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Ultraleicht Trekking

Trailrunner oder Wanderschuhe Mehrtageswanderung Lofoten Norwegen


leon0510

Empfohlene Beiträge

Hallöchen!
Ich bin relativ "neu" im Ultralightbereich...
Ich habe eine 10-tägige Mehrtageswanderung auf den Lofoten ab Mitte August geplant.
Jetzt stellt sich die Frage, welche Schuhe hierfür verwendet werden sollen.
Ich selbst trage mittlerweile für fast alles meine Hoka Speedgoat 5 (Alpen, Mittelgebirge, leichte Klettersteige, Zustieg etc.) und frage mich deshalb ob es eine gute Idee ist, diese auch für die Mehrtageswanderung auf den Lofoten zu tragen. Einzige Bedenken: Evtl. Nässe über mehrere Tage hinweg, Knöchelunterstützung bei mehreren Tagen harter Wanderungen, Gepäck von ca. 10kg.
Als Wanderschuhoption sehe ich die La Sportiva Ultra Raptor 2 Mid GTX. Ein sehr leichter Mid-Wanderschuh mit Gore-Tex und Sohlenverhalten wie ein Trailrunner.
Würde mich sehr über ein paar Tipps oder Erfahrungsberichte freuen! :)

Danke!!

 

Bearbeitet von leon0510
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Trailrunner, und pack 1-2 Paar Sealskinz Socken ein. Wenn es nass ist, dann richtig, und das einzige, was da noch hilft, sind wasserdichte Socken.

 

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Wir sind dort oben jedenfalls ziemlich abgesoffen. Und yup, wir hatten dicke treter dabei, was daran lag, dass Lofoten nur noch Entspannung am Ende bedeutete, und wir davor quer über die Lyngenalpen gewatschelt sind. Und dort sind Trailrunner suboptimal.

Bearbeitet von Jever

If there's anything more important than my ego around, I want it caught and shot now.

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vor 6 Stunden schrieb leon0510:

Knöchelunterstützung bei mehreren Tagen harter Wanderungen, Gepäck von ca. 10kg.

Kauf Dir dafür https://www.amazon.de/dp/B085SD7T9R (gibt es über Preisvergleiche meist um die 9,- € Stück) ... für mich persönlich 'ne coole Kombi aus Trailrunner und Stützung (macht aber nur Sinn, wenn man zuvor mal schlechte Erfahrungen gemacht hat, eher 12 kg schleppt und über 50 ist :P) ...

PS implizit -> nimm Trailrunner ...

Bearbeitet von momper

Outdoorrama bei Bluesky

 

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Moin, 

ich bin vor ein paar Tagen ein kleinen  Teil durch die Hardangervidda gelaufen und habe dort meine neuen Ultra Raptor Mid mit Gore ausprobiert. Davor bin ich auch schon durch Teile von Lappland mit einem Trailrunner (La Sportiva Akasha) und Sealskinz gelaufen. 

Am letzten Tag in der Vidda hat es durchgehend geregnet und unser Weg sehr feucht und moorig. Da konnte der Raptor auch nicht mehr viel machen und meine Füße waren am Ende auch komplett nass.

Wenn du etwas zügiger unterwegs sein möchtest, würde ich dir den Trailrunner empfehlen. Mit denen läufst du einfach durch jeden suppigen Boden, da deine Füße eh nass sind. Während ich beim Raptor immer nach dem besten Weg gesucht habe, damit die Suppe nicht oben reinläuft. 

Ich mag das Gewicht und den Komfort vom Raptor sehr gerne, allerdings finde ich die Sohle auf nassen, felsigen Untergrund erschreckend schlecht! Das kannte ich so von meinem Akasha nicht und es gab einige Situationen an denen ich gut gerutscht bin.

Mein persönliches Fazit fällt wohl für die Trailrunner + entsprechende Socken aus. Wenn das Wetter richtig mies wird (das kann auf den Lofoten schnell passieren), dann hält der Raptor nicht lange dicht und die Plörre steht im Schuh. :) 

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(Trailrunning) Schuhe für SwimRun Wettbewerbe halten sehr wenig Wasser, haben eine gute Drainage, sehr rutschfeste Sohlen und trocknen deswegen schnell. 

Da gibts auch passende Socken oder auch einfache Socken aus polypropylen, bzw wasserdichte Socken mit Membran. 

https://lighterpack.com/r/uldntl

Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.

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Ich nutze immer nur Sportschuhe bei meinen Wanderungen. Bei schechten Wetterverhältnissen auch gerne mit Goretexmembran.

Wanderschuhe, also mit Schaft- sprich "Stiefel" nutze ich nur bei Schnee oder wenn ich "alpin" unterwegs bin, gefahr laufe beim Steigen an größeren Steinen abrutschen zu können und mir dabei die Knöchel böse aufratschen könnte. Den Aufraschschutz würde ich in dem Fall nicht missen wollen.

Die Angabe ein Stiefel würde gegen umknicken schützen konnte ich nie nachvollziehen, würde immer den leichten Sportschuh bevorzugen.

 

Ob Du daraus etwas für Dich ableiten kannst?

 

Grüße

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vor 21 Minuten schrieb Jarod71:

Ich nutze immer nur Sportschuhe bei meinen Wanderungen. Bei schechten Wetterverhältnissen auch gerne mit Goretexmembran.

Wanderschuhe, also mit Schaft- sprich "Stiefel" nutze ich nur bei Schnee oder wenn ich "alpin" unterwegs bin, gefahr laufe beim Steigen an größeren Steinen abrutschen zu können und mir dabei die Knöchel böse aufratschen könnte. Den Aufraschschutz würde ich in dem Fall nicht missen wollen.

Die Angabe ein Stiefel würde gegen umknicken schützen konnte ich nie nachvollziehen, würde immer den leichten Sportschuh bevorzugen.

 

Ob Du daraus etwas für Dich ableiten kannst?

 

Grüße

Ich verstehe... Den Hintergedanken mit dem alpinen Gelände hatte ich auch schon. Vor allem nach mehreren Tagen im sehr steilen und oft losem Gelände mache ich mir um meine Knöchel mit Trailrunnern sorgen.

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vor 17 Stunden schrieb scissorsmountain:

Moin, 

ich bin vor ein paar Tagen ein kleinen  Teil durch die Hardangervidda gelaufen und habe dort meine neuen Ultra Raptor Mid mit Gore ausprobiert. Davor bin ich auch schon durch Teile von Lappland mit einem Trailrunner (La Sportiva Akasha) und Sealskinz gelaufen. 

Am letzten Tag in der Vidda hat es durchgehend geregnet und unser Weg sehr feucht und moorig. Da konnte der Raptor auch nicht mehr viel machen und meine Füße waren am Ende auch komplett nass.

Wenn du etwas zügiger unterwegs sein möchtest, würde ich dir den Trailrunner empfehlen. Mit denen läufst du einfach durch jeden suppigen Boden, da deine Füße eh nass sind. Während ich beim Raptor immer nach dem besten Weg gesucht habe, damit die Suppe nicht oben reinläuft. 

Ich mag das Gewicht und den Komfort vom Raptor sehr gerne, allerdings finde ich die Sohle auf nassen, felsigen Untergrund erschreckend schlecht! Das kannte ich so von meinem Akasha nicht und es gab einige Situationen an denen ich gut gerutscht bin.

Mein persönliches Fazit fällt wohl für die Trailrunner + entsprechende Socken aus. Wenn das Wetter richtig mies wird (das kann auf den Lofoten schnell passieren), dann hält der Raptor nicht lange dicht und die Plörre steht im Schuh. :) 

 

Das die Raptor eine so rutschige Sohle auf nassem Fels haben wusste ich nicht, vielen Dank! Dann wird es wahrscheinlich doch auf Trailrunner hinauslaufen, da ich mit meinen Hoka noch nie schlechte Erfahrungen mit der Sohle gemacht habe. Egal wie rutschig.

Bearbeitet von leon0510
verschrieben
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Zitat

Trailrunner oder Wanderschuhe Mehrtageswanderung...

Ein wirklich kaum diskutiertes Thema hier ;-)

Ich war in Norwegen und Schweden im Norden mit dicken Lederstiefeln, mit leichten knöchelhohen Wanderschuhen mit Gore-Membran und eben mit Trailrunnern auf Wanderwegen unterwegs. Die Füsse sind dort eigentlich so gut wie immer ziemlich nass geworden. Egal mit welchem Schuh. Durch Regen, Sumpf, Furten, Altschnee, nasses Gestrüpp usw.

Die Lederstiefel sind praktisch nicht mehr trocken geworden, bis wir eine Nacht im Wartesaal eines Bahnhofs an der Heizung übernachtet haben. Die nassen Lederstiefel sind mir einmal nachts eingefroren, dass war dann nicht sonderlich komfortabel die ersten Stunden des Tages...

Die Schuhe mit Membran sind ebenfalls schlecht getrocknet und haben so richtig pervers gestunken. Und haben nie wieder damit aufgehört (bääh...) Die TR (ohne Membran) waren auch sofort nass aber man hatte immerhin zumindest die Chance dass sie irgendwann wieder trocken werden. Und man latscht einfach unkompliziert überall durch, weil die Füsse eh nass sind... Wasserdichte Socken habe ich bisher nicht verwendet, ich hab dann halt nasse Haxen. Bisher konnte ich irgendwie damit leben.

ABER: Fußpflege kann echt wichtig sein, wenn man wochenlang jeden Tag stundenlang nasse Füße hat. Immer wieder in Pausen lüften, rückfetten (eincremen), wegen Blasen aufpassen, wenn es irgendwo reibt... Die Haut wird richtig rissig und spröde wenn man nicht aufpasst und nasse Füsse kriegen auch leichter Blasen als trockene. Vorbeugen ist ja bekanntlich besser als auf die Schuhe kotzen... Wenn man erst einmal offene Füsse hat, wird die Tour evtl. zur Qual...

Das einzige Mal wo ich wirklich Probleme mit den TR und nassen Füssen hatte, war auf einer kurzen Wochenendtour Anfang Februar bei Schnee/Schneeregen/Schneematsch in den Vogesen - immer wenn das Wasser gerade warm war in den Schuhen, kam wieder kaltes nach - da dort die Zivilisation nicht weit ist, war es aber kein großes Problem - zügiger Abstieg, ab nach Hause in die warme Wanne... Also schauen, wo man so etwas austestet...

Die Schweden haben ja noch diese wandertauglichen Halb-Gummistiefel - für mich wäre es jetzt aber auch auch nichts mit sowas rumzulaufen... Vielleicht noch ne Alternative für Leute mit Nass-Kaltfuß-Phobie...

Bearbeitet von mochilero
Rechtschreibung..
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vor 4 Stunden schrieb leon0510:

Vor allem nach mehreren Tagen im sehr steilen und oft losem Gelände mache ich mir um meine Knöchel mit Trailrunnern sorgen

Ein trainierter Fuß und trainiertes Sprung Gelenk hilft, zb für den Start:

https://runnersfinest.de/sprunggelenk-stabilisieren/

Etwas Tape am Knöchel hilft, um sich  Schürfwunden zu ersparen. 

vor 2 Stunden schrieb mochilero:

Fußpflege

Füße lassen sich gerben etc

https://www.sidas.com/de/blog/schutz-der-fuesse-beim-ultra-trail-n44

(einfach mal von der Seite inspirieren lassen) 

Alkohol lässt abends die Füße trocknen, dann gute Pflege drauf

Gleitgel auf silikon Basis hilft über den Tag

 

Bearbeitet von zopiclon

https://lighterpack.com/r/uldntl

Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.

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vor 2 Stunden schrieb mochilero:

Die Schuhe mit Membran sind ebenfalls schlecht getrocknet und haben so richtig pervers gestunken. Und haben nie wieder damit aufgehört (bääh...)

Dito. Wandern in den Bergen im Süden Japans zur Regensaison im Sommer, viele Straßen und Wege mit riesigen Pfützen, da haben die leichten Goretex-Wanderstiefel gerade mal eine halbe Stunde dicht gehalten. Getrocknet sind sie nicht mehr, bis ich nach einem Monat wieder zuhause war und die Luftfeuchtigkeit wieder normal war, aber ich musste sie danach trotzdem wegschmeißen, da sie trotz aller Bemühungen nicht aufgehört haben, vor sich hin zu stinken. Bin danach völlig auf Trailrunners ohne Goretex umgestiegen - leichter und trocknen famos schnell, habe nie wieder zurückgeblickt (bin nicht in den Alpen oder so unterwegs!). Evt. noch wasserdichte Socken.

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vor 5 Minuten schrieb oceangoing:

Bin danach völlig auf Trailrunners ohne Goretex umgestiegen - leichter und trocknen famos schnell, habe nie wieder zurückgeblickt (bin nicht in den Alpen oder so unterwegs!). Evt. noch wasserdichte Socken.

Ebenfalls Dito. TR ohne Membran. Auch in den Alpen (GTA, GR5, unzählige kürzere Fernwanderwege), Pyrenäen (GR11, HRP, Teile GR10 u.a.), Neuseeland (Teile TA Süd), aber halt v.a. auf Wanderwegen...

OT: Ich schwitze so stark an den Füßen, dass ich mir keinen Vorteil von wasserdichten Socken verspreche - wo ist der Unterschied ob das Wasser von außen kommt oder ob man die Haxen im eigenen Saft garen lässt??? Nach der Geschichte mit dem kalten Schneematschwasser hab ich mich gefragt, ob Neopren ein Vorteil wäre - habe das aber nicht weiter verfolgt, da diese Szenario einfach nicht meine typische Tour trifft...

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Wäre mir lieber gewesen und hätte nicht gestört. Wir waren eh für den Lyngentrek gerüstet. Das ist einmehrtägiger Wanderpfad (unmarkiert) entlang von Rentierspuren, quer durch die Lyngenalpen. Etwas ruppig, und entsprechend sollte das Material gewählt werden. Lofoten war nur Entspannung zum Schluss

If there's anything more important than my ego around, I want it caught and shot now.

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