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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Hi,

da ich schonmal dabei bin meine Aufrüstung aufzuwerten schmeiß ich das Zelt noch in die Runde. Ich reise allein, bin 1,65m bei 70kg. "Eigentlich" möchte ich ja nur ein Zelt kaufen wollen / müssen. Irgendwan will ich aber auch ne Schneetour / Wintertour machen. Momentan hab ich als stationäres Zelt das Mongar 2. Das fand ich schon palastartig für mich allein.

1) Für Skandinavien / Island les ich immer was von solid Inner. Nach meiner bisherigen Recherche stehen das Enan, Akto, ArcDome im Raum. Ich kenn mich aber zu wenig aus. Das Enan soll ja angeblich schon ordentlich Reserven haben, obwohl es laut Hilleberg ja gar nicht so richtig dafür ausgelegt sein sollte?!, aber wiegt dann mit 1,7 auch entsprechend. Akto natürlich noch mehr und mglw Overkill. Das ArcDome... ich mach mir sorgen, dass ich in meiner Unachtsamkeit das Ding schnell kaputt hab.... Lanshan ähnliches Problem und ich würde mit einwändigen schätzungsweise auch nicht gut klarkommen. Siehe erwähnte unachtsamkeit :)

2) Wenn es jetzt z.B. das Enan / Akto werden sollte, überlege ich mir ob noch ein leichteres Zelt für Schönwetter und Europas Süden interessant wäre. MSR Freelight oder das Hubba. WObei ich da auch nicht wirklich weiß warum das Freelight soviel weniger nochmal wiegt als das Hubba.

Vielleicht kann mich dahingehend nochmal erleuchten. 

  • khyal änderte den Titel in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
Geschrieben

Ich begreife nicht ganz was deine Frage ist. Du scheinst schon viel zu wissen. Ich persönlich würde nicht zwei Zelte gleichzeitig kaufen. Was das nächste Ziel ist, bestimmt doch das nächste Zelt. Dann hast du schon mehr Erfahrungen für den Kauf des 2. Zelts. 
Mit der Suchfunktion findest du schon viel. Wenn du anschliessend ne ganz konkrete Frage stellst, so werden dir Spezialisten hier im Forum auch antworten (meine Erfahrung).

Geschrieben

Ich bin mir halt unsicher, welches Zelt wirklich für eine Skandinavien Reise passt. Möglicherweise würde ich das auch für andere Reisen benutzen. Möchte vermeiden ein sehr empfindliches Zelt zu kaufen, kann jedoch die haltbarkeit von som ArcDome nicht einschätzen und möchte vermeiden hier später 5 verschiedene Zelte für jeden unterschiedlichen EInsatzzweck zu haben. Die sind ja auch nicht geschenkt. :)

Geschrieben

Hi, du scheinst deine Favoriten ja bereits zu kennen. Wenn du deine Bedürfnisse kennst, kannst du ja mal diverse Reiseberichte aus Skandinavien durchforsten, hier oder auf ODS um mal zu sehen was da so im Einsatz war, um nicht gleich auf ein Zelt einzuschießen. Wenn du allerdings quasi noch gar keine Zelterfahrung hast wird dir das auch nicht viel nützen. 

Geschrieben

Tja Mist. :) Dann komme ich wohl nicht dran vorbei einfach eins was ungefähr passt du kaufen und selber die Erfahrung für mich zu machen.

Dann les ich mal. Was ist ODS?

Geschrieben
vor 40 Minuten schrieb Sebastiaan:

Was ist ODS?

Outdoorseiten, Forum für schwereres Wandern.
outdoorseiten.net - Foren-Übersicht

Ich würde da Richtung Pyramidenzelt gehen, sehr wind-stabil, kann man mit Solid oder Moskito-Inner ausrüsten. Damit solltest Du 90% abdecken können.

Aus Dyneema gibt es das HMG oder Bonfus, wobei die Bonfus eher auf der kleinen Seite sind. Aus Silpoly/Nylon gibt es MLD, MSR, Liteway und etliche andere, die da sehr schöne Sachen anbieten.

Geschrieben

Ich verstehe ja überhaupt nicht, warum es kein Einwandzelt sein darf?

Wiegt halt zig mal weniger!

Und das Fly, kannst du beschädigen, beim Doppel-, wie beim Einwandzelt! Von wegen Unachtsamkeit.

Ich bin mein Leben lang immer ein Schlusmichel gewesen, bzw bin es immer noch. 

Aber ich habe noch nie ein Loch in meine Zelte gemacht. Weder ins Fly, noch in den Boden.

Geschrieben

Ahoj Sebastiaan,

Deine Suche für ein Wintertourenzelt ist aus meiner Sicht nicht ausreichend klar formuliert. Du solltest Deine Reiseziele möglichst konkretisieren. Als Beispiel, eine Wintertour im deutschen Mittelgebirge ist durchaus mit einem soliden 3-jahreszeiten Zelt machbar. Eine Wintertour in Lappland stellt ganz andere Anforderungen an Deine Ausrüstung, da geht es beim Thema Zelt schon fast in die Richtung reines Winterzelt.

Das ODS Forum wurde ja bereits erwähnt, schau z.B. hier diesen Faden:

https://www.outdoorseiten.net/forum/viewtopic.php?t=56551&hilit=Eigenschaften+Winterzelt&sid=b3aa225fe4f7603441cf4f832fc5e0f3 

Hillebergzelte sind sehr hochpreisig, aber wenn das Zelt zu Dir und Deinen Anforderungen paßt, dann ist ein Hilleberg fast eine Anschaffung für das Leben. Ich selber besitze kein HB Akto, aber ein guter Freund ist sehr glücklich mit seinem geworden.

Beste Grüße

Z

Geschrieben

Danke an euch. Merke auch gerade, dass das Reiseziel / -zeit einfach ne andere Ausrüstung brauch. 

Gedanklich bin ich aufgrund der Wetterflexibilität und einem einfachem Einstieg bei Gran Canaria gelandet. Ich weiß, ist was komplett anderes. Skandinavien, sofern ich das richtig verstanden hab, Juni bis September vielleicht. Ausserhalb wirds schon wieder ne Wintertour und braucht wieder andere Ausrüstung.

OSD will bei mir schon den ganzen Vormittag nicht. 

@RaulDuke Unachtsam im Sinne von mein Quilt wird die Zeltwand berühren

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Sebastiaan:

Es ist nun ein grünes Portal 1 geworden 😊 

Sieht ja schon sehr durchdacht aus- hast Du es schon da und wenigstens mal im Wohnzimmer Probe gelegen?

ist mit ca.1,3kg ja nicht mehr unbedingt UL, warum grad das Zelt? In der gleichen Gewichtsklasse hätte e man auch ein Mongar 1 UL nehmen können, oder von renommierten Marken das Exped Mira 1 HL (200g leichter) oder ein MSR Hubba?

Geschrieben

@Kellox Hi, gute Fragen. Das Zelt ist unterwegs und dürfte nächste Woche ankommen. Wird dann im Wohnzimmer getestet. 

Ist nicht mehr UL, stimmt. Ich denke, dass ich mit vielem meiner Ausrüstung (Osprey Exos) nicht in den UL Bereich sondern eher in den L Bereich gehöre. Das ist meine erste hochwertige Ausrüstung und ich möchte mit den Sachen nicht unbedingt drauf los experimentieren. Da muss ich noch Erfahrung sammlen um meine persönliche Balance zu finden.

Das Mongar 1 UL und Exped hab ich gar nicht auf dem Schirm gehabt. MSR, hmm.. ich meine ich hätte was negatives über das Access gelesen. Irgendwas mit den Stangen oder so und das die beim Hubba ähnlich wären?! 🤔 Hatte auch die Nemo Zelte angeguckt, aber wie in diesem tollen Bericht 

 ist das wohl auch nicht wirklich schlechtwetter Zeltmarke. Und dem Mongar 1 UL trau ich Skandinavien einfach net zu.

Ich wollte eins haben mit dem ich soviele Wetterlagen und Umstände abdecken kann (deshalb auch die Idee mit dem Enan oder dem Akto dagegen sprach das Gewicht und die "Belüftung". Ist halt alles auch subjektiv) aber halt eben auch nicht mich komplett tot schleppe. Das Portal kann unter Umständen mit 14 Heringen verankert werden (oder 28? Hab vor meinem geistigen Auge zwei gegeneinander verschränkte Heringe im Kopf. Kp warum) und kann zusätzlich mit Trekkingstöcken stabilisiert werden. (Outrigger System oder irgendwie sowat.)

Ich mein, in nem anderen Forum war einer mit 45kg im Sarek und hatte 2 Kameras dabei, wenn dann doch eine kaputt geht. Da verkrafte ich dann glaub ich die 500 Gramm mehr gegenüber dem Dipole. Und wenn ich die Stöcke mal nicht mit haben sollte (Z.b. Fishermenstrail), sind es nur 300 gramm mehr. Weil Carbonstöcke vorhanden.

Joa, und dann war ich kurz davor das Dipole 1 DW zu bestellen und hab den Thread hier gelesen:


und hab darauf hin, von dem was ich hier und Reviews und bissl Youtube mitgenommen hab, das Portal 1 bestellt.

Mir persönlich haben dann noch die Details beim Portal 1 gefallen. Z.b. die Taschen im Innenraum, die Möglichkeit das Inner only aufzubauen. Die Marke SlingFin selbst sagt mir persönlich zu. Für das Dipole zahle ich dann auch 590 Euro. Für mich persönlich die 200 Euro mehr wert.

Von dem was geschrieben wurde bezeichne ich das mal als schlechtwettertaugliches 3 Season Zelt. Bei 1,3 kg. Ich bin kompletter Trekking Anfänger. Sollte sich herausstellen ich brauche viel weniger Komfort, Wetterstabiliät, oder stelle fest fieses Wetter ist nix für mich (kann ich mir nicht vorstellen aber who knows) dann kann es immer noch das Dipole werden. Vielleicht stelle ich aber auch fest, dass ich nen Soulo für Eifelwanderung haben möchte :P

Zusätzlich kommt für das Portal 1 ein in-depth Tutorial, auch zur Belüftung und dem windsicheren Aufbau durch @khyal (Hier einmal Danke dafür. Die Zpacks Heringe sind ebenfalls bestellt.) dazu. 

Ich kann mir vorstellen, dass ich mit dem Kauf des Portals als generalistisches Zelt erstmal "nichts falsch machen kann".
 

Geschrieben

Für stürmische Gegenden, wie du sie teilweise vorhast, war das sicher eine gute Entscheidung. Das Zelt wird auch hier im UL-Forum gerne empfohlen. Falls du es wieder loswerden möchtest, wird sich schnell ein Käufer finden.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 21 Stunden schrieb Sebastiaan:

Es ist nun ein grünes Portal 1 geworden 😊 

Gute Wahl, das hätte ich dir auch empfohlen! Mein eigenes Portal 1 hat mich schon zuverlässig auf die unterschiedlichsten Touren begleitet – egal ob in die Alpen (auch auf Schnee), nach Skandinavien oder ans Meer.

Für mich ist es das perfekte Zelt für fast jede Situation. Einzig bei echtem Schneefall kam es bei mir noch nicht zum Einsatz. Soweit ich weiß, ist es nicht als reines Winterzelt konzipiert, aber da habe ich keine eigenen Erfahrungswerte.

Nachdem ich zuvor jahrelang ein einwandiges Zelt genutzt habe, würde ich nie wieder zurücktauschen. Das morgendliche Kondenswasser war einfach nur frustrierend. Das Portal ist dagegen eine echte Offenbarung: Das Raumklima ist super, es bildet sich kaum Kondensfeuchtigkeit und man kann sich nachts entspannt umdrehen, ohne direkt mit dem Schlafsack an eine nasse Wand zu wischen.

Ein weiterer riesiger Pluspunkt: Zur Not steht es auch komplett frei. Gerade auf steinigem Boden, wo man nicht jeden Hering in die Erde bekommt, ist das extrem praktisch.

Ich bin fest davon überzeugt, dass du mit deinem Portal 1 eine großartige Zeit haben wirst!

Bearbeitet von Shabeel
Geschrieben

@Sebastiaan

“…im Sarek mit 45Kg…

Man sollte sich, ähnlich wie in der Schule, eher mit den Leuten vergleichen, die besser sind, als man selbst!

Sprich, auf dieses Forum bezogen, mit Leuten, die wesentlich weniger Gewicht schleppen, als man selbst.

Denn sonst bleibt man gerne mal auf der Stelle kleben und entwickelt sich langsam, bis gar nicht!

In Bezug auf den Fishermenstrail, sei gesagt, wer da mit dem Portal anreist, der kann auch gleich noch ne Daunenjacke, Daunenhose und Winterhandschuhe einpacken.

Nur das er das alles nicht brauchen wird.

Ich bin den Fishermenstrail 2x gelaufen, einmal im Januar und einmal im April.

Zusätzlich war ich in quasi jedem Monat, den das Jahr zu bieten hat, mindestens einmal in Portugal. Wetter, das es erforderlich macht, das man ein Portal mit bringt, habe ich da. ie erlebt.

Geschrieben

@RaulDuke

Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen.

Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen.

Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen:

Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm.

Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich.

@Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.

Geschrieben

@ShabeelIch bin mir sicher @RaulDukes pointierten Kommentar ist in Bezug auf die Daunenhandschuhe nicht wörtlich zu nehmen. Entspanne dich.

Das Portal1 kenne ich nicht, aber ich denke es ist ein gutes Zelt (sollte es bei dem Preis aber auch sein). Es ist halt nicht ultraleicht. Aber eventuell will das ja der OP auch gar nicht.

Geschrieben

Alles gut, ich bin völlig entspannt! 😉 Mir ist schon klar, dass das eine bewusste rhetorische Übertreibung von RaulDuke war. Mir ging es lediglich darum aufzuzeigen, dass solche extremen Zuspitzungen einem Einsteiger bei der praktischen Entscheidungsfindung oft nicht wirklich weiterhelfen.

Was das Gewicht angeht, sind wir uns völlig einig: Mit knapp 1,3 kg ist das Portal 1 streng genommen nicht mehr im kompromisslosen Ultraleicht-Bereich angesiedelt. Aber genau das hat Sebastiaan ja in seinem Post von gestern selbst klargestellt. Er sieht sich aktuell mit seinem Setup eher im "L"- als im "UL"-Bereich und möchte als Anfänger verständlicherweise nicht direkt mit extrem spezialisierter Ausrüstung experimentieren.

Genau unter diesem Gesichtspunkt finde ich die Wahl so passend. Das Portal ist leicht genug, um den Rucksack nicht unnötig zu beschweren, bietet aber genau den Puffer und die Vielseitigkeit, die man sich wünscht, wenn man ein einziges Zelt für grundverschiedene Szenarien sucht.

Was mir dabei aber noch wichtig ist: Das bedeutet absolut nicht, dass das Portal ein reines "Einsteiger-Zelt" ist, das man irgendwann zwangsläufig ersetzt, sobald man mehr Erfahrung gesammelt hat. Im Gegenteil! Auch als "Profi" bzw. sehr erfahrener Trekker greift man gerne auf genau solche verlässlichen Generalisten zurück, wenn die Bedingungen variieren oder man schlichtweg den Wert eines sturmfesten, freistehenden Zelts mit top Belüftung schätzt. Man "entwächst" diesem Zelt also nicht einfach.

Geschrieben (bearbeitet)

Also erstens, auf Dauer kommt der ULer niemals um ein zweites Zelt oder Tarp herum. Für den Einstieg schon, das mag wahr sein.

Aber ich bleibe dabei, das 90 Prozent aller möglichen, von der Mehrheit hier gelaufenen Trekkingtouren, auch mit wesentlich leichteren Sheltern gegangen werden können.

Mein erstes UL Zelt war ein gebrauchtes „Lunar Solo“. Für den Einsteiger absolut empfehlenswertes Zelt.

Mein zweites war dann, einzig dem Gewicht geschuldet, das „Plex Solo“, seiner Zeit, das leichteste Zelt der Welt.

Mein drittes war und ist, das „Tarptent Protrail Li“, mit 450g, auch eins der leichtesten Zelte der Welt. Auch das Protrail ohne DCF, in der Silpoly Variante, wiegt immer noch nur um die 750g!!

Fast alle weiteren Shelter, die ich als Gear Nerd zwischenzeitlich noch besaß, habe ich wieder weiter verkauft.

Die drei oben erwähnten Shelter, sind Trekkingstock Zelte.

Ich war bisher noch nirgendwo trekken, wo ich nicht auch ein NICHT freistehendes Zelt hätte aufbauen können. (Bin aber auch noch nie Hochalpin unterwegs gewesen)

Ich bin ein absoluter Verfechter, des UL Gedankens. Don't pack Your Fears! Warum also einen Sturmbunker, mit 1,3 Kg durch die Welt schluren, wenn man so etwas wirklich nur braucht, wenn man Winterwanderungen macht oder irgendwo durch Alaska wandern will?

Das leichteste, ist auf dauer meistens nicht leicht genug, hahahahaha!

Was den gedanken angeht, man wolle kein Asket sein und es bequem haben, da stimme ich vollkommen zu. Ich bezeichne mich als „Genuss Wanderer“! Das geht aber auch mit UL Gewichten. Denn was kann es bequemeres geben, auf einer Trekkingtour, wenn das Basisgewicht, unter 5Kg ist? Mein durchschnittliches Basisgewicht, für 3 Jahreszeiten, ist derzeit bei 4,3Kg. Das ist bequem, 5, 6, 7, oder gar 8 Std auf dem Rücken und nicht der 500+X Gram wiegende Helinox Chair (Beispiel), den man vielleicht ne Stunde vorm Zelt sitzend benutzt.

Und was das totale Gewicht angeht, ich kann zur not auch 2 Wochen von Asia Tütenfood und oder Instandkartoffelpüree Zubereitungen leben, wenn das heißt, ich spare Gewicht. 1. bin ich in der glücklichen Situation, das mir Asiatütenkram tatsächlich schmeckt und 2. ist auch hier wieder die Frage zu beantworten, was heißt Bequem? Für mich wäre es auch schön, aus frischen Zutaten jeden Abend etwas zu Kochen. Aber wenn das zu dem Preis ist, das ich 2Kg mehr durch die Landschaft schleppe, für bis zu 8 Std, nur um dann 10 Minuten beim Essen einen höheren Genuss zu haben, dann soll das jeder machen, ich aber nicht.

Gewichtsreduzierung ist eben kein Selbstzweck, sondern Steigerung der Bequemlichkeit !

Auf den Quatsch, mit der Daunenhose, gehe ich hier gar nicht mehr ein, ist mir nicht Zielführend!

Bearbeitet von RaulDuke
Geschrieben

Soo, Zelt ist angekommen und ich bin super happy damit. Der Aufbau ging flott und der Raum ist wirklich "riesig". Wirkt auf mich größer als das Mongar 2 durch die Höhe. Kp ob ich den Rucksack reinkriege, aber das wird scho.

Wie ich vorher ja schon sagte find ich die Details klasse. Die Reserve Reissverschlüsse, die Inner guy lines, die Abspannmöglichkeiten und das outer rigger system.

Jetzt wurde mir noch so ne graue 15cm lange Hülse mitgeschickt. Die war auf der kurzen Stange und das passt auch ziemlich genau. Aber auf keinen Fotos oder Videos kann ich die wiedererkennen. Jemand ne Idee was das ist?

Geschrieben
Am 16.6.2026 um 20:41 schrieb Sebastiaan:

Kp ob ich den Rucksack reinkriege, aber das wird scho.

Leg ihn in den Raum unter dem AZ auf der Rückseite, da kiegst Du viel Gepäck unter, daß Du im IZ nur Rucksackinhalt ausser Essen, aber nicht nen Rucksack, Regenzeug, Wanderschuhe, Stöcke oder Staff o.A. unterbringen must.
 

Am 16.6.2026 um 20:41 schrieb Sebastiaan:

etzt wurde mir noch so ne graue 15cm lange Hülse mitgeschickt. Die war auf der kurzen Stange und das passt auch ziemlich genau. Aber auf keinen Fotos oder Videos kann ich die wiedererkennen. Jemand ne Idee was das ist?

Rep-Hülse für den Fall des Gestängebruchs, den Du höchstens haben wirst, wenn Du in Starkwind / Sturm vergisst, aussen Abspannleinern bzw innen Kreuzleinen zu benutzen...

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