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Ultraleicht Trekking

JanF

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Alle erstellten Inhalte von JanF

  1. Vielen Dank schon mal für die Antworten! Dann wird es bei mir wahrscheinlich nächstes Jahr der GR5 werden (von dem es übrigens einen Cicerone-Wanderführer gibt).
  2. Zumindest bei den Kufa-Jacken hat Cumulus vor nicht allzu langer Zeit den Schnitt geändert, da entsprach die neue L eher der alten XL. Ob sich das bei allen Jackenmodellen so verhält, weiß ich aber nicht. Bei Bivy on Summit könntest du dir beide Größen bestellen und eine für 5 Euro wieder retoure gehen lassen ... Edit: Zumindest bei Versand nach/von Deutschland ...
  3. Hallo, beide im Titel genannten Wege verlaufen ja mehr oder weniger parallel Richtung Mittelmeer, der eine halt auf der französischen Seite, der andere auf der italienischen Seite. Zumindest hier im Forum findet man deutlich mehr zur italienischen GTA, und ich frage mich gerade, woran das liegt. Könnten die GTA-Wanderer erklären, warum ihre Entscheidung auf die italienische Variante gefallen ist? Gilt sie als landschaftlich reizvoller? Weniger Leute unterwegs? Günstiger? Besseres Essen? Oder ist die Sprache ein Thema? Von GR5-Wanderern würde ich natürlich auch gerne ihre Meinung hören, und wer sonst Informationen zu der Frage hat, darf sich ebenso melden! Beste Grüße Jan
  4. Relativ nahe Fernwanderwege: Neanderlandsteig Wupperweg Bergischer Panoramasteig Bergischer Weg Dürften aber alle nicht unbedingt Wildnisfeeling verbreiten ... Zeltplätze gibt es da meines Wissens nach nicht, also ist wildzelten oder Übernachtung in vier Wänden angesagt. Wenn du ein Auto hast und das ganze Wochenende Zeit, würde ich auch eher in Richtung Eifel, Sauerland, Weserbergland (Ith-Hils-Weg), Hessen (Urwaldsteig, Habichtswaldsteig) schauen.
  5. Mir scheint es so zu sein, dass sich mit dem Gewicht gleichzeitig vor allem der Einsatzbereich verringert. Mit dem Gurt Petzl Altitude würde ich nicht zum Sportklettern gehen, mit einem klassischen Gurt kann ich alles machen. Ein zwölfzackiges Steigeisen ist universeller als ein zehnzackiges. Das Seil Petzl Rad Line hat auch einen eher eingeschränkten Einsatzbereich. Entsprechend wird der Ausrüstungsschrank mit ultraleichter Alpinismus-Ausrüstung voller. Aber auf der konkreten Tour selbst sehe ich keine bis kaum Nachteile für leichte Ausrüstung. Man muss dann natürlich wissen, bei welcher Tour welche Ausrüstung für einen selbst Sinn macht. Und da vielleicht auch eher konservativ bewerten. Dann noch der Unterschied Aluminium vs. Stahl bei Steigeisen und Pickeln: Mit Ersterem sollte man Felskontakt vermeiden, mit Zweiterem muss man das nicht unbedingt. Gerade bei den Steigeisen kann einem Stahl also Mühe und Zeit sparen. Ich habe dieses Jahr meine ersten beiden Hochtouren gemacht (beide mit "wenig schwierig" bewertet) und habe da einen Kompromiss für mich gefunden: Vom Aufbau klassische, aber relativ leichte Hochtourenstiefel, ein zwölfzackiges Stahlsteigeisen, Pickel aus Alu, die Gletscherausrüstung von der Anzahl der Karabiner etc. nach Lehrmeinung, aber von allem das Leichteste genommen. Sah dann so aus: Packliste (Seil hatte ich nicht dabei, weil ich mich bei einer anderen Seilschaft reinschnorren wollte. Hat nicht funktioniert.)
  6. Ich meine schon. Sonst hast du in baumlosen Gegenden schon bei leichterem Wind feinsten Schnee auf der ganzen Ausrüstung, den man nicht vollständig wegbekommt.
  7. Das Verleihen eines PLB stelle ich mir auch unkompliziert vor, verantwortlich ist selbstverständlich die auslösende und dann gerettete Person. Die Person, auf die das registrierte Gerät läuft, sollte aber schon wissen, wo das Gerät gerade mit wem unterwegs ist. Wenn ich auf dem Trail auf einen Verletzten treffe und für diesen einen Notruf absetze, muss ich ja auch nicht dafür haften. Als ich damals zum PLB1 recherchiert habe, habe ich auch Berichte gefunden, dass unregistrierte Geräte regelmäßig "aus Spaß" ausgelöst wurden und damit unnötige Rettungseinsätze provoziert haben. Deshalb würde ich davon ausgehen, dass auf jeden Notruf reagiert wird. Im nächsten März möchte ich allerdings auch mal das InReach Mini ausprobieren und würde es entweder über Protegear leihen oder auf @ULgehers Angebot zurückkommen.
  8. Ich nutze den Multipack seit Jahren als an den Schultergurten befestigte Fronttasche, wenn auch nicht an Zpacks-Rucksäcken (sondern am Laufbursche Huckepack Lite, Huckepäckchen und ÜLA Catalayst) und mit einer simpleren Befestigung als der originalen. Ich mag sie sehr! Ich habe quasi alles, was ich über den Tag brauche, sofort griffbereit, ohne den Rucksack absetzen zu müssen (was ich oft auch den ganzen Tag über nicht tue). Im Rucksack selbst sind keine Kleinteile mehr, wodurch er auch deutlich aufgeräumter ist. Gleichzeitig stört mich die Tasche weniger als große Hüftgurttaschen.
  9. Die sehr guten Apex-Fäustlinge von Enlightened Equipment gibt es jetzt auch mit zurückfaltbarem Oberteil (Flip Top).
  10. Könntest du ausführen, warum du die Lastkontrollriemen beim huckePACK beibehältst, sie beim Phoenix aber unnötig findest?
  11. Hier auch noch ein interessanter Beitrag von Mountain Laurel Designs, gerade auch zum Thema Stärke der Nähte (das Silnylon, mit dem verglichen wird, dürfte 30den sein, mit 52,5 g/qm): Und noch ein Beitrag von MLD, vor allem zum Thema Preis:
  12. @mosven: Hast du Links zu den leichten Kabeln parat?
  13. OT: Wenn du die Packbarkeit wirklich nur für den Transport brauchst, Seen und zahme Flüsse das Zielgebiet sind und es eher in Richtung Mehrtagestouren als in Richtung kurze Feierabendausflüge geht, ist aber auch das Nortik Scubi sicher eine gute Wahl. Deutlich günstiger, regelmäßig gebraucht über Ebay Kleinanzeigen zu erstehen, wahrscheinlich auch schneller als die meisten Packrafts. Und ausreichend klein verpackpar für Auto, Zug und Flugzeug.
  14. OT: Wobei soll ich mich denn ertappt fühlen? Ernst gemeinte Frage. Wo du in meiner Aussage herausgelesen haben willst, dass irgendjemand zu Recht weniger verdient als irgendjemand anderes, ist mir absolut schleierhaft. Mir das zu unterstellen, war sehr unredlich und unhöflich.
  15. Nein, das klingt überhaupt nicht so, aber es hätte mich auch gewundert, wenn du an meinem Beitrag nichts zu meckern gefunden hättest. So hat halt jeder seine Hobbys. Ich bin in einen Laden gegangen, habe meine Wünsche vorgetragen und gefragt, was das kosten wird. Der Inhaber des Ladens hat mir dann einen Preis genannt. Deiner Meinung nach hätte ich dann also dankend ablehnen sollen, mit der Begründung, dass mir der Preis zu niedrig ist? Oder ihn hochhandeln sollen? Ich bezweifle, dass der ältere Herr in dem noch älter wirkenden Laden gerade versucht, sich eine Existenz aufzubauen.
  16. Die Preise beim lokalen Schneider variieren aber auch extrem. Als ich meine kurze Regenhose nähen lassen wollte, wollte die erste Schneiderin dafür 150 €, der zweite 25 €. Etwas Rumsuchen könnte sich also lohnen. Vielleicht auch mal in einem Viertel, in dem die Ladenmieten geringer sind. Meiner geringen Erfahrung nach arbeiten Schneider auch günstiger, wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Meine zwei PTX-Quantum-Windhosen habe ich für insgesamt 40 € bekommen. Da wurde die Hose, die als Vorlage diente, dann übrigens zerschnitten. Bei der Regenhose wollte der Schneider 5-10 € mehr haben, weil er die Vorlage letztendlich doch nicht zerschnitten hat.
  17. Auch die Nylon-Stoffe unter 40 g/qm sind blickdicht und Falten gehen relativ schnell wieder raus. Ich habe zwei kurze Hosen aus dem 7den-Nylon, das wird etwas durchsichtig, wenn es klitschnass ist, und glänzt auch trocken recht stark. Meine lange Hose (62 g) ist aus PTX Quantum, das sieht ziviler aus und wird es bei Extex sicher auch wieder in anderen Farben geben. Die Hose sieht man hier: Der Stoff sähe für deine Zwecke auch noch interessant aus, nicht zuletzt wegen der Farbauswahl, den kenn ich aber nicht.
  18. JanF

    PCT 2020

    Finde das - als Nichtbetroffener - auch in Ordnung. Das PCT-Permit war als Vereinfachung für Thru-hiker gedacht, damit sie nicht jedes Permit einzeln beantragen müssen. Wer nicht thru-hikt, muss sich halt wie jeder andere auch um seine Permits kümmern. Und stimme @Mil hinsichtlich der Skipperei zu: Erstaunlich wie beliebt der PCT noch ist, obwohl der Weg von extrem wenigen wirklich gethru-hikt wird. Habe auch das Gefühl, dass das Skippen und Flip-Floppen am Ende gerne verheimlicht wird ...
  19. Das Übernachten im Zelt dürfte doch überall verboten sein, oder nicht?
  20. Mein Gedanke wäre auch eher gewesen, im Regelfall die Schutzhütten zu benutzen. Den Poncho hätte man dann als Regenkleidung dabei und würde nur ein bisschen Schnur und 6 Heringe zusätzlich mitnehmen, falls man keine Schutzhütte mehr erreicht oder einfach rumprobieren will. Gerade in den kommenden Monaten und für einen Zeltanfänger (wenig Tageslicht, feucht-kaltes Wetter) dürfte das die deutlich komfortablere Variante sein.
  21. Wie man liest, gibt es ja auf dem Westweg zahlreiche Schutzhütten, die sich für Übernachtungen eignen. Wäre da nicht auch ein Ponchotarp eine Überlegung?
  22. Weiß jemand, wie es mit den Übernachtungsplätzen ab Oktober, also außerhalb der Saison, aussieht? Sind die Hütten der Biwakplätze offen, aber die Trekkinghütten verschlossen?
  23. Ich hab meine einfach abgeschnitten, ohne sie umzunähen. Spart etwas Gewicht, erhöht die Belüftung und macht das Reinkommen einfacher, wenn man Schuhe anhat. Und an den Waden ist man ja nicht so empfindlich wie an den Oberschenkeln, da komme ich mit Wind und Nässe gut klar. Was ich noch wichtig finde: Handschuhe und eine dehnbare Sturmhaube (bzw. Buff + Mütze). Alle Körperstellen zu bedecken, bringt mir oft mehr, als über irgendwas noch eine zweite Schicht drüberzuziehen. Zudem kann man die beiden Teile griffbereit (Hüftgurttaschen o. Ä.) verstauen und schnell an- und ausziehen.
  24. Ich trage meist ein sehr dünnes Longsleeve (günstigere Alternative wäre ein Decathlon-Merinoshirt) und ein Windshirt mit Kapuze und langem Reißverschluss. Außerdem hab ich noch einen leichten Fleecepullover ohne jeglichen Schnickschnack dabei. Regenjacke ist ein ziemlich weites Feld ... Hattest du bisher überhaupt keine dabei? Mit der FroggToggs-Jacke macht man wohl nicht allzu viel falsch. Als Hose nutze ich eine Windhose aus Nylon (Pertex Quantum), die mir in Bewegung bis ca. 0 Grad reicht. Wenn du nicht schnell frierst, solltest du mit Tights, Shorts und ggf. der (bis auf Knielänge gekürzten) FroggToggs-Hose zurechtkommen.
  25. Mir wäre es lieber, wenn mein Vorgänger auf der Matratze den Quilt oder auch überhaupt nichts verwendet anstatt den Bivy, mit dem er eine Nacht zuvor auf der Wiese gelegen hat. "Legal" (also dass du ein Okay vom Hüttenwirt bekommst) dürfte die Bivy-Idee auch nicht sein.
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