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Ultraleicht Trekking

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Hallo! mir scheint dass ich mich immer vor Wintertouren hier melde. 
 

ich suche eine neue Frühjahr Herbst Winter Regenjacke da meine jetzige leider zu eng um den Bauch geworden ist :-(

ich werde die Jacke für eine skitour über Ostern verwenden, also so zwischen -10 und +5grad  
und zum Radfahrern zur Arbeit sowie hier zum generellen draußen sein  

Fur schwedisches Wetter glaube ich das eine der Páramo Jacken gut funktionieren könnte. Wenn das System wirklich funktioniert. 

Hat hier jemand Erfahrung mit dem System? 


Ich bin vor allem an der Velez Jacke/Shmock interessiert. Velez light shmock
Funktioniert das System auch mit einem normalen fleece drunter? Oder braucht man eines von Páramo?
Bei den Windjacken scheint man ja das  Fleece zu brauchen um das System Wasserdicht zu bekommen.

ich muss demnächst bestellen damit sie rechtzeitig ankommt so über viel Information würde ich mich freuen. 

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Es funktioniert mit jedem base oder mid Layer solange es keine Baumwolle ist. :)

Das Paramo Fleece bzw. die innere Schicht bei der wasserfesten Paramojacke entspricht von der Wärmeleistung ungefähr einem 100 Gramm Fleece. Sprich bei bis ca -5 Grad brauche ich, als jemand dem es bei Bewegung immer sehr warm wird, nur einen baselayer. Entweder Brynje oder was anderes leichtes / dünnes.

Wenn es kälter oder sehr windig ist solltest Du bei kaltem Wetter eher overlayering nutzen:

Wind oder Hardshell drüber ziehen oder windresistenter mit Layer (active insulation) Komplett sturmfest ist Paramo nicht, sondern auf mehr winddurchlässigkeit optimiert. Zumindest bei der Endura Serie, zieht der Wind durch bei mehr als ca 30kmh. Wohl aber nur bei dem stretchigem Material.

Wenn Du dauerhaft bei unter -5 Grad bist macht vielleicht ein wärmerer baselayer Sinn.

Durch die Ventilationsreissverschlüsse lassen sich die Parsmo Sachen super ventilieren. Auch die breiteren Ärmel, helfen diese ggf hochzuziehen wenn es warm sein sollte.

Wasserdicht sind die Sachen so lange die dwr (Nikwax) hält. Falls doch Wasser durchkommt trocknen die Sachen gut und schnell, notfalls unabhängig von der dwr, da der Paramo Fleece aktiv Wasser zu äußeren Schicht pumpt... Nachimpregnieren musste ich Paramo auch erst nach 10 Tagen Nutzung.

Die light Sachen würde ich nicht nehmen sondern auf die stabileren Sachen setzen.

 

Da ich eigentlich kaum was  im Winter mache, habe ich auch die Endura Jacke und Hose in Größe L abzugeben. (1,83m bei 80kg). Falls Du in NRW lebst, kannst Du die Sachen auch mal anschauen.

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Ich benutze aktuell die Paramo Enduro und vorher die Velez Jacke auch auf Wintertouren. Sehe es ähnlich wie @wanderlust

Positiv:

  • Die großen Lüftungsöffnungen
  • Die leichtgängigen Reißverschlüsse der Lüftungsöffnungen (kann man auch mit Fäustlingen gut bedienen)
  • Bringt die Feuchtigkeit gut nach außen.
  • Trocknet schnell
  • Im Falle der Enduro viele kleine nützliche Taschen
  • Man muss die Jacke nicht aufwändig imprägnieren/pflegen (einfach waschen (mit dem Nik-Zeuchs))

Negativ:

  • Ist Sack-schwer, fernab  von UL
  • teilweise etwas zu warm (selbst auf Wintertouren); auf anderen Touren oder im Alltag ist sie mir viel zu warm und zu schwer
  • Habe das Gefühl, dass sie etwas winddurchlässig ist, obwohl ich nicht durchpusten kann (also Jacke straff an den Mund pressen und versuchen durchzupusten)
  • Könnte am Rücken einen Tick länger sein
  • Die Kapuze könnte etwas besser einstellbar sein. Bei mir zieht sie den Kopf runter, wenn sie "optimal"/eng anliegend am Kopf sitzt. Das nervt. Zudem wird der Halsbereich enger, wenn man die Kapuze am Kopf enger zieht. Dadurch kann ich sie nicht richtig schließen, wenn ich noch einen Buff trage.
  • Sehr teuer, dafür dass man sie nur einmal im Jahr nutzt
  • Der Stoff, insbesondere bei der Velez, ist nicht sehr robust (also Velez am Fels geht gar nicht, Enduro ist deutlich robuster)

Unter der Jacke trage ich je nach Temperatur und Aktivität nur einen Baselayer und ggf. noch zusätzlich ein grobmaschiges bzw luftdurchlässiges Fleece (welches die Feuchtigkeit gut nach außen bringt).

Ich tue mich schwer eine klare Empfehlung zu geben, denn für den Preis ist der Einsatzbereich zu eng/speziell und ist nicht perfekt. Anderseits finde ich die einfache Pflege, die großen und leichtgängigen Lüftungsöffnungen und dass sie schnell trocknet super. Wenn du sie zu einem guten Preis bekommst, dann schlag zu. Ansonsten bekommst du sicherlich für viel weniger Geld was anderes bzw. kommst ggf auch mit den Sachen, die du schon hast aus.

bearbeitet von mawi
Zur Kapuze ergänzt

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vor einer Stunde schrieb mawi:

Habe das Gefühl, dass sie etwas winddurchlässig ist, obwohl ich nicht durchpusten kann (also Jacke straff an den Mund pressen und versuchen durchzupusten)

OT:  einsaugen/einatmen find ich persönlich aussagekräftiger als pusten

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Zitat

Da ich eigentlich kaum was  im Winter mache, habe ich auch die Endura Jacke und Hose in Größe L abzugeben. (1,83m bei 80kg). Falls Du in NRW lebst, kannst Du die Sachen auch mal anschauen.

Danke für das Angebot aber der Grund warum ich eine neue Jacke brauche ist dass ich nicht mehr inL reinpasse. Außerdem wohne ich in Stockholm und das ist bisschen weit nach NRW. Aber Danke. 
 

Zitat
  • teilweise etwas zu warm (selbst auf Wintertouren); auf anderen Touren oder im Alltag ist sie mir viel zu warm und zu schwer

@mawi wie kalt ist dein Winter? Bei mir ist es immer so zwischen. -10 und +10. 

Zitat
  • Ist Sack-schwer, fernab  von UL

Das ist relativ. Wenn ich mir ein extra fleece spare dann bin ich beim gleiche Gewicht wie vorher. Gewicht ist momentan nicht meine höchste Priorität. 
 

Zitat
  • Die Kapuze könnte etwas besser einstellbar sein. Bei mir zieht sie den Kopf runter, wenn sie "optimal"/eng anliegend am Kopf sitzt. Das nervt. Zudem wird der Halsbereich enger, wenn man die Kapuze am Kopf enger zieht. Dadurch kann ich sie nicht richtig schließen, wenn ich noch einen Buff trage.

Sehr beunruhigend. Gilt das für die Velez oder Enduro? Welches Modell, Páramo hat ein bisschen überarbeitet. 

 

vor 9 Stunden schrieb mawi:

Der Stoff, insbesondere bei der Velez, ist nicht sehr robust (also Velez am Fels geht gar nicht, Enduro ist deutlich robuster)

Wie stabil ist der Stoff im Vergleich zu einer hardshell aus Gore PacLite? Die Alte hält schon seit mindestens 10 Jahren. Und ich bin nicht zimperlich. Klettern tue ich auch nicht. 
 

 

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Finde die Kapuze bei meiner 2017er Version der Endura gut.

Stabil ist der Stoff auch und da es keine Membran hat, ist sie immer reparierbar und dennoch funktionsfähig.

Bis +5 Grad würde ich die maximal tragen. Ist bei 10 Grad zu warm.

paramo ist keine eierlegende wollmilchsau, aber lies mal hier

 

https://backpackinglight.com/forums/topic/paramo-directional-clothing-bentu-fleece-and-jacket/

 

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vor 14 Stunden schrieb Mr.magoo:

Außerdem wohne ich in Stockholm und das ist bisschen weit nach NRW. Aber Danke. 

:rolleyes: Hätteste mal etwas eher was gesagt. Kamen letztes Wochenende von unserer Tour zurück und hatten ein paar Stunden Aufenthalt in Stockholm. Da hättest du dir beide Jacken und die Hose mal anschauen können.

vor 14 Stunden schrieb Mr.magoo:

@mawi wie kalt ist dein Winter? Bei mir ist es immer so zwischen. -10 und +10.

In Finnland war es jetzt zw. -23°C und 1°C. Ist ja auch immer ne Frage der Intensität der Aktivität, des Windes, der Luftfeuchtigkeit, Sonne etc. Ich fahre aber in der Stadt noch bei 0°C mit T-Shirt und Montane Minimus Jacke mit dem Rad rum ...

vor 14 Stunden schrieb Mr.magoo:

Sehr beunruhigend. Gilt das für die Velez oder Enduro? Welches Modell, Páramo hat ein bisschen überarbeitet. 

Hab gestern noch einmal geschaut. Also bei der Velez gefällt mir persönlich die Kapuzenschnürung besser. Da verlaufen die Gummis auf Ohrenhöhe und bei der Enduro auf Hals/Kinnhöhe (sieht man beides auch gut auf den Bildern auf der Webseite von Paramo). Deshalb wird der Hals bei der Enduro ebenfalls enger, wenn man die Kaputze straff zieht. Kann gut sein, mich stört es eher, da es im Falle eines Buffs oder Skimaske dann sehr eng am Hals wird.
Die Jacke auf der Webseite scheint gegenüber meiner etwas überarbeitet zu sein. Die Gummibänder haben eine andere Farbe und es gibt jetzt ne kleine Tasche am Arm(vielleicht gibts noch mehr, das ist nur was mir auf den ersten Blick auf den Fotos aufgefallen ist).

Die Enduro ist auf jeden Fall sehr robust, hat schon gute 1000km Tour hinter sich. Dafür sieht sie noch ganz gut aus. Die Velez hat stellenweise dünneren Stoff, der ziemlich empfindlich ist. Schon nach der ersten Tour hatte sie ziemlich gelitten (bin da irgendwie zweimal an der Pulka hängen geblieben oder so und da hat es gleich ein paar Fäden gezogen (wäre mit der Enduro nicht passiert)).

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War natürlich blöd dass ich dich verpasst  habe. 
Kann man nix machen. 

ich glaube ich werde eine kaufen und ausprobieren  

wenn sie nur im Winter funktioniert dann ist sie halt meine skijacke wenn’s auch im Frühling und Herbst get  toll  

 

do frage bleibt Passform  

enduro Idee velez Light? Jacke oder schmock  

irgendwelchen Input da?

 

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vor 13 Minuten schrieb Mr.magoo:

Jacke oder schmock  

Ich persönlich finde Jacke besser, ich mag Smocks nicht. Eine Jacke kann ich besser lüften und an-/ausziehen. Ich denke, da solltest du das nehmen, was dir besser liegt.

vor 16 Minuten schrieb Mr.magoo:

enduro Idee velez Light?

Auf keinen Fall light! Ich hatte mal ne andere light-Windjacke ca. 2 Stunden im Packraft beim ganz normalen und gemütlichen Paddeln aufm Fluss an. Da waren gleich, ohne dass es auch nur im geringsten Ansatz außergewöhnliche Beanspruchung gab, dutzende kleine Löcher im Rücken (vom Anlehnen im Packraft; Paramo hatte sie netterweise zurückgenommen). Wenn, dann würde ich die Enduro nehmen, die ist robust und hält vermutlich viel Jahre.

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@mawi wie lang ist denn die Enduro am Rücken? Ich hätte gerne eine längere jacke als meine Falketind. 
wie körpernah ist sie denn geschnitten? Ich bin ja ein bisschen umfangreicher am Bauch. 
die Angaben auf der Páramo Homepage sind ja etwas knapp. 
 

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Habe mal nachgemessen. Also vom Kapuzenansatz (da wo die untere Schnur an der Kapuze ist: https://www.paramo-clothing.com/nwscache/images/6b1a73bf8eeb47baa454102beca5b1d3.png ) bis runter sind es 71cm (bei der Enduro). Sie reicht bei mir so ungefähr bis zur Mitte vom Hintern. Ich habe übrigens Größe S und bin ca 177cm groß.  Im Bauchbereich empfinde ich beide Jacken als sehr großzügig geschnitten (ist rein subjektiv).

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    • Von einar46
      @wilbo: Interessantes Projekt, bitte berichte!
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      Idee
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      Vorbereitung
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      Jetzt hatte ich eine ganze Menge an Erfahrung in der Verarbeitungstechnik (Klebetechnik) gesammelt.
      Es fehlte nur noch ein Schnittmuster. Dann konnte es losgehen.
      Als Schnittmuster habe ich mich nach einer intensiven Recherche im Internet für die Herrenjacke „Fehmarn“ von Farbenmix entschieden (siehe Bild 1).

      Bild 1: Schnittmuster
      Dabei wollte ich zusätzlich auf die Ärmelbündchen, die Taschen und den durchgehenden Reißverschluss verzichten.
      Um mir ein Bild von den Größenverhältnissen zu machen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich meine 3 Kleidungsschichten (1=T-Shirt (Merino), 2=dünner langärmliger Pullover (Merino), 3=dicker langärmliger Cumulus Climalite KuFa-Pullover) im Extremfall unter einer Regenjacke der Größe XXL (selber trage ich in der Regel XL) „machen“, habe ich mir ein „Vorserienmodell“ aus stabilen Plastiksäcken aus dem Baumarkt gebastelt. Das Modell habe ich ohne Ärmel angefertigt und nur grob mit einem Tacker „zusammengetackert“.
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      Die Vorbereitungen waren jetzt abgeschlossen. Der Plan war in groben Zügen klar. Irgendwo habe ich dann noch eine Fotoanleitung (PDF-Datei) aufgetrieben, wo für mich als absoluten Schneider-Laien zu erkennen war, wie ich anfangen muss.
      Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
      Dann habe ich das Schnittmuster hergenommen und dass XXL-Modell ausgeschnitten. Die von mir verwendeten Teile sind im Bild 2 zu sehen.

      Bild 2: Einzelteile in Position
      In dem Bild habe ich die Einzelteile so positioniert, wie sie ungefähr zusammengefügt werden müssen.
      1   = eine Hälfte des Vorderteils
      2   = eine Hälfte des Rückenteils
      3   = eine Hälfte der Schulterpasse
      6   = ein Arm
      10 = eine Seite der Kapuze
      11 = Mittelstreifen der Kapuze
      Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
      Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
      Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
      Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

      Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
      Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
      In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
      Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

      Bild 4: Klebeverbindung 1
      Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

      Bild 5: Klebeverbindung 2
      Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

      Bild 6: Klebeverbindung 3
      Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
      Warum habe ich das getan?
      Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
      Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
      Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
      Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
      Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
      Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

      Bild 7: Markierungen
       
      Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
      Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
      Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

      Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
      Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

      Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
      Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

      Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
      Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
      -wenn nicht sauber geklebt wird oder
      -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
      -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
      Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
      Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

      Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
      Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
      -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
      -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

      Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
      Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

      Bild 13: Umgelegter Steg

      Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
      Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
      Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

      Bild 15: Die Arme sind endlich dran
      Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
      Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
      Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
      In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

      Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

      Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
      In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

      Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

      Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
      Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
      Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

      Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
      Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

      Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
      Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
      Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
      Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
      Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

      Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
      Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
      Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
      Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
      Also doch nähen.
      Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
      Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
      Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
      Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

      Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
      Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

      Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
      Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

      Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
      Gewicht
      Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
      DCF-Material (Stoff)                     75 g
      DCF-Reparaturklebeband und
      DCF-Transferkleber                      37 g
      Reißverschluss + Kordel             20 g
      Gesamt                                       132 g
      Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
      Fazit
      Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
      Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
      Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
      Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
      Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
      Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
       
    • Von einar46
      Ich denke darüber nach mir aus diesem Stoff eine Regenjacke zu machen. Der Reißverschluss soll ca. 25 cm lang werden. Das bedeutet, dass ich die Regenjacke über den Kopf anziehen muss. Den Stoff habe ich bereits.
      Jetzt meine Frage an die MYOG-Profis hier im Forum.
      Welchen Reißverschluss kann ich verwenden?
      Bei extremtextil habe ich mir die Reißverschlüsse angesehen. So richtig schlau werde ich aus den angebotenen Reißverschlüssen und den ganzen Bezeichnungen (3C, Spirale, YKK usw) nicht. Aber ich kann ungefähr formulieren, welche Eigenschaften der Reißverschluss haben sollte:
      wasserdicht weiß oder grau (wie der Stoff) Reißverschluss soll nicht überdimensioniert sein, d.h. muss zum Stoff "passen" Ich möchte die Regenjacke kleben. Das sollte auch mit dem Reißverschluss gehen oder bin ich da auf dem "falschen Dampfer" und der Reißverschluss muss angenäht werden? Danke für Eure Hilfe.
      Gruß Reinhard
    • Von Laura
      Guten Morgen, 
      Kann mir jemand einen Regen Poncho empfehlen? Darunter überlege ich einen Regenrock zu tragen, falls der Poncho nicht lang genug ist. Auch dafür bin ich über Tipps dankbar. 
      Lieben Gruß 
      Laura 
    • Von Wander-Gurke
      Hallo zusammen.
      Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Produkten von OMM sammeln können?
      Habe bisher die Lauf- & Regenhandschuhe, sowie die Windjacke in meiner Ausrüstung, bin ich zufrieden mit. Man bekommt die Sachen aus UK auch deutlich unter dem UVP, von daher find ichs preislich noch in Ordnung.
       
      Bin am überlegen mein Regensetup zu überarbeiten:
      wahrscheinlich EuroSchirm light trek ultra 175g --->  https://euroschirm.com/schirm/LightTrek-ultra/info.cgi?session=RrGxZC03SqTLB&sprache_land=deutsch) Regenhose 80g ---> https://theomm.de/product/halo-pant/ Regenjacke 105g ---> https://theomm.de/product/halo-jacket/ Mit der OMM Halo Kombi aus Regenhose & Jacke wäre ich bei insgesamt 185g + 175g Schirm, zusammen 360g.
       
      Die FroggTogg-UL Regenkombi, die erst vor ein paar Tagen angekommen ist, passt mir leider nicht, für meinen Geschmack zu weit in L ¯\_(ツ)_/¯
       
      Gibt’s da Erfahrungen mit der OMM Halo-Kombi? Oder Alternativ-Vorschläge die ihr mir empfehlen könnt?
       
      Gruß,
      Wander-Gurke
    • Von Tipkla
      Hallo ihr Leichten,
      ich bin schon länger hier im Forum am Lesen, dies ist aber mein erster Beitrag. Deshalb erstmal ein Hallo an alle! Danke für all die Infos, die ich durch euch in diesem Forum vorfinde und die mir bereits sehr viel geholfen haben!
      Also, momentan wird es ja schon etwas kälter und deshalb habe ich heute meine Winterjacke rausgekramt. Die ist ein ganz schön dickes Ding und alles andere als atmungsaktiv. Ich war heute z.B. mit dem Fahrrad unterwegs und mir wurde richtig warm, konnte aber die Winterjacke nicht ausziehen, weil das wiederum zu kalt gewesen wäre. Deshalb dachte ich, ich könnte anstatt einer Winterjacke meine winddichte Regenjacke mit einem anderen, eleganteren Stück Kleidung kombinieren. Ich habe da an eine einfache Jacke aus Fleece oder Marinowolle gedacht, zweifle aber daran, ob das reicht. Ich komme im übrigen aus dem Norden, hier gehen die Temperaturen eventuell bis -10° runter.
      Meine Fragen:
      Seid ihr bereits mit einer Regenjacke durch den Winter gekommen? Mit welcher Kleidung habt ihr kombiniert? Wie sieht es mit dem Material aus (Wolle, Fleece, etc.)? Wie sieht es mit der Qualität aus (Marken- vs. No-name-Produkte)? Habt ihr konkrete Tipps? Sonstige Hinweise/Überlegungen/Erfahrungen? Ich bin für jeden Tipp dankbar!
      Robert
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