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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 01.05.2018 in allen Bereichen

  1. Wird uns die Natur geklaut?

    Djingledjango und 3 andere reagierte auf milamber für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    verzeiht mir, wenn es schon das Thema gab. So auf die Schnelle konnte ich aber nichts entdecken. Ich war die letzten 5 Tage wieder mal mit meiner Kamera unterwegs. Diesmal in der Gegend um Berchstesgaden sowie Garmisch-Partenkirchen. Und schon wieder es ist mir deutlich aufgefallen, wie stark die Natur kommerzialisiert wird. Oft sogar unter dem Vorwand diese zu schützen. Die Natur gehört plötzlich irgendwem. Dieser irgendwer baut dort riesige Hotels mit noch größeren und teuren Parkplätzen hin. Wasserfälle werden gesperrt und mit einer Kassen versehen. Überall hängen Verbotsschilder. Man darf nirgendwo übernachten, man darf keine Wege verlassen, man darf eigentlich gar nix. Außer viel Geld vor Ort lassen. Für alles, Parkplatz, Eintritt, Wasser, Toiletten, etc. Die Natur wird zu Entertainment Parks umgebaut. Eigentlich sind wir immer mehr Sklaven der Reichen (und ich bin übrigens nicht gerade arm, besitze aber kein Land). Diese reißen sich die Erde und die Natur immer mehr unter den Nagel. Wie ist den Euer Eindruck?
  2. Vorstellungsthread

    zeank und 2 andere reagierte auf Michas Pfadfinderei für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hallo Leute, gerne möchte ich mich hier kurz vorstellen. Ich bin Micha, ein altgedienter Pfadfinder. Über YouTube kam ich vor 2 Jahren auf das Thema Bushcraft. Dadurch habe ich meine Leidenschaft fürs Draussen sein, Wandern, Waldübernachtungen, Kochen in der Natur wieder gefunden. Da kaum noch Ausrüstung von früher da war jede Menge neues gekauft. Verglichen, Recherchiert, Getestet, wieder verkauft.... Nun bewege ich mich ganz langsam Richtung Ultraleicht. Ob ich da jemals landen werde? An einer Gewichtsoptimierung meiner Tourenausrüstung arbeite ich seit meiner letzten Wintertour wo ich mit 21 Kilo Rucksackgewicht gestartet bin. Gut Pfad, Micha
  3. OT: Einem echten Gear-Nerd wäre das egal. Dem reicht's, wenn sich seine Sachen untereinander gut verstehen.
  4. Wird mit Neoairs bei den meisten (zumindest leichten) Bivys echt eng. In meinen Rab Alpine passt zwar eine Neoair und mein Schlafsack --- nur ICH dann nicht mehr.
  5. Beinbedeckung in den Alpen

    Fabian. und ein anderer reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    lange Hose aus 35er-Pertex, 62 g. Die kann bei Felskontakt schon mal Löcher bekommen, die bleiben aber dank des Ripstops sehr klein und sind zu Hause leicht zu flicken. kurze Hose aus 7den-stoff, 23 g. 3/4-lange Regenhose aus 36er-Silnylon, 40 g. lange Unterhose von Rohan, 76 g, als Schlafhose und für unerwartete Kälte (dafür aber in der Praxis noch nie gebraucht).
  6. 2 Punkte
    Solche Behauptungen kamen schon in anderen Threads vor und sind einfach falsch. Meinen MLD Exodus kann ich mit ca. 14 KG noch bequem tragen und die lasten definitiv nicht komplett auf den Schultern.
  7. 2 Punkte
    768 Mio Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser sehen das genauso wie du, man gewöhnt sich dran schlechtes Wasser zu trinken, ob das gut, erstrebenswert oder sogar wünschenswert ist....
  8. Vorstellungsthread

    Marko und ein anderer reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Moin, Ich bin Jendrik, 35 Jahre alt und lese hier auch schon eine ganze Weile mit. Ich bin ein Nordlicht, wohne aber seit meiner Studienzeit in Marburg an der Lahn in Hessen. Schon seit klein auf bin ich in der Natur, am liebsten in Wäldern auf dem Mountainbike und per Pedes unterwegs. Das ernsthafte Wandern kam erst seit Beginn meiner Studienzeit hinzu. Seit ungefähr 5 Jahren fasziniert mich das Ultraleichtwandern und ich begann das Gewicht meiner Ausrüstung zu reduzieren. Hierbei war es mir wichtig mich durch Ausprobieren und Erfahrung sammeln an eine leichtere Ausrüstung heranzutasten... auch MYOG finde ich in diesem Zusammenhang erstrebenswert! (Auch wenn ich mir bisher nur Groundsheets und Packsäcke aus Tyvek selbsthergestellt habe) Beste Grüße, Jendrik
  9. 2 Punkte
    Wie wäre es mit sowas, (ca. 500 g)? Da passen zwei lange Leute mit leichtem Gepäck drunter. Ein Querschläfer-tarp müsste größer sein und würde damit schwerer werden. Als Unterlegplane würde ich Polycryo nehmen: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/752-bezugsquellen-für-myog-stoffe/?do=findComment&comment=79975 vg. -wilbo-
  10. Westweg: Mein erster Versuch

    cafeconleche reagierte auf Marko für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, nachdem ich von euch viel Hilfe während meiner Vorbereitungen bekommen habe, möchte ich nun auch meine Erfahrung teilen. Ich wollte schon länger einen Fernwanderweg gehen, und für den Einstieg bot sich der Westweg an. Beginnt ja direkt vor meiner Haustüre. Hier ein Link, zu meiner Packliste https://www.geargrams.com/list?id=45364. Es ist nicht alles UL und ich hätte vermutlich ein paar "dicke Brummer" weg lassen können. Aber dazu später mehr. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen. Tag 1 20.04.2018 Heute nochmal arbeiten und dann heim, zusammen packen und los. Pforzheim Hauptbahnhof um 16.34Uhr ist Abfahrt über Karlsruhe nach Basel. Ankunft etwa 18.30Uhr. Hauptbahnhof Pforzheim, Gleis 4. Ich komme aus der Unterführung zum Gleis, und Steige in die S5 nach Karlsruhe. Es ist übelst warm in der Bahn. An diesem Tag sind ca. 27 grad. Sollte das nicht eigentlich ein Inter Regio sein? Ich schau nochmal in meiner App.Tatsächlich steht da IR2066. In dem Moment ertönt eine Durchsage: "Am Gleis 4 fährt ein der IR 2066, Karlsruhe Hauptbahnhof..." Shit, ich bin an Gleis 5 eingestiegen. Die Bahn steht noch. Schnell raus und ab in den Inter Regio.Hier gibt es eine Klimaanlage, die leider nicht allzuviel bringt. Aber besser als in der S-Bahn. Und durchgeschwitzt bin ich eh. Ruckzuck sind wir in Karlsruhe. Dort steig ich um in den ICE nach Basel. Total überfüllt und ich muss stehn. Später setze ich mich in den Gang. Nach ca. 1,5h fahrt komme ich um 18.42Uhr am badischen Bahnhof an. Nach ein wenig Sucherei finde ich das Symbol, dem ich folgen muss. In der Schweiz ist das etwas schwieriger. Der Westweg führt durch einen Tierpark, der aber geschlossen ist. Nachdem ich ihn umgangen habe, führt mich mein Weg an einem Flussufer entlang. Es ist herrliches Wetter. Menschen sitzen hier am Feuer, hören Musik oder liegen einfach auf der Wiese und lesen ein Buch. Gerne würde ich mich hier auch ein wenig hinsetzen und die Sonne genießen. Keine Zeit. Um halb 9 wird es dunkel, und ich muss an der Daur-Hütte sein, wo ich plane zu übernachten. An dem Flussufer laufe ich gefühlt Stunden entlang. Irgendwann geht es linksab über eine Brücke. Dann erstmal bergauf. Dem Markgräfler Wiiwegli folgend. Zuerst bin ich mir unsicher, ob das richtig ist, doch dann seh ich wieder das Symbol des Westweges, und bin auch schon an der Grenze zu Deutschland. Weiter bergauf und immer wieder Treppen. Oben auf dem Tullinger Berg haben sich einige Leute versammelt, um einen wunderschönen Sonnenuntergang zu genießen. Und ich bin auch dabei.Ich mache ein paar Bilder und gehe gleich weiter. "Daur-Hütte 2,2km" steht auf einem Schild. Das könnte genau reichen, bevor es richtig dunkel wird. Und so ist es auch. Es dämmert schon ziemlich, als ich ankomme. Während ich im Wald nach Feuerholz für die Grillstelle suche, kommt ein Auto mit lauter Musik angefahren. "Oh nein!" denke ich. Ein junger Mann, gerade 18 geworden wie er mir später sagt, fragt mich: "Wollen sie auch heute hier grillen?" "Ich will hier heute schlafen", antworte ich. Man arrangiert sich, und Timo und Melanie bieten mir sogar ein Steak und ein Bier an, was ich dankend annehme. Eigentlich ist es ein ganz lustiger Abend, bis eine weitere Gruppe Jugendlicher auftaucht, und mir klar wird, dass ich später in der Nacht weiter ziehen muss, und mir einen anderen Schlafplatz suchen. Irgendwann läuft auch noch ein nackter Mann, um die 60, mit einer Taschenlampe vorbei. Leute gibts... Um ca. halb 12 laufe ich los. Soweit zurück in den Wald, bis ich nichts mehr von der Geräuschkulisse am Grillplatz höre. Dann errichte ich mir im Wald mein Nachtlager. Tag 2 21.04.2018 Um ca. halb 7 werde ich wach. Als ich aus dem Schlafsack steige, ist es recht kühl, obwohl ich die ganze Nacht geschwitzt habe. Erstmal packe ich alles zusammen, und gehe zurück zur Daur-Hütte. Da sollte ja noch etwas Glut in der Feuerstelle sein zum aufwärmen, und vielleicht sind die Jugendlichen ja weg. Es ist wirklich niemand mehr hier. Die Asche in der Feuerstelle qualmt noch. Leider ist der Platz komplett zugemüllt. Obwohl dort 5 Mülltonnen stehen. Ich sammle den Müll auf und werfe ihn weg. Außer den in der Hütte. Das wird mir dann doch zu blöd. Ein wunderschöner Sonnenaufgang versüßt mir meine Stimmung. Ich mache ein paar Fotos. Zähne putzen, Frühstück und weiter geht es. Ich bin etwa bei Kilometer 10. Heute will ich mindestens 25 km schaffen. Recht zügig trete ich den Weg an. Leider fehlen teilweise Beschilderungen. Kurz nach Egisholz gehe ich etwa 1km in die falsche Richtung. Also wieder zurück. Es ist verdammt heiss, und ich schwitze wie blöd. Mein T-Shirt ist total durchnässt.Immer wieder muss ich Rast machen.Nachdem es einige Kilometer über Feldwege ging, komme ich an das erste Portal bei einer Burg. Ich glaube Röttler-Burg. Das gibt mir wieder Motivation. Die brauche ich auch, denn heute wird es noch sehr anstrengend. Es geht auf den Blauen. Also fast durchgehend bergauf. Um mein Ziel zu erreichen gebe ich etwas Gas. An der Sausenburg gehe ich zuerst vorbei, dann sage ich mir: "Da hat man bestimmt ne schöne Aussicht." Und so ist es auch. Die etlichen Treppenstufen zum Turm lohnen sich. In Kandern gehe ich Einkaufen. Morgen ist Sonntag, und ich brauche außerdem dringend Wasser. Als ich aus Kandern herauslaufe, kommt mir Ben Tüxen entgegen (EinMannImWald). Er hat schweres Gepäck dabei. Ich grüße nur kurz, traue mich nicht ihn anzusprechen. Später in der Hütte am Hexenplatz, einer sehr gemütlichen Hütte mit Ofen, Bänken und Tisch, lese ich im Hüttenbuch seinen Eintrag von gestern. Er geht auch den Westweg Richtung Basel. Auf einer Bank im Schatten mache ich um ca. 13Uhr eine Pause. Zu Hause anrufen, essen und trinken, und ich gönne mir einen Energydrink. Zu dem Zeitpunkt bin ich eigentlich schon am Ende meiner Kräfte. So kommt es mir zumindest vor. Aber die Pause tut mir gut. Ich muss einfach nur einen Gang runter schalten. Es ist 14 Uhr als ich weiter gehe. Noch 6h bis es dunkel wird. Also eigentlich noch genug Zeit. Ich gehe jetzt viel langsamer bergauf. Immernoch anstrengend, aber auszuhalten. Ab und zu muss ich trotzdem Pausen machen. Ich bin sowas von glücklich, als ich am Parkplatz auf dem Blauen ankomme. Ich gehe in das Restaurant und esse eine Currywurst mit Pommes, dazu eine Cola. Nachdem ich noch auf der Toilette war, wandere ich weiter. Es geht jetzt schön bergab. Bei der Egerten Hütte treffe ich 2 Wanderer, mit denen ich mich kurz unterhalte. Ich bekomme den Tipp, dass in ca. 3km eine schöne Hütte mit Türe und Grillstelle kommt. Im Vergleich zu meinem letzten Nachtquartier ein echter Luxus. Bis dort hin gehe ich noch, mache mir ein Feuer an, und koche ein Süppchen. Um ca. 22Uhr gehe ich schlafen. Heute habe ich ungefähr 28km gemacht. Als ich wieder zuhause in der Karte nachschaue, fällt mir auf, dass es etwas mehr als 1000 Höhenmeter waren. Tag 3 22.04.2018 Heute Nacht bin ich mehrmals wach geworden, weil mir übelst warm war. Ich habe meinen Schlafsack dieses Mal offen gelassen. Immer wenn ich wach wurde, habe ich ihn etwas angehoben. Das half aber nur kurz. Um ca. 7 Uhr stehe ich auf. Es ist schon lange hell. Nach dem Zähneputzen und Frühstücken telefoniere ich lange mit meiner Freundin. Erst um 8 Uhr habe ich alles zusammen gepackt und gehe los. Heute geht es über den Belchen. Durch viele Wiesen und Kuhweiden laufe ich in der prallen Sonne. Endlich wieder im kühleren Wald, geht es steil bergauf. Sehr anstrengend das Ganze. Insgeheim hoffte ich, meine Tageskilometer von gestern noch zu toppen. Aber jetzt glaube ich nicht mehr daran. Irgendwann laufe ich wieder über Wiesen. Der Ausblick ist herrlich. Oben auf dem Belchen angekommen, setze ich mich erstmal in einen Liegestuhl. Aber die Sonne scheint mir zu stark, und ich muss mich in den Schatten setzen. Ich spüre auch schon ein Brennen im Nacken. Hier oben sehe ich das erste Mal Schne auf meiner Tour. Beim Abstieg wird es sogar noch mehr. Immer wieder muss ich über Schnee gehen. Es wird recht steil und felsig. An einem Bach fülle ich meine Wasserflaschen auf, filtere das Wasser aber vorsichtshalber. Auf dem Weg komme ich immer wieder an Stellen vorbei, an denen ich meine Flaschen auffüllen könnte. Deshalb ärgere ich mich, weil ich das Gewicht umsonst mit mir rum schleppe. In Notschrei setze ich mich im Außenbereich eines Restaurants an einen Tisch. So weit wie möglich weg von den anderen Gästen. Ich möchte niemanden mit meinem Geruch belästigen. Badische Käsknöpfle und dazu eine große Cola gibt es. Von hier wären es noch knapp 10km auf den Feldberg, und es ist 16 Uhr. Ich könnte dort einkehren, mal duschen etc. Aber schaffe ich heute noch 10 km? Es wird steil bergauif gehen, und dort liegt sicher einiges an Schnee. Ich bezahle meine Rechnung. Beim Aufstehen bemerke ich, dass meine Beine nicht mehr so wollen. Sie fühlen sich richtig schwer an. Alles klar. Heute gehe ich nicht mehr auf den Feldberg. Die beste Option, vorher noch zu übernachten, ist die Auerhahnhütte. Dort gehe ich hin. Um ca. 17 Uhr komme ich an, nachdem ich durch tiefen Schnee waten musste. Es ist noch früh, aber egal. Ich habe heute ca. 25km gemacht. Das muss reichen. Ich mache mir Holz zurecht für ein kleines Feuer und fülle meine Edelstahlflasche mit Schnee, den ich später am Feuer schmelzen will. Beim Ausziehen der Schuhe bemerke ich eine Blase am Zeigezeh. Sie ist noch zu und tut zum Glück nicht weh. Mit dem geschmlzenen Schnee wasche ich meine Socken und meine Unterhose, hänge sie zum Trocknen ans Feuer. Zum Essen mache ich mir Couscous mit Gemüsebrühe. Mit Wasser muss ich hier nicht sparen. Überall liegt Schnee. Wie gestern schon, gehe ich um 22 Uhr schlafen. Morgen will ich früh raus, um viele Kilometer zu schaffen. Tag 4 23.04.2018 Im Gegensatz zu meinem Plan früh aufzustehn, wache ich erst um 20 nach 7 auf. Ich lasse mir Zeit, und gönne mir heute sogar das erste Mal einen Kaffee zum Frühstück. Es ist bereits halb 9 als ich los gehe. Es geht gar nicht so steil bergauf, wie ich erwartet hatte. Auch der Schnee stört mich wenig. Das Laufen ist sogar richtig angenehm. Endlich ist es auch nicht mehr so heiss. Auf meinem Weg Richtung Gipfel, habe ich auf dem Feldberg eine herrliche Aussicht. Es herrscht zwar nicht ganz so klare Sicht, aber es könnte schlimmer sein. Immerhin sagt meine Wetterapp für heuteRegen an. Durch den Schnee erkennt man den Weg schlecht, und ich schaue ab und zu auf dem Handy nach, ob ich noch richtig bin. Zum Glück entdecke ich auch Fußspuren. Irgendjemand hatte hier wohl Zehenschuhe an. Dieser Spur folge ich in umgekehrter Richtung. Oben auf dem Feldberg gibt es eine kleine Aussichtsplattform. Bis in die Alpen kann man heute leider nicht sehen. Ein Mann mit seiner ca. 3-jährigen Tochter erzählt mir, dass er hier oben einen allinclusiv Urlaub mit seiner hochschwangeren Frau und seiner Tochter macht. Sowas muss auch mal sein. Nach einer kleinen Plauderei beginne ich den Abstieg. Hier wird es mit dem Orientieren immer schwieriger, aber dank der Fußspuren verlaufe ich mich nicht. Den Berg hinab fließen überall Bäche aus geschmolzenem Schnee. Ich breche im Schnee immer wieder ein. Einmal sogar bis zur Hüfte, und stehe dann in einem Bach. Über mehrere gestürzte Bäume muss ich steigen. Irgendwann geht es nicht mehr so steil bergab, und es liegt auch kein Schnee mehr. Jetzt kann ich etwas Gas geben. Als es anfängt zu nieseln, ziehe ich sofort meinen Poncho über. Ich möchte nicht, dass die Sachen in meinem Rucksack nass werden. Die Regenhose lasse ich erstmal weg. Nach einer Weile fängt es an, wie aus Eimern zu schütten. Da komme ich an einer Hütte vorbei. Es ist 12 Uhr. Wenn ich erstmal eine Mittagspause mache, regnet es vielleicht nicht mehr so stark, wenn ich weiter gehe. Also gehe ich in die offene Hütte und lege den nassen Poncho zum Trocknen hin. Dann packe ich mein Kochzeug aus, und bereite mir Couscous zu. Leider nimmt meine Tour hier eine Wendung. Ich erfahre, dass meine Freundin ernsthaft krank ist, und ich muss die Tour abbrechen. Ich laufe noch die 8 km bis Hinterzarten, wo ich um 15 Uhr ankomme, und fahre dann mit Bus und Bahn nach Hause. Insgesamt bin ich ca. 85 km gewandert. Fazit Ich war gut vorbereitet. Habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, und hatte eigentlich zu viele Sorgen. Ich glaube nicht, dass es noch viel kälter geworden wäre, von daher hätte ich die Steppjacke zuhause lassen können. Mein Schlafsack war für knapp 0 Grad ausgelegt. Viel zu viel. Der 10 Euro Rucksack hat sehr gute Dienste geleistet. Ich hatte fast durchgehend meine Daumen in den Daumenschlaufen eingehängt, und so hatte ich kaum Gewicht auf den Schultern. Meine Z-Lite, die ich geteilt und übereinander gelegt habe zum Schlafen, und den Rucksack unter die Füsse, war ausreichend bequem. Ich hatte keine Rückenschmerzen oder sonst was. In meine Schuhe habe ich mich verliebt. Ich hatte vor, meine Lowa Wendelstein anzuziehen für die Tour. Aber diese musste ich an Lowa senden wegen einer Reklamation. Sie haben mir kostenfrei ein komplett neues Paar geschickt. Eine Woche vor dem Westweg...Mit nagelneuen Schuhen wollte ich den Westweg nicht gehen. Die Adidas Trail Running Schuhe haben sich dann sogar als die bessere Wahl herausgestellt. Die Edelstahlflasche ist relativ schwer, aber ich würde sie wieder mitnehmen. Von meiner körperlichen Fitness war ich selbst ein wenig positiv überrascht muss ich sagen. Wo ich noch sehr dran arbeiten muss ist die Ernährung auf Tour. Mir hat viel gefehlt wie Fette und Kohlenhydrate. ch habe viele Fitnessriegel gegessen, hätte aber mehr richtige Mahlzeiten zu mir nehmen müssen. Ich hoffe, dass ich gerade Einsteigern ein wenig die Nervosität nehmen kann, und gebt mir gerne Tipps, was ich bei einem nächsten Reisebericht besser machen könnte. Die Bilder sind leider nicht ganz in der richtigen Reihenfolge.
  11. Beinbedeckung in den Alpen

    ThomasD reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Kosten waren bei allen drei Hosen um die 20 €. Muster war bei der langen die AsTucas-Windhose, bei der kurzen eine schon zuvor abgeschnittene Chillcheater-Windhose und bei der Regenhose eine abgeschnittene DriDucks-Hose. Das sollte mit Shorts, Jogginghose und Regenhose von Decathlon aber genauso gehen.
  12. Vorstellungsthread

    Michas Pfadfinderei reagierte auf mawi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Immerhin 1,5kg weniger als ich!
  13. Vorstellungsthread

    Marko reagierte auf Michas Pfadfinderei für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo @Marko Vielen Dank für deine nette Begrüßung Gruß, Micha
  14. Vorstellungsthread

    Michas Pfadfinderei reagierte auf Marko für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Willkommen im Forum. Ich mag deine Videos. Gruß der Marko
  15. Beinbedeckung in den Alpen

    ThomasD reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich liebe die Kombi aus kurzer Hose, langer Unterhose und Regenhose. Die Regenhose wird in der nächsten Zeit bei mir durch eine leichte Laufhose ersetzt.
  16. 1 Punkt
    Ich habe immer Micropur Forte dabei. Wiegt nix, verbraucht sich bei mir aber auch fast nicht. In den frz. Alpen habe ich das das Wasser fast immer so getrunken, wie ich es in die Flasche gefüllt habe - habe aber drauf geachtet, es möglichst oberhalb der beweideten Almen bzw. direkt aus der Quelle zu bekommen. Für die wenigen Male, in denen ich an "den miesen Durchfall im Tessin" gedacht habe, wurde das Micropur-Forte-Briefchen herausgeholt und der Geschmack in Kauf genommen. Im Parc des Volcans und anderen Bereichen des Zentralmassivs habe ich meist irgendwo einen Wasserhahn bedient. Wenn es einen solchen oder wirkliches Quellwasser nicht gab, habe ich ans Tessin gedacht und gechlort. Nix gegen das Tessin - habe da einfach mal Pech gehabt.
  17. Kaufberatung: Rucksack 50+ Liter, extrem leicht

    Ronsn reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meinen MLD Exodus kann ich, vorausgesetzt er ist gut gepackt, komplett auf der Hüfte tragen. So geschehen in Portugal vor 2 Monaten mit rund 12KG und in Colorado mit teils 14kg. Wobei ich eine vernünftige Lastübertragung gar nicht mal nur ansehen würde wenn ich den Rucksack komplett auf der Hüfte tragen kann sondern auch schon dann, wenn die Schultern stark entlastet werden. Das ist offensichtlich bei etlichen Modellen der Fall, jedenfalls ist der Exodus kein besonderes Modell. Hast du gegenteilige Erfahrungen?
  18. Kaufberatung: Rucksack 50+ Liter, extrem leicht

    DonCamino reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Dir ist anscheinend nicht bewusst, dass man von einem Rucksack noch Sachen abschneiden kann und so ein geringeres Gewicht erreicht als auf der Homepage angegeben. Interessante Definition von brauchbarer Lastübertragung. Meine sieht eher so aus: Wenn sich ein Gewicht ohne geschlossenen Hüftgurt unangenehm anfühlt und mit geschlossenem Hüftgurt angenehm, findet eine brauchbare Lastübertragung statt. Denn ich kann diese Lastübertragung dann sehr gut gebrauchen. Mein Huckepack Lite wiegt 321 g und ich kann damit 12 Tage Proviant ohne Probleme tragen. Punkt Ende aus!
  19. Z-Lite als Rückenplatte verwendbar?

    ArminS reagierte auf Leichttrecker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die besten Erfahrungen habe ich mit einer leichten, nicht raschelnden und bequemen aufblasbaren Matte in Torsolänge gemacht. (Etwas über 300g, ca. 4cm dick). Mit dieser habe ich einen echten Schlafkomfort den man mit der fast gleich schweren Z-Lite nicht hat. Diese kommt nur für grössere Touren mit. Zudem habe ich noch eine dünne Alumatte oder sonst eine Unterlage dabei. Beim Schlafen dient sie als Unterlage und als Mattenschutz. Und tagsüber wird sie zum Liegestuhl, zur Picknickdecke, zur Sitzunterlage etc. Die kommt mittlerweile fast überallhin mit wo ich Outdoor bin, egal was und für wie lange. Notfalls kann ich auf dieser auch Übernachten. Diese Aussage passt vielleicht für die Wochenendtour im Sommer. Doch wir haben ja nicht alle das Gleiche vor. Solche und ähnliche Generalisierungen höre ich hier im Forum öfters und ich finde sie nicht so toll. Wer autark mehrere Tage unterwegs ist inklusive Lebensmittel, wer warme Sachen mitschleppt um draussen zu übernachten, oder wer etwas grössere Sachen dabeihat als die Norm, der findet im 40-Literrucksack keinen Platz für eine Z-Lite.
  20. 1 Punkt
    Häglöfs LIM Power Dry Hood, Grösse L. Ist sehr angenehm und dünn genug, um es auch beim gehen zu tragen. Wohl mein liebstes Kleidungsstück! Ich stelle gerade mit Schreckrn fest, dass es überall ausverkauft zu sein scheint EDIT: Habe gerade gesehen dass das Fleece nun LIM Mid Hood heisst...
  21. 1 Punkt
    OT: Nope, die sind von mir! ... die könnte man sich aber einfach dran nähen. (Tarp-Zeichnung ganz oben)
  22. 1 Punkt
    Das ist ein Knot Silnylon, standard Tarp mit Stangentaschen und extra Liftern gepinpt. https://www.ebay.de/itm/282734529755?ssPageName=STRK:MESELX:IT&_trksid=p3984.m1555.l2649 Da sind keine Kettenlinien drin Das Silnylon zieht sich aber gut in Form.
  23. Absoluter Anfänger will großes Tarp bauen...!?

    zeank reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei der Arbeit an meinem Tarpkonzept, habe ich diese Taschen entwickelt. Das Karo eignet sich besser für die Aufnahme von Stöcken, da die Stockenden lieber in die Ecken rutschen. Die Nähte am Rand sind gedoppelt damit der Druck vom Stock nicht direkt auf die Außennaht geht. So vermeide ich eine übermäßige Belastung und die Dehnung der Nahtlöcher. am Tarp. Das doppelte Gurtbändchen dient zum Aufhalten der Tasche und um ein inner oder Bivi unterm Tarp aufhängen zu können. Der Schnitt der Karo-Tasche ist ein wenig Origami aber trotzdem simpel: Unten wird der Saum eingeschlagen, der nachher den Mittelschlitz bildet. Abschließend werden die Ecken zum Karo gefaltet. - Fertich - Für Trekkingstockgriffe würde ich die Taschen etwas größer nähen. VG. -Wilbo-
  24. Welchen Wasserfilter für Frankreich?

    zeank reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich spare mir das Gewicht, wenn keine dringende Notwendigkeit besteht. Diese sehe ich nicht in den frz. Alpen oder Seealpen.
  25. Schlafsack & Zelt für Wandern und Fahrradtour

    Craftsman reagierte auf Dingo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also erstens empfinde ich Deine Polemik als eine etwas leicht persönliche Attacke und zweitens hat ein Inlett mit UL doch recht wenig am Hut. Gut ist nur, was Du als gut befindest? Herrscht jetzt ODS Ton hier? Zum Inlett. Ich bewege mich sehr viel im Schlaf und in Inlets verheddere ich mich. Muss ich nachts strullen, nervt es mich im Halbschlaf mich rauszuwickeln sowie bei Rückkunft wieder reinzufummeln. Zudem bringt das Inlett im Vergleich zu Packmaß und Gewicht kaum Temperaturnutzen. Ich genieße jetzt lieber das Aprilwetter, bevor ich mich weiter anpampen lasse.
  26. GR221 im Mai

    Jörn reagierte auf Zippi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das hat bei mir letztes Jahr auch überhaupt kein Problem dargestellt. Wir haben die tarps aber auch nur 2 Nächte aufgestellt...an den restlichen Tagen war das Wetter so sicher, dass wir einfach unter freiem Himmel geschlafen haben. Auf dem Weg war (letzten April) auch echt wenig los. Aufpassen solltest du nur nach ses fontanelles. Der deutsche Besitzer hat wohl schon schlechte Erfahrungen mit “Campern” gemacht und hinter dem Anwesen geht es recht lange noch den Berg hoch, das gehört alles zu seinem Grundstück. Nach ca. 30-40 Minuten ist man durch und danach kommt ein sehr schöner Platz.
  27. 1 Punkt
    Bitte lese dich im Forum etwas ein und versuche, die UL-Mentalität zu verstehen. Man holt sich die Gramm eben, wo sie zu holen sind (möglichst überall - und wenn's dann gleich 120g sind, freut man sich besonders). Aber ich denke, das wirst du beim Einlesen erkennen und dann auch wissen, ob dir dieses Forum zusagt. Auf den sausenden Einstieg als 'myth buster' würde ich an deiner Stelle derweil lieber verzichten. OT: (Nichts für ungut, aber grundsätzlich störend sind meist auch Posts, die ein Thread-Anliegen per se als Unsinn verdammen, um dann irgendeine Alternative vorzuschlagen, die dem ursprünglichen Autor wahrscheinlich längst geläufig ist. Wenn jemand nach einem Schirm fragt, wird er schon seine Gründe haben. Der will deine Goretex-Jacke vielleicht gar nicht und wüsste dies auch zu erläutern. Ich will sie ebenfalls nicht und möchte mich auch nicht alle zehn Minuten in meinem Zelt einwickeln. )
  28. 1 Punkt
    So, Comforter L430 geordert. Ich habe mir überlegt, die Fußbox schließbar mit diesen Druckknöpfen zu machen (Sport+Camping 13mm von etex), hat jemand Erfahrungen mit denen? Halten 2-3 Stück davon, oder geht das zu leicht außeinander? Und: Kann ich das vllt sogar an die vorhandenen Laschen anbringen? (wie klein die sind sehe ich wenn der Comforter ankommt...) Die Matten-Befestigungen von Katabatic Gear und Enlighthened habe ich mir auch angeschaut, ersteres gefällt mir eigentlich gut, aber diese Schnallen scheint es auch nicht in vergleichbarer Form zu kaufen zu geben. (Oder kennt jemand was?) Meine Idee war jetzt, diese 3mm elastische Kordel an meiner Matte zu befestigen (Weiteverstellung über festziehen durch ein Tanka?) und an diese zwei Leinenspanner-Blitzverschluße zu montieren. An die Seiten des Quilts dann entsprechend die weiblichen Enden annähen. So könnte ich die männlichen Blitzverschluss-Teile auf den Kordeln mal enger schieben, mal ganz an den Rand der Matte. Vllt hat ja jemand Erfahrungen mit diesem Leinenspanner-Blitzverschluss Dings in Kombination mit Elastischer Kordel? Danke! Btw, falls ihr euch auch über die Beschreibung, man könne den Comforter anstatt einer Daunenjacke verwenden auf der Cumulus Seite gestolpert seid: hier habe ich ein Video von Antoine Sachs gefunden der es demonstriert. Ist französisch, verstehe kein Wort, aber visuell ists verständlich. http://www.dailymotion.com/video/k3sm4RJRIJhUI93bWfX
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