Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking
  1. einar46

    einar46

  • Gleiche Inhalte

    • Von Trinolho
      Hallo zusammen,
      nach vielen Jahren der Nutzung möchte ich meinen Daunenschlafsack nun doch sehr gerne einmal waschen bzw. reinigen lassen. Hier im Forum habe ich gelesen, dass gute Reinigungsdienstleister offenbar sogar die Daunen entnehmen und diese separat von der Hülle waschen (bzw. später potentiellen Daunenverlust wieder auffüllen).
      Hat vielleicht jemand gute Tipps für solche Anbieter? Der Preis wäre völlig zweitrangig - nur die Qualität zählt.
      Existieren vielleicht sogar Dienstleister, die von namhaften Herstellern (WM, Valandre, FeatheredFriends o. Ä.) zertifiziert wurden?
      Viele Grüße und besten Dank!
      Trinolho
    • Von Trinolho
      Hallo zusammen,
      eine Frage aus reinem Interesse: Wo/wie platziert ihr denn eure Bikes, wenn ihr auf ungnädigen Bikepacking-Touren outdoor übernachtet?
      Man könnte ja geradezu auf die Idee kommen, das Fahrrad bei Regen neben dem Schlafsack in einem geräumigen HMG Ultamid 2 zu parken...

      Bislang war ich immer nur bei Schönwetter unterwegs und habe das Rad entsprechend einfach neben dem Biwakplatz abgelegt. Bei Schlechtwetter wäre eine derartige Handhabe nicht unbedingt materialschonend... Sollte die Ultamid-Lösung tatsächlich nicht all zu realitätsfremd sein, dann kommt neben der Entscheidungslosigkeit zwischen Drift 2 und Stratospire noch eine dritte Option ins Spiel...
      Existiert bei Zelten etwa auch eine n+1 Regel?
       
      Update: Mir fielen doch zwei Regentage ein... Cargobike as Support Pole rules.
       

       

       

       
    • Von Trinolho
      Hallo zusammen,
      im Bereich von Daunenschlafsäcken hat Western Mountaineering oder Valandre bekanntlich den Ruf weg (ggf. auch Cumulus, falls günstiger).
      Aus reinem Interesse gefragt: Existieren denn ähnliche "Flaggschiffe" auch im Segment der Kunstfaserschlafsäcke? Carinthia vielleicht?
      Viele Grüße
      Trinolho
    • Von Trinolho
      Hallo zusammen,
      gemäß der Website von Western Mountaineering existieren von dieser Firma drei verschiedene Varianten von Schlafsäcken:
      Daunenschlafsäcke ("ExtremeLite Series") Kunstfaser-Schlafsäcke ("Microfiber Series") Daunenschlafsäcke umhüllt mit GoreTex-Membran ("Gore Windstopper Series") Mich verwundert zunehmend, dass zum Beispiel das Modell "Puma MF" (das gemäß Bezeichnung ein Kunstfaser-Schlafsack sein müsste) in vielen Webshops mit "Downs" bezeichnet wird, was wiederum auf Daunenfüllung schließen würde.
      Darüber hinaus wäre der genannte "Puma MF" mit einem Komfortbereich von -32° C in Größe XL bei einem angegebenen Gewicht von 1645 g unglaublich leicht für einen Kunstfaser-Schlafsack. Habe ich vielleicht bei den Modellbezeichnungen doch irgendetwas missverstanden?
      Besten Dank und viele Grüße!
    • Von doman
      Da ich seit kurzem mein Set an Bikepackingtaschen um eine A-Rakete erweitert habe (Vorstellung kommt noch), war genügend Packtaschenvolumen vorhanden, um eine Tour mit Zelt und Zeltofen anzugehen. Passend dazu hat sich das Wetter hier am letzten Wochenende weiter abgekühlt, sodass eine abendliche Wärmequelle wünschenswert schien.

      Das ist das Rad mit voller Montour. Hinten drin stecken Merinosachen für die Nacht (bei den Temperaturen noch überflüssig), das Tarp, Handschuhe (nicht gebraucht) und der Schlafsack. Im Rahmen befinden sich der Ofen, 1,5 Liter Wasser, Elektronik- und Hygienekleinteile, Werkzeug, Pumpe und paar Lebensmittel. Am Oberrohr Snacks, die Powerbank, Kabel, ein Schloss und die Gopro. Und vorn stecken in einer Röhre das Zelt und der Kocher nebst 750 ml-Tasse und in der anderen Isomatte und Hängematte.

      Der Freund, mit dem ich unterwegs war, fuhr ein Rose-Backroad aus Carbon, das gefühlt noch mal deutlich leichter war als mein Titan-Drahtesel.

      Er hatte allerdings noch einen Rucksack auf dem Rücken, auf den ich gerne verzichtet habe, obwohl nur damit der abendliche Biertransport zu bewältigen war.

      Die Strecke haben wir uns mit der Voreinstellung "Gravel" von Komoot erstellen lassen - mit manuellen Nachjustierungen.

      Herausgekommen ist ein extrem naturnaher Trail, bei dem man sich so manches Mal fragte, ob es wohl in hundert Metern noch ein Spur von Weg zu erkennen geben wird.

      Aber wir sind mit nur sehr gelegentlichen Schiebeeinlagen gut durchgekommen.

      Beim letzten Zivilisationsstopp haben wir uns noch jeder ein Menü einpacken lassen, das mit den Straps der Satteltaschen gut zu fixieren war und später mit den Reifenhebern gut geschmeckt hat - denn für Löffel war kein Platz mehr.

      Am Abend haben wir einen Traumspot auf einer Hügelkuppe gefunden und uns mit den Hängematten und dem Ofenzelt wohnlich eingerichtet.

      Nur bei der Bierflasche hätte ich mir gewünscht, dass sie so groß gewesen wäre, wie sie die Kerze hier aufs Zelt projiziert.

      Das Zelt hat uns einen mollig warmen Abend beschert. - Der Feuerstrahl des Schornsteins war übrigens so gerichtet, dass er dem Baum keinen Schaden zugefügt hat (auch wenn das hier vielleicht so aussieht).

      So sah das Zelt von innen aus.

      Und so stellte sich die Szenerie am nächsten Morgen dar. Bevor irgendein Spaziergänger vorbeigekommen war, hatten wir alles wieder weggepackt.

      Und alles passte tatsächlich ohne quetschen zu müssen wieder in die Packtaschen rein.

      Hier habe ich heute Morgen noch ein Bad genommen, dann ging's wieder zurück.
      SCHÖN WAR'S!


×
×
  • Neu erstellen...