissen dazu.Mhhh... Wenn ich mir das recht überlege hat das Ähnlichkeit mit 'ner Stabilen Seitenlage. Nur nicht ganz so unbequem Sogar der Speichelfluss stimmt... ;DHab den Vorteil, dass ich wenn ich einmal eingeschlafen bin, mich nachts eigentlich nicht mehr bewege.Wenn ich zusammen mit meiner Frau unterwegs bin hat jeder 'ne Prolite Short. Dann schlafen wir aber auch beide auf der Seite unterm Doppelquilt. Die seitliche Position reduziert halt evtl. Drafts vom Kopfende her. Für die Hüfte brauchen wir dann auch die etwas dickeren Matten. "Man überhäufe mich mit Luxus! Auf alles Notwendige kann ich verzichten." Oscar Wilde
Geschrieben 29. Juni 201313 Jr. In einen Beutel/Ziplock kann ggf. man auch Laub/Moos/Stroh/Gras etc verfüllen, irgendetwas, was ich an meinem Schlafplatz finde. Den Liegeplatz mit Laub/Tannenästen/Nadeln (im Tannenwald) zu unterfüttern hält das Gewicht gering und erhöht den Schlafkomfort deutlich. So lässt sich vor allem für Rückenschläfer schnell ein Trapperloch (sprich Vertiefung für den Hüftbereich) realisieren.oletta Lieber am Seil hängen als in den Seilen!
Geschrieben 30. Juni 201313 Jr. Autor Erneut danke für die Antworten. Ich denke, ich werde einfach mal über den Sommer ein wenig experimentieren. http://www.frischluftgeschichten.de
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Auf manche Bequemlichkeiten will ich nicht verzichten. Ziplocks sind mir zu Fummelig. Überschüssige Kleidung im Packsack wurde oben erwähnt: Ist wenns kalt ist nicht vorhanden / zu wenig. Habe jetzt ein Kissen, wiegt 50,5g, kommt vom Chinamann bei eBay (2€ ink Versand...) und ist bequem beim schlafen auf Bauch, Seite und Rücken. Mal gucken wie lange das hält. Wenns mehr als ein paar Touren sind wars das wert. OT: Jaja, ich bin einer von diesen "schwerer Rucksack voller UL Kram. Solange das BW unter 5kg bleibt ist mir das egal
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Verwende eine aufgepustete 1l-(Reserve-)Faltflasche + darüber eine gefaltete FroggToggs-Regenjacke, das Ganze im kl. Stausack der Isojacke. Den Stausack (<30g) habe ich primär für diese Funktion mit dabei, alles andere ist sowieso dabei. Schuhe und Futter brauche ich bereits als Unterlagen für die Arme, da die xtherm dick aber schmal ist und die Arme sonst nicht unterstützt sind. Bin zwar primär Seitenschläfer (da wäre es egal) - sekundär aber Rückenschläfer, und da braucht's das. Gereon Edit: Ortographie & Der o.g. Stausack hat 12g (eben nachgewogen).
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Schuhe unter dem Groundsheet, Futter, Erste Hilfe Set, Werkstatt und die ggf leicht aufgepustete Platy in den Klamottenbeutel, das Merino Buff als Bezug. Das war's. Nachts bleibt dann bei mir nur noch das Kochset übrig, der Rest liegt unter den Beinen. der NorwegerDas WESEN des Ultraleicht-Trekking:Wissen schaffenErfahrungen machenSicherheit gewinnenErlebnisse genießenNochmal von vorn!
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Kopfkissen??? Dachte das waeren ULaner hier . Persoenlich nehm ich den arm oder die Hand wenn nix andres da ist.
Geschrieben 3. März 201511 Jr. ... Persoenlich nehm ich den arm oder die Hand wenn nix andres da ist.OT: Und weil wir anständige UL-ler sind wollen wir nicht wissen wofür Die Hand nimmst wenn nichts anderes da ist. 😄Sorry, aber da konnte ich mich nicht mehr zurück halten. der NorwegerDas WESEN des Ultraleicht-Trekking:Wissen schaffenErfahrungen machenSicherheit gewinnenErlebnisse genießenNochmal von vorn!
Geschrieben 3. März 201511 Jr. OT: Und weil wir anständige UL-ler sind wollen wir nicht wissen wofür Die Hand nimmst wenn nichts anderes da ist. Sorry, aber da konnte ich mich nicht mehr zurück halten. touche
Geschrieben 3. März 201511 Jr. @ MrDosu: Scheint individuell sehr unterschiedlich zu sein ob Deine Methode klappt.Habe es - so wie Du beschrieben hast - schon zig Male probiert, zu Hause und unterwegs...bei mir schläft nur der Arm ratz-fatz ein und die erreichbare Höhe des Arm-"Kopfkissens"reicht nicht 'mal im Ansatz für eine gerade Wirbelsäule, bei mir. Gereon
Geschrieben 3. März 201511 Jr. @ MrDosu: Scheint individuell sehr unterschiedlich zu sein ob Deine Methode klappt.Habe es - so wie Du beschrieben hast - schon zig Male probiert, zu Hause und unterwegs...bei mir schläft nur der Arm ratz-fatz ein und die erreichbare Höhe des Arm-"Kopfkissens"reicht nicht 'mal im Ansatz für eine gerade Wirbelsäule, bei mir. Gereon Das ist beim schlafen wie du meintest recht komisch starke Gewohnheit. Persoenlich muss ich immer schmunzeln was wir als westler fuer Weicheier sind mit unseren high tech daunen und matten. Viel von dem Bergvolk schlaeft entweder kniend auf den Schienenbeinen oder in der Hocke, da gibts keinen Waermeverlust mit boden, braucht man also keine matte und weniger isolation scheinen die auch zu haben.
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Bis vor einem Jahr hätte ich im Leben nicht auf dem Bauch schlafen können; ich war strikter Seiten- und Rückenschläfer! Nach ein paar Wochen am Stück auf hartem Boden bin ich dann fast jeden Morgen auf dem Bauch aufgewacht und merkte, dass das auch die bequemste Schlafposition ist.Bei mir sieht das Folgendermaßen aus:Ein Arm liegt gerade neben mir (Hand bei der Hüfte), der andere Arm liegt angewinkelt unter der Brust, also den Oberarm gerade runter und den Ellenbogen auch Richtung Hüfte, die Hand am Schlüsselbein (der Ellenbogen ist also komplett angewinkelt). Dadurch ist der Gesamte Körper leicht gedreht und es ist nicht mehr nötig den Kopf so weit zur Seite zu drehen, was bei mir sonst schnell Schmerzen im Nacken verursacht. Gelegentlich wird dann die Seite gewechselt, also der Kopf gedreht und entsprechend auch der andere Arm ausgestreckt/ angewinkelt unter die Brust gelegt.Ich hoffe die Beschreibung ist verständlich, es funktioniert nämlich prima und benötigt eigentlich auch kein Kissen. schöne GrüßeMicha 14212km
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Bis vor einem Jahr hätte ich im Leben nicht auf dem Bauch schlafen können; ich war strikter Seiten- und Rückenschläfer! Nach ein paar Wochen am Stück auf hartem Boden bin ich dann fast jeden Morgen auf dem Bauch aufgewacht und merkte, dass das auch die bequemste Schlafposition ist.Bei mir sieht das Folgendermaßen aus:Ein Arm liegt gerade neben mir (Hand bei der Hüfte), der andere Arm liegt angewinkelt unter der Brust, also den Oberarm gerade runter und den Ellenbogen auch Richtung Hüfte, die Hand am Schlüsselbein (der Ellenbogen ist also komplett angewinkelt). Dadurch ist der Gesamte Körper leicht gedreht und es ist nicht mehr nötig den Kopf so weit zur Seite zu drehen, was bei mir sonst schnell Schmerzen im Nacken verursacht. Gelegentlich wird dann die Seite gewechselt, also der Kopf gedreht und entsprechend auch der andere Arm ausgestreckt/ angewinkelt unter die Brust gelegt.Ich hoffe die Beschreibung ist verständlich, es funktioniert nämlich prima und benötigt eigentlich auch kein Kissen. schöne GrüßeMichaDas erinnert mich stark an die stabile Seitenlage aus dem Erste-hilfe-Kurs “Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen." (Jean-Jacques Rousseau) Waldschneider auf Flickr
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Jein, ich liege ja dennoch auf dem Bauch und der vom Gesicht abgewandte Arm liegt seitlich, gerade neben dem Körper, nicht darunter. Angenommen ich gucke nach links, dann liegt der rechte Arm gerade und der linke ist angewinkelt und die linke Hand liegt auch auf dem Linken Schlüsselbein. 14212km
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Das erinnert mich stark an die stabile Seitenlage aus dem Erste-hilfe-Kurs Die stabile Seitenlage kann ich zum Schlafen nur empfehlen. Finde ich persönlich als Seitenschläfer sehr angenehm. Um den Arm unterm Kopf etwas zu entlasten damit der nicht einschläft, lege ich noch den leeren Rucksack zusammengeknüllt als Polster unter.
Geschrieben 3. März 201511 Jr. Stabile Seitenlage, etwas abgewandelt ist echt optimal.Als Kopfkissen verwende ich natürlich Klamotten und wenn die am Körper sind reichen mir die Schuhe. Ich trage fast immer die halb hohen klassischen Lederstiefel (ich weiß, nicht UL, so laufe ich aber nun mal am besten). Die stelle ich eng nebeneinander unter das Kopfende des Bivi mit den Schuhspitzen in Richtung des Körpers. Die Schuhriemen halten sie zusammen. Der Kopf liegt dann auf den beiden Fußteilen. Die Schuhe haben genau die richtige Festigkeit, dass sie unter dem Gewicht des Kopfes nicht zusammen gedrückt werden, aber trotzdem weich genug sind. Will ich höher liegen, lege ich den Kopf weiter in Richtung der beiden Schäfte. Die stehen ja eigentlich nach oben, biegen sich aber etwas nach hinten, was den Kopf weich federnd aufliegen läßt.Das ist (fast) richtig bequem.
Geschrieben 13. März 201511 Jr. Autor Ich schlafe mittlerweile auch komplett ohne Kopfkissen (sogar zu Hause). Langstreckenwandern versaut einen komplett. Die Methode ist so aehnlich wie die bei Micha. Klappt (fuer mich) hervorragend. Einfach mal probieren! http://www.frischluftgeschichten.de
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