Geschrieben 18. April 20179 Jr. Guckt euch mal diesen link an. Das Material könnte unser größtes Problem lösen, dass Wasser nicht leichter wird. Mit der Technik wiegen 3Liter wasser pro 12 Stunden nur 1kg. Die Vorstellung das man 1kg mitschleppt und man 3 liter wasser in 12 stunden "abzapfen" kann, finde ich sehr cool!
Geschrieben 18. April 20179 Jr. Da besteht keine Hoffnung für Trekker, weil Du große Luftmengen brauchst und viel Energie.
Geschrieben 18. April 20179 Jr. Autor Anscheinend reicht bei dem System Sonnenlicht oder Feuer um das von dem Material gebundene Wasser zu ernten.
Geschrieben 18. April 20179 Jr. Hatten wir schon mal. Fazit war, reicht mengenmäßig nicht - und wäre ja auch destilliertes Wasser, nicht?http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/index.php?/topic/3670-Tischlein-deck-dich---die-selbstfüllende-Flasche? Offline bei https://www.ultraleicht-trekking.com, jetzt auf zu neuen Welten!
Geschrieben 18. April 20179 Jr. Autor Das System ist ein ganz anderes, da wird der Effekt genutzt dass die Luftfeuchtigkeit relativ ist. Warme Luft kann mehr Wasser enthalten als kalte Luft. Kühlt man warme Luft mit 100% Luftfeuchtigkeit ab, fällt das überschüssige Wasser raus. Damit funktioniert das System nur bei hohen Temperaturen und hohen Luftfeuchtigkeiten. Dazu wird noch elektrische Energie genutzt um die Luft abzukühlen. Das ist natürlich alles andere als Effektiv. Das System aus meinem Post funktioniert ganz anders. Es wird ein metal-organic-framework (mof) genutzt, diese Struktur ist wie ein Schwamm für Luftfeuchtigkeit, es entzieht der Luft die Wassermoleküle und bindet sie in der Struktur des mof. Um das Wasser wieder frei zu bekommen muss es verdampfen und sofort wieder kondensieren (da das mof sofort wieder versucht freies Wasser zu binden). Zum verdampfen des Wassers genügt vergleichsweise wenig Energie (Sonnenenergie genügt). Dadurch dass das mof so "gierig" ist, kann es auch Luft mit 20% relativer Luftfeuchtigkeit noch Wasser entziehen (das ist die Luftfeuchtigkeit in der Wüste), das andere System müsste dafür sehr hohe Temperaturgefälle erzeugen... Ich denke dass das System auf jeden Fall Potential ist, ob und wann es den Weg in unserer Rucksäcke findet, bleibt abzuwarten.
Geschrieben 19. April 20179 Jr. Hmn... die haben die Experimente aber unter ~ 0.6 kPa Druck durchgeführt, Atmosphärendruck ist ~ 100 kPa. Ich bin mir nicht sicher inwiefern das die Adsorptionsfähigkeit des MOF beeinflusst aber soweit ich das überblicke kriegt man 0.6 kPa nur mit nem Vakuumgerät hin, right? Für ne industrielle Anlage also machbar aber beim Wandern so einen niedrigen Druck zu erzeugen?
Geschrieben 19. April 20179 Jr. @basti78: zum Kondensieren brauchst du trotzdem auch bei "Deinem" System sehr viel Energie. Wasser aus Luft zu holen ist für Trekker völlig unrealistisch, außer vielleicht das Kondenswasser am Zelt.
Geschrieben 19. April 20179 Jr. vor 30 Minuten schrieb ALF: , außer vielleicht das Kondenswasser am Zelt. .......und davon hat man dann meist viel zu viel................ Ciao baeckus
Geschrieben 20. April 20179 Jr. In den Tropen vielleicht nutzbar - nicht bei uns. Da ist es feucht und sonnig. Wir haben mehr Regen als Sonne, weshalb es wie das andere System (zu wenig Luftfeuchtigkeit) nicht viel bringen wird. Dazu noch der horrende Preis von über 200 $ (Kunststoff -> fällt runter -> kaputt -> neu kaufen? Auch mehr für trockenere Gebiete interessant, wo man nicht jede paar Meter nen Bach oder See hat wie bei uns. Und bei dem was bei uns über Nacht je m² (sicher) runter kommen, wird man eher ne Flasche oder zwei gefüllt haben als mit sowas
Geschrieben 27. April 20179 Jr. Autor Das sind bisher noch die ersten Versuche in die Richtung, die ersten Telefone, Glühbirnen usw waren anfangs auch zu groß, teuer, kompliziert usw für "normale" Menschen. Heute ist das alles ganz normal und billig. Vielleicht wird das beim "Wasserernter" ja auch so ...
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