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Ultraleicht Trekking
Perseus83

Hochwertiger Kaffee auch unterwegs

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vor 8 Stunden schrieb burarum:

Ich trinke nicht nur auf Tour mein Kaffee auf türkisch...also guten gemahlenen Kaffee in einem Becher, heißes Wasser drüber und ziehen lassen. In Skandinavien gibt es sogar einen mahlgrad extra dafür.

Türkisch (also Mokka) wird ganz, ganz fein gemahlen... fast schon zu Staub. Dann mehrmals zusammen mit Zucker auf dem Herd/Kocher aufschäumen lassen. Manche Handmühlen schaffen diesen Mahlgrad, meine elektrische Espressomühle allerdings nicht (und schon Espresso ist sehr fein).

In Schweden wird hingegen, wenn ich @sinje richtig verstehe, grob gemahlener Kaffee verwendet. 

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wieder was dazu gelernt... das mit dem Mokaa wußte ich net...
In Schweden wird wirklich ein gröberer Mahlgrad dafür genommen wobei dann auch manchmal was im Mund hängen bleibt...mit dem feinem passiert das einem net.

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vor 41 Minuten schrieb burarum:

wieder was dazu gelernt... das mit dem Mokaa wußte ich net...

Das ist (aber wahrscheinlich habe ich's weiter oben schon einmal gesagt) die 'koffeineffizienteste' Methode, Kaffee zuzubereiten. Man braucht für einen richtigen Kick ein Viertel so viel Kaffee wie für einen doppelten Espresso. Was ja fast schon UL wäre ;-) ... gäbe es da nicht den hohen Energieverbrauch (durch das mehrmalige Aufschäumen). Der äußerst feine Mahlgrad und das wiederholte Aufkochen (meist viermal) holen den Wirkstoff ziemlich brutal aus dem Pulver raus. 

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Ich war die letzten zwei WE mit Instantkaffe im Harz unterwegs: leichter gehts nicht.

Der Geschmack ist halt nicht optimal, wobei der Kaffee den ich da habe einiges besser ist was meine Kollegen auf der Arbeit trinken (ich bin der einzige der mit der AeroPress seinen eigenen Kaffee kocht).
Müsste mal wiegen - aber ich glaube nicht, dass ich mehr als 2g Instantkaffee auf ca. 250 ml benötige. Entsprechend ist das Packmaß. Es wird kein Sieb benötigt, somit auch kein Wasser um dieses zu spülen (ich schlafe/esse/trinke da wo ich es schön finde, und nicht da, wo ein Gewässer fließt/steht).
Zusätzlicher positiver Aspekt bzw. sogar zwei:  Wasser muss nicht die 92-96°C haben. Alles funktioniert - von eiskalt bis kochendheiß. D.h. man spart Sprit, da man das wasser nur "trinkheiß" machen muss und nicht sprudelnd kochen. Zudem schmeckt der Kaffee kalt fast genauso wie heiß. Normaler Kaffee wird durch's abkühlen sau(r)er (ph-Wert ändert sich).
Werde mich dann also durch andere Bio-Instantsorten durchprobieren, da dieser Kaffee "ok" ist, aber mir noch nicht ausreichend genug...trinke sogar jetzt Abends eine kleine Tasse von, da ich zu faul bin mir einen richtigen durch's Sieb zu gießen, warten usw...ist iwie viel bequemer  :-)

Gruß
Paul

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vor 1 Stunde schrieb AlphaRay:

(...)

Werde mich dann also durch andere Bio-Instantsorten durchprobieren,

(...)

Hier ein kleiner Test verschiedener Sorten. Wahrscheinlich nicht alle ohne weiteres in Deutschland zu bekommen aber den Sieger gibt´s hier im fast jeden Bioladen.

bearbeitet von ulkeater
Verwirrtheit

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Ich war die letzten zwei WE mit Instantkaffe im Harz unterwegs: leichter gehts nicht.
Der Geschmack ist halt nicht optimal, wobei der Kaffee den ich da habe einiges besser ist was meine Kollegen auf der Arbeit trinken (ich bin der einzige der mit der AeroPress seinen eigenen Kaffee kocht).
Müsste mal wiegen - aber ich glaube nicht, dass ich mehr als 2g Instantkaffee auf ca. 250 ml benötige. Entsprechend ist das Packmaß. Es wird kein Sieb benötigt, somit auch kein Wasser um dieses zu spülen (ich schlafe/esse/trinke da wo ich es schön finde, und nicht da, wo ein Gewässer fließt/steht).
Zusätzlicher positiver Aspekt bzw. sogar zwei:  Wasser muss nicht die 92-96°C haben. Alles funktioniert - von eiskalt bis kochendheiß. D.h. man spart Sprit, da man das wasser nur "trinkheiß" machen muss und nicht sprudelnd kochen. Zudem schmeckt der Kaffee kalt fast genauso wie heiß. Normaler Kaffee wird durch's abkühlen sau®er (ph-Wert ändert sich).
Werde mich dann also durch andere Bio-Instantsorten durchprobieren, da dieser Kaffee "ok" ist, aber mir noch nicht ausreichend genug...trinke sogar jetzt Abends eine kleine Tasse von, da ich zu faul bin mir einen richtigen durch's Sieb zu gießen, warten usw...ist iwie viel bequemer  :-)
Gruß
Paul
Welchen Kaffee nimmst du? Und wahrscheinlich nicht richtig blöde Frage, heißt das du nimmst die Aero Press mit 2 g Instantkaffee?

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vor 11 Stunden schrieb Mattes:

Welchen Kaffee nimmst du? Und wahrscheinlich nicht richtig blöde Frage, heißt das du nimmst die Aero Press mit 2 g Instantkaffee?

Puh..weiß ich nicht mehr. Habe den umgefüllt und nutze das Glas in der Werkstatt - natürlich das Papier schon ab gemacht.
Neein :-D  AeroPress wird natürlich mit normalem Kaffee genutzt. Daheim und auf der Arbeit  ;)  Wiegt auch viel zu viel für Unterwegs (400g glaube ich).
Ich habe mich gestern nach kurzer suche schon entschieden:  habe mir zwei Päcken 100g GEPA Kaffee bestellt. Für die jenigen die die nicht kennen:  Bio + Fairtrade. Leider komme ich hier nicht mehr an GEPA ran, weshalb ich vor 1,5 Jahren auf einen anderen Kaffee umschwenden musste :/
Die 100g kosten 6,5..7 €.  Wenn es wirklich nur etwa 2-3g pro Tasse sind, dann sind das bei 3g umgerechnet 500g Kaffee für 7 €, was normalen Kaffeepreisen (Bio) entspricht (1 Becher = ~15g Kaffee => 3g Instant * 5 => 100g * 5 = 500g). Anfangs wirkt das ja schon abschreckend, wenn man für 1 kg Kaffee 70 € zahlt, was aber auf's Gewicht umgerechnet dann eher normal wirkt ;) Bei doch nur 2g pro Tasse wäre man dann umgerechnet bei ~5 € pro 500g Kaffee.

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vor einer Stunde schrieb AlphaRay:

Wenn es wirklich nur etwa 2-3g pro Tasse sind...

Schon in früheren Threads zum Thema ist mir allerdings aufgefallen, dass du Kaffee relativ milde trinkst... im Vergleich zu mir sowieso, aber auch im Vergleich zu den üblichen Grammangaben im Web (wobei ich schon berücksichtige, dass es sich hier um löslichen Kaffee handelt). 

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vor 10 Stunden schrieb martinfarrent:

Schon in früheren Threads zum Thema ist mir allerdings aufgefallen, dass du Kaffee relativ milde trinkst... im Vergleich zu mir sowieso, aber auch im Vergleich zu den üblichen Grammangaben im Web (wobei ich schon berücksichtige, dass es sich hier um löslichen Kaffee handelt). 

Gar nicht...2-3 Gramm (geschätzte!  Ist leicht gehäufter Teelöffel Instantkaffe..gibt bestimmt auch Unterschiede in der Stärke) auf 0,2 Liter ist viel.
Und sonst ja auch:  du vergisst, dass ich eine AeroPress habe. D.h. der Kaffee läuft nicht durch. Ich lasse den durchschnitt 5  Minuten ziehen (15..17g nachgewogen auf 0,25.0,3 Liter Becher) ..wenn vergesen, dann 10.  Das ist alles andere als Mild :-D  Für Gäste mache ich weniger und kürzer, weil die sowas nicht runter kriegen...

bearbeitet von AlphaRay

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vor einer Stunde schrieb AlphaRay:

Gar nicht...2-3 Gramm (geschätzte!  Ist leicht gehäufter Teelöffel Instantkaffe..gibt bestimmt auch Unterschiede in der Stärke) auf 0,2 Liter ist viel.

Ich bräuchte auf 0.2 Liter eher drei bis vier Löffel!

Bei mir zuhause entsteht eine kleine Tasse 'Normalkaffee' aus der Pulvermenge für einen doppelten Espresso (15g) - der Espresso wird dabei mit heißem Wasser auf etwa 0,15 Liter gestreckt. 

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Dann hasr du nen komischen Instantkaffee da ;)  Habe beim ersten auch mehr als nen Löffel rein gemacht - das Zeug bekam man nicht runter. Milch hatte es null heller gefärbt. Der Kaffee war fast schon dickflüssig geworden :-D   Bei etwas mehr als flacher Teelöffel wird der Kaffee wie gewohnt heller. Und bei 3-4 Löffel hätte die Packung für 5 € ja gerade mal für vielleicht 20 Tassen gereicht O_O

14-17 g Kaffeepulver ist eine normale Menge die u.a. bei Vollautomaten genutzt wird. Nur dass die dort überall nur durchläuft. Mache ich mehr, also etwa 1/3 bis 1/2 mehr, schmeckt mir der Kaffee nicht. Der ist so schon etwas kräftiger..ich steh nicht auf "mild".
Bei der AeroPress zieht der Kaffee im Wasser paar Minuten. Ds ist der große Unterschied zu den anderen gefilterten Methoden. Dabei wird dem Pulver natürlich viel mehr Koffein entzogen.  Wie gesagt..so wie ich den Kaffee trinke mag es keiner - "Viel zu stark", weshalb ich für Gäste den Kaffee nur 30-60 Sekunden ziehen lasse bei selber Kaffeemenge  :-)

 

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vor 5 Stunden schrieb AlphaRay:

 

14-17 g Kaffeepulver ist eine normale Menge die u.a. bei Vollautomaten genutzt wird. Nur dass die dort überall nur durchläuft. Mache ich mehr, also etwa 1/3 bis 1/2 mehr, schmeckt mir der Kaffee nicht. Der ist so schon etwas kräftiger..ich steh nicht auf "mild".
Bei der AeroPress zieht der Kaffee im Wasser paar Minuten. Ds ist der große Unterschied zu den anderen gefilterten Methoden. Dabei wird dem Pulver natürlich viel mehr Koffein entzogen.  Wie gesagt..so wie ich den Kaffee trinke mag es keiner - "Viel zu stark", weshalb ich für Gäste den Kaffee nur 30-60 Sekunden ziehen lasse bei selber Kaffeemenge  :-)

 

OT: bzgl. AeroPress: Das entspricht ja auch der üblichen Methode. Ich lasse meinen AeroPress auch immer 14g Pulver max 30 Sek. ziehen.

bearbeitet von Trekkerling

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Üblich sind mehrere Minuten. Bis einer Minute ist es ein normaler, milder Kaffee - ähnlich Filterkaffee. Bei 2-5 Minuten nimmt die Stärke etwas zu..wobei mir der Kaffee nach 2 - 3 Minuten am besten schmeckt.

Die Zeiten habe ich damals von den Siegern der AeroPress-Weltmeisterschaften..denke, dass die immer noch veranstaltet werden ;)

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vor 3 Stunden schrieb Trekkerling:

OT: bzgl. AeroPress: Das entspricht ja auch der üblichen Methode. Ich lasse meinen AeroPress auch immer 14g Pulver max 30 Sek. ziehen.

OT: Das ist immer auch eine Sache des Mahlgrads. Der Einfachheit halber mahle ich fein (wie für die Espressomaschine) und muss die Mühle dafür nicht umstellen. Dann lasse ich den Kaffee in der Aeropress ca. eine Minute ziehen. Gröber gemahlen kann er natürlich länger ziehen. Aber für ständige Mahlgradwechsel empfehlen sich eigentlich zwei Mühlen (ich habe noch zusätzlich eine Handmühle); denn in der Elektromühle kommt immer erst ein kleiner Rest von der letzten Ladung raus. 

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OT: Ich stoppe eigentlich nie mit. Hab' mir nur gemerkt, dass bei der Bedienugsanleitung ca. 30 Sekunden ziehen lassen dabei stand. So schmeckt er mir, daher mache ich es seit 3 Jahren schon so. Vielleicht sollte ich mal mit längeren Ziehzeiten experimentieren, wenn es die AeroPress Weltmeister auch so machen. :-D;-)

Ich mahle auch immer fein wie für Espresso, sonst würden mir die Kollegen was erzählen, wenn ich den immer wieder verstellen würde. Und Handgemühle hatte ich jahrelang, hab ich keinen Bock mehr drauf. :-D

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vor 15 Minuten schrieb Trekkerling:

Ich mahle auch immer fein wie für Espresso, sonst würden mir die Kollegen was erzählen, wenn ich den immer wieder verstellen würde. Und Handgemühle hatte ich jahrelang, hab ich keinen Bock mehr drauf. :-D

OT: Die Handmühle habe ich für andere Mahlgrade: Mokka oder French Press.

Die Ziehzeit würde ich nicht auf mehrere Minuten erhöhen, wenn du so fein mahlst.

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vor 13 Minuten schrieb Jörn:

https://www.beluja-coffee.com/

Vollkommen überzogene Preise - aber die Idee gefällt mir. Das ganze ließe sich sicher mit Teebeutel für losen Tee und losem Kaffee simpel selbst realisieren.

Hat sowas schon jemand ausprobiert?

Wofür der Zusatzmüll..?  Weder für's Gewicht noch für die Umwelt  gut.  Und das was die da veranstalten ist ja ekelhaft. Ein Bioprodukt in einen Beutel packen, mit einem riesigen Stück Werbeblatt aus Pappe versehen und das ganze in einen riesigen Kunststoff-Aluminiumverbund-Beutel packen + mehrere in einen Karton. Yey.

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vor 7 Stunden schrieb AlphaRay:

Wofür der Zusatzmüll..?  Weder für's Gewicht noch für die Umwelt  gut.  Und das was die da veranstalten ist ja ekelhaft. Ein Bioprodukt in einen Beutel packen, mit einem riesigen Stück Werbeblatt aus Pappe versehen und das ganze in einen riesigen Kunststoff-Aluminiumverbund-Beutel packen + mehrere in einen Karton. Yey.

Mir geht's nicht um das Produkt, sondern um das Funktionsprinzip - ich dachte das geht aus dem Ersatz durch Teebeutel hervor.

Der Zusatzmüll fällt wohl kaum ins Gewicht - weder im Rucksack, noch in meiner persönlichen Umweltbilanz.

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Moin,

eigentlich bin ich überzeugter Kaffeetrinker mit einem schönen Siebträger daheim, aber auf Reise akzeptiere ich auch einfachere Lösungen. Es hat sich für mich als beste Lösung herausgestellt, auf Instantkaffee zu setzen. Der Geschmack hat sich gefühlt auch über die letzten 10-15 Jahre verbessert. Diese Lösung bezieht sich nur auch Touren in der Abgeschiedenheit/Nationalpark, wo die Infrastruktur nicht vorhanden ist, sonst kommt man schließlich mindestens einmal am Tag an Versorgungsposten (Bäckerei, Cafe, ...) vorbei. 

Ich trinke gewöhnlich morgens Kaffee, da der Aufwand mir am Tag/Abend sonst zu groß ist und da ich Müsliesser bin, die Anwendung von Milchpulver nur meine Nerven reizt, nehme ich den Kaffee als Milchersatz. Funktioniert sehr gut bei Nussmüsli, aber bei zu fruchtigen Mischungen bekommt es einen unangenehmen Nachgeschmack. Entweder nimmt man einen Instantkaffee mit Milchpulver als Kombination oder den reinen Pulverkaffee. Als Milchersatz nutze ich seit einiger Zeit Hafermehl. Feingesiebtes Hafermehl mit Wasser ergibt Hafermilch und ist problemlos in der Anwendung. Hat sich bei mir bewährt.

Bei klassischen Kaffeepulver stört mich der "leave no trace"-Konflikt. Das nasse Kaffeemehl wieder nach Hause zu bringen überzeugt mich nicht. Ich mag es nicht, nasse Gegenstände im/am Rucksack zu tragen. Und ich will das Kaffeemehl auch nicht verklappen, dafür mag ich die Natur doch zu gerne. Der Verrottungsprozess ist dafür zu langsam, dass ich es guten Gewissens machen würde.

Wie löst ihr diesen Konflikt?

 

Gruß

Viking

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vor 14 Stunden schrieb Jörn:

Mir geht's nicht um das Produkt, sondern um das Funktionsprinzip - ich dachte das geht aus dem Ersatz durch Teebeutel hervor.

Der Zusatzmüll fällt wohl kaum ins Gewicht - weder im Rucksack, noch in meiner persönlichen Umweltbilanz.

Pulver -> Tasse -> Wasser  =  keine Beutel nötig

Pulver -> Dauer-Teefilter -> Wasser = einmalige Anschaffung ohne ständige Müllproduktion

20170820_124031.jpg.d9e38820ea670e0e0151476530227c90.jpg

Prinzip habe ich verstanden, nur nicht, weshalb man es so umständlich machen muss. Beutel musst du kaufen, die jemand produziert und transportiert haben muss. Diese musst du befüllen (Zeit) und zuschweißen (Energie > Bügeleisen). Das ersparst du dir, wenn du Kaffee direkt aufgießt ooder einen Dauerfilter nutzt, welcher vieeele Jahre hält.
Zudem dürfte das Papier, wie bei normalen Filterpapieren, einen Teil der Kaffeeöle zurück halten, was den Geschmack verschlechtert.

 

vor 12 Stunden schrieb viking:

Und ich will das Kaffeemehl auch nicht verklappen, dafür mag ich die Natur doch zu gerne. Der Verrottungsprozess ist dafür zu langsam, dass ich es guten Gewissens machen würde.

Verstehe ich nicht...Kaffee ist doch ein super Dünger. Langsamer VErrottungsprozess kann irgendwie nicht sein. Mein Kaffemehl schimmelt Daheim schon nach 2-3 Tagen, wenn ich den im Filter vergessen habe (trinke nur am WE Kaffee Daheim). Bis die Müllabfuhr da ist, dürfte vom Kaffeemehl nicht wirklich was über sein.  In dauerfeuchter Umgebung wie im Wald kann es ja auch nicht länger als zwei Wochen dauern, bis gar nichts mehr übrig ist. Das was Tieren hinten raus kommt liegt ein mehrfaches lang herum, bis es verschwindet... ;)

bearbeitet von AlphaRay

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vor 3 Stunden schrieb AlphaRay:

Zudem dürfte das Papier, wie bei normalen Filterpapieren, einen Teil der Kaffeeöle zurück halten, was den Geschmack verschlechtert.

OT: Das finde ich ein bisschen pauschal geurteilt. Ich mag zwar Espresso, Lungo, Americano usw. sehr gerne, zuweilen auch Kaffee aus der French Press, manchmal aber auch gerade den Filtereffekt von Papier (dann mit der Aeropress). Das sind einfach unterschiedliche Getränke. 

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@AlphaRay Auswahl zitieren

Mir ist bekannt, dass Kaffee mit der Zeit verrottet, aber die entscheidende Frage ist, wie lange es dauert? Unter idealen Bedingungen mit hoher Feuchtigkeit und warmen Temperaturen  dauert es nicht so lange, aber es gibt auch Regionen, wo der Verrottungsprozess sehr viel länger dauert. Bei deinem Kompost im Garten oder ggf.  im Wald um die Ecke wirst du mit deiner Aussage hinkommen. Aber besonders in den Höhen (>2000m) oder im Hohen Norden (Skandinavien) dauert die Zersetzung sehr lange. Und ich habe auf Reisen schon genug Hinterlassenschaften anderer Wanderer gesehen, die sich nicht in einer Woche in wertvollen Mutterboden verwandelt haben. Ich will hier bitte keine Grundsatzdiskussion führen. Du darfst es so weiter handhaben. Ich wollte nur einmal hören, wie ihr es so anwendet. 

Danke für deine Position und Einschätzung

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Am 1.2.2018 um 19:43 schrieb viking:

Wie löst ihr diesen Konflikt?

In den von dir beschriebenen Regionen würde ich es genauso lösen, wie für meine Ausscheidungsprodukte: Verbuddeln. Für sowas habe ich in solchen Gegenden eine  kleine 127 g Edelstahlklappschaufel dabei. Die geht auch nochmal leichter, aber ich traue Hybriden mit Kunststoffgriffen o.ä. nicht so Recht. :rolleyes:

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vor 8 Stunden schrieb Ziz:

In den von dir beschriebenen Regionen würde ich es genauso lösen, wie für meine Ausscheidungsprodukte: Verbuddeln. Für sowas habe ich in solchen Gegenden eine  kleine 127 g Edelstahlklappschaufel dabei. Die geht auch nochmal leichter, aber ich traue Hybriden mit Kunststoffgriffen o.ä. nicht so Recht. :rolleyes:

Gibt aus Titan und 7075 Alu nette Schaufeln miit 17 g Gewicht, habe seit Laengerem die GG Deuce of Spades und bis jetzt noch nicht klein bekommen.

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