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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 02.06.2024 in allen Bereichen

  1. Forststeig Ende Mai 2024

    GirlOnTrail und 10 andere reagierte auf Julia mit Hund für Beitrag im Thema

    11 Punkte
    Etappe 1
  2. Forststeig Ende Mai 2024

    Schwarzwaldine und 6 andere reagierte auf Julia mit Hund für Beitrag im Thema

    7 Punkte
    Da es gerade schon einen Bericht über den Forststeig gab, will ich meinen - auch im Mai gelaufen - etwas anders schreiben. Als ich mich vorbereitet habe, habe ich viel darüber nachgedacht, wie ich Essen und Trinken bekomme und wie es mit Platz für mein Zelt sein wird. Deshalb will ich das zusammen mit meinen Highlights mit euch teilen und anschließend noch separat die schönsten Bilder hochladen. Etappe 1 Strecke: Schöna - Taubenteichbiwak 18km Höhenmeter: 770 Essen: auf dem Weg ist nichts Wasser: Quelle etwa 2km vor dem Taubenteichbiwak. Das Wasser kommt aus einem kleinen Rohr. Ich habe es ungefiltert / nicht desinfiziert getrunken. Biwak: hat ein paar Schlafkojen (ich glaub 4) und es gibt viel Platz für Zelte. Dort können auch mehr als 5 Stück stehen, was auch vom Forstbeamten geduldet wird. Highlights: - Mit einer Mitwanderin aus dem Zug die ersten Kilometer auf kleinen Waldpfaden wandern - der Weg am Gelobtbach - Sonnenuntergang auf dem Zschirnstein - der Grenzweg zwischen Zschirnstein und Taubenteich-Biwak, den bald meine Stirnlampe in ein warmes Licht taucht - das sanfte Licht aus den Zelten am Biwak von Weitem sehen und zu wissen, dass ich nicht allein schlafen werde Etappe 2 Strecke: Taubenteichbiwak - Kamphütte 30km Höhenmeter: 750 Essen: kleines Hotel wenige Kilometer hinter dem Biwak, Gaststätte auf dem Schneeberg, Gaststätte auf dem Campingplatz Ostrov Wasser: auf Anfrage im Hotel, auf der Toilette des Campingplatzes, an und vor der Hütte kommt nichts mehr (man kann aber runterlaufen zur Sophienquelle) Hütte: ist wirklich sehr groß mit einem Dachboden, wo locker 15 weitere übernachten könnten. Kamin, Tische, Stühle. Highlights: - durch den Birkenwald zum Schneeberg hochlaufen und die Aussicht bewundern - in der Sonne liegen und das Gewitter hören - der wilde und einsame Weg zwischen den Felsen nach Ostrov und vor dem Hartenstein - 1 Liter Wasser vom Forstbeamten geschenkt bekommen, weil ich die letzte Station auf seiner Tour bin und er noch übrig hat Etappe 3 Strecke: Kamphütte - Spitzsteinbiwak 28km (es war weniger, aber das GPS hat sich schwer getan) Höhenmeter: 860 Essen: kurz nach Beginn kann man im Ort wohl was finden, aber direkt am Weg war nichts Wasser: Sophienquelle kurz nach der Kamphütte, Quelle nach der Grenzplatte (Nähe Zehrborn Biwak), Quelle kurz vor der Rotsteinhütte Biwak: etwas kleinere Fläche (aber 6 Zelte gehen wohl auch), aber eine Hütte zum Ausweichen mit einigen Schlafplätzen Highlights: - die Felsen am Bielatal, in denen ich mich verliere und auf denen ich lange sitze - große Quellenliebe - der Birkenwald mit den Heidelbeerbüschen, die an meinen Beinen entlang streifen - in einem Waschzuber, den der Bach gegraben hat, mit einem Frosch im Wasser baden (ohne Seife selbstverständlich) - mit dem Gewitter um die Wette laufen und mich sehr lebendig fühlen - von einer Art Trail-Family am Biwak erwartet werden Etappe 4 Strecke: Spitzsteinbiwak - Quirl Biwak 19km Höhenmeter: 560 Essen: nichts am Weg Wasser: den Berg runter vom Biwak gibt es einen Zulauf, wo die Quelle max 200m weiter oben ist (ich hab desinfiziert). Wasserhahn am Nikolsdorf Biwak. Biwak: da passen mehr als 5 Zelte hin, steiles Gelände mit kleinen Zelt-Terrassen Highlights: - Der Panoramaweg auf dem Weg zum Lampertstein (vielleicht schönste Aussicht) - mit Kletterern hintern Bernhardstein im Labyrinth fachsimpeln - mich am Nikolsdorf Biwak vom gröbsten Dreck und Geruch befreien - im Regen im Zelt liegen und Hörbuch hören Etappe 5 Strecke: Quirl Biwak - Bad Schandau 19km Höhenmeter: 670 Essen: Gaststätte auf dem Papststein Wasser: meine Zelt-Nachbarn bringen mir morgens 1L von der Silberquelle (am Berg unten) mit. Toilette auf dem Papststein. Highlights: - die letzten Aussichten, die letzten Waldpfade, die letzten Sandsteinfelsen - die Vorfreude aufs Restaurant auf dem Papststein - das PCT-Feeling, wenn schon 4 Leute am Tisch sitzen und du dich dazu setzt, weil du alle aus den letzten Tagen kennst - das Bimmeln der Garmin-Uhr beim Erreichen des Bahnhofs (es gibt sonst keinen offiziellen Endpunkt, leider) - die Portion Fritten auf der Heimreise nach 5 Tagen mit 500-1000 kcal Defizit pro Tag...
  3. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    Steynberg und 2 andere reagierte auf null für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich freue mich über dieses nette Feedback! Kochen wäre vielleicht wirklich mal was, oder eine Kombination aus kochen und coldsoaken. @TappsiTörtels Ideen mit roten Linsen und Bulgur gefallen mir auch ganz gut, denn wenn ich einfach anfange, dass warm zu essen, was ich bisher kalt gegessen habe, ist auch nichts gewonnen. Ob ein kleiner Aludosentopf mir genügen würde, ganz nach @Capere-Stil bezweifle ich, schließlich würde ich schon gerne mehr kochen wollen als nur Kaffee. Die Idee mit der Zlite-Isomatte habe ich übrigens wieder verworfen. Eine halbe Zlite wiegt 218g, wenn ich aber einfach noch die andere Hälfte meiner jetzigen Isomatte mitnehme, und die Isomatte doppelt lege, liege ich bei 180g. Das wäre aber wärmer als nötig. @Gibbons Erfahrungen mit der Rettungsdecke waren auch hilfreich. Nun zu den gewünschten Bildern: Das Tarp in aufgebauter Form, aufgenommen am morgen nach der zweiten Nacht. Entschuldigt bitte die schlechte Bildqualiität, mein Nokia hat keine so gute Kamera. Die anderen Bilder wurden aber daheim mit einer richtigen Kamera aufgenommen. Das Tarp besteht aus Silipoly und misst 1,85m * 3m. An allen vier seiten habe ich Catcuts reingeschnitten, an den langen Seiten 15cm tief und an den kleinen etwa 8cm. Ich fand das Tarp tatsächlich etwas schmal, aber es hat gereicht. Man muss halt gucken, wo man seine Ausrüstung hinlegt. Auch hat die Zugluft manchmal etwas gestört. Ich werde mir noch zusätzliche Abspannpunkte an den langen Seiten in der Mitte annähen (am Rand). Hier ein beispielhaftes Foto zu einem Abspannpunkt:Schön sind die nicht, aber sie taugen. Und die Linelocks, die ich hierher habe, waren super praktisch. Die Schnurr ist eine Maurerschnurr. Nun zum Rucksack. Der Hauptkörper hat die Maße 17cm * 28cm * 43cm und hat damit die perfekte Größe. Der Kragen ist 35cm hoch, und das ist nicht übertrieben. Mit den Trinkflaschenfächern war ich nicht so zufrieden, da es recht schwer ist, an eine Flasche zu kommen. Was mir aber gefallen hat, war dass ich das Shockcord außen hatte, anstatt drinnen eingenäht, wie ich es vorher probiert habe. So kann man leichter das Shockcord wechseln, und es zieht sich bei weitem besser zusammen. Oben sind die Trinkflaschenfächer ganz leicht eingerissen, was ich mit einem schmalen Streifen Panzertape gefixt habe. Die Träger habe ich von einem 10-Liter-Rucksack von Decathlon abgeschnitten, den ich eh nicht mehr genutzt habe. Das war bequem genug, dass ich nur selten den (übrigens abnehmbaren) Hüftgurt getragen habe. Den habe ich auch von einem Rucksack erbeutet. Trotzdem freue ich mich darauf, mir jetzt neue, ordentliche Träger zu nähen, nach Vorbild der Nashville Hybrid Vest Straps. Als Schultergurttaschen habe ich an die Träger habe ich noch die Trinkflaschenfächer angenäht, die ursprunglich am 10-Liter-Rucksack außen dran waren. Das war sehr praktisch. Mein Wasserfilter hat zwar nicht in so eine Tasche gepasst, ohne oben rumzubaumeln, mit einem Zopfgummi, welches ich auf einer matschigen Forststraße gefunden habe war das aber schnell gefixt. Der Verschluss lässt sich gut stramm ziehen und ist 3d-gedruckt (und nein, der Drucker gehört nicht mir). Ich bin wirklich überrascht, wie gut der Rucksack durgehalten hat. Ich musste nur zwei mal unterwegs etwas kleines nähen. Dennoch empfehle ich niemandem, eine so große Tour zu machen, ohne die Ausrüstung vorher richtig zu testen. Abschließend noch ein Bild von den Heringen: Die Drahtstücke habe ich durch häufiges hin- und herbiegen zerteilt.
  4. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    noodles und ein anderer reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ausgesprochen sympathisch! OT: Früher ging es hier auch viel mehr genau um solche Themen...
  5. 2 Punkte
    Tarptent Moment DW LI.
  6. 2 Punkte
    OT: Natürlich, dafür hab ich extra ein Fach in meinem Louis Vuitton Rucksack.
  7. 2 Punkte
    OT: Ich finde Drohnen Kacke! Ist meine Persönliche Meinung, ohne irgendwen angreifen zu wollen. Erstens nerven sie, durch ihr Gräusch, wenn sie in der Luft sind und zweitens machen sie Bilder, die zwar schön sind, aber niemals ohne Drohne zu sehen sind. D.h. das sie a, 0 Informationswert haben und b, auch nichtmal für den der sie Macht einen Erinnerungswert haben. Von zu schwer kann man bei 125g allerdings nicht mehr sprechen.
  8. Eure Empfehlungen für Wander-/Bergsteigerhosen?

    waal reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Was wiegt die Klett Fläche
  9. Achillessehnenentzündung durch Trailrunner

    shotta51 reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    3 Monate mit angepasster Ernährung und Oberkörper Training (kraftausdauer). Dann bin ich mit halben Trainings Umfang wieder mit Laufen angefangen. Da die Sehnen am längsten brauchen, um stärker zu werden, nur mit minimaler Progression im Training. Nach 6 Monaten auch wieder Training auf dem Rad. Stärker als vorher war ich nach ca einem Jahr. Lerne die Zehen beim Laufen/ gehen richtig ein zu setzen und trainiere dir mögliche o/x Beine weg. Wenn die Bewegung s Kette vom Zeh bis Kopf nicht passt, dann dauert es auch länger mit der Sehne.
  10. Neues zum Thema UL aus dem weltweiten Internetz

    kai reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @kai OT: HAHAHAHAHAHA!!!
  11. Neues zum Thema UL aus dem weltweiten Internetz

    paff reagierte auf kai für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @paff Leider nicht. Aber er hat mal gesagt, dass er sich alle Kommentare unter seinen Videos durchliest. Vielleicht kannst du ihn dort mal fragen...
  12. 1 Punkt
    @RaulDuke Nö, aber ich vertraue Enno Seifried, weil er schon wahnsinnig viele Nächte in der Natur hatte und einiges an Equipment ausprobiert hat um sein perfektes Setup zu finden. Leider wurde das YouTube-Video hier ja mal wieder durch einen Mod gelöscht, weshalb dem interessierten Leser der Kontext fehlt. Wer mag, kann auf YouTube ja mal nach dem Kanal von "Enno Seifried" und dem Video "Das beste Ultraleicht Zelt & Tarp" suchen. OT: Das Video selbst darf ich hier ja aufgrund strikterer Forumsregeln nicht mehr posten. Sehr schade, vor allem weil ich in den letzten zwei Jahren seit meiner Anmeldung mit zig Beiträgen und Antworten auf Fragen anderer User bewiesen haben sollte, dass ich niemand bin der hier Werbung oder Spam verbreitet... Wirklich sehr schade... 😕
  13. 1 Punkt
    Es ist fraglich, ob es einen großen Unterschied macht, wenn Wetter herrscht wo man GWS braucht, denn dann trocknet eine andere Aussenhülle vermutlich auch nicht besser, es wurde aber weniger Wasser von außen eingebracht. Meiner Erfahrung nach ist das GWS, zumindest als Jacke und Hose mehr als ausreichend "atmungsaktiv", das sich keine Feuchtigkeit innen, bei mäßiger Aktivität, sammelt. Und bei schönem Wetter einfach die Innenseite des GWS Schlasa nach außen drehen zum trocken in der Sonne/Wind, meist ist ja nur eine Seite zum trocknen maßgeblich.
  14. Tarp ... Schwarzwaldine-Style

    schwyzi reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei meinem soll ja einfach die Banyan drunter passen und das tut sie gut und mit den unter 300g bin ich auch sehr zufrieden. Das Setup ist so schwerer als die Crosshammock mit DCF-Tarp, aber dafür kann ich vermutlich bei der Isomatte und den benötigten Schlafsäcken/Topquilts Gewicht sparen, weil der Windschutz bei Banyan mit tiefgehängten Tarp wesentlich besser ist als bei der ziemlich zugigen Crosshammock.
  15. Isomatten-Kaufberatung 24

    Buzz Lightgear reagierte auf moyashi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe da keine Ahnung. Ich stealthe nicht und laufe extra in auffälligen Farben herum, damit man meine Leiche schneller findet. Und weil ich ein bunter Vogel UND ein Schmetterling bin, hehe.
  16. Tarp ... Schwarzwaldine-Style

    ys76 reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin! Das ist bei meinen Doppelkappnähten immer noch so. Langsam ist das sichere Schnell. Ich bin für meinen Bedarf immer mit Haushaltsnähmaschinen gut klargekommen. Aktuell sind zwei geliebte alte Pfaffs in meiner Werkstatt in Verwendung. Mit Haushaltsnähmaschinen kann man eigentlich fast alles produzieren. Die gesamte ZPacks Produktionslinie ist mit solchen Arbeitsplätzen aufgebaut. Allerdings sollte man sich die Zeit nehmen, die Maschine auf den Stoff, mit der richtigen Nadel- und Fadenstärke einzustellen. Das habe ich jahrzehntelang ignoriert und mir damit das Nähen echt schwer gemacht. Auch zu akzeptieren, dass ich nicht mal eben dies oder jenes schnell zusammenzimmern kann. Habe ich keinen festen Schnitt, braucht allein die Schnittentwicklung ihre Zeit und das erste Ergebnis ist wahrscheinlich für die Tonne. Ebenfalls unterschätzt habe ich die Materialauswahl. Hier geht man entweder einen langen, teuren Weg und sucht sich sein Material selber zusammen oder nimmt etwas, was sich bei anderen schon bewährt hat. Das spart viel Zeit und Geld. Apropos Geld, myog ist leider längst nicht mehr die günstigste Art sich seine Ausrüstung zu beschaffen. Wenn man die selbst investierte Zeit mit einem westlichen Stundenlohn umrechnet, wird einem schnell das globale Lohngefälle bewusst. Für mich war und ist es, die Freude am eigenen Entwurf und dass am Ende ein nutzbringender Gegenstand durch meine Hände Arbeit entstanden ist. VG. -wilbo-
  17. Tarp ... Schwarzwaldine-Style

    schwyzi reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also, als Hobbymyoger werde ich wohl nie die Ergebnisse von @wilbooder Andreas K und Konsorten erreichen, aber nur um es Mal klarzustellen: Ein Hobbyist braucht never ever einen Kapper, Profimaschinen oder sonstiges Gedöns. Klar, jedem das seine, und ich habe auch gar nix dagegen wenn die Leute hier sowas benutzen. Es sollte nur nicht der Eindruck entstehen dass man nicht auch ohne die "nice to haves" tolle Projekte auf die Beine stellen kann. Ich habe Obertransport noch nicht mal kurz aus der Ferne gesehen. Alle meine Maschinen bisher waren stinknormale Haushaltsnähmaschinen, knapp die Hälfte davon von Onkels und Tanten vom Dachboden. Bis man sich als Hobbyist in die Bedienung eines Kappers reingefuchst hat, hat man wahrscheinlich alle meine Kappnähte die ich jemals genäht habe fertig. Die sehen nun auch nach einem Viertel Jahrhundert des MYOGens immer noch nicht dolle aus (für "schön" bin ich einfach zu ungeduldig), sind aber nach wie vor dicht und funktional. Nachdem man die prominenten, sichtbaren Kappnähte dann mit Silikon, zum Nahtdichten, eingegloddert hat, kräht da auch kein Hahn mehr nach der Optik. Wer partout "schön" möchte, der benutzt viele Nadeln und näht einfach ganz langsam. Ob die eine Kappnaht nun zwei Minuten oder eine halbe Stunde dauert, ist auf die Gesamtlebensdauer des MYOGers gerechnet völlig wurscht.
  18. Achillessehnenentzündung durch Trailrunner

    shotta51 reagierte auf Kay für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mensch, dass tut mir leid für dich mit dem Tourabbruch. Das ist keine leichte Entscheidung! Ich teile hier @zopiclons Meinung. Eine Überlastung zeigt im allgemeinen an, dass man nicht ausreichend auf den Task vorbereitet war. Lösungsansätze wurden ja schon genannt.
  19. 1 Punkt
    Ah, und noch zum Gewicht. Das ist ja subjektiv, aber für mich gilt beim Arc Haul: Bis ca. 8 kg spüre ich kaum, dass ich einen Rucksack trage, bis ca. 12 - 13 kg ist er super bequem, bis ca. 16 kg lässt er sich gut tragen, und darüber ist er zwar weiterhin stabil, zieht aber dann doch heftig an den Trägern nach hinten. Das hatte ich aber auch nur selten, wenn ich z.B. nicht widerstehen konnte eine Wassermelone zu kaufen 🙃
  20. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    einar46 reagierte auf Patirou für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Verdunstung kühlt weiter ab, deshalb ist es so wichtig nach dem Nass werden so schnell wie möglich nasse Kleidung abzulegen, sich zu trocknen und dann erst die Rettungsdecke drauf zu legen. Kondensation andererseits gibt Wärme wieder ab. Für die Wärmerückstrahlung braucht es kein Luftpolster zwischen zwei Körpern, im Gegenteil, je weiter der Weg desto ineffizienter da dann er Formfaktor mit reinspielt. OT: Nein. Der Luftraum dient nicht zur Wärmespeicherung, sondern zur Dämmung. Der Diffusionsprozess von Dir bis zum Boden soll verringert werden. Grundlage : Es gibt 3 Arten von Wärmetransfer : Diffusion (oder Wärmeleitung) innerhalb eines festen Körpers oder einem/einer stillstehenden Gas/Flüssigkeit. Dieser ist Proportional zum Wärmegradient (also Temperaturunterschied) und der Leitfähigkeit des Materials. Die Wärmeleitfähigkeit ist übrigens korreliert mit der elektrischen Leitfähigkeit. Unbewegte Luft ist somit ein sehr guter Dämmstoff (eben solange Sie sich nicht bewegt), deshalb werden in Dämmstoffen immer Luftblasen eingearbeitet : leicht, billig, und durch die Struktur der Blasen wird verhindert dass sich die Luft bewegt, und dass es zur Konvektion kommt https://de.wikipedia.org/wiki/Wärmeleitung#:~:text=Wärmeleitung – auch Wärmediffusion oder Konduktion,verloren%3B es gilt der Energieerhaltungssatz. Konvektion bezeichnet man den Oberflächentransfer zwischen zwei Stoffen, wenn eines der beiden Stoffe in Bewegung ist. Dies ist Proportional zur Fläche, dem Temperaturgefälle und einem Konvektionskoeffizienten, welcher vom ganzen Rest abhängig ist (im Physikbereich auch "Mülltonnenfaktor" genannt - alles was so reinspielen kann. z.B. auch wieder Temperaturgefälle, dicke der Grenzschicht (Schicht zwischen einer festen Oberfläche und Luft) Form, Rauhigkeit usw. Dieser Transfer ist sehr viel Leistungsfähiger da Wärmetransport mit Materialtransport passiert (denkt an einen Kühler in einem PC, kalte Luft wird reingeblasen, warme Luft kommt an der anderen Seite wieder raus. Diese Art von Transport will man unbedingt verhindern wenn es um Dämmung geht. Je dichter das Gas/die Flüssigkeit, desto besser der Transport. Beispiel : Wasser transportiert Wärme viel schneller Weg vom Körper als Luft, da es höhere Dichte und somit höhere Wärmekapazität hat. In Matten oder Schlafsäcken wird dadurch die Räume Unterteilt (Daune im Schlafsack bzw. APEX Fasern, in Matten durch Schichten oder Schaumstoffzellen). Am schlimmsten ist die Formation durch ungewollte Konvektionszellen : Luft wärmt sich auf, steigt auf und zieht kalte Luft nach, kühlt wieder ab und sinkt wieder zur Oberfläche. https://de.wikipedia.org/wiki/Konvektion#:~:text=Konvektion (von lateinisch convehere ‚herbeibringen,mitgeführte Wärme%2C Materie oder Impuls. Strahlung : sehr interessant da der einzige Wärmetransport, der im Vakuum stattfinden kann. Er ist Proportional zur Temperatur in der 4er Potenz (also kleines Gefälle bringt schon viel Transport), einem Formfaktor (wie sehen beide Objekte aus, wie weit entfernt), und des Materials (was wird absorbiert, zurückreflektiert etc. Grundsätzlich strahlt unser Körper an der Oberfläche vor allem Infrarot ab. Das wird von der Luft weitestgehend komplett durchgelassen (kleine Dichte = wenig absorption), bis es auf einen anderen Körper trifft, welches es absorbiert, aber auch wieder strahlt (alles über -273 °C strahlt). Dass heisst, auch eine ISO-Matte oder eine Rettungsdecke welche direkt am Körper liegen, wird die Wärmestrahlung wieder absorbieren/zurückreflektieren. Je näher dran, desto mehr nimmt sie auf und kann dementsprechend zurückstrahlen. Andererseits, wenn eine Rettungsdecke direkt aufliegt, verliert der Körper Wärme durch Diffusion, da diese Materialen auch sehr leitfähig (und dünn) sind, deshalb immer jemanden locker einwickeln (erstens angenehmer als wenn man wie eine Wurst in der Pelle ist) und die Luft verhindert durch die geringe Diffusionsfähigkeit Abgabe von Wärme durch DIffusion (und die Decke selbst noch durch Konvektion durch den Wind. https://de.wikipedia.org/wiki/Wärmestrahlung OT: Ist jetzt ein bisschen ausgeartet, gerne können wir das Thema in einen neuen Thread auskapseln.
  21. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Dramned reagierte auf moyashi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der tschechische Onlineshop NALEHKO bietet jetzt eigene Alpha Hoodies an. Hellgrau, 104 g in Größe S für Herren, 91 g in Größe XS für Damen, ca. 75 EUR umgerechnet. Ich habe dort schon ab und an was bestellt, die bieten schnellen Versand und ich hatte noch nie ein Problem mit denen. Die Seite wird nur in Tschechisch angeboten, aber vieles ist selbsterklärend und ansonsten ist z.B. Google Translate ein guter Freund. Damen: https://www.nalehko.com/produkt/damska-mikina-nalehko-alpha-hoody-60 Herren: https://www.nalehko.com/produkt/panska-mikina-nalehko-alpha-hoody-60
  22. Tipps zum Albsteig (HW1) gesucht

    MisterAufziehvogel reagierte auf null für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, dies wird wohl mein erster Beitrag. Den Sommer letzten Jahres bin ich den Albsteig gegangen. Daheim wieder angekommen, habe ich dieses Dokument verfasst. Keine Ahnung für wen ich das wirklich gemacht habe, und wozu das wirklich gut ist. Wahrscheinlich habe ich einfach nur meinen PC vermisst, außerdem dient es für mich als schöne Erinnerung. Ich denke aber dass manch einer daraus etwas nützliches ziehen kann.
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